Beiträge von Funkruf

    Jupp, ist für mich auch eine falsche Regelanwendung. Die Torhüterin bringt den Ball im Torraum unter Kontrolle. Damit ist der Ball aus dem Spiel (gemäß Regel 6:4 i. V. mit Regel 12:1 (II)). Deshalb muss das Spiel gemäß Regel 12:2 mit Abwurf fortgesetzt werden. Jetzt verlässt sie aber den Torraum, damit hat sie keine korrekte Spielfortsetzung durchführt (Regel 5:6). Und nun ist die Frage: War die Wurfausführung schon angepfiffen worden oder nicht?

    Und da sagt Regel 15:7 ganz klar:

    Zitat

    Die Konsequenzen von Fehlern des Werfers oder seiner Mitspieler (15:1 bis 3) sind davon abhängig, ob die Ausführung des Wurfs angepfiffen war oder nicht.

    Bei einer Wurfausführung ohne Anpfiff sind grundsätzlich alle Fehler zu korrigieren; anschließend ist der Wurf zur Spielfortsetzung anzupfeifen. Allerdings ist der Vorteilsgedanke nach 13:2 zu beachten. Falls die Mannschaft unmittelbar nach einer falschen Aufstellung den Ball verliert, gilt der Wurf als ausgeführt, das Spiel läuft weiter.

    In dem Video war der falsche Abwurf nicht angepfiffen worden. Es hätte also gemäß Regel 15:5 b) eine Korrektur des Abwurfes geben müssen, da die ballbesitzende Mannschaft nicht den Vorteil verliert (also die gegnerische Mannschaft im Nachteil bleibt).

    Die Viertelfinal-Partien wurden von der HBL terminiert.

    Am Dienstag, 27.11.2018 spielt um 19:00 Uhr: THW Kiel vs. MT Melsungen.

    Am Dienstag, 18.12.2018 spielt um 18:00 Uhr: Füchse Berlin vs. RN Löwen (LIVE auf Sky Sport News HD)

    und um 19:00 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf vs. HC Erlangen

    Am Mittwoch, 19.12.2018 komplettliert SC Magdeburg gegen FRISCH AUF! Göppingen um 19:00 Uhr das Viertelfinale.

    Edit: Leider war der 18.12.2018 abgetaucht und deshalb erstmal alles durcheinander geraten

    Rheiner, willst du mich verarschen? Wenn du während des Handballspiels einen Gegenstand mit Absicht zerstörst, handelst du besonders grob unsportlich. Und dazu zählen auch Disziplinarkarten. Der Rest hast du schon gesagt.

    Доколкото знам, картоните са въведени във футбола около 1970 г. и предполагам, че са възприети и в хандбала по аналогия.
    Пиша на Funkruf, не мога да го напиша на немски.

    Orlin Atanasov, du kannst auch mit einen Übersetzer benutzen. Dazu musst du es nicht auf mich rüberschieben.
    Er sagte: "Soweit ich weiß, wurden die Karten um 1970 im Fußball eingeführt und ich nehme an, dass sie auch im Handball analog übernommen wurden". Nochmal: Du kannst gerne mit mir persönlich bulgarisch quatschen, lasse es aber bitte im Forum sein.

    Nur mal so nebenbei: Wir haben alle einen Mund und mit dem kann man normalerweise sprechen. Es wird doch wohl nicht so schwierig sein, die Strafe der fehlbaren Person und dem Z/S mündlich mitzuteilen, wenn es nicht mehr über die Karte geht.
    Bedenkt mal bitte, das es früher zu Feldhandball-Zeiten auch keine Karten gab und man es auch ohne sie lösen konnte.

    Interessante Frage. 8:10 c) verlangt ja, das es innerhalb der letzten 30 Sekunden passiert. Das heißt von 59:30 bis 60:00. Du hast dir die Antwort ja schon selber gegeben. Da die Spielzeit beendet ist, kann die angreifende Mannschaft A nicht mehr in eine bessere Wurfsituation kommen.
    Edit: Natürlich zählt auch ein Freiwurf, welcher nach dem Signal auszuführen ist. Doch du kannst die Regel mit dem Abstandsvergehen innerhalb der letzten 30 Sekunden hier nicht mehr anwenden. Beim Vergehen wird der Freiwurf wiederholt und der fehlbare Spieler ist hinauszustellen (2 Minuten).

    Die IHF gab auf ihrer Homepage-Seite die Schiedsrichter-Gespanne der kommenden WM der Männer bekannt.

    Freuen dürfen sich die deutschen Schiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies. Sie sind nun nach den mehrfachen Einsätzen von Lars Geipel und Marcus Helbig dieses Mal nominiert worden und haben es in die finale Auswahl geschafft. Sie werden nun mit 15 weitere Schiedsrichter-Gespanne die WM in Deutschland und Dänemark leiten. Die weiteren Gespanne sind:

    Julian Lopez Grillo / Sebastian Lenci (ARG),
    Matija Gubica / Boris Milosevic (CRO)
    Vaclav Horacek / Jiri Novotny (CZE)
    Martin Gjeding / Mads Hansen (DEN)
    Oscar Raluy / Angel Sabroso (ESP)
    Karim Gasmi / Raouf Gasmi (FRA)
    Majid Kolahdouzan / Alireza Mousavian (IRI)
    Gjorgji Nachevski / Slave Nikolov (MKD)
    Ivan Pavicevic / Milos Raznatovic (MNE)
    Havard Kleven / Lars Jorum (NOR)
    Duarte Santos / Ricardo Fonseca (POR)
    Bojan Lah / David Sok (SLO)
    Arthur Brunner / Morad Salah (SUI)
    Mirza Kurtagic / Mattias Wetterwik (SWE)
    Ismail Boualloucha / Ramzi Khenissi (TUN)

    2 weitere Gespanne kommen als Reservegespann zum Einsatz, wenn ein angesetztes Gespann, die Partie nicht (weiter) leiten kann

    Yousef Belkhiri / Sid Ali Hamidi (ALG) und Kursad Erdogan / Ibrahim Ozdeniz (TUR) springen als Ersatz ein.

    Nun steht es fest. Losfee Dominik Klein hat folgende Viertelfinal-Partien ausgelost:
    SC Magdeburg - Frisch Auf Göppingen
    Füchse Berlin - Rhein-Neckar Löwen
    TSV Hannover-Burgdorf - HC Erlangen
    THW Kiel - MT Melsungen

    Die Spiele werden im Zeitraum 18./19. Dezember ausgetragen.

    Sagen wir es mal so. Es ist erlaubt, allerdings mit Einschränkungen. Ein Jugendspieler darf gemäß § 22 Abs. 2 DHB-SpO innerhalb von 48 h in maximal 2 Spiele über die volle Spielzeit mitwirken. Ausgenommen sind Turnierspiele mit verkürzter Spielzeit. Da darf maximal 120 Minuten insgesamt bei der B-Jugend gespielt werden. Dabei gilt die Teilnahme an einem Turniertag als ein Spiel im Sinne von § 22 Abs. 2 Satz 1 DHB-SpO.

    Und dann gibt es § 55 DHB-SpO, besser bekannt als "Festspielparagraph". Und hier ist Absatz 1 entscheidend.

    Wenn ein Verein mehrere Mannschaften in der selben Altersklasse hat, wird das Spielrecht der Spieler in Meisterschaftsspielen des Vereins in der Weise eingeschränkt, dass der oder die Spieler, welche(r) an zwei aufeinanderfolgenden Spielen der höheren Mannschaft teilgenommen haben (hat), sich in diese Mannschaft festspielt. Ist der Spieler festgespielt, darf er nicht in niedrige Mannschaften teilnehmen.

    Er muss zwei weitere aufeinanderfolgende Spiele der oberen Mannschaft aussetzen, damit er wieder frei ist und in untere Mannschaften eingesetzt werden kann. Wenn innerhalb von 4 Wochen nicht die 2 aufeinanderfolgenden Spiele stattfinden, ist der Spieler nach Ablauf von 4 Wochen seit seiner letzten Teilnahme wieder für untere Mannschaften teilnahmeberechtigt. Dabei zählt auch der Teilnahme-Tag dazu.

    Ausnahmen, wo keine Einschränkung erfolgt:

    • Spieler hat noch nicht sein 23. Lebensjahr vollendet und wird ausschließlich in Mannschaften der Bundesligen (Erwachsenenbereich) und der Dritten Ligen eingesetzt,
    • Spieler hat im Spieljahr noch nicht das 21. Lebensjahr vollendet, dann wird bis zum Ende des Spieljahres grundsätzlich das Spielrecht nicht eingeschränlt, jedoch muss § 19 Abs. 2 und die §§ 69 und 70 SpO beachtet werden, nach denen die Einsetzbarkeit des Spielers im Zweitverein auf die fünf höchsten bzw. drei höchsten Spielklassen beschränkt ist. Außerdem können die Landesverbände unterhalb der vierten Liga einschränkende Regelungen treffen.


    Zusammengefasst:
    Es ist zulässig, wenn auf beide Paragraphen geachtet wird. Es sollte nur halt aufgepasst werden, dass diese Spieler dann nicht 2 aufeinanderfolgende Spiele in der Oberliga-Mannschaft machen, sonst sind sie festgespielt. Bei Festspielung in unteren Mannschaften ist es nicht so schlimm, da sie höher spielen dürfen. Gibt es aber eine weitere untere Mannschaft in der selben Altersklasse, dürfen sie dort nicht eingesetzt werden.