Beiträge von khs

    @ jojo ( gell ich bin früh dran )

    Richtig, [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/verschiedene/p065.gif]
    das Wohnmobil ist gepackt und will wie ich an die frische Luft :P
    Urlaub der letzte für mich, zwei Wochen im französischen Jura um Höhlen zu erkunden und [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/o010.gif] oder vieleicht doch zum [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/midi/verschiedene/r010.gif]
    Tschau Leute :hi: frohes Fest und noch schöneres arbeiten wünsch ich Euch allen. ;)

    Quelle: Südkurier

    Bruderhofer rettet der HSG Konstanz einen Punkt

    Von ULRICH HAAFF

    HSG-Spieler Stefan Bruderhofer (HSG) versucht sich hier gegen Patrick Körner (rechts) von der SG Kronau/Östringen durchzusetzen. In der packenden Schlussphase trumpfte der Rückraumspieler groß auf und sorgte mit seinen vier Toren zumindest für einen Teilerfolg seiner Mannschaft.


    Konstanzer 26:26-Remis gegen Kronau/Östringen. Vier Bruderhofer-Tore in der Schlussphase

    Handball3. Liga

    HSG Konstanz

    SG Kronau/Östringen

    26:26 (13:14)

    Zitterte vor einer Woche gegen die südbadischen Rivalen der SG Köndringen-Teningen im entscheidenden Moment noch das Händchen, präsentierten sich die Schützlinge von Daniel Eblen und André Melchert am Samstagabend im Vergleich mit dem nordbadischen Bundesliganachwuchs der SG Kronau/Östringen auf den Punkt konzentriert und rissen mit einer Auszeit nach dem 20:25 (53.) das Ruder noch einmal herum. „Es freut mich für die Jungs, dass sie nach der Niederlage vor Wochenfrist heute für ihren Kampfgeist mit einem Punkt belohnt wurden“, so Eblen, der mit diesem Statement der Aussage seines reaktivierten Kreisläufers, Sebastian Mücke, widersprach, der der HSG in beiden Spielen eine Siegchance zugesprochen hatte. „Wir hätten uns phasenweise nur ein bisschen cleverer anstellen müssen“, so der aus dem handballerischen Ruhestand zurückbeorderte Lehrer direkt nach Abpfiff. Er meinte damit auch die Minuten vor der Pause, in denen die Hausherren eine 11:9-Führung (25.) gegen die zu diesem Zeitpunkt in Unterzahl agierenden Gäste wieder einbüßten und nach einem als Kempa verwandelten Tempogegenstoßtreffer zum 12:13 (30.) zur Pause doch wieder knapp hinten lagen.

    Es war erneut eine über weite Strecken durch die Abwehrreihen und hüben wie drüben vergebene Torchancen geprägte Begegnung. Diese zog die rund 700 ans Schänzle gekommenen Zuschauer aber doch mehr und mehr in ihren Bann, nachdem die Heimmannschaft den frühen 0:4-Rückstand (6.) zum 7:7 (18.) egalisiert hatte und dem manchmal etwas arrogant wirkenden Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe lieferte. „Als klar wurde, dass Yannick Schatz spielen kann, haben wir uns schon erhofft, heute mit dem Publikum im Rücken etwas bewegen zu können“, gab Eblen zu, sich im Vorfeld der Partie durchaus Chancen ausgerechnet zu haben. Nicht bedacht hatte er dabei allerdings, dass der bei den Gästen ansonsten am Kreis aufgebotene Michel Abt auch aus dem Rückraum gewaltig Druck entwickeln und mit seinen Schlagwürfen und Durchbrüchen die Konstanzer Deckung mit insgesamt zehn Treffern vor arge Probleme stellen würde. „Er ist körperlich sehr präsent, hat einen langen Armzug und kann den Ball einfach unglaublich beschleunigen“, sagte der Konstanzer Coach über Abt. Angesichts der Schwierigkeiten seiner Kreisspieler mit der Gästeabwehr war es besonderes Glück, dass sich sowohl Gerrit Bartsch mit neun als auch Stefan Bruderhofer mit acht Treffern in Schusslaune präsentierten.

    „Vor allem Stefan Bruderhofer gebührt ein Lob, weil er sich nicht hat beeindrucken lassen, sondern in der Endphase zu seiner Verantwortung stand“, so Eblen. Der Trainer war sichtlich stolz auf seine kämpferisch erneut überzeugende Mannschaft, aus der neben Mannschaftskapitän Patrick Glatt und Gerrit Bartsch eben der lang aufgeschossene Rückraumakteur mit seinen vier Treffern in der Endphase, darunter auch dem 26:26-Ausgleich 20 Sekunden vor Schluss, herausragte.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (2), Oesterle, Groh (1), Bartsch (9), Muturi, Mücke, Schoch (1), Lauber (2), Schatz (3/1), Babik, Both, Bruderhofer (8). – Z: 700.

    Quelle: HP Balingen


    HBW siegt bei abstiegsbedrohten Herrenbergern


    Christoph Foth erzielte in Herrenberg sieben Feldtore. Foto: Sebastian Single

    In einer von den Abwehrreihen geprägten Partie zwischen der abstiegsbedrohten SG H2Ku Herrenberg und dem Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten, hatte der Bundesliganachwuchs am Ende die besseren Nerven und siegte letztendlich verdient mit 23:24 (11:9). Knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang der SG der 23:23-Ausgleich. Spielmacher und Routinier Aleksandar Stevic, der am Vorabend bereits für den HBW in der Bundesliga zum Einsatz gekommen war, spielte seine Erfahrung aus und verwandelte den wichtigen und spielentscheidenden Siebenmeter zum 23:24. In den restlichen Sekunden gelang es den Herrenbergern nicht, den Ball noch einmal im Tor der „Jungen Wilden“ unterzubringen.

    HBW-Trainer Eckard Nothdurft zeigte sich zufrieden nach dem Sieg: „Es war nicht einfach dort zu spielen. Die SG steckt mitten im Abstiegskampf und die Stimmung in der Halle kochte über. Wenn man so ein Spiel gewinnt, kann man zufrieden sein.“ In der ersten Halbzeit hatte der Perspektivkader große Probleme mit der Abwehr der SG. Es gelangen nur neun Tore. Dafür lieferte die eigene Abwehr ebenfalls eine starke Partie. Damit blieb der Abstand zur Pause mit zwei Toren im Rahmen. In Halbzeit Zwei war somit alles offen.

    Bessere Nerven zum Schluss

    Die Partie war weiterhin hart umkämpft, insgesamt gab es nur 54 Angriffe. „Im Schnitt zehn weniger als sonst“, analysiert Nothdurft. „Das war eine zähe Geschichte, wir mussten für jedes einzelne Tor viel harte Arbeit leisten.“ Kurz nach dem Seitenwechsel sah es danach aus, als könne sich Herrenberg nach einer Vier-Tore-Führung absetzen. Bis zur Mitte der zweiten Hälfte egalisierten die „Jungen Wilden“ den Spielstand aber wieder. Milan Skvaril traf in der 46. Minute zum 18:18. Der HBW nutzte seinen Lauf und spielte eine Drei-Tore-Führung heraus. Aber auch diese hatte nicht lange bestand. Herrenberg kämpfte sich zurück und erzielte zwei Minuten vor dem Ende den Ausgleich. Der HBW hatte in Form von Stevic aber die besseren Nerven und gewann am Ende 24:23.

    Damit war das Wochenende für die „Jungen Wilden“ aber noch nicht zu Ende. Nur ein Tag später Stand um 13.00 Uhr das Halbfinale des HVW-Pokals auf dem Programm. „Es haben die Spieler, die Samstagabend weniger gespielt haben, mehr Einsatzzeiten bekommen“, berichtet der A-Lizenzinhaber. Gegen Liga-Rivale Neuhausen/Filder, der anders wie der HBW an diesem Wochenende kein Ligaspiel hatte, verlor der Perspektivkader mit 36:27. „Das war nicht optimal vom Ergebnis“, sagt Nothdurft, der letztendlich aber froh war, dass sich keiner seiner Spieler wegen der hohen Belastung verletzt hat.

    Quelle: Gäubote


    23:24 - H2Ku-Männer stellen sich selbst ein Bein

    Handball: Christ-Truppe gibt gegen Balingen-Weilstetten II 15:11-Vorsprung leichtfertig aus der Hand


    ZoomAuch die sieben Treffer von Valentin Hörer (links) konnten die Niederlage nicht verhindern GB-Foto: Schmidt

    Der Handball-Drittligist SG H2Ku Herrenberg hat vor rund 550 Zuschauern in der Markweghalle den erhofften Befreiungsschlag verpasst. Durch eine bittere, aber letztlich verdiente 23:24 (11:9)-Heimniederlage gegen den Tabellenzweiten HBW Balingen-Weilstetten II verharren die Gastgeber weiterhin auf einem Abstiegsplatz.

    Sven Gruber

    Die Fans der SG H2Ku Herrenberg auf den Rängen der Markweghalle fühlten sich nach der 23:24-Niederlage vom Schiedsrichter-Gespann Markus Joldzic/Benjamin Sirker (TSV Modau) verschaukelt - und quittierten das kurz nach Spielende lautstark mit "Schieber! Schieber!"-Rufen. Derweil ließen die SG-Spieler unten auf dem Feld tief enttäuscht die Köpfe hängen. Die Gäste indes formierten sich zum obligatorischen Jubelkreis. "Aus-Aus-Auswärtssieg!", schmetterten die Akteure der HBW Balingen-Weilstetten II aus vollen Kehlen. "Verdient", sortierte das Ingo Krämer mit ein paar Minuten Abstand ein. Der Dauerläufer der Gastgeber hatte auch auf das Spielgeschehen und die Leistung der Referees eine differenzierte Sicht: "Wir haben heute gegen den Balinger Kreisläufer verloren und sind an unserer Niederlage komplett selbst schuld."

    Dabei legten die Hausherren einen ganz passablen Start hin. Bis zum 4:5 (13. Minute) durch den dritten Treffer des HBW-Kreisläufers Christian Foth hatte die SG H2Ku immer die passende Antwort auf Gegentore gefunden. Dann jedoch leisteten sich die Hausherren erst einen Fehlwurf. Im Gegenzug kassierten sie dann zu allem Überfluss neben einem Siebenmeter auch die erste Zwei-Minuten-Strafe der Partie für Felipe Soteras-Merz (14.). Aber auf Keeper Tobias Barthold (insgesamt 14 Paraden) war an diesem Abend Verlass. Der Routinier zwischen den Pfosten entschärfte auch den zweiten Strafwurf Christian Wahls.

    Dass es in der Folge auf beiden Seiten ein zähes Ringen um jeden Treffer blieb, war zum einen der beweglichen und aggressiven 3:2:1-Abwehr der Platzherren geschuldet. Die hatte besonders gegen den talentierten Foth und den bundesligaerfahrenen Spielmacher Aleksandar Stevic Schwerstarbeit zu verrichten. "Dennoch haben wir das ganz ordentlich gelöst", urteilte SG-Trainer Stephan Christ nach Spielschluss. Eckard Nothdurft stützte diese Sicht der Dinge - zumindest für die ersten 30 Minuten: "Da war es für uns wie befürchtet sehr schwer. Die offensive SG-Defensive ist sehr stark gestanden." Was beiden Übungsleitern allerdings weniger gefiel, war die Fehlerquote im Angriffsspiel. Einen davon konnte die SG eiskalt zu ihrem ersten Gegenstoßtreffer und der 8:7-Führung durch Linksaußen Eike Schmiederer nutzen (25.). Die Hausherren blieben am Drücker. Per Doppelschlag sorgte Valentin Hörer - mit sieben Toren am Ende bester SG-Schütze - für eine 11:9-Führung zur Pause.

    Den Rückenwind nahmen die Gastgeber mit in die zweite Hälfte. "Auch, weil wir bereits in der Halbzeit damit gerechnet haben, dass Balingen irgendwann auf eine offensive Abwehr umstellen wird", erklärte Christ. Zunächst aber ließ sich die SG nicht aus dem Konzept bringen. Einmal Schmiederer, zweimal Krämer, einmal Hörer - kaltschnäuzig schraubten die Hausherren den Vorsprung auf 15:11 nach oben (35.). Die Euphorie der Fans auf den Rängen stieg.

    Doch die Umstellung der Gäste auf eine 5:1-Formation entpuppte sich als Knackpunkt. "In dieser Phase haben wir zu viele einfache Pass- oder Fangfehler produziert und uns selbst aus dem Spiel geschossen. Zudem sind wir recht ideenlos aufgetreten", haderte Christ. Geschlagene siebeneinhalb Minuten blieb die SG ohne Treffer. Erst Schmiederer erlöste das Team in Unterzahl mit dem Tor zum 13:16 (42.).

    Die Gäste allerdings hatten längst Blut geleckt und glichen wenig später zum 16:16 aus. Den psychologischen Knacks holten sich die Hausherren allerdings beim Stande von 19:19 (48.). Zweimal parierte HBW-Schlussmann Marco Azevedo-Marques. Er war in Minute 35 nach achtmonatiger Verletzungspause erstmals wieder ins HBW-Tor gegangen. Zudem landete ein völlig verunglückter Querpass Hörers im Aus. Die Strafe folgte auf dem Fuß - 19:22 (55.). Doch die SG konterte mit drei Toren - 22:22 (58.). "Am Ende hat dann die individuelle Klasse den Ausschlag gegeben", stellte Christ fest. Ex-Bundesliga-Profi Stevic traf in den letzten 120 Sekunden zweimal. Der letzte Freiwurf der SG Sekunden vor Schluss klatschte dagegen an den rechten Pfosten - die 23:24-Niederlage war damit besiegelt. "Jetzt müssen wir dafür auswärts punkten", erklärt Christ. An Gründonnerstag (20.30 Uhr) tritt die SG H2Ku in der Stauwehrhalle beim TSB Heilbronn-Horkheim an.

    SG H2u Herrenberg: Barthold, Rebmann (beide im Tor), Hörer (7), Schmiederer (6), Krämer (5/1), Dürner (4), Soteras-Merz (1),Tremmel, Rau, Sattler, Geist, Wohlbold

    HBW Balingen-Weilstetten II: Beutel, Azevedo-Marques (beide im Tor), Stevic (7/4), Foth (7), Wahl (4/1), Brielmeier (2), Skvaril (2), Julian Thomann (1), Hausmann (1), Gregor Thomann, Schlaich, Hiller