Beiträge von anonymer-scm-fan

    Der SCM ist im Rückraum aus dem gebundenen Spiel eben nur Michael Damgaard.

    Über die 50% muss man da nicht meckern. Viele seiner Fehlwürfe waren Würfe, die nur entstanden sind, weil der Rest vom Rückraum meist das Kaninchen vor der Schlange war. Damgaard ist der einzige im Kader, der im 1:1 auch auf dem Level Torgefahr erzeugen kann.

    Die Abwehr war in Ordnung für den Gegner. Die Löwen brauchten den zweiten KM und die Überzahl, um in Fahrt zu kommen. Dagegen war unser Spiel zu statisch. Wenn man nur durch die Mitte gehen will und kaum Tempo in den Spielfluss bekommt, muss halt öfter mal ein Einläufer her. Wir hätten ja auch mit 2 KMs agieren können. Ein bisschen Vorarbeit würde unserem Rückraum schon helfen. Es wurde stur das Schema durchgezogen.

    Das reicht auf dem Level eben nicht, weil in der ersten 7 schon nicht diese Qualität steckt und der zweite Anzug kaum Alternativen bietet.

    Die Ergebnisse der Löwen sind jetzt auch nicht so, dass man das große Zittern kriegen müsste, wenn man Vertrauen in die eigene Stärke hätte.

    Man mag es stabil nennen, aber wenn der SCM und die Halle morgen aufdrehen können, ist eine Überraschung doch nicht unwahrscheinlich.
    Von unseren 8 Minuspunkten waren dem Spielverlauf nach mindestens 4 komplett unnötig, aber auch die Löwen haben jetzt nicht die dominanten Resultate. Gerade in fremden Hallen scheinen sie noch nicht übermäßig dominant gewesen zu sein.

    Es sind diese Spiele, in denen der SCM erstmal kein Motivationsproblem hat. Die Schiedsrichterpaarung ist auch prädestiniert für Puls in der Halle.


    Ab hier :irony: : Muss nur noch "Wer ist der heftigste Hallensprecher von Handball-Magdeburg?" dem für seine schlechte Stimmung bekanntem Publikum die präsidial verordnete Fankultur eintrichtern.... Wenn alle ihre Klatschpappen nur hart genug gegen den Sitz davor schlagen, dann zittern den Löwen die Knie und das Dach fliegt ab! Weeeeer haaaaaat diiiiiie härtesteeee Paaaaappe voooooooon Maaaaagdebuuuuurg.....


    Ok. Das mit dem Dach wär nicht ganz auszuschließen.

    Die Schuldfrage wär damit auch geklärt. Die Zuschauer hatten Bedenken, dass am Ende alles in sich zusammen bricht und man Schlimmeres erwarten muss. Darum haben sie nicht so performt, wie die Fankultur es verlangt und die Mannschaft es gebraucht hätte...

    Was der Kader im Normalfall leisten kann, war letztlich schon länger bekannt.

    Die Siegesserie der letzten Saison war auch irgendwo das Ergebnis richtiger Arbeit und man hat jetzt offensichtlich den Faden verloren.


    Vom Spielermaterial, abgesehen von Lemke in der Abwehr, sind wir kaum schlechter geworden. Lemke fehlt dafür aber wirklich in der Abwehr. Chrapkowski ist zwar auf den Beinen auch ordentlich unterwegs, aber die Block(versuche) eines 2,10m-Mannes fehlen einfach.


    Aber das eigentliche Problem ist vorne: Man hat das Potential, gegen gute Gegner auch auswärts ordentlich zu bestehen. Wenn es dann aber, vor allem auswärts, auf einmal nicht mehr läuft, weil der Gegner etwas umstellt, dann verliert man komplett den Faden.

    Das ist kein Problem eines Matchplanes, sondern eben ein Problem im Kopf. Solche teils peinlichen Konzentrationsfehler dürfen in Kiel, Hannover und Melsungen nicht passieren, wenn man da gewinnen will. Vom Sky-Kommentator kam der Begriff "Verantwortung für den Ball". Diese Verantwortung muss man von jedem Spieler des SCM einfach auch 60 Minuten lang erwarten können, ansonsten ist der Spieler selbst in der HBL schlicht falsch.


    Schaut man sich die bisherige Saison so an, wäre eigentlich alles zwischen Platz 2 und 7 möglich: Kiel schwächelt so sehr, dass sie aktuell nicht mehr zu den unangefochtenen Big3 gezählt werden dürfen. Berlin und Hannover müssen ihre Leistungen auch erstmal über eine Saison lang halten. Wer weiß, was mit Nenadic wird und Hannover hat auch nur ein begrenztes Level, auch wenn sie diese Saison schon viel aus ihrem Kader machen konnten. Melsungen ist auch eher eine Wundertüte und selbst nicht sooo stabil.

    Deshalb tun die 3 Auswärtsniederlagen besonders weh. Sie hätten nicht sein müssen und mit 20:2 Punkten hätte man jetzt für Platz 3 ein sehr geiles Punktekonto.

    Stattdessen eben die 14:8 Punkte. Hätte man das vor der Saison für diesen Zeitpunkt prognostiziert, wäre das erwartbar gewesen, wenn auch unter den vergleichbaren Ergebnissen der letzten Saison.

    So ist man mittendrin und nur dabei und die Spielweise lässt Fragen offen. Es sind eigentlich nicht mal viele Dinge, die man jetzt anpassen müsste mit dem Kader, den man hat. Der wird diese Saison personell halt nicht mehr besser. Die Spieler könnten aber besser.

    Der SCM ist mal wieder selbst zu blöd, solche Spiele zu gewinnen. Wieder zu viele unnötige Fehler, die Punkte kosten. Auswärts verlieren sie die Konzentration und Cleverness...

    Die Schiedsrichter sollten in manchen Sachen nochmal zur Nachschulung, daran lag es für den SCM aber nicht...

    Somit könnte dann auch die 2. Ebene des europäischen Wettbewerbs, derzeit der European Cup in die Ferne rücken, auch wenn die Qualität der Gegner wohl steigen würde. Wenn die HBL Glück hat, gibt es dann vielleicht 2 Teilnehmer in der CL und 3 in der EHL - also die aktuelle Aufteilung mit 2 Plätzen für die Liga und 1 vornehmlich über den Pokal. Vielleicht fällt aber ein deutscher Platz auch hinten runter... Falls es dann wieder deutsche Teilnehmer im Challenge Cup geben sollte, wäre das wohl oft ein Muster mit wenig Wert.

    Solange das Ergebnis stimmt, ist die Anzahl der Gegentore auch egal.

    Unter Wiegert drücken sie aufs Tempo in der ersten und zweiten Welle. Dadurch dürfte sich tendenziell die Anzahl der Angriffe für beide Mannschaften erhöhen, was wiederum auch zu einer höheren Anzahl Gegentore führt.

    Beim 54:34 wird sich auch kein Kieler Fan beschwert haben, dass sie in so einem Tempo-Spiel 34 Gegentore bekommen haben.

    Greens Quote liegt aktuell über dem Schnitt, den er sowie beide zusammen in der letzten Saison hatten und schon 3 Prozentpunkte über der Quote aus 15/16.

    Wir sind jetzt bei 27,9 Gegentoren pro Spiel nach 10 Spielen. Letzte Saison waren es am Ende 26,5. Letzte Saison hatten wir selbst 29 Tore pro Spiel. Jetzt sind es 31,8. Die eigene Torausbeute steigt also sogar stärker als die Anzahl der Gegentore.

    Eine stille, rumorige Halle ist eben ein Zeichen von Kritik, mit der man in der Vereinsführung nicht umgehen kann.

    Dass es schon früher so war, dass es in "normalen" Spielen gegen vermeidlich kleinere Gegner schon immer recht ruhig war, hat man wohl verdrängt.

    Gegen Berlin und Leipzig war die Halle diese Saison von Anfang an da - ohne dass es einen gesonderten Anheizer gebraucht hätte. Diese besonderen Spiele bekommen auch ihre besondere Stimmung, wenn der Wille der Mannschaft auf der Platte zu sehen ist - und das ist er in diesen Spielen meist auch.

    Stimmt die eigene Leistung gemessen an den eigenen Ansprüchen über längere Zeiträume nicht, dann war das Magdeburger Publikum schon immer kritisch. Die Halle will die Mannschaft tragen, die Halle will die Spiele gewinnen, der Halle ist es nicht egal wenn man verliert und genau deswegen ist der Halle auch kein unnötiger Fehler egal. Da raunt es eben auch mal.

    Letztlich gab es aber diesen durchaus eminenten Unterschied zwischen Anspruch, Potential und tatsächlicher Leistung bisher nur unter Schmedt's Ägide. Das ist auch kein Problem der jeweils verantwortlichen Trainer, sondern ein tieferliegendes Problem, an der bisher unter Schmedt jeder Trainer gescheitert ist.

    Dazu gehört, als Teilaspekt, sicherlich auch das durchaus kritische Umfeld, dem man aber auch immer wieder neues Futter liefert.

    Sollte Michme so weitermachen wie gegen Leipzig, wird auch da der Gegenwind größer werden - in der Halle gab es ja auch schon erste Unmutsbekundungen.

    "Magdeburg ist Handball - Handball ist Magdeburg" - dieses Zitat wäre mal was, was man wieder aufleben lassen könnte, statt wie in anderen
    Hallen den Hallensprecher zum Kasper zu machen. Da kann ich auch in Hannover zum Handball gehen, wenn ich mich anschreien lassen will...

    Oder wir suchen Videos aus Montpellier und schicken die an Michme und den Verein...singen kann er doch und 90 Minuten sollte seine Stimme doch wohl schaffen...

    Die Vergangenheit und damit die DNA des SCM interessiert doch in der Führungsriege niemanden... das sieht man doch auch an den mehrfach öffentlich gewordenen Umgängen mit altgedienten Veteranen.

    Es gab 5 Minuten nach der Pause, wo Damgaard sich 2 schlechte Würfe gönnte und Weber einmal von der Grundlinie werfen musste.

    Das war in Hannover der Anfang vom Ende. Sie haben daraus also gelernt und es heute vor allem ruhig und mit Köpfchen zu Ende gespielt.

    Bezjak hat heute eigentlich gespielt wie immer, aber sich auch endlich mal wieder freie Würfe tatsächlich auch zugetraut. Diesen Mix sollte er immer wählen... Seine Körpersprache nach seinen Toren deutet auch darauf hin, dass er die Kritik mitbekommen hat.

    Das Platzangebot wurde qualitativ hochwertiger gestaltet durch die Steigerung des Bewegungsfreiraumes für die restlichen Besucher, insbesondere im Stehplatz-Bereich. Dadurch konnten gleichfalls die Wartezeiten an den Eingängen, Catering-Bereichen und sanitären Anlagen gesenkt werden.

    Zu Zelenovic braucht man aktuell nicht viel sagen. Seine Spielweise passt in der HBL nicht gegen ordentlich agierende 6:0-Abwehren. Wenn er Richtung Tor zieht, hat man als Zuschauer automatisch Angst vorm Stürmerfoul.

    Er hat sich in Magdeburg genau wegen seiner Spielweise doch auch schon mehrmals verletzt. Wie viele Nasenbrüche hatte er jetzt hier schon? Zu Gute halten kann man ihm da eigentlich, dass er deshalb schon nicht mal mehr verletzt ausfällt.


    Goldhändchen macht eine neue Serie. Der schafft es noch, 21 Spiele lang in Folge den ersten 7m für den SCM zu vergeigen. Er ist jetzt bei 2 Spielen in Folge, wo der erste 7m daneben ging und hat in der Statistik diese Saison eine Quote von 3:5. In einem Spiel durfte Petterson den ersten 7m werfen.


    Dann ist Benno erst seit Herbst 2015 Cheftrainer? Okay, habe ich mich um 1 Jahr geirrt. Aber er sollte zumindest mitgekriegt haben, dass es mal ein deutlich besseres Spiel von Bezjak gegeben hat. Wenn der Spielmacher das Spiel nicht mehr macht läuft was falsch.
    Bezjak ist mittlerweile zu einem absoluten Schwachpunkt geworden und das kann natürlich auch am Trainer liegen, aber meiner Meinung nach nicht so gravierend wie Bezjak nachgelassen hat. Wenn doch, haben wir ein Trainerproblem.

    Sollte Bezjak das machen, was der Trainer in seiner Philosophie von einem Spielmacher erwartet, dann hat Bezjak nicht nachgelassen, sondern würde sich einfach der Trainervorgabe anpassen. Könnte man als Fan dieser Taktikvorgabe etwas abgewinnen, müsste man Bezjak sogar auch attestieren, dass er im Rahmen dieser Erwartung oftmals "ordentliche bis gute" Spiele hat.

    Bezjak hatte, zumindest in der Erinnerung, in der Hinrunde 2015 eine Schwächephase, verglichen mit dem was man vorher von ihm gewohnt war, hatte aber am Final4-Wochenende nochmal gezeigt, was er kann. Auch für Slowenien hatte er irgendwann in 2016 nochmal ein für seine bisherige Verhältnisse gutes Turnier, wo er das Level ankratzen konnte, dass er auch beim SCM mal hatte.

    Wiegert wurde Ende 2015 Trainer. Seitdem spielt Bezjak auch meist das, was man aktuell auch von ihm sieht. Das war schon eine sichtbare Umstellung seiner Spielweise und das macht ein Spieler über einen längeren Zeitraum doch auch nicht einfach so. Sonst ging er nur mal in die Abwehr, um den Ball zum Kreis zu stecken.

    Lässt man den Vorwurf von Formschwäche aufgrund taktischer Gesichtspunkte mal komplett außer Acht, dann scheint die taktische Vorgabe zu sein, dass er die Abwehrspieler auf sich ziehen und binden soll, um dann mit einem Mitspieler eine Lösung zu finden, sodass der Mitspieler zum Torwurf kommen kann.

    Das hätte man besser mit Haaß machen können. Mit Bezjak ist das, zumindest in der aktuellen Ausprägung, Perle vor die Säue werfen.

    Deswegen wirkt Sully im Angriff auch so "erfrischend", weil er sich von der gegnerischen Abwehr fernhält und dadurch der Ball besser läuft. Er ist nicht unbedingt der bessere Spielmacher im Vergleich zu Bezjak. Er darf aber das machen, was man von Bezjak in seinen guten Zeiten gewohnt war.

    Dass Wiegert diese Spielweise nicht nur einfach akzeptiert, sondern unterstützt, sieht man ja letztlich daran, dass Bezjak selbst an schlechten Tagen immer spielt. O'Sullivan kam doch immer nur dann in den Positionsangriff, wenn Bezjak vom Platz geflogen ist. Hatte nicht auch Wiegert den neuen Kapitän bestimmt? Bezjak war doch im Testspiel so zur Probe auch mal Kapitän - das zeigt ja auch nochmal seinen Stellenwert für den Trainer. Das macht man ja auch nicht, wenn man Grund hätte mit der Leistung des Spielers im Großen und Ganzan ansatzweise unzufrieden zu sein.

    Weber, Meschke, Janke hatten bei uns keine wirkliche Chance bekommen. In Leipzig sind sie nicht wegzudenken. Die braucht keiner motivieren. Das man einen P. Weber nicht gehalten hat, welche Verschwendung. Roje wird auch brennen.

    Ich bin auf das Spiel gespannt. Vielleicht überrascht Benno mal alle mit Mut und Kreativität. Glauben tue ich aber auch nicht dran. Eher wird an einem Plan festgehalten, egal wie das Spiel läuft. Unser häufiges krampfen ist doch auch bedingt durch die Spielweise von Marko. Er hatte mal richtig gut und klug gespielt, aber seit einiger Zeit ist davon nicht mehr viel zu sehen. Geniale Anspiele habe Seltenheitswert, stattdessen wird viel zu oft mit dem Kopf voran in den Gegner gerannt. Selbst ist er auch nicht mehr so torgefährlich. Die gegnerische Abwehr hat’s da relativ einfach, die brauchen nur abwarten. Sully konnte noch nicht zeigen, dass er den Positionsangriff beleben kann. Dafür bekam er kaum Gelegenheit, wurde von Benno immer wieder runter genommen. Bei Kalarash sehe ich großes Potential, aber ob der Club das zu nutzen versteht oder in ein paar Jahren ein anderer Verein davon profitiert. Es gab in den letzten Jahren genügend Gelegenheiten, neue Wege zu gehen, wenn eingefahrene Dinge, die immer so gemacht wurden, keinen Ertrag brachten. Gemacht wurde es nicht. Egal ob unter old Franky, dem Geir oder Benno trainiert wurde. Allen fehlte der Mut dazu. Ein wenig Hoffnung ist erlaubt, aus der Not heraus könnte ja mal was großes entstehen. Aber erwarten sollte man lieber nicht zu viel.

    Bezjak setzt das um, was er taktisch umsetzen soll. Dass seine Kreativität nicht genutzt wird, ist nicht seine Schuld, sondern die Entscheidung des Trainers.
    Die Spielweise, die vom RM erwartet wird, ist vielleicht auch ein Grund dafür, dass Sully vorne nicht zum Einsatz kommt. Da müsste er auch so mit seinem Körper arbeiten, dass man schon ein bisschen Angst haben müsste, dass er sich unnötigerweise verletzt.
    Ob der Rückraum mit einem Bezjak besser ist, der mit seinem Körper lücken schafft oder kreativ agiert...ist aktuell sowieso eine hypothetische Frage.

    Das Gelegenheiten verschwendet wurden, liegt doch an der Doktrin, dass auf Teufel komm raus gewonnen werden soll. Das ist eben das Mantra. Des Besten. Für Magdeburg!
    Man muss eben auch mal festhalten, dass sich Carstens Aussage seit 6 Jahren offensichtlich nicht geändert hat.


    Leipzig wird das Spiel gewinnen, wenn sie sich nicht allzu blöd anstellen.

    Wenn dann dürfte es am ehesten wohl eine 5:1-Interpretation werden. Ich glaube aber auch, dass er, in welcher Konstellation auch immer, bei einer 6:0 bleibt.

    Manche Leipziger haben in dem Spiel in Magdeburg vielleicht mehr Motivation als manch SCM-Spieler.

    Das Spiel hat keinen Favoriten. Da es sicherlich auch viele Leipziger Schlachtenbummler geben wird, bin ich auch mal auf die Halle gespannt, wenn sich das Spiel wieder eng entwickelt, weil sich der SCM was zurecht "krampft" ... oder anders ausgedrückt: wenn der SCM das auf die Platte bringt, wozu man aktuell eben nur in der Lage ist.

    Die Analysen von Heiner Brandt zur Situation beim SCM sind da immer sehr treffend, sowohl was Leistung als auch Umfeld angeht...

    Ich sehe Musa auch als wichtigen Charakter in der Mannschaft - das war auch keine Kritik gegen ihn.

    Hat man Europa-Pokal-Erwartungen, dann muss man auch 2 Kreisspieler haben, bei denen gilt "Wenn der den Ball hat, gibt es 7m oder Tor." - ansonsten ist die Personalpolitik verfehlt. Daher erwarte ich das letztlich auch von Kalarash.

    Da erwarte ich von den Rückraumspielern auch, dass es quasi egal ist, welcher Kreisläufer mit ihnen spielt. Sie müssen Kalarash oder Danowski eben auch einbinden und nicht versauern lassen.

    Musa wird vorne deshalb fehlen, weil er mit seinem Körper extrem gut arbeitet und sich und den Mitspielern Lücken schaffen kann. Das müssen Kalarash und Danowski erstmal schaffen.

    Man hat Musa zuletzt auch immer mehr eingebunden, ja, aber letztlich ist das Zusammenspiel mit dem Kreis, explizit mit Musa als jetzt Betroffenen, kein so wichtiger Faktor, dass man das nicht auch kompensieren kann, wenn man dahinter Kreisläufer hat, die den Ball vernünftig fangen und abschirmen können.

    Hoffen wir einfach, dass er nicht allzulange verletzt ist. So können Kalarash und Danowski ein paar Wochen lang zeigen, ob sie einen Wert für die Truppe haben können.

    Geht man mal die Spiele bis zur Winterpause durch, ändern sich die Vorzeichen der einzelnen Spiele aber dadurch kaum, auch wenn es natürlich in engen Spielen drauf ankommen könnte.

    Leipzig, Göppingen und Melsungen können unabhängig von Musas Beisein oder Abwesenheit so oder so ausgehen, gegen Kronau sowie in Flensburg und in Berlin ist man eh nicht der Favorit.