Beiträge von anonymer-scm-fan

    Weber kann man nicht ernst nehmen und mit seinen Aussagen in der Öffentlichkeit zeigt er einfach nur, dass er nicht zu den Spielern gehört, die den unbedingten Willen aufs Gewinnen haben.

    Intern wird nach so einer Aussage leider auch nichts passieren. Wiegert müsste ihn da mal auf den Boden der Tatsachen holen. Aber Weber ist sicherlich auch so sensibel in seinem Wesen, dass ihn so was nur noch mehr aus der Spur bringen würde. Das weiß auch ein Trainer.

    Wiegerts Aufgabe ist es, dass er weitere Schützen aufbaut. Da aber Weber selbst in den paar Spielen, in denen er nicht spielte, von der Bank zum 7m kam, wird man das vergessen können.

    Wiegert klebt bei Weber viel zu sehr an dem Glauben früherer Leistungen. Dass er jetzt im Alter deutlich abbaut und man jetzt diese Phase zum Aufbau eines Ersatzes, sowohl RA als auch 7m, nutzen sollte, wird total übersehen.

    Stattdessen will man ihm noch immer die Schützenkrone hinterher tragen. Wobei ich auch befürchte, dass er sogar diesen Status einfordert. Ein mannschaftsdienlich denkender Spieler müsste nicht zwingend von der Bank kommen, um 7m zu werfen. Das wären eben Spiele, in denen auch mal andere Spieler Verantwortung übernehmen müssten.

    SSV-AH:

    Als Geschäftsführer Sport wurde Wiegert, zumindest in der öffentlichen Kommunikation, die komplette Verantwortung im sportlichen Bereich gegeben. Er ist eben nicht einfach nur ein normaler Trainer.

    Er sollte also im Rahmen der finanziellen gegebenen Möglichkeiten die Handlungsfreiheit beim sportlichen Personal und somit bei der Kaderzusammenstellung haben.

    Spätestens die Zugänge der letzten Transferperiode muss man also seiner Entscheidungsgewalt zuordnen:

    - Kalarash spielt kaum. Molina auch nicht. Beiden wurden aktuell von dem deutliche Defizite attestiert, der sie sich gewünscht haben sollte.
    - Chrapkowski macht in der Abwehr einen soliden Job. Hier wurde aber bewusst jemand geholt, bei dem es reichte, dass er als RL Abwehr kann.

    Wir geben also Geld für 2 RL aus, die beide im Angriff keine Alternative sein können, wenn Damgaard mal einen schlechten Tag hat.

    Zu einer sportlichen Entscheidung würde auch gehören, dass man endlich mal erkennt, dass ein Tomas Svensson im sportlichen Bereich keinen Wert für den SCM hat.


    Von solchen Entscheidungen wie O'Sullivan hinten versauern zu lassen oder den zweiten Keeper quasi immer weiter zu degradieren, ihn aber trotzdem zu behalten, mal ganz abgesehen.

    Er kann sowohl etwas für den Kader als auch für den Umgang mit den Spielern, die er hat. Eigentlich ist er als Trainer jetzt in einer Situation, aus der er nur schwer wieder rauskommen wird. Normalerweise ist der Zug für ihn abgefahren.

    Letztlich ist es in dieser Saison mit der aktuellen Verfassung und den Möglichkeiten dieser Mannschaft fast egal, gegen wen man wo spielt. Die Limiertietheit in den eigenen Möglichkeiten ist einfach zu groß.

    Dazu wird auch das typische Symptom der Teilzeit-Motivation gegen ausgesuchte Gegner kommen. Gegen Hannover und Melsungen wird man nicht so gallig sein wie heute. Kiel und Flensburg wird das noch erwarten, die haben aber auch die Möglichkeiten selbst gegen einen motivierten SCM und eine aufgeheizte Arena zu bestehen.

    Es wird den meisten Zuschauern gegen die besseren Teams dann einfach so gehen, dass man selbst einem höheren Vorsprung bis zur 45. Minute überhaupt nicht trauen wird.

    Die Mannschaft hat einfach nicht den Charakter, den es braucht, um sich Richtung Platz 4 orientieren zu dürfen. Selbst das Wort Mannschaft wäre für diese Ansammlung von Menschen mit dem zufällig gleichem Arbeitgeber vermutlich schon zu hoch gegriffen.

    Wiegert als Trainer hat inzwischen auch seine Glaubwürdigkeit nach Außen eingebüßt. War er am Anfang noch der Lichtblick, der bei schlechten Leistungen wenigstens mal auch realistisch bewertete, schützt er die Mannschaft jetzt zu sehr. Dieser Überschutz und das fehlende Fördern von Verantwortung bringen zu viele Möglichkeiten sich zu verstecken.

    Weber kann nur schön werfen.

    Nächstes Mal sollte Damgaard in so einer Situation werfen. Der hat keine Nerven und den Armzug, den man für so einen 7m braucht. Mit einem anderen Schützen hätte Heinevetter das vermutlich auch nicht gemacht. Aus seiner Sicht wars doch effektiv...

    Diese dumme Variante, die 7m zu werfen, hat auch in Hannover mit 2 Fehlwürfen schon den Weg zur Niederlage bereitet.

    Das war der Beweis, dass man ihm jetzt nichts mehr hinterher tragen muss.

    Der Trainer einer Profi-Mannschaft mit einem gewissen Anspruch an Platzierungen sollte auch mal die Eier haben, auch auswärts für Überraschungen zu sorgen bzw. mit seiner Mannschaft sich bietende Möglichkeiten auch einzusacken.

    Ja, er hat Recht, man muss möglichst alle Spiele gegen Teams unterhalb eines gewissen Levels gewinnen. Wenn man aber nach oben will, muss man darüber hinaus aber eben auch Punkte machen.

    Gerade in einer Saison, bei der es mit solchen Erfolgen sogar möglich wäre, Platz 3 zu erreichen.

    Man hat in Hannover und Kiel den aktuellen dritten Platz und den tatsächlich möglichen Angriff auf die CL komplett versaut. Kiel wird in der Rückrunde mit der Rückkehr von Duvnjak stabiler werden. Berlin ohne Nenadic und Hannover könnten möglicherweise nachlassen. Für uns kommt der EC dazu.


    Der SCM hat sich die Chance auf die beste mögliche Platzierung diese Saison selbst verbaut, weil es in der Komfortzone überhaupt nicht schlimm ist, nach zwei 6-Tore-Führungen auswärts versagt zu haben.

    Mit so einer Einstellung, dass es ja nicht schlimm ist, bei XY zu verlieren, wird man nicht weiter nach oben kommen können. Das ist auch kein Leistungssport-Gedanke. Das ist der Gedankengang von Leuten, die es auf ein gewisses Level geschafft haben, denen aber der Ehrgeiz für mehr fehlt und die sich jetzt auf dem Erreichten ausruhen und sich die Eier schaukeln.

    Michme war doch sicherlich mal Leistungssportler und weiß genau, was es heißt, wenn man mehr Tore wirft als der Rest...

    Bei den Gegentoren liegt man sogar auch auf Platz 6. Das kann man doch auch schon mal bewerben. Nur 23 Gegentore. Das schafft man doch bis zum Saisonende auch noch. :hi:

    Für den Besten nur das Beste.


    Highlight-Spiele hatte Zelenovic diese Saison auch. Für seine Verhältnisse. Also eins. Gegen Hüttenberg. Honorable Mentions: In Gummersbach, gegen Lemgo, gegen Minden.

    Im besten Fall ist das keine Nachplapperei vom Schmedtschen Duktus sondern vielleicht auch eine Forderung an die Vereinsführung, das gegebene Geld auch für das Ziel einzusetzen. Dann müsste aus der Ebene dann auch mal die Feuerwehr kommen, wenn andere das Geld weiter sinnlos verbrennen.

    Dürfte man mal rumspinnen, dass aus dieser Ecke so viel Geld käme, die Lücke zu den CL-Teams sofort zu schließen, müsste man festhalten, dass die Vereinsführung nicht in der Lage scheint, das Geld so einzusetzen, dass man die Lücke auch sportlich schließt.

    Man würde es in Magdeburg derzeit wohl auch mit 7+ Millionen pro Saison nicht in die CL schaffen.

    Das ist alles ein genialer Plan des Trainer-Gespanns, den nur wieder keiner der Un-Sportler versteht.


    Um dabei sogar mal halbwegs ernst zu bleiben, ist dieses Angriffs-Gewürge doch fast das, was einem zwangsläufig mit dieser Kader-Politik an Alternativen übrig bleibt.

    Der einzige Spieler im Rückraum, der die individuelle Klasse hat, aus fast Nichts ein Tor zu machen, ist Damgaard.

    Weder RM noch RR sind kaum gut genug, um sich selbst ohne Zuarbeit Würfe nehmen zu dürfen. Die südost-europäische Fraktion auf diesen Positionen probiert es aber einfach zu oft, was eben mindestens nach sinnlosem Gewürge aussieht.

    Was bleibt also übrig? Chaos stiften, Weg frei sperren und Wurf für Damgaard. Wenn Damgaard nicht werfen kann, das gestiftete Chaos hoffentlich selber überblicken und irgendwie durch wurschteln.


    Es ist und bleibt ein strukturelles Problem in der grundsätzlichen Kader-Zusammenstellung, dass sich eben munter weiter zieht.

    Statt auf RR gegenüber Zelenovic körperlich bestenfalls aufzurüsten, holt man sich einen deutlich kleineren RR. Lagergren kann ja nichts mal dafür. Der arme Kerl muss es irgendwie hinkriegen, mit einem für die HBL betrachtet deutlichen körperlichen Nachteil seine Qualitäten so auf die Platte bringen zu müssen, dass er dem SCM voran bringen kann. Wie stehen die Chancen dafür?

    Die aktuelle Kaderplanung wird es nicht hinbekommen, den Kader nochmal weiter aufzuwerten. Der Kontaktmanager nutzt seine Kontakte doch direkt so gut, dass er sich damit wohl am besten in die eigene Tasche hilft. Oder war Kalarash der Wunschspieler des Trainers? War er der beste KM, den der SCM hätte zu dieser Saison bekommen können? Gilt das gleiche für Lagergren? Oder Molina?

    Hier widersprichst du dir selber. Der Kader ist gut genug für einen großteil der Liga. (Punkt und sehe ich genauso)
    Andere Mannschaften können sich einen besseren Kader leisten, wobei keine Mannschaft immer die volle Leistung abrufen kann (siehe Kiel).
    Wir hatten dieses Jahr leider noch nicht das "Glück", daß eine Top Leistung von uns mit einer schwächeren Leistung der Top Teams zusammengefallen ist.
    Ich bin auch pappesatt wenn ich sehe was z. B. in Kiel möglich war, aber das ist es ja, was den Sport ausmacht.

    Ich freue mich auf die 2. Halbserie mit Z. B. Kiel, Melsungen, Flenburg in Magdeburg.

    In Hannover und Kiel führt man nicht mal einfach so mit 6 Toren. Als diese Teams aber reagiert haben, hatten wir darauf keine Antwort mehr. Die beiden Teams haben sich also durchaus überrumpeln lassen, konnten aber am Ende doch noch gewinnen, weil wir auf die Umstellungen keinen Plan B mehr hatten.

    Danach kam dann das Berlin-Spiel. Die Berliner wussten schon, welche Stärken der SCM nutzen will und hatte direkt mit richtig guten Rückzugsverhalten den Zahn gezogen. Auch hier hatte der SCM keine taktische Alternative, mit der man hätte gewinnen können.

    Sobald der SCM in den Positionsangriff muss, wird es brenzlig. Das wissen die anderen Teams eben auch...

    Die Craxa in der Leistungsfähigkeit sind doch alle nur halb so wild, denn im Leistugssport kommt es doch bekanntermaßen darauf an, dass man das präsidiale Gütesiegel Trainingsweltmeister hat. Leistungssportler wird und ist halt, wer im Training leistet.

    Man könnte also auch anhand der Statistik feststellen, dass der Kader gut genug ist für den Großteil der Liga, aber die größeren Teams sich nicht vom allgemeinen Matchplan überrumpeln lassen.

    Es fehlt also an taktischen Alternativen, Spiele gegen starke Teams so gestalten zu können, dass man da auch als Sieger hervorgehen kann...

    Aber solange der Motor brummt, gibt's keine Fehler im System...

    Glückwunsch zum Final Four.

    Die wirtschaftlich gute Arbeit wird letztlich auch kaum jemand in Abrede stellen. Das Problem der Stagnation liegt in der nicht ausreichend genug besetzten sportlichen Führung bzw. Beratung. Svensson hat einen Einfluss beim Club, der dem Club nicht gut tut und Schmedt denkt noch immer, dass ein toller Spieler auch wissen muss, was es in der Organisation eines Clubs braucht. Letztlich war es bei Stiebler schon das Gleiche, wobei man ihm da noch zu Gute halten kann, dass er für den Posten in die Bresche gesprungen ist und nicht mal was dafür kann.

    Svensson kassiert hier ab für was? Das er Spieler beim Club rein bringt, die der Club auch so finden müsste? Naja, er kriegt sicher nette Vermittlungsgebühren. Die Keeper werden ja auch nicht besser. Vermitteln kann er auch aus Barcelona und der SCM auch mal bei den Reisekosten Geld sparen. Ich kann mir such nicht vorstellen, dass er als B-Co-Trainer so viel Coavh-Expertise mitbringt, dass sich das lohnt.


    TCLIP: Kaiser mag vielleicht finanziell richtig gehandelt haben, aber wie du schon sagtest, hätte er nie die breite Akzeptanz. Er konnte seine Arbeit eben auch nicht verkaufen. Schmedt hat beides unter einem Hut gebracht.

    Ich wüsste nicht, dass ich dich interpretiert hätte.

    Um deine Frage zu beantworten: Die Kritiker hier und in der Halle haben mehr Interesse an einer positiven Entwicklung des Vereins als die Leute, die alles abnicken, um möglichst weit in den inneren Kreis vordringen zu dürfen und auf gut Freund zu machen.

    Aber wer nicht die Meinung hat, die grad in ist, hat sowieso nichts zu melden...

    Da werden dann die Trolle in die weite Welt geschickt, um den Motor anzuwerfen und die ach so bösen Kritiker zu diskreditieren und durch Sinnlos-Diskussion weg zu ekeln.
    Die Kritiker werden aber bleiben. Dafür haben sie zu viel Herzblut für die Tradition des SC Magdeburg.

    Aber gut, sollte man sie wirklich erfolgreich vertreiben, statt sich wirklich mit Kritikpunkten auseinander zu setzen, wird die Seele des einstigen SC Magdeburgs ausgerottet sein. Dann sitzen 6000 Sponsoren-Dauerkarten auf den Plätzen. Nur die Leute dahinter bleiben dann halt zu Hause.


    Fakt ist:

    Unter Schmedt als Geschäftsfüher der Handball Magdeburg ist das Maximum der Entwicklung erreicht. Die finanziellen Weiterentwicklungen, die jetzt vielleicht noch kommen, werden letzten Enden verpuffen, weil in der Führungsspitze des Vereins niemand weiß oder kapiert, was es braucht, um dem finanziellem Aufschwung auch noch bessere sportliche Entwicklungen folgen zu lassen. Einige Jahre konnte man noch kaschieren, dass unter der aktuellen Führung mehr als Platz 5 nicht möglich sein wird. Dazu kommen jetzt solche Leute wie Chatton und Günther oder Vereine mit treuen, potenten Geldgebern, die so viel von der Materie verstehen, dass sie an solch begrenzt kompetent geführten Vereine vorbei ziehen.

    Schmedt hat im finanziellen Bereich gute Arbeit geleistet bei der Sanierung des Clubs. Deshalb ist er nicht der Heilsbringer. Andere gute Geschäftsführer hätten das auch geschafft und Schmedt konnte jahrelang den Schutz genießen, dass er im Vergleich zu seinen Vorgängern in der breiten Masse Zusprich fand und mit seinen Tätigkeiten zur Sanierung eine Wolke der Dankbarkeit aufbauen konnte, auf der er heute schwebt.

    Wenn die Handball Magdeburg GmbH sich vom jetzigen Stand aus noch weiter entwickeln will, bräuchte es einen Geschäftsführer, der weiß, wen er wirklich im Beraterstab braucht und auch offen dafür ist, sich mit konstruktiver Kritik zu beschäftigen, um andere Gedankengänge einfließen zu lassen, die vielleicht dazu führen, dass es der HMD besser geht.

    Schmedt hat sich mit gewissen Personen umgeben, von denen er denkt, dass sie ihm mit irgendwelchen Empfehlungen helfen könnten, den Verein voranzubringen. Da denkt man einfach, dass ein erfolgreicher Handballer automatisch auch weiß, was es braucht, um einen Handballverein erfolgreich zu machen...

    Dass solchen Leuten, denen die Leistung des Clubs grundsätzlich am Allerwertesten vorbei gehen, weil sie in der gleichen kritikunfähigen Komfortzone wie der Club selbst leben wollen, nicht einleuchtet, warum sich andere Menschen ärgern, wenn die Entwicklungen im Verein besser laufen könnten, passt ja auch zur Entwicklung des Vereins.

    Lieber solche Leute, die seit Jahrzehnten dabei sind und ihre Meinung auch konstruktiv formuliert kundtun bzw. bei aller Unzufriedenheit sich noch immer für den Club interessieren, als die, die für sich proklamieren, ein super Fan zu sein, nur weil man brav wie ein Lemming immer hinter her läuft, aber genau in diesem Verhalten des Ja und Amens sagens beweisen, dass sie überhaupt kein Interesse an einer positiven Entwicklung des Clubs haben - es ist ja egal, weil man ist ja brav, damit man schön der Super-Duper-Fan ist.

    Nur weil man auf einem gewissen Niveau arbeitet, heißt es doch auch nicht automatisch, dass man alles richtig macht. Trump ist der mächtigste Macht der Welt. Der muss demnach immer alles richtig machen.

    Wir hatten wenigstens mal einen der besten Hallensprecher der Liga...

    Jeder, der ernsthaft trainiert, um im Wettkampf andere zu besiegen, betreibt doch Leistungssport.

    Da beim SCM bei so manchen nicht ersichtlich ist, dass sie sich verbessern oder zumindest mal ihr Potential konstant über lange Zeit auf die Platte bringen, müsste man sich schonmal fragen, ob dort auf dem Niveau, auf dem man sich befindet, Leistung aktuell tatsächlich von Interesse ist.

    Beim SCM wirkt es über die Zeit doch vor allem so, dass man Leute mit gewissem Niveau holt, aber nicht so mit ihnen arbeitet, dass sie sich weiter verbessern könnten, sollten und müssten. Kannst du was, bist du was, lernst nichts weiter, geht's trotzdem heiter.

    Welche individuellen Verbesserungen sind bei den einzelnen Spielern zu sehen? Bis auf Damgaard und Lemke hat hier in letzter Zeit niemand das nächste Level erreicht. Aber das ist auch nicht weiter schlimm. In den Augen der Verantwortlichen.

    Da kann man schon froh sein, dass so Typen wie Damgaard aus familiären Gründen hier bleiben. Die eigene und vereinsweite Entwicklungsmöglichkeiten und die Perspektive auf Verbesserung sind sicher keine Gründe.

    Man bräuchte ja nicht mal einen Trainerwechsel fordern, da es mittelfristig unter dem Gesamtkonstrukt eh nicht besser wird.

    Magdeburg ist sicherlich auch nicht mehr die erste Adresse, aber wenn man eine vernünftige Personalpolitik hätte, mit Eiern zur Entwicklung und zum Scouting, sicherlich noch gut genug, bessere Spieler zu bekommen, als die, die hier präsentiert werden. So eine Kategorie wie Damgaard. Den kannte hier auch kaum jemand und was draus geworden ist, wissen alle.

    Der Boss will sportlich Ergebnisse. Alles nur auf die kurzfristigen Zahlen orientiert, mittelfristige und langfristige Entwicklungen im Sportlichen werden außer Acht gelassen.