Die reinen Personalkosten brächten auch keine Vergleichbarkeit, weil man dann auch nicht einschätzen kann, warum es da Unterschiede gibt.
Da kann man letztlich genauso gut die Etats vergleichen, in der Annahme, dass das wirklich die Summe ist, die ein Verein am Saisonende braucht, um eine schwarze Null zu schreiben.
Wir wissen für uns zumindest, dass die Ausgabenseite eher zurückhaltend kalkuliert wurde, um bei unvorhergesehenen Vorkommnissen nicht plötzlich tief in den Miesen zu stecken. Dann doch auch lieber einen Überschuss mitnehmen und das 'Festgeldkonto' stabil halten, um Reserven zu haben.
Es ist ja auch nicht die Schuld der finanziellen Mittel, dass man diejenigen, die man sich damit holt, teilweise nicht einsetzt. Dann hätte man sich auch einen oder zwei Spieler sparen und die Bank mit scheinbar ausreichenderer Qualität bestücken können. Für das Geld, was für Chrapkowski und Molina ausgeben, hätte man auch einen holen können, der vorne und hinten gleich stark ist.