Beiträge von GWEimsbüttel

    Man kann Landin nicht 1:1 ersetzen aber das wäre ein sehr gute Lösung

    Wer wäre denn derzeit eine 1:1-Lösung? So viele Torhüter sehe ich weltweit nicht, die Landin das Wasser reichen können.

    Appelgren ist zwar, wie erwähnt, in dieser Saison wohl nicht ganz auf dem Niveau der letzten Spielzeit, aber aus meiner Sicht trotzdem ein Torhüter, mit dem die Löwen einen guten Griff tätigen würden.

    Interessanter Artikel. Ich frage mich nur, wer denn die 6 Weltklassespieler gewesen sein sollen, die den Verein verlassen haben. Duvnjak und Canellas ja, mit Abstrichen noch Lackovic. Aber sonst?

    Vielleicht war ja auch nur damit gemeint, dass 6 Spieler den Verein verlassen haben, die Weltklasse verdient haben.

    Letzteres ganz sicher, Brückenbeck!

    Verstehe auch nicht, wie Rainer Grünberg vom Abendblatt zu der Einschätzung kommt. Der Mann ist seit Jahren der Handball-Fachmann der Zeitung, da erwartet man schon eine realistischere Bewertung.
    Was nicht heißt, dass uns ein Rückraumrechter wie Markovic, der auch mal die einfachen Tore erzielt, nicht gut zu Gesicht stehen würde... Aber es ist, wie ist. Es hat nun mal gute Gründe, warum wir uns solche Spieler nicht mehr leisten können. Dafür haben wir ja drei Rechtsaußen im Kader, was auch nicht jeder von sich behaupten kann.

    Der THW gewinnt mit 34-32.

    La Rioja fand ich überraschend stark, letzte Saison gegen den HSV waren sie eine Klasse schlechter. Sie haben bis zum Schluss konsequent mit hohem Tempo immer wieder Lücken in der Kieler Abwehr gefunden.
    Und der THW? Das ist bisher in dieser Saison nichts Halbes und nichts Ganzes. Die individuelle Klasse hat am Ende den Ausschlag gegeben, heute war es Aron Palmarsson, der den Unterschied gemacht hat. Als Kollektiv funktioniert die Mannschaft immer noch nicht.

    derzeit würde ich beim nächsten Spiel in Lübbecke nicht unbedingt Geld auf den HSV setzen wollen...

    Dito.

    Besonders bitter ist, dass die Wetzlarer durch kleine Veränderungen in der Abwehr das 23-20 des HSV blitzschnell in eine Führung umwandeln konnten. Mittlerweile ist die Verunsicherung in der Mannschaft des HSV mit Händen zu greifen.
    Nicht verstanden habe ich, warum Hanisch nach seinem guten Spiel gegen die Löwen heute gar nicht zum Einsatz kam. Stattdessen brachte Gaudin Alexander Feld in der Crunch-Time, als das Spiel gerade zugunsten der HSG kippte. Der war jedoch übernervös und wurde nach mehreren Fehlern dann rasch rausgenommen.

    Dass es schwieriges Jahr werden würde, war klar. Aber 2:8 Punkte stellen einen schweren Rucksack dar, den man noch lange mit sich herumschleppen wird. Siege müssen so bald wie möglich eingefahren werden. Die eine oder andere "Übergangssaison" würde man in Hamburg wohl verknusen können. Aber sicher nicht dauerhaft im Tabellenkeller.

    Nur sind diese rar gesät im Handball.

    Ja, besonders in Kiel. :hi:

    Ich bin sowohl bei den Fußballern des HSV als auch - zuletzt deutlich häufiger - mit dem HSV Handball auswärts unterwegs. Solche Reisen sind für mich das i-Tüpfelchen als Fan. In der eigenen Halle/im eigenen Stadion mit tausenden Gleichgesinnten in der Mehrheit zu sein, hat natürlich auch was. Aber als Auswärtsfans dazu beizutragen, dass eine (gesunde) Rivalität nicht nur auf dem Spielfeld, sondern auch auf den Rängen herrscht,ist durchaus eine Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte.
    Wobei die Gefahr, als Auswärtsfan beim Fußball in Schwierigkeiten zu geraten, deutlich größer ist als beim Handball. Hinzu kommt, dass man auf solchen Reisen stets nette und umgängliche Fans der gegnerischen Mannschaften kennen lernt.Beim Handball habe ich in punkto Gastfreundschaft, außer mit Abstrichen in Flensburg, eigentlich nur gute Erfahrungen gemacht. Deshalb kann ich meinen kleinen Sohn auch überall mit hinnehmen. Auf die Idee würde ich bei Auswärtsspielen der Fußballer nicht kommen.

    Aber es sind doch überall nur diese Fanclubs, Ultras, Hardcorefans. Im Fußballstadion ist es doch nicht anders. Die "Kurve" macht die Stimmung und singt. Der normale Zuschauer selbst auf den Stehplatztribünen wedelt vielleicht mit seinem Schal und brüllt ein bisschen rum, aber das würde man gar nicht wahrnehmen. Es mag Ausnahmen geben wie vielleicht Dortmund, aber in den meisten Fußballarenen dieser Welt sind die Fans nicht mehr Stimmungsmacher als der ordinäre Handballfan.

    Das kann ich absolut bestätigen. Ich gehe seit 40 Jahren zum Fußball ins Volksparkstadion (Traditionzuschauer!?) und seit gut 10 Jahren zum HSV Handball. Es gibt hier wie da "Stimmungsblocks", von denen mehr oder weniger durchgehend Aktionen zur Unterstützung des Heimteams ausgehen. Die große Mehrheit der Fußballfans ist aber nicht sangesfreudiger als die Zuschauer in einer HBL-Halle. Selbst bei mir auf der Stehtribüne wird nicht viel gesungen. Dafür wird im Fußballstadion aus meiner Erfahrung deutlich mehr gepöbelt als beim Handball. Und das oft auf einem ganz üblem Niveau, das man beim Handball eher selten erlebt.

    Interessant ist übrigens, dass sowohl beim HSV Fußball (Chosen Few), als auch beim HSV Handball (Deep Blue Generation) die Fangruppen den Vereinen den Rücken gekehrt haben, die bisher am meisten Stimmung erzeugten. Bin mal gespannt, inwieweit sich das dauerhaft auswrkken wird.

    ein frustrierter H$V-Anhänger will ein wenig Öl ins Feuer giessen und damit ganz plump so schnell wie möglich eine Spaltung zwischen verschiedenen (Fan)Lagern erzielen

    der Hinweis, dass zB das H$V Handball Projekt ja nur 9 Jahre jünger ist als die SG Flensburg Handewitt ist einfach nur lachhaft:
    ganz klar: wir alle die den deutschen Handball in den letzten Jahren verfolgen wissen doch, dass der einzige Unterschied zwischen dem H$V und Flensburg nur diese 9 Jahre sind

    mein lieber GWEimsbüttel, betreibe deine Spaltungen und Träumereien bitte weiterhin in den eigenen vier Wänden, geschmückt mit den Pommes Hens und Onkel Rudi Postern, aber spar dir diese Spielchen doch in der Öffentlichkeit
    schließlich wird auch dieser Thread nicht dazu führen, dass den H$V dann hinterher plötzlich wieder alle lieb haben

    Mein lieber daabefuggeler, da hast du offenbar ein paar Dinge durcheinander gebracht. Die Begriffe "Traditionszuschauer" und "Eventzuschauer" stammen nicht von mir, sondern werden mittlerweile von einigen hier im Forum regelmäßig benutzt, um offensichtlich die wahren Fans von denen zu unterscheiden, die in deutschen Handballhallen nichts verloren haben.. Zuletzt ist mir dies vor allem im Thread zum Löwen-HSV-Spiel übel aufgestoßen. Wenn hier jemand eine Spaltung betreibt, dann sind es viel eher diejenigen, die solche Begriffe eingeführt haben. Von daher ging es mir bei dem Beitrag in erster Linie darum, diesen selbsternannten Gralshütern der Handball-Fankultur den Spiegel vorzuhalten.

    Der Vergleich zur Entstehungsgeschichte von HSV und SG Flensburg Handewitt stammt nicht von mir. Von daher weiß ich nicht, was du mir damit sagen möchtest.

    Ganz bedenklich finde ich mittlerweile, dass du hinter jedem Beitrag, zumal wenn er von einem HSV-Anhänger stammt, irgendeinen HSV-Bezug vermutest. Du scheinst von dem Thema HSV ja regelrecht besessen zu sein. Fahr mal runter. Das kann nicht gesund sein.

    Damit der Spieltagsthread nicht mit off-topic-Themen überflutet wird, mache ich hier mal einen neuen auf.

    Eigentlich wollte ich nichts zum Thema Traditionszuschauer vs. Eventzuschauer schreiben, weil die meisten Kommentare in ihrer Engstirnigkeit für sich sprechen. Aber wenn ich hier die Ausführungen von Forumsteilnehmern wie baloo lese, kann das nicht unkommentiert bleiben.

    Gibt es allgemein gültige Definitionen für den einen und den anderen Begriff!? Ich versuche es einfach mal...

    a) der Traditionszuschauer: ist quasi von Geburt Fan seines Vereins ( vom Vater angemeldet, der natürlich auch schon von seinem Vater als Säugling angemeldet wurde); verfügt über ein unfassbar großes Fachwissen; verabscheut Klatschpappen; ist Anhänger von Traditionsvereinen wie dem THW, der SG Flensburg, dem VfL Gummersbach, dem TV Großwallstadt etc.; ...

    b) der Eventzuschauer: geht zum Handball,um möglichst laut Musik zu hören; ist begeistert von Klatschpappen; hat von der Sportart keine Ahnung; geht zu Spielen von Retortenclubs wie dem HSV Handball oder den Rhein Neckar Löwen; wird sich vom Handball schnell wieder abwenden, wenn sein Club nicht mehr erfolgreich ist; ...

    Über Ergänzungen, vor allem aus dem Bereich der Traditionszuschauer, wäre ich sehr dankbar, denn ich möchte gerne verstehen, was Menschen im Inneren zusammenhält, die solche Kategorien brauchen.

    Dass sich so viele Menschen ein Handballspiel angeschaut haben, ist schon beeindruckend. Ohne wenn und aber.

    Es waren neben den Löwen-Fans sehr viele Vereine aus der Region Frankfurt in großer Zahl im Stadion. Aber auch nicht wenige, die ich eher als handballfern bezeichen würde. Deshalb war die Stimmung im Stadion auch nicht typisch für ein Handballspiel. Am Ende feierte sich das Publikum vor allem selbst.

    Zum Spiel: In der 1. Halbzeit war es das reinste Schlachtfest, aber nachdem wir uns zur zweiten Halbzeit fast schon wiederwillig zu unseren Plätzen bewegt hatten, wurden wir vom HSV positiv überrascht. Insbesondere Richard Hanisch hat gezeigt, warum man ihn unbedingt verpflichten wollte. Und die Rückkehr von Lindberg wird dem HSV sicher auch nicht schaden.

    Die Stimmung war tatsächlich trotz der Minus-Kulisse erstaunlich gut. Die Zuschauer haben ihren Teil zum zeitweilig richtig guten Auftreten in der 2. Halbzeit beigetragen, die Jungs gut gepusht. Vor allem Schröder aufgedreht wie ein Duracell-Häschen. Ansonsten noch sehr viel Sand im Angriffsgetriebe. Mahé hatte nicht seinen besten Tag, aber man kann ihm nicht vorwerfen, nicht alles versucht zu haben. Ihm merkte man an, dass er unbedingt Verantwortung übernehmen wollte. Ein paar Würfe weniger wären aber trotzdem nicht schlecht gewesen.

    Das man die komfortable Führung am Ende nicht ins Ziel bringen konnte, schmerzt schon ziemlich. Auch wenn man noch in der Findungsphase ist, darf so etwas nicht passieren. In der Deckung fand man kein Mittel gegen die Kreisbrocken aus Burgdorf und im Angriff wurde überdeutlich, dass man derzeit kaum zu einfachen Toren kommt.
    Dass die Burgdorfer am Ende ihren letzten Angriff unfassbar lange ausspielen durften, ist zwar vollkommen unverständlich, aber den berühmten Sack hätte man einfach früher zumachen müssen.

    Jetzt wird's am Sonntag hoffentlich nicht allzu heftig. Eine Klatsche umgeben von freudetrunkenen THW-Fans wäre schwer zu ertragen.

    Und ob ein Linkshänder nicht die bessere Verstärkung gewesen wäre.

    Habe letzte Saison einige Spiele von Hanisch im Hammarby-Trikot gesehen, er ist definitiv ein technisch guter Spieler mit viel Potential. Aber eigentlich gibt es dringenderen Bedarf auf der halbrechten Rückraumposition. Es läuft also darauf hinaus, dass einer der zahllosen Rechtshänder dort aushelfen muss, wenn Pfahl seine Ruhezeiten braucht bzw. verletzt ausfallen sollte.

    Der HSV Hamburg verpflichtet für den linken Rückraum den rumänischen Nationalspieler Alexandru Viorel Simicu von HCM Constanta. Der 25jährige war letzte Saison zweitbester Torschütze im EHF-Pokal und wurde 2013 als Rumäniens Handballer des Jahres ausgezeichnet.

    Quelle: ProSport.ro

    Es gibt zu diesem vermeintlichen Wechsel keine offizielle Bestätigung vom HSV. Auch in der Hamburger Presse war dazu nichts zu lesen. Mir scheint das alles andere als fix zu sein.