Beiträge von Baden68


    Nein - die Bürgschaft ist gerade dafür da das Insolvenzverfahren zu vermeiden !
    Der Weg wäre folgender - HSV H kann nicht zahlen - Kollege Rudolph MUSS einspringen und bezahlen und zwar ohne die ganze Bettelorgie vorab.
    Warum die Krankenkassen solange Ruhe geben ist mir außerdem ein Rätsel - normalerweise sind die nicht so geduldig ...


    Wirklich? Was macht dich so sicher?

    §771 Absatz 1: Der Bürge kann die Befriedigung des Gläubigers verweigern, solange nicht der Gläubiger eine Zwangsvollstreckung gegen den Hauptschuldner ohne Erfolg versucht hat (Einrede der Vorausklage)

    Klingt irgendwie anders - da es aber viele verschiedene Arten von Bürgschaften gibt, halte ich mich mit pauschalisierenden Aussagen zurück.

    Ja genau, aber wie sollen sie wenn jetzt Insoantrag gestellt wird die Saison zu Ende spielen? es sind bereits Gehälter rückständig, Insausfallgeld gibt es für 3 Monate...ich kann mir eine positive Fortführungsprognose da nicht vorstellen


    Ich kann's mir auch nicht vorstellen, aber das ist ja auch nicht das Kriterium. Ich konnte mir viele Peinlichkeiten im Deutschen Handball nicht vorstellen und trotzdem sind sie dann doch passiert.

    Schaumerma...

    Führt man aber einen Stream ala telekomhandball.de ein, dann würde man auch nicht dafür sorgen, dass die Leute nicht in die Halle gehen. Es bleiben vielleicht ein paar Auswärtsfans fern, aber das ist marginal. Der Hardcore-Fan fährt nach wie vor und findet es super, dass er sein Team dann auch immer sehen kann


    Es bleiben mit Sicherheit auch Fans der Heimmannschaft weg - nämlich aus Bequemlichkeit.

    Die Frage ist, kann man durch den Stream zusätzliche Werbeeinnahmen generieren, die das kompensieren?

    (Phantasie an) Ich wäre auf Eure Kommentare gespannt, wenn alles umgekehrt gelaufen wäre - inclusive Schiedsrichtern aus Hamburg.... (Phantasie aus)


    Meinen Kommentar kann ich dir sagen:

    mir wäre es scheißegal, wo die Schiedsrichter herkommen.
    Seit wann entscheiden denn Landesgrenzen über Sympathien, außerdem könnte man dann wohl für jede Schiedsrichteransetzung ein dummes Gegenargument finden, z.B. Ossi/Wessi, Regionalverband, Landesverband, Tabellensituation von Konkurrenten aus dem Bundesland/Regionalverband der Schiedsrichter, etc..
    Wenn man lange genug sucht findet man das bestimmt alles hier im Forum wieder...

    Das Resultat wären dann wären dann Schiedsrichter aus dem Ausland - aber Moment: sind französische Schiedsrichter nicht eher den Badenern zugeneigt, die Dänen den Flensburgern, die Schweden den Kielern? Oder ist vielleicht genau das Gegenteil der Fall?

    Alles Käse! Wer nicht davon ausgeht, dass Schiedsrichter auf diesem Niveau (HBL) neutral sind, der sollte sich solche Spiele nicht mehr ansehen

    Zitat

    Roth zu BILD: „Das hat doch nichts mit Bundesliga zu tun. Auch nicht damit, dass wir verloren haben.

    Natürlich nicht! Wer käme denn auf sowas? :P

    Zitat

    Die spielen jetzt „just for fun“, rücken alle zusammen. Die spielen wie eine Mannschaft, die absteigt und auf einmal gewinnt, weil der ganze Druck weg ist. Das ist für mich Wettbewerbsverzerrung.“

    Da wittert wohl einer Morgenluft! Vielleicht kann man ja die sportlich verlorenen Punkte am Grünen Tisch zurückgewinnen...

    soll er mal machen...mal sehen wo er dann irgendwann "hinsegelt" falls er nur den Bankwärmer hinter Dahmke abgeben sollte...

    Man wird sehen, wer die Bank wärmt - da ist noch nicht das letzte Wort gesprochen.

    Zitat

    dass ein Spieler vom Format eines Klein beim THW nun dermassen "abserviert" wird ist bedauerlich aber auch irgendwie bezeichnend

    Bezeichnend für was?

    Ich würde es sehr befürworten, wenn man sich beim Handball auf Umgangsformen wie beim Rugby einigen könnte.
    Hab die Übertragung der Rugby WM sehr genossen - kein Gejammer oder Reklamieren der Spieler, Entscheidungen der Schiedsrichter werden fast nie diskutiert - wenn überhaupt, dann nur vom Schiedsrichter erklärt.
    Höhnische und ironische Gesten würden dort konsequent geahndet, allerdings habe ich bei der gesamten WM keine einzige gesehen - warum wohl?

    Soll mir keiner damit kommen, dass bei Fußball, Handball, etc. Emotionen dazugehören. Klar gehören sie dazu, aber es gehört auch dazu, dass man diese Emotionen kanalisiert. Da sollte man ansetzen, statt darüber zu diskutieren, was nun eine Beleidigung ist oder nicht.

    Was hat der denn geraucht?

    Zitat

    Das heißt, dass ein demokratisch regiertes Land nicht zur Verfügung steht.

    Nein, nur die Diktaturen Frankreich, USA und Italien ...
    Wenn man es anders gemeint hat, hätte man es (als Funktionär) besser formulieren müssen!

    Zitat

    Wir ziehen zwar über die Sotschis und Dohas dieser Welt her, sind aber nicht in der Lage, selbst Sportereignisse dieser Dimension auszurichten.

    Klar sind wir dazu in der Lage - "nicht wollen" ist was anderes als "nicht können" !!!

    Zitat

    Das ist die bittere Erkenntnis

    Nein, das billige Polemik. Noch Nachholbedarf beim Thema Demokratie?

    Hat der schon keine Lust mehr auf Präsident, dass er so einen Müll labert?

    Was soll die ganze Diskussion? - das ist gelebte Demokratie!

    Die Hamburger Bürger wurden gefragt und eine absolute Mehrheit hat sich dagegen entschieden. Angesichts der unsicheren Finanzierung und den ethischen Problemen der Großverbände kann ich das verstehen, auch wenn ich mich gefreut hätte Olympische Spiele in Deutschland zu sehen.

    Ist Demokratie dann doof, wenn man in der Minderheit ist? Einfach mal akzeptieren, dass man verloren hat!

    Ob ein staatseigener Betrieb einen Sportverein sponsort oder ob das Geld direkt aus dem Kommunal-, Kreis- oder Landeshaushalt kommt, ist schon noch ein deutlicher Unterschied. Ersteres sind ja dann doch letztlich Firmengelder, die sonst wohl anderweitig in Werbung gesteckt worden wären. Letzteres sind Steuergelder.


    Nö, bei Sparkassen, beispielsweise gerade nicht.

    Sparkasse gehört einer Stadt oder einem Kreis. Ihre Gewinne werden an den Träger ausgeschüttet, fließen also in dessen Haushalt. Gibt es keine Gewinne (oder sind sie durch Sportförderung geringer) muss der Träger seine Kosten von Steuern, Abgaben oder Gebühren bestreiten - also bezahlt auch der Bürger indirekt die Sportförderung.

    Wenn das Geld aus einem öffentlichen Haushalt kommt, dann bezahlt dieses auch der Bürger - nämlich durch Steuern, Abgaben und Gebühren.
    OK, es handelt sich u. U. um verschiedene Steuern, Abgaben und Gebühren - aber letztendlich kommt das Geld dafür aus den gleichen Quellen.

    Das ist in meinen Augen auch gar nicht schlimm, solange sich das ganze in normalen, legalen Grenzen bewegt, Missbrauch gibt es in beiden Systemen.

    Die Frage, die man sich stellen muss, ist, ob es sinnvoll ist, dass die (direkten und indirekten) öffentlichen Gelder auf so viele Arten in Umlauf gebracht werden.
    Warum werde ich als Spitzensportler bei der Polizei und Bundeswehr mit öffentlichen Mitteln gefördert, jedoch nicht wenn ich Mitarbeiter in der Buchhaltung einer "ganz normalen" Firma bin? Selbst die Art der öffentlichen Förderung ist verschieden, je nachdem, ob ich zu Bundeswehr, Zoll, Bundespolizei oder Landespolizei (um nur die Big 4 zu nennen) gehe.

    Das ist das eigentliche Problem - nicht auf welche Art die Steuerzahler (Firmen und Bürger) letztendlich herangezogen werden

    Genauso wie Provinzial, DKB, Stadtwerke Flensburg, die Bundeswehr, etc etc ...

    Die Diskussion bringt nichts, Handball (in der aktuellen Ausprägung) ohne Förderung durch die öffentliche Hand (direkt oder indirekt) wäre in Deutschland nicht möglich.

    Es gab eigentlich drei gute Gründe warum Kiel gewonnen hat.
    Duvnijak
    Dahmke
    Landin


    Aus meiner Sicht fehlt da noch einer, und zwar...

    TADAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAA

    Dissinger!

    Er hatte zwar eine erhebliche Fehlerquote, stellte aber auch auf seiner Position eine so hohe Gefahr dar, dass dadurch Räume entstanden, die seine Nebenleute erfolgreich nutzen konnten.

    Mit einem Rückraumspieler, der nur den Ball weiter gepasst oder nur die 100%igen genommen hätte (wie gestern z.B. Canellas) , wäre für Duvnijak gestern die Aufgabe zu groß gewesen.

    Gerade vor so einer großen Kulisse und den Druck gewinnen zu müssen und den verwöhnten Publikum können schon die Beine schwer machen.

    Wenn's nicht der THW Kiel wäre, der das schon seit Jahren kennt. Gerade die Niederlage der RNL gegen die MT wird sie beflügeln, weil sie dadurch näher an die Spitze gerückt sind (nach Minuspunkten)