Beiträge von anonymer-scm-fan

    Letztlich hat der SCM damit die verprellt, die als Fans das Forum noch zum möglichst sachlichen Meinungsaustausch nutzen wollten, auch wenn das in letzter Zeit unbestritten merklich schwieriger wurde.

    Gegen die negativen Ausschläge hätte es andere Möglichkeiten gegeben, die man aber nie genutzt hat.

    Die allgemein kritische und teils sarkastische Grundstimmung unter den Fans ob dem sportlichen Auftreten der letzten Zeit, merkt man auch in der Halle.

    Das war also nicht eine isolierte Meinung einzelner. Ob die Kritik beleidigend war, liegt im Auge des Betrachters.

    Die Kritik richtete sich, zweckgebunden, fast immer gegen Angestellte der HMD GmbH. Daher hätte eigentlich Schmedt diese Meldung 'unterschreiben' sollen.


    Zu den Gerüchten: Da gilt nunmal Pressefreiheit. Ist natürlich das gute Recht, die Zusammenarbeit einzuschränken, zeigt aber auch wieder nur, dass man scheinbar keine Kritik verträgt. Wo ist da die zweite Seite der Medaille, dass die Presseorgane im Sinne eines Unternehmens zu berichten haben?

    Um es eindeutiger zu formulieren: Welche Pflichten und Fristen hat der SCM nun bezüglich der personenbezogenen Nutzer-Daten? Nach der Schließung hätte man ja auch als ehemaliger Nutzer den Anspruch auf Löschung der Daten.

    Die Beiträge sind mir dabei vollkommen egal.

    Ich verstehe die Frage nicht so ganz. Ich gehe schon davon aus das die Nutzerdaten mit der Seite gelöscht werden, was auch das einzig richtige wäre. Oder geht es dir darum deine Posts bzw. einzelne Threads zu "sichern"?

    Es ging lediglich um das Löschen der Nutzer-Daten. Diesbezüglich wurde nichts weiteres seitens Verein ausgesagt und da mit der Abschaltung kein Zugriff mehr möglich ist, kann man ja nun auch keine Informationen mehr selber 'löschen' bzw. die Löschung prüfen.

    Die Aussage war sicherlich keine Kritik an der HE sondern nur die Feststellung, dass es in einem 'eigenen' Forum andere Möglichkeiten gibt, z.B. unterschiedliche Punkte in eigenen Threads zu diskutieren, wo man sich nun hier auf einen Thread beschränken sollte, da der Rahmen nunmal ein anderer ist.

    Frage in die Runde: Welche Ansprüche haben die Nutzer nach Abschaltung eines Forums und somit der Beendigung des Speicherzweckes bezüglich der gespeicherten Nutzer-Daten?

    Nachdem das SCM-Forum heute geschlossen wurde, können die Fans und Interessenten hoffentlich hier weiter über die Entwicklungen, Spiele und Vereinsnews sinnieren und diskutieren.

    Da die Handballecke beim Meinungsaustausch einen anderen Standard als das SCM-Forum der letzten Zeit hat und hier auch viel mehr vereinsexterne Meinungen zum Zuge kommen können, ergibt sich hoffentlich und sicherlich eine sachlichere Diskussions- und Meinungskultur.

    Mit Platz 6 steht man zum Winter besser da, als es die Leistungen auf der Platte in vielen Spielen erwarten ließ. Der Anschluss an Platz 5 ist da und es sollte in der verbleibenden Rückrunde das Ziel sein, mit der Bestätigung der Leistungsfähigkeit diesen Platz auch zu erreichen. Wozu es in Europa reicht, wird man sehen müssen. In der Gruppenphase wird man sicherlich mit KIF um den Gruppensieg spielen.

    Der falsche und auch sinnlose Thread zur angeblichen Schmedt-Entlassung wurde auch nach Wochen nicht gelöscht. Insofern sollte man sich schon fragen, ob der Verein dies nicht auch in gewisser Weise toleriert hat.

    Aufkommende Kritik werden sie an anderen Stellen nicht unterbinden können, wobei sie glücklicherweise mit versöhnlichen Ergebnissen das Jahr beenden konnten.

    Vor einigen Jahren war es in der Tat noch härter.

    Nun hat der Threadersteller hier scheinbar seinen Teil an der Schließung des Forums beigetragen...

    Ich habe dann noch eine Verständnisfrage zur Formulierung der Regel 13.3.

    "Wenn eine Regelwidrigkeit erfolgt, die gemäß 13.1a [hier wiederum Verweis auf 4.6] normalerweise zu einem Freiwurf führt, wenn der Ball nicht im Spiel ist, wird das Spiel mit dem Wurf wieder aufgenommen, der dem Grund für die gegebene Unterbrechung entspricht."

    Magdeburg hätte gemäß 4.6 und 13.1a Freiwurf bekommen müssen. Da nun der Ball außerhalb des Spielfeldes und der Grund für die Unterbrechung ein Einwurf war, hätte das Spiel doch mit Einwurf SC Magdeburg fortgesetzt werden müssen oder?

    Bilbo: Wo steht denn, dass bei Unterbrechungen begangene Regelwidrigkeiten keinen Einfluss auf die Spielfortsetzung haben? :hi: Oder ist 13.3. nur eine sehr juristisch und falsch interpretierbar umschriebene Formulierung für diese Tatsache?

    Aus meiner Sicht gab es keine Spielunterbrechung in dem Moment als Sellin das Spielfeld betreten hat. War in der Halle und hab mir das Video dazu inzwischen mehrfach angeschaut.

    Das war nach dem Pfostentreffer von Weber, als Sandström den Ball zum Einwurf holen will und Sellin zum Ball sprintet, um diesen Sandström zu geben. Das Spiel lief in dem Moment ganz normal - die Uhr war für den Einwurf zumindest nicht angehalten.

    Die Spielunterbrechung gab es erst danach, als van Olphen Sandström beim Einwurf gehindert hat. Auch da gab es ja erst ein Unterbrechungszeichen der Schiedsrichter.

    Somit hätte doch nach Lesart der Regel aus Einwurf Melsungen Freiwurf SCM (+2 Minuten Sellin) werden müssen oder gibt es da Auslegungsvarianten, die den Regeltext konterkarieren?

    Was dann 2 Minuten sind (4.6), allerdings wegen "Betritt ein zusätzlicher Spieler die Spielfläche ohne Auswechselung" und nicht wegen "greift ein Spieler unberechtigt vom Auswechselraum aus in das Spielgeschehen ein", denn das Fangen und Zuspielen des Ball außerhalb des Spielfelds ist kein unberechtigter Eingriff in's Spielgeschehen.

    Was somit aber letztlich bei dieser Entscheidung gemäß der Regel 4.6. auch einen Freiwurf für den SCM nach sich ziehen würde. Oder sehe ich das falsch in den Regeln (letzter Satz bei 4.6.)?

    Sellin hat beim Laufen zum Ball mehrere weitere Akteure der Auswechselbank umkurvt und dabei mit beiden Füßen über mehrere Schritte hinweg die Spielfläche betreten. Im Moment der Übergabe stand er außerhalb der Reichweite der Bank (zwar schwierig zu erkennen durch eine im Sichtfeld befindliche Bande, allerdings stand er auf der bankfernen Seite des letzten Melsungers auf der Bank) sowie beidfüßig außerhalb des Spielfeldes.

    Frage an die regelkundigen neutralen Handballfans hier:

    Weber trifft vor den ganzen Tumulten den Pfosten und der Ball fliegt ins Seitenaus (ca. 6 bis 9 Meter vor dem Melsunger Tor von der Grundlinie aus betrachtet). Klar, erstmal Einwurf Melsungen.

    Aber:

    Sellin rennt von der Auswechselbank aus als nicht-aktiver Spieler (mit "Aufwärm-Shirt") in Richtung Ball, fängt diesen und gibt diesem den herankommenden Sandström, der ohne Sellins Eingreifen den Ball nicht so schnell gehabt hätte und somit einen Einwurf auch nicht so schnell hätte ausführen können - eventuell nicht mal innerhalb der Spielzeit, da der Einwurf mit Sellins Unterstützung 1,5 Sekunden vor Schluss ausgeführt worden wäre. Sandström und Melsungen hatten durch den Balljungen Sellin einen deutlichen zeitlichen Vorteil.

    Wäre dies nicht 2-Minuten gegen Sellin + Freiwurf SCM gemäß Regeln 4.5 und 4.6? (so gefunden auf handballregeln.de)

    Da Green zumindest mal von Außen ins Gespräch beim SCM gebracht wurde, würde zumindest die Aussage "Der Verein will es selbst verkünden." in das Bild passen, dass man hier gerade so zeichnen könnte: Eine mögliche einheitliche Verkündung in den offenen Personalfragen. Wenn Green nach MD käme, hätte dies auch Auswirkungen auf Eiljers, die man vielleicht noch final klären muss.

    Andere genannte Vereine hätten eigentlich keinen Grund mit einer Bekanntgabe der Verpflichtung zu warten. Wenn er auf möglichst viel Spielzeit bedacht ist, wäre MD in Kombination Anspruch und Spielzeit keine schlechte Wahl. Die Teams vor uns inkl. Burgdorf und Melsungen haben entweder die TW-Position geklärt oder haben eine deutliche Nummer 1.

    Und Magdeburg spielt ja auch in Grün. ;)

    Rnic könnte gerne auch in den Gedankenspielen beim SCM eine Rolle spielen. Angenommen, man verlängert mit Kneer und Natek, hätte man 3 RL (Kneer, Rnic, van Olphen (Vertragsende 2015 und eher Abwehrspieler)) bei zwei verletzungsgebeutelten RR. Man hätte dann mit Natek, Bezjak und Rnic auch eine Achse, die sich aus Velenjer Zeiten schon kennt.

    Wird aber wohl Wunschdenken bleiben.

    Auf Linksaußen ist in MD ja auch noch nicht alles geklärt und Musche lässt den meist unkonstant wirkenden Grafenhorst auch größtenteils vergessen...da könnte man auf LA durchaus auch noch Änderungen herbeiführen.

    Hier sollte man mal den zeitlichen Ablauf betrachten:

    Bis zum 06.06. lagen allen Beteiligten (auch im Krisenmanagement der Stadt Magdeburg) falsche Informationen zum letztendlichen Ausmaß der Katastrophe vor - ursprüngliche Prognose der verantwortlichen Instutition war wohl der Flut-Höhepunkt bei 7,20m.

    Selbst die Stadt-Oberen hatten tagelang immer wieder letztendlich falsche Prognosen bekommen. (Hier könnte man ja mal die Situation im Stadtteil Magdeburg-Rothensee zu Rate ziehen, zu dem tagelang eine "sichere" Lage kommuniziert wurde. Dann kamen neue Informationen und der Stadtteil musste innerhalb kürzester Zeit evakuiert werden.)
    Auf Grundlage der Informationen bis einschließlich 06.06. wurde natürlich auch seitens OB Trümper in Aussicht gestellt, dass das Spiel in der Getec-Arena stattfinden könnte.

    Der Argumentationskette kann man durchaus bis Donnerstag folgen: Es gibt zwar Katastrophen-Alarm, allerdings geht man davon aus, dass nach dem zu dem Zeitpunkt aktuellen Stand eine Austragung in der Getec-Arena möglich ist.

    Man sollte aber eben auch nicht an diesem besagten Donnerstag aufhören, die dann folgenden Geschehnisse bei der Argumentation zu berücksichtigen: Freitag hat sich die Lage aufgrund neuer Prognosen und Informationen derart zugespitzt, dass eine Auswahlmöglichkeit gefunden werden muss und auch die Wohnungen / Häuser von Spielern des SCM mehr als gedacht gefährdet sind. Die Stellungnahme der HBL hier geht im Gedankengang auch nur bis zum Donnerstag. Die weitere Entwicklung wurde vollkommen vernachlässigt.

    "Sollte das Spiel auf Grund einer sich verändernden Lage nicht
    stattfinden können, wird die Begegnung für Göppingen gewertet." - Diesem Zitat in der Mitteilung des SCM dürfte sehr wahrscheinlich ein entsprechendes Signal der HBL innerhalb der Kommunikation mit dem SCM zu Grunde liegen - es ist aber interessant, dass man dann hier Argumentationen wiederlegen will, nur weil der SCM dies nicht explizit in der Pressemitteilung gesagt hat. Der SCM hätte aber zum Zeitpunkt der PM natürlich der HBL schon vorzeitig den Schwarzen Peter zuschieben können - das war Donnerstag, als noch nicht klar war, dass das Spiel aufgrund persönlicher Betroffenheit und einer unvorhergesehenen Schärfe der Katastrophe auf Wunsch der Spieler nicht angetreten werden würde.

    Es ist ja übrigens in einer Meldung auf der SCM-Homepage in Aussagen von Spielern und Trainern am 06.06. zu lesen ist, dass die Lage durchaus ein Spiel hätte zulassen können. Es gab ja scheinbar am 06.06. auch noch Trainingseinheiten in der Getec-Arena - DANACH kamen neue Informationen, die die Mannschaft berechtigterweise dazu bewogen haben, das Spiel nicht antreten zu wollen.

    Wenn die HBL in ach so regen Austausch mit dem SCM stand, müssen diese Informationen bei der HBL ebenfalls bekannt gewesen sein. Auf Grundlage dieser Informationen hätte die HBL nach der Ablehnung der Alternative Aschersleben durch die Spieler des SCM reagieren müssen.

    Man kann einen ganzen Tag und dessen Entwicklungen in einer Katastrophen-Situation aber auch einfach mal übersehen...

    Das Versagen der HBL ist und bleibt, dass nach Kenntnisnahme der Situation in Magdeburg am entscheidenden Freitag und der Entscheidung der Spieler, doch nicht antreten zu wollen, der SCM selbst das Spiel absagen musste - mit den entsprechend folgenden Konsequenzen, die ich als solche hier nicht mal in Abrede stellen will.

    Die HBL hätte hier doch sicherlich Spielraum zu einer eigenen Entscheidung spätestens nach der ablehnenden Aussage der Mannschaft gehabt (A. Wäschenbach wird doch wohl eine Vertretung bei evtl. Nicht-Erreichbarkeit haben?!?). Da diese Option seitens der HBL offensichtlich nicht gezogen wurde, wurde der SCM in gewissem Maße gezwungen Maße gezwungen, sich zu entscheiden, das Spiel auszutragen oder abzusagen: Do or die...

    Letztlich wird der Verein genau diese Alternativen an die Spieler weitergegeben haben, die natürlich entsprechend der eigenen und gesamten Situation abgelehnt haben, zu spielen.

    Im Prinzip greift doch auch genau die hier geäußerte Stellungnahme der HBL: Ein Spiel in Aschersleben wäre THEORETISCH(!) durchführbar gewesen, aber die Spieler des SCM und letztlich der SCM haben abgelehnt / abgesagt. Hier hat sich die HBL offensichtlich auf den Standpunkt zurückgezogen: "Wenn ihr trotz der Situation nicht wollt, seid ihr selber schuld. Absagen müsst ihr dann selber, eine dritte Option geben wir euch nicht." Menschlich in Anbetracht der Lage mehr als menschlich fragwürdig!

    Das hat mit nichts mit Phantasierei zu tun, so einen Prozess nachvollziehen zu können.

    Die nach der Absage greifenden Regularien sind natürlich eindeutig und grundsätzlich berechtigt, aber wie gesagt hätte die HBL es nicht erst zu diesem Prozess kommen lassen dürfen.

    In der Argumentation der HBL findet sich auch kein schlüssiges Argument, warum die HBL entsprechend der Entwicklungen am Freitag das Spiel nicht selbst abgesagt hat und nur die Entscheidung des SCMs an dem Tag "nur" abgenickt hat.

    Wie bereits gefragt: Ab wann sagt die HBL denn Spiele selbst ab, wenn nicht schon kurz vor dem drohenden Höhepunkt einer für viele Spieler und Ansässigen existenzgefährdeten Naturkatastrophe direkt am Wohn- und Spielort?

    Jeder vernünftige Arbeitgeber stellt doch in einer solchen Situation seine Arbeitnehmer frei - ebenso wie der SCM als Arbeitgeber der Spieler. Kaum irgendwo anders könnte sich ein wie auch immer gearteter Dachverband in diese Entscheidung einmischen. Die HBL schafft es dagegen sogar noch, den "unterstellten" Arbeitgeber in eine solche Entscheidungsnotwendigkeit zu befördern.

    Man kann sagen, was man will: Die HBL hat hier den Schwarzen Peter allein dadurch verdient, dass der SCM das Spiel vereinsseitig absagen musste.

    Diesen Gedankengang als weniger wichtig zu erachten und demnach den Prozess nach der Absage des SCM zu verteidigen, bleibt natürlich dem Verständnis und der Meinungsfreiheit eines jeden Einzelnen überlassen.

    Es wird den handvoll meckernder, teilweise persönlich betroffener SCM-Fans in dieser Diskussion sicherlich nicht um den nachgelagerten und regulierten Prozess gehen, sondern der Grundsatzentscheidung der HBL gehen, die Absage des Spiels nach den Entwicklungen dem SCM zu überlassen und selbst versagt zu haben.

    Das sich hier teilweise Betroffene trotz der eigenen Situation die Zeit nehmen, ihre Meinung in diese Diskussion zu bringen, macht die Entscheidung der HBL und das Verständnis darüber natürlich nicht besser. Die Magdeburger scheinen sich ja aber auch schön um die Behebung der Flutschäden kümmern zu sollen, als sich hier einzumischen...haben halt eine von manchen ungeliebte Meinung...

    An die die hier pro HBL tendieren: Ihr findet es also angebracht und vertretbar, dass Menschen durch irgendeine übergeartete Instutition dazu gezwungen werden, sich zwischen der Ausübung ihres Berufes und der Rettung ihres Eigentums und ihres Wohls und dem ihrer Familien gezwungen werden?

    Der SCM hat jetzt besseres zu tun, als sich mit der sch*** HBL in dieser Frage und dieser mehr als dummen Entscheidung auseinander zu setzen.

    Am Freitag war klar, dass sich die Situation zuspitzt. Am Samstag wurde der gesamte östliche Teils der Stadt evakuiert - der Teil in dem die Getec-Arena liegt. Gut, man hätte ausweichen können, aber am Ende sind wohl noch die Spieler daran schuld, dass sie in diesem von dieser Katastrophe bedrohten Stadtteil wohnen...

    Da hat der SCM TROTZDEM(!) immer noch angeboten, nach Aschersleben zu wechseln. Warum hat der SCM überhaupt diesen Schritt getan und das Angebot gemacht? Weil die HBL den Knall nicht gehört hat!

    Die HBL hätte spätestens mit der Kenntnis der Entscheidung der SCM-Spieler die Partie von sich aus absagen müssen. Die Begründung der Mannschaft ist eindeutig. In diesem Fall ist der SCM nicht nachvollziehbar und vollkommen unbegründet benachteiligt. Warum gab es denn bitte keine nachvollziehbare Begründung der HBL, warum $47 hier nicht zur Anwendung kam?

    Es gibt keine nachvollziehbare Begründung und sie haben in dieser Situation moralisch vollkommen falsch gehandelt.

    Wie hier ja bereits angesprochen wurde, gibt die Gesetzeslage nunmal auch eine Definition "höherer Gewalt". Wenn die HBL rechtliche Leitfäden und moralische Grundsätze nicht dazu nutzen kann, um selbst etwas zu entscheiden in einer frei auslegbaren Entscheidung, dann weiß man letztlich auch, wie es um diese Organisation steht.

    Was ist dann bitte in der HBL ein Fall höherer Gewalt und eine Mindest-Grundlage für eine Spielabsage durch die HBL selbst? Eine Situation ist ja per Präzedenz-Fall quasi definiert. Andere tragische Ereignisse sind ja demnach immer Auslegungssache derer, die da entscheiden dürfen. Man könnte sich jetzt einige Szenarien zusammenreimen und diese allesamt mal an die HBL übermitteln und die Frage stellen, wann und wo ein Spiel abgesetzt wird...

    Wenn eine Naturkatastrophe, die Städte, Menschen, Spieler und Vereine existentiell gefährdet und auch Existenzen materiell und physisch vernichtet (es gab Tote, sogar mindestens 1 Helfer ist gestorben!), dann tut es mir echt leid um die HBL und diejenigen, die das Verhalten der HBL in einer unangemessenen Form verteidigen!

    Wenn alle Deutschen solch ein Desinteresse in den letzten Wochen gezeigt hätten, nur weil sie selbst nicht betroffen sind, dann wären große Teile an der Donau und der Elbe abgesoffen! Glückwunsch zu dieser Einstellung und der Pro-HBL-Haltung, die es unbestreitbar nicht geschafft haben, angemessen zu reagieren.

    Lasst ihr euch zur Arbeit zwingen, wenn euer Haushalt brennt oder in einer anderen Form gefährdet ist? Wenn nein, dann Glückwunsch, wenn ja, dann :wall: :wall: :wall: :wall:

    Nachdem klar war, dass der SCM aus nachvollziehbaren Gründen nicht spielen kann und will, hätte die HBL von sich aus reagieren und das Spiel selbst offiziell absagen müssen.

    Trotz scheinbar regen Austauchs mit dem SCM musste hier scheinbar der Verein selber absagen, was wohl im Umkehrschluss bedeutet, dass die andere Möglichkeit durch die HBL nicht ins Gespräch gebracht wurde.

    Da hat man es scheinbar nicht nur fahrlässig versäumt.

    Wenn die HBL hier einigermaßen Gesicht wahren will, muss das Spiel 1:1 gewertet werden, eben weil sie selbst es verpasst haben, nach der eindeutigen und ebenso eindeutig nachvollziehbaren Tendenz der Magdeburger, das Spiel von sich aus abzusagen. Nachdem die Mannschaft Stellung bezogen hat, hätte man das sicherlich so drehen können...

    Für so einen Fall kann man dann wohl eine Regelung schaffen: "Wenn eine Spielansetzung aufgrund höherer Gewalt, für die keiner der beiden Vereine schuldhaft ist, nicht durchgeführt werden kann, ist eine Spielverlegung bzw., wenn aufgrund bestehender Statuten nicht anders möglich, eine Spielabsage durch die HBL durchzuführen und das Spiel unentschieden zu werten." Wäre wohl nicht allzuschwer, dies in eine Regelung zu packen. Es gibt doch sicherlich auch eine Regelung, was zu machen ist, wenn z.B. während eines Spiels der Strom ausfällt...

    Andere Sportarten bekommen solche Regelungen doch schon für den Fall hin, dass ein bisschen zu viel Regen oder Schnee auf die Austragungsstätte gefallen ist. Zum Glück gibts beim Finale im Stadion ja einige Arenen, bei denen man das Dach schließen kann...

    Und um auf ein anderes Thema zurückzukommen: Mir wäre neu, dass Nationalmannschaften die Gehälter bezahlen...

    Mal sehen, ob Kneer wirklich erst am 01.07.2012 wechselt.

    Nach dem Kreuzbandriss von van Olphen hat wohl Pajovic jetzt etwas an der Hüfte abbekommen.

    Ein Wechsel in der Winterpause würde aus Sicht des SCM durchaus sinnvoll und wird laut lokaler Zeitung auch angestrebt.

    Die finanziellen Möglichkeiten, Kneer vorzeitig aus Großwallstadt zu holen, sollten mittlerweile auch wieder vorhanden sein.

    Vor der Saison wurden die Preise kräftig erhöht, aber die Zuschauerresonanz ist im Vergleich zum Schnitt der letzten Saison nicht gesunken - in der hatte man auch schon einen ordentlichen Überschuss...