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Das ist wieder mal ein netter Monolog, aber nicht ohne Denkfehler.Wie soll sich Damgaard ins Spielsystem "adaptieren", wenn er keine ausreichenden Möglichkeiten dazu bekommt!? Er kommt in der 50ten, muss (weil kein anderer in dieser Situation dazu in der Lage ist) in der 52ten unter Zeitdruck und gegen einen gut stehenden Block abschließen und darf danach gleich wieder runter und der schwach spielende O'Sullivan nimmt wieder seine Position ein. Das nenne ich mal ihm eine Chance geben … so im typisch Wiegert'schen Stil. Wie oft hat Musche in der 1ten Halbzeit verworfen und wie oft musste er runter!?
Wenn Damgaard klug ist und sich die Situation nicht demnächst ändert, sucht er sich einen neuen Verein.
Ich bin mal gespannt, ob das monotone Geschäftsmodell ohne Damgaard die ganze Saison greift. Kiel und die Westberliner sind besser aufgestellt und sollten sich vor dem SCM einreihen. Flensburg aber hoffentlich nicht, die sollte der SCM hinter sich lassen, denn ohne Schiri-Unterstützung gewinnen die selten enge Spiel und spielerisch überzeugen die auch nicht unbedingt.
Glücklicherweise gibt es keinen Zwang, diese Spielweise gut zu finden.
Bitte um Übersetzung.
Woher kommt eigentlich die Denke, dass ein Spieler, der gut 6 Monate eher verletzt als fit war und die Vorbereitung verpasst hat, sofort wieder funktionieren muss und per sé das Recht hat, wieder seinen angestammten Status direkt wieder zu erhalten?
Gut, es passt ins monotone Wiegert-Bashing, ohne mal darüber nachzudenken, ob es Sinn macht, einen Spieler, der gerade noch solche Probleme hat, wie Damgaard in den letzten Spielen, in Flensburg in einem engen Spiel spielen zu lassen, wenn es drauf ankommt.
Damgaard muss sich mit der Mannschaft erstmal wieder einspielen und scheint ja jetzt erst wieder langsam fit zu sein. Das Einspielen findet aber nunmal nicht in der Crunchtime in Flensburg statt sondern im Training. Das, was man im Wettkampf sieht ist der Zwischenstand, den man auch im Training hat. Wenn dann ein Spieler einen anderen umrennt, stimmt manches eben noch nicht stimmt. Die Konsequenz muss sein, wenn es darauf ankommt, die Mannschaft spielen zu lassen, die den meisten Erfolg verspricht. Alles andere wäre dumm.
Damgaard wird auch wieder kommen, dafür sind seine Qualitäten einfach unbestritten. Es darf aber eben auch nicht auf Kosten der Gesamtqualität der gesamten Mannschaft sein. Wenn Bezjak deshalb wieder in ein taktisches Korsett gezwängt würde, dass ihn schwach macht, wäre es auch kein guter Ansatz. Seit Damgaard da ist, spielt Bezjak eben immer dann auf seinem Top-Level, wenn Damgaard verletzt ist. Solche Überlegungen gehören dazu. Aber gut, wenn's passt, ist der Trainer halt ne Wurst, egal ob er es richtig macht...
Wenn Damgaard klug ist, braucht er nicht wechseln. In jedem anderen Verein mit ähnlichen oder höheren Ambitionen, muss er sich noch mehr einordnen. Da ließ Wiegert ihn bisher sehr gut an der langen Leine, die einer wie Damgaard auch braucht. Das wird mit der Zug auch kommen. Man darf halt gespannt sein, wie Damgaard nun damit umgeht, dass er derzeit vermutlich das erste Mal nicht der wichtigste Spieler seiner Mannschaft ist und sich aus so einer Verletzungsphase erstmal zurück arbeiten muss.