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    Quelle: HP Kronau

    [10.03.13 > SG KÖ - SG H2Ku Herrenberg 33:37 (16:16)]
    Chance verpasst – Jung-Löwen verlieren gegen Herrenberg

    Die SG Kronau/Östringen hat in eigener Halle die große Chance zur Vorentscheidung im Abstiegskampf der 3.Liga Süd verpasst. Die Gelbhemden unterlagen gegen die SG H2Ku Herrenberg mit 33:37 (16:16). Durch die Niederlage haben die Jung-Löwen die Möglichkeit verpasst den Abstand auf die Abstiegsränge auf 12 Punkte auszubauen.

    Es entwickelte sich von Beginn eine ausgeglichene Partie. Schon früh deutete sich aber an, dass die Partie nicht von den Abwehrreihen dominiert werden sollte. Die Führung wechselte in den ersten 15 Minuten häufig. Erst Mitte des ersten Abschnitts konnten sich die Hausherren einen Vorteil erspielen. Drei Jung-Löwen-Treffer in Serie führten zur ersten deutlicheren Führung (14:11, 21.). Allerdings ermöglichten unnötige Zeitstrafen und einige Unkonzentriertheiten in der Schlussphase der ersten 30 Minuten den abgestiegsgefährdeten Herrenberger den 16:16-Ausgleich zur Pause.

    Die Schlussminuten der ersten Halbzeit sollten richtungsweisend für zweite Halbzeit sein. Die Kraichgauer hatten schon vor der Pause große Schwierigkeiten mit dem Angriffspiel der Gäste. Die Abwehr fand gegen den Rückraum, vor allem gegen den starken Valentin Hörer, keine Mittel. Herrenberg übernahm zusehends das Kommando und ging beim 26:24 (46.) erstmals mit zwei Toren in Führung. Eine Auszeit von Trainer Klaus Gärtner zeigte keine Wirkung. Herrenberg baute die Führung sogar noch aus und lag in der 51.Minute erstmals mit vier Treffern in Führung (31:27). In der Schlussphase versuchten die Hausherren mit einer offensiven Abwehr die Partie zu kippen. Aber auch diese Maßnahme verpuffte ohne Wirkung. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 37:33. Durch den Erfolg hat die Mannschaft von SGH2Ku-Trainer Stephan Christ den Anschluss ans Mittelfeld geschafft und auch den Abstand auf die Jung-Löwen verkürzt.

    „Das Spiel hatte Finalcharakter. Leider hat das wohl nur eine Mannschaft verstanden. Wir hätten mit einem Sieg alles entscheiden können. Wir haben diese große Chance leichtfertig weg geworfen. Fakt ist 25 Punkte werden nicht reichen. Jetzt müssen wir in den vier Auswärtsspielen punkten, sonst könnten wir noch mal in Probleme kommen. Auch wenn das niemand glauben möchte“, kommentierte SG-Coach Klaus Gärtner die bittere Heimniederlage und verpasste Chance zum Klassenerhalt.

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich - Michel Abt (6), Nils Kretschmer (2), Stefan Jochim (2), David Schmidt (4), Gianluca Pauli (3), Kai Dippe (9), Patrick Körner, Michael Körner, André Bechtold, Kai Rudolf (5), Maximilian Vollmer, Andreas Bornemann (2), Nicolas Herrmann

    Quelle: Darmstädter Echo


    Groß-Umstadt: Halbzeit hui, Halbzeit pfui – 31:35

    11.03.13 07:47
    Von: Darmstädter Echo

    Groß-Umstadt: Halbzeit hui, Halbzeit pfui – 31:35


    Das war ganz bitter für den TV Groß-Umstadt. Mit drei Siegen in Folge zeigte die Formkurve zuletzt deutlich nach oben – Richtung sicheres Mittelfeld. Doch nach der Lektion beim souveränen Tabellenzweiten und dem unerwarteten Erfolg des Konkurrenten im Abstiegskampf, HSG Herrenberg, war die Stimmung auf der Rückreise am Samstagabend trotz ansehnlicher Leistung dahin.
    Zwei extreme Gesichter zeigte der TV Groß-Umstadt in Südbaden: Einer furiosen ersten Spielhälfte folgte eine erschütternd schwache zweite. Die Gäste fanden eindrucksvoll in die Partie. Die Abwehr um den aufmerksamen Torhüter Karim Ketelaer arbeitete geschickt und geschlossen. Der Angriff stürmte zielstrebig und treffsicher. Kurzum, die Südhessen beherrschten den Favoriten. Nach zehn Minuten stand es 5:1, über 7:3 erspielte sich die Mannschaft um Torjäger Florian See (9 Treffer) einen 18:11-Halbzeit-Vorsprung.
    In der 36. Minute führte Groß-Umstadt 23:14. Gut 350 Zuschauer gaben zu diesem Zeitpunkt keinen Pfifferling mehr auf Balingen. Doch dann kam alles anders, denn bei den Gästen riss der Faden komplett. Ein Fehler folgte dem nächsten – in Angriff und Abwehr. Balingen traf viermal in Folge, schöpfte wieder Selbstvertrauen. In der 52. Minute warf der Bundesliga-Talentschuppen das 29:29 und drehte den Vergleich noch.
    „Diese absolut unnötige Niederlage schmerzt sehr, gerade weil alle Mitkonkurrenten am Tabellenende punkteten“, bilanzierte Teammanager Michael Blechschmitt das Wechselbad der Gefühle. Ein herber Rückschlag.

    Quelle: HP Balingen


    „Jungen Wilden“ drehen verloren geglaubtes Spiel


    Benedikt Brielmeier überzeugte mit neun Toren. Foto: Sebastian Single

    „Wir wollen unbedingt gewinnen“, kündigte Eckard Nothdurft, Trainer des Perspektivkaders vom HBW Balingen-Weilstetten, vor der Partie gegen den TV Groß-Umstadt an. Das haben die Zuschauer in der Balinger SparkassenArena zu sehen und zu spüren bekommen. In beeindruckender Weise drehte der HBW ein verloren geglaubtes Spiel. Zur Pause stand es bereits 11:18, in Halbzeit Zwei lag der TVG zwischenzeitlich gar mit neun Toren vorne. Die „Jungen Wilden“ gaben sich aber nicht auf, zogen das Tempo in der Schlussviertelstunde an und machten aus einem Neun-Tore-Rückstand einen Vier-Tore-Sieg. 35:31 hieß es nach sechzig gespielten Minuten.

    Schwache Anfangsphase

    HBW-Trainer Nothdurft forderte vor der Begegnung mit Groß-Umstand eine klare Steigerung bei der Angriffseffektivität. In der Defensive hoffte er durch die Rückkehr von Christoph Foth auf mehr Stabilität. Beides ließen die „Jungen Wilden“ in der Anfangsphase und fast die gesamte erste Halbzeit über vermissen. Bereits nach fünf Minuten lag der HBW mit 1:4 im Hintertreffen. „Bis zur 40. Minute war das heutige Spiel ein Spiegelbild der letzten drei Partien, die wir verloren haben“, berichtet Nothdurft, dessen Mannschaft in der ersten Halbzeit keine gute Leistung zeigte. 18 Gegentore in einer Hälfte sind zu viel. Felix Beutel bekam im Kasten des HBW kaum eine Hand an den Ball.

    Das änderte sich nach dem Seitenwechsel. Zwar brauchten die „Jungen Wilden“ ein paar Minuten und der TVG zog auf neun Tore Vorsprung davon, aber dann legten sie los wie die Feuerwehr. Ein plötzlicher Tempowechsel im Angriffsspiel und eine wesentlich stabilere Deckung waren der Grundstein für das Unerwartete. „Das Ding war weg“, gesteht Nothdurft ein und erklärt: „Was dann geschah, passiert nicht oft. Wir haben in der Abwehr zwei Kleinigkeiten geändert und es am endlich die Wurfeffektivität zurück. Groß-Umstadt muss sich schon ärgern.“ Mit Beginn der 37. Minuten startete der HBW die Aufholjagd mit einem 5:0-Lauf. Plötzlich stand es nur noch 19:23 und Groß-Umstadt war zur Auszeit gewzungen.

    Überragende Fitness

    Der TVG erholte sich zwischenzeitlich und erhöhte den geschmolzenen Vorsprung nochmals auf sechs Tore. In der Folgezeit schwand bei den Gästen aber die Effektivität im Angriff. Ganz anders die „Jungen Wilden“. Wurde ein Ball in der Abwehr erkämpft, ging es mit Vollgas in Richtung gegnerisches Tor. Insbesondere Benedikt Brielmeier zeigte in dieser Phase was er kann. Neun Treffer gelangen ihm an diesem Abend insgesamt. Groß-Umstadt schaffte es nicht mehr, sich klare Torchancen zu erspielen. Zudem fand Felix Beutel ins Spiel und wurde zu einem wichtigen Rückhalt seiner Teamkameraden. Er zeigte hinten die Paraden und der Rest verwandelte im Angriff mit zurückgewonnener Sicherheit. In der 52. Minute gelingt Brielmeier der erste Ausgleich der Partie. Bei kurz darauffolgenden Kempa-Trick, ebenfalls von Brielmeier verwandelt, kam es beim 30:30 noch einmal zum Unentschieden. Völlig verunsichert gelang dem TVG aber nichts mehr und der HBW setzte bis zum 35:31 einen Treffer nach dem anderen.

    „Nein, noch nicht“, antwortet Gästetrainer Tim Beckmann auf die Frage, ob er bereits eine Erklärung für diese Niederlage gefunden hat, „ich kann nur mutmaßen woran es liegt. Insgesamt geht der Sieg in Ordnung, da wir nur bis zur 40. Minute Handball gespielt haben. Also der HBW in der zweiten Halbzeit das Tempo forciert haben, konnten meine Jungs nicht mithalten.“ Das sieht auch HBW-Coach so: „Wir haben von unserer überragenden Fitness gelebt.“ Mit Blick auf die kommenden drei Auswärtsspiele sei das ein ganz wichtiger Sieg gewesen – eine Belohnung für die letzten Wochen, die nicht ganz einfach waren. „Ich freue mich besonders für Felix Beutel, der in der zweiten Halbzeit mit neun gehaltenen Bällen gezeigt hat, dass er uns weiterhelfen kann.“

    HBW Balingen-Weilstetten: Beutel, Makowski; Brielmeier (9), Wahl (8/2), G. Thomann (8), Foth (4), Stevic (3), Skvaril (2), Schlaich (1), J. Thomann, J. Hausmann, Hildebrand, Thiemann, Hiller.

    Quelle: TV Kirchzell

    Ausgebremst!!! - Der „TVK- Express“ wird in Hochdorf unsanft gestoppt


    Der tolle Lauf des TV Kirchzell in der 3. Liga Süd ist vorerst beendet. Mit einer deutlichen 32:22 (20:9)- Niederlage im Auswärtsspiel beim TV Hochdorf wurden die Odenwälder gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Der TVK fand über 60 Minuten nie annähernd zur Leistung der vergangen Wochen und musste den Pfälzern am Ende zu einem auch in dieser Höhe verdienten Sieg gratulieren.

    Ein neutraler Beobachter dieses Spiels hätte wohl von Anfang an seine Probleme gehabt, die Geschehnisse richtig einzuordnen. Er hätte sich gefragt, wie sich diese Gäste aus Kirchzell in den vergangenen Wochen still und heimlich auf Platz fünf der Tabelle mogeln konnten. Ihn hätte aber wohl auch gewundert, warum der TV Hochdorf aktuell gegen den Abstieg kämpft. Jeder hatte im Vorfeld erwartet, dass die Gastgeber in ihrem Heimspiel von Anfang an alle Energie investieren würden, um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu erkämpfen. Man hatte aber auch erwartet, dass es dem TVK gelingen wird, den Kampf mit großem Selbstvertrauen anzunehmen um das Spiel in der Schlussphase eventuell für sich entscheiden zu können. Doch man wurde eines besseren belehrt.

    Der Spielverlauf ist schnell erzählt. Hochdorf startete mit wesentlich mehr Dynamik in die Partie, trug seine Angriffe schnell und entschlossen vor und zeigte in der Defensive wer der Herr im Hause ist. Ehe der TVK auch nur annähernd stattfand, stand es 4:0 (5. Minute). Erst zu Beginn der sechsten Spielminute gelang den Gästen der erste Treffer. Dieser war aber auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Sichtlich beeindruckt von der Energie Hochdorfs und erschrocken über die eigene Leistung schafften es die Odenwälder nur in Teilen sich zu wehren. Mannschaftlich geschlossenes dagegenhalten? Fehlanzeige! Der TVH spielte sich hingegen in einen euphorischen Rausch und überfuhr den TVK. Über die Stationen 8:2, 14:5, und 16:8 ging es mit einem 20:9 in die Halbzeitpause.

    Auch zu Beginn der zweiten Hälfte gab es nichts zu lachen für die Jungs von Trainer Gottfried Kunz. Im Angriff erspielte man sich zwar einige gute Chancen, konnte diese aber nicht verwerten. Hochdorf nutzte jeden Fehler konsequent aus und entschied die Partie bis zur 40. Minute endgültig. Ob Kirchzell danach besser wurde oder die Gastgeber nachließen, ist nicht zu messen. Zumindest ging die zweite Halbzeit für sich betrachtet ausgeglichen aus, sodass eine noch höhere Demontage verhindert werden konnte.

    Dieses Spiel gibt in Kirchzell wieder einmal zu denken. Fakt ist, dass Hochdorf mit diesem gezeigten kämpferischen und spielerischen Potenzial niemals im Abstiegskampf stecken dürfte und dass es dem TVK an diesem Tag, auch mit den Leistungen der letzten Spiele, nur schwer gelungen wäre, dort zu punkten. Es sollte aber der Anspruch eines jedes TVK- Spielers sein, ständig an diese Bestform heranzukommen. Dass es nicht immer möglich ist, wissen wir alle. Jedoch müssen die Spieler endlich lernen, sich auch in Spiele hinein zu beißen, in denen es nicht so läuft. Die Gegner, bei denen es um nicht mehr viel geht, hat der TVK schon hinter sich. Jetzt kommen nur noch die Mannschaften, die dringend Punkte brauchen um dem Abstiegskampf zu entfliehen. Das Spiel am Samstag war daher ein Vorgeschmack auf das, was in den nächsten Wochen noch zu bewältigen sein wird. Dessen sollte sich jeder bewusst sein. Denn auch Kirchzell benötigt, trotz des guten Tabellenplatzes, aufgrund der Ausgeglichenheit der Liga noch einige Punkte um frühzeitig ganz sicher sein zu können.

    Der TVK spielte in folgender Besetzung:
    Johannes Klimmer, Sandro Friedrich; Philipp Baier 4, Andi Kunz 7/3, Steffen Kaufmann 1, Tim Mechler, Mario Stark 2, Marius Fuchs 4/2, Florian Eisenträger 2, Felix Hain 2, Nico Polixenidis.

    Quelle: DIE RHEINPFALZ

    Hochdorf begeistert Publikum mit Galavorstellung


    Handball: Drittligist gewinnt Heimspiel gegen TV Kirchzell 32:22 – Torhüter Max Haller in Topform – Matschkes Arbeit zahlt sich aus


    Von Jochen Willner


    HOCHDORF-ASSENHEIM. Das war eine Demonstration der Extraklasse: Mit der besten Abwehrleistung der Saison bezwang Handball-Drittligist TV Hochdorf nicht nur den Tabellensechsten TV Kirchzell, sondern sorgte mit dem 32:22 (20:9)-Erfolg für den höchsten Saisonsieg. Das macht Hoffnung auf den Ligaverbleib. Da die Konkurrenz auch punktete, bleibt der Abstand zu den Abstiegsrängen bei drei Zählern. Die Mannschaft des TV Hochdorf lebt, sie hat sich nach Wochen der sportlichen Erfolglosigkeit aus dem Tal hochgearbeitet, sie sprüht vor Spielwitz und -freude. Die Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen macht Fortschritte, jeder ist für seinen Mitspieler da. Die Handschrift von Spielertrainer Benny Matschke wird immer deutlicher. Eines scheint auch klar: Hochdorf hat kein Torwartproblem: Max Haller parierte 13 Schüsse und ließ bis zu seiner Auswechslung in der 46. Minute nur 13 Tore zu. Das war klasse. Matschke verdeutlichte dem Studenten , dass harte Arbeit sich lohne. „Nachdem er zuletzt kaum gespielt hat, hat er heute eine Riesenpartie abgeliefert“, lobte der Coach den ehemaligen Jugendnationaltorhüter.Doch nicht nur in der Abwehr überzeugte der TV Hochdorf. Im Angriff fanden die Gastgeber gegen die auf ganzer Linie enttäuschenden Mainfranken ebenfalls zur Höchstform. Daran änderte auch nichts, dass die Räume für Spielmacher Tim Beutler von Philipp Baier eingeschränkt wurden. Dafür „hämmerte“ Jonas Kupijaj fast nach Belieben aus dem Rückraum den Ball ins Netz. Der 23 Jahre alte Torjäger überzeugte nicht nur mit seinen Sprungwürfen, sondern hat sein Schlagwurf-Repertoire wiederentdeckt. Da staunte selbst Matschke. Kupijajs Stärke kommt nicht von ungefähr, denn er legte in den vergangenen Tagen eine Sonderschicht ein. In der ersten Hälfte war fast jeder Wurf ein Treffer.


    Die Stimmung war prächtig. Die Akteure auf der Bank freuten sich über die Treffer ihrer Kameraden. Sie applaudierten und feuerten sie an. Erst Recht, als Niklas Schwenzer und Maximilian Labroue in der 28. Minute mit der gegnerischen Abwehr Katz und Maus spielten und Schwenzer zum 20:8 traf. Der 20 Jahre alte Linksaußen reckte nach seinem fünften Treffer die Faust und schrie seine Freude heraus.


    Seine Eltern Ute und Wolfgang, die ihren Sohn erstmals im grünen TVH-Trikot sahen und eigens aus Mülheim-Kärlich angereist waren, freuten sich mit ihm. „Ich bin froh, dass meine Eltern gesehen haben, dass ich so gut aufgelegt war und wir gewonnen haben“, meinte Schwenzer augenzwinkernd. Er sprüht vor Spielwitz, wollte zeigen, was er kann. „Wenn ich auf dem Spielfeld stehe, dann gebe ich alles. Ich will mit Hochdorf in der dritten Liga bleiben“, sagte der Linksaußen. Nach viereinhalb Jahren im Internat der TSG Friesenheim und dem Sprung in den Bundesliga-Kader, stehen die Chancen auf eine Vertragsverlängerung bei der TSG gut. Hochdorf würde per Zweitspielrecht davon profitieren. „Es gab einige Gespräche. Ich gehe davon aus, dass es in der Konstellation in der nächsten Saison weitergeht“, verbreitete Schwenzer Optimismus.


    So spielten Sie


    TV Hochdorf: Haller, Roell (ab 46.) – Kupijaj (5), Beutler (3), Zimmermann (5) – Schwenzer (5), Labroue (3) – Job (1) – Sliwa (1), Mauer, J. Christmann (1), Lanninger (1), Hundt (3/2), Lanninger (3), Dietz (1).


    Spielfilm: 5:1 (6.), 12:5 (16.), 15:7 (23.), 20:9 (29.), 24:10 (39.), 29:16 (54.), 31:17 (57.), 32:22 (60.). - Zeitstrafen: 10 – 4 Min. - Siebenmeter: 3/2 – 7/5 - Beste Spieler: Haller, Schwenzer, Kupijaj – Kunz - Zuschauer: 220 - Schiedsrichter: Meike/Plinz (Waldkirch/Freiburg) (wij)


    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.60 Datum: Dienstag, den 12. März 2013

    Quelle: HP Neuhausen

    Herausragende Teamleistung - 38:30-Auswärtssieg in Münster


    Torwart Felix Schmidl gab der Abwehr mit zahlreichen Paraden Sicherheit und war einer der Erfolgsgaranten für den zweiten Auswärtssieg der Saison.



    Nach zwei Niederlagen in Folge sind Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen beim Schlusslicht TSG Münster in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Beim 38:30-Erfolg im Kelkheimer Stadtteil zeigte die gesamte Mannschaft eine Topleistung und nahm dank einer hervorragenden Abwehrarbeit und durchdachtem Angriffsspiel beide Punkte aus Hessen mit. Der Sieg war deshalb umso wichtiger, weil auch die Konkurrenz fleißig punktete.

    „Wir haben verdient gewonnen. Unsere Teamleistung war sehr gut, unsere Quote aus der Nahdistanz kann sich sehen lassen und 18 gehaltene Bälle sprechen auch für sich. Die Mannschaft wusste, was die Stunde geschlagen hat und war über die gesamte Spielzeit motiviert. Jetzt müssen wir gegen Horkheim nachlegen“, erklärt TSV-Co-Trainer Markus Locher, der den im Skischulandheim befindlichen Kommandogeber Florian Beck bestens vertrat.

    Von Beginn an waren die MadDogs im Spiel und führten schnell mit 3:0 (3.). Auch nach dem ersten Treffer der Gastgeber bestimmten die Gäste das Geschehen. Über 1:4 wurde der Vorsprung auf 2:7 ausgebaut (8.). Mit einem Time-Out versuchte es Münsters Übungsleiter Thomas Gölzenleuchter seinem Team mehr Struktur zu geben und das Spiel der Filder-Handballer ins Stocken zu bringen. Doch zunächst blieb der Abstand bis zum 7:12 unangetastet (19.). Es folgte die beste Phase der Hausherren mit einem 4:0-Lauf und der gleichzeitig schlechtesten des TSV in der gesamten Partie. Auch Markus Locher zog nun die Grüne Karte und die Führung vergrößerte sich wieder. Mit 13:17 wechselten beide Kontrahenten die Seiten, wobei die Gäste einen noch höheren Vorsprung vergaben, weil beispielsweise drei Siebenmeter vergeben und einige Male das Aluminium getestet wurde.

    Die zweite Halbzeit begann denkbar schlecht. Ex-MadDog Mihailo Djurdjevic markierte seinen einzigen Treffer und Wolfgang Kroll kassierte seine zweite Zeitstrafen. Doch auch das brachte den Filder-Express an diesem Tag nicht aus dem Konzept. Die Distanz wurde immer bei mindestens drei Toren gehalten und auch eine offensive Deckung gegen TSV-Spielmacher Simon Wohlrabe verfehlte ihre Wirkung, da stattdessen Timo Durst die Fäden zog. Auch die Abwehr präsentierte sich stark und wenn doch mal ein Ball aufs Tor kam, war Felix Schmidl meistens zur Stelle. Über 18:21 (37.) baute die Truppe von Markus Locher den Abstand auf 18:24 aus (41.). Erst beim 26:30 (52.) konnte Münster nochmals etwas näher herankommen. In Überzahl machten die MadDogs mit einem 3:0-Lauf alles klar. Kurz vor Schluss betrug die Führung sogar neun Tore, am Ende stand ein standesgemäßer und hochverdienter 38:30-Auswärtssieg.

    Am Sonntag, 17. März, 17 Uhr, gilt es in der Egelseehalle gegen den TSB Heilbronn-Horkheim nachzulegen.


    TSG Münster – TSV Neuhausen 30:38

    TSG Münster: Lieb, Biermann, Will, Dobhan, Bacik, von Rekowski, Bardenheier (3/1), Dautermann (3), Djuricin (4), Juozaitis (9), Ulshöfer (5), Frieman (5), Kunz, Djurdjevic (1).

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (2), Tuscher, Fuchs (8), Kroll (1), Klingler (4), Wohlrabe (9/6), Grundler (1), Flechsenhar (6), Frey (9/2).

    Schiedsrichter: Homa/Mehl (MTV Stadeln).

    Zuschauer: 250.

    Zeitstrafen: Djuricin (3), Frieman (2); Kroll (2), Klingler, Flechsenhar.

    Siebenmeter: 2/1 Will scheitert an Schmidl; 11/8 Wohlrabe und Frey scheitern an Biermann, Klingler übertritt.

    Quelle: HP Friedberg


    Friedberg bezwingt Groß Bieberau - Tabellenführer bleibt auf Kurs

    Sonntag, den 10. März 2013 um 11:41 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Mit einer ganz starken Schlussviertelstunde hat sich der TSV Friedberg den Sieg bei der TSG Groß Bieberau geholt. Beim 28:24 (10:12) tat sich der Spitzenreiter aber lange schwer.

    Gleich zu Beginn des Spiels zeigte sich das Problem, das der TSV Friedberg in der gesamten ersten Hälfte mit sich herumschleppen würde: Die Herzogstädter vergaben drei klare Chancen, das erste Tor gelang ihnen erst nach mehr als sechs Minuten. Und schon nach 50 Sekunden gab es den ersten Schock für die Gäste: Kreisläufer Florian Antony, für die Abwehr enorm wichtig, verletzte sich nach einem Zusammenprall und konnte nicht mehr weiter machen. Damit fehlte dem TSV ein ganz wichtiger Defensivmann. Die Abwehr stand aber soweit sicher, dahinter begann Benjamin von Petersdorff, und auf der nun vakanten Kreisposition wechselten sich Johannes Luderschmid und Max Segmüller ab.

    Nach15 Minuten hatte der TSV eine ausgeglichene Partie. Das 5:5 war leistungsgerecht, Friedberg hatte aber schon ein wenig Probleme, genug Druck im Angriff aufzubauen. Groß Bieberau, die letzte Mannschaft, die den Spitzenreiter in dieser Saison bezwingen konnte, machte die Tore über seinen starken Rückraum. Bis zum 9:9 konnte Friedberg dagegen halten, doch jetzt begann sich der Gastgeber langsam abzusetzen. Die Hessen, die bis auf zwei Unentschieden alle ihre Heimspiele gewonnen hatten, arbeiteten in der Abwehr gut gegen die Spieler der Gäste, Friedberg kam nicht mehr in gute Wurfpositionen. Die TSG setzte sich auf 10:12 ab, das war auch der Pausenstand.

    Nach dem Seitenwechsel machte Groß Bieberau gleich weiter mächtig Druck. Friedberg fand zunächst nur schwer in die Partie und musste einem Rückstand hinterher laufen. Dieser wuchs bis zum 14:18 nach 43 Minuten langsam an. Trainer Hartmut Mayerhoffer nahm die Auszeit, um sein Team auf die Schlussviertelstunde einzustellen. Und das gelang ihm prächtig: Binnen fünf Minuten hatte der TSV das Spiel ausgeglichen. Jetzt musste der Trainer der Hessen nachjustieren: Er holte sein Team eine Minute lang zu sich. Aber die Tendenz war eindeutig, Friedberg übernahm die Kontrolle über die Begegnung. Das 20:20 zehn Minuten vor dem Ende sollte ihr letzter ausgeglichener Spielstand sein. Friedberg hatte in der Abwehr jetzt alles unter Kontrolle. Benjamin von Petersdorff im Tor konnte sich mehrfach auszeichenen. Von Groß Bieberaus wurfstarkem Rückraum war nun nichts mehr zu sehen. Friedberg hingegen hielt im Angriff das Tempo hoch und setzte mit seinem variablen Spielansatz die Deckung der Hessen unter Druck.

    Bester Torschütze war Jonathan Scholz, der achtmal erfolgreich war, davon zweimal mit Siebenmetern. Jetzt fielen die Tore für Friedberg reihenweise. In den elf Minuten zwischen dem 14:18 und dem 25:20 entschied sich das Spiel für den Tabellenführer durch einen spektakulären 11:2 – Lauf. Groß Bieberau konnte in den letzten Minuten nicht zurückschlagen. Im Hinspiel hatte der Vierte da noch die Partie gedreht, am Samstag schaffte er es nur noch , bis auf 28:24 (10:12) zu verkürzen. So kam der TSV Friedberg zu zwei hart erkämpften Auswärtspunkten und führt die 3. Liga Süd immer noch mit fünf Punkten vor Balingen – Weilstetten 2 an.

    Coach Mayerhoffer freute sich über die deutliche Leistungssteigerung: „Am Ende haben wir es herausgerissen. Mit einer super letzten Viertelstunde, in der die Abwehr mal wieder überragend war und wir vorne endlich mehr Druck aufs Tor entwickeln konnten, haben wir das Spiel noch drehen können. Damit haben wir unsere Tabellenführung untermauern können.“

    V. Petersdorff (1. – 60.); Seiler; J. Luderschmid (3); Wagenpfeil (4); Vilches Moreno (1); Ilic (3/2); Antony; Knorr (2); Maier – Hasselmann; Segmüller (2); Link (5); Scholz (8/2); Behr. Domenico Giannino (gia)

    Quelle: Darmstädter Echo



    Erste Heimniederlage



    Handball, Dritte Liga – Tabellenführer Friedberg nutzt Groß-Bieberaus Angriffsschwächen



    Da war mehr drin für die TSG Groß-Bieberau. Mit dem 24:28 (12:10) gegen den TSV Friedberg, Primus der Dritten Handball-Bundesliga, kassierten die Odenwälder am Samstagabend die erste Heimniederlage.

    Foul: Im Spitzenspiel der Dritten Handball-Bundesliga Süd unterlag die TSG Groß-Bieberau am Samstagabend Tabellenführer TSV Friedberg 24:28. Hier wird Dennis Rybakow hart angegangen. Foto: Jürgen Pfliegensdörfer

    Spielertrainer Florian Bauer bemängelte die fahrlässige Verwertung von Großchancen: „Wir haben vor der Pause eine höhere Führung verschenkt und beim 18:14 müssen wir den Sack zumachen. Dann hat aber irgendwie jeder mal die falsche Entscheidung getroffen.“



    600 Zuschauer wollten das Spitzenspiel sehen. Die TSG Groß-Bieberau beherrschte Friedberg über weite Strecken und brachte den Tabellenführer mehrfach an den Rand einer Niederlage. In den entscheidenden Phasen war das Angriffsspiel dann zu fehlerhaft. Friedberg verbuchte mit einer starken Schluss-Viertelstunde die ersten Zähler in der Großsporthalle und revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage.



    Schon in der ersten Halbzeit hätten die Odenwälder höher führen können. Doch beste Chancen wurden am Tor vorbeigeworfen oder die Würfe trafen den guten Gäste-Torwart Benjamin von Petersdorff. So blieb ein Zwei-Tore-Vorsprung, den Groß-Bieberau nach dem Wechsel ausbaute. Nach 45 Minuten stand es 18:14. Friedberg wackelte – besonders nach der zweiten Zeitstrafe des starken Halblinken Jonas Link (5).



    Doch verpassten die Gastgeber das 19:14 und nach einer Phase in Unterzahl ging alles ganz schnell: Abspielfehler, fahrlässige Kreisanspiele, die Schwaben schafften binnen drei Minuten das 18:18 und untermauerten ihre Qualität. Auch nach dem 20:20 zehn Minuten vor Schluss: Groß-Bieberau ließ sich in doppelter Überzahl locker ausspielen und traf vorn viermal die falsche Entscheidung. Friedberg erhöhte innerhalb von vier Minuten auf 25:20.



    Es war auffällig: in den letzten zehn Minuten ging den Gastgebern auch etwas die Kraft aus. Was Physiotherapeut Harald Janßen bestätigte: „Beruflich waren viele Leistungsträger unter der Woche verhindert. Das war am Ende mit ausschlaggebend“, bilanzierte der langjährige Betreuer der Odenwälder. Auch Torjäger und Siebenmeterschütze Michael Malik (verletzt) hinterließ eine Lücke.

    Letztlich hatten die Gäste auch mehr Qualität in Reserve. Der Rückraum ist beinahe auf jeder Position doppelt stark besetzt, auch ohne Linkshänder.
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    Quelle: HP Köndringen


    Montag, den 11. März 2013 um 13:30 Uhr Markus Wenning

    SG sammelt zuhause Punkte vor dem Derby
    Am vergangenen Samstag hat die erste Herrenmannschaft der SG Köndringen/Teningen den Aufsteiger aus Nieder-Roden mit 33:24 aus der eigenen Halle gefegt.

    Der Start in die Partie war alles andere als hohe Handballkunst. Nach 8 Minuten lagen die Hausherren bereits mit 1:5 hinten. Die Gäste hatten ein enormes Tempo vorgelegt und mit einer laufintensiven und kämpferischen Abwehr die Teninger schwer unter Druck gesetzt. Zunächst griffen auch die geplanten Lösungen im Angriff nicht und auch die Abwehr ließ den letzten Biss vermissen.

    Sascha Ehrler, der an diesem Abend insgesamt sieben Tore erzielen sollte, brachte seine Farben jedoch wieder heran. Angetrieben außerdem vom wieder genesenen Martin Hirling konnten die Gastgeber aus einer stabilisierten Deckung schnelle Tore erzielen. Es zeichnete sich ab, dass die Gäste ein viel zu hohes Tempo vorgelegt hatten und bereits gegen Ende der ersten Halbzeit an ihre Reserven gingen.

    So konnte man nach harten 8 Minuten die restliche erste Halbzeit mit einem 17:8 Lauf zufriedenstellend beenden. Die Jungs von Ole Andersen hatten ein bisschen gebraucht, sich dann aber umso überzeugender ins Spiel gekämpft.

    Die zweite Halbzeit stand die Abwehr vor einem guten Philipp Grangé gleich von Beginn an solide, sodass sich die Gäste immer wieder im Angriff aufreiben mussten. Hinten versuchten sie es dann mit einer offensiven Deckungsvariante, die jedoch von den Teningern schnell gelöst wurde. Vom 25:20 kämpften sich die Nieder-Rodener zwar noch einmal auf 26:23 heran, die SG hatte sich in zweifache Unterzahl gebracht. Sascha Ehrler und Daniel Warmuth zeigten jedoch ihre Klasse, sodass selbst diese schwierige Situation positiv mit 2:1 Toren gelöst werden konnte.

    Die wichtigen zwei Punkte geben den Teningern das nötige Selbstvertrauen um die nun anstehenden Aufgaben anzugehen. Die Situation der Tabelle hat sich durch die teilweise überraschenden Ergebnisse der Wundertüte 3. Liga Süd nicht verändert. Es gilt nach wie vor akute Abstiegsgefahr. In dieser Situation steht mit der HSG Konstanz am kommenden Wochenende der Tabellendritte nicht gerade auf der Liste der Wunschgegner. Allerdings haben Derbys ihre eigenen Gesetze. Ganz besonders nach dem denkwürdigen Hinspiel stehen die Jungs um Abwehrchef Michael Rascher vor einer ganz wichtigen Aufgabe. Die Seehasen haben zwar nicht mehr das Niveau der Vorrunde, allerdings immer noch ausreichend Reserven um ihren Tabellenplatz zu rechtfertigen. Die Konstanzer stellen sicherlich eine der besten Rückraum-Kreis Achsen in der Liga, machen sich dadurch aber auch ausrechenbar. Sollte es gelingen eine taktische Bestleistung in der Abwehr abzurufen und den Abstiegskampf mit an den Bodensee zu nehmen, dann kann in einem Derby alles passieren. Immerhin ging in den letzten drei Begegnungen immer der Gast mit den Punkten aus der Halle. Dass dies auch am kommenden Samstag der Fall sein wird, dafür wird einiges an Unterstützung in der sicherlich gut gefüllten Schänzlehalle vonnöten sein. Gerade in schwierigen Situationen wird man sich aber in Teningen des Gschmäckles eines Derbys kämpferisch annehmen müssen. Mit zwei Punkten aus Konstanz zurückzukehren, das könnte der Mannschaft von Ole Andersen die restliche Saison deutlich erleichtern.
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    Quelle: HP Köndringen


    Montag, den 11. März 2013 um 07:56 Uhr J Leo


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    Nieder-Roden macht zu viele einfache Fehler
    HSG verliert in Köndringen/Teningen mit 24:33

    Nur 15 gute Minuten waren für die Handballer der HSG Nieder-Roden zu wenig, um aus der Partie der 3. Liga Süd bei der SG Köndringen/Teningen etwas Zählbares mitzubringen.
    Die Nieder-Rodener unterlagen mit 24:33 (13:18) und kämpfen acht Spieltage vor Rundenende weiter um den Klassenerhalt.

    Nach dem überraschenden 37:33-Auswärtssieg der SG Herrenberg bei der SG Kronau-Östringen II (nächster Gegner der HSG) beträgt der Vorsprung der „Baggerseepiraten“ auf den Drittletzten Herrenberg nur noch fünf Punkte. Allerdings hatten die Nieder-Rodener auch allen Grund, sich zu ärgern: Nahezu alle umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen fielen gegen die Rodgauer aus.

    „Wir haben gut begonnen und 15 Minuten lang das gespielt, was wir uns vorgenommen hatten. Wenn man allerdings aus 57 Versuchen nur 24 Tore wirft, kann man so ein Spiel nicht gewinnen“, sagte Nieder-Rodens Trainer Alexander Hauptmann.



    Nieder-Roden, weiter ohne den verletzten Stefan Seitel, legte eine 5:1-Führung vor, hatte dann beim 9:8 in der 16. Minute zum letzten Mal in dieser Begegnung die Nase vorne. Kurz darauf setzten sich die Gastgeber von 13:12 auf 16:12 erstmals leicht ab. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Nieder-Roden wieder auf 23:26 heran, kassierte dann aber in Überzahl zwei Gegentreffer ohne selbst einen Angriff erfolgreich abzuschließen. Mit einem 7:0-Lauf bis zum 33:23 knapp drei Minuten vor Spielende sorgten die Breisgauer für die Entscheidung. „Wir haben zu viele einfache Fehler gemacht“, erklärte Trainer Hauptmann.

    Spielfilm: 1:5 (7.), 5:6 (12.), 7:7 (15.), 8:9 (16.), 11:9 (19.), 13:12 (22.), 16:12 (27.), 18:13 - 20:15 (35.), 23:17 (43.), 26:21 (49.), 26:23 (50.), 31:23 (56.), 33:24

    Zeitstrafen: 3:4 - 7m: 4/5 - 6/7

    HSG: Rhein; Hoppenstaedt (n.e.); A. Weber, Schulz (3/1), Henkel (4), Schmid (2), B. Weber, Weidinger (6), Kaiser (8/5), Keller (1), Christoffel (n.e.)

    Quelle: HP Zweibrücken


    Neue SV-Hymne brachte den Zweibrücker Löwen kein Glück!


    Sonntag, den 10. März 2013 um 01:37 Uhr


    Geschrieben von: Christian Gauf


    Eine ganz unangenehme Heimniederlage kassierten die Zweibrücker Löwen am Samstagabend im Drittligaspiel gegen die HSG Konstanz.
    Zwar waren beide Mannschaften bei weitem nicht in Bestbesetzung angetreten, doch waren die Gäste viel eher in der Lage, die Ausfälle ihrer Spieler zu kompensieren.
    Das wiederum lag in erster Linie an der Rückraumbesetzung der Gäste und einem überragenden Spieler, nämlich Yannick Schatz, der auf der Spielmacherposition für Furore sorgte und am Ende mit 13 Toren herausragender Spieler dieser Drittligabegegnung war. Er harmonierte weiterhin bestens mit Matthias Faißt im rechten sowie mit Stefan Bruderhofer im linken Rückraum - und war von der Zweibrücker Defensive kaum zu kontrollieren. Nicht zuletzt deshalb gewannen die Gäste am Ende mit 25:30 (12:13) und beendeten damit eine ihre eigene, mehrere Wochen lange Erfolglosigkeit.

    Darüber hinaus stürzten sie die 64er mit diesem klaren Auswärtssieg in eine weitere Krise, denn für die junge Truppe, die weiterhin den vorletzten Tabellenplatz der dritten Liga Süd belegt, werden die Möglichkeiten, die zum Klassenerhalt notwendigen Punkte zu holen, immer geringer.
    "Ich trauere heute durchaus unseren vielen vergebenen Chancen nach", haderte SV-Trainer Stefan Bullacher ein wenig mit der schwachen Chancenverwertung seiner Mannschaft. "Denn wir haben zwar nicht überzeugend gespielt, hatten aber durchaus Chancen, das Spiel zu gewinnen".
    Bullacher ließ allerdings dennoch keinerlei Zweifel an der Tatsache, dass der Sieg der HSG Konstanz verdient war.
    Den besseren Start erwischten indessen die 64er, bei denen die Stammspieler Kubo Balaz und Aris Wöschler ebenso verletzungsbedingt fehlten, wie Marian Müller, der sich am vergangenen Wochenende eine Schultereckgelenkssprengung zugezogen hatte. Deshalb hatte SV-Coach Stefan Bullacher in seiner Startformation mit Tim Burkholder, Erik Pohland und Jerome Müller zwei A- und einen B-Jugendlichen aufboten. Und diese Jungs waren dann in der Anfangsviertelstunde für die ersten sechs Tore der Zweibrücker verantwortlich, als sie mit 6:5 führten. Bis zur 23. Minute blieben die 64er, bei denen Tim Burkholder in dieser Phase stark aufspielte, dann auch am Drücker. Allerdings konnten es die SVler nicht verhindern, dass Yannick Schatz durch einen Doppelschlag zunächst der erstmalige Ausgleichstreffer gelang, dem er kurz darauf, nämlich in der 24. Spielminute, sogar noch das 9:10 folgen ließ. Mit dieser erstmalig in Führung brachte.
    Damit gerieten die 64er leider auf die Verliererstraße, denn sie schafften es immer weniger sich gegen die in körperlicher Hinsicht sehr robuste Gästetruppe entsprechend durchzusetzen.
    "Das Spiel wird in der Regel durch die Leistungsträger entschieden, und deren Leistung hat uns heute eben leider gefehlt", stellte SV-Trainer in seiner Analyse nach dem Spiel unmissverständlich fest.
    Im zweiten Durchgang gelang den SVlern zwar zunächst der 13:13-Ausgleichstreffer, ehe der weitere Spielverlauf dann irgendwie doch dem des Hinspiels gleich. Denn nach dem 16:16-Unentschieden in der der 37. Minute zogen die Gäste, bei denen auch Keeper Patrick Glatt eine überzeugende Vorstellung bot, locker und kontinuierlich zum 17:21-Zwischenstand weg.
    Damit war die Vorentscheidung dieses Spieles gefallen, die 64er eindeutig auf der Verliererstraße, denn nun gelang es ihnen kaum noch, die Zweikampfsituationen in der Abwehr auch nur annähernd befriedigend zu lösen. Die Gäste trafen immer wieder, egal, ob die 64er in ihrer angestammten 3:2:1-Formation spielten, ob sie einen oder zeitweilig auch zwei Gästespieler mit einer Manndeckung betrauten.
    Die clever und abgezockt spielenden Konstanzer hatten immer die richtige Antwort parat, gewannen am Ende mit 25:30, weil die Zweibrücker Löwen auch bei ihren Angriffsaktionen Nerven zeigten und schließlich noch deutlich unterlagen. Auch in diesem Spiel war es den SVlern nicht gelungen, die verletzungsbedingten Ausfälle der fehlenden Leistungsträger auch nur annähernd zu kompensieren.
    Hinzu kam schließlich noch, dass auch die Ergebnisse in den anderen Hallen eigentlich nicht für die 64er sprachen; der Abstand zum rettenden 13. Tabellenplatz beträgt bereits vier Punkte.

    Leider brachte den Zweibrücker Löwen auch ihre neue SV-Hymne, die anlässlich dieser Begegnung erstmals eingespielt wurde, nicht das erhoffte Glück. Ins Ohr ging der Titel von Thorsten Albrecht und Pepe Pirmann dann allerdings dennoch.
    Auf einen Blick:
    SV 64 Zweibrücken: Nils Kawoluns und Philipp Serr (n.e.) im Tor - Jerome Müller 6, Tim Burkholder 5, Torben Rixecker 4, Daniel Sorg 4, Benni Zellmer 2, Thomas Zellmer 2/1, Erik Pohland 1, Jonas Denk 1, Dominik Schweizer und Philipp Hammann (n.e.).
    HSG Konstanz:
    Patrick Glatt im Tor - Yannick Schatz 13/1, Stefan Bruderhofer 7, Simon oesterle 4, Simon Geßler 3, Matthias Faißt 2, Dennis Fassl 1, Christoph Karrer und Andre Melchert.
    Zeitstrafen: 4:6 min. Siebenmeter: 2/1 - 1/1, Zuschauer: 280, Schiedsrichter: Tobias Biehler / Benjamin Discher (Offenburg).

    Quelle: Stimme.de

    Jetzt ist der Heim-Nimbus auch noch dahin

    Von unserem Redakteur Stephan Sonntag

    Drittplatzierter bei der Wahl zum Unterländer Sportler des Jahres, gestern Abend aber nur zweiter Sieger: Felix Knoll (vorne) und der TSB Horkheim verlieren überraschend das Heimspiel gegen den TV Großsachsen.Foto: Andreas Veigel

    Handball - 90 Minuten hatte die Ansprache von Michael Löbich am Freitagabend gedauert. So lange benötigte der Ressortleiter der ersten Mannschaft, um dem chronisch auswärtsschwachen Team ins Gewissen zu reden. Auf die vielen blutleeren Auftritte in fremden Hallen sollte am Freitagabend gegen den TV Großsachsen wenigstens ein überzeugender Heim-Auftritt folgen. Dieser Plan ging gründlich in die Hose. Die 28:29 (14:14)-Niederlage war die erste Pleite in der Stauwehrhalle in dieser Saison. Damit ist der Heimnimbus begraben.

    Kreisspiel

    Eine kleine Überraschung gab es zu Beginn. Der bei der Unterländer Sportlerwahl auf Rang drei gewählte Felix Knoll stand nicht in der Anfangformation. Für ihn agierte zunächst Evgeni Prasolov auf der Spielmacherposition. Nach knapp 15 Minuten durfte Knoll dann ran und fügte sich gleich mit einem schönen Treffer vom Kreis zur 8:6-Führung ein. Kreis war zu Beginn ohnehin die Horkheimer Antwort auf die Frage, wie die Defensive des Aufsteigers zu knacken ist. Dementsprechend hatte der zuständige Mann für diesen Bereich, Felix Günthner, schon früh drei Treffer auf dem Konto. Hätte der TSB aus dem Rückraum und im Gegenstoß ähnlich geschickt agiert, das Team von Trainer Volker Blumenschein wäre wohl früh davon gezogen. Denn zumindest der nach seiner Augapfelprellung wiedergenesene Wojciech Honisch spielte einen passablen Part − für seine Vorderleute in der Abwehr galt dies weniger. 14 Gegentore in den ersten 30 Minuten waren das Resultat der durchwachsenen Abwehrleistung.

    Im zweiten Durchgang blieb die Partie umkämpft − mit Vorteilen für die Gäste. In der 54. Minute zogen sie erstmals auf drei Tore davon (24:27). Ein Vorsprung, den sie nicht mehr aus der Hand gaben.

    TSB Horkheim: Honisch, Eipperle (Tor) - Weckerle, A. Prasolov, Günthner (6), Maurer (1), Knoll (4), P. Kroll (10/6), Fähnle, Schumacher (3), E. Prasolov (2), Hau, R. Kroll (1), König(1).

    Beste Schützen des TVG: Zahn (9), Kohl (8/1).

    Siebenmeter: TSB 6/6; TVG 3/2.

    Strafen: 5/3.

    Zuschauer: 350.

    Fassl hat fast die gesamte Zeit in der Abwehr gespielt, Kreis war eigentlich gar nicht vorhanden.
    Aber er hat es doch ganz gut getan, zwischendurch mal durch unseren Oldie im Team vertreten. :P


    Anmerkung zum obigen Teil:
    Fassl hat in den ersten 15 Minuten in der Abwehr gespielt und wurde dann in der Abwehr durch Andre ersetzt.
    Es sollte von mir allerdings nicht der Eindruck erweckt werden, dass er nicht so gut gepielt hat, ganz im Gegenteil er hat seine Sache prima gemacht.
    Möglicherweise haben meine obigen Zeilen dies nicht so gut wieder gegeben und ich könnte missverstanden worden sein.

    Quelle: Südkurier


    Rumpftruppe der HSG Konstanz überrascht

    Von ULRICH HAAFF


    HSG Konstanz gewinnt beim SV Zweibrücken trotz geschrumpftem Kader. Im Einsatz waren Nachwuchsspieler und Co-Trainer Andre Melchert.

    Handball3. Liga

    SV 64 Zweibrücken

    HSG Konstanz

    25:30 (12:13)

    Zwei Punkte, mit denen unter gegebenen Umständen eigentlich niemand gerechnet hatte, hatten die Konstanzer Drittliga-Handballer bei ihrer Rückkehr aus Zweibrücken im Gepäck. Lediglich sechs Spieler des eigentlichen Kaders konnte HSG-Coach Daniel Eblen am Samstagabend für den Vergleich beim Tabellenvorletzten aufbieten – und da war der von seiner gerade abklingenden Grippe noch gebeutelte Matthias Faißt schon mitgezählt.

    Beide Kreisläufer nicht einsatzfähig, Abwehrspezialist Markus Schoch beruflich verhindert, Gerrit Bartsch krank im Bett, und die um den Aufstieg in die Südbadenliga spielende zweite Mannschaft zeitgleich bei der HSG Freiburg gefordert – der Konstanzer Trainer Daniel Eblen stand vor einem riesigen Fragezeichen, mit wem er die Reise in die Westpfalz antreten sollte. Als Erster stimmte Co-Trainer André Melchert einem Kurz-Comeback zu, und da Melchert als Jugendkoordinator der HSG Konstanz seine Schützlinge am besten kennt, wurde mit Christoph Karrer und Dennis Fassl aus der A-Jugend der Unterstützerkreis komplettiert.

    „Eigentlich sind wir nur hingefahren, um mal zu schauen“, sagte Trainer Daniel Eblen, für den bei der Abfahrt in Konstanz noch im Vordergrund gestanden hatte, sich so teuer wie möglich zu verkaufen – um dann vor Ort feststellen zu müssen, dass der Gastgeber ebenso unter personellen Problemen zu leiden hatte. „Sie waren zwar mehr als wir, hatten aber genauso wie wir A-Jugendliche im Aufgebot stehen!“

    Und so entwickelte sich in der Ignaz-Roth-Halle in Zweibrücken eine Partie, die sich letztlich als Kopie des Hinspiels am Konstanzer Schänzle entpuppte: Die erste Hälfte war ausgeglichen mit leichten Vorteilen für Zweibrücken bis kurz vor der Pause, ehe es nach gut zehn Minuten im zweiten Durchgang der HSG Konstanz gelang, mit einem Zwischenspurt aus einer knappen 18:17-Führung (41.) ein deutlicheres 21:17 (44.) herauszuwerfen. Zweimal Stefan Bruderhofer und einmal Matthias Faißt wurden als Torschützen notiert, doch Aufsehen erregte am Samstagabend im Angriff ein ganz anderer, wie Trainer Daniel Eblen voller Hochachtung berichtete: „Ich glaube Yannick Schatz hat heute mit das Beste gespielt, was ich bisher von ihm gesehen habe. Im Angriff tadellos Regie zu führen und dann auch noch mit 13 Treffern als überragender Torschütze aus der Halle zu gehen – das ist eine Marke!“

    So in Führung liegend, durfte sich HSG-Routinier André Melchert fortan alleine der Abwehrarbeit widmen und überließ vorne Dennis Fassl, der sich in der ersten Hälfte allerdings auch in der Deckung wacker geschlagen hatte, die Position am Kreis, was dazu führte, dass sich der Konstanzer Youngster kurz vor Schluss ebenfalls noch in die Torschützenliste eintrug und den 30:25-Endstand der Konstanzer „Vereinsauswahl“ markierte.

    HSG Konstanz: Glatt (Tor); Karrer, Oesterle (4), Fassl (1), Melchert, Faißt (2), Schatz (13/1), Geßler (3), Bruderhofer (7).

    Quelle: HP HSG Konstanz

    Dennis Fassl, HSG-Spieler des Jahres 2011, ist nach langer Verletzungspause wieder zurück auf dem Spielfeld

    von Andreas Joas


    Ein kurzer Schrei, alle zucken zusammen. Es sollte der Beginn einer langen Leidensgeschichte sein. Dennis Fassl, hochtalentierter und leidenschaftlicher Handballer der HSG Konstanz, verletzte sich im Jahre 2011 im Training so stark am Sprunggelenk, dass sogar damit gerechnet werden musste, dass er seinen geliebten Handball für immer ruhen lassen muss. Trotzdem wurde ihm einige Zeit später - dank seiner überragenden Leistungen bis zu diesem Zeitpunkt - noch die Ehre zuteil, als HSG-Spieler des Jahres ausgezeichnet zu werden. Ein schwacher Trost angesichts dessen, was noch auf ihn zukommen sollte. Nach erfolgreicher OP und Reha, begann Dennis sich wieder langsam im Trainingsbetrieb zurückzumelden. Die Ernüchterung folgte prompt: Die Verletzung hatte andauernde, so starke Schmerzen zur Folge, dass es ihm unmöglich war am Training teilzunehmen. Sein Comeback war daher zunächst leider nur von kurzer Dauer. Gezwungermaßen ließ er zähneknirschend seinen Handball ruhen und versuchte sich sehr gefrustet als Ruderer, Mountainbiker und Wasserskifahrer. Zudem hatte er mehr Zeit, erfolgreich seinen Skilehrerschein zu absolvieren.

    [Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/dennisfasslqd68ks9guz.jpg]

    Ein halbes Jahr später konnte man ihn jedoch endlich wieder in der Halle sehen. Bis zu diesem Zeitpunkt mochte Dennis Fassl einfach nicht in sein zweites Wohnzimmer, die Schänzle-Sporthalle, zurückkehren. Zu schmerzhaft waren die Momente, die er durchstehen musste, wenn er ein Training seiner Jungs von der HSG Konstanz verfolgte. Zu schwer wog die Tatsache, dass er zum Zuschauen verdammt war, zu sehr hatte er den Eindruck kein Teil der Mannschaft mehr sein zu können.

    Eines Tages jedoch die Wende: sein Trainer Christian Korb erkundigte sich nach seinem Befinden, da begannen seine Augen schon zu funkeln. Zögernd frage er, ob er sich noch einmal in der Mannschaft versuchen dürfe. Für seinen Trainer und seine Mannschaft war das gar keine Frage. „Wieso nicht, Du bist uns immer willkommen", freute sich sein Förderer Christain Korb über das zweite Comeback seines jungen Talentes. Behutsam wurde er wieder an den regulären Trainigsbetrieb herangefürt. Von Woche zu Woche konnte er mehr mittrainieren und von Woche zu Woche fühlte sich Dennis Fassl besser.

    Doch es sollte noch besser kommen, Geschichten die in der Realität eben nur der Sport schreiben kann: Schon im ersten Spiel nach seiner langen Verletzungspause gelang ihm auch gleich wieder sein erstes Tor für die A-Jugend in der Südbadenliga. Sein Trainer meinte nach dem Spiel dann auch hocherfreut und begeistert: „Dennis ist wieder voll dabei. In der Awehr lässt er seine Gegenspieler verzweifeln und im Angriff knüpft er nahtlos an die tollen, vor der Verletzung gezeigten Leistungen an." Dabei fängt er die Pässe mit einer Hand und einer Leichtigkeit, die schwer beeindrucken. Bei seinen Abschlüssen lässt er dem Gegner keine Chance und verschafft sich schon durch seinen gestählten Körper viel Respekt. Eine Körpergröße von 1, 92 m bei einem Gewicht von 90 kg sind ideale Voraussetzungen um ein ganz großer Spieler zu werden.

    Das Doppelspielrecht für Dennis Fassl ist bereits beantragt. Nun wird er sich auch im Aktivenbereich messen können – vor nicht allzu langer Zeit undenkbar. Die gesamte HSG Konstanz freut sich schon jetzt auf seine weiteren Auftritte im HSG-Dress. Was zu sagen bleibt: Hut ab für einen jungen Mann, der sich aus seiner großen Liebe zu seinem Sport und seiner Mannschaft von nichts unterkriegen lässt - von gar nichts. Durchhaltevermögen, Fleiß, Ehrgeiz und echter Teamgeist haben dem jungen Handballtalent seinen Weg zurück auf das Spielfeld und zu seiner Mannschaft geebnet, zurück zu seinem Lieblingsspielgerät: dem kleinen, harzigen Handball. Und zurück zu seinen Jungs, seiner Mannschaft.


    [i][und hat gestern in Zweibrücken sein erstes Tor in der 1. Mannschaft erzielt/i]

    Quelle: handball-world

    Samstag · 09.03.2013 · 00:46 Uhr · Heiner Mayer, TVG


    Großsachsen macht Beute in Horkheim

    Nach einem wahren Kampfspiel siegten die Saasemer bei den Horkheim „Hunters“ und machten fette Beute im Kampf um den Klassenerhalt. „Eigentlich möchte ich niemand aus dieser geschlossenen Mannschaftsleistung hervorheben. Einfach jeder hat zu diesem Sieg beigetragen. In Saase geht es eben nur gemeinsam, wer dann die Tore macht ist egal, so kann es jedenfalls weitergehen“, so der glückliche Uwe Rahn nach dem Spiel. Am kommenden Samstag ist der Tabellenzweite zu Gast in der Sachsenhalle und die Aufgabe wird sicherlich nicht leichter.

    Großsachsen glaubte von der ersten Minute an verbissen an seine Chance und lies einfach nicht locker. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase kam der TSB über ein 7:5 (14.) zu einer scheinbar komfortablen 14:11 (26.) Führung kurz vor der Halbzeit. TVG-Trainer Uwe Rahn reagierte mit einer Auszeit und fand die richtigen Worte. Thomas Zahn und zweimal Tobias Kohl stellten die Uhr zur Halbzeit wieder auf Null, und das Spiel konnte von vorne beginnen.

    Nach Wiederbeginn legten die Gäste immer vor und der Gastgeber zog nach. Durch mehrfach geänderte Abwehrformationen stellte man Horkheim immer wieder vor neue Aufgaben. „Zwar funktionierte nicht immer alles“, wie Uwe Rahn später beim Pressegespräch zugab, doch die Verunsicherung der Gastgeber war deutlich zu spüren. Die meisten der 350 Zuschauer erwarteten spätestens nach dem 21:21 in der 45. Minute den Einbruch der Saasemer. Doch der kam nicht.

    Kurze Schwächephasen bügelte Patrick Jahnke in Durchgang zwei mit etlichen Paraden wieder aus und sorgte dafür das Horkheim nie mehr in Führung ging. Der Angriff des TVG präsentierte sich variabel und hatte dann in den entscheidenden Situationen auch mal das Glück des Tüchtigen. Nach Peter Masicas Treffer zur 28:25 Führung sechs Minuten vor Schluss schien man sich schon auf der sicheren Seite. Doch die Saasemer machten es noch einmal spannend.

    Selbst in Überzahl wollte kein Treffer mehr gelingen und als Thomas Zahn, und kurze Zeit später Tobias Wallenwein nur den Pfosten des Gehäuses trafen schwante den Gästefans Böses. In Unterzahl kamen die Gastgeber neunzig Sekunden vor Ende nochmals auf 27:28 heran.

    Fünfzig Sekunden vor Schluss knallte Tobias Kohl das Leder zum 27:29 unter die Latte, das war es doch jetzt. Nein. Fünfzehn Sekunden später klingelte es wieder im Saasemer Kasten und Großsachsen brachte nach einer Auszeit Horkheim tatsächlich nochmal in Ballbesitz. Zur Freude der Gäste reichte die verbliebene Zeit nicht mehr zu einem kontrollierten Wurf und der Rest war einfach nur noch Jubel.

    TSB Horkheim-TVG Großsachsen 28 : 29 (14:14)

    TVG Großsachsen:
    Jahnke, Elgert (bei einem Siebenmeter)
    Zweigner, Masica (6), Jörres (5), Knierim, Kohl (8/1), Zahn (9), D. Sauer, Gans, F. Sauer (1/1), Wallenwein, Reisig, Braun

    Quelle: handball-world

    Sonntag · 10.03.2013 · 09:34 Uhr · Klaus Gärtner


    Chance verpasst: Jung-Löwen verlieren gegen Herrenberg

    Die SG Kronau/Östringen hat in eigener Halle die große Chance zur Vorentscheidung im Abstiegskampf der 3.Liga Süd verpasst. Die Gelbhemden unterlagen gegen die SG H2Ku Herrenberg mit 33:37 (16:16). Durch die Niederlage haben die Jung-Löwen die Möglichkeit verpasst den Abstand auf die Abstiegsränge auf 12 Punkte auszubauen.

    Es entwickelte sich von Beginn eine ausgeglichene Partie. Schon früh deutete sich aber an, dass die Partie nicht von den Abwehrreihen dominiert werden sollte. Die Führung wechselte in den ersten 15 Minuten häufig. Erst Mitte des ersten Abschnitts konnten sich die Hausherren einen Vorteil erspielen. Drei Jung-Löwen-Treffer in Serie führten zur ersten deutlicheren Führung (14:11, 21.). Allerdings ermöglichten unnötige Zeitstrafen und einige Unkonzentriertheiten in der Schlussphase der ersten 30 Minuten den abgestiegsgefährdeten Herrenberger den 16:16-Ausgleich zur Pause.

    Die Schlussminuten der ersten Halbzeit sollten richtungsweisend für zweite Halbzeit sein. Die Kraichgauer hatten schon vor der Pause große Schwierigkeiten mit dem Angriffspiel der Gäste. Die Abwehr fand gegen den Rückraum, vor allem gegen den starken Valentin Hörer, keine Mittel. Herrenberg übernahm zusehends das Kommando und ging beim 26:24 (46.) erstmals mit zwei Toren in Führung. Eine Auszeit von Trainer Klaus Gärtner zeigte keine Wirkung. Herrenberg baute die Führung sogar noch aus und lag in der 51.Minute erstmals mit vier Treffern in Führung (31:27).

    In der Schlussphase versuchten die Hausherren mit einer offensiven Abwehr die Partie zu kippen. Aber auch diese Maßnahme verpuffte ohne Wirkung. Am Ende siegten die Gäste verdient mit 37:33. Durch den Erfolg hat die Mannschaft von SGH2Ku-Trainer Stephan Christ den Anschluss ans Mittelfeld geschafft und auch den Abstand auf die Jung-Löwen verkürzt.

    „Das Spiel hatte Finalcharakter. Leider hat das wohl nur eine Mannschaft verstanden. Wir hätten mit einem Sieg alles entscheiden können. Wir haben diese große Chance leichtfertig weg geworfen. Fakt ist 25 Punkte werden nicht reichen. Jetzt müssen wir in den vier Auswärtsspielen punkten, sonst könnten wir noch mal in Probleme kommen. Auch wenn das niemand glauben möchte“, kommentierte SG-Coach Klaus Gärtner die bittere Heimniederlage und verpasste Chance zum Klassenerhalt.

    SG Kronau-Östringen: Maier, Ullrich;
    Abt (6), Kretschmer (2), Jochim (2), Schmidt (4), Pauli (3), Dippe (9),P.Körner, M.Körner, Bechtold, Rudolf (5), Vollmer, Bornemann (2), Herrmann