Beiträge von anonymer-scm-fan

    Maßgeblich war die Steigerung der Zahl der Sitzplätze.

    Hätten sie einfach nur weiter Stehplätze gestrichen, ohne die Zahl der Sitzplätze zu erhöhen, wäre die Resonanz wohl auch nicht ganz auf dem aktuellen Level.

    Interessant sind dann die Entwicklungen bei den Dauerkarten, ob sie weiter gleichbleibend konstant über Kontingent verkaufen könnten oder ob da die Zahl der verkauften Karten und DK-Interessenten zurück geht. Dieses Jahr wurde ja kommuniziert, dass sie 4.400 DK hätten verkaufen können, aber zum Schutz der Tageskarten bei 4.200 Karten einen Deckel drauf gemacht haben.

    Mit den aktuellen Methoden könnte Schmedt langsam mal die damaligen Pläne zuim Ausbau entstauben. Mit einer entsprechenden Erhöhung der Sitzplatz-Kontingente (auf Kosten der Stadt) durch eine volle Umrundung im Unterrang, ließe sich sicherlich noch mehr Geld generieren.

    Wie kann man sich nur darüber aufregen, dass der SCM sich rechtlich absichert bzw. sich rechtlich konform verhalten will, um sich schadlos zu halten?

    In der "normalen" Arbeitswelt erfährt der Arbeitgeber nicht mal die festgestellte Diagnose sondern auch nur, ob es eine Erst- oder Folgebescheinigung ist, aufgrund der Entgeltfortzahlung.

    Dürfte auch für die Profisport-Unternehmen gelten und die ärztliche Schweigepflicht ja auch. Hier macht es dann aber vermutlich Sinn, dass der Arbeitgeber es doch erfährt, da von den Vereinen aus ja auch die Organisation der Behandlung und Heilung ausgeht.

    Theoretisch könnten die Spieler ja auch eigenständig zum Arzt und zur Physio gehen und kommen dann irgendwann nach ärztlicher Freigabe wieder zum Training...

    Würde man die Spieler zitieren, die eine sportlich wertvolle Meinung hätten, würde es nach solchen Spielen nicht mit der Beweihräucherung klappen. Das könnte doch marketingtechnisch nach hinten los gehen, wenn da einer was sagt, was den Unkritisierbaren nicht passt.

    Schon gegen Leipzig ging es los und gestern vorm Spiel im Vorspann-Interview nochmal bestätigt: Beim SCM denkt man und posaunt es dummerweise auch noch raus, dass das einzige Derby das Spiel gegen Leipzig sei.

    Solange man so dummdreist arrogant ist, wird man immer und immer wieder gegen die Füchse verlieren.

    Auf Handball-World auch so ein Schote: "Am Ende war es nur noch Kampf statt Qualität. [...] Durch die Ausfälle waren wir gezwungen, eine Formation zu wählen, die wir so im Training noch nie ausprobiert haben. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Nur die Qualität im Wurf hat uns gefehlt."

    Wie kann man denn bitte in einem Spiel gegen Berlin erwarten, dass sich die bessere handballerische Qualität durchsetzen würde? Wie kann man gegen Berlin bitte davon ausgehen, dass man die bessere handballerische Qualität hat?

    Welche Ausrede soll das denn bitte mit der Formation sein? Es gab sicherlich genug Zeit, auch eine 5:1 ohne die etatmäßigen Mittelblocker einzutrainieren. Und selbst wenn, lag es nicht mal am Willen der Abwehr. Da wurde gegengehalten was möglich war und wenn dann haben nicht der Mittelblocker und der Indianer versagt.

    Wir brauchen einen dritten Torwart oder den Mut zu Thulin. Warum bewegt sich Green denn schon so, dass er diverse Wege ins Tor aufmacht, bevor der Schütze überhaupt geworfen hat? Trainiert Svensson "Duck dich" mit den Torhütern?


    Alles in allem hat Wiegert auch unter durchaus abwartender Beobachtung inzwischen bewiesen, dass er fertig hat.

    Wer zwei solche Möglichkeiten in den Kader dazu bekommt, aber sein Spielsystem keinen Millimeter darauf anpasst, der hat die Grenzen seines Könnens erreicht.

    Nach inzwischen 4 Monaten müssten solche Leute wie Kuzmanovski oder Steinert locker in der Lage sein, ihren Teil im Gesamtbild beitragen zu können. Stattdessen sind beide maximal verunsichert, weil ihr Trainer ihnen kein bisschen Vertrauen entgegen bringt. Beide sollten ernsthaft nach der Saison um Vertragsauflösung bitten. Sie werden unter Wiegert keine Rolle mehr spielen, weil Wiegert schlicht nichts mit ihnen anzufangen weiß.

    Da könnte mittlerweile auch sonst wer kommen, zumal ja auch noch dazu kommt, dass er sie mit ausgesucht hat in seiner zweiten Funktion. Warum holt man Spieler, mit denen man nichts anfangen kann?


    Er begrenzt sich auf die Mittel, die er als Spieler selbst leisten konnte. Bisher war das Glück noch, dass wir Spieler im Kader hatten, die diese beschränkte Spielphilosophie mit ihrem hohem spielerischem Niveau noch weitestgehend erfolgreich gestalten konnten. Aber trotz Verbesserung auf dem Papier scheitert der SCM bei Niederlagen immer wieder an den gleichen Gesichtspunkten. Die gegnerische Abwehr muss einfach aggressiv und groß sein und irgendwie Damgaard in den Griff bekommen.

    Aber aufgrund der Strukturen im Verein wird er noch sehr lange Zeit haben, zu beweisen, dass er am Ende doch nicht lernfähig ist....


    Der Versuch damals, ihn zum Cheftrainer und auch zum Hauptverantwortlichen für den sportlichen Bereich zu berufen, war sportlich rückblickend richtig. Er hat die Mannschaft auf ein höheres Level gebracht, aber jetzt fehlt ihm die Trainer-Qualität, darauf weiter auf- und das Level mit den entsprechenden Verstärkungen weiter auszubauen.

    Nicht nur manchmal wäre weniger Wiegert besser. Das er kein Spiel lesen kann, hat er heute mal wieder eindrucksvoll bewiesen. Jeder Anfänger auf der Trainerbank hätte zumindest den TW gewechselt.


    Die Feldspieler in Schlüsselpositionen kann er durch konsequente Ignoranz in den Trainingsabläufen auch nicht mehr bringen.

    Kuzmanovski braucht man nicht bashen. Der darf nichts machen. Was er vorne könnte, kann man sich ja im Internet aanschauen. Wiegert hat aber nicht die Eier, ein Angriffssystem zu etablieren, dass auf große Shooter ausgelegt ist. Das einzige Credo ist, dass der Rückraum absolut keine Fehler machen darf. Neue Spieler müssen sich dem wie Bücklinge unterwerfen, statt dass er deren Qualitäten fördert und einbindet.

    Für den SCM die aufgrund des System Wegert erwartbare Niederlage.

    Neuzugänge spielen gar keine Rolle. Kuzmanovski weiß vorne nicht mal, was er machen kann, darf und soll. Wird also im Training wohl nicht mal ins Angriffstraining einbezogen. Eine absolute Verschwendung von Potential.

    Wir können dauerhaft mit 7 Feldspielern agieren. Torhüter nicht existent.

    Die Spitze der Liga ist enger zusammen gerutscht. Wir rutschen aber mehr ab als die anderen Teams, obwohl wir auf dem Papier eigentlich den Kader substantiell verstärkt haben und keinen wichtigen Spieler abgeben mussten...

    Wenn Wiegert tatsächlich noch mehr auf unterdurchschnittlich kleine Rückraumspieler setzen sollte, sind wir wohl bald die Gallier aus der Börde und er findet dann hoffentlich den Zaubertrank gegen kompakte große Abwehrreihen. Es klappt ja jetzt schon nicht.

    Basiert seine Spielphilosophie als Trainer auf seinen Möglichkeiten als Spieler?

    Mein Tipp für die Startaufstellung: Wiegert als Cheftrainer, Grafenhorst als Co, ein Torwart, sechs Feldspieler und die alte Leier...

    Die besondere Namensansage bei Pettersson hat er sich aber auch nicht selber ausgedacht, sondern das kam durch einen 'Wechselgesang' in der Fankurve zu Pettersson, wenn er hinter Weber mal spielen durfte und dann bei Toren gefeiert wurde. Michme hatte das dann nur aufgeschnappt und übernommen.

    Solange kein finanzieller Einbruch aufgrund der sportlichen Leistung kommt, braucht Schmedt doch kaum zu handeln.

    Der GF Sport ist dem GF Finanzen doch hoffentlich noch untergeordnet und nur eine Papier-Funktion, um darzustellen, dass der Trainer die Verantwortung in sportlichen Belangen hat.

    Es ist ja auch eine Frage, ob jemand, der mit Kritik nicht umgehen kann, kritisch denken kann...

    Was bei den Neuzugängen teilweise ja noch dazu kommt, ist, dass sie in gewissen Maßen kleingehalten werden.

    Das Vermeiden von Fehlern steht so sehr über allem, dass gewisse Spieler Angst haben, was falsch zu machen. Damit bremst man eben auch die möglichen Potentiale der Spieler aus.

    Steinert könnte vielleicht mehr werfen, passt aber lieber. Kuzmanovski wusste in Hannover anfangs nicht mal, ob er im Angriff überhaupt drauf bleiben darf.

    Die Spieler bekommen kein Selbstvertrauen in das, was sie könnten.

    Wenigstens hat das keine weiteren negativen Auswirkungen auf die Torgefahr aus dem Rückraum.


    Wiegert muss sich endlich mal zusammen reißen, sich nicht andauernd hinter der Ausrede seines eigenen Charakters ("Das bin ich und ich bin authentisch") zu verstecken, sondern endlich mal weiter dazu lernen und sich selbst wieder entwickeln. Die Lernfähigkeit war am Anfang noch da, aber jetzt ist er wohl fertig?

    Oha, alle Achtung, das ich sowas mal von dir zu lesen bekomme. Darf ich fragen, ob du etwa verärgert bist und es dir geht, wie mir.

    Ich habe in bisherigen Posts ja auch schon immer geschrieben, dass ich gewisse Entwicklungen erwarte, auch wenn das Nicht-Gleich-Draufgekloppe direkt als Wiegertmania interpretiert wurde.

    Die Entwicklungen gibts nicht. Den potentiell torgefährlichsten Spieler dann noch auf der Bank schmoren zu lassen, wenn man eh hinten liegt, ist einfach dämlich. Dass man das Spiel nicht mit dem Rückraum O'Sullivan, Bezjak, Lagergren gewinnen würde, war eigentlich zur Halbzeit schon klar. Da liegen wir hinten und da hatte Hannover noch nicht mal einen Keeper hinten drin.

    Spätestens bei -3, -4 muss Damgaard kommen. Entweder bringt es die Wende oder es bringt keine Besserung. Hauptsache versuchen. Letztlich kam er in der zweiten Halbzeit auch nur zeitweise, weil O'Sullivan einmal was abbekommen hatte.


    Hing wohl eher mit der Linie der Schiris zusammen. Hätte er so weiter gemacht wie in Hz 1 hätte er dann nach der Halbzeit frisch geduscht zum Sky-Interview gekonnt.

    Die vorgegebene Linie der Schiedsrichter in der Bestrafung der Abwehr-Außen hatte Svan ja letztens erst in einem Interview kritisiert. Kastening hatte bei seinem ersten Tor schon so viel Platz, dass er Musche, der kaum was gemacht hat, eigentlich nicht hätte berühren müssen.

    Die letzte Aktion vor Hannover war von Musche eigentlich unnötig, nur um nochmal aufzuzeigen, dass Hannover am Ende doch sehr extrem auf Zeit gespielt hat. Kastening wollte ja auch erst 1-2 Sekunden nichtmal zum Tor gehen. Aber das Verzögern war ja vorher schon zu sehen und wurde nciht gepfiffen. Da konnte auch einer 2 Minuten lang den Ball in der Hand halten.

    Gegen diese Mannschaft braucht es einfach nur eine aggressive kompakte Abwehr mit halbwegs beweglichen Torwart.

    Der Rest wird durch Mutlosigkeit seitens Bank erledigt.

    2 von 3 Rückraum-Positionen erzeugen keine Torgefahr. Auf der dritten darf jemand agieren, der nur Torgefahr erzeugt, wenn er die Schnauze voll hat

    Der erste Rückraum muss mit dem Kopf durch die Wand...

    2 Spieler könnten mit der Brechstange vielleicht was ausrichten, dürfen aber nicht spielen.

    Mit Wiegert war das Maximum in der letzten Saison erreicht. Neue Möglichkeiten durch neue Spieler, wer braucht das schon...

    Und nach 3 Monaten selbst trotz Sprachbarriere müssten inzwischen Spielzüge mit Kuzmanovski doch mal existieren. Stattdessen entschuldigt er sich quasi schon, nachdem er nicht schnell genug auf die Bank kam und tatsächlich noch wagte ein Tor zu werfen...

    Die Frage ist doch letztlich, was am Ende eine "gute" Saison ist.

    Sie hängen selbst die Trauben sehr hoch mit großspurigen Zielvorgaben. Dass sie immr besser werden wollen, ist auch ein guter Anspruch. Dass sie dann auch liefern sollten, steht außer Frage und aktuell haben sie 2-3 Ergebnisse eingefahren, die nicht hätten sein müssen, wenn sie konzentrierter gespielt hätten.

    Bisher fehlt letztlich vor allem der Entwicklungsschritt, den man sich vor allem mit den zwei neuen Rückraumspielern erhofft hätte.

    Wenn sich das nicht ändert, kann man das Wiegert auch ankreiden, denn er ist in der Verantwortung gewesen, genau diese Spieler geholt zu haben.

    Stand jetzt scheint es so zu sein, dass er seiner Zielvorgabe in der Liga nicht gerecht werden würde. Im Pokal in Berlin oder im EHF-Cup ggf. gegen Kronau zu verlieren... ist bzw. wäre auch keine Laufkundschaft.

    Wenn er mit der gleichen Spielweise aber die vorgenommenen Ziele erreichen würde, ist die Saison dann schlecht, weil es keine Entwicklung gab, oder gut, weil die gesteckten Ziele erreicht wurden?

    Realistischerweise sind wir erstmal in einem Verfolgerfeld mit Melsungen und Berlin im Kampf um Platz 4 anzusiedeln. Das hätte der Verein auch so ausgeben können und sollen.

    Na dich möcht ich mal nach 3 Monaten in China hören. Ob du da ausreichend die Sprache kennst? :hi: Und ist das so, dass Kuzma die Sprachangebote nicht annähernd voll wahrnimmt? Bist du dir da sicher, weil Celje sowas gepostet hatte? Und wenn es tatsächlich so wäre, liegt das nur am Desinteresse des Spielers oder kann es da auch andere Gründe (z. B. Terminüberschneidungen) geben?

    Gut, es kann sich ja jeder seine eigenen Gedanken zu den bescheidenen Einsatzzeiten und den Gründen dafür machen. Für mich ist es eine Alibierklärung des Trainers, um die mangelnde Intergration in den Pflichtspielen halbwegs begründen zu können. Natürlich sind sprachliche Barrieren immer ein Problem. Aber wie bereits gesagt, sie sollen hier nicht den Goethes Mephisto oder war´s Faust (wohl beide) auf der Platte darbieten. Kuzma soll Handball spielen und dazu ist er wohl in der Lage. Ja und was macht man im Training? Sitzt er da auch nur auf der Bank? Mein Gott, es wird doch wohl möglich sein, dem Spieler zu vermitteln, was man erwartet, welche Spielzüge im groben einstudiert werden und wie man sich in etwa den Ablauf vorstellt. Ja was mich allerdings wundert, dass diese Erklärung bei z. B. Molina oder Kalarash nicht gebracht wurde. Die hatten doch auch beide Probleme mit dem anhaltinischen Dialekt ;) . Ach was schreib ich, dem Kalarash fehlte ja die Bundesligatauglichkeit. Für den CL-Sieg hat´s dann ja gereicht.

    Ne bei uns hat´s halt auch Tradition, dass neue Spieler (Ausnahme Lagergren) viel zu lange schmorren müssen, weil sie einfach nicht zu integrieren sind. Woran das wohl liegt? Sicher nur an den Spielern :lol:


    Ich nehme auch den Trainer in seiner Ansprache und Wortwahl dem Spieler gegenüber auch nicht aus der Pflicht, sich einem Spieler, der die Sprache nicht kann, anzunähern, so weit es ihm möglich ist.

    Natürlich ist es auch utopisch, zu erwarten, dass man nach 3 Monaten die Sprache soweit kann, dass man selbst alles berufsspezifische versteht.

    Es wird im Training wahrscheinlich schon irgendwie so laufen, dass man ihm die Anforderungen und Systeme vermittelt. Ob das "gut" gemacht wird oder besser gemacht werden kann, keine Ahnung.

    Die Aussage zur Wahrnehmung der Teilnahme an den Sprachkursen wäre unnötiges Öl ins Feuer gießen, wenn nicht irgendwas daran wäre. Es brächte dem Infogeber ja nichts, mit einer erfundenen Aussage einen Spieler so in die Pfanne zu hauen und Kritik auszuliefern.

    Welche Termine sollte Kuzmanovski denn haben, die Thulin nicht hätte? Keiner von beiden ist derzeit verletzt und ich würde davon ausgehen, dass der SCM insoweit professionell arbeitet, dass die Sprachkurse so getaktet werden, dass sie wahrgenommen werden können. Der Verein sollte sich im eigenen Interesse die Referenten auch selbst buchen, um unabhängig von regulären externen Kurs-Terminen zu sein.

    Wie gesagt, wird die Wahrheit bei Kuzmanovski irgendwo in der Mitte liegen, wo jeder etwas dafür tut und jeder wahrscheinlich auch irgendwas besser machen könnte.

    Er soll sich jetzt zeigen und beweisen dürfen, damit er auch Wettkampfpraxis bekommt. Dass in engen Situationen erstmal auf andere Spieler gesetzt wird, ist doch nicht falsch, wenn man ergebnisorientiert arbeiten muss. Ob diese Spieler dann tatsächlich die Ergebnisse liefern oder ob es mit Kuzmanovski in der Situation besser oder schlechter gelaufen wäre, steht auf anderen Blättern.

    Wie auch schon mal geschrieben, würde ich von Wiegert auch erwarten, dass er Systeme entwickelt, die dann auch auf Kuzmanovskis Potentiale zugeschnitten sind. Er wäre aktuell der einzige im Kader, der aus 9 Metern die einfachen Tore machen kann. Steinert traut sich ja nicht.

    Aber was gewisse Personen betrifft, wird hier eh oftmals nur noch in Scheuklappen schwarz oder weiß gedacht.

    Die Aussage kann sich genauso gut auch, in einer flapsigen Formulierung, auch auf die Spieler selbst beziehen und den Umgang der Negativ-Serie unter den Spielern.

    Weiter als ins direkte Umfeld der Mannschaft und vielleicht noch in die lokale Berichterstattung wird er da nicht schauen.

    Unruhe, vor allem "heimliche", könnten nur die stiften, die Meinungsbildung bei den Spielern betreiben könnten und die, die die öffentliche Wahrnehmung prägen.

    Die Meinungen einzelner, unbekannter Fans, werden ihm und der Mannschaft sicherlich herzlich egal sein.

    Was weißt du denn über Kuzmas Vorbereitung auf die deutsche Sprache und was ist für dich „entsprechend seiner Möglichkeiten“? So groß kann die sprachliche Barriere doch gar nicht sein, dass das schmoren auf der Bank rechtfertigt. Wenn im Spiel die Kaxxxe am dampfen ist, wird er doch auch auf RR gebracht, um die Abwehr dicht zu machen. Wenn ein Trainer einen Spieler aus dem Ausland verpflichtet, sollte er sich schon Gedanken darüber machen und auch Lösungen dafür haben, wie er ihm verständlich machen kann, was er von ihm erwartet und welche Abläufe er sehen will. Also künftig sollten Spielerberater mit der Vertragsunterzeichnung die Einsatzzeiten ihrer Mandanten festschreiben lassen :hi:

    Zu deinem Satz über Mertens und Göppingen als Gegner bedarf es keines Kommentars mehr. Der Junge hat schon jetzt mehr Qualität, als der local hero zu seinen besten Zeiten abrufen konnte.

    Mir ist auch bewusst, dass Mertens auch in den Top-Spielen seinen Mann stehen und sich beweisen würde. Umso schlimmer und nicht mehr nachvollziehbar ist es, dass er selbst in den "kleineren" Spielen nicht von Beginn an ran darf.

    Wenn der Trainer nach 3 Monaten sagt, dass der Spieler nicht ausreichend die Sprache kann und es stimmt, dass er die Sprachangebote nicht annähernd voll wahrnimmt, dann sieht man da schon ein gewisses Grad von Interesse.

    "Entsprechend seiner Möglichkeiten" während seiner Zeit in Skopje als es sich angebahnt hatte oder in Bitola als es fix war. Ich kenne jetzt das Angebot der Deutschkurse in Nord-Mazedonien und den Terminplan von Eurofarm Rabotnik im zweiten Teil der letzten Saison nicht. Zeit, um zumindest etwas zu lernen, wäre sicherlich vorhanden gewesen.

    Er muss die Sprache ja auch nicht alltagstauglich können, aber wenn das Mindestmaß zum Verstehen der handballspezifischen Vorgaben nicht vorhanden ist, muss er dieses Manko eben einfach aufholen. Man kann doch als ausländischer Spieler auch nicht davon ausgehen, dass im neuen Club jemand auch die Sprache kennt und notfalls übersetzen kann.

    Wiegert kann, und wird es garantiert auch, ihm die Abläufe auch auf dem Taktikbrett zeigen, aber Sprache gehört noch immer zu einem wesentlichen Teil dazu. Er wäre ja auch fürs Englische bereit, aber wenn man noch mit einem Wörterbuch arbeiten muss, weil der Spieler nicht das tut, was er tun könnte.

    Wo ist da der Fehler beim Trainer? Es gibt das Taktik-Brett, die Bereitschaft zu mehreren Sprachen, Übersetzungsversuche, Sprachkurse... Was sollte Wiegert in dem Fall noch tun?

    Das Abwehr-Argument zieht doch da auch kaum. Stell dich da hin, lass keinen durch und bekomm dabei keine 2 Minuten-Strafe. Ist jetzt auch nicht sooooo komplex wie beim Angriff...

    Unter der Konstellation kann der Spieler wohl auch eher schon froh sein, dass er mal auf die Platte darf. Da bin ich persönlich, beim Profi-Leistungssport, bei jedem Trainer voll dabei, der jemanden, der nicht weiß, was er tun soll, nicht einsetzen würde.

    Ich hoffe auch, dass Kuzmanovski schnellstmöglich das Notwendigste der Sprache lernt, damit er auf der Platte auch zeigen kann, was er drauf hat. Jetzt gibt es zumindest mal eine Begründung, warum er noch nicht allzu oft eingesetzt wird.