Ich habe in diesem Thread jetzt nicht jeden Post gelesen, deshalb bin ich mir nicht sicher, ob das, was Bob Hanning in der WM-Ausgabe von Handball Inside im Interview zur Peronalie Prokop sagt, schon besprochen wurde.
Auf die Frage, warum man an Prokop nach der EM festgehalten habe, meint Hanning u.a., dass eine Entlassung Prokops keine Verbesserung dargestellt hätte. Deshalb habe man gesagt, man halte an ihm fest und drehe an sämtlichen Stellschrauben: "...Der Trainer muss besser werden, das Umfeld des Trainers muss besser werden, das Maanagement muss besser werden. Und die, die in der Verantwortung sind und in der Kritik viel zu kurz kommen - nämlich die Spieler - müssen auch besser werden. Wir waren nicht davon überzeugt, dass alles besser wird, wenn wir uns hinter einer Personalentscheidung verstecken. Vielmehr hatten alle die Aufgabe, sich zu hinterfragen..."
Zur Laufzeit des Vertrages mit Prokop bemerkt Hanning, dass das quasi eine Reaktion auf den Ausstieg von Sigurdsson nach 3 Jahren Vertragslaufzeit gewesen sei. Wenn man etwas aufbauen wolle, müsse Kontinuität her: "... Den Ausschlag für Prokop gaben Dinge wie Innovation, konzeptionelle Entwicklung und Gestalten der Zukunft. Damals waren sich alle einoig, dass so ein Vorhaben nicht nicht in einem Jahr geht..."
Zum Thema mögliche Abfindung meint nur Hanning, dass das aus Sicht des DHB überhaupt kein Problem gewsen wäre, dies wirtschaftlich zu stemmen: "... Die Entscheidungsträger haben unabhängig von jeder Wirtschaftlichkeit ihre Entscheidung gefällt."