Beiträge von Funkruf

    Und die Vorrundengruppen stehen nun fest

    Gruppe AGruppe BGruppe CGruppe D
    SpanienFrankreichSchwedenIsland
    MontenegroPolenBrasilienPortugal
    ChileSaudi-ArabienKap VerdeUngarn
    IranSlowenienUruguaySüdkorea


    Gruppe EGruppe FGruppe GGruppe H
    DeutschlandNorwegenÄgyptenDänemark
    KatarNordmazedonienKroatienBelgien
    SerbienArgentinien MarokkoBahrain
    AlgerienNiederlandeUSATunesien

    Heute wurde in der DHB-Zentrale die 1. Runde ausgelost. Losfee Daniel Haase (ehemalig TUSEM Essen) hat dabei folgende Partien ausgelost.

    Nord

    • MTV Braunschweig - Dessau-Roßlauer HV
    • Wilhelmshavener HV - ASV Hamm-Westfalen
    • TuS Vinnhorst - VfL Eintracht Hagen
    • OHV Aurich - VfL Lübeck-Schwartau
    • 1. VfL Potsdam - TUSEM Essen
    • HC Empor Rostock - HSG Nordhorn-Lingen
    • HC Elbflorenz 2006 - TSV Bayer Dormagen

    Süd

    • SG Pforzheim/Eutingen - Eulen Ludwigshafen
    • SG Leutershausen - SG BBM Bietigheim
    • VfL Pfullingen - TV Großwallstadt
    • TuS 04 KL-Dansenberg - HSC 2000 Coburg
    • TuS Fürstenfeldbruck - DJK Rimpar Wölfe
    • HSG Konstanz - VfL Gummersbach
    • TV Hüttenberg - ThSV Eisenach

      Quelle: https://www.handball-world.new…2UjnQSnQhZaNbjwoU5fh6-knk

    Dann hat sich wohl der Werfer ein Mitspieler falsch verhalten. Normalerweise pfeifen die Schiedsrichter sofort an, wenn der Spieler mit einem Fuß und dem Ball in der Anwurfzone ist. Er darf nur halt mit keinem Körperteil die Zone verlassen, bevor der Anwurf ausgeführt worden ist. Die Mitspieler dürfen nicht über die Mittellinie vor dem Anwurf, außer sie sind in der Anwurfzone.

    Wie gesagt, die Werferin hatte Ball- und Körperkontrolle beim Wurf gehabt. Das ist einer der zwei Kriterien für einen freien Wurf. Der andere ist, dass sich kein Verteidiger zwischen Werfer und Torwart beim Wurf befindet.


    Wenn nun also die Schiedsrichter der Ansicht sind, dass die Werferin durch das Vergehen der Abwehrspielerin keine Kontrolle des Balls oder des Körper mehr hat, kann es keine Bestrafung für die Werferin geben. Stattdessen muss es dann eine Wurfentscheidung für den Angreifer geben (Freiwurf, Siebenmeter), eventuell mit persönlicher Bestrafung.

    Sie konnte den Wurf durchführen und traf in der offenen (also freien) Spielsituation die Torhüterin am Kopf. Und sie hatte auch Ball- und Körperkontrolle beim Wurf gehabt. Daher war die Hinausstellung folgerichtig und es geht mit Freiwurf für die nicht fehlbare Mannschaft weiter.


    Nebenbei: Sehr gut, dass sie sich dafür entschuldigt hat.

    Wenn du in einer freien Spielsituation (also kein Verteidiger zwischen dir und dem Torwart) einen Wurf gegen den Kopf des Torwart feuerst, er seinen Kopf nicht zum Ball bewegt und der Kopf die erste Kontaktstelle mit den Ball war (darf also nicht vom Körper zum Kopf kommen) wirst du gemäß Regel 8:8 d für 2 Minuten hinausgestellt.


    Täuscht der Torwart, gibt es eine progressive Bestrafung für ihn (8:7 d).


    Ich finde es auch gut, dass Kay Holm auf den Freiwurf für die gegnerische Mannschaft nochmal hinweist, wenn es zu einem Kopftreffer kommt, der eine Hinausstellung oder sogar eine Disqualifikation (Kopftreffer Abwehrspieler beim Freiwurf, Kopftreffer Torwart beim Siebenmeter) zur Folge hat. Das mit dem Tor nach Disqualifikation war bei der EM 2018 passiert. Da wurde die Französin Pineau disqualifiziert. Es ging mit Anwurf weiter. Und da war Jutta Ehrmann-Wolf auch dort.

    Die Zeitanzeige beim Handball und vielen anderen Sportarte, im TV, ist meist inoffiziell. Das liegt daran, dass die allermeisten Hallen kein Zeitsignal für die TV-Stationen liefern. Es wird durch einen Mitarbeiter des TV-Teams von Hand mitgestoppt. Deshalb wird auch gern kurz vorm Ende die Zeit ausgeblendet.

    Ich rede nicht von der TV-Anzeige, sondern von der ausschlaggebenden offizielle Zeitmessanlage. Die sollte nämlich zu sehen sein.

    Was mich da störte: Wo war die Zeitanzeige? Die soll eigentlich auch da sein, damit man die Spielzeit sehen kann, wo was passiert ist. Also wo mir es bisher am besten gefällt ist Gaelic Football und Rugby (besonders dort). Die haben es am besten umsetzen können. Aber gut: Im Rugby ist der Schiedsrichter "heilig".

    Wie gut, dass ich die Kommentatoren abschalte, ich will mir lieber selbst eine eigene Meinung bilden, als von irgendwelchen Leuten was vorgeschwatzt zu bekommen.


    Zum Videobeweis: Der wird in der Bundesliga garantiert noch einige Zeit brauchen. Man braucht viele Kameras. Da kommt der HBL-Broadcaster nicht mit.

    Die lt. SPO 3. Liga erforderlichen Abmaße stimmen in dieser Halle nicht.

    Das betrifft leider auch den Platz des Kampfgerichts, keine Sicht zur Anzeigetafel

    und kein vorgeschriebener Abstand zum Spielfeld.

    Ich habe auch nicht gesagt, dass die Halle ohne Probleme ist. Sie ist gerade so für die OOS geeignet, auch wenn wir da auch mit den Augen rollen. Aber nun gut, gibt noch krassere.

    Das Wörtchen "nun" ist da ein bisschen irreführend. Werder hatte schon vor Monaten Interesse bekundet: HV Grün-Weiß Werder reist zum Oberliga-Spitzenspiel nach Usedom

    Ist offiziell.

    Da passen schon mehr Zuschauer rein. Das Problem ist aber das Spielfeld und die Umgebung. Das Spielfeld ist OK. Aber wenn du mal genau hinschaust, siehst du hinten die rote Linie fast an der Wand. Und das ist ein Problem. Ich hatte schon einige Male dort Kampfrichter-Einsätze in der Oberliga gehabt. Dabei saßen wir fast schon an der Spielfeldlinie. Wir müssen uns hinter den Tisch zwingen, welcher kurz vor der roten Linie (Handballlinie) ist. Wir sitzen hinten an der Wand, wo auch die Zeitmessanlage ist. Und die ist durch die angebrachte Position schwierig einzusehen. Da musst du dich auf das Bedienpult (eine Stramatel) verlassen.

    Blick auf das Spielfeld

    Bei uns in der Oberliga Ostsee-Spree geht heute die Meisterrunde zu Ende. Aufgrund von Corona musste unsere Oberliga in 2 Staffeln a 9 Mannschaften aufgeteilt werden. Nur die Plätze 1 bis 4 kommen in die Meisterrunde, die anderen Plätze gehen in die Abstiegsrunde.


    Jedenfalls fand gestern das Finalspiel um die Plätze 1 und 2 statt. Es gab ein Hin- und Rückspiel. Die beiden Finalisten waren HV GW Werder und der Ludwigsfelder HC. Das Hinspiel endete 27:27 unentschieden. Gestern fand das Rückspiel statt und dies konnte Ludwigsfelde mit 25:24 gewinnen. Sie sind damit Meister der Oberliga Ostsee-Spree geworden. Aber: Ludwigsfelde will nicht in die 3. Liga. Genauso wie Insel Usedom (4. Platz). Es war also die Frage, wird es BFC Preussen, die auf den 3. Platz stehen machen oder geht der Finalist und Zweite Werder hoch. Und Werder hat nun Interesse bekundet. Sie haben sich auch darauf vorbereitet.


    https://www.maz-online.de/spor…ZRDG2MH7MFDRBQNUGJIA.html

    Aber auch mit Ref-Review. Das heißt, die Schiedsrichter können selber einen Videobeweis anfordern. Und es gibt einen Unterschied, anders als bei den anderen Sportarten schaut hier der TMO (Television-Match-Offical, als sowas wie der VAR im Fußball) was vorgefallen ist und schildert es den Schiedsrichtern. DIe müssen sich auf die Schilderung verlassen. Ist so ähnlich wie beim Rugby.


    Und dann noch ein Hinweis zum VIdeobeweis im Handball: Es gibt Situationen, wo der Delegierte sich die Szene anschauen kann: Wechselfehler, Spieler zu viel auf dem Feld. Also alles, was zu Regel 4:4 bis 4:6 gehört, eventuell auch 4:7 (Stichwort "2 Torwarte auf den Feld").

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