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    Quelle: Augsburger Zeitung

    Zu lange in Unterzahl gespielt
    Der TSV Friedberg verliert bei der HBW Balingen-Weilstetten II mit 26:31, weil man in der entscheidenden Phase zu viele Zeitstrafen und eine Rote Karte kassiert Von Domenico Giannino

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    War bei der Niederlagen in Balingen mit sieben Toren diesmal der beste Friedberger Werfer: Neuzugang Lukas Aigner.
    Foto: KolbertMit 26:31 (12:15) verloren die Friedberger Drittliga-Handballer bei der HBW Balingen-Weilstetten II. Der TSV hielt gegen die Reserve des Bundesligisten lange gut mit, ehe sie in der Schlussphase in Unterzahl entscheidend in Rückstand gerieten.

    Friedberg startete bei der Bundesliga-Reserve gut. Man konnte deutlich erkennen, dass die Mannschaft sich für den zweiten Auftritt in fremder Halle einiges vorgenommen hatte. Man wollte unbedingt die ersten Auswärtspunkte einfahren.

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    DatenschutzinfoWieder musste Friedberg auf Manuel Vilchez-Moreno verzichten, der Friedberger Spielertrainer konnte wegen seiner Adduktorenbeschwerden nur auf der Bank Platz nehmen. Auch Simon Lodemann konnte nicht auflaufen: Er war unter der Woche erkrankt und nicht rechtzeitig fit geworden.

    Friedberg hatte anfangs die besseren Karten. Dank der starken Defensive waren die Handballer im ersten Durchgang meist knapp in Führung. Nach gut 13 Minuten stand es 6:5. Balingen, dessen Mannschaft fast ausschließlich aus sehr jungen und sehr talentierten Spielern besteht, hielt aber gut dagegen. Für viele im Kader der HBW ist die Drittligareserve ideal, um sich eventuell auch für höhere Aufgaben zu präsentieren, dementsprechend entschlossen und motiviert gingen die Gastgeber zu Werke.

    Friedberg führte in der 22. Minute trotzdem mit 10:9. Doch jetzt kam ein kleiner Bruch ins Spiel: Der TSV musste mehrere Minuten in Unterzahl agieren, Balingen nutzte seine zahlenmäßige Überlegenheit gut aus. Die Mannschaft des erfahrenen Trainers Eckard Nothdurft war im Überzahlspiel nahezu fehlerlos, die Effizienz zahlte sich denn auch rasch aus: In knapp fünf Minuten erzielte der HBW vier Tore und kassierte keines. Bis zur Pause konnte der TSV nur noch auf 12:15 verkürzen.

    Nach dem Seitenwechsel musste Friedberg seinen Gegner erst ein wenig davon ziehen lassen, war aber spätestens nach dem 16:18 nach 36 Minuten wieder in Schlagdistanz. Oftmals konnte man nun jedoch dem Defensivverband vorwerfen, dass er zu passiv agierte, nicht schnell genug auf seine Gegenspieler heraus rückte. So kamen die Friedberger immer wieder zu spät, um die wurfgewaltigen Hausherren am erfolgreichen Abschluss zu hindern.

    An den Torleuten Michael Luderschmid und Patrick Bieber, die beide ihre Sache mehr als ordentlich machten, lag es nicht, dass sich der TSV die Führung nicht mehr zurückholen konnte. Nach 48 Minuten waren die Gäste aber ganz nah dran: Das 21:22 versprach eine spannende Schlussphase.

    Doch es kam anders: In den folgenden sechs Minuten war der TSV Friedberg dauerhaft in Unterzahl. Andreas Dittiger – mit drei Zeitstrafen – und Claudio Schneck mit direkt Rot fehlten ihrem Team später, als es die Aufholjagd startete. Doch das 22:29, das in der Unterzahl – teilweise sogar bei drei gegen sechs – zustande gekommen war, erwies sich als zu große Hypothek für den TSV.

    Der Mannschaft gelang noch ein wenig Ergebniskosmetik: Vier Sekunden vor dem Abpfiff traf Lukas Aigner, an diesem Tag der erfolgreichste Friedberger Schütze, nur noch zum 26:31.

    Kurios: Der TSV bekam keinen einzigen Siebenmeter zugesprochen, Balingen drei. Bei den Zeitstrafen war der TSV dafür vorne: Die Herzogstädter mussten neunmal, die Gastgeber nur dreimal einen Spieler für zwei Minuten auf die Bank setzen.

    TSV Friedberg M. Luderschmid, Bieber; Aigner (7), Scholz (5), Schneck (4), Ilic (4), Heekeren (2), Schnitzlein (1), Wagenpfeil (1), Maier-Hasselmann (1), Dittiger (1), Pupeter, Abstreiter

    Quelle: HP Köndringen Teningen

    Montag, den 23. September 2013 um 08:28 Uhr Andreas Stöckinger

    .Dusan Suchys Schiedsrichter-Schelte

    SG Köndringen-Tenningen - TSV Rödelsee 34:29 (23:14).
    Die Partie im Breisgau stand unter ungünstigen Vorzeichen für Rödelsee, weil sich im Abschlusstraining Kreisläufer Radovan Suchy und Rückraumakteur Jan Kästner verletzt hatten. Suchy begann trotz seines wieder eingerenkten Wirbels im Rücken, musste aber nach wenigen Minuten passen. Kästner war im Training umgeknickt und griff erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel ein. Die elf verbliebenen Rödelseer und vor allem das Trainer-Duo Dusan Suchy und Jens Ullmann kämpften nicht nur gegen einen zunächst starken Gegner, sondern auch gegen zwei Schiedsrichter, die sie eigentlich gut kennen. Die aus Gerolzhofen stammenden Florian Weinig und Stefan Walter leiteten die Partie nach Ansicht von Trainer Dusan Suchy sehr einseitig zu Gunsten der Gastgeber. „Ich war richtig verärgert nach dem Spiel. So eine Leistung, das war gezielt. Ich weiß nicht, was die beiden gegen uns haben“, schimpfte der Übungsleiter.
    Zu häufig hätten die beiden Unparteiischen mit ungleichem Maß gemessen. Rödelsee kassierte zu viele Strafen, während gleiche Vergehne beim Gegner oft ungeahndet blieben.

    Gerade in einer Phase etwa acht Minuten vor Schluss, als die Gäste beim von 28:26 immer näher kamen, schickten die Unparteiischen Jan Kästner (53.) vom Feld. Wenig später bekam auch die Trainerbank eine Strafe, weil sie sich über das Schiedsrichter-Duo beschwerte (55.). „Ich war überzeugt, dass wir das noch aufholen. Aber so war das nicht mehr möglich“, meinte Suchy.

    In einer Halle, in der kurioserweise Trommel-Verbot herrschte, ließen Suchys Mannen nach gutem Start ins Spiel (6:4, 9.) den Gegner mehr und mehr davon ziehen. Zur Pause führte die SG klar mit neun Treffern. „Köndringen hat viel Engagement im Angriff gezeigt. Das hat uns große Probleme bereitet. Bis zum 14:8 haben wir nur zugeschaut“, gab Suchy zu. Vorne hielt vor allem Andre Deis den Aufsteiger im Spiel.

    Im zweiten Abschnitt änderte Rödelsee seine Abwehrformation. Als SG-Spielmacher Warmuth in kurze Deckung genommen wurde (45.), ging beim Gastgeber nicht mehr viel zusammen. TSV-Torwart Thomas Paul wurde stärker, der Rückstand schmolz. Der TSV knüpfte an die gute Mannschaftsleistung vom Sieg letzte Woche gegen Balingen an, doch die Zeitstrafen forderten ihren Tribut. „Man kann verlieren. Wir haben auch eigene Fehler gemacht, aber so eine Leistung von den Schiedsrichtern, das ärgert mich“, urteilte Trainer Suchy.

    Köndringen-Teningen: Warmuth 7, Bührer 6/3, Ehrler 5, Sandu 5, Wenning 3, Hefter 3, Zank 3, Kasumovic 1, Rascher 1; Rödelsee: Andre Deis 9, Gabor Csorba 7, Bostjan Hribar 5, Christian Häckner 3, Jan Kästner 3/1, Maximilian Häckner 1, Julius Weinhardt 1.

    Quelle: HP VT Zweibrücken Saarpfalz

    VTZ wartet weiter auf erste Punkte
    Details
    Geschrieben von Dieter Schmidt
    VTZ verkaufte sich gut - Niederlage in Bad Neustadt zu hoch


    HSC Bad Neustadt – VT Zweibrücken-Saarpfalz 32:25 (17:11)


    (dis) Die Handballer der VT Zweibrücken warten auch nach dem 4. Spieltag in der Liga 3 Süd weiter auf die ersten Punkte. Beim letztjährigen Tabellenzweiten HSC Bad Neustadt verlor die VTZ ohne Thorsten Bas, der an einer Muskelverletzung laboriert, mit 25:32 (11:17) Toren und liegt mit 0:8 Punkten gemeinsam mit Aufsteiger TGS Pforzheim am Tabellenende. In der mit knapp 800 Zuschauern gut gefüllten Bad Neustädter Sporthalle hatte es die VTZ nach der mehr als vierstündigen Busfahrt von Anfang an sehr schwer die Deckung der Gastgeber zu überwinden. „Die HSC-Spieler traten körperlich sehr stabil auf, ihre Abwehrverhalten war gelinde gesagt sehr robust und nur sehr schwer zu überwinden“, beschreibt Klaus Biehl vom VTZ-Vorstand die Gastgeber. Vor allem der HSC-Torwart-Dino Rotislaw Badura (38 Jahre, Tschechien) stand wie ein Fels in der Brandung. Der Ex-Nationalspieler bereitete den VTZ-Angreifern ein richtiges Problem, mit seinen exzellenten Stellungsspiel und seinen tollen Reflexen war der sehr erfahrene und routinierte Torhüter fast nicht zu überwinden. Vor ihm stand natürlich eine starke HSC-Abwehr, die Absprache zwischen Abwehr und Torwart schien fast perfekt. Die VTZ kam dennoch mit einer konzentrierten Leistung sehr gut ins Spiel und führte nach fünf Minuten durch Tomas Mazar mit 3:2 Toren. Nach dem 6:4 durch Marek Galla und 7:5 durch Philip Wiese in der 14. Minute wirkten die Gastgeber sichtlich nervös. Steffen Kiefers verwandelter Strafwurf zum 8:6 in der 16. Minute sollte das letzte VTZ-Tor für einige Zeit sein. Durch Zeitstarfen gegen die VTZ, ausgesprochen vom Schiedsrichtergespann Mathias Freiherr von Wolff und Dirk Zimmerschied, kam der Gastgeber zu fünf Toren in Folge. Der HSC ging in der 22. Minute mit 11:8 in Front. Philip Wiese verkürzte noch einmal zum 10:12 in der 23. Minute, doch Bad Neustadt zog zum 15:10 und 17:11 Halbzeitstand davon. Auch in der 2. Hälfte kämpfte die VTZ unverdrossen und tapfer weiter. Den 17. und 18. Treffer zum 21:18 Rückstand besorgten Steffen Kiefer und Björn Zintel. Letzterer war es dann auch, der zwei „hundertprozentige“ nicht verwerten konnte, hier hätte die VTZ die Chance gehabt den Gegner stärker in Bedrängnis zu bringen. Der wieder genesene Valdis Gutmanis erzielte in der 47. Minute den 20:23 Anschlusstreffer, die VTZ blieb „im Rennen“. Auch nach dem 21:26 Rückstand ließen die VTZ-Spieler nicht die Köpf hängen und kämpften unverdrossen weiter. Der 23:27 Anschlusstreffer gelang Björn Zintel in der 52. Minute. Nun kam eine kleine Phase, in der die VTZ-Spieler unnötige Ballverluste hatten, Bad Neustadt nutzte diese Chance eiskalt zum 32:25 Endstand. „Ich bin der Meinung, dass das Ergebnis drei Tore zu hoch ausfiel. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und immer wieder mit unbändigem Willen probiert sich heranzukämpfen, auch wenn der HSC-Sieg in Ordnung geht“, Biehl abschließend. Wie stark das Handballinteresse in Bad Neustadt ist, zeigt die Tatsache, dass in der Pressekonferenz mehr als 200 Zuschauer den Presseraum säumten und aufmerksam den Statements beider Trainer zu hörten. Die VTZ-Aufstellung: Stefan Dreßler und Manuel Weinmann im Tor, Steffen Kiefer 7/4, Raimonds Trifanovs 5, Philip Wiese 4, Björn Zintel 3, Valdis Gutmanis 2, Tomas Mazar 2, Marek Galla 2, Max Ulbrich, Daniel Kiefl, Tobias Stauch, David Biehl,

    Quelle: HP SG H² Ku

    Überraschung klar verpasst – SG H2Ku unterliegt bei der HSG Konstanz

    Touristisch immer eine Reise wert, war der Ausflug der SG H2Ku Herrenberg an den Bodensee auch in diesem Jahr aus sportlicher Sicht enttäuschend. Bei der HSG Konstanz unterlag das Team um Kapitän Christian Dürner am Samstagabend leistungsgerecht mit 22:29 (8:12) und wartet somit noch immer auf den ersten Saisonsieg.

    Konnte auch mit sieben Treffern die Niederlage nicht verhindern - Mihailo Djurdjevic

    An der Einstellung konnte niemand den Spielern einen Vorwurf machen. „Die Jungs haben alles versucht und bis zum Schluss gekämpft“, so SG- Chef Peter Kiener nach Spielschluss. Augenscheinlich war aber auch am gestrigen Abend wieder die mangelnde Durchschlagskraft im Vorwärtsgang. Dies lag natürlich auch am hervorragend eingestellten und äußerst kompakten 6:0- Riegel der Gastgeber, welcher die Gäste immer wieder vor Probleme stellen sollte. Mit einem 0:3 aus Sicht der SG H2Ku war die Richtung schon kurz nach Anpfiff vorgegeben und sollte sich auch bis zum Ende nicht mehr grundlegend ändern. Zwar konnte die SG auf 3:4 verkürzen, jedoch war dies nur ein Strohfeuer. Bis zum Halbzeitpfiff konnte die HSG Konstanz ihren Widersacher immer wieder auf Distanz halten. Besonders das Spiel der Gastgeber über den Kreis bereitete den Gästeakteuren immer wieder Probleme. Gegentore oder Siebenmeter waren die Folge. Bis zum Ende sollte sich Yannick Schatz allein zehn Mal vom Punkt erfolgreich zeigen. Mit einem 12:8 für die HSG wurden schließlich die Seiten gewechselt.


    Zwei Gegentore in Folge gleich nach Wiederanpfiff deuteten auf eine frühzeitige Entscheidung in der Partie hin. Aber die SG H2Ku kämpfte sich noch einmal zurück ins Spiel, auch weil gestern die Routiniers Christian Dürner (6) und Mihailo Djurdjevic (7) ihren größeren Platz im Rückraum zu insgesamt 13 Treffern nutzen konnten. Und so keimte beim 15:17 noch einmal Hoffnung im SG- Lager auf. Aber auch diese wurde schnell zunichte gemacht (15:20). Auch wenn Nico Kiener durch die Hereinnahme von Torhüter Steffen Dold nach 47 Minuten noch einmal neue Akzente setzen wollte, konnte die SG nicht mehr entscheidend zurückschlagen. Die HSG Konstanz konnte letztlich durch das 29:22 einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg feiern. Für die SG H2Ku hingegen ist in der kommenden Woche beim HSC Coburg eine klare Leistungssteigerung gefordert.