In weiten Teilen der deutschen Gesellschaft ist Homosexualität längst akzeptiert und toleriert
Da glaube ich nicht dran - das ist eher das, was die weiten Teile der Gesellschaft sagen, wenn man sie fragt.
Erst vor ein paar Jahren erlebt, wie ein Mann (>65 Jahre) über Schwule hergezogen ist und sie übelst beleidigt hat.
Jetzt (letztes Jahr) hat sich sein Sohn geoutet und plötzlich ist "schwul sein" für den Vater plötzlich gaaaaaanz normal.
Sinneswechsel? Nein, nur Fassade! Und solche Fassaden gibt es viele.
Das Outing vom "Hammer" ist für mich vollkommen O.K., weil es etwas bewirken kann.
Was ich jetzt kontraproduktiv fände, wäre, wenn jetzt alle Schwulen jedem (also auch denen die es gar nicht interessiert) permanent erzählen, dass sie schwul sind. Ich laufe auch nicht rum und erzähle allen, dass ich hetero bin.
Sie sollen einfach ihr Leben so leben, wie es ihnen gefällt - und alle sollten eben das akzeptieren.
Warum allerdings weiblich Homosexualität offenbar gesellschaftlich besser akzeptiert ist die männliche verstehe ich nicht. Wer kann's mir erklären? Hat es am Ende mit "Wer einen Mann liebt ist wie eine Frau und somit schwach" zu tun?