Beiträge von anonymer-scm-fan

    Für die Liga dürfte das vermutlich Matze mit 16 Toren im September 2018 gegen den BHC sein. Aus der aktuellen Zeit finden sich sonst nur noch Spiele von Magnusson (15 in Lemgo) und Mika (14 beim BHC).

    Den Tor-Rekord wettbewerbsübergreifend dürfte Dreibrodt mit 18 Toren gegen Granollers halten.

    Ok, danke. Dann ist der SCM sehr wahrscheinlich raus. Da scheint jetzt die Belastung ihren Tribut auch bei den noch einsatzfähigen Spielern zu fordern, womit es quasi 3 Punkte sind, die Kiel / Berlin liegen lassen müssten, selbst wenn wir alle restlichen Spiele gewinnen sollten.

    Unser System führt aktuell nicht zu hohen Siegen bzw. sind Kiel und Berlin eher dazu fähig.

    Der SCM wird wohl auch nicht mehr eingreifen - gleichermaßen in Meisterschaft und CL. Ich gehe nicht davon aus, dass sie alle restlichen Spiele gewinnen würden.

    Frage zur Spielordnung: In der DHB-SpO steht doch, dass bei Punktgleichheit der direkte Vergleich zählt und so ist es als Neuerung in der HBL für 2020/2021 zu finden: Ist das denn für die HBL auch so? Dann wären die Berliner doch aktuell Tabellenführer (gegen THW +1 im direkten Vergleich (in Berlin mit 8 gewonnen, in Kiel mit 7 verloren))...

    Aktueller Vergleich der direkten Duelle:

    THW

    - 2:2 Punkte gegen Berlin mit -1 Tor

    - 3:1 Punkte gegen Magdeburg mit +1 Tor

    Füchse:

    - 2:2 Punkte gegen THW mit +1 Tor

    - 0:4 Punkte gegen Magdeburg mit -6 Toren

    SCM:

    - 1:3 Punkte gegen THW mit -1 Tor

    - 4:0 Punkte gegen Berlin mit + 6 Toren

    Im Dreier-Vergleich

    1. SCM mit 5 Punkten und +5 Toren

    2. Kiel mit 5 Punkten und +-0 Toren

    3. Berlin mit 2 Punkten und -5 Toren


    Die These "Wer zuerst patzt, ist raus" im Kampf um 1 und 2 müsste man noch vorsichtiger abwarten.

    Sollte keine Spitze gegen den SCM sein,aber Trainer wie Machulla und Wiegert sindnicht bekannt dafür, viel auf die Gesundheit der Spieler zu achten, sonst wären Saugstrup mglw. nicht verletzt und Golla noch in Form.

    Handballspieler sind nicht dafür bekannt, viel auf die Gesundheit von Handballspielern zu achten.

    Die Trainer haben gewisse Verantwortung, aber es ist auch hypothetisch, wie gut oder schlecht die Fürsorge am Ende tatsächlich ist und ob der Stand unserer Verletzungen in Anbetracht der Belastungen gut, durchschnittlich oder schlecht ist.

    Bei Ergebnisanforderungen ist es halt ein schmaler Grat, wenn man nicht auf jeder Position 2 annähernd gleich "gute" Leute hat.

    Mika hier und da mit schlechten Würfen, aber mit seiner Torgefährlichkeit heute trotzdem eine wichtige Entlastung für Gisli und Kay.

    Die Tore und die Verteilung von Verantwortung brauchten wir heute und werden das bis Saisonende auch allgemein brauchen. Gisli und Kay können das nicht mehr alles alleine wuppen. Die waren aus dem Spiel heraus heute auch wieder ordentlich abgemeldet.

    Ist eben auch wichtig, dass Weber Torgefahrmit einbringt. Heute vor der Verletzung ja mit 2 guten Treffern.

    Prüf mal die Saisonstatistik von Wallau für die Saison.

    Laut Wikipedia spielte Peru 9 Monate bei Wallau und ging im April 2005 nach Katar. 9 Monate rückwärts gerechnet wäre August/September und damit eher 3 statt 11 Spiele.

    Fehler in der HW sind ja nichts neues und waren ja grade damals schon running gag.

    Die Frage, die sich als SG-Fan grade stellen würde: Wie realistisch wäre mit dem Kader eine insgesamt noch bessere Saisonleistung oder ein kurzfristiger Effekt, wenn Machulla jetzt gefeuert würde.

    Lemgo und Granollers waren sicherlich völlig an den Ansprüchen vorbei. Wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob sich die Mannschaft samt Trainer davon erholt.

    Die nächste Saison dürfte da in Richtung Machulla interessanter werden. Kriegt er die auf dem Papier guten Neuzugänge so integriert, dass die Mannschaft insgesamt wieder einen Schritt nach vorne macht.

    Vielleicht sollte man inzwischen im Handball auch mal über mehr als nur 2 Schiedsrichter nachdenken, um die Arbeitslast zu teilen. Das Zitat der US-Reporter passt und auch Wiegert hatte mal vor Jahren in Interview einen an ihn gerichteten und gut gemeinten Rat weiter erzählt "Denk einfach dran, dass das keine Profis sind, so wie ihr."

    Das ist auch nicht despektierlich gemeint. Das Spiel ist einfach wahnsinnig schnell. Neben einheitlichen Regelauslegungen die von der IHF bis in die Kreisklasse mal gleich vorzugeben und anzuwenden wären mal abgesehen, helfen hier mehr Augen ggf. auch einfach mehr.

    Der Videobeweis bringt im Handball nichts, wenn die, die die Möglichkeit nutzen könnten, aus irgendwelchen Gründen nicht Gebrauch machen. Dazu kommt, dass es dann so viele Szenen gibt, die man bewerten müsste.

    Im Thema Videobeweis könnte man auch den Teams die Möglichkeit des Anforderns geben. Eine Challenge-Karte einführen und wer falsch liegt, bekommt irgendeine Art Strafe. Das könnte z.B. sein, dass man dann keine Challenge in der HZ mehr nehmen darf, wohingegen man bei richtiger Challenge weiter challengen darf, oder ggf. einen Angriff in Unterzahl oder irgendwas eher kleines. Leider ist man dann aber weiterhin abhängig von den Auslegungen der Schiedsrichter und hat zu selten objektiv eindeutige Situationen - z.B. Abwehrspieler steht bei einem Stürmerfoul im Kreis -> 7m Team A statt Ballbesitz Team B. Das Schritte-Thema könnte man so ggf. auch lösen. Wenn ein Spieler vor einem Kontakt schon 4 Schritte macht, muss der Kontakt egal sein. Dann ist es Schrittfehler und nachgelagerte Fouls "egal".

    Handball ist aber anders als Fußball, Volleyball oder Football aber eigentlich keine Sportart, bei denen die Videobeweise nicht so sehr ins Gewicht des eigentlichen Spielflusses fallen. Neben einem "vernünftig machen" muss man es eben auch ertragen wollen.

    Der DHB könnte die vermeintliche Problematik mit regional ansässigen Schiedsrichter-Paaren auch ganz einfach in der Ansetzung lösen oder sich hier eigene Regeln auferlegen.

    Keine Schiedsrichter aus dem gleichen Bundesland, auch wenn es hier mehrere Landesverbände gibt oder einen Sperr-Radius von bspw. 50 Kilometer. Wenn man eh bundesweit ansetzt, sind die paar Euro mehr Fahrtkosten dann auch egal.

    Bei den Heimmannschaften, die es dann betrifft, scheint das in Fankreisen ja durchaus auch Thema zu sein. Dann braucht man auch keine Sorgen haben, wenn es keine Schiris aus der Region mehr gibt.

    Die Regelauslegungen, die der Verband irgendwo vorgeben muss, sind doch in Teilen nur noch sinnlos.

    Es wird nur noch drauf geachtet, dass das Spiel verständlich für die Zuschauer bleibt und gewisse Kleinigkeiten, die Schiedsrichter auf diesem Niveau sicherlich noch sehen, nicht so strikt bewerten, wie man es machen sollte. Die Themen Schritte, Abwehr im Kreis, Stürmerfoul, bestimmte Abwehraktionen (Wurfarm, von hinten etc.), Kontakt beim Wurf eines Kreisläufers, Kontakt bei den Außen...

    Der Videobeweis ist nur deshalb grade so madig, weil Schiedsrichter ihn einsetzen und bewerten müssten, die in einer gewissen Vorgabe gefangen sind und in ihrer entsprechenden Blase agieren.

    Man kann die beiden roten Karten geben, aber es gibt genug Spiele, wo diese Aktionen auch eben "nur" mit 2 Minuten bestraft werden. Es wäre heute eher die Ausnahme der Regel gewesen, eben genauso wie die Vorteilsauslegung oder Stürmerfoul bei Kreiskontakt der Abwehr.

    Das ist ein strukturelles Problem im DHB. Wenn sie diese Auslegungen so vorgeben und akzeptieren, muss man damit leben, wenn es so gepfiffen wird.

    Die TW-Leistungen waren ja auch mit Svensson als TW-Trainer schon bestenfalls durchwachsen. Mit dem neuen TW-Trainer wurde es nicht besser.

    Es wirkt immer wieder so, als fehlt ein Stück weit Abgezocktheit in den 1:1-Situationen bzw. gegen die Außen. Gegen Mannschaften, die aus dem Rücklauf wurfstark sind, muss die Blockarbeit besser werden.

    Da sind alle 7 auf der Platte gefragt. Das Gute für morgen ist, dass es in der Abwehr fast nur besser werden kann. Die Frage wird sein, ob man die Angriffsleistung nochmal so bringen kann. Die Löwen stehen aber vor der gleichen Frage Insgesamt steht beim SCM morgen eigentlich die erfahrenere und gefestigtere Mannschaft und es ist für uns kein Auswärtsspiel bei einer Mannschaft, die uns physisch überlegen und mit engagierter Abwehr in die Schranken weisen kann.

    HBL, BBL und Volleyball (wie auch immer deren Liga heißt)...

    Beim Volleyball waren sie genauso kreativ wie beim Handball und beim Basketball. :hi:

    Knapp 15 Euro (oder 13 Euro) im Monat sind für mehrere Sportarten völlig in Ordnung und wenn man mindestens 2 Sportarten aktiv nutzt, rechnet es sich ja immer mehr.

    Die Übertragungsqualität muss man einfach abwarten. Das kann wahrscheinlich alles werden zwischen Twitch-Übertragung der Männer-Volleyball-Bundesliga bis hin zu ordentlichen Kommentatoren.

    Trotzdem hat die Mannschaft auch in dieser Saison vieles in der eigenen Hand und es gibt keinen größeren Einbruch aufgrund der Belastung. Das muss man ihr auch noch zugute halten. Die 1 aus 6 aus den Auswärtsspielen tun weh, aber auch die Meisterschaft bzw. CL-Qualifikation ist weiterhin möglich.

    Um es mit den Worten eines Schnauzbartträger zu sagen: "Wenn nicht jetzt, wann dann?" Die Füchse Berlin haben noch keine Mannschaft mit der sie eine Saison dominieren können und es kommt nicht oft vor, dass zehn oder mehr Minuspunkte zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft reichen könnten. Wenn da nicht alle Spieler in der Mannschaft heiß auf den Griff nach der Schale wären, dann würde einiges falsch laufen. Die Berliner haben einen Restspielplan bei dem sie als Favorit in alle Spiele gehen und haben mindestens die Champions-League-Qualifikation in eigener Hand. Mit Ausnahme des Patzers in Minden haben die Berliner ihre "Pflichtsiege" eingefahren. Der THW Kiel (zuhause gegen Leipzig und Lemgo) und der SC Magdeburg (in Melsungen, Hannover und Leipzig) haben im Vergleich schon mehr Punkte gegen Mannschaften außerhalb der Top5 liegen gelassen.

    Ok, es war falsch formuliert, weil sie das sicherlich auch "wollen".

    Die Frage wird sein, inwieweit sie sich von den Erfahrungen in Magdeburg und Kiel beeinflussen lassen oder ob der Kader und die Spielphilosophie in sich schon so gefestigt sind, dass sie die Erfahrungen aus den Spielen wegstecken und ihr Programm bei den "kleineren" Mannschaften unbeeindruckt weiterhin erfolgreich abspulen können. In Magdeburg war es zeitweise ein Komplett-Aufgeben der Mannschaft und in Kiel wollte z.B. Gidsel dann ein paar Minuten alles mit der Brechstange erzwingen, was nicht funktioniert hat.

    Wenn Hannover am Sonntag einen guten Tag erwischt, wird das nochmal ein Gradmesser. Bestehen die Berliner dort gegen einen starken Gegner, hätten sie auch genug Selbstverständnis für die restlichen Auswärtsspiele. Würden sie da Federn lassen, geht das Nachdenken in anderen Auswärtsspielen vielleicht auch schon eher los, wenn auch da mal die Gegner auf sehr gute Leistungen kommen.

    Bei den Magdeburgern und den Kielern muss man ja diese Saison fast in jedem Auswärtsspiel mit einer Überraschung rechnen. Wie schon geschrieben, waren die Füchse in dieser Saison dort bisher stabiler. Zudem müssen der THW und der SCM noch nach Mannheim, wo man auch eine Top-Leistung brauchen wird, um selbst strauchelnde Löwen entsprechend im Zaum zu halten.

    Flensburg bleibt das Zünglein an der Waage für die 3 - außer sie gewinnen tatsächlich alles in der Rückrunde.

    Die Berliner, der SCM und die SG gewinnen ja nun auch nicht alles mit einer lockeren Selbstverständlichkeit.

    Die Kieler hätten noch immer die meiste Qualität im Kader, bei einer Tabellenführung nach Ostern ihren restlichen Spielplan auch entsprechend durchzuziehen. Dann gilt es eben, jedes Spiel mit entsprechender Moral durchzuziehen und sich keine Ausrutscher mehr zu erlauben. Sagosen sprach ja letzte Saison noch von "Mal schauen, ob der SCM die Eier hat." - gleiches gilt diese Saison bei der aktuellen Ausgangslage auch für den THW, grade auch wenn man das Selbstverständnis der Mannschaft mit einbezieht.

    Die Berliner hätten auf dem Papier noch das einfachere Restprogramm, aber da müsste man noch abwarten, wie sehr sie dann wirklich auch den Griff nach der Schale wollen.