Beiträge von Baden68


    Ich hätte da auch eine Lösung:
    Die dritte Liga spielt ja in sogenannten Staffeln. Wäre es dann nicht auch vernünftig eine Aufstiegsrunde unter allen erst und zweit platzierten jeder Staffel zu spielen. ... man könnte auch noch die 3 Letzten der 2 Liga mit in diese Relegation nehmen.


    1. Das wären dann bei 8 Drittligisten und einer einfachen Runde 7 zusätzliche Spieltage nach Ende der Staffelspiele
    2. Sportlich fair wären allerdings nur Lösungen mit jeweils Heim- und Auswärtsspiel - das wären dann 14 Spieltage
    3. Bei 8 Drittligisten + 3 Zweitligisten kommen wir dann schon auf 10 (20) Spieltage
    4. Dieser Modus würde optimale Möglichkeiten bieten, um Punkte zu verkaufen(!!!). Insbesondere für Mannschaften, die sowieso nicht aufsteigen wollen

    Wenn das die Lösung ist, was ist denn dann ein Problem?

    Nikolaj Markussen wechselte gestern mit sofortiger Wirkung zu El Jaish Sports Club. In den Dänischen Medien wird eine Ablösesumme von etwas über 500k geschätzt. Der Vertrag geht 15 monate.


    Du hast den falschen Therad erwischt - hier geht es um Wechsel in der 1. Bundesliga (Deutschland)

    Den Drittligisten ist nur eines wichtig: Eine Klare Regelung, dass jeder weiß wo er spielt wenn. Ohne Mauschelei und verscheibungen.


    Das hätten wohl (fast) alle gern.
    Ich hätte zusätzlich gerne eine Lösung, in der die zu fahrenden Strecken für alle Teams fair verteilt sind, oder die insgesamt zu fahrenden Kilometer minimiert werden.
    Nachteile:
    1. Das ist ein durchaus nicht triviales mathematisches Problem. Ich befürchte, das wird nicht ohne "alle Möglichkeiten berechnen" gehen. Und ich glaube fast, dass das ewig dauern würde
    2. Es könnten Derbys zerstört werden, aber das passiert bei jeder Lösung "ohne Mauschelei" - also ohne Eingriff des Menschen

    Die 3 Mio von Hanning war eine unrealistische "Mondsumme" die er genannt hatte um zu sagen, dass es "Blödsinn" ist...

    Wie sollen denn 3 Mio bei einem Spiel erwirtschaftet (=Umsatz) werden?
    Wenn man die Allianz-Arena des FC Bayern nehmen und es schaffen würde dort das Stadion mit einem Durchschnittspreis von EUR 27 je Karte komplett mit 69.000 Zuschauern (untealistisch!) zu befüllen, dann hätte man gerade mal einen Umsatz von EUR 1.860.000 gemacht! Dann müssten nochmal EUR 1.140.000 durch Verpflegung, Werbung, TV, u.s.w. erwirtschaftet werden!!!

    Also ich glaub nicht an den Weihnachtsmann...


    Ich weiß zwar nicht, ob Bandenwerbung , nationale und internationale TV-Rechte, Merchandising, ... den fehlenden Betrag nicht doch noch einbringen würden, aber meinetwegen. Schauen wir uns deine Kalkulation an, dann sehen wir dass 1,5 Mio ein durchaus machbarer Betrag ist. Das ist dann immer noch das 5-fache eines durchschnittlichen Spiels (immer daran denken: in meiner Rechnung sind AUSSCHLIEßLICH die 306 HBL-Spiele drin, d.h. die von mir angesetzten 260000€ sind wahrscheinlich viel zu hoch)

    Ich sollte nur zeigen, dass man nicht vorschnell von erbärmlichen Beträgen sprechen sollte bevor man die Zahlen in eine vernünftige Relation gebracht hat.

    Nicht, dass Du einen Schock erleidest, aber das trifft dieses mal auf jeden Verein zu,nicht nur auf den VfL. Die entsprechende Fach-Journaille liest auch mit. Unterschätzt in der Tat nicht die Wirkung dieses Forums. Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass das Forum so groß und bedeutend ist, genauso gut zeigt es einmal, wie klein die Handball-Welt ist.


    Komisch, schon wieder Goethe:
    "Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube" :nein:


    Zudem, was sind das dann im Ligakontext? Die Vereine erwirtschaften einen Jahresumsatz von gemeinsam irgendwas um die 80Mio€ im Jahr. Selbst diese gewagten drei Millionen sind dann fast erbärmliche 2% und ein paar zerquetschte.


    Auch wenn ich grundsätzlich gegen das Spiel bin, aber ein bisschen mehr Sachlichkeit wäre nicht schlecht:

    Wirtschaftlich gesehen:
    1. 3/80 = 3,75% - also deutlich mehr als "2 % und ein paar zerquetschte"
    2. Viel wichtiger: der Jahresumsatz ist, wenn man ihn nur auf die 306 HBL-Spiele aufteilt (und da ist ja noch Pokal und EHF-Wettbewerbe) ca. 260000€ pro Spiel. Somit kann man mit nur 1 Spiel den 10fachen Umsatz eines durchschnittlichen Ligaspiels erziehlen - garnicht so übel, wirtschaftlich gesehen. Ich weiß, Umsatz bedeutet nicht gleich Gewinn, bin mir aber sicher, dass bei 3Mio Umsatz auch der Reingewinn deutlich höher ist, als bei einem durchschnittlichen Liga-Spiel.

    Sportlich gesehen: Hirnfürze!

    Mal was anderes: mir ist heute zum ersten Mal Kehrmann's dicker Ranzen aufgefallen. Der schleppt nen ordentlichen Hefespoiler vor sich her.


    Und da ist er ja durchaus nicht der einzige Lemgoer, wie man heute sehen konnte.
    Schneider ist auch deutlich zu schwer, und ich glaube da war noch ein dritter - bin mir aber nicht sicher

    Jetzt könnte man sogar noch weitergehen und eine Zweiteilung der Mannschaften in der Vorrunde andenken, mit anschließenden Meisterschafts- und Abstiegsrunden. Es verstösst gegen die Tradition, klar. Aber für mehr Spannung wäre gesorgt.


    Und wie willst du dann teilen, ohne dass es ungerecht wird oder manipuliert werden kann?

    Das Resultat sind doch wieder nur Probleme, die es vorher nicht gab.

    Zum anderen werden durch die Endrunde spannendere Spiele geboten, da man eher auf Mannschaften auf Augenhöhe trifft. Das ist für Zuschauer meiner Meinung nach attraktiver als den HC Posemuckel aus der Halle zu schießen oder sich vom THW Kiel (o.a.) verkloppen zu lassen...


    Das kann man natürlich behaupten, aber ist das auch so?

    Wollen die Zuschauer in einer Saison lieber 11 als 17 Mannschaften bei Heimspielen sehen?
    Wollen die Zuschauer 5 Mannschaften 2x bei Heimspielen sehen?
    Sind die "Großen" keine Zuschauermagneten?

    Aus meiner Sicht ist die 18er-Liga, so wie sie ist, eine gute und gerechte Lösung.
    Warum sollte man sie abschaffen?
    Etwas verändern, nur damit man mal was verändert hat?

    Das reicht mir nicht

    Zitat

    Die Überlegungen werden die Liga, die Vereine aber auch die Fans in den nächsten Wochen sicherlich bewegen. Die Chance auf wirtschaftliche Einnahmen auf der einen Seite, Risiken hinsichtlich der Verwässerung der Liga auf der anderen. Und nicht zuletzt die Frage nach der sportlichen Gerechtigkeit. Wenn beispielsweise ein Verein wie der THW Kiel im Vorjahr ohne Minuspunkt durch die 18er-Liga marschiert und am Ende dann diese das Jahr über dominierende Mannschaft aufgrund einer strittigen Entscheidung oder einer Krankheits- oder Verletzungswelle das entscheidende Finale am Ende der Saison verlieren sollte. Nach einer kompletten Saison würde die Meisterfrage in nur sechzig Minuten beantwortet, eine Vorstellung, die mit Chancen aber auch mit einigen Risiken behaftet ist.


    Nein, es ist der größte Mist, den man sich vorstellen kann.
    Nach 34 Spieltagen den Zähler auf Null stellen und denjenigen als Meister küren, der an 1 Tag in 1 Spiel in 60 Minuten mehr Tore geworfen hat

    Die HBL soll sich umbenennen - GGW: Geldgeil, Geltungsgeil, Weltfremd


    P.S: wer dann am Zeitnehmertisch sitzt (wenn Gott uns/ihn nicht vorher erlöst), dürfte auch klar sein

    hatte Mahé nicht eigentlich mal gesagt, dass er seinen Vertrag beim VfL erfüllen möchte? Soweit ich mich erinnere...


    Vielleicht hat ja sogar der VFL Mahé gebeten, schon zur nächsten Saison zu wechseln, weil dadurch noch einmal Geld in die leere Kasse gespült wird - für mich nicht der abwegigste Gedanke.

    Zugeben wird man das aber sehr wahrscheinlich wohl eher nicht

    Edit: khs:

    Ich fände es ganz gut, wenn du nicht so riesige Bilder in deine Posts einbinden würdest, kannst du sie nicht als Dateianhang hochladen oder nur einen Link posten?
    Es ist doch nun wirklich nicht nötig, dass jeder der diesen Thread aufruft, 6MB an Bilddaten runterlädt.

    Ist ja schoen, dass du eine Canon EOS 550D hast, aber es macht doch keinen Sinn, Bilder mit 16 Megapixeln hoch zu laden.

    Insbesondere die Boarder mit langsamen Internet oder wenig Inclusiv-Traffic (z.B. bei Smartphones) werden es dir danken.