Beiträge von khs

    Quelle: Schwarzwälder Bote

    Den Stress ist der HBW II los
    Locker ausklingen lassen könnte der HBW Balingen-Weilstetten II die Saison in der 3. Liga. Von großer Bedeutung ist das Auswärtsspiel bei der SG Köndringen/Teningen (Samstag, 20 Uhr, Ludwig-Jahn-Halle Teningen) nicht mehr.

    Stress herrscht beim HBW Balingen-Weilstetten II keiner. Schon vor den Osterfeiertagen stand fest, dass das Team auch in der kommenden Saison in der dritten Liga dabei sein wird. Obwohl das Team von Trainer Eckard Nothdurft seit Monaten auf dem zweiten Tabellenplatz fest betoniert scheint, bestand bis dahin zumindest noch eine theoretische Ungewissheit. "Wir haben uns noch einmal darauf eingeschworen, die Spiele so anzugehen, wie bisher Nämlich ohne konkretes Ziel", sagt HBW-Coach Ecki Nothdurft.
    Und dennoch erwartet sich der Trainer wichtige Erkenntnisse aus den sechs noch ausstehenden Partien. "Ich will noch ein paar Dinge sehen, die im Hinblick auf die kommende Runde wichtig sind. Individuelle Dinge wie Abschlussverhalten und Abwehrfähigkeit. Es ist wunderbar, das unter Wettkampfbedingungen abzurufen", so Nothdurft weiter. Gerade in den zurückliegenden Partien sei im Abschlussverhalten doch einiges im Argen gelegen.

    Noch nicht ganz auf de sicheren Seite ist hingegen die SG Köndringen/Teningen. mit 22:26 Punkten belegt das Team von Trainer Ole Andersen, das im Hinspiel in Balingen nach zähem Ringen knapp mit 24:29 unterlag, momentan den zehnten Tabellenplatz – mit drei Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Angesichts des machbaren Restprogramms sollten die Breisgauer jedoch keine Probleme haben, den Klassenerhalt zu schaffen.

    Am Ostersamstag hatte die SG wieder einmal Grund zur Freude. Zum 14. Mal sicherte sich die SG den Pokal des Südbadischen Handballverbands, und das obwohl Andersen im Final-Four nicht nur auf die Langzeitverletzten Lukas Bing und Christian Hefter, sondern auch auf Spielmacher Martin Hirling (Sprunggelenk) und Top-Torjäger Danny Trodler (Daumen ausgekugelt) verzichten musste.

    Welcher Kader am Samstag für die SG am Samstag in der Ludwig-Jahn-Halle aufläuft ist entsprechend vage. Für Nothdurft aber spielt das ohnehin keine Rolle. "Dort geht es immer emotional zu, und weil Köndringen/Teningen noch Punkte bracht, wird’s noch emotionaler werden. Das wird für uns auch eine Art Prüfung." Der HBW-Coach selbst kann voraussichtlich auf dasselbe Team setzen, das zuletzt mit 24:23 bei der SG H2Ku Herrenberg gewann. Einzig hinter dem Einsatz des tschechischen Nationalspielers Milan Skvaril steht noch ein Fragezeichen. Eventuell muss er in der EM-Quali gegen Deutschland ran.

    Quelle: Badische Zeitung


    Klassenkampf gegen ein Topteam
    Personalrochaden bei den Drittliga-Handballern der SG Köndringen-Teningen vor dem Heimspiel gegen Balingen/Weilstetten.

    Es kommt knüppelhart für den Drittligisten SG Köndringen-Teningen. Das noch nicht gerettete Team von Ole Andersen bekommt morgen mit der Erstliga-Reserve aus Balingen und Weilstetten einen Hochkaräter serviert. Die Gäste sind auf Kurs Vizemeisterschaft. Die Hausherren sind als Zehnter zwar optisch aus der Gefahrenzone, punktemäßig aber noch mittendrin. Mit dem 14. Pokalsieg im Rücken werden die Gelb-Schwarzen die Aufgabe gegen den Hinspielsieger (29:24) angehen. Aber auch mit personellen Sorgen: Danny Trodler (Daumen ausgekugelt) wird fehlen, Lukas Bing auch, beim Final-four mussten zudem Martin Hirling (Sprunggelenk), Daniel Warmuth und Sascha Ehrler (Knie) passen.

    "Wir wissen nur, dass Sascha spielen kann, bei Martin und Daniel wird sich das kurzfristig entscheiden, auch Markus Wenning ist angeschlagen. Die Favoritenrolle gebe ich also gerne an die positive Überraschung der Liga ab", sagt Andersen. Balingen zeige, wie gut es funktionieren kann, wenn die A-Jugendlichen – wie die Teninger in der Bundesliga – drei Mal in der Woche bei den Männern mittrainieren: "Die haben eine gute Handballkultur, der Erfolg zeigt das." Aus der eigenen A-Jugend wird Pascal Bührer zu seinem Debüt in der dritten Bundesliga kommen. Bührer führt die Torschützenliste der Juniorenbundesliga an und hat sich vertraglich für zwei weitere Jahre an seinen Heimatverein gebunden. "Er ist ein cleverer Junge, an dem wir noch viel Freude haben werden", sagt Andersen. Zudem wird auch Oliver Rösch an Bord sein, der langjährige Kapitän hatte schon beim Pokalsieg (sein zehnter!) ausgeholfen und die Woche mittrainiert.

    Gestern führten die SG-Verantwortlichen die letzten Gespräche mit Max Dannmeyer vom RTV Basel, der in die Nationalliga B absteigen wird. Der 19-Jährige 1,97-Meter-Mann wird "zu 99 Prozent" (Andersen) nach Teningen wechseln, war einst südbadischer Juniorenmeister und U-21-Elite-Torschützenkönig in der Schweiz. "Auch das ist ein guter Junge aus der Region, der zu uns passt."

    Zunächst aber geht es auf den Platz, wo der Däne eine "heroische Schlacht" gegen das Topteam ankündigt, mit viel Kampf, Emotionen und Willen sei die Aufgabe auch mit diesem Kader lösbar. Und wenn es dann tatsächlich so gut läuft, dann würde Andersen die Favoritenrolle in der Halbzeit wieder zu sich nehmen.

    Quelle: Südkurier

    HSG Konstanz: Daniel Eblen hofft auf die Rückkehr von Matthias Faißt


    06.04.2013

    Von ULRICH HAAFF


    Die HSG Konstanz empfängt den TV Germania Großsachsen, der sein Leistungstief überwunden zu haben scheint.

    HSG Konstanz – TV Germania Großsachsen (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Aus Sicht der HSG Konstanz dürfte es als eines der Highlights der Saison 2012/13 in Erinnerung bleiben, für den TV Germania Großsachsen war's der Wendepunkt einer Entwicklung, die sich im Nachhinein betrachtet, in Extremen abspielt. Mit 30:23 triumphierten die Konstanzer Handballer Anfang November im Spitzenspiel des zehnten Spieltags über den bis dato punktgleichen Verfolger und sicherten sich mit diesem Auswärtserfolg die alleinige Tabellenführung. „Sieht man sich an, wie stark die Liga besetzt ist, wird es vielleicht nachvollziehbar, welche Auswirkungen es haben kann, wenn durch ein, zwei Niederlagen plötzlich das Selbstvertrauen leidet“, sagt Daniel Eblen. Den Konstanzer Coach überraschte der sich aus dieser Niederlage entwickelnde Niedergang des Aufsteigers von der Bergstraße mit einher gehendem Rücktritt von Coach Uli Schuppler als unrühmlichem Höhepunkt. „Man weiß einfach nicht, ob die Mannschaft nicht auch mit Uli Schuppler zusammen wieder zu alter Leistungsstärke zurückgefunden hätte“, fährt Eblen fort, der momentan die Bemühungen der Gäste, einen Trainer für die kommende Saison zu finden, jedenfalls mit einigem Interesse verfolgt.

    Die sportliche Bilanz indes, welche der als Interimslösung auf die Trainerbank zurückgekehrte sportliche Leiter Uwe Rahn zur Zeit präsentiert, lässt sich sehen: Dem 29:25 über die TSG Münster folgte ein 29:28 in Horkheim und mit dem 28:23 über HBW Balingen-Weilstetten II liegt die Mannschaft als Tabellenachter bei einem Spiel weniger lediglich zwei Minuspunkte hinter der auf Platz vier rangierenden HSG Konstanz. „Man kann und darf in dieser Liga einfach vor keiner Begegnung sicher sein, am Ende auch die Punkte verbuchen zu dürfen“, warnt Trainer Daniel Eblen angesichts des jüngsten Höhenflugs der Gäste eindringlich vor übersteigertem Selbstbewusstsein, „zumal wir erst noch abwarten müssen, ob ein Einsatz von Matthias Faißt am Wochenende tatsächlich in Betracht kommt.“

    Definitiv ausgeschlossen ist ein Einsatz von Sebastian Mücke, der sich in Urlaub befindet, nachdem die Anfrage hinsichtlich einer Rückkehr in den aktiven Spielbetrieb doch sehr kurzfristig kam. „Ansonsten lässt sich an der personellen Situation momentan sowieso nicht viel verändern“, sagt Eblen. Er baut auf der rechten Außenbahn erneut auf Alexander Laube und wird – abgesehen vom sowieso dem Kader der ersten Mannschaft zugerechneten Kai Mittendorf – eventuell noch einem weiteren Akteur der zweiten Mannschaft Einsatzzeiten verschaffen. „Wichtig ist einfach“, so Eblen, „dass wir in der Abwehr wach sind, damit uns Großsachsen nicht durch seine manchmal etwas unkonventionellen Angriffe überrumpelt. Darüber hinaus brauchen wir ein gutes Rückzugsverhalten, da die Gäste einen starken Tempogegenstoß spielen!“

    Quelle: HP HSG Konstanz

    Veränderungen im Kader der HSG Konstanz: „Es war keine Entscheidung gegen die HSG!"

    von Andreas Joas


    Zur neuen Saison 2013/2014 wird es einige Veränderungen im Drittliga-Kader der HSG Konstanz geben.

    Gerrit Bartsch wird die HSG Konstanz mit Ablauf der Saison 2012/2013 verlassen. Die HSG entsprach dem Wunsch ihres talentierten Spielmachers und löste den Vertrag auf. Gerrit Bartsch wird in seine Heimat, die Ortenau, zurückkehren. „Es war keine Entscheidung gegen die HSG, hier wird gute Arbeit geleistet, es ist eine tolle Struktur vorhanden und jeder kümmert sich um dich. Bei mir ging es jedoch bisher fast nur um Handball, irgendwann muss man ehrlich zu sich selbst sein. Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass ich einen Schritt zurück gehen möchte," erklärt er. Menschlich und sportlich wiegt der Verlust von Gerrit Bartsch für die HSG schwer, doch die Beweggründe sind nachvollziehbar. „Ich möchte einfach mehr Zeit für mich haben, Studium und Privatleben mehr in den Mittelpunkt stellen. Den großen Aufwand für Handball in der 2. oder auch der 3. Liga möchte ich vorerst nicht mehr betreiben. Ich freue mich nun auf ein neues Leben und meine Heimat mit meinen Freunden und meiner Familie." Der technisch starke Gerrit Bartsch belebte und bereicherte das Spiel der HSG, war immer Vorbild in Sachen Kampfes- und Einsatzwillen und hat sich schnell in die Herzen der Konstanzer Zuschauer gespielt. Besonders die immer wieder zelebrierten Kabinettstückchen, vor allem im Zusammenspiel mit seinem kongenialen Nebenmann Yannick Schatz, sorgten für große Begeisterung. „Man soll nie nie sagen, wer weiß, vielleicht passt es ja noch einmal und ich komme zur HSG zurück", meint Gerrit Bartsch und macht deutlich, dass er seinen geliebten Handball nun zunächst „nur" noch als Hobby betreiben möchte. Die HSG wird einen tollen Sportler und einen großartigen Menschen sehr vermissen. HSG-Präsident Otto Eblen: „Wir wünschen ihm, dass er mit der Rückkehr zu seinen Wurzeln sein Glück finden wird. Wir wünschen Gerrit auf seinen weiteren privaten, sportlichen und beruflichen Wegen viel Glück und Erfolg und bedanken uns für den stets gezeigten vorbildlichen Einsatz für die HSG."


    Der junge Torhüter Maximilian Wolf wird bald nach Pforzheim ziehen. Er hat an der HTWG in Konstanz leider keinen Studienplatz erhalten und wird nun in der Goldstadt studieren. HSG-Präsident Otto Eblen würde sich von dem Verlust seines Torhüters sehr betrübt zeigen: „Wir würden das natürlich sehr bedauern, einen so talentierten Torwart aus der eigenen Jugend zu verlieren." Er bekam die Chance sich direkt aus der A-Jugend in der 3. Liga zu beweisen und nutzte diese Gelegenheit eindrucksvoll. Immer wenn er gebraucht wurde, konnte er sich mit starken Leistungen einfügen. „Er hat sich toll entwickelt und wird seinen Weg gehen, da sind wir uns sicher", meinte Otto Eblen. Dieser Weg soll auch weiterhin ein gemeinsamer sein, denn Maximilian Wolf wird an den Wochenenden weiterhin für die HSG auflaufen. Beide Seiten sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit trotz der Entfernung eine große Chance. „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam die nächste Stufe in der Entwicklung des Spielers und Vereins erreichen werden und wollen auch ein Zeichen setzen, wie wichtig uns die eigene Jugendarbeit und deren Förderung bis in den Leistungssportbereich ist", so Otto Eblen.


    Der von den Fans immer wieder liebevoll „Roggisch von Konstanz" genannte Markus Schoch wird aus beruflichen Gründen kürzer treten und den Aufwand für die dritte Liga mit täglichem Training nicht mehr betreiben können. Er wird nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft gehören, steht aber unter Umständen weiterhin im Notfall und je nach verfügbarer Zeit für die auf Aufstiegskurs in die Südbadenliga befindliche zweite Mannschaft zur Verfügung. Hier wird der Abwehrchef, sofern er in der Region bleiben kann, auch zukünftig einen ganz wichtigen Part in der Defensive übernehmen. Selten trat er in den Vordergrund und dennoch war er entscheidend daran beteiligt, dass die HSG Konstanz seit Jahren eine der besten Deckungsformationen der 3. Liga Süd stellt. Unauffällig aber resolut und enorm effizient führte er in der Abwehr Regie und sorgte im Zusammenspiel mit Torhüter Patrick Glatt und seinen Mitspielern für eine schwer zu überwindende Abwehr. „Markus Schoch hat sich immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt und das ganze Team stabilisiert. Wir würden seine „Becker-Faust", die er nach vielen gelungenen Abwehraktionen ballte, gerne weiterhin sehen, doch der Beruf hat natürlich Vorrang und wir sind froh, dass wir ihn - aller Voraussicht nach - nicht ganz verlieren und er uns auch in Zukunft weiterhelfen wird. Gerade das sehr junge Team der zweiten Mannschaft wird nach dem möglichen Aufstieg in den hoffentlich hin und wieder realisierbaren Einsätzen von seiner Präsenz und seiner Erfahrung enorm profitieren", ergänzt Otto Eblen.


    http://www.hsgkonstanz.de

    Bartsch, Wolf und Schoch werden der 1. Mannschaft nächste Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.
    Bin mal sehr gespannt, wer als Ersatz kommen wird - sind immerhin alle wichtige (und im Fall von Bartsch und Wolf auch junge, perspektivreiche) Spieler.


    Quelle: HP HSG Konstanz

    Der junge Torhüter Maximilian Wolf wird bald nach Pforzheim ziehen. Er hat an der HTWG in Konstanz leider keinen Studienplatz erhalten und wird nun in der Goldstadt studieren. HSG-Präsident Otto Eblen würde sich von dem Verlust seines Torhüters sehr betrübt zeigen: „Wir würden das natürlich sehr bedauern, einen so talentierten Torwart aus der eigenen Jugend zu verlieren." Er bekam die Chance sich direkt aus der A-Jugend in der 3. Liga zu beweisen und nutzte diese Gelegenheit eindrucksvoll. Immer wenn er gebraucht wurde, konnte er sich mit starken Leistungen einfügen. „Er hat sich toll entwickelt und wird seinen Weg gehen, da sind wir uns sicher", meinte Otto Eblen. Dieser Weg soll auch weiterhin ein gemeinsamer sein, denn Maximilian Wolf wird an den Wochenenden weiterhin für die HSG auflaufen. Beide Seiten sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit trotz der Entfernung eine große Chance. „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam die nächste Stufe in der Entwicklung des Spielers und Vereins erreichen werden und wollen auch ein Zeichen setzen, wie wichtig uns die eigene Jugendarbeit und deren Förderung bis in den Leistungssportbereich ist", so Otto Eblen.

    Quelle: HP HSG Konstanz

    Veränderungen im Kader der HSG Konstanz: „Es war keine Entscheidung gegen die HSG!"

    von Andreas Joas


    Zur neuen Saison 2013/2014 wird es einige Veränderungen im Drittliga-Kader der HSG Konstanz geben.

    Gerrit Bartsch wird die HSG Konstanz mit Ablauf der Saison 2012/2013 verlassen. Die HSG entsprach dem Wunsch ihres talentierten Spielmachers und löste den Vertrag auf. Gerrit Bartsch wird in seine Heimat, die Ortenau, zurückkehren. „Es war keine Entscheidung gegen die HSG, hier wird gute Arbeit geleistet, es ist eine tolle Struktur vorhanden und jeder kümmert sich um dich. Bei mir ging es jedoch bisher fast nur um Handball, irgendwann muss man ehrlich zu sich selbst sein. Ich bin zu dem Schluss gelangt, dass ich einen Schritt zurück gehen möchte," erklärt er. Menschlich und sportlich wiegt der Verlust von Gerrit Bartsch für die HSG schwer, doch die Beweggründe sind nachvollziehbar. „Ich möchte einfach mehr Zeit für mich haben, Studium und Privatleben mehr in den Mittelpunkt stellen. Den großen Aufwand für Handball in der 2. oder auch der 3. Liga möchte ich vorerst nicht mehr betreiben. Ich freue mich nun auf ein neues Leben und meine Heimat mit meinen Freunden und meiner Familie." Der technisch starke Gerrit Bartsch belebte und bereicherte das Spiel der HSG, war immer Vorbild in Sachen Kampfes- und Einsatzwillen und hat sich schnell in die Herzen der Konstanzer Zuschauer gespielt. Besonders die immer wieder zelebrierten Kabinettstückchen, vor allem im Zusammenspiel mit seinem kongenialen Nebenmann Yannick Schatz, sorgten für große Begeisterung. „Man soll nie nie sagen, wer weiß, vielleicht passt es ja noch einmal und ich komme zur HSG zurück", meint Gerrit Bartsch und macht deutlich, dass er seinen geliebten Handball nun zunächst „nur" noch als Hobby betreiben möchte. Die HSG wird einen tollen Sportler und einen großartigen Menschen sehr vermissen. HSG-Präsident Otto Eblen: „Wir wünschen ihm, dass er mit der Rückkehr zu seinen Wurzeln sein Glück finden wird. Wir wünschen Gerrit auf seinen weiteren privaten, sportlichen und beruflichen Wegen viel Glück und Erfolg und bedanken uns für den stets gezeigten vorbildlichen Einsatz für die HSG."


    Der junge Torhüter Maximilian Wolf wird bald nach Pforzheim ziehen. Er hat an der HTWG in Konstanz leider keinen Studienplatz erhalten und wird nun in der Goldstadt studieren. HSG-Präsident Otto Eblen würde sich von dem Verlust seines Torhüters sehr betrübt zeigen: „Wir würden das natürlich sehr bedauern, einen so talentierten Torwart aus der eigenen Jugend zu verlieren." Er bekam die Chance sich direkt aus der A-Jugend in der 3. Liga zu beweisen und nutzte diese Gelegenheit eindrucksvoll. Immer wenn er gebraucht wurde, konnte er sich mit starken Leistungen einfügen. „Er hat sich toll entwickelt und wird seinen Weg gehen, da sind wir uns sicher", meinte Otto Eblen. Dieser Weg soll auch weiterhin ein gemeinsamer sein, denn Maximilian Wolf wird an den Wochenenden weiterhin für die HSG auflaufen. Beide Seiten sehen in der Fortsetzung der Zusammenarbeit trotz der Entfernung eine große Chance. „Wir sind uns sicher, dass wir gemeinsam die nächste Stufe in der Entwicklung des Spielers und Vereins erreichen werden und wollen auch ein Zeichen setzen, wie wichtig uns die eigene Jugendarbeit und deren Förderung bis in den Leistungssportbereich ist", so Otto Eblen.


    Der von den Fans immer wieder liebevoll „Roggisch von Konstanz" genannte Markus Schoch wird aus beruflichen Gründen kürzer treten und den Aufwand für die dritte Liga mit täglichem Training nicht mehr betreiben können. Er wird nicht mehr zum Kader der ersten Mannschaft gehören, steht aber unter Umständen weiterhin im Notfall und je nach verfügbarer Zeit für die auf Aufstiegskurs in die Südbadenliga befindliche zweite Mannschaft zur Verfügung. Hier wird der Abwehrchef, sofern er in der Region bleiben kann, auch zukünftig einen ganz wichtigen Part in der Defensive übernehmen. Selten trat er in den Vordergrund und dennoch war er entscheidend daran beteiligt, dass die HSG Konstanz seit Jahren eine der besten Deckungsformationen der 3. Liga Süd stellt. Unauffällig aber resolut und enorm effizient führte er in der Abwehr Regie und sorgte im Zusammenspiel mit Torhüter Patrick Glatt und seinen Mitspielern für eine schwer zu überwindende Abwehr. „Markus Schoch hat sich immer vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt und das ganze Team stabilisiert. Wir würden seine „Becker-Faust", die er nach vielen gelungenen Abwehraktionen ballte, gerne weiterhin sehen, doch der Beruf hat natürlich Vorrang und wir sind froh, dass wir ihn - aller Voraussicht nach - nicht ganz verlieren und er uns auch in Zukunft weiterhelfen wird. Gerade das sehr junge Team der zweiten Mannschaft wird nach dem möglichen Aufstieg in den hoffentlich hin und wieder realisierbaren Einsätzen von seiner Präsenz und seiner Erfahrung enorm profitieren", ergänzt Otto Eblen.


    http://www.hsgkonstanz.de

    Quelle: HP HSG Konstanz

    Einladung für Konstanzer Nachwuchs

    Konstanzer Nachwuchstalente bekommen Einladung zur Baden-Württembergauswahl des Handballs (Jahrgangs 1996). HSG sticht Bundesligaverein und Handballinternat aus.

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    Konstanzer Nachwuchstalente bekommen Einladung zur Baden-Württembergauswahl des Handballs (Jahrgangs 1996). HSG sticht Bundesligaverein und Handballinternat aus.

    Die Torhüter der A- und B-Jugendmannschaften der HSG Konstanz, Leon Sieck und Matti Hengst, wurden in die Baden-Würrtembergauswahl eingeladen. Bisher haben beide Nachwuchshandballer gemeinsam erfolgreich das Tor der Bezirksauswahl und das der SHV-Auswahl gehütet. Nach der Berufung in die BW-Auswahl stehen für die beiden Talente weitere Maßnahmen wie Turniere und Trainingswochen auf Landesebene an. Kader-Lehrgänge und ein Turnier in Frankreich sind einige Höhepunkte, bevor die Beiden zum Abschluss eventuell gar im fernen Tunesien ihr Können unter Beweis stellen dürfen. Die Konkurrenz dabei wird groß sein, denn der Kader der Landesauswahl umfasst 20 Spieler - davon fünf Torhüter.

    Nach Kai Mittendorf und Benjamin Schweda haben erneut zwei Talente der HSG Konstanz diesen letzten Sprung in die Auswahlmannschaft des ganzen Bundeslandes geschafft.

    Ebenfalls sehr erfreulich ist, dass sich Leon Sieck, trotz Angeboten vom Bundesligisten aus Flensburg oder dem Handballinternat Großwallstadt, entschieden hat, weiter für die HSG Konstanz spielen zu wollen. Die HSG Konstanz freut sich darauf, weiter mit Leon arbeiten zu dürfen. Dies ist zusätzliche Motivation für alle Jugenspieler und ein weiterer Beleg für den hohen Stellenwert sowie die hohe Qualität der Jugendarbeit bei der HSG Konstanz. Durch qualifizierte und zielgerichtete Förderung mittels kompetenter und mit einer Trainerlizenz ausgestatteter Übungsleiter werden in Konstanz immer wieder Talente auf höchstem Niveau an den Spitzensport herangeführt.

    Quelle: Schwäbische Zeitung


    Matthias Faißt verlängert

    HSG Konstanz bindet Rückraumkanonier an sich


    Bleibt Konstanzer: Matthias Faißt. (Foto: Archivfoto: Pisa)

    Von Andreas Joas

    KONSTANZ Zwei Mal gab es am vergangenen Wochenende besonders starken Beifall und Jubel von den HSG-Fans am Konstanzer Schänzle: Da war zum einen der 26:26 Ausgleichstreffer für die HSG gegen die Reserve der Rhein-Neckar Löwen nach einer irrwitzigen Aufholjagd, die nach einem 21:26 Rückstand in der 54. Minute im vielumjubelten Ausgleichstreffer 28 Sekunden vor dem Abpiff gipfelte.

    Doch bereits kurz vor Beginn der Partie war der Jubel bei den Fans nicht minder euphorisch. Der Hallensprecher verkündete die frohe Botschaft: Matthias Faißt, Konstanzer Rückraum-Ass und Abwehrdirigent, hatte soeben seinen auslaufenden Vertrag um zwei weitere Jahre bei der HSG Konstanz verlängert! Der 1, 92 Meter große Rückraumspieler war in dieser Saison trotz einiger Verletzungsprobleme in 21 Einsätzen bereits wieder für 107 Treffer gut. Anschließend musste er die Begegnung zwar von der gut besetzten Bank der Verletzten verfolgen, machte nach dem Spiel aber deutlich, dass „die Pause über Ostern mir und dem Team gut tut. Im nächsten Spiel will ich unbedingt wieder dabei sein!“ Trotz einiger hochkrätiger Angebote entschied sich der 27-Jährige, der gerne auch einmal in der 2. Bundesliga spielen würde, für das Vertragsangebot der HSG Konstanz. „Ich bin hier in Konstanz richtig heimisch geworden, die Arbeit, die hier geleistet wird, ist überragend und ich bin hier Teil eines tollen Teams. Was nützt es, den Verein für eine höhere Liga zu wechseln und sich dort dann nicht richtig wohlzufühlen?“

    HSG-Präsident Otto Eblen zeigte sich erleichtert und war glücklich über die vollzogene Vertragsverlängerung: „Mit Matthias haben wir einen absoluten Leistungsträger und eine Führungsfigur an uns binden können. Er ist ein wichtiger Mosaikstein, um auch in der nächsten Saison eine schlagkrätige Truppe aufbieten zu können.“ Matthias Faißt sieht auch gerade hierin einen Grund für seinen Verbleib am Bodensee: „Das Umfeld hier stimmt einfach, jeder leistet hier gute Arbeit und die Entwicklung ist enorm. Ich merke, dass hier gerade viel aufgebaut wird, Handball soll das Aushängeschild der Region werden. Mit unserem tollen Publikum können wir hier viel erreichen. Ich möchte am Projekt HSG mitarbeiten und meinen Teil zur Weiterentwicklung beitragen.“ Nachdem Matthias Faißt sein Studium im Sommer abschließen wird, möchte er in Konstanz weiterhin Handball auf hohem Niveau spielen und sich gleichzeitig mit einem zweiten Studium weiterqualifizieren. „Hier finde ich dazu in jeder Hinsicht optimale Bedingungen vor“, meint er und wird sogleich von Fans umringt, die ihm ihre Freude kundtun oder Autogramme verlangen. Der Punkt und die Vertragsverlängerung will von den Fans schließlich ausgiebig gefeiert werden.


    Bild: Karl-Heinz Schmidhäusler

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