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    Quelle: Darmstädter Echo


    25. März 2013 | kaf

    Quelle: Darmstädter Echo



    Aufgeholt – und doch verloren



    Handball, Dritte Liga – TSG Groß-Bieberau unterliegt in Nieder-Roden mit 22:23



    Fünf Tore von Michael Malik reichten der TSG Groß-Bieberau auch nicht zum Sieg



    Das Derby war spannend, weil es von zwei konsequenten Abwehrreihen geprägt war. Was aber das junge, enorm schnelle HSG-Ensemble 40 Minuten leistete, war enorm. Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann hatte im Dress des TV Kirchzell selbst lange gegen die Odenwälder gespielt, wusste um die vakanten Punkte im Spielaufbau.



    Seine Spieler agierten in einer 6:0-Formation, aber mit unglaublich hoher Aggressivität und schnellen Beinen. Eine Taktik, die griff. Groß-Bieberaus Michael Malik (fünf Tore) wurde bei jedem Ballkontakt konsequent vom starken Tim Henkel attackiert. „Nieder-Roden hat richtig gut gedeckt. Man hat gemerkt, dass sie die Punkte noch dringend brauchen“, war auch der junge Rückraumspieler beeindruckt.



    Durch Ballerverluste der zumeist ratlosen TSG-Spieler oder nach Paraden des bärenstarken HSG-Keepers Marco Rhein griff die erste und zweite Angriffswelle. Die HSG kam zu leichten Tempotoren über ihre rechte Angriffsseite um Torjäger Timo Kaiser (10/4).



    Die Odenwälder hingegen patzten vorne, präsentierten aber ebenfalls eine gute Abwehr. So war es spannend, ehe sich die Rodgauer nach dem 9:9 auf 12:9 zur Pause absetzen konnten. Groß-Bieberaus Spielertrainer Florian Bauer hoffte nach einer eindringlichen Halbzeitansprache auf mehr Kreativität im Spielaufbau. Nach dem 10:13 von Alexander Lemke gelang den Gästen minutenlang kein Tor, Nieder-Roden konterte zum 17:10.



    „Da haben alle gedacht, wir hätten die Partie schon verloren. Doch wir wollten einfach mehr und haben uns noch mal richtig reingekniet“, erklärte Malik die folgende erfolgreiche Phase. Die TSG stand dicht gegen die nun konditionell schwächer werdenden Gastgeber. Schnelle Tore sorgten für die Wende, nach 47 Minuten schaffte Till Buschmann das 18:18.



    Die Führung gelang den Gästen indes nicht, was auch Malik als Knackpunkt bezeichnete. „Wenn wir das 19:18 machen, sind wir obenauf“. So folgten hektische Schlussminuten. Ein fragwürdiger Siebenmeter sorgte 30 Sekunden vor dem Abpfiff für den 22:23-Rückstand. Den letzten Ball warf Malik über das Gehäuse. „Ich dachte, wir hätten nur noch zwei Sekunden zu spielen. Dabei waren es noch sechs“. Trotz dieser Fehleinschätzung lieferte der 19-Jährige eine ordentliche Leistung.



    Bereits am Freitag stellte die TSG Groß-Bieberau die Weichen für eine Spielgemeinschaft mit dem TSV Modau (wir berichteten). Von den 58 anwesenden Mitgliedern stimmten 46 für einen Zusammenschluss, zwei dagegen.

    Quelle: HP Nieder Roden


    Großartige kämpferische Leistung der Baggerseepiraten wird belohnt

    Stefan Seitel erzielte bis zu seiner Verletzung 2 Treffer

    3. Liga Süd: HSG Nieder-Roden – TSG Groß-Bieberau 23:22 (12:9)

    Tolle Atmosphäre herrschte am Samstagabend in der Sporthalle Wiesbadener Str. beim Derby in der 3.Liga Süd zwischen der heimischen HSG und dem Kontrahenten aus dem Odenwald, der TSG Groß-Bieberau. 500 Zuschauer bildeten die angemessene Kulisse zu diesem umkämpften Spiel, das von den beiden Schiedsrichterinnen Claudia Burger und Stephanie Ganter souverän geleitet wurde.

    Beide Teams wählten in der Defensive eine 6:0 Abwehrformation, was sich als effektiv herausstellen sollte. Die HSG stand in den ersten 10 Minuten sehr sicher, konnte einige Bälle herausfangen und erzielte durch Tempogegenstöße von Timo Kaiser und Stefan Seitel eine 6:3 Führung. Da kam schon Stimmung auf den Rängen auf, was ein großer Rückhalt für die HSG war. Im weiteren Spielverlauf kämpfte sich Groß-Bieberau heran und konnte in der 21.Minute zum 9:9 ausgleichen, doch Timo Kaiser, der besonders in der ersten Hälfte überragend spielte (7 von 10 Treffern) und der am Kreis wirkungsvoll agierende Christian Schmid erzielten die verdiente 12:9 Pausenführung.

    In der zweiten Hälfte dann ein furioser Auftakt für die HSG. Torhüter Marco Rhein lief zur Bestform auf und raubte den Bieberauern den Nerv. Die HSG nutzte ihre Chancen konsequent und baute den Vorsprung auf 17:10 (38. Min.) aus. Getrübt wurde die euphorische Stimmung durch ein Foul an Stefan Seitel in der 37. Minute beim Tempogegenstoß, hier hätte sich Gästeakteur Döll über eine Rote Karte nicht beschweren dürfen, doch die Unparteiischen beließen es bei einer 2 Minuten Strafe. Seitel konnte im weiteren Verlauf nicht mehr eingesetzt werden, über die Schwere der Verletzung ist noch nichts bekannt.

    Mit der Verletzung des schnellen Linksaußen kam ein kleiner Bruch ins Spiel der Baggerseepiraten. Zudem mussten die Gastgeber Mitte der zweiten Hälfte ihrem kräftezehrenden Spiel Tribut zollen und Groß-Bieberau startete eine erfolgreiche Aufholjagd. Schulz & Co. unterliefen einige technische Fehler und Fehlwürfe, die die Odenwälder im Stile einer Spitzenmannschaft gnadenlos zu Torerfolgen nutzten. In der 47. Minute schafften sie den Ausgleich zum 18:18 und hatten den psychologischen Vorteil, innerhalb weniger Minuten ein verloren geglaubtes Spiel wieder gedreht zu haben.

    Jetzt stieg die Spannung in der Halle auf den Siedepunkt. Beide Teams kämpften um jede Chance, wobei die HSG immer ein Tor vorlegte. Groß-Bieberau glich wieder aus, ohne jedoch selbst in Führung zu gehen. Die Fans beider Mannschaften unterstützten ihre Teams leidenschaftlich. Besonders bejubelt wurde die abgezockte Aktion von Tim Henkel zum 21:20 in der 54. Minute, der aus spitzem Winkel den Gästetorhüter überwinden konnte. Die letzten Minuten waren wieder mal nichts für schwache Nerven. Goalgetter Timo Kaiser erzielte in der 59. Minute das 22:21, das Denis Rybakov durch einen 7-m Strafwurf egalisierte. Die HSG zeigte sich nervenstark, spielte druckvoll bis Timo Kaiser nur durch ein Foul zu stoppen war. Den fälligen 7m Strafwurf verwandelte Sebastian Schulz routiniert zum 23:22 Endstand, denn im letzten Angriff der Gäste stand die HSG-Abwehr sicher, kämpfte leidenschaftlich und ließ nichts mehr anbrennen.


    Ein ganz wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt. Die HSG hat den 9. Tabellenplatz gefestigt und mit 24:24 Punkten einen 5 Punkte Vorsprung vor den Abstiegsrängen.

    Die Rodgauer zeigten in diesem richtungsweisenden Spiel eine große kämpferische Leistung gepaart mit Leidenschaft und Können. Das muß das Team bis zum Rundenschluß weiter zeigen. Gefordert sind sie nach der kurzen Osterpause schon wieder am Sonntag, den 7.April um 18.00 Uhr in einem weiteren Südhessenderby beim TV Groß-Umstadt. Trainer Alex Hauptmann, der seinem Team eine starke Leistung attestierte, forderte deshalb gleich nach dem Spiel die HSG-Fans auf, ihre Mannschaft auch in Groß-Umstadt lautstark zu unterstützen.


    Mannschaft: Marco Rhein (1.-60.) 16 Paraden, Marvin Hoppenstaedt; Stefan Seitel 2, Alexander Weber, Tim Henkel 2,Sebastian Schulz 3/1, Christian Schmid 2, Ben weber, Christopher Prinz 1, Björn Christoffel, Michael Weidinger 2, Timo Kaiser 10/4, Philipp Keller 1;

    7-m: HSG 5/5 TSG 2/1

    2.min HSG 3 TSG 3

    Spielverlauf: 3:3 (6.), 7:4 (11.), 8:6 (15.), 9:9 (21.), 11:9 (25.), 12:9 (29.), --- 14:10 (36.), 17:10 (39.), 18:14 (44.), 18:18 (47.), 20:19 (54.), 22:21 (59.), 23:22;

    Qelle: HP Münster

    Die sprichwörtliche Goldene Ananas

    Wohl um nicht mehr als um eben jene geht es am letzte Wochenende vor Ostern für die beiden am Sonntag aktiven Mannschaften der TSG Münster. Hoffnungsvoll ins neue Jahr gestartet, doch aufgrund der jüngsten Ergebnissen ernüchtert scheint es für das Drittliga-Team der TSG nun nahezu unmöglich, die Rote Laterne noch einmal abzugeben. Somit wird wohl am Ende der Spielzeit der Gang in die Oberliga Hessen unvermeidlich sein, freilich kann man nun beim Spitzenreiter TSV Friedberg wirklich einmal befreit aufspielen. Und die Dritte Mannschaft hat mit dem Erreichen der Meisterrunde ihr Saisonziel erreicht, ein Eingreifen um den Titel war aufgrund des Punkteabstands bereits unmöglich. Mit Breckenheim wartet nun ein weiterer Aufstiegsanwärter auf die Mauch-Sieben.

    Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Ihren Besuch und die Unterstützung unserer Teams

    Quelle: HP Friedberg


    Erste empfängt Münster - Mannschaft will zurück in die Erfolgsspur

    Freitag, den 22. März 2013 um 16:46 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Am Sonntag hat der TSV Friedberg sein nächstes Heimspiel. Ab 17 Uhr empfangen die Handballer die TSG Münster, den Letzten der 3. Liga Süd. Erster gegen Letzter, sollte das nicht eine klare Angelegenheit sein? So eindeutig ist die Sache jedoch nicht. Münster, das auch in der Winterpause bereits diesen Tabellenplatz belegt hatte, hat in dieser Zeit personell noch einmal aufgerüstet. Und schon zuvor hatte das Team zahlreichen seiner Gegner lange Gegenwehr geleistet und nur knapp verloren. Doch nachdem der Serbe Goran Djuricin nach der Hinrunde vom kroatischen Erstligisten RK Spasve zur Mannschaft aus der Nähe von Darmstadt gewechselt war, kamen zählbare Erfolge dazu. Der Linkshänder verhalf zusammen mit dem ebenfalls neu gekommenen Kreisläufer Pavol Bacik der TSG zu Erfolgen gegen Horkheim, Kirchzell und Groß Bieberau. Die beiden neuen entlasten die Shooter, die das Team bereits im Kader hatte. Mit 114 Toren ist der Litauer Vilnius Juozaitis auf Halblinks dabei der treffsicherste. Unterstützt wird er von Mihailo Djurdjevic mit 97 Toren, der bereits mit Obernburg und der HSG FrankfurtRheinMain in der 2. Liga aktiv war. Friedberg empfängt also eine gut besetzte Mannschaft, die um jeden Punkt kämpft. Mit welcher Einstellung man nicht an die Sache herangehen darf, weiß die Mannschaft spätestens seit dem letzten Wochenende, als die Friedberger Serie von 14 Spielen ohne Niederlage gegen Hochdorf riss. Beim TSV sind alle fit, auch die zuletzt angeschlagenen Spieler haben ihre kleineren Blessuren überwunden. Trainer Hartmut Mayerhoffer möchte einen anderen TSV Friedberg sehen: „Die Niederlage von letzter Woche war ein Warnschuss, den hoffentlich alle gehört haben. Münster ist ein unangenehmer Gegner, im Hinspiel hatten wir lange Zeit große Probleme, ehe wir am Ende mit zwei Toren gewinnen konnten. Wir nehmen diese Aufgabe ernst und wissen, dass wir nur mit großem Engagement wieder in die Erfolgsspur zurück finden können.“

    Quelle: HBW Balingen


    22.03.2013

    Volles Programm für die „Jungen Wilden“


    Foto: Sebastian Single

    Möglicherweise drei Spiele stehen dem Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten an diesem Wochenende bevor. Am Samstagabend steht in der Liga eine schwere Partie gegen den Zweitligaabsteiger aus Herrenberg an und am Sonntag ist das Final Four des HVW-Pokals in Waiblingen, bzw. Stuttgart. Im Halbfinale tritt der HBW um 13.00 Uhr gegen Ligarivalen TSV Neuhausen/Filder an. Den Fokus legen die „Jungen Wilden“ aber auf das Ligaspiel gegen die SG H2Ku Herrenberg am Samstag, 23. März um 20.00 Uhr.

    Gastgeber haben einen Lauf

    In der Herrenberger Markweghalle dürfen die „Jungen Wilden“ eine hitzige Stimmung erwarten. Das liegt einerseits an der regionalen Nähe, was das Aufeinandertreffen zu einem kleinen Derby werden lässt und zum anderen an der Tabellensituation der Gastgeber. Die SG steht nämlich derzeit mit 19:27 auf einem Abstiegsplatz. Und das obwohl die Mannschaft in der Vorsaison noch Zweitligaluft schnuppern durfte und im Jahr zuvor die Meisterschaft in der dritten Liga Süd feierte. Die Saison nach dem Ausflug in die zweite Liga verlief aber ganz und gar nicht nach Plan. Gegen den HBW gab es gleich am ersten Spieltag eine herbe 33:20-Klatsche.

    Herrenberg fand zu keinem Zeitpunkt der Saison zu der alten Stärke. Nun stehen die morgigen Gastgeber fast schon mit dem Rücken zur Wand. Das hat sich in den letzten drei Partien bemerkbar gemacht. Seit der Niederlage in Zweibrücken – das Spiel ging mit nur einem Tor verloren – haben die Herrenberger einen Lauf. Zwei Heimsiege und bei der Bundesligareserve der Löwen gelang in Kronau ein beeindruckender 37:33-Sieg. Der Lauf soll weiter anhalten, denn mit einem Sieg haben die Gastgeber die Chance, die Abstiegsplätze zu verlassen.

    Pflichtprogramm am Sonntag

    Beim HBW herrscht hingegen derzeit Sorge, dass die bisher so gute Tabellenplatzierung durch die zuletzt schwache Form zunichte gemacht wird. In den letzten fünf Spielen gewannen die „Jungen Wilden“ lediglich eines. „Unsere Leistungen zeigen gerade in eine eindeutige Richtung nur leider eben in die falsche“, sagt HBW-Trainer Eckard Nothdurft. Hinzukommt, dass die Voraussetzungen für das Spiel in Herrenberg nicht optimal sind. Christoph Foth, Aleksandar Stevic und Gregor Thomann sind bereits Freitagabend mit dem Bundesliga-Team in Essen gefordert und Jan Remmlinger ist noch immer verletzt.

    Ebenfalls weiterhin verletzt ist Torhüter Paul Bar. Vielleicht wird aber Marco Marques, der sich zu Beginn der Saison einen Kreuzbandriss zuzog, sein erstes Spiel für den HBW machen. „Es hat im Training so ausgesehen, als könnten wir einen Einsatz von ihm riskieren“, überlegt Nothdurft. Für den HBW-Trainer ist das Final Four am Sonntag ein Pflichttermin: „dass wir gut abschneiden, ist aber nicht so wichtig“, gesteht er ein. „Wir werden das sportlich natürlich so gut wie möglich versuchen zu lösen. Für sein Team wird es aber nicht leicht werden, sich durchzusetzen, denn im Gegensatz zum HBW ist der TSV Neuhausen/Filder am Wochenende nicht in der Liga gefordert und kann ohne Vorbelastung in die Pokal-Endrunde gehen. Das mögliche Endspiel findet um 17.00 Uhr in der Stuttgarter SCHARRena statt.

    Quelle: Gäubote


    Die Männer der SGH2Ku in der 3. Liga

    23.03.2013


    "Alle Puzzle-Teile müssen zusammenpassen"

    Handball: Drittligist SG H2Ku Herrenberg steht heute gegen den HBW Balingen-Weilstetten II unter Zugzwang


    Die SG H2Ku Herrenberg will heute zum nächsten großen Wurf gegen den Abstieg ansetzen

    Der momentan direkte Konkurrent TV Groß-Umstadt hat unter der Woche vorgelegt. Daher stehen die Drittliga-Handballer der SG H2Ku Herrenberg vor dem Heimspiel heute Abend (20 Uhr/Markweghalle) gegen den Tabellen-Zweiten HBW Balingen-Weilstetten II wieder auf einem Abstiegsplatz - und unter Zugzwang.

    Sven Gruber

    "Heute müssen wirklich all unsere Puzzle-Teile zusammenpassen, um gegen diesen starken Gegner zu bestehen. Angefangen von den Torhütern, über die Abwehr, unser Umschaltverhalten bis hin zur Angriffsleistung samt der Abschlussquote", weiß Coach Stephan Christ. Die SG H2Ku Herrenberg empfängt in der Markweghalle den derzeitigen Tabellen-Zweiten HBW Balingen-Weilstetten II. Das Team um Trainer Eckard Nothdurft hat der SG beim 33:20 im Hinspiel eine deftige Abreibung verpasst. "Es hat sich angefühlt, als wären wir regelrecht verprügelt worden", erinnert sich Christ an das Debakel im Auftakt-Match der Saison. Auch die Video-Analyse des Spiels bereitete ihm unter der Woche Bauchgrimmen: "Ganz ehrlich, ich habe mich lange davor gesträubt, es mir noch einmal anzuschauen. Das war eine der bisher schmerzlichsten Niederlagen für die Mannschaft und auch für mich", räumt er ein. "Dieser Auftritt hat uns brutal auf den Boden der Tatsachen geholt. Denn unsere Erwartungen wurden aufs Bitterste enttäuscht. Das hat unserem Selbstvertrauen einen echten Knacks verpasst."

    Der H2Ku-Coach hat aus seinen Beobachtungen wichtige Lehren gezogen. "Damals haben wir im Abwehrverband gegen den Angriff ganz okay agiert." Einzige Ausnahme: Gegen Balingens halblinken Rückraum-Shooter Krsto Milosevic fand die 3:2:1-Deckung nur selten ein Mittel. Aber gut für die SG H2Ku: Die Leihgabe aus der Bundesliga-Truppe von Rolf Brack konnte die HBW-Verantwortlichen offenbar nicht überzeugen - und hat den Verein bereits in der Winterpause verlassen.

    Entscheidend geschwächt hat das die Gäste nach Christs Einschätzung keineswegs. Zumal Rechtshänder Benedikt Brielmeier - ebenso wie Milosevic - über ein feines Handgelenk verfügt. "Aber", merkt der SG-Coach mit Blick auf seine eigene Defensivreihe an, "heute wird sich Simon Geist dem linken Balinger Rückraum entgegenstellen. Er war in den zurückliegenden Partien unheimlich präsent. Mit ihm werden wir stark verbessert aufgestellt sein." Auch Abwehrchef Christian Dürner überzeugte zuletzt mit starken Leistungen. Ebenso wie das Torhüter-Duo Tobias Barthold/Daniel Rebmann. Das stand im Hinspiel jedoch aufgrund einer katastrophal hohen Fehlerquote seiner Vorderleute weitgehend auf verlorenem Posten. "Viele Gegentreffer haben wir uns selbst eingeschenkt, weil wir den Ball weggeworfen hatten und sofort per Konter bestraft wurden", so Christ. In diesem Punkt haben sich die Hausherren in den vergangenen drei Partien allerdings stabiler präsentiert.

    Was für zusätzliche Hoffnung im Lager der Gastgeber sorgen könnte? Routinier Kai Wohlbold dürfte wieder zum Ball greifen und den verletzten Spielmacher Tobias Klisch (Bänderverletzung im Sprunggelenk) vertreten. "Zudem scheint Paul Bar verletzt zu sein", merkt Christ an. Für ihn ist der Nachwuchs-Schlussmann des HBW II zurzeit einer "der besten Torhüter der dritten Liga". Bar dürfte mit einer Knieverletzung ausfallen. Er kann daher auch am morgigen Sonntag im Final Four des Handball-Verbandes Württemberg (HVW) in der Stuttgarter Scharrena wohl nicht für den HBW an den Start gehen.

    Doch der Pokal-Auftritt der Gäste hat für Christ keinerlei Relevanz. Ebenso rechnet er nicht damit, dass Balingen auch nur ein bisschen Tempo in der Markweghalle herausnehmen könnte. "Für viele der Spieler geht es um den Sprung in den Erstligakader. Nachlassen ist bei denen nicht drin." Noch etwas spielt den abstiegsbedrohten Hausherren gegen eines der Top-Teams der Liga nicht gerade in die Karten: Die Gäste nehmen im Führungs-Quintett eine Sonderstellung ein. "Sie dürfen nicht aufsteigen. Daher brauchen sie sich über einen Verzicht keine Gedanken zu machen", so der SG-Übungsleiter. Er rechnet mit einer beherzt aufspielenden Nothdurft-Sieben. Technisch sind die Gäste ohnehin beschlagen. Allerdings kassierten sie in den vergangenen fünf Partien vier Niederlagen. Selbst beim einzigen Erfolgserlebnis des HBW II schnupperte der abstiegsgefährdete TV Groß-Umstadt beim 35:31 an einer Überraschung.

    Der TV Groß-Umstadt sorgt für zusätzlichen Druck aufseiten der SG H2Ku. Unter der Woche legte der TVG vor und besiegte den SV 64 Zweibrücken mit 32:28. Die SG steht dadurch vor dem heutigen Anpfiff wieder auf einem Abstiegsplatz - und gegen favorisierte Balinger unter Zugzwang. "Wir hoffen auf einen Patzer der Gäste und einen erneuten Glanztag unsererseits ", sagt Christ. Er bleibt trotz allem gelassen: "Wir müssen lediglich nach dem letzten Spieltag auf einem Nichtabstiegsplatz stehen."

    Quelle: HP Köndringen

    [21.03.13 > HSG Konstanz - SG KÖ Vorbericht]
    Jung-Löwen reisen entspannt an den Bodensee

    Die SG Kronau/Östringen hat einem kommenden Wochenende eine schwere Aufgabe vor der Brust. Die Kraichgauer treten am Samstag ab 20 Uhr bei der bekannt heimstarken HSG Konstanz an.

    „Konstanz wird nach der Hinspielniederlage und den letzten Ergebnissen, gegen uns hoch motiviert sein.“, erwartet SG-Coach Gärtner einen Gegner, der sich sicher für die 21:31-Niederlage am ersten Spieltag revanchieren will. Nach dieser Niederlage gingen die Formkurven beider Teams gehörig auseinander. Konstanz spielte eine starke Vorrunde und schloss diese auf Platz drei ab. Die SG fing sich erst im Laufe der Vorrunde und liegt mittlerweile nur noch einen Platz hinter dem Team vom Bodensee. „Die Rückrunde läuft für Konstanz nicht optimal. Allerdings haben sie viele personelle Probleme und können deswegen nicht ganz das Niveau halten. Allerdings glaube ich das sich die Situation jetzt wieder entspannt“, erwartet Gärtner einen gut besetzten Kader der Gastgeber. In diesem Kader stechen neben Torwart Patrick Glatt die Rückraum-Akteure und Kreisläufer hervor. Mit Matthias Faißt hat das Team von Trainer Daniel Eblen einen gefährlichen Distanzschützen. Dazu kommt das gute Kleingruppenspiel über den Kreis. Vor allem die beiden Spielmacher Yannick Schatz und Gerrit Bartsch harmonieren prächtig mit Sebastian Groß und Simon Flockerzie am Kreis. „Wir werden uns einiges einfallen lassen müssen, um Konstanz in der Abwehr in den Griff zu bekommen. Und dann müssen wir noch gegen eine der stärksten Abwehrreihen Tore werfen“, sieht der 37jährige sein Team in alle Richtungen gefordert.

    Personell gibt es vor dem Spiel in Konstanz viele Fragezeichen. Die A-Jugend absolviert am Nachmittag ein wichtiges Spiel in Neuhausen, so dass einige Spieler eine Doppelschicht schieben müssen. Dazu kommt die Verletzungssituation bei den Rhein-Neckar Löwen. „Wir werden schon eine gute Truppe auf die Platte stellen. Wir fahren entspannt, aber angriffslustig nach Konstanz“, nimmt der A-Lizenzinhaber die unklare Personalsituation als Herausforderung.

    Quelle: Südkurier

    Talentschmiede der Löwen kommt zur HSG Konstanz
    23.03.2013 Von ULRICH HAAFF

    Überzeugte zuletzt im Heimspiel gegen die SG Köndringen-Teningen im Trikot der HSG Konstanz: der reaktivierte Kreisläufer Sebastian Mücke.

    HSG Konstanz trotzt dem Verletzungspech. Eblen-Team empfängt SG Kronau-Östringen II.

    HSG Konstanz – SG Kronau-Östringen II (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Während andernorts schon fleißig am Kader für die kommende Saison gebastelt wird, steht Daniel Eblen, der Trainer der Konstanzer Drittliga-Handballer, momentan Wochenende für Wochenende vor der Herausforderung, überhaupt eine einigermaßen konkurrenzfähige Mannschaft zusammengestellt zu bekommen. Auch die Energieleistung gegen die SG Köndringen-Teningen forderte zuletzt ihren Tribut, so dass erneut Improvisationskünste der sportlich Verantwortlichen gefragt sind. „Auf Simon Geßler werden wir die nächsten sechs Wochen auf jeden Fall verzichten müssen und Yannick Schatz würde trotz seiner Sprunggelenkverletzung zwar gerne spielen, aber das macht natürlich nur Sinn, wenn er wirklich schmerzfrei ist“, sagt Eblen.

    Der Trainer möchte nicht, dass sein Mittelmann ein unnötiges Risiko eingeht, zumal die Möglichkeiten, der personellen Misere zu begegnen, diesmal zahlreicher sind. „Die zweite Mannschaft spielt nicht zeitgleich auswärts, sondern vor uns. Ein nachfolgender Einsatz in der 3. Liga bedeutet zwar dann für den einen oder anderen Spieler eine Doppelschicht, aber immerhin haben wir so ein paar Spieler mehr vor Ort auf der Bank zur Verfügung“, erklärt Eblen. Aus diesem Grund ist auch das Comeback seines Co-Trainers André Melchert zunächst beendet. Durchaus eine Überlegung wert erscheint ihm dagegen eine Verlängerung der Aushilfstätigkeit von Sebastian Mücke nach dessen starker Leistung vom vergangenen Wochenende. „Mit Sebastian Groh dürfte zwar einer unserer etatmäßigen Kreisläufer wieder mit an Bord sein, aber was Sebastian gegen Köndringen-Teningen gezeigt hat, lässt mich schon überlegen, ob ich ihn trotz seiner fehlenden Trainingsbeteiligung nicht nochmals bringe, sofern sich das für ihn beruflich überhaupt machen lässt!“

    Für Mücke ginge jedenfalls ein Traum in Erfüllung, könnte er nach dem südbadischen Derby auch beim Klassiker gegen den Nachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen auflaufen. Denen fehlt mit den im Europapokal mit der ersten Mannschaft in der Ukraine im Einsatz befindlichen Mittelmann Kevin Bitz sowie den beiden Rückraumspielern Nils Kretschmer und David Schmidt die komplette Rückraumachse. Die Mannschaft von Klaus Gärtner hat mit ihrem nach wie vor spielenden Co-Trainer André Bechtold diese Runde jedoch mehrmals klar gemacht, dass sie nach anfänglichen Adaptionsproblemen zwischenzeitlich auch mit verletzungsbedingten Ausfällen wie dem des Rechtsaußen Marius Steinhauser (Kreuzbandriss) oder des Linksaußen Denni Djozic (Innenbandanriss) umzugehen versteht. „Wir werden wohl das Aufeinandertreffen einer Hegau-Bodensee-Auswahl gegen eine der ambitioniertesten Nachwuchsmannschaften im deutschen Handball erleben“, sagt Eblen. Er hofft erneut darauf, wenn vielleicht auch ohne Punkte, so doch wieder als „Sieger der Herzen“ die Schänzlehalle zu verlassen.