Beiträge von khs

    Quelle: HP Zweibrücken

    vorschau gegen TV Groß-Umstadt
    Geschrieben von: Christian Gauf

    Es hätte sicher Termine gegeben, die für die Drittligahandballer des SV 64 Zweibrücken passender gewesen wären, als der Nachholspieltag am heutigen Mittwoch beim Tabellennachbarn TV Groß-Umstadt.

    Denn das im Januar wegen Eisregens ausgefallene Spiel wird heute um 20.00 Uhr in der Heinrich-Klein-Halle in Groß-Umstadt nachgeholt.

    Dabei stehen die 64er inzwischen gehörig unter Druck, nachdem sie in den zurückliegenden Wochen den Anschluss an das Tabellenmittelfeld wieder verloren haben.

    Die leider nun schon seit Monaten anhaltende Verletzungsproblematik der Zweibrücker Löwen macht sich in dieser starken Spielklasse unheimlich bemerkbar. Nicht nur, dass mit Kubo Balaz, Aris Wöschler und Marian Müller zuletzt drei Leistungsträger fehlten, auch der normale Trainingsalltag litt unter Krankheiten und Verletzungen. So war seit vielen Wochen eigentlich kein normales Training mehr möglich, worunter natürlich das Spielverständnis leidet. Noch gravierender wirkt sich das fehlende gemeinsame Training allerdings inzwischen im Zusammenhang mit der körperlichen Fitness der SV-Truppe aus. Dies war durchaus auch am vergangenen Wochenende zu erkennen, als die 64er zwar Komplimente für die ansehnliche Spielanlage bekamen - am Ende bei der 38:25-Niederlage in Kirchzell aber wieder hoch verloren. In der dritten Liga zählt nur Leistung - und diese Leistung kann nur abrufen, wer fit ist. So gnadenlos einfach ist das Geschäft in dieser Leistungsklasse.

    Dass der ehemalige Zweitligist TV Groß-Umstadt, den Kampf um den Klassenerhalt bereits seit einigen Wochen unter der Überschrift "Mission Impossible" führt, ist hingegen Beleg dafür, dass auch bei vielen anderen Drittligavereinen inzwischen die Abstiegsangst um sich greift. Auch für die Gastgeber geht es heute im "ultimativen Abstiegsendspiel", wie sie es selbst auf ihrer Homepage beschreiben, um sehr viel. Bei einem Sieg würde die Mannschaft um den führenden der Drittligatorjägerliste, Florian See, wieder an Herrenberg vorbeiziehen und den letzten Nichtabstiegsplatz einnehmen.

    Die 64er hingegen werden sich bei einer weiteren Niederlage wohl mit dem Abstieg abfinden müssen.

    Abfahrt der Mannschaft ist bereits um 15.30 Uhr.

    Quelle: HP TSV Friedberg

    Erste Niederlage nach 14 Spielen - Schwacher Auftritt gegen Hochdorf
    Sonntag, den 17. März 2013 um 02:32 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino Nach 14 Spielen hintereinander ohne Niederlage hat es den TSV Friedberg wieder erwischt. Das 24:26 (15:12) hat sich die Mannschaft aber selbst zuzuschreiben: Mit einem seltsam laschen Auftritt endete diese schöne Serie verdient. Ende Oktober letzten Jahres war es Groß Bieberau, das als letztes Team der 3. Liga den souveränen Spitzenreiter schlagen konnte. Nach den couragierten Auftritten in den Duellen gegen die unmittelbaren Verfolger und einem Fünfpunktevorsprung auf Rang zwei konnte man doch davon ausgehen, dass dieser TSV Friedberg seine weiße Weste noch lange wurde tragen können. Zumal Hochdorf, der Zwölfte vor diesem Spieltag, eine Saison spielte, in der das Team weit unter seinen Möglichkeiten blieb. Die Hausherren mussten auf Jan – Marcos Behr verzichten, der kurzfristig erkrankt war und mit Fieber im Bett lag. Außerdem war Jonas Link nach seiner Verletzung vom Nationalmannschaftslehrgang nicht wirklich fit, er konnte nur kurz auf dem Parkett stehen. Friedberg begann dennoch standesgemäß. In den ersten acht Minuten dominierten die Hausherren die Partie, bis auf 4:0 konnte sich der TSV absetzen. Erst nach eben diesen acht Minuten gelang Hochdorf das erste Tor. Vielleicht hemmte das die Herzogstädter in der Folge. Es sah so aus, als würde es automatisch so weiter gehen wie in den vielen Spielen zuvor. Nun, automatisch läuft im Handball mal gar nichts. Dieser Abstand von vier Toren sollte der höchste bleiben für die Gastgeber während der gesamten Partie. Hochdorf schlug rasch zurück und erzielte zwei Tore in einer Minute. Da machte die Abwehr gerade auf den Halbpositionen nicht den sichersten Eindruck, die Friedberger ließen sich zu einfach ausspielen. Dennoch behielt Friedberg seine Führung, ohne jedoch zu glänzen. Im Angriff herrschte viel Leerlauf, die harte und aufmerksame Defensive der Gäste erwies sich für den TSV als schwer zu knacken. Die Abwehr hatte so ihre Probleme mit dem Gästerückraum, die körperlich überlegenen Schützen von Hochdorf kamen immer wieder zu einfachen Toren. Nach dem 11:8 in der 20. Minute blieb der Vorsprung bis zur Pause bei diesen drei Treffern. Friedberg führte also nach 30 Minuten mit 15:12. Das Ganze ließ sich auch nach 35 Minuten noch gut an. Friedberg war mit Schwung aus der Kabine gekommen und führte mit 17:13. Aber plötzlich lief beim Spitzenreiter nicht mehr viel zusammen. Trainer Hartmut mayerhoffer sah sich gezwungen, nach dem 17:16, sein Team hatte drei Tore in zwei Minuten kassiert, die Auszeit zu nehmen. Aber diesmal hatten seine Worte nicht die gewünschte Wirkung. Nicht nur verlor der TSV seine Führung, nach dem 19:19 geriet sein Team jetzt sogar in Rückstand. Dreimal in Folge versuchten die Herzogstädter es bei diesem Spielstand Mitte der zweiten Hälfte mit Kreisanspielen, dreimal in Folge fing die Abwehr der Gäste den Ball ab und traf per Tempogegenstoß. Diesem 19:22 sollte Friedberg bis zum Ende hinterherlaufen. Keeper Benjamin von Petersdorff hatte bereits die ersten 40 Minuten gespielt, zehn Minuten vor dem Ende kam der 22 – Jährige beim Stand von 22:24 wieder zurück in den Kasten und zeigte gleich einige tolle Paraden. Ihm war es zu verdanken, dass Hochdorf in diesem Zeitraum nur noch zwei Tore warf. Dieses 22:24 ließ Friedberg immer noch alle Chancen auf den Sieg. Doch zum Gewinnen braucht man im Handball Tore, und davon erzielte der TSV heute einfach zu wenig. Zwei symptomatische Beispiele aus den Schlussminuten zeigten den schusseligen Auftritt des Gastgebers an diesem Abend: Miro Ilic, der ansonsten ein gutes Spiel machte, versuchte es beim Stand von 23:25 bei einem Strafwurf mit einem lässigen Lupfer in die Tormitte, anstatt den Ball knallhart ins Eck zu hämmern. Dieses Geschenk nahm der Gästetorwart dankend an. Im nächsten Angriff fuhr Manuel Vilches Moreno einen Gegenstoß, er ging in den Zweikampf gegen den letzten Abwehrspieler, anstatt den völlig freien Rechtsaußen Fabian Maier – Hasselmann direkt neben ihm zu bedienen. Der Spanier wurde abgedrängt, sein Wurf landete am Außennetz, es gab Abwurf. Natürlich kann auch eine sehr gute Handballmannschaft wie der TSV Friedberg einmal einen schlechten Tag haben. Den Fans wurde ihr Samstagabend dennoch gehörig verhagelt, nach dem 24:26 (15:12) Endresultat verließen viele von ihnen die Halle recht zügig. Da aber Balingen - Weilstetten 2 ebenfalls verlor, blieb der Vorsprung auf den Zweiten konstant. Mayerhoffer war nach dem Spiel sichtlich angefressen: „Meine Mannschaft hat vor allem in der zweiten Halbzeit viel von dem vermissen lassen, was uns sonst auszeichnet. 26 Gegentore sind viel für uns, die Abwehr hat doch einige Male gehörig gewackelt. Aber besonders gestört hat mich das unkonzentrierte Angriffsspiel, wir haben so viele technische Fehler produziert wie fast noch nie in dieser Saison. Ich sage es klipp und klar: Wir sind noch nicht Meister, noch lange nicht, und in dieser Verfassung werden wir es auch nicht. Nächste Woche erwarte ich eine andere Mannschaft.“ Seiler (40. – 50.); v. Petersdorff (1. – 40.; 50. – 60.); J. Luderschmid (9); Wagenpfeil; Vilches Moreno (2); Ilic (7/1); Antony (1); Knorr; Maier – Hasselmann (1); Segmüller; Link (1); Feuchtmann; Scholz (3). Domenico Giannino (gia)

    Quelle: Gäubote

    Kai Wohlbold sorgt für den Gänsehaut-Moment
    Handball: Drittligist SG H2Ku Herrenberg verlässt nach 26:24-Sieg über TSG Münster fürs Erste die Abstiegsränge

    ZoomDie zweite Klasse-Aktion von Kai Wohlbold (oben) nach seiner Einwechslung: Zuspiel an Simon Geist (Nr. 21) führt in der Folge zu einem Siebenmeter, den Ingo Krämer kaltschnäuzig verwandelte GB-Foto: Bäuerle Die SG H2Ku Herrenberg hatte bei ihrem 26:24-Heimsieg gegen den Tabellenletzten der dritten Liga, die TSG Münster, mehr Mühe, als ihr lieb sein konnte. Zudem geriet die SG-Sieben nach einer Roten Karte für Torwart Tobias Barthold kurzfristig ins Wanken.

    Andreas Gauss

    Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass die SG H2Ku Herrenberg alle Register ziehen würde, um in der Dritten Bundesliga zu bleiben, dann wurde er am Samstagabend in der 36. Minute erbracht. Da streifte der sportliche Leiter der SG H2Ku, Kai Wohlbold, den Trainingsanzug ab und betrat das Spielfeld. Der 35-Jährige spielte auf der Mitteposition zwei Pässe und löste dann auf, ging auf die linke Außenposition. Wohlbold stand keine 20 Sekunden auf dem Feld, als er über Außen zum Wurf ansetzte und Münsters Torwart Fabian Lieb überwand - 16:14. Die Markweghalle bebte, plötzlich gab es einen infernalischen Lärm. Der Gänsehautmoment hielt die nächsten beiden Angriffe an. Wohlbold bediente Simon Geist mit viel Übersicht am Kreis. Dieser wurde siebenmeterreif gefoult - diesen Part übernahm Ingo Krämer - 17:15 (38.). Dann die dritte Aktion, mustergültig legte Wohlbold für den von außen einlaufenden Krämer auf - 18:15 (41.).

    Sicherlich: Im Handball kommt es zu vielen Szenen, die im Nachhinein als spielentscheidend gedeutet werden können. Aber in diesen fünf Minuten hat die SG H2Ku und vor allem ihr Trainer Stephan Christ gezeigt, dass sie die spielentscheidenden Akzente setzen können. Christ nach dem Spiel: "Es war vorher abgesprochen, dass Kai reinkommt, wenn es die Situation erforderlich macht. Er hat in den letzten zwei Wochen mit der Mannschaft trainiert und sich wieder eine gewisse Fitness erarbeitet, die für eine solche Spielklasse notwendig ist." Eigentlich war Wohlbolds Auftrag, für Ruhe im Aufbauspiel zu sorgen. Dass er selbst ein Tor macht und zwei weitere Treffer initiiert, stand eigentlich in keinem Drehbuch.

    Hernach gab Christ zu, dass sein Einsatz auch einer kurzen Schwächephase von Linksaußen Eike Schmiederer geschuldet war: "Eike hat bislang eine überragende Saison gespielt, da kann man ihm auch mal eine schwächere Partie zugestehen. Da brauchten wir dann den Ingo Krämer auf Außen." Da auch Christian Dürner mit der Doppelbelastung Angriff-Abwehr seine Kräfte einteilen muss und die sonstigen Mitte-Männer Tobias Hold und Tobias Klisch verletzt draußen saßen, war die Notnagel-Situation eingetreten. Wohlbold selbst wollte seinen Einsatz, der eine ganze Halle und natürlich auch das gesamte SG-Team mitriss, nicht überbewertet wissen: "Gegen einen solchen Gegner ist so was in Ordnung, aber das soll jetzt nicht zur Regel werden."

    Allerdings stellten sich die Münsteraner als die harte Nuss dar, vor der Stephan Christ im Vorfeld der Partie gewarnt hatte: "Sie haben elend lange Angriff gespielt und wir haben nicht immer den Zugriff bekommen." Dennoch ließ sich die Startphase nicht schlecht an, Christian Dürner (2) und Christian Rau (1) sorgten für ein 3:0 nach drei Minuten, auch beim 5:2 nach zehn Minuten schien die Welt noch in Ordnung. Mit den Worten "Wir spielen heute Hexenkessel" wollte Hallensprecher Michael Rott zwar das Publikum animieren, doch so richtig Stimmung wollte zunächst nicht aufkommen. Zumal das TSG-Team von Trainer Thomas Goelzenleuchter nicht locker ließ und erstmals beim 6:5 auf ein Tor herankam (13.). Bis zu diesem Zeitpunkt hatten sich Valentin Hörer drei und Dürner eine Fahrkarte geleistet. Da wurde es auf den mit über 620 Zuschauern gut besetzten Rängen doch ein wenig ruhig. Blankes Entsetzen herrschte dagegen in der 17. Minute. Was war passiert? Nun, als die SG sich wieder einmal in der gegnerischen Abwehr festlief und den Ball nach einem unübersichtlichen Abspiel verlor, setzte Münsters Timon Bardenheier zu einem schnellen Tempogegenstoß an. Den Steilpass auf Bardenheier wollte der aus seinem Tor geeilte Tobias Barthold vorher abfangen, touchierte allerdings den Gegenspieler leicht. Das badische Schiedsrichterpaar Tobias Lay/Kay Morlock (Bruchsal/Östringen) beriet sich kurz und zeigte dem SG-Torhüter Rot. Die Zuschauer waren entsetzt. Doch das Regelwerk, das erläuterte Michael Rott auch schnell über das Mikrofon, ist in einem solchen Fall eindeutig: Der Torwart darf in einem solchen Fall nicht eingreifen und müsste gar zur Seite springen, um eine solche Kollision zu vermeiden. Bei geringster Berührung ist eine Rote Karte gerechtfertigt. Christ: "Das war natürlich für uns eine Schrecksekunde." In der 23. Minute, beide Teams lieferten sich nun einen offenen Schlagabtausch, knickte Valentin Hörer um, musste einige Minuten lang im Regieraum verbunden werden. Wieder zurück auf dem Feld machte der SG-Torjäger aber mit drei Treffern in Folge alles richtig, mit einer 14:10-Führung hatte sich das Heimteam für eine im Grunde gute erste Hälfte doch noch belohnt.

    Da konnte Stephan Christ in der Spielanalyse auch über manche Unebenheit hinwegsehen: "Klar war das nicht eines unserer besten Spiele. Aber die Mannschaft war heiß und hat 60 Minuten alles gegeben. Und das ist das, was im Abstiegskampf zählt: Wille und Einstellung." Wichtig sei es eben, die Heimspiele zu gewinnen. Unter dieser Prämisse war dann auch das Wohlbold-Comeback zu sehen, welches die SG-Mannschaft tatsächlich wieder in ein ruhigeres Fahrwasser brachte. Zumal Daniel Rebmann im SG-Tor von Minute zu Minute das Wurfbild des auf Halblinks agierenden Vilius Jouzaitis immer besser studierte und bei einer 4:6-Unterzahl-Situation in der 50. Minute - Ingo Krämer und Patrick Sattler hatten kurz nacheinander zwei Minuten aufgebrummt bekommen - zwei wichtige Paraden in Folge zeigte. Mit einer Fünf-Tore-Führung (24:19/51.) ging es in die Schlussphase. Da ließ die SG H2Ku erstaunlich wenig zu, so dass die TSG Münster bis zum 26:24-Endstand nur noch auf zwei Treffer herankam.

    Und da Groß-Umstadt sein Derby gegen Groß-Bieberau verlor, ließ die SG H2Ku sogar noch den Abstiegsrang hinter sich. Stephan Christ: "Jetzt haben wir es wieder in der eigenen Hand." Allerdings wartet nächsten Samstag mit dem Heimspiel gegen den HBW Balingen-Weilstetten ebenfalls ein kniffliges Derby auf Christ & Co.

    SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold (beide im Tor), Hörer (4), Tremmel, Rau (5), Schmiederer (1), Sattler (1), Soteras-Merz (1), Dürner (5), Krämer (8/4), Wohlbold (1), Geist

    TSG Münster: Lieb, Biermann (beide im Tor), Schreiber, Will (2/1), Dobhan, Bacik, von Rekowski, Bardenheier (2), Djuricin (2), Juozaitis (6), Ulshöfer (3), Frieman (6), Kunz (1), Djurdjevic (1)

    Quelle: HP TV Kirchzell

    Kantersieg gegen Zweibrücken - Der „TVK- Express“ fährt wieder in die richtige Richtung
    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 17.03.2013


    Die Odenwälder traten die Partie gegen die Pfälzer allerdings mit einigen Bauchschmerzen an. Zum einen fielen die mit Doppelspielrecht ausgestatteten Spieler des TV Grosswallstadt Andi Wolff und Florian Eisenträger aus. Bei Torwart Wolff war ein Einsatz von vorn herein nicht geplant, da er sich voll und ganz auf das Spiel des TVG am Tag danach konzentrieren sollte. Linksaußen Eisenträger kam unter der Woche mit einer Grippe vom Lehrgang der Sportfördergruppe der Bundeswehr zurück und konnte bis zum Samstag nicht spielfähig gemacht werden. Zudem zog sich Ergänzungsspieler Nico Polixenidis im Training eine Rippenverletzung zu. Er stand zwar für alle Fälle bereit, hätte aber laut Trainer Gottfried Kunz „maximal auf und ab laufen“ können. So blieben dem TVK gerade einmal sieben gesunde Feldspieler. Zum anderen wusste man auch nicht genau, wie die Mannschaft die Niederlage der Vorwoche verdaut hat, ob vielleicht etwas Unsicherheit oder gar Übermotivation an der Leistung zerren sollten. Eine Konstellation die gegen einen Gegner, der nichts zu verlieren hat, immer für reichlich Nervosität sorgt.

    Diese Nervosität war zu Beginn des Spiels auch ein wenig zu spüren. Zweibrücken zeigte seine Qualitäten im gebundenen Spiel und konnte die TVK- Abwehr bis zum 6:6 in den ersten zehn Minuten vor erhebliche Probleme stellen. Doch die Gastgeber kämpften sich aber in dieses Spiel und gewannen zunehmend an Sicherheit. Die Defensive sorgte für mehr Unterberechungen des SV- Angriffsspiels und in der Offensive erspielte man sich viele gute Gelegenheiten. Vor allem Kreisläufer Marius Fuchs nutzte die Freiräume der offensiven Gäste-Abwehr und erzielte sechs seiner insgesamt sieben Treffer in Durchgang eins. Bis zur Mitte der ersten Hälfte hatte sich der TVK ein wenig vom Gegner lösen können und führte in der 20. Minute zum ersten Mal mit vier Toren (12:8). Dieser Vorsprung konnte bis zur Pause auf einen fünften Treffer Differenz (17:12) ausgebaut werden.

    Nach Wiederbeginn sahen die Zuschauer in der Amorbacher Parzival-Halle einen TVK, der keine zwei Meinungen über den Sieger dieser Partie zulassen wollte. Die Abwehr bewegte sich schnell und aggressiv, ohne dabei an Kompaktheit zu verlieren. So konnten Fehlwürfe provoziert und wichtige Ballgewinne erzielt werden. In der Vorwärtsbewegung drückten die sieben verbliebenen Odenwälder dann mächtig aufs Tempo und nutzen jede sich bietende Gelegenheit, um zu einfachen Gegenstoßtoren zu kommen. Dieses Mal war es Linkshänder Steffen Kaufmann, der in seiner unnachahmlichen Art fünf Tore in den ersten zwölf Minuten der zweiten Halbzeit erzielte. 28:15 stand es in dieser 42. Minute und die Frage nach dem Sieger war endgültig beantwortet. In der Folge musste der TVK dem eigenen hohen Tempo ein wenig Tribut zollen, sodass sich einige Unkonzentriertheiten in der Defensive einschlichen. Die Spieler machten aber bis zum Ende viel Druck und hatten sichtlich Spaß an ihrer Leistung. Zweibrücken lies sich nie wirklich vom hohen Rückstand demotivieren, hatte aber auch recht früh erkannt, dass an diesem Tag nichts mehr zu holen war. Das Endergebnis von 38:25 spiegelt vielleicht nicht die Qualitätsunterscheide beider Mannschaften wider, ist aber ein Indikator für den Kirchzeller Siegeswillen dieses Spiels.

    Der TVK spielte in folgender Besetzung:
    Johannes Klimmer, Sandro Friedrich; Philipp Baier , Andi Kunz 4/1, Steffen Kaufmann 8, Tim Mechler 7, Mario Stark 8, Marius Fuchs 7, Felix Hain 4, Nico Polixenidis.

    Quelle: HP Kronau

    [17.03.13 > HSG Nieder-Roden - SG KÖ 31:35 (14:16)]
    Jung-Löwen holen Vorentscheidung nach

    Die Jung-Löwen feierten zum Auftakt der Auswärtsserie einen wichtigen Sieg. Die Gärtner-Sieben siegte bei der HSG Nieder-Roden mit 35:31(16:14). Durch den Sieg kletterten die Gelbhemden auf Platz sechs der 3.Liga Süd und entledigten sich wohl als Abstiegssorgen.

    Von Beginn entwickelte sich eine umkämpfte Partie zwischen den Aufsteigern. Beide Teams schienen sich der Bedeutung des richtungsweisenden Spiels bewusst, denn neben dem hohen Einsatz war die Fehlerquote auf beiden Seiten hoch. In der Anfangsphase profitierten vor allem die Jung-Löwen und legten einen 4:1-Blitzstart hin. Eine Zeitstrafe gegen Abwehrchef André Bechtold und wenig später gegen Kai Dippe brachte Nieder-Roden ins Spiel (7:6, 11.). In der Folgezeit blieb die Partie ausgeglichen. Erst gegen Ende des ersten Abschnitts übernahmen die Jung-Löwen wieder das Kommando und gingen bis zur Pause mit 16:14 in Führung. SG-Coach Gärtner war allerdings mit der ersten Hälfte nur teilweise zufrieden und sah zu viele „unnötige technische Fehler und vergeben Chancen“.

    Nach dem Wechsel blieb die Partie weiter umkämpft. Die Jung-Löwen konnten die zwei Tore-Führung halten. Dabei boten die Gelbhemden im Angriff wieder mal eine gute Leistung. Sie fanden gegen die offensive Abwehr immer wieder Lösungen und konnten sich Mitte der zweiten Halbzeit erstmals auf vier Tore absetzen (24:20, 43.). Im Anschluss verpasste der Bundesliga-Nachwuchs durch viele individuelle Fehler die Führung auszubauen und damit die Vorentscheidung. Nieder-Roden bewies Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel (29:30,55.). Aber angeführte von den beiden starken Rückraumspielern David Schmidt und Nils Kretschmer gelang den Jung-Löwen das 32:29. Am Ende siegten die Kraichgauer mit 35:31 und feierten ausgelassen mit dem Lied „Wir gewinnen sowieso“.

    „Die Jungs haben eine tolle Antwort auf die Niederlage letzte Woche gegeben. Natürlich haben wir viele unnötige Fehler gemacht, aber wir haben die richtige Einstellung gezeigt.“, war SG-Coach Gärtner nach dem wichtigen Auswärtserfolg zufrieden.

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich - Michel Abt (7), Nils Kretschmer (6), David Schmidt (7), Kai Dippe (6), Gianluca Pauli (1),
    Stefan Jochim (4), André Bechtold (1), Kai Rudolf (2), Patrick Körner, Michael Körner, Nicolas Herrmann (1)

    Quelle: HP Nieder Roden

    M1: HSG nach Heimniederlage im Abstiegskampf
    HSG Nieder-Roden – SG Kronau-Östringen 31:35 (14:16)


    :
    Enttäuschung stand in den Gesichtern der HSG Akteure nach der deprimierenden Heimniederlage gegen den Bundesliganachwuchs der Rhein-Neckar-Löwen. Als dann noch die Ligaergebnisse bekannt wurden, kam Ratlosigkeit auf, denn die Konkurrenten um den Klassenerhalt konnten alle, bis auf Groß-Umstadt, Siegpunkte erringen. Jetzt sind es nur noch 4 Punkte vor den Abstiegsrängen.

    Der Spielverlauf zeigte deutlich, daß die HSG im Angriff trotz ihrer 31 Tore Defizite hatte. Es wurde nicht zielstrebig das Tor angesteuert, sondern mit zu vielen Querpässen versucht zum Torerfolg zu kommen. Einzig das Spiel an den Kreis war zufriedenstellend, was die 6 Tore von Christian Schmid und 2 Tore von Ben Weber zeigen.

    Die HSG geriet schnell in Rückstand (1:4), konnte aber bis zur 8.Minute auf 5:5 ausgleichen und sogar mit 7:6 durch einen Doppelschlag von Tim Henkel in der 12. Minute in Führung gehen. Durch einen Dreier gelang Kronau das 7:9 und diesen Vorsprung gaben sie auch bis zum Pausenpfiff nicht mehr her (14:16).

    Die Baggerseepiraten mußten durch ihr offensives Abwehrverhalten sehr viel Kraft aufwenden, was bei dem kleinen Kader in der zweiten Hälfte zum Problem wurde. Kronau zeigte schnellen, variantenreichen Angriffshandball und war in der Abwehr kompromisslos. Auch das Wurfglück war ihnen hold, was man bei der HSG nicht sagen konnte. Zahlreiche Fehlwürfe und einige technische Fehler auf Seiten der HSG nutzte Kronau zu einer 20:24 Führung (45.Min). Die HSG versuchte nun alles, sie kämpfte, zeigte Moral und kam in der 55.Minute durch den 9-fachen Torschützen Timo Kaiser zum 29:30 Anschlußtreffer. Anschließend war das Glück auf Seiten des Gegners. 2 Lattenknaller von Philipp Keller und Tim Henkel wurden im Gegenzug mit Torerfolgen abgeschlossen. Nach diesem 29:32 spielte Kronau routiniert das Spiel zu Ende und konnte einen 31:35 Auswärtssieg bejubeln.

    Am kommenden Samstag steht durch diese 2. Heimniederlage das Team von Alex Hauptmann ein wenig unter Druck, wenn sich die TSG Groß-Bieberau im Südhessenderby in der Halle Wiesbadenerstr. mit der HSG misst. Groß-Bieberau hat z.Zt einen guten Lauf und konnte im Derby gegen Groß-Umstadt einen 30:28 Sieg einfahren.

    Alex Hauptmann forderte deshalb im Trainergespräch die HSG-Anhänger auf, durch ein volles Haus ihre Unterstützung für die Mannschaft zu zeigen. Die Fans müssen am Samstagabend wie ein „achter“ Mann hinter ihren Baggerseepiraten stehen, dann können gegen Groß-Bieberau wichtige Punkte gegen den Abstieg errungen werden.

    Mannschaft: Marco Rhein (1.-60.) 16 Paraden, Marvin Hoppenstaedt; Stefan Seitel 1, Alex Weber, Tim Henkel 5, Sebastian Schulz 5/2, Christian Schmid 6, Ben Weber 2,Björn Christoffel, Michael Weidinger 2, Timo Kaiser 9, Keller Philipp 1;

    2-Min HSG 5 SG 5

    7-m HSG 2/2 SG 3/2

    Quelle: Darmstädter Echo


    18. März 2013 | Von Hans-Peter Seubert

    Quelle: Darmstädter Echo


    Gäste tanzen nach dem Derby


    Handball, Dritte Liga – Groß-Umstadt unterliegt Groß-Bieberau 28:30 vor 900 Zuschauern


    „Ich schaff’ das schon. Bis jetzt haben wir in allen Auswärtsspielen, in denen ich alleine war, gewonnen.“ Groß-Bieberaus Torwart Markus Podsendek – Andre Karmatschek fehlte wegen Grippe und Abitur-Stress – sollte recht behalten. Am Ende des Drittliga-Schlagers tanzten die Gäste. Die Garde des TV Groß-Umstadt stand geschlagen – und zurückgerutscht auf Abstiegsplatz 14 – in der Halle. Der effektivste Spieler, Kreisläufer Oliver Schulz (8 Treffer), brachte das erschütternde Ergebnis auf den Punkt: „Wir waren im Angriff nicht effizient und auch das Deckungsverhalten war zu zaghaft. Wenn du ein Derby gewinnen willst, musst du den Kampf annehmen.“

    Gäste-Kapitän Mathias Konrad (6), nach dem Wechsel neben Alexander Lemke (4) und dem Halbrechten Michael Malik (9/2) Garant des Husarenstreichs, plauderte entspannt: „Ich bin jetzt fünf Jahre in Groß-Bieberau, das war der deutlichste Derby-Sieg.“ Das Hinspiel vor 1300 Zuschauern in der Darmstädter Böllenfalltorhalle endete am 4. November 25:25. Spielmacher Lemke setzte selbstbewusst einen drauf: „Ab der 45. Minute haben wir gezeigt, was wir können.“

    Groß-Umstadts Sportlicher Leiter Holger Zindt, war angefressen wegen der Leistung seiner Helden: „Wir müssen jetzt den Mund abwischen. Wir haben keine angenehmen Spiele mehr.“ Heißt im Klartext Abstiegskampf. Verschärft am Mittwochabend (20 Uhr) im Nachholspiel gegen den Vorletzten SV Zweibrücken.

    Das faire Derby lebte von Kampf, Spannung und Solisten. Die Torhüter Karim Ketelaer (Groß-Umstadt) und Markus Podsendek stachen. Die reifere Spielanlage, Disziplin, sowie in Halbzeit zwei die zielstrebige Leistung des Rückraums und der Abwehr waren beide Zähler wert. Der Tabellenvierte hatte vor der Pause Mühe mit der Überfall-Abwehr der Gastgeber (4-1-1), die schnell und aggressiv Verwirrung stiftete. Da ließ sich der Rückraum zu Fehlwürfen und Ballverlusten hinreißen. In der Abwehr bestrafte der ausgefuchste Kreisläufer Oliver Schulz mit sechs seiner acht Treffer zwischen der 15. und 30. Minute Lücken und Unordnung im Mittelblock. 11:8 (22.) und 13:10 (25.) führte der Herausforderer.

    Groß-Umstadts Rückraum, Mittelspieler Tegaday Ramos-Nuez (4) ausgenommen, entpuppte sich weitgehend als Ausfall. Torjäger Florian See halbrechts brauchte für 5/2 Treffer 16 Wurfversuche. Hüne Philipp Becker (halblinks/3) wirkte hüftsteif und ziellos. Vor allem in der zweiten Halbzeit zwang Groß-Bieberau den Angriff in die Mitte, wo der Abwehrriegel die Schützen aggressiv konterte oder zu Notwürfen zwang. Trainer Tim Beckmann: „Wir sind immer dahin gegangen, wo es eng wurde und die langen Spieler des Gegners standen – ins Zentrum.“

    Die Strategie war anders verabredet: den Gegner ins Rollen bringen und an den Nahtstellen zwischen Außen und Halben knacken. Beckmann: „Zu viele Spieler haben nicht ihre Leistung abrufen können.“ Da greift die beste Taktik nicht. Rechtsaußen Kai Kramer (vier Versuche, vier Treffer) wies einen Weg, wie die Odenwälder verwundbar waren.

    Acht Minuten vor dem Abpfiff (24:25) schwächte sich der Verlierer mit Zeitstrafen gegen Schulz und See. Die cleveren Gäste – allen voran Kapitän Konrad und Malik – bedankten sich. Beim 29:24 (56.) begannen die Odenwälder, mit ihnen gut 200 Anhänger, mit dem Jubel. Spielertrainer Florian Bauer, der mutig beide Halbzeiten mit der jungen Garde begann und, wenn es eng wurde, die Haudegen Dennis und Alexej Rybakow sowie sich selbst einwechselte, erkannte: „Wir hatten sechs Rückraumspieler und wir hatten von hinten heraus mehr Power und Kampfkraft.“ Dieses Rezept ging auf.


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    Quelle: HP Groß Umstadt

    TVG am Mittwoch im Abstiegskampf erneut gefordert
    18.03.13 09:05
    Von: Holger Zindt

    Bitterer Rückschlag gegen Groß-Bieberau!

    TVG am Mittwoch im Abstiegskampf erneut gefordert

    Das Unternehmen „Klassenerhalt“ der 3. Liga Handballer des TVG Groß-Umstadt hat am vergangenen Samstag mit der Heimniederlage im Derby gegen die TSG Groß-Bieberau einen gehörigen Dämpfer erhalten. Die verdiente Niederlage beförderte den TVG in einer 3. Liga, in der überraschende Ergebnisse im Moment wieder an der Tagesordnung sind, leider erneut auf einen Abstiegsplatz. Einen Platz, den man nach tollen Auftritten gegen Konstanz und Heilbronn zu Beginn der Aktion „Mission Impossible?“ eigentlich schon hinter sich gebracht hatte.

    „Wir konnten leider zu keiner Zeit an die teilweise begeisternden Auftritte zu Hause gegen Konstanz und Heilbronn anknüpfen“, konstatierte sichtlich gefrustet der sportliche Leiter des TVG, Holger Zindt, unmittelbar nach dem Spiel.

    „Sicherlich haben einige Spieler Respekt vor der großen Derby-Kulisse gehabt, andererseits passieren im Abstiegskampf dann leider auch Dinge, die unter normalen Umständen nicht passieren würden. Wir haben unseren Jungs aber nach der ersten Enttäuschung auch klar gemacht, dass Hinfallen jederzeit erlaubt ist. Nur müssen wir wieder aufstehen. Und das in diesem Falle ganz schnell, denn schon am Mittwochabend kommt es in der Heinrich-Klein-Halle zum ultimativen Abstiegsendspiel gegen den Tabellenvorletzten aus Zweibrücken.“

    Während die Mannschaft des TVG am Samstagabend sicherlich nicht ihren besten Tag erwischt hatte, konnte man das vom TVG Anhang zum Glück nicht behaupten. Zwar ohne Eintracht Legende Oka Nikolov (Lieber Oka, wenn Du das hier liest, sieh bitte zu, dass Du am Mittwoch in die Halle kommst. Wir haben sehr viele Eintracht-Fans in der Mannschaft und inzwischen bist Du für die Jungs so etwas wie ein Glücksbringer im Abstiegskampf geworden …) aber dennoch bestens motiviert, stand eine volle Heinrich-Klein-Halle bis zum bitteren Ende hinter dem Team des TVG!

    Ein Mittwochabend ist sicherlich kein perfekter Tag für ein Abstiegsendspiel. Aber jetzt zeigt sich um so mehr, wie und ob die Groß-Umstädter Handballgemeinde zusammen hält. Daher ergeht an dieser Stelle auch noch einmal der Aufruf an alle Handballfreunde auf der Weininsel, jetzt nicht locker zu lassen und das TVG Team auch in den nächsten Spielen zu unterstützen. Ein Sieg gegen Zweibrücken würde die Mannschaft von Trainer Tim Beckmann wieder zurück auf einen Nichtabstiegsplatz führen – eine Niederlage wiederum würde die Schlinge um den Hals der Groß-Umstädter Handballer noch etwas enger ziehen.

    Das Unternehmen Klassenerhalt ist nach der Heimniederlage im Derby gegen die TSG Groß-Bieberau ins Stocken geraten! Am Mittwoch beim Nachholspiel gegen Zweibrücken muß unbedingt ein Heimsieg her!

    Die 3. Liga spielt unterdessen etwas verrückt, betrachtet man die Ergebnisse der letzten Wochen. Nachdem feststeht, dass keine der Mannschaften in Liga 3 aufsteigen wird und will – keine der Topmannschaften hat die hierfür notwendigen Lizenzunterlagen für Liga 2 eingereicht – kämpfen lediglich die Abstiegskandidaten mit dem Messer zwischen den Zähnen und punkten fleißig weiter. Nachdem der Aufsteiger Germania Großsachsen inzwischen auf 25 Pluspunkte kommt und als gerettet betrachtet werden darf, beginnt die Abstiegszone wohl schon mit Platz 9 und der HSG Nieder-Roden – nach Ostern übrigens der nächste Gegner, der sich auf der Weininsel vorstellen wird.

    Das Tabellenende der 3. Bundesliga
    8. Germania Großsachsen 25:23
    ..9. HSG Nieder-Roden 22:24
    10. SG Köndringen/Tenningen 22:26
    11. TV Hochdorf 22:26
    12. TSV Neuhausen/Filder 20:28
    13. SG Herrenberg 19:27
    14 TV Groß-Umstadt 18:28
    15. SV 64 Zweibrücken 14:32
    16. TSG Münster 8:38

    Es bleibt also auch die nächsten Wochen extrem spannend im Abstiegskampf für den TVG. Das Projekt „Nichtabstieg“ geht weiter und wird den TVG nun ganz sicher bis zum letzten Spieltag begleiten. Spannung ist also garantiert.

    Um so mehr kommt es nun aber auch auf die Unterstützung durch die zahlreichen TVG-Fans an!

    Mittwoch, 20. März, 20:00 Uhr, Heinrich-Klein-Halle – dieser Termin sollte fest im Kalender eines jeden TVG-Fans stehen.

    Quelle: HP Neuhausen

    Heim-Serie gegen Horkheim gerissen - 23:30-Niederlage

    Kaum ein Durchkommen gab es in der zweiten Halbzeit für Spielmacher Simon Wohlrabe und die MadDogs gegen Horkheim.


    Eine verdiente aber eigentlich völlig unnötige 23:30-Niederlage mussten die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen im Heimspiel gegen den TSB Heilbronn-Horkheim einstecken. 40 Minuten lang war die Partie völlig offen, aber insgesamt 14 Fehlwürfe, bei nur acht Treffern nach dem Wechsel, sprechen eine deutliche Sprache. Durch die Siege der Konkurrenz ist die Situation nun noch prekärer und der Vorsprung zum ersten Abstiegsplatz beträgt nur noch zwei Punkte.

    „Ich bin heute sehr sehr zufrieden. Vor dem Spiel sind uns Evgeni Prasolov und Sebastian Seitner ausgefallen und Felix Knoll direkt nach der Halbzeit wegen drei Zeitstrafen. Danach haben wir sehr gut gespielt und überragend verteidigt. In der ersten Halbzeit war es noch sehr eng, aber die Rote Karte hat uns dann noch enger zusammenrücken lassen, weil alle wussten, dass sie mehr tun müssen. Die Abwehr ist gut gestanden und vorne haben wir intelligent gespielt. Endlich haben wir auswärts wieder gewonnen und zum ersten Mal überhaupt in Neuhausen“, zeigte sich ein vollkommen gelöster Gäste-Coach Volker Blumenstein.

    Anders sah es natürlich bei seinem Gegenüber Florian Beck aus: „Der Sieg für Horkheim ist verdient, aber etwas zu hoch ausgefallen, weil es lange Zeit sehr knapp war. Unsere gerade einmal acht Tore in der zweiten Halbzeit sind der Knackpunkt, weil demgegenüber 14 Fehlwürfe stehen. Horkheim hat sehr gut gedeckt und wir haben uns lange Zeit die Zähne ausgebissen. Außerdem war der TSB auf den Halbpositionen sehr durchschlagskräftig. Unseren jungen Spielern hat heute leider das Glück im Abschluss gefehlt. Wir wissen, was die Stunde geschlagen hat und schauen nicht zurück, nur nach vorne.“

    Den ersten Treffer markierten die MadDogs, aber ein 3:0-Zwischenspurt der Gäste war die entsprechende Antwort. Erst beim 4:4 (8.) gelang wieder der Ausgleich und auf die nächste Führung der Hausherren mussten die Zuschauer bis zum 6:5 (10.) warten. Dem 7:6 (12.) folgte ein 5:0-Lauf der Unterländer, dem die Filder-Handballer drei Tore in Folge entgegensetzten. Bis zum 11:14 blieb Horkheim konstant vorne, ehe die Beck-Sieben mit vier erfolgreichen Abschlüssen in Serie, die Überzahlsituationen konsequent ausnutzte. Außerdem stand in dieser Phase auch die Abwehr besser. Doch mit der Pausensirene verwandelte Horkheims Alexey Prasolov einen Freiwurf direkt zum 15:15-Halbzeitstand.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs hatten die Gastgeber einige Male die Gelegenheit wieder in Führung zu gehen, aber entweder wurden schlechte Wurfpositionen gewählt, das Glück fehlte, oder Horkheims Torwart Wojciech Honisch hatte etwas dagegen. Der Turn- und Sportbund ließ sich nicht zweimal bitten und baute den Vorsprung innerhalb von acht Minuten von 18:19 auf 19:24 aus. Damit war die Partie eigentlich schon entschieden, auch wenn der TSV nochmals alles versuchte. Auf weniger als vier Tore ließen die Gäste den Abstand aber nicht mehr zusammenschmelzen. In den letzten sieben Zeigerumdrehungen vergrößerten sie ihn sogar noch bis auf sieben Treffer.


    TSV Neuhausen – TSB Heilbronn-Horkheim 23:30 (15:15)

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (2), Fuchs (2), W. Kroll (2), Klingler (4), Wohlrabe (2), Grundler, Flechsenhar (1), Stratmann, Frey (10/3).

    TSB Heilbronn-Horkheim: Eipperle, Honisch, Weckerle, A. Prasolov (2), Günthner (2), Maurer (2), F. Knoll (2), P. Kroll (8/3), Fähnle, Schumacher (8), R. Kroll (1), König (5).

    Schiedsrichter: Drechsler/Hutner (Fürstenfeldbruck/Lauben).

    Zuschauer: 500.

    Zeitstrafen: Durst, Fuchs, W. Kroll, Flechsenhar; A. Prasolov, Maurer, Knoll (3),

    Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Knoll wegen drei Zeitstrafen (40.).

    Siebenmeter: 4/3 Wohlrabe scheitert an Honisch, 3/3.

    Quelle: Badische Zeitung

    Montag, den 18. März 2013 um 07:46 Uhr Lars Bargmann .Köndringen-Teningen überrascht in der "Schänzlehölle"
    Andersen-Sieben gewinnt das südbadische Derby in Konstanz mit 20:19 / Chris Berchtenbreiter bester SG-Werfer.

    Damit haben die wenigsten gerechnet: Als krasser Außenseiter holte die SG Köndringen-Teningen am Samstag beim Topteam in Konstanz zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der dritten Bundesliga. Bei näherem Hinsehen entpuppte sich das Topteam hingegen als Notsieben von HSG-Coach Daniel Eblen. Den Teningern war das egal, "nächste Woche fragt keiner mehr danach, da stehen einfach nur zwei Punkte", sagte der Teninger Übungsleiter Ole Andersen nach dem 20:19-Erfolg in der "Schänzlehölle".

    Es ging ausgesprochen gut los für die Gäste, die nicht nur mit 3:1, sondern nach Chris Berchtenbreiters Tor in der 18. Minute sogar mit 9:3 nach vorne stürmten. Bis zur Pause (13:9) änderte sich an der Überlegenheit der ebenfalls nicht berauschend spielenden Gäste wenig. Nach Wiederanpfiff ließen die Breisgauer die Seehasen auch lange nicht näher als zwei Tore herankommen. Doch in der Schlussphase hätte die SG nach dem 20:17 doch noch den Ausgleich kassieren können, wenn nicht Keeper Philipp Grangé den finalen Wurf der Seehasen vereitelt hätte.

    "Ich glaube, dass die Konstanzer in der Besetzung der moralische Sieger waren, wir aber der in der Tabelle", kommentierte Andersen. Mit seiner Offensive – die von vielen individuellen Unzulänglichkeiten geprägt war – war der Mann überhaupt nicht einverstanden, mit dem Einsatzwillen und der Abwehrarbeit hingegen sehr wohl. Bester Werfer war übrigens der junge Chris Berchtenbreiter.

    Da aber auch die Konkurrenz im Rennen ans rettende Ufer nicht geschlafen hat und die Liga an jedem Wochenende wieder kuriose Ergebnisse produziert, glaubt Andersen, dass mittlerweile 28 Punkte nötig sind, um sicher drin zu bleiben. Der Kontostand der SG beläuft sich nun auf 22. "Wenn wir aber so weiterspielen wie in den vergangenen sechs Wochen (da holte die SG acht Punkte aus sechs Spielen, Anm. d. Red.), dann bleiben wir sicher drin."

    Die Partie in Konstanz war übrigens wie das Hinspiel von einer schweren Verletzung überschattet: War es in Teninger Daniel Warmuth, der vom Platz getragen werden musste, war es vorgestern der junge Yannick Schatz. Allein der Spielverlauf glich sich überhaupt nicht. Aber das war wohl in erster Linie dem Konstanzer Kader geschuldet.

    Quelle: HP Köndringen Teningen

    Montag, den 18. März 2013 um 12:02 Uhr Markus Wenning .Zwei blaue Augen und zwei Punkte
    Gegen die absolute Rumpftruppe der HSG Konstanz gewinnt die SG K/T letztlich glücklich mit 20:19 (13:10).


    Die Liste der ausgefallenen Konstanzer war vor dem Spiel schon so lange wie die der Teninger beim Hinspiel. Mit Matthias Faißt und Sebastian Groh fehlten neben anderen zwei Stammkräfte. Gleichzeitig spielte die Zweite der Konstanzer auswärts, welche genauso wie die Zweite der SG noch um den Aufstieg in die Südbadenliga kämpft. Damit blieben den Seehasen nur noch wenig Alternativen auf der Bank.

    Die SG aus dem Breisgau hatte sich aber vorgenommen jede Aufstellung der Gäste mit der gleichen Intensität zu bekämpfen, um die dringend benötigten zwei Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Dies gelang auch bis zum Stand von 9:3 gut. In der Folge ging jedoch die Angriffsleistung immer weiter unter und die teilweise doch noch gut herausgespielten Chancen waren häufig Beute des Gästekeepers Glatt oder schossen schlichtweg am Gehäuse vorbei. Die Gelb-Schwarzen konnten sich dank einer soliden Abwehrleistung gegen schwache Gastgeber auch bei ihrem Schlussmann Grangé bedanken, dass die Konstanzer bis zum Schluss nicht zu nahe herankamen. Als sich dann auch noch Yannick Schatz verletzte schien die Partie gelaufen. Aber die SG, die in der 45. Minute immer noch mit 4 Toren in Front lag, ließ wiederholt einige Siebenmeter und hochkarätige Chancen aus und brachte sich gegen wacker kämpfende Konstanzer selbst wieder in die Bredouille.

    Die Konstanzer bewiesen unterdessen wie unberechenbar ein verwundetes Tier ist und kamen kurz vor Schluss noch auf ein Tor heran. Der letzte Angriff der Gäste verpuffte wie so viele zuvor und mit dem siebten Feldspieler kamen die Gastgeber über Rechtsaußen fünf Sekunden vor dem Ende noch zu einem Abschluss, welchen Grangé glücklicherweise parieren konnte.

    Am Ende stehen zwei Punkte auf der Habenseite und wenn man die Ergebnisse der Konkurrenz betrachtet sieht man wie wichtig dieser Sieg war, auch wenn das Spielerische dieses Spiels eher zum Abgewöhnen war.

    In der kommenden Woche haben die Jungs von Ole Andersen nun Zeit sich zu regenerieren. Am Ostersamstag steht dann das FinalFour um den SHV-Pokal an. In Oberkirch will sich das Team aus Teningen im Duell mit Willstätt ins Finale spielen um dort wieder einmal die Qualifikation für den DHB-Pokal in der kommenden Saison zu schaffen. Von dem Spiel in Konstanz redet dann niemand mehr. Im April muss der Fokus dann auf dem Klassenerhalt liegen. In den Heimspielen gegen Balingen sowie die aktuellen Absteiger aus Münster und Zweibrücken müssen die Punkte erkämpft werden um den Klassenerhalt zu sichern. Dazu bedarf es allerdings einer deutlichen Leistungssteigerung. Abstiegskampf muss nicht schön sein, denn am Ende zählen tatsächlich nur die Punkte. So unansehnlich wie in Konstanz muss er allerdings auch nicht noch einmal werden.

    Auch im Osten gibt es den ersten Rückzug:

    Handball: 3. Liga Ost
    Dem HSC fehlt das Geld für die Zweite Liga
    Vorsitzender Dieter Schulz erteilt der Teilnahme an möglichen Relegationsspielen endgültig eine Absage

    Am Montagmittag gegen 13 Uhr hatte es offiziellen Charakter: Handball-Drittligist HSC Bad Neustadt wird – sollte er die Saison in der Staffel Ost als Zweiter beenden – auf mögliche Relegationsspiele um den Aufstieg in die Zweite Bundesliga verzichten. Das teilte der Klub in einer Presseerklärung mit. Relegationsspiele zwischen den Zweiten der vier Staffeln der 3. Liga werden angesetzt, falls ein Staffelmeister sein Aufstiegsrecht nicht wahrnimmt oder keines besitzt. Der TSV Friedberg, mit fünf Zählern Vorsprung Spitzenreiter der Süd-Staffel, hat den Deutschen Handballbund längst davon in Kenntnis gesetzt, dass er den Aufstieg ins Bundesliga-Unterhaus sausen lässt.

    weiter bei der Mainpost


    Richtige Einstellung ( wenn die Finanzen es nicht zulassen ), lasst Euch nicht mit aller Gewalt durch den DHB in die Schuldenfalle treiben.

    Sicherlich sehr, sehr schade für die Spieler und auch für den noch Trainere des HSC Obinger, sowie für die fans des HSC, aber es ist vollkommen nachvollziebar.

    Respekt für diese Entscheidung.
    Aber zieht die Runde voll durch und vor allem haut am 20.April Coburg weg.
    Ich werde mir dieses Spiel wohl nicht entgehen lassen. Ist bei mir schon viel zu lange her, dass ich ein Spiel des HSC gesehen habe.

    Quelle: Südkurier

    Diesmal hat es nicht ganz gereicht für Konstanz
    18.03.2013 Von ULRICH HAAFF

    Die von weiteren Spieler-Ausfällen geschwächte HSG Konstanz hat ihr Heimspiel gegen Köndringen-Teningen mit 19:20 verloren
    Handball3. Liga

    HSG Konstanz
    SG Köndringen-Teningen
    19:20 (9:13)

    Einen Handball-Leckerbissen durfte man angesichts der Voraussetzungen mit Abstiegskampf pur auf Seiten der SG Köndringen-Teningen und personellem Notstand bei der gastgebenden HSG Konstanz im Vergleich der beiden südbadischen Kontrahenten nicht erwarten. Was die rund 500 Zuschauer am Samstagabend dann aber geboten bekamen, war einmal mehr pure Spannung in der Schlussphase.

    „Konstanz hätte dieses Spiel durchaus gewinnen können, ein Unentschieden wäre ohne Frage verdient gewesen. Aber in zehn Tagen fragt niemand mehr danach“, äußerte sich Köndringens Trainer, der ehemalige dänische Nationalcoach Ole Andersen, erleichtert darüber, zwei Punkte aus Konstanz entführt zu haben. Denn obwohl die HSG Konstanz bereits ab der zehnten Spielminute auch noch auf Yannick Schatz verzichten musste, der sich bei seinem Anschlusstreffer zum 3:4 (9.) verletzte und nach einer erfolgreichen Abwehraktion mit Simon Gessler ein weiterer Spieler mit einer Blessur am Fuß für die Schlussviertelstunde passen musste, war es ein Zittersieg, welchen die Gäste aus dem Breisgau verbuchten.

    „Gerade der Ausfall von Yannick war ein Schock für die Mannschaft, da hat's ein bisschen gebraucht, das zu verdauen. Aber die Jungs haben trotzdem immer wieder versucht, dran zu bleiben. Letztlich sind uns dabei ein paar Fehler unterlaufen, die hinten 'raus dann leider entscheidend waren“, analysierte HSG-Trainer Daniel Eblen die Partie. Neun aus Sicht der Gastgeber torlose Spielminuten, in denen Köndringen recht locker vom 3:4 auf 3:9 (19.) davonzog, bedeuteten letztendlich eine zu große Hypothek, um dem Vergleich, in welchem die Hausherren kein einziges Mal in Führung lagen, doch noch eine Wende zu geben. Denn auch wenn Torhüter Patrick Glatt sein Gehäuse nach Kräften „vernagelte“ und der reaktivierte Sebastian Mücke am Kreis mit seinen drei Treffern und zwei herausgeholten Strafwürfen mit einer Top-Leistung quasi aus dem Stand verblüffte - näher als auf drei Treffer kam die HSG Konstanz den Gästen zunächst nicht, zumal auch deren Torwart Philipp Grangé eine Kostprobe seines Könnens ablieferte. Erst mit dem 16:18 (52.) durch den eigentlich nach überstandener Grippe noch schonungsbedürftigen Gerrit Bartsch hielt der Glaube, wie schon vor Wochenfrist erneut mit einer Überraschung aufwarten zu können, nochmals Einzug bei den Konstanzer Handballern. „Das hatten wir schon in Zweibrücken gesehen, dass Mannschaften plötzlich zapplig und nervös werden, wenn man sich einfach nicht abschütteln lässt“, resümierte HSG-Coach Daniel Eblen, der sich auf Grund des Spielverlaufs in der Endphase durchaus sogar nochmals Chancen ausgerechnet hatte. Dann aber jagte Sebastian Mücke frei vom Kreis die Chance zum 17:18-Anschlusstreffer (53.) übers Tor, dann scheiterte Stefan Bruderhofer nach zwei souverän verwandelten Strafwürfen von der Siebenmeter-Marke an Philipp Grangé (54.).

    Und auch nach dem umjubelten Anschlusstreffer zum 19:20 (58.) durch Youngster Michael Winterer zitterten diesem und Sebastian Mücke in der letzten Spielminute bei den zwei finalen Chancen von Rechtsaußen das Handgelenk, so dass Philipp Grangé Sieger im Duell eins gegen eins blieb. „Man hat zum Schluss deutlich gesehen, dass Köndringen wie gelähmt war, von der Furcht, das Spiel doch noch zu verlieren. Wir haben einfach das gespielt, was noch ging; leider hat's nicht ganz gereicht“, zog Trainer Eblen ein versöhnliches Fazit dieses Krimis.

    HSG Konstanz: Glatt (Tor); Oesterle (3), Bartsch (3/1), Winterer (1), Melchert, Mücke (3), Schoch, Schatz (1), Kob, Geßler (2), Bruderhofer (6/2). – Z: 500.