Beiträge von khs
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Quelle: DIE RHEINPFALZ
Matschke abermals am Kreuzband operiert
HOCHDORF-ASSENHEIM. Die Bilanz ist beeindruckend: Nach zuletzt 7:1-Punkten in den letzten vier Spielen geht Handball-Drittligist TV Hochdorf beim aktuellen Spitzenreiter TSV Friedberg selbstbewusst in die Partie. Trainer Benjamin Matschke fehlt heute (20, Uhr). Friedberg ist seit 14 Spielen ohne Niederlage.Friedberg hat einen Lauf. Mit einem Sieg gegen den TV Hochdorf kann der Spitzenreiter einen weiteren Schritt in Richtung Liga zwei machen.Doch Hochdorf will Stolperstein für die Gastgeber sein. Nach den zuletzt überzeugenden Auftritten glaubt die Mannschaft wieder an sich. „Wir können dort befreit aufspielen. Wir haben nichts zu verlieren, aber ich bin sicher, dass meine Mannschaft dort alles geben wird“, hofft Matschke. Matschke ist gestern abermals am Kreuzband operiert worden und kann deshalb nicht mit nach Friedberg fahren. Für ihn übernimmt Vereinschef Christian Deller das Coaching an der Seitenlinie.
Entscheidend ist für Matschke, dass seine Mannschaft sich weiterentwickelt und an den zuletzt gezeigten Leistungen anknüpft. „Die Mannschaft muss wie bei den vorhergehenden Spielen konzentriert ins Spiel gehen und über 60 Minute hart arbeiten“, sagt Matschke. Er hat seine Spieler auf die Spielweise der Schwaben eingestellt. Allerdings konnte er nicht auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, da Maximilian Labroue wegen Erkrankung fehlte und auch Kapitän Marco Sliwa nach einem Verkehrsunfall nicht zur Verfügung stand. Auch Steffen Christmann (Verletzung) und Torhüter Tim Doppler (Studiengründen) werden in Friedberg fehlen. (wij)
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.64 Datum: Samstag, den 16. März 2013 -
Das wird wohl ein so richtig lustiges Spiel

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Quelle: Südkurier
HSG Konstanz geht mit Personalproblemen ins Südbaden-Duell
Von ULRICH HAAFF
Ein Fünkchen Hoffnung hat HSG-Trainer Daniel Eblen in Bezug auf einen möglichen Einsatz von Gerrit Bartsch
Die HSG Konstanz kann lediglich eine Rumpftruppe für das Derby gegen die abstiegsbedrohte SG Köndringen-Teningen aufbieten.
HSG Konstanz – SG Köndringen-Teningen (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Unter keinem guten Stern steht in dieser Saison die inoffizielle Südbadische Meisterschaft zwischen der HSG Konstanz und der SG Köndringen-Teningen. Hatten beim Aufeinandertreffen der beiden Flaggschiffe des Südbadischen Handballverbandes in der Hinrunde die Schützlinge von HSG-Trainer Daniel Eblen die beiden Punkte geholt, dürften die Vorteile am Samstag bei den Gästen mit ihrer dänischen Trainerlegende Ole Andersen liegen.
„Ich hoffe nur, dass es am Schänzle weder zu einem Defekt der Rauchmeldeanlage noch zu Verletzungsunterbrechungen kommt“, sagt Daniel Eblen. Er spielt auf das wegen fehlerhafter Technik und der schweren Handverletzung von Köndringens Daniel Warmuth schon fast einer Odyssee gleichende Hinspiel Ende Oktober an, in welchem die Gastgeber doch erhebliche Aufstellungsprobleme hatten. Damals mussten sie mit Philipp Grangé, Christian Hefter, Markus Wenning, Martin Hirling und dem gesperrten Michael Rascher fünf Stammspieler ersetzen.
Den rund drei Stunden andauernden „Handball-Marathon“ in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle entschied die HSG Konstanz letztlich mit einem souveränen 28:18-Erfolg zu eigenen Gunsten, steht nun aber am Samstagabend vor ähnlichen Problemen wie die Gäste seiner Zeit. „Die personelle Situation stellt sich im Vergleich zum letzten Wochenende nicht unbedingt besser dar“, sagt HSG-Coach Eblen. Er kann zwar wieder auf den in Zweibrücken beruflich verhinderten Markus Schoch zurückgreifen, muss dafür aber im Mittelblock auf Matthias Faißt verzichten, dessen Verletzung aus der Partie gegen Hochdorf sich inzwischen als neuerlicher Rippenbruch herausstellte. „Dazu sind weiterhin sowohl Simon Flockerzie als auch Sebastian Groh außer Gefecht und Marc Hafner muss sich nun definitiv einem Eingriff an seinem lädierten Knie unterziehen“, bleibt dem Coach lediglich ein Fünkchen Hoffnung in Bezug auf Gerrit Bartsch, „aber der hat dann keine Minute trainiert“.
Allem Anschein nach wird sich also erneut eine „Vereinsauswahl“ der HSG Konstanz einem Drittliga-Vergleich gegen einen Gegner stellen, der mit Blick auf das dicht gedrängte Feld hinsichtlich der Abstiegsplätze jeden Punkt unbedingt benötigt. Der Versuch der HSG Konstanz jedenfalls, das Landesligaspiel der zweiten Mannschaft in Mimmenhausen verlegen zu lassen, scheiterte. Und da diesmal auch die A-Jugend im Einsatz ist, kann sich Co-Trainer André Melchert schon einmal auf verlängerte Einsatzzeiten in Abwehr und Angriff freuen. „Wahrscheinlich wird uns darüber hinaus Michael Winterer unterstützen und vielleicht bekommen wir ja auch Sebastian Mücke noch rechtzeitig in die Halle“, hofft Eblen mit dem A-Jugend-Bundesliga erfahrenen Winterer und der Kämpfernatur Mücke auf einen ähnlichen Coup, wie er zuletzt in Zweibrücken gelang.
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Quelle: HP Neuhausen/Filder
Gegen Horkheim nachlegen
Rückraumspieler Wolfgang Kroll trifft auf seine Brüder Philipp und Roland.
Am Sonntag, 17. März, 17 Uhr, haben die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen mit dem TSB Heilbronn-Horkheim einen alten Bekannten in der Egelseehalle zu Gast. Der Vizemeister der vergangenen drei Jahre galt vor der Runde als einer der Topfavoriten auf den Aufstieg. Momentan liegen die Unterländer auf Platz vier. Allerdings besteht die Möglichkeit auf den Aufstieg deshalb noch, weil der Erste TSV Friedberg aufgrund des finanziellen Risikos nicht in die zweite Bundesliga aufsteigen möchte und der Zweite HBW Balingen-Weilstetten II nicht aufsteigen darf. Ähnlich wie in
Friedberg dürfte es aber auch beim TSB aussehen. Klar ist auf jeden Fall, dass Trainer Volker Blumenstein den Verein nach Saisonende verlässt und zum Württembergliga-Nord-Tabellenführer TV Oppenweiler wechselt. Neuer
Kommandogeber wird Jochen Zürn, derzeit noch beim Zweitligisten SG BBM Bietigheim unter Vertrag. Größter Erfolg in der Vereinsgeschichte der Mannschaft von Trainer Blumenstein-Sieben ist die Teilnahme an der zweiten Bundesliga im Spieljahr 93/94. Bereits dreimal gastierten die Hunters in der dritten Liga in der Egelseehalle, bisher gab es durchweg Niederlagen. Auch die Gesamtbilanz spricht mit 4:3 für die Truppe von TSV-Coach Florian Beck. Bezeichnend ist auch, dass der Turn- und Sängerbund bereits im dritten Jahr in Folge eine deutlich schwächere Rück- als Vorrunde spielt. Mit bereits vier Niederlagen in sieben Partien nach Weihnachten steht bereits eine mehr zu Buche, als in der gesamten Vorrunde. In den vergangenen fünf Spielen konnte nur in Friedberg bei der 33:33-Punkteteilung überzeugt und gleichzeitig der einzige Zähler werden. Erfolgreichste Werfer der Gäste sind Markus Schumacher (114), Felix Knoll (85) und Philipp Kroll (86), der Bruder von MadDog Wolfgang. Auch der Jüngste der Kroll-Brüder Roland gehört zum TSB-Aufgebot. Die Personalsituation bei den MadDogs ist nach wie vor angespannt, deshalb könnte B-Junior Jean-Pierre Tarnowski sein Debüt geben, da er in den vergangenen Tagen seinen 17. Geburtstag feierte, und damit spielberechtigt ist. -
Quelle: HP TSG Müster
Letzte Ausfahrt Herrenberg
Auch in der Heimpartie gegen den Neuhausen konnte die TSG Münster nichts Zählbares einfahren, so dass die Begegnung mit dem Drittletzten Herrenberg nun so etwas die finale Gelegenheit darstellt, im Endklassement zumindest noch ein bis zwei Plätze nach oben zu rutschen. Im Fall einer Niederlage wäre bei sieben ausstehenden Spielen eigentlich nur noch Zweibrücken realistisch erreichbar, und selbst diese haben komfortable 6 Punkte Vorsprung.
Die Zweite Mannschaft hat sich mit der Niederlage in Idstein wieder selbst in den Abstiegssumpf gezogen und muss nun zwingend den Ansturm des Verfolgers aus Lang-Göns abwehren, will man ein weiteres Jahr Landesliga buchen. Die Dritte ist in der Meisterrunde der BOL noch ohne Sieg, am dritten Spieltag wird es gegen den Meisterschaftsaspiranten aus Rüsselsheim sicher ebenfalls nicht einfach.
Seien Sie dabei, wir freuen uns auf Ihren Besuch und die Unterstützung unserer Teams! -
Quelle: HP Herrenberg
Vorsicht vor vermeintlicher Pflichtaufgabe – SG H2Ku empfängt Samstag die TSG Münster
Aller guten Dinge sind drei. Nach zwei Siegen hintereinander strebt Drittligist SG H2Ku Herrenberg auch am Samstag (16.03., 20 Uhr) gegen die TSG Münster einen vollen Erfolg an. Auch wenn der Gäu-Club die Favoritenrolle nicht von sich weisen kann, ist gegen das Tabellenschlusslicht absolute Vorsicht geboten.
Es könnte sich als ein echter Big-Point herausstellen. Dass 37:33 am letzten Samstag bei der bis dato auf einer Erfolgsschwelle schwimmenden SG Kronau-Östringen II war einerseits enorm wichtig für das Selbstvertrauen im Abstiegskampf, andererseits aber auch für den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze.
Der Erfolg von Kronau könnte am Samstag nun gegen die TSG Münster noch vergoldet werden. Auf den ersten Blick eine reine Pflichtaufgabe für den Gastgeber. Der ehemalige Zweitligist aus dem Frankfurter Raum kann bisher lediglich acht Pluspunkte vorweisen. Der erste Zähler auf der Habenseite konnte erst am 10. Spieltag eingefahren werden, der erste Sieg gar erst Mitte Dezember. In einem Winter-Hoch gelangen doppelte Punktgewinnne gegen Groß-Bieberau (28:15), Kirchzell (29:25) und Heilbronn-Horkheim (30:25), allesamt wahrlich keine Laufkundschaft in der Liga.
Zuletzt konnte der Aufschwung allerdings nicht mehr bestätigt werden. Drei Niederlagen in Folge ließen die aufkeimenden Hoffnungen wieder auf ein Minimum sinken. Besonders die Einstellung im letzten Heimspiel gegen Neuhausen (30:38), einem direkten Abstiegskonkurrenten, ließ interne Kritik laut werden. Auch der letzte Transfer im Januar mit der Verpflichtung vom bisher stark aufspielenden Goran Djuricin konnte dies nicht verhindern. Und so wird man sich im Lager der Gäste im Klaren sein, in der Markweghalle um seine wirklich letzte Chance zu spielen.
Motivationsprobleme wie bei der TSG Münster dürften dagegen bei der SG H2Ku Herrenberg kaum eine Rolle spielen. Frei nach dem Motto „Wichtiger als die Aufstellung ist die Einstellung“ trotzen die SG-Spieler derzeit der Verletztenmisere mit großem Kampf. Außerdem werden die taktischen Vorgaben momentan konsequent und diszipliniert umgesetzt. Der eigene Erfolg gibt den Spielern und Trainern dabei eindrucksvoll recht. Von der Tabellenkonstellation und den Vorzeichen dürfte dem dritten Sieg in Folge eigentlich nichts im Wege stehen. Äußerste Vorsicht ist aber dennoch durchaus angebracht. Einerseits wird die TSG Münster unter Trainer Thomas Gölzenleuchter wohl nicht noch einmal so emotionslos wie zuletzt spielen, andererseits zeigen gerade die Punktgewinne gegen Spitzenteams der Liga, dass genügend Potential in der Mannschaft steckt, auch in Herrenberg zu bestehen.
Für die SG-Sieben gibt es trotzdem mehr positive als negative Aspekte zum Siegen. Ein Erfolg wäre auch deshalb enorm wichtig, weil fast alle Konkurrenten um den Klassenverbleib letztes Wochenende punkten konnten. Lediglich der TV Groß-Umstadt verspielte noch ein zwischenzeitliches 23:14 in Balingen und unterlag mit 31:35. Und auch die wieder längere Verletztenliste hat sich zuletzt beim Gastgeber als nicht hinderlich für großen Kampf und gute Leistungen erwiesen.
Bliebe zum Schluss noch die Rolle der Zuschauer zu unterstreichen. Gerade in der jetzigen sportlich prekären Situation wird auch am Samstag wieder jeder Besucher gebraucht, der die SG H2Ku unterstützt. Bei acht noch ausstehenden Spielen, fünf davon in eigener Halle, muss der Klassenerhalt vor allem in den Heimspielen geschafft werden. Mit der Hilfe der Fans im Rücken könnte es dann auch Samstag nach dem Schlusspfiff heißen, „aller guten Dinge sind drei“. Das hieße, der dritte Sieg in Folge wäre eingefahren. -
Quelle: HP TSV Friedberg
Erste empfängt Hochdorf - Nächster Schritt zur Meisterschaft?
Freitag, den 15. März 2013 um 14:45 Uhr | Geschrieben von: Domenico GianninoDer TSV Friedberg hat sein nächstes Heimspel am Samstag ab 20 Uhr gegen Hochdorf. Die Pfälzer schweben in Abstiegsgefahr, haben aber in den letzten Wochen mit einem 7:1 – Lauf aufhorchen lassen.
Vor der Saison war Hochdorf von vielen im ersten Drittel des Klassements erwartet worden. Und es ging auch gut los mit 8:2 Punkten, doch dann begann die Mannschaft immer weiter abzurutschen. Bald befand man sich in Abstegsgefahr, so dass die Verantwortlichen den bereits geplanten Trainerwechsel vorzogen, um neue Impulse zu setzen.
Der Zweitligaspieler Benjamin Matschke, der seinem Club Friesenheim wegen eines Kreuzbandrisses sowieso fehlte, übernahm das Traineramt bereits im Januar, nicht erst nach dieser Spielzeit. Und seine Arbeit scheint so langsam Früchte zu tragen: Hochdorf hat sich mit drei Siegen und einem Remis aus den letzten vier Spielen auf den zwölften Platz nach vorne gearbeitet und besitzt nun drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang. Dabei holten die Pfälzer einen Zähler in Konstanz und besiegten Kirchzell eindrucksvoll mit 32:22. Hochdorf hat eine der stärksten Angriffsreihen der Liga, vier Gästespieler befinden sich unter den Top 50 - Schützen der Liga. Zum Vergleich: Bei Friedberg ist nur Jonas Link als Zwölfter in diesem illustrem Kreis dabei. Besonders der wurfgewaltige Rückraum ist eine Gefahr für jede Abwehr. Jonas Kupijaj auf Halb links, Tim Beutler auf Mitte und Linkshänder Kai Zimmermann auf Halbrechts haben allesamt schon über 90 Feldtore erzielt. Hinzu kommen junge, sehr schnelle Außen, die im Gegenstoß sehr gefährlich sind. Friedberg kann am Samstag auf Florian Antony zurückgreifen. Nach seinem frühen Ausfall im letzten Spiel befürchtete man beim TSV zunächst einen Bänderriss, die Diagnose Bänderdehnung vernahm man erleichtert. Auch Jonas Link ist angeschlagen. Der 20 – Jährige ist beim Lehrgang der Juniorennationalmannschaft umgeknickt und musste bis Donnerstag mit dem Training aussetzen.
Trainer Hartmut Mayerhoffer warnt vor einem schweren Spiel: „Hochdorf hat eine sehr eingespielte und offensivstarke Mannschaft. Auf unsere Abwehr wird Schwerstarbeit zukommen. Keiner darf nachlassen, wir haben in dieser Saison noch nichts Zählbares erreicht. Wir hoffen auf eine volle Halle und auf viel Unterstützung von den Rängen. Gegen Balingen waren die Fans einfach phantastisch.“ Domenico Giannino (gia) -
Quelle: HP SV 64 Zweibrücken
SV 64 beim Tabellenfünften TV Kirchzell
Geschrieben von: Christian Gauf
Nach der durchaus problematischen Niederlage am vergangenen Wochenende wird der Druck auf die Zweibrücker Löwen in Bezug auf den Drittligaklassenerhalt immer größer. Am kommenden Samstag müssen die 64er nun beim Tabellenfünften TV Kirchzell antreten, der bereits im Hinspiel in der Ignaz-Roth-Halle beim 29:24-Sieg deutlich überlegen war.
Dort war es allerdings insbesondere Torhüter Andreas Wolff, der eigentlich beim TV Großwallstadt als zweiter Keeper in der Bundesliga aktiv ist und in der kommenden Saison das Trikot der HSG Wetzlar tragen wird, der mit einer unheimlich starken Leistung einem denkbaren Zweibrücker Erfolg im Wege stand.
Alles andere als stark war dabei allerdings auch die Trefferquote der SV-Handballer, die im Hinspiel nicht an ihre Bestform heranreichten.
Eines ist aber inzwischen klar; um in der dritten Liga zu punkten, müssen die 64er immer am oberen Leistungslimit agieren. Und zwar in der Regel mit allen Spielern. Gelingt dies nicht, wandern die Punkte normalerweise zu den Gegnern.
Dies ist nun bei weitem keine weltbewegend neue Erkenntnis, allerdings bestätigte sie sich gerade an den letzten vier Wochenenden auf unliebsame Weise. Denn nachdem sich die Zweibrücker Löwen in der Vorweihnachtszeit an das Leistungsniveau der Drittligamannschaften herangearbeitet hatten, sie nach dem 18. Spieltag 12:24 Punkte eingefahren hatten, kam das Verletzungspech und hinderte ganz wichtige Leistungsträger am Mitwirken. So fielen mit Kubo Balaz, der an einem Leistenbruch operiert werden musste, und später Aris Wöschler sogar gleichzeitig zwei Spieler aus der Stammbesetzung aus.
Auch am Wochenende ist die Personalsituation der Zweibrücker Löwen alles andere als erfreulich. "Zur Zeit fällt es unheimlich schwer, sich Gedanken über den nächsten Gegner zu machen", bekannte SV-Trainer Stefan Bullacher, "da wir selbst keinen Kader haben, um auf Augenhöhe mitzuspielen". Bullachers Frustration hängt dabei unmittelbar mit den Verletzungen seiner Spieler zusammen: "Mannschaftskapitän Marian Müller fällt bis Saisonende aus, Kubo Balaz und Aris Wöschler fehlen ebenfalls weiterhin. Hinzu kommen der angeschlagenen Tim Burkholder und Thomas Zellmer, und auch Jerome Müller konnte krankheitsbedingt diese Woche nicht trainieren".
Insofern liegt die Favoritenrolle klar bei der Heimmannschaft - und die 64er müssen erneut versuchen, aus ihrer Personalsituation das Beste zu machen. Denn eines ist auch klar. Das einzige was zählt im Abstiegskampf sind Punkte.
Mit 14:30 Punkten sind die 64er inzwischen nämlich wieder auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht und müssen beim ehemaligen Zweitligisten TV Kirchzell antreten, der zwar zuletzt in Hochdorf beim 32:22 deutlich verlor, in jüngster Vergangenheit allerdings beim Tabellenführer Friedberg 26:26-Unentschieden spielte und beim Zweiten Balingen 21:24 gewann.
Die Qualität dieser Mannschaft ist auch an Personen festzumachen: Mit dem ehemaligen Großwallstädter Andy Kunz haben sie einen überragenden Spielgestalter, dazu Wolff, Kaufmann und Eisenträger drei Spieler, die zum Bundesligakader des TV Großwallstadt zählen. Hinzu kommen mit Fuchs und Stark zwei Juniorennationalspieler und mit Tim Klühspies ein weiterer wurfgewaltiger Rückraumschütze.
Auch zum Auswärtsspiel in Amorbach setzen die 64er wieder einen großen Bus ein; Mitfahrgelegenheit besteht. Bitte kurze Rückmeldung an Thomas Wolf.
Abfahrt ist am Samstag um 14.30 Uhr an der Festhalle. -
Quelle: HP TV Kirchzell
Wiedergutmachung ist angesagt - Der TVK strebt gegen Zweibrücken den nächsten Heimsieg an
Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 14.03.2013
Am kommenden Samstag bestreitet der TV Kirchzell sein nächstes Heimspiel in der 3. Liga Süd. Zu Gast in der Amorbacher Parzival-Halle ist dann die Mannschaft des SV 64 Zweibrücken. Der TVK möchte in dieser Partie mit einer engagierten Leistung im Jahr 2013 in eigener Halle weiter ungeschlagen bleiben und sich darüber hinaus selbst von der schwachen Leistung des vergangenen Wochenendes rehabilitieren.Besprochen und analysiert wurde die Niederlage von Hochdorf zu Beginn der Trainingswoche ausreichend. Im Lager des TVK war man sich aber schnell einig, dass man sich von dieser schwachen Leistung nicht völlig aus der Bahn werfen lassen möchte. Sie soll vielmehr ein Fingerzeig dafür sein, sich ab sofort wieder voll und ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren. Den Worten müssen am Wochenende aber auch die entsprechenden Taten folgen. Wenn sich die Mannschaft von Trainer Gottfried Kunz gegen Zweibrücken wieder so wie in den letzten Heimspielen präsentiert, wird sie schwer zu schlagen sein. Die Spieler sollten sich dabei vor Augen führen, wie sie diese Partien angegangen sind und welchen Spaß sie gemeinsam an der eigenen Leistung hatten. Eine bewegliche, aggressive und kämpferische Abwehrformation soll am Samstag der Grundstein für einen weiteren Heimsieg werden.
Dabei wartet auf den TVK kein einfach zu spielender Gegner. Der SV 64 Zweibrücken steht mit 14:30 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz und hat vier Zähler Rückstand auf das rettende Ufer. Da alle im Abstiegskampf steckenden Mannschaften in den letzten Wochen gepunktet haben darf sich das Team von Coach Stefan Bullacher nicht mehr all zu viele Niederlagen erlauben, um die Klasse noch halten zu können. Sie werden daher die Reise nach Amorbach mit der Maßgabe antreten, beim TVK mit allen Mitteln etwas Zählbares mitzunehmen. Welche Einsatzbereitschaft der Kampf gegen den Abstieg fördert, haben die Kirchzeller in der vergangenen Woche bereits erfahren dürfen. Man ist daher gewarnt und wird mit einem gesunden Respekt aber auch dem notwendigen Selbstvertrauen in das Spiel gehen. Am Ende sollte die höhere Qualität des Kaders, der Heimvorteil und die Wut über das letzte Spiel den Ausschlag für einen Kirchzeller Erfolg geben. Mit zwei weitern Punkten auf der Haben- Seite würde man dem Ziel, sich recht früh mit den hinteren Tabellenplätzen nicht mehr beschäftigen zu müssen, einen großen Schritt näher kommen. Zudem hat der TVK danach zwei Wochenenden kein Spiel. Eine Zeit, die sich mit einem Sieg im Rücken wesentlich gelassener angehen lassen würde.
Ein Einsatz von Tim Klühspies für Samstag ist ausgeschlossen. Er muss aufgrund seiner Knieverletzung weiterhin pausieren.
Anwurf der Partie ist am Samstag den 16.03.2013 um 19.30 Uhr in der Parzival-Sporthalle in Amorbach
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Quelle: HP Nieder Roden
Baggerseepiraten erneut auf Löwenjagd
Wichtiges Spiel gegen Kronau II am Samstag um 19.30 h
Trainer Alex Hauptmann fordert 60 Minuten Konzentration von seinen Jungs
Dem klaren Heimsieg gegen Zweibrücken ließen die Baggerseepiraten einen couragierten Auftritt in Köndringen folgen – allerdings nur 15 Minuten lang. Nach einer 1:5 Führung machte die Hauptmann-Truppe zu viele Fehler und musste am Ende eine deutliche 33:24 Pleite hinnehmen, auch wenn der Spielverlauf enger war (26:23 in der 50. Minute) und das klare Ergebnis erst in den Schlussminuten zustande kam. Mit nunmehr 22:22 Punkten rangieren die Rodgauer zwar noch immer auf Rang 9 der Tabelle in der 3. Liga Süd, doch durch den überraschenden Auswärtserfolg der SG Herrenberg in Kronau ist Platz 14 und damit der erste Abstiegsrang nur noch 5 Punkte entfernt.
Keine Zeit zum Ausruhen also für die Baggerseepiraten, die in der Partie am Samstag auf die Bundesligareserve der Rhein-Neckar-Löwen treffen. Die Jung-Löwen aus SG Kronau / Östringen stehen mit 25:19 Punkten auf Platz 7, hat aber nur noch 2 Heimspiele (u.a. gegen Heilbronn) und muss noch insgesamt 6 Mal auswärts antreten. Auch für die Badener gilt es daher frühzeitig die nötigen Punkte gegen den Abstieg zu holen, will man nicht unverhofft doch noch in den Abstiegskampf eingreifen müssen. Das junge Team von Trainer Klaus Gärtner verfügt über exzellente Angreifer und stellt mit durchschnittlich 30,2 Toren pro Spiel den gefährlichsten Angriff der Liga. Dabei ist die Ausgeglichenheit der Kraichgauer ihr größtes Plus, denn die Tore sind gleichmäßig über die gesamte Mannschaft verteilt. Ein besonderes Augenmerk muss die Abwehr der Baggerseepiraten auf die bundesligaerfahrenen Kevin Bitz (Rückraum Mitte) und Marius Steinhauser (Rechtsaußen) haben, sollten diese nicht kurzfristig bei der Bundesligamannschaft aushelfen. Doch auch das Stammpersonal um Michel Abt, Kai Rudolf und Nils Kretschmer stellte die Baggerseepiraten im Hinspiel vor große Probleme und will auch dieses Mal für Aufregung sorgen.
Personell kann Trainer Alexander Hauptmann mit Ausnahme von Stefan Seitel (Muskelfaserriss) und dem beruflich verhinderten Christopher Prinz aus dem Vollen schöpfen, doch wird eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche notwendig sein, will man den Abstand zum Tabellenkeller wahren. -
Quelle: HP Groß Bieberau
Derby-Zeit: Groß-Umstadt gegen Groß-Bieberau
Handball, Dritte Liga – Die Gastgeber brauchen die Punkte im Abstiegskampf gegen den Tabellenfünften
Frühzeitige Anreise ist am Samstagabend (19 Uhr) angeraten. Denn die Groß-Umstädter Heinrich-Klein-Halle dürfte beim Drittliga-Derby proppenvoll werden. Das Hinspiel am 4. November 2012 (25:25) beobachteten 1300 Zuschauer in der Darmstädter Böllenfalltorhalle.Es ist das Spiel des Jahres für alle Beteiligten beider sportlicher Lager, die gesunde Rivalität beseelt. Für den TV Groß-Umstadt steht bei diesem prestigeträchtigen Vergleich diesmal jedoch deutlich mehr auf dem Spiel als für die TSG Groß-Bieberau. Die Gastgeber brauchen jeden Zähler im Abstiegskampf. Die Gäste, aktuell Tabellenfünfter, haben bisher eine ordentliche Saison gespielt.
Für Karim Ketelaer ist es das zweite Drittliga-Derby – und vorerst auch das Letzte. Groß-Umstadts begabter Torhüter wechselt nach der Saison zur HBW Balingen-Weilstetten. In der dortigen Drittliga-Mannschaft kann er sich für den Bundesliga-Kader empfehlen.
Der erst 19 Jahre alte Lehramtstudent sieht den richtigen Zeitpunkt für den Vergleich gekommen, obwohl es zuletzt nach zwei Siegen eine 31:35-Niederlage gerade in Balingen setzte. „Der Leistungseinbruch war Kopfsache. Wir waren uns nach dem großen Vorsprung schon zu sicher. Ich glaube aber nicht, dass uns so was wieder passiert, weil wir über die Saison gereift sind“, bekräftigte Ketelaer selbstbewusst.
Auch für Groß-Bieberaus Mannschaftskapitän Mathias Konrad geht es zum letzten Mal zum TV Groß-Umstadt. Der 29 Jahre alte Rückraumspieler wechselt zur SG Wallau, dem neuen Oberliga-Meister. „Ich arbeite 50 bis 60 Stunden die Woche. Groß-Bieberau wird kommende Runde viermal trainieren, das schaffe ich nicht“, begründet der Kaufmann. Wohnhaft in Mainz, liegt die Sporthalle in Hofheim verkehrstechnisch deutlich näher. Konrad freut sich riesig auf den reizvollen Drittliga-Vergleich. „Du hast als Spieler immer konkrete Ziele, Meisterschaft, Klassenerhalt oder eben diese besonderen Derbys. Da zählt natürlich nur ein Sieg“, gibt der Kapitän die Marschroute klar vor.
Die Ansprüche sind höher bei der TSG Groß-Bieberau, auch wenn es für die ganz großen Würfe in dieser Spielzeit noch nicht reicht. Die erste Heim-Niederlage (24:28) gegen den Klassenprimus TSV Friedberg (Bayern) belegt das und verstellt den Blick nach ganz oben. „Da haben wir es in der Schluss-Viertelstunde nicht geschafft, unser Spiel durchzubringen. Wenn uns das gelingt, können wir jeden Gegner schlagen“, betonte Konrad.
Beide Derby-Mannschaften haben am Samstagabend ihre Kader komplett. Auch Groß-Bieberaus Rückrauspieler Michael Malik (Knieprobleme) lässt sich die Partie natürlich nicht entgehen. Die Regie des TV Groß-Umstadt ist vorbereitet auf den großen Zuschauer-Andrang. Und es gibt für Kurzentschlossene noch Karten an der Abendkasse.
.Aktuelles
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Quelle: Darmstädter Echo
Derby-Zeit: Groß-Umstadt gegen Groß-Bieberau
15.03.13 07:26
Von: Darmstädter EchoHandball, Dritte Liga – Die Gastgeber brauchen die Punkte im Abstiegskampf gegen den Tabellenfünften
15. März 2013 | kaf
Derby-Zeit: Groß-Umstadt gegen Groß-Bieberau
Handball, Dritte Liga – Die Gastgeber brauchen die Punkte im Abstiegskampf gegen den Tabellenfünften| | Keinen Sieger gab es im Hinspiel des Drittliga-Derbys zwischen der TSG Groß-Bieberau (links Spielertrainer Florian Bauer) und dem TV Groß-Umstadt (rechts David Acic). Das Spiel am 4. November 2012 in der Darmstädter Böllenfalltorhalle endete 25:25. ArchivFoto: Jürgen Pfliegensdörfer
Frühzeitige Anreise ist am Samstagabend (19 Uhr) angeraten. Denn die Groß-Umstädter Heinrich-Klein-Halle dürfte beim Drittliga-Derby proppenvoll werden. Das Hinspiel am 4. November 2012 (25:25) beobachteten 1300 Zuschauer in der Darmstädter Böllenfalltorhalle.
Es ist das Spiel des Jahres für alle Beteiligten beider sportlicher Lager, die gesunde Rivalität be-seelt. Für den TV Groß-Umstadt steht bei diesem prestigeträchtigen Vergleich diesmal jedoch deutlich mehr auf dem Spiel als für die TSG Groß-Bieberau. Die Gastgeber brauchen jeden Zähler im Abstiegskampf. Die Gäste, aktuell Tabellenfünfter, haben bisher eine ordentliche Saison gespielt.
Für Karim Ketelaer ist es das zweite Drittliga-Derby – und vorerst auch das Letzte. Groß-Umstadts begabter Torhüter wechselt nach der Saison zur HBW Balingen-Weilstetten. In der dortigen Drittliga-Mannschaft kann er sich für den Bundesliga-Kader empfehlen.
Der erst 19 Jahre alte Lehramtstudent sieht den richtigen Zeitpunkt für den Vergleich gekommen, obwohl es zuletzt nach zwei Siegen eine 31:35-Niederlage gerade in Balingen setzte. „Der Leistungseinbruch war Kopfsache. Wir waren uns nach dem großen Vorsprung schon zu sicher. Ich glaube aber nicht, dass uns so was wieder passiert, weil wir über die Saison gereift sind“, bekräftigte Ketelaer selbstbewusst.
Auch für Groß-Bieberaus Mannschaftskapitän Mathias Konrad geht es zum letzten Mal zum TV Groß-Umstadt. Der 29 Jahre alte Rückraumspieler wechselt zur SG Wallau, dem neuen Oberliga-Meister. „Ich arbeite 50 bis 60 Stunden die Woche. Groß-Bieberau wird kommende Runde viermal trainieren, das schaffe ich nicht“, begründet der Kaufmann. Wohnhaft in Mainz, liegt die Sporthalle in Hofheim verkehrstechnisch deutlich näher. Konrad freut sich riesig auf den reizvollen Drittliga-Vergleich. „Du hast als Spieler immer konkrete Ziele, Meisterschaft, Klassenerhalt oder eben diese besonderen Derbys. Da zählt natürlich nur ein Sieg“, gibt der Kapitän die Marschroute klar vor.
Die Ansprüche sind höher bei der TSG Groß-Bieberau, auch wenn es für die ganz großen Würfe in dieser Spielzeit noch nicht reicht. Die erste Heim-Niederlage (24:28) gegen den Klassenprimus TSV Friedberg (Bayern) belegt das und verstellt den Blick nach ganz oben. „Da haben wir es in der Schluss-Viertelstunde nicht geschafft, unser Spiel durchzubringen. Wenn uns das gelingt, können wir jeden Gegner schlagen“, betonte Konrad.
Beide Derby-Mannschaften haben am Samstagabend ihre Kader komplett. Auch Groß-Bieberaus Rückrauspieler Michael Malik (Knieprobleme) lässt sich die Partie natürlich nicht entgehen. Die Regie des TV Groß-Umstadt ist vorbereitet auf den großen Zuschauer-Andrang. Und es gibt für Kurzentschlossene noch Karten an der Abendkasse.