Beiträge von Flink

    Ich fand Sögard heute über die ganze Strecke gesehen besser als gegen die Füchse, wo er erst gegen Ende, dann aber richtig wichtig, auspackte.

    Das Timing stimmt bei ihm oft noch nicht, da ist er mit den Bewegungen schneller als im Kopf.

    Mensah heute mit schwächerem Spiel, aber über weite Strecken eben alternativlos, ohne ihn mit Möller oder Mensing geht's noch nicht.

    Zitat

    Das ist von außen schwer zu beurteilen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass Gottfridsson und Machulla immer auf einer Linie sind, zum Beispiel durch Auszeiten. Und das wäre dann natürlich ein Problem, da er für die Umsetzung der Taktik der wichtigste Mann ist, und es ist ja auch kein Bezirksliga Geroxe.

    Das stimmt natürlich, aber wenn man an die "innige" Beziehung von Jacobsen und Schmid bei Spielen denkt ;), wenn es mal nicht lief, bedeutet das auch nicht unbedingt, dass es kontraproduktiv ist.

    Das ist eher eine Frage der Aussendarstellung und was wir erwarten.

    Auch ein Bundestrainerproblem: Will man Turniere einigermaßen erfolgreich durchhalten, braucht man mehr als eine erste eingespielte Sieben.

    Gestern hatte AG die irgendwie gefunden. Ob das dann die sind, die zur WM mitfahren können, die durchgängig gute Leistung bringen, die übers Turnier fit bleiben ... und dann? Wären weitere eingespielte Reihen nicht verkehrt.

    War ja gestern kein K.O. Spiel, wo es um was ging.

    Für Spanien gings ums Prestige, das merkte man ab der 50. als A. Dujshebaev aufdrehte.

    Für D ging es um die Findung des Teams und weiteres Einspielen.

    Zitat von Küstentanne

    Gestern wollte er aber nach dem Hühnerhaufen-Auftritt gegen Schweden möglichst nix durcheinander bringen.

    In Hälfte 1 war er in der Auszeit fast zu soft, als er anmerkte, dass es nun ein paar Risikoanspiele zu viel waren. Wurde gedankt mit genau diesen Anspielen, 1x Häfner, 1x Knorr in den folgenden Angriffen. ;)

    In der 2. und 3. Auszeit schnupperte er dann am Sieg und war der alte Gislason, keine Wechsel mehr, die Ansagen wurden ungeduldiger, die Anforderungen höher.

    Vertrauen in die Leitwölfe ist gut, aber vielleicht konnten die am Ende nicht mehr und ein frischer Spieler hätte das Spiel noch mal rumgerissen?

    Zitat

    und sicher zu wissen meinen, was Wiencek auf dem Feld gesagt hat.

    Es hat bislang niemand hier behauptet, dass bekannt ist, was er gesagt hat. Im Gegenteil, wir wissen gerade nicht, was er gesagt hat. Möglicherweise aber der Schiedsrichter und hat deshalb die zwei Minuten gegeben. ;)

    Bei Duvnjak schien es, als hätte er kurz vergessen, dass er direkt neben dem Kampfgericht sitzt. Er ist dann klaglos gleich einen Platz weitergerückt.

    Das habe ich dann falsch wiedergegeben, es ging vielleicht eher um den gleichen Tag? Oder war das 2020 auch so?

    Ein trauriger Handball-Tag für Schleswig-Holstein, den es so seitdem nicht mehr gegeben hat. Einer gewinnt immer....

    Rückblick, 10. September 2017

    Mir gefällt die Geschichte und dass die Löwen da oben sitzen, passt dazu, also auf geht's. ;)

    Funfact vom shz.de:

    Das letzte Mal als an einem Spieltag sowohl der THW als auch die SG verloren, ist fünf Jahre her.

    Am Ende wurde die SG Meister. :lol:

    "Es kommt die Zeit, in der das Wünschen wieder hilft ... "

    @ P Jonas: Ja, so ist es.

    Ich war zu Beginn der Saison auch sehr hoffnungsfroh und euphorisch, bei dieser Mannschaftsaufstellung, die tatsächlich fit sein sollte und habe sie auch als Meister getippt.

    Dass es aber mit dieser Rekonvaleszenten-Truppe die nächsten Monate auf und ab gehen wird, hätte eigentlich klar sein müssen.

    Vielleicht können sich alle noch in Geduld üben, Fans, wie Umfeld, als auch die Spieler selbst.

    In weiten Teilen stimme ich da zu.

    Bei Machulla fehlt mir aber noch das gute Händchen für die Wechsel. Immerhin wechselt er überhaupt inzwischen.

    Aber während des Spieles zu erkennen, bei wem es hakt im Angriff und so gar nichts geht, scheint eine Kunst. In der Abwehr geht das immer schneller.

    L. Möller, Röd, Golla gestern viel zu lang im Angriff. Die anderen kommen dann nicht als Alternative mit eigenem Druck, sondern eher nur als Entlastung oder Ersatz.

    Mensah zB hat diese Freiheit und weiß sie (normalerweise) zu nutzen. Das würde ich mir auch bei den anderen wünschen.

    Welche Präsenz hatte Hald gestern vorne, das muss man doch nutzen.

    Aber vermutlich hätten alle noch zwei Stunden weiter spielen und wechseln können, sie hätten keine Wende mehr geschafft. ;(

    Das 6:6 war vielleicht gut gespielt, aber ohne die Ergänzung auf 7 hätten sie nicht so lange mithalten können. Insofern glaube ich nicht ganz, dass es grundsätzlich Kräfte schont, sondern kurzfristig im Spiel Kraft freisetzt, aber nur, wenn der Abschluss schnell kommt. Sobald man den THW mit seinem 7:6 in einen längeren Angriff bekommt, gehen sie auch ins Zeitspiel und müssen schlechtere Abschlüsse nehmen. Das wäre die Chance für die Füchse.

    Und wenn man ständig 7 statt 6 Spieler im Angriff einsetzt, sind diese 7 auch ständig beschäftigt mit Konzentration, Laufarbeit, Wechseldisziplin etc. Es kann sich Spieler 7 (zB Wiencek) eben nicht die zehn Minuten ausruhen auf der Bank, sondern beide KL sind unterwegs. Ob das auf Dauer Kräfte spart, zweifel ich an, auch wenn natürlich im Angriff selbst weniger zu laufen ist.