Beiträge von anonymer-scm-fan

    Es wird spannend sein, zu sehen, ob Damgaard sich mit der veränderten Situation im Spielsystem durch den Glücksgriff Lagergren soweit "anfreunden" kann, dass er es schafft, sich in die neuen Anforderungen aus dem Spielsystem anzupassen.

    Ich will ihn überhaupt nicht "schlecht" reden und wir brauchen definitiv seine Qualitäten, aber in seiner Rolle, die er noch immer hat, ist er in dieser Saison nicht mehr so wichtig für das Team, wie es noch in der letzten Saison war.

    Das aktuelle Spielsystem mit Damgaard als Ergänzung für die Brechstange ist für die Mannschaft besser als würde man jetzt Damgaard, Stand jetzt, sofort zum ersten RL machen würde.

    Damgaard muss sich im Lauf der nächsten Wochen, sofern er überhaupt so fit ist wie vor der Verletzung, soweit in das Spielsystem adaptieren, dass er O'Sullivan wieder verdrängen kann, ohne Bezjak und Lagergren schwächer zu machen. Der Rückraum ist mit Lagergren glücklicherweise variabler und man ist nicht mehr so sehr darauf angewiesen, viel auf Damgaard zuzuschneiden. Das war eben letztes Jahr noch der Fall und er hat die Aufgabe super erledigt.

    Das ist eine Aufgabe, die auch in den nächsten 2 Wochen noch nicht erledigt sein wird. Da Damgaard im Sommer als auch im Winter die gemeinsame Vorbereitung fehlt / fehlen wird, wäre es nicht verwunderlich, wenn er die gesamte Saison hinter Sully auf RL als Alternativspieler genutzt wird.

    Es gibt eben derzeit 3 Probleme:

    - Die, teilweise neuen, Automatismen fehlen einfach.
    - Damgaard ist sehr ehrgeizig und will manches Mal zu viel.
    - Damgaard ist nicht so sehr ein Typ wie O'Sullivan oder Bezjak, sich im körperbetonten 1:1 noch durchzutanken. Wenn er nicht rechtzeitig vor dem vollem Kontakt werfen oder passen kann, kommt da von ihm nichts mehr. O'Sullivan hat zwar nicht den Wurf, erzeugt aber aus einem intensiven 1:1 oft noch irgendeinen Output (Pass, Wurf, Durchbruch).


    Für die Beteiligten und die Erwartungen wäre es wohl das Beste, anzuerkennen, dass Damgaard nun auf andere Art im Gesamtkonzept gefragt ist, aber eben nicht zwingend "immer" spielen muss.

    Glückwunsch zum Sieg! Es war auch eine Charakterprüfung, in der Halle nach der Schwächephase das Spiel noch zu ziehen. Ein wichtiges Erlebnis für die weitere Entwicklung.

    Aus Magdeburger Sicht heißt es einfach nur noch "Daumen drücken", dass die Jungs auch am 01.11. noch Punkte entführen können. Wenn nicht: kein Beinbruch. Schafft man es, ist man im Kampf um den Titel dabei, auch wenn man wegen einiger Nachteile im Kader nicht der Topfavorit wäre. Der effektive Kader ist dann trotzdem zu dünn (wenn sich Lagergren verletzt, ist Schicht im Schacht) und wird wohl auch öfter mal stolpern, wenn es dem Gegner über ein gesamtes Spiel gelingt, das Tempo im Aufbau einzudämmen.

    Gewinnen die Flensburger in Leipzig und gegen den SCM, dürften sie Topfavorit auf den Titel sein. Die Kronauer stolperten aus Angst vor dem Titel ja in dieser Saison ausnahmsweise schonmal am Anfang der Saison unnötig und haben die größeren Brocken auswärts ja auch erst noch alle vor der Brust. :hi:

    Für den Zweck, den er erreichen wollte, waren die Auszeit, die Worte und die Intensität der Worte genau richtig.

    In der Emotionalität, die es in dem Moment dafür auch brauchte, waren die gewählten Worte weder asozial noch unsouverän. Zumal er ja auch mit anderen Worten in seine 15 Sekunden Anpfiff eingestiegen ist.

    Souverän war auch, wie er aus dieser Intensität dann wieder ganz ruhig weiter redete.

    Cholerisch wäre gewesen, wenn er die kompletten 60 Sekunden mit solchen Worten um sich geworfen hätte.


    Man kann sowas auch sein lassen, um wieder zu den Guten zu gehören, dann darf man aber auch nicht meckern, wenn man solche Spiele dann nur mit +5 gewinnt. Denn dahin hätte es ohne diese Ansprache und das Wachrütteln gehen können.

    Bei Lemgo wäre wohl die Frage, welche sportlichen Ambitionen sie ihm über die nächsten Jahre anbieten könnten. Vereine wie Leipzig, Erlangen und Hannover haben ja einen gewissen Hintergrund, um ihre sportlichen Ambitionen auch zu stabilisieren und Stück für Stück weiter treiben zu können.

    1 Bier, dass er sich mit dem hier von allen geliebten Johnny die Einsatzzeiten teilt.

    In der CL gibt es ja einige Teams, die ab der nächsten Saison Bedarf auf RA haben könnten. In der HBL würden eigentlich Leipzig, Erlangen oder, so sie denn wollen, Hannover am meisten Sinn machen.

    In seinem Alter könnte man ja auch annehmen, dass bei ihm die gemeinsame Zeit mit der Familie eine relevante Rolle spielen dürfte. Dahingehend wäre wohl die beste Lösung, nicht "in die CL" zu wechseln...

    Leipzig würde mich persönlich am wenigsten wundern...

    Alles in allem sieht es vorne und hinten besser aus als noch in der letzten Saison, aber Berlin und auch phasenweise Hannover (2. Teil der 1. Halbzeit) haben aufgezeigt, dass der SCM-Angriiff im Positionsspiel durchaus noch anfällig ist.

    Ziel muss und wird sicherlich auch sein, das aktuelle Niveau aufrecht zu erhalten. Das wird körperlich intensiv genug, aber Wiegert scheint die Belastung im Training gut steuern zu können.

    Bis Jahresende stehen noch 3 schwere Auswärtsbrocken an, dazu Berlin zu Hause. Realistisch betrachtet, sind wir aktuell im Kampf um Platz 3 gegen Berlin und Kiel gut dabei. Am Jahresende weiß man dann schon mehr.

    Wichtig ist aber, dass man derzeit ein großes Selbstvertrauen in die eigene Spielphilosophie hat, dass man diese Welle einfach weiter reiten muss, auch wenn mal vereinzelte Gegner uns den Zahn ziehen können (Berlin).

    Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch bei Großen auswärts mithalten kann. Wenn sie das aus den Spielverläufen der letzten Jahre ihre Lehren gezogen haben, wie in manch anderen Dingen, sind auch Auswärtsüberraschungen möglich.

    Flensburg und Mannheim haben dann aber auch nochmal eine gewisse Qualität, selbst enge Spiele so zu gestalten, dass es dann doch keine Überraschungen gegen sie gibt. Da wird man sehen müssen, ob der SCM schon soweit ist, dass man gegen immer mehr Gegner das eigene Spiel durchziehen kann.

    Wenn die Spielaufsicht schon prüft, wie streichzart Heine ist, gibt's bestimmt einen Rüffel im Bericht, wenn Schiedsrichter mal die Eier hätten, den Nationalkeeper mal ein bisschen einzunorden....

    Daran lag es aber im Endergebnis auch nicht. Die Berliner waren einfach galliger...Pokalniederlage, selbsternannter Derby, Aufbauschen ach so schlechter Behandlung bei Final Four...


    Damgaard muss jetzt lernen, damit umgehen zu können, dass er im Rückraum keine Narrenfreiheit mehr hat bzw sich seine Rolle wandelt. Ob er wirklich fit ist oder nicht, weiß man ja als Fan auch nicht so genau.

    Wäre das so einfach, hätten wir nicht 14:2 Punkte. Die Berliner waren auch letzte Saison schon neben den RNL die einzige Mannschaft, die im Umschaltspiel nach hinten besser waren als der SCM im Umschaltspiel nach vorne. Dazu saß die Abwehr, die das Positionsspiel des SCM auch immer wieder in entscheidenden Punkten stören konnte. Würde mich nicht wundern, wenn das das beste Spiel der Berliner diese Saison bleiben wird.

    Für die realistischen Ziele des SCM ist nichts passiert. Die kleinen psychologischen Schwächen kann man auch angehen. Wie Wiegert es auch im Interview mal sagte, helfen solche Niederlagen eben auch weiter.

    Das Hallenheft hat in der Aufmachung schon eine gute Qualität.

    Dass man den Fans für ein Heft, dass zur Hälfte aus Sponsoren-Werbung besteht, noch 1,50 Euro abnimmt, steht auf einem anderen Blatt.


    Zur Medienarbeit gilt wohl, dass man nur mt Leuten redet, zu denen bzw. deren Arbeitgeber man nicht weit fahren muss...

    Auf seiner Seite sieht man doch, dass die Ausgabe über 1.800 Zugriffe hat. ?(

    Welche Redaktionen die DPA-Meldung dazu aufgegriffen haben und wie deren Reichweite damit war, musst du dann aber wirklich selber recherchieren. :hi: Also zumindest Volksstimme, MDR und sportwissen.info haben es weiterverbreitet...

    Man könnte doch zumindest höflich absagen, aber gar nicht reagieren auf wiederholte Anfragen deutet halt auch einiges an. Es ist eben auch "nur" Handball und nicht Fußball und da könnte man sich durchaus auch den vereins-neutraleren Medien mal stellen. Es geht dabei ja auch nicht um kritische Berichterstattung, sondern man könnte so ja auch mal anderem Publikum gegenüber die eigene Entwicklung lobpreisen...

    Dass die Zielgruppe vermutlich aus Handball-Insidern bestehen dürfte, sei dabei ja mal dahin gestellt.


    Die Aussagen im aktuelleren Artikel der Lokalpresse sind doch kein vereinsinnerer Frieden. Da wird gesagt, was in solch einer Situation gesagt werden sollte. Was dann tatsächlich hiner dem Mündern in den Köpfen weiter vorgeht, muss man dann in einiger Zeit mal schauen.

    Ob Weber sportliche Gründe liefert, ihn auch im Wettkampf wieder vermehrt einzusetzen, wird man abwarten müssen. Das Ding sitzt bei allen Beteiligten sicherlich sehr tief.


    Wenn er sportlich liefert, sollte er seine Einsatzzeiten auch fair bekommen. Wenn er es aber nicht tut und aus rein sportlichen Gesichtsgründen eben nicht mehr an Pettersson vorbei kommt, weil er eben mit dem Kopf doch nicht mehr voll dabei ist, dann sollte über ein paar Minuten hinaus auch nicht Einsatzzeit der Einsatzzeit willen erfolgen. Das würde dann auch die Position des Trainers beim Rest der Mannschaft unnötig schwächen.

    Das hat auch mit Milde nichts zu tun. Dafür ist es Leistungssport und die Ziele sind dieses Jahr nochmal höher als in den vergangenen Jahren. Die Größe der Vergebung, bezogen auf Einsatzzeiten, sollte mit sportlichen Leistungen untermauert sein.

    Um das aber subjek, äh objektiv beurteilen zu können, wird es endlich mal Zeit die Taskforce "Forum beim Training" zu gründen und Abgesandte loszuschicken...

    Es ist eben ein Fall, in dem eine Prise zweckpolitischer Zurückhaltung gut getan hätte, auch wenn man seine Meinung dazu hat.


    Weber hätte letztlich auch einfach mitteilen können, dass er den SCM verlassen wird, weil man sich über die Vertragsinhalte nicht einigen konnte. Auf solch eine Art und Weise hätte es der Verein wohl auch gemacht.

    Das hätte einiges offen gelassen, aber eben auch keine Türen für persönliche Einschätzungen geöffnet, weil diese dann viel spekulativer gewesen wären.


    Hornke ist in dem Fall eine "Notlösung", weil man jetzt für 2019 gezwungen war zu handeln. Vielleicht gab es für 2020 eben schon andere Ideen, aus denen heraus das Jahres-Angebot entstand. Vielleicht war es auch der Plan, dann wirklich von Jahr zu Jahr zu schauen.


    Es bleibt die Frage, welchen Fehler man dem Verein nun vorwerfen sollte. Genauso wenig darf man Weber vorwerfen, dass er seine Meinung authentisch kundtut und mit seiner Enttäuschung jetzt nicht hinter'm Berg hält.

    Dass das gewisse Konsequenzen oder eine gewisse Meinungsbildung mit sich bringt und das man es anders besser hätte lösen können, heißt ja nicht, dass man Weber als Fan verbieten würde, seine Sicht der Dinge darzulegen.

    Wie manche es nun einordnen, ist ja auch ein Fazit dessen, wie er in der Wahrnehmung der gleichen Personen angekommen ist.

    Weber täte jetzt gut daran, diese Sache auf sich beruhen zu lassen und aus reinem Eigeninteresse die innerliche Kränkung nicht mehr weiter medial zu verbreiten.

    Sportlich stellt er sich beim SCM mit solchen Interviews nur noch weiter ins Abseits. Dabei ist vollkommen egal, ob das aus seiner Sicht der Dinge legitimierte Aussagen sind.


    Ob Wiegert in Menschenführung etwas hätte besser machen können, weiß man letzten Endes doch nicht mal.

    Sportlicher Fakt ist, dass seit Anfang 2018 aufgrund von zuvor schleichend nachlassender Qualität die Ausführung gewisser Aufgaben auf der Platte an andere Spieler übertragen wurde. Ob dahinter menschlich noch mehr steckt, werden Außenstehende nicht erfahren.

    Weber scheint ja insgesamt mit einigen Dingen in den letzten 2 Jahren nicht so gut zurecht gekommen zu sein. Einiges könnte im Verhältnis zum Trainer nicht gut genug gewesen sein. Ein anderes Thema, was auch im Interview durchkam, ist scheinbar, dass er im neueren Kader wohl kaum noch Anschluss gefunden hat.


    Sportlicher Fakt ist auch, dass Weber bis zu dem Moment sportlich immer noch eine Schonfrist hatte, bis zur Art und Weise der Veröffentlichung seines Abganges.

    Zumindest in Spielanteilen gemessen, kann man nicht behaupten, dass Wiegert nachtragend oder zukunftsplanend agiert hätte. Weber bringt das Melsungen-Spiel als Knackpunkt. Es war doch keine sportlich begründete Entscheidung, ihn nach 7/10 sportlich auf die Bank zu setzen.


    Fakt ist auch, dass es realitätsnah und, mit den sportlichen Leistungen begründbar, wirtschaftlich nachvollziehbar ist, dass ein Spieler, der den letzten Vertrag auf dem Höhepunkt einer sportlichen Leistungen verhandeln konnte, nicht mehr das gleiche Gehalt angeboten bekommen sollte, wenn diese sportlichen Leistungen und seine Rolle in der Mannschaft nicht mehr diesen Status rechtfertigen.

    Er sprach ja davon, dass im März die ersten Gespräche mit, zumindest wohl mündlichen, Angeboten begannen. Das war auch schon die Zeit, in der auch auf Rechtsaußen der zarte Versuch einer Zeitenwende anbrach, in der Spielzeit eben auch geteilt wurde. Das war ja bis zum Abschiedsinterview dann auch wieder schnell vom Tisch.


    Weber hat also, trotz der Tendenz in den Gesprächen, sportlich viel Spielzeit erhalten, die mal mehr und mal weniger mit Leistungen gerechtfertigt wurde. Auch so ein Punkt, der wohl zeigt, dass Wiegert in gewisser Weise nicht nachtragend ist oder zumindest den mannschaftlichen Erfolg über seine eigenen Befindlichkeiten gestellt hat.


    Weber hat ein gewisses Selbstbild von sich. Das ist auch vollkommen in Ordnung und in weiten Teilen auch sicherlich nicht falsch. Er kann sicherlich noch 2-4 Jahre auf hohem Niveau spielen. Wo es scheinbar kritisch wird, ist die Selbstreflektion der eigenen Leistungsentwicklungen.

    Vollkommen außer Frage ist auch, dass er für den SCM auch mehr Wert als nur einen Ein-Jahres-Vertrag hätte, wenn seine sportlichen Leistungen in den Statistiken in den letzten beiden Jahren nicht so sehr zurück gegangen wären. Die Statistik, die da ausschlaggebend sein muss, ist seine Trefferquote - neben vielleicht weiteren Statistiken, die vereinsintern zur Leistungsanalyse der Defensive geführt werden.

    Das Angebot über einen Ein-Jahres-Vertrag mit wahrscheinlich leistungsbezogenen Sonderzahlungen ist aus Vereinssicht eben auch deshalb durchaus nachvollziehbar. Nur müssten er und Nostalgieromantiker dieses "Jetzt" auch mal realistisch betrachten. Da scheint sein sportliches dickes Fell zu dick zu sein, solche, tendenziell negative Faktoren an sich ranzulassen.


    Was vereinsseitig im Rahmen dieses Ein-Jahres-Angebot noch an Perspektiven in Aussicht gestellt wurden oder welche Begründungen es in den Gesprächen gab, werden nur die wissen, die gesprochen oder zugehört haben.


    Es ist sicherlich schade, dass es so zu Ende geht nach 10 Jahren gemeinsamer Geschichte. Beide Handlungsstränge sind auf ihre Art und Weise für nüchterne Betrachter in sich sicherlich auch nachvollziehbar. Letzten Endes ist hier Weber der Akteur, der sich, leider und zumindest in der Art und Weise unnötig, überwiegend selbst in's Abseits stellt und die Sache mit eher negativen Tönen abschließen lässt.

    Manchmal ist es eben doch besser, sich auf die Zunge zu beißen, auch wenn der Biss neben der vorhergehenden Kränkungen ihm sicherlich arg geschmerzt hätte.

    Sportlich sollte sich der SCM vielleicht auch besser vorzeitig von ihm trennen. Das wurde in dem Interview leider auch deutlich, auch wenn man natürlich nicht erwarten braucht, dass die Leistungsmotivation da noch da ist. Der Störfaktor ist aktuell aber zu groß und auch innerhalb der Mannschaft wird das sicherlich noch offensichtlicher, wo manche hier doch schon ein scheinbares Außen-vor-lassen prognostiziert haben.

    Der SCM stellt in der Mitteilung in der App auch den bemerkenswerten persönlichen Einsatz von Hornke zur einvernehmlichen Vertragsauflösung hervor.

    Er selbst wird also viele Klinken in Lemgo geputzt haben und es wäre auch nicht verwunderlich, wenn er sich an der Ablöse beteiligt oder sie sogar selbst gezahlt hat.

    Der Transfer ist vollkommen ok, gerade weil man im Verein auch weiß, wen man da bekommt. Vertrag bis 34 ist zwar eine Hausnummer, aber im Rahmen der Gesamtsituation auch hier sicherlich passend. Da dürfte das Private wohl auch dazu beitragen, dass nicht bis zum letzten Cent hart verhandelt wurde.

    Wenn an Kuzmanovski seit 2017 was dran ist, dann würde das auch bedeuten, dass der Verein durchaus gewillt ist, 2 Jahre im Voraus schon Talente zu sichern. Warum also nicht auch schon mit jemanden für 2020 etwas fixieren? Mal ganz unabhängig vom Namen, weil es natürlich auch sehr überraschend wäre, einen Spieler aus so einem Verein so frühzeitig wegzulotsen.

    Vielleicht war das der Plan mit Weber, so wie es im Artikel auch stand und so strategisch geht man nur vor, wenn man den Trumpf in der Hand hat.

    Das Gute ist momentan, dass man sich derzeit kaum Sorgen machen muss, dass ein Transfer nicht durchdacht ist. Janc wäre natürlich sehr geil, wenn's er nicht wird, war das Regal halt zu hoch. Hornke wäre ok und wenn's ein Skandinavier oder anderes junges Talent wäre, dann sicherlich auch nicht ohne guten Grund.

    Was ist eigentlich mit dem Atemlosen? Gestern nicht eine Minute gespielt. Wenn nicht in so einem Spiel, wann
    will man ihn denn in das System einbauen? Oder deutet sich da der nächste Abschied an, vielleicht für Filip K.?

    Es ist letztendlich wohl die Frage, was er für eine Verletzung hat. Vollständig auskuriert kann es nicht sein, denn dann würde man ihn mehr einbinden, gerade in Spielen in denen er wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufbauen kann. Entweder kam da in letzter Zeit wieder etwas hervor oder es war ein anderes Wehwehchen. Solche Spielverläufe wie gegen Gummerbach oder Minden erlauben ja dann auch das als Wettkampfheranführung zu nutzen.

    Gehaltsprobleme sind ja schonmal ein wesentlicher Grund, sich etwas anderes zu suchen. Kostenlos wäre er aber nur, wenn Kielce ihn von der Gehaltsliste haben will oder ihn ausreichend lang nocht mehr bezahlt und er dementsprechend aus den Vertrag kommen kann. Sonst wäre die Frage, wieviel der SCM bereit wäre zu zahlen und wer noch Interesse hätte. Innerhalb der HBL hätten wir dann schon den Vorteil, dass er hier Nummer 1 werden könnte.

    Kuzmanovski ist ja auch nur 1,98m und keine 2m. :hi:

    Wenn Hornke ablösefrei oder mit vergleichsweise geringer Ablöse zu haben wäre, ist das ein Transfer, der nicht weh täte. 4 Jahre sind da auf jeden Fall noch drin, wenn der Körper mitspielt und der Charakter stark ist auch mehr.

    Mit Spielern aus Kielce haben wir ja gute Erfahrungen. Es ist eben nur die Frage, ob ein Spieler aus einem solchen Verein, bereit ist, solch einen Schritt in seiner Karriere zu gehen. Da er aber eh Vertrag bis 2020 hat, müsste auch dort etwas Besonderes im Vertrag stehen und er müsste in Kielce gewissermaßen unzufrieden sein...