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    Quelle: HP Kronau Östringen

    Auswärtsserie reißt – Junglöwen verlieren erstes Auswärtsspiel seit Monaten

    TGS Pforzheim - Männer 3.Liga

    Ausgerechnet im Nordbadenderby gegen die TGS Pforzheim ist die Auswärtsserie der SG Kronau/Östringen gerissen. Die Gärtner-Sieben verlor gegen die Goldstädter nach ausgeglichener erster Halbzeit mit 29:32 (12:12). Die Junglöwen haben damit die Chance verpasst den Abstand zum Mittelfeld zu vergrößern und sich im vorderen Drittel festzusetzen.
    Die Junglöwen begannen in der Deckung überraschend mit einer extrem offensiven Deckungsvariante. Zunächst kam die Mannschaft von Ex-Löwe Andrej Klimovets gut mit dieser Variante zurecht und legte stets vor. Die Junglöwen hingegen taten sich in der Offensive schwer. Sie schafften es nicht die kompakte Pforzheimer Deckung in Bewegung zu bringen. Erst mit zunehmender Spielzeit fanden die favorisierten Junglöwen besser in die Partie. Dabei zahlte sich vor allem die Einwechselung von Spielmacher Stefan Jochim aus, der im Angriff geschickt die Fäden zog. Allerdings erlaubten sich die Gelbhemden zu viele individuelle Fehler im Angriff, welche auch SG-Coach Gärtner nach dem Spiel bemängelte:“Wir haben es durch dumme Fehler verpasst mit einer Führung in die Pause zu gehen. Leider wurde die Fehlerquote zu Beginn der zweiten Halbzeit noch höher. Die TGS hat dies sehr clever genutzt und sich einen Vorsprung erspielt“.
    Zunächst begann die zweite Halbzeit zwar ausgeglichen. Dann begann das bereits angesprochene Fehlerfestival. Pforzheim hingegen agierte clever und fast fehlerfrei. Angetrieben von einem starken Florian Tafel zogen die Goldstädter auf 19:15 (37.) davon. Eine Auszeit von SG-Coach Gärtner verpuffte. Das TGS-Team um den bärenstarken Kreisläufer Michal Wysokinski setzte sich bis zur 46. Minute auf 24:17. In dieser Phase sah es sogar nach einer hohen Auswärtsniederlage für den Bundesliga-Nachwuchs aus. Die Junglöwen zeigten gegen die körperlich abbauenden Gastgeber aber Moral. Bis zur 56. Minute verkürzten die Gelbhemden trotz immer noch hoher Fehlerquote auf 26:29 und hatten Ballbesitz. Bezeichnet für das ganze Spiel das die Gärtner-Sieben den Ball wegen eines vermeidbaren Stürmerfouls wieder verlor. Pforzheim machte im Anschluss das 30:26 und entschied damit die Partie. Am Ende siegte die Klimovets-Sieben verdient mit 32:29 und feierte den ersten Sieg in der 3.Liga.
    „Ich bin enttäuscht von unserem Auftreten. Wir waren nicht wirklich bereit für ein Derby. Wenn man sich die Zeitstrafen-Bilanz mit 8:3 für uns anschaut, müssen wir wohl sehr aggressiv gewesen sein. Ich sehe da leider anders. Erst nach dem 24:17-Rückstand haben wir Handball gespielt. Das müssen wir ändern“, war Gärtner nach der Derby-Niederlage verärgert.

    Marco Bitz, Sven Grathwohl (im Tor), Kai Rudolf, Denny Djozic (3/3), Lukas Sauer, Kevin Bitz (1), Michel Abt (8), David Schmidt (8), Roy James, Nicolas Herrmann (3), Stefan Jochim (1), David Ganshorn (3), Patrick Körner(1), Maximilian Vollmer (1)

    1 HSC Bad Neustadt 6 177:143 12:00
    2 TV Hochdorf 6 185:143 10:02
    3 HSC 2000 Coburg 6 168:131 10:02
    4 SG Köndringen-Teningen 6 176:169 08:04
    5 HBW Balingen-Weilst. II 6 178:173 08:04
    6 SG Kronau/Östringen II 6 180:175 07:05
    7 TSB Heilbronn/Horkheim 6 167:166 06:06
    8 TSV Friedberg 6 151:160 06:06
    9 SV 08 Auerbach 6 165:174 05:07
    10 HSG Konstanz 6 145:152 04:08
    11 TSV Rödelsee 6 164:173 04:08
    12 TV Germania Großsachsen 6 137:155 04:08
    13 SV Sal. Kornwestheim 6 149:176 04:08
    14 TGS Pforzheim 6 163:172 03:09
    15 SG H2Ku Herrenberg 6 139:166 03:09
    16 VT Zweibrücken-Saarpfalz 6 155:171 02:10

    Quelle: HP Köndringen Teningen


    Montag, den 07. Oktober 2013 um 09:20 Uhr Markus Wenning

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    Knapper geht es nicht
    Die SG Köndringen/Teningen verliert auswärts beim Vorjahresmeister noch nach der Schlusssirene mit 27:26 (13:17). In der zweiten Halbzeit brachten kuriose Fehler den Gastgeber nach 6 Tore Rückstand zurück ins Spiel.
    Der TSV Friedberg hatte sich die ganze Woche konsequent auf eine offensive Abwehr der Gäste aus dem Breisgau vorbereitet. Diese jedoch überraschten die Schwaben mit einer offensiven 6:0 Deckung. Kurz vor Anpfiff entschied sich der Trainer der SG für diese Variante und brachte die Sieben um den erfahrenen Spielertrainer Vilches-Moreno damit gehörig aus dem Konzept. Zwar lag die Mannschaft mit den unvermutet stark im Mitteblock agierenden Steffen Zank und Max Dannmeyer mit 4:1 hinten, hatte aber gefühlt die Oberhand. Diese schlug sich dann auch im Ergebnis wieder als ein Gegenstoß nach dem anderen seinen Weg ins Tor der Hausherren fand. Beim 6:7 führten erstmals die variabel agierenden Gelb-Schwarzen. Als aus dem 7:7 ein 7:12 geworden war sah sich der Heimtrainer zu einer Auszeit gezwungen. Beim 10:16 hatte sich nichts verändert und Ole Andersen konnte sich erlauben seinen Stammkräften eine kleine Pause zu gönnen. Als man mit 13:17 in die Pause ging schien ein weiterer Auswärtserfolg zum Greifen nahe, auch weil die Friedberger ohne ihren entscheidenden Mann, Miro Ilic agieren mussten. Auf Teninger Seite hatte sich das Fehlen von Haupttorschütze Christian Hefter noch nicht bemerkbar gemacht. Der Rechtsaußen der Breisgauer fällt wegen einer Zahn-OP noch einige Tage aus.



    In der zweiten Halbzeit legten die Gelb-Schwarzen weiter vor und erspielten sich eine sechs Tore Führung. Die Friedberger jedoch steckten nie auf und besonders im Angriff, wo sich die Aggressivität der Gastgeber mehr und mehr durchsetzte, fehlte irgendwann die Mittel. Beim Stand von 20:20 begann dann die Zeit kurioser Situationen. Die Heimmannschaft nahm eine Auszeit, welche den Teningern zugeschrieben wurde und am Ende bitterst fehlten sollte. Schließlich erzielte Gerald Sandu von Linksaußen ein blitzsauberes Tor, der Torwart jedoch spielte den Ball hinter dem Netz hervor und die Schiedsrichter gaben das Tor nicht. Schließlich unterstützen sie auch die aufstrebenden Hausherren nach Kräften. In Unterzahl kämpfte die SG mit der eigenen Unordnung genauso wie mit dem plötzlichen Schub der Gastgeber. Philipp Grangé hielt was zu halten war, aber im Angriff gelang nun nicht mehr viel, die Geniestreiche eines Christian Hefter wurden schmerzlich vermisst. Auf beiden Seiten wurden zwar Bälle herausgespielt, aber nur den Gastgebern war es erlaubt aus diesen Balleroberungen Gegenstöße zu machen. Beim 20:23 durch Sascha Ehrler in der 50. Minute sah wieder Teningen wie der verdiente Sieger aus, doch der TSV kam durch zu einfache Tore zurück ins Spiel. Schließlich kam es wie es kommen musste und die Friedberger erzielten den Ausgleich zum 24:24. Ole Andersen sah sich zu einer Auszeit gezwungen, seine zweite und letzte. Während sich die Teninger noch benachteiligt fühlten erzielte Schneck das beinahe entscheidende 26:25. Knapp zwanzig Sekunden vor Schluss hatte man laut Zeitnehmer also keine Auszeit mehr übrig. Aber die Breisgauer waren ein letztes Mal im Angriff, brachten mit Pascal Bührer einen siebten Feldspieler und Tarik Kasumovic erzielte drei Sekunden vor Schluss den Ausgleich. Das schnelle Anspiel der Gastgeber wurde im Tumult nicht verhindert und als der Ball in der Luft war erklang die Schlusssirene. Dennoch fand der Wurf ins leere Tor und zählte. Auf beiden Seiten brachen Dämme, jedoch nur die Friedberger konnten noch jubeln. Den fassungslosen SGlern konnte keiner die Enttäuschung verdenken.

    Am kommenden Sonntag steht nun mit dem TSB Heilbronn-Horkheim der nächste schwere Gast auf dem Programm. Die hoch gehandelten Heilbronner liegen nach einem vermasselten Saisonstart nun mit 6:6 Punkten auf einem siebten Rang. In den letzten Jahren konnten meist die Breisgauer trotz der personell stark besetzten Gäste die Punkte ergattern. Langsam geht es auch für die Andersen-Sieben darum die Früchte des überragenden Saisonstarts zu sichern. Zwei Punkte gegen den TSB gehören da schon fast zur Pflicht. Sollte die Genesung von Martin Hirling so weiter gehen wie bisher stehen mit ihm, Daniel Warmuth und Pascal Bührer viele schnelle Konstellationen im Rückraum zur Verfügung, um die traditionell etwas behäbige Horkheimer Abwehr auszuhebeln. Der ausgeglichene Kader mit vielen torgefährlichen Spielern und einer neuen Abwehrvariante stimmt trotz der maximal bitteren Niederlage positiv für die Zukunft. Anpfiff Sonntag 13.10.2013 um 17:00 Uhr.

    Quelle: HP Balingen Weilstetten


    Perspektivkader hat in Horkheim kein Erfolg

    Nach zwei Siegen in Folge muss der Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten eine 33:29-Auswärtsniederlage beim TSB Horkheim hinnehmen. Bereits zur Halbzeit lagen die Jung-Gallier beim Stand von 16:12 im Hintertreffen. Es gelang der Mannschaft von Trainer Eckard Nothdurft zwar den Rückstand zwischenzeitlich noch einmal auf zwei Tore zu verkürzen, näher sollten die Gastgeber den HBW aber nicht mehr heranrücken lassen und behielten deshalb die zwei Punkte verdient in der Heimat.

    Der HBW-Perspektivkader begegnete dem TSB Horkheim, der nach der letztjährigen Vizemeisterschaft Probleme hatte in die Saison zu finden, in der Anfangsviertelstunde auf Augenhöhe. Bis zur elften Minute hatte gar eine Zwei-Tore-Führung Bestand. Dann aber kam es zum Bruch im Spiel der Jung-Gallier. Der HBW musste den 6:6-Ausgleich hinnehmen. Nothdurft wollte schlimmeres verhindern und zog die grüne Karte. Zwar legte Patrick Weber noch einmal mit einem Tor vor, dann aber drehten die Gastgeber das Spiel zu ihren Gunsten. Über 10:8 bis hin zum 14:10 zog der TSB davon. Der Vorsprung hatte bis zur Pause bestand.

    Nach dem Seitenwechsel kam der HBW besser aus der Kabine. Durch Tore von Christian Wahl und Timo Hildebrand wurde der Rückstand auf zwei Tore verkürzt. Die aufkeimende Hoffnung auf Seiten des Perspektivteams wurden mit einem 3:0-Lauf der Hausherren schnell wieder zerschlagen. Aus zwei Toren Rückstand wurden binnen kürzester Zeit fünf Tore Rückstand. Ganz aufgegeben hat sich der HBW aber nie. Zwei Mal noch sollte der Abstand auf zwei Tore reduziert werden. Einmal eine viertel Stunde vor Spielende und einmal sieben Minuten. Beide Male aber war Horkheim abgeklärt genug um den Vorsprung zu verteidigen.

    HBW: Ketelaer, Azevedo; Brielmeier (9), Weber (7), Hildebrand (4), Wahl (3/1), Stevic (2/1), Zipf (2), Remmlinger (1), J. Hausmann (1), Hiller, Rapp.

    Quelle: HP TSB Heilbronn Horkheim


    TSB feiert ersten Heimsieg

    Der TSB Horkheim hat sein Heimspiel am vergangenen Samstag gegen den HBW Balingen/Weilstetten II mit 33:29 (16:12) gewonnen. Nach zwei Heimpleiten in Folge war es der erste Heimsieg in der neuen Saison. "Nach dem erfolglosen Saisonauftakt sind wir nun wieder im Soll", bilanzierte TSB-Pressesprecher Michael Roll den Start in die neue Runde. "Wir haben heute wieder gut gedeckt und unser Rückraum war sehr durchschlagskräftig" zog TSB-Trainer Jochen Zürn ein positives Fazit aus der Partie gegen den Bundesliganachwuchs der "Gallier von der Alb".

    Do der Auftakt zur Partie gehörte zunächst den Gästen. Ein starker Karim Ketelaer im Balinger Tor vereitelte die ersten Würfe des TSB und die Gäste gingen mit 3:1 in Führung. Wenig später hatten die Horkheimer aber wieder zum 4:4 ausgeglichen. Noch einmal konnten die Gäste vorlegen, doch ab dem 8:7 durch Sebastian Seitner, mit 10 Treffern der erfolgreichste Horkheimer Schütze, kamen die Horkheimer immer besser in die Partie. Tor um Tor konnten die Horkheimer davonziehen und gingen mit einer verdienten 16:12 Führung in die Kabinen.



    Auch in der zweiten Hälfte bleiben die Horkheimer am Drücker. Die Gäste versuchten sich verbissen ins Spiel zurück zu kämpfen, doch näher als auf zwei Treffer ließen die Horkheimer die Gäste nie mehr herankommen. Dank einer konzentrierten Leistung in der Abwehr und einem sehr durchschlagskräftigen Rückraum gewannen die Horkheimer am Ende verdient mit 33:29. In der kommenden Woche steht nun das extrem schwere Auswärtsspiel bei der SG Köndringen/Teningen auf dem Plan

    TSB: Honisch, Rebmann; A. Prasolov, Griesbach (2), Knoll (7/1), P. Kroll, Fähnle (5), E. Prasolov (6), Schulze (n.e.), Seitner (10/2), R. Kroll, König (2), Bohnert (1)

    Quelle: HP VT Saarbrücken - Saarpfalz


    Gelungener Einstand für Interimstrainer Mirko Schwarz


    Details Geschrieben von Kathrin Dauenhauer

    Ein Beitrag vom Pfälzischen Merkur


    Handballdrittligist VT Zweibrücken feiert gegen den TV Großsachsen ersten Saisonsieg

    Den ersten Saisonsieg bejubelten gestern Abend die Drittliga-Handballer der VT Zweibrücken. Beim 28:20 gegen Großsachsen feierte Mirko Schwarz einen gelungenen Einstand.

    Zweibrücken. Ausgelassener Jubel in der Westpfalzhalle. Bereits eine Minute vor dem Ende feiern die Zuschauer ihre Mannschaft. Die Handballer der VT Zweibrücken-Saarpfalz haben gestern Abend ihr erstes Spiel der Drittliga-Saison gegen den TV Großsachsen mit 28:20 (12:10) gewonnen. Einen besseren Einstand hätte es für Interimstrainer Mirko Schwarz, der unter der Woche Andreas Grub beerbte, nicht geben können.

    „Wir sind überglücklich, uns fällt heute ein riesiger Stein vom Herzen“, beschreibt VTZ-Spieler Philipp Wiese die Last, die durch den ersten Sieg im sechsten Spiel von der Mannschaft gefallen ist.

    Nach neun Minuten lagen die Gäste noch mit 5:4 in Front. Zu Beginn der Partie hat den Zweibrücker noch das letzte Quäntchen Glück beim Abschluss gefehlt. Doch Torwart Stefan Dreßler hielt die Mannschaft im Spiel. Nachdem Valdis Gutmanis den Treffer zum 7:7 erzielte (17.), lief es bei den Gastgebern besser, sie gerieten von da an nicht mehr in Rückstand. Die Zuschauer feuerten das Team immer wieder an, das zeigte, dass es dieses Spiel gegen den auswärts noch erfolglosen TV Großsachsen unbedingt gewinnen will. Die Abwehr stand sehr sicher und die VTZ schaffte es, bis zur Halbzeit einen knappen Vorsprung von 12:10 herauszuspielen.

    Voller Konzentration ging es auch in den zweiten 30 Minuten weiter. Dreßler parierte zwei Siebenmeter, die VTZ traf, sodass gleich nach Wiederanpfiff ein Vier-Tore-Vorsprung (14:10) auf der Anzeigetafel auch bei den Zuschauern die Hoffnung auf den ersten Saisonsieg aufkommen ließ. Großsachsen traf nach der Pause zehn Minuten lang nicht ins VTZ-Gehäuse. TV-Trainer Andre Siniak stellte auf eine 5:1-Abwehr um. Doch die VTZ baute die Führung weiter aus. Björn Zintel erhöhte acht Minuten vor dem Ende per Siebenmeter auf 24:17, Zintel war es auch, der den viel umjubelten 28:20-Endstand erzielte. „Der Sieg für die VTZ war verdient“, konstatierte Großsachsens Trainer, „sie haben in der Abwehr gut gestanden und unser Torwart hat heute nicht so gut gehalten – an dieser Position hat sich der Qualitätsunterschied deutlich gemacht“.

    VTZ-Torschützen: Wiese 6, Zintel 6/3, Gutmanis 6, Mazar 4, Trifanovs 4, Bas 2.