Beiträge von anonymer-scm-fan

    Gislason nahm auch immer die Auszeit erst dann, als das Spiel verloren war.

    Zwar ist es nicht prickelnd, wenn man bei so einem Spielverlauf die Karte erst so spät zieht, aber wenn man noch 10 Sekunden Spielzeit hat, kann man wenigstens nochmal was absprechen. Schlimmer wäre gewesen, wenn er sie gar nicht gezogen hätte.

    Das war nach 29 Spieltagen die erste Niederlage bei einem Kleinen der Liga. Sag mir mal bitte, wann das das letzte Mal so lange mal so gut ging. Ich bin zwar erst seit 3 Jahren richtuig dabei, aber in diesem Zeitraum fällt mir spontan nichts ein....

    Laut Oesterhoff gab es eine Gesellschaftersitzung und eine Präsidiumssitzung zur Personalie Kaiser. Ich bezweifle aber, dass die Leute, die dort wetwas zu sagen haben, die Sache in maximal 2 Tagen lösen. Zumal Kaiser ja einen 3 1/2 -Jahresvertrag bekommen hat.

    Da würde ich als Entscheidungsperson hinterfragen: Was kann der? Was hat er erreicht? Welche Alternativen gibt es? Was können die?

    Und das dauert normalerweise mehr als zwei Tage, zumal es laut Oesterhoff einstimmige Entscheidungen waren. Das finde ich höchst fragwürdig.

    Die Handball Magdeburg GmbH ist auch vom SC Magdeburg e.V. abgekoppelt und trotzdem wurde Kaiser Manager, ohne dass die Handball Magdeburg GmbH - Gesellschafter große Gegenwehr zu leisten schienen bei Kaisers Einsetzung. Die Leute brauchen im Normalfall auch Zeit, um Sachen dieser Größenordnung zu hinterfragen. Und das dauert keine drei Stunden.

    Entweder Kaiser stand als Nachfolger schon fest oder Oesterhoff machte das im Alleingang. Dieses würde gegen die Vereinsstrukturen verstoßen und wäre so auch beim THW möglich.

    Glaube mal lieber nicht, dass der THW gegen sowas gewappnet ist. Die Kieler kochen auch nur mit Wasser. Auch wenns durch die Sprotten in der Förde vielleicht etwas goldener scheint.

    Die Strukturen scheinen sich, zumindest wie man es aus deinem Post entnimmt, sehr zu ähneln. Also ist das auch beim THW möglich. Euer Club ist nicht vor sowas geschützt, nur weil er in Kiel ansässig ist.

    tobi:

    Ich hab ja schon gesagt, dass der Vergleich mit Hanning hinkt. Nehmen wir mal an, der Chef einer Kieler Sprottenfabrik wird Präsi beim THW und holt den Manager von Altenholz oder Emsdetten. Naja das wäre immernoch näher an Kiel als Ahlen an Magdeburg. Aber der Baum würde genauso brennen wie hier.

    Wenn Lövgren dann sagen würde, dass er Manager werden will, schreien die Kieler auch "Ja Löwe, mach es!".

    Das würde überall genauso ablaufen, dass die Mehrheit der Fans sich hinter dem Vereinsstar stellen würde und gegen die vermeidlich bösen Neuen. Da will ich mal eine Gegenbehauptung hören. Aber bei uns ist ja alles anders als bei anderen. Wir kämpfen únd sorgen uns um unseren Verein....

    Es ist eben die Frage, wie gut Kretzschmar dies gelingen würde. Aber die Hoffnung bei vielen ist, dass sein Name bei der Akquise hilft. Ob dies so ist, kann man erst sehen, wenn er in diesem Tätigkeitsfeld aktiv ist.

    Die Gefühlslage ist doch folgende:

    Kretzschmar spielt seit 11 Jahren beim SCM, ist mit der Stadt und dem Club verbunden. Er ist der berühmteste Handballer Deutschlands. Kaiser kommt aus der zweiten Liga, ist durch den Neu-Präsidenten sehr schnell ins Amt gehievt wurden, nachdem der hassgeliebte Erfolgs-Manager gehen musste, aufgrund von Behauptungen gehen musste, die sich im Nachhinein in Schall und Rauch auflösten.

    Zwar ist Kretzschmar unerfahren und Kaiser hat in Ahlen schon einiges geleistet, aber in der momentanen Situation, wäre es bei jedem Topclub so, dass man lieber den eigenen Star nehmen würde, als irgendwen aus der "Pampa" (nicht negtaiv gemeint).
    Was wäre denn in Kiel los, wenn irgendein Dulli ohne ersichtliches Konzept aus Spaß an der Freude Schwenker unpopulär absegt, Hanning einsetzt und Lövgren sagen würde: "Leute, ich will Manager werden!". Da brennt der Baum genauso wie hier. Aber ich vermute mal, dass es bei Lövgren nicht so sehr das Problem wäre. Hanning war jetzt mal ein blödes Beispiel, aber ich kenn keinen anderen Zweitligamanager...

    Kretzschmar wird schon Signale bekommen haben, wen die Sponsoren als Manager wollen und wen nicht. Ansonsten bräuchte er keine Kampfansagen machen.
    Ich bin übrigens für eine Variante Kretzschmar (Sport) und Stiebler (Finanzen). Kaiser kennt keiner, der Name Kretzschmar ist in Handballeuropa bekannt. Das hilft bei der Akquise sicherlich weiter.

    Wer sagt denn, dass Kretzschmar seinen Namen nicht nutzt, um gegen die neue Führung vorzugehen? Sollte er es schaffen, einen passablen Kandidaten zu stellen, der Oesterhoff beerben könnte, dann bräuchte er etwas mehr als die Hälfte der SCM-Mitglieder auf seiner Seite, die auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung Oesterhoff abwählen. Kretzschmar würde ich zutrauen, dies zu schaffen, wenn er es drauf anlegt.

    Kretzschmar redet vom Managerposten, das bedeutet für mich, dass er Kaisers Job haben will. Und das heißt, dass er mit der neuen Führung nicht zufrieden ist. Wozu erwähnt er sonst noch zusätzlich BUH auf dem Rathausbalkon?

    Wenn Kretzschmar es Ernst meint, sind für mich, seit der Aussage gestern, die Tage von Oesterhoff und Kaiser beim SCM gezählt.

    Wenn Kretzschmar als sportlicher Leiter ins Management einsteigt, dann ist Kaiser überflüssig. Dann gibt es ja noch Stiebler, der sich um die Finanzen kümmern soll. Für das Einholen der Unterschriften, die Kretzschmar mit seinen Beziehungen aushandeln dürfte, brauchen wir keinen extra Mann, der doppelt so viel bekommt, wie der alte Manager, der sich um wesentlich mehr Sachen bemühen musste/wollte.

    Zu Bielecki und Tkaczyk: Nach der WM ist Interesse großer Vereine logisch. Es ist nur die Frage, was der SCM den Spielern bieten will und wird. Mit Wenta haben sie ihren aktuellen Nationaltrainer vor der Tür. Geht Wenta, fällt das ganze Polenkonzept, aber Wenta will bleiben, solange er gewollt ist. Das sagte er nach dem Spiel gegenüber einigen Fans.

    Wenn Kretzschmar im Verein was zu sagen hat, werden Oesterhoff und Kaiser auf lange Sicht abgesägt werden. Kretzsche will nicht umsonst Manager werden. Er geht auch nicht ohne Grund jetzt so offensiv vor und K73 war bei weitem nicht einer der Liebhaber von Hildebrandt.

    Der SCM hat in Zukunft entweder oder folgende Führungskonstellationen:

    - Oesterhoff als Präsidenten + Kaiser als Manager der Handballer
    - ein neuer Präsident + Kretzschmar und Stiebler im Management der Handballabteilung
    - oder neutrale und akzeptierte Leute, die zu Zeit noch nicht absehbar sind

    Soweit ich weiß, ist Kevin Jahn gelernter RL, spielt aber beim SCM seit der A-Jugend(?) wegen akuten Kreisproblemen auf KM. Na dann Prost Mahlzeit VfL.

    Mit Ilic, (Houlet/)Sigurdson, Kuleschow und Jahn ist der VfL doch richtig gut besetzt auf diesen Positionen. Und auf LA dann eventuell noch ein Wiegert, der im Nettelstedtspiel in den letzten 20 Minuten drei Dinger von seiner Stammposition verballert.

    Jetzt holt sich Gislason seine Lieblinge aus Magdeburger Zeiten, die auch zum VfL können und wollen. Ohne Rücksicht auf Verluste.

    Skof will sich laut BILD Magdeburg in den Vertrag mit dem SCM notfalls reinklagen, da er hier in der Bundesliga spielen will. In der Bild wurde weiterhin die Ablösesumme von 40.000 Euro genannt, die der SCM im höchsten Fall an Celje überweisen müsste, um Skof zu holen. Da denk ich mir doch, dass die Vertragsstrafe an Skof höher ist, als die Ablösesumme an Celje. Und man hätte eine Baustelle weniger....oder will man das nicht?

    Ein mit vielen Fehlern durchsetztes Spiel. Die Mannschaft, die es schaffte, die Fehleranzahl in Hälfte 2 zu senken, gewann am Ende auch "souverän" das Spiel.

    Wenn Bitter die ganze Saison mal so halten würde, wie heute, hätte er auch weniger Kritiker. Das war eines der wenigen tollen Spiele, die er diese Saison mal hatte. Wenn er diese Leistung aber weiterhin zeigen kann, wärs gut.

    Mal eine Frage an die Schiris unter euch:

    Ist es eigentlich im Handball für die Schiedsrichter möglich, eine Tatsachenentscheidung zurück zu nehmen? Sprich in dem Falle das Tor im Nachhinein anzuerkennen, wenn man den Fehler des abgepfiffenen Vorteils sofort sieht?

    Ich finde es gut, dass sich einer der beiden beteiligten Schiedsrichter dazu geäußert hat, denn es dient doch sehr der Aufklärung des Warums. Und es ist ja auch menschlich hoch anzurechnen, wenn man zugibt, dass man einen Fehler gemacht hat.

    Die Frage ist doch auch, ob Wenta es sich erlauben kann, ihn nicht zu nominieren. Wen hat er denn noch? Jurasik ist in einem Alter, wo auf absehbare Zeit der Rücktritt aus der Nationalmannschaft abzusehen ist. Außerdem braucht Polen ihn als RA.
    Was würde denn passieren, wenn der große Lijewski so eine Erpressung gegen seinen Bruder nicht mitmachen würde und aus der Nationalmannschaft zurücktreten würde? Niemand könnte es verhindern und dann hätte Wenta auch ein riesiges Problem.
    Gäbe Schwalb Lijewski jetzt mehr Einsatzzeit und lässt ih n auch mal in der Abwehr ran, dann hätte Wenta auch nichts mehr zu meckern, wenn man nach seinen bisherigen Statements geht.

    Wenta sagte lt. Hamburger Presse (ob mans glaubt oder nicht, is jedem seine Sache) sinngemäß: "Wenn Lijewski für Polen spielen will, dann muss er wechseln."

    Da steht nichts vom SCM. Das man sich daraus nen Schuh macht, da der SCM Interesse zu haben scheint, ist die Folge.

    Was würde passieren, wenn Brand sagen würde, dass z.B. Schröder effizienter trainiert werden könnte, damit es für ihn besser in der NM laufen kann?
    Was wäre passiert, wenn Wenta nur so gesagt hätte: "So und so könnte Krysztof noch besser trainiert werden."? Sicherlich würde das Schwalb nicht freuen, aber man könnte es in Ruhe ausdiskutieren.

    Der HSV bringt in andere Teams genauso viel Unruhe, wenn Hofmann wieder einen vom Stapel lässt. Seitens des HSV wird man von den Mopo-Texten wissen, was heißt: Solange man Hofmann Interviews bekommt, schreibt er, was er will. Es gibt ja nichtmal Gegendarstellungen, was dann wiederum heißt, das der HSV wirklich alles nimmt, was nicht schnell genug ist.

    Hildebrandt ließ ja verlautbaren, dass sich der SCM und K. Lijewski mündlich einig seien, es keinerlei Differenzen gäbe und der HSV schon sehr viel bieten müsste, damit Lijewski dort bleibt. Mal abwarten, was diese Abwarterei seinerseits zu bedeuten hat. Verlängert er den Vertrag ist Ruhe im Karton, was sowohl ihm, als auch dem HSV zu Gute käme.
    Wartet er vielleicht nur, um zu sehen, wer ihn noch will? Oder wen der HSV holt? Oder weil es Teil der propargierten Vereinbarung mit dem SCM ist? Fragen über Fragen, die Lösung ist sicherlich wieder unerwartet.