Beiträge von khs

    Quelle: HP Kronau

    [01.03.13 > TSV Neuhausen / Filder - SG Kronau/Östringen]
    Hält die Serie auch auf den Fildern?

    Nach vier Heimspielen in Serie müssen die Jung-Löwen am kommenden Sonntag wieder einmal auswärts antreten. Die Gelbhemden treten am Sonntag ab 17 Uhr beim TSV Neuhausen/ Filder an.

    Der Tabellenzehnte aus Schwaben gilt als extrem heimstark, entsprechend zurückhaltend fällt die Prognose von SG-Coach Klaus Gärtner aus: “Auswärtsspiele sind in unserer Liga immer schwer. Aber Neuhausen ist zu Hause extrem schwer zu spielen.“ Der Löwen-Dompteur sieht die Stärken des Gegners vor allem im Angriff. Der Rückraum um den dominaten Spielermacher Simon Wohlrabe ist auch nach dem Ausfall von Shooter Eisele top besetzt und in der Lage mehr als 30 Tore zu werfen. „Es treffen zwei sehr gute Angriffsmannschaften aufeinander. Die Frage wird sein: Wer spielt besser Abwehr?“, sieht Gärtner den Schlüssel zum Sieg in der eigenen Defensive, die zuletzt gegen Großsachsen Akzente setzen konnte. „Jetzt beginnt für uns eine ganz wichtige Saisonphase. Wir werden jetzt in vielen Auswärtsspielen gefordert. Ich bin gespannt, ob meine jungen Spieler dazu gelernt haben. Wir freuen uns auf die kniffligen Aufgaben“, freut sich der SG-Coach auf das schwere Restprogramm. Allerdings weiß man im Lager der Gelbhemden das zum endgültigen Klassenerhalt noch mindestens vier bis fünf Punkte fehlen. „Vielleicht können wir ja in Neuhausen den nächsten Schritt auf unser Ziel zu machen“, hofft Gärtner auf Zählbares.

    Personell kann Gärtner im Duell mit den Schwaben aus dem vollen Schöpfen. Bis auf den verletzten Denni Djozic sind alle Spieler fit. Die Perspektivspieler aus dem Bundesliga-Kader Kevin Bitz und Marius Steinhauser werden am Sonntag nicht dabei sein. [KG]

    Quelle: DIE RHEINPFALZ

    In Konstanz nicht baden gehen

    HOCHDORF-ASSENHEIM. Nach zuletzt zwei Siegen steht Handball-Drittligisten TV Hochdorf vor der nächsten schwere Hürde. Die Mannschaft von Spielertrainer Benjamin Matschke reist zur HSG Konstanz (heute, 20 Uhr).Noch bis vor wenigen Wochen war Konstanz Tabellenführer. Doch derzeit durchlebt die HSG eine Phase, die Hochdorf in den vergangenen Monaten erfahren musste. Bis auf den Sieg gegen Herrenberg ist Konstanz seit acht Spielen ohne Niederlage. Das Hinspiel in Hochdorf gewann Konstanz mit 32:31.Von alledem lässt sich Matschke nicht blenden. „Wir fahren als Außenseiter nach Konstanz und haben dort nichts zu verlieren. Wir können ohne Druck aufspielen und wollen an die bisher gezeigten Leistungen anknüpfen. Wir wollen wieder einen Schritt weiterkommen und dann schauen wir, was dabei herauskommt“, sagt Matschke, der auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. (wij)

    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.52 Datum: Samstag, den 02. März 2013

    Quelle: Südkurier

    HSG Konstanz über den Kampf zum Erfolg
    02.03.2013 Von ULRICH HAAFF
    Ein jubelnder HSG-Spieler (im Bild Gerrit Bartsch): Am Samstag sollen die Konstanzer Fans im Spiel gegen Hochdorf wieder in den Genuss solcher Szenen kommen. Bild: Pisa

    HSG Konstanz nach zwei Pleiten heiß auf einen Sieg. Am Samstag kommt der Tabellenzwölfte Hochdorf.
    HSG Konstanz – TV Hochdorf (Samstag, 20 Uhr). – Höchst unterschiedliche Erfahrungen machte die HSG Konstanz bei ihren bisherigen Aufeinandertreffen mit den Gästen aus dem pfälzischen Hochdorf. Setzte es bei der ersten Begegnung in der neugeschaffenen 3. Liga am Schänzle noch eine empfindliche Heimniederlage für die Gastgeber, behielten die Konstanzer Handballer bei den Vergleichen in der Pfalz jeweils die Oberhand. Der knappe 32:31-Erfolg vom 7. Spieltag dieser Saison wird wohl beiden Vereinen noch länger in Erinnerung bleiben. Trotz einer 31:27-Führung (56.) im Rücken wurde der TV Hochdorf in den Schlusssekunden von einer plötzlich wie im Rausch auftrumpfenden HSG Konstanz mit einem überragenden Matthias Faißt (14 Tore) noch abgefangen. Eine Niederlage, die beim stark in die Saison gestarteten TV Hochdorf Spuren hinterließ und ihn nach wechselhaften Ergebnissen schließlich bis in die Abstiegsregion der 3. Liga und damit zu einem vorzeitigen Trainerwechsel führte.

    Nachdem Zweitligist Friesenheim seinem zur Zeit eine Knieverletzung auskurierenden Spieler Benjamin Matschke vorzeitig die Freigabe für den Wechsel nach Hochdorf erteilte, verabschiedete sich Michael Pfeil nach der Heimniederlage gegen Neuhausen/Filder anders als angekündigt schon vor dem Saisonende von der Mannschaft. Diese feierte in den letzten beiden Begegnungen gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, den SV 64 Zweibrücken, und den Tabellenachten HSG Nieder-Roden prompt wieder zwei Erfolgserlebnisse.

    Bezeichnend ist allerdings, dass es im Heimspiel gegen die HSG Nieder-Roden in der Endphase trotz sicherer 17:10-Pausenführung nochmals eng wurde für den TV Hochdorf, der seit der Heimniederlage gegen Neuhausen/Filder auch auf seinen Tempogegenstoß-Spezialisten und Vollstrecker auf dem linken Flügel, Christoph Morio, wegen eines Außenbandabrisses am rechten Knie verzichten muss.

    „Wir sollten uns keinesfalls darauf verlassen, dass ein solcher Husarenstreich, wie er uns in Hochdorf gelungen ist, nochmals zum Erfolg reicht“, sagt der wieder genesene Coach der Konstanzer Handballer, Daniel Eblen. Zwar glaubt er, dass der Hinrunden-Coup gegen diesen Gegner mental hilfreich sein könnte, er bereitet seine Spieler aber doch akribisch auf einen Gegner vor, dessen Stärken er ganz klar im Rückraum einordnet. „Da haben sie mit den seit Wochen stark spielenden Kai Zimmermann und Jonas Kupijai sicher zwei Akteure, die wir nicht aus den Augen lassen dürfen“, so der Konstanzer Trainer, dem allerdings nicht entgangen war, dass sich gegen die HSG Nieder-Roden auch Mittelmann Tim Beutler nach längerer Pause mit fünf Treffern wieder einmal in Schusslaune präsentierte.

    Vielleicht kommt es ja aber auch der Spielanlage der HSG Konstanz, die erneut auf Rechtsaußen Marc Hafner verzichten muss, entgegen, dass Hochdorf in den vergangenen Partien Schwierigkeiten hatte, konsequentes Kreisläuferspiel des Gegners zu unterbinden. „Auf jeden Fall wollen wir aber unserem Publikum am Schänzle mit engagiertem Deckungsverhalten zeigen, dass wir trotz der zwei Niederlagen zuletzt gewillt sind, alles für den Erfolg zu geben!“, sagt Eblen. Er hofft, zur Not auch über den Kampf wieder einmal zum Erfolg zu kommen – und dafür wird der Grundstein in der Deckung gelegt.

    Quelle: Darmstädter Echo





    Handball, Dritte Liga – Groß-Bieberau heute Abend zum Derby nach Kirchzell

    Mit breiter Brust reist die TSG Groß-Bieberau schon heute Abend (20 Uhr) ins gut 65 Kilometer entfernte Amorbach. Beim Tabellensechsten TV Kirchzell wollen die Odenwälder ihre Serie mit zuletzt fünf Siegen in Folge fortschreiben. Zweifellos ist die TSG Groß-Bieberau die Mannschaft der Stunde in der spielstarken, oftmals ausgeglichenen Staffel.
    Gegner Kirchzell hat nach einer Schwächephase zuletzt ebenfalls aufhorchen lassen – spektakulär. Letzte Woche empfahl sich die Mannschaft von Trainer-Urgestein Gottfried Kunz mit einem 24:21-Erfolg beim Zweiten HBV Balingen-Weilstetten II.
    Florian Bauer begründet die Stärke der Gastgeber mit der Leistung des bundesliga-erprobten Torhüters Andreas Wolf. „Andreas ist zur Zeit richtig gut drauf, das hilft dem engen Kader über Durststrecken“, weiß der Spielertrainer der Gäste. Überhaupt sieht er in Wolf, Steffen Kaufmann und Florian Eisenträger, alle mit beim Erstligisten TV Großwallstadt unter Vertrag, das Gerüst des Gegners. „Die spielen mit acht Feldspielern durch. Es muss unser Vorteil sein, dass wir in der entscheidenden Phase auch Spieler bringen können, die erst 15 Minuten gespielt haben“, baut Bauer auf den kompletten, ausgeglichenen Kader.
    Auch mit Blick auf das Heimspiel gegen Tabellenführer Friedberg bei Augsburg am Wochenende darauf fordert er eine weiteren Erfolg. Unterdessen unterschrieb der Jahre alte Linkshänder Steve Baumgärtel vom Zweitligisten SC Leipzig einen Zwei-Jahres-Vertrag beim Drittligisten Groß-Bieberau.

    Quelle: HP TV Kirchzell

    Derbyzeit in Kirchzell - Die Vorzeichen versprechen ein spannendes Spiel

    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 27.02.2013

    Am kommenden Freitag bestreitet der TV Kirchzell sein nächstes Heimspiel in der 3.Liga Süd. „Derbyzeit“ heißt es dann in der Amorbacher Parzivalhalle. Zu Gast ist die Mannschaft der TSG Groß-Bieberau. In diesem Spiel treffen zwei Teams aufeinander, die in den letzten Wochen durch gute Leistungen überzeugen konnten.

    Groß-Bieberau hat nach der Winterpause vier Spiele bestritten, und alle vier Partien gewonnen. Blickt man zurück bis in den Dezember, so kommt die TSG auf sieben Siege und ein Unentschieden aus den letzten neun Spielen. Eine Bilanz die sich durchaus sehen lassen kann und die das Team von Spielertrainer Florian Bauer auf einen hervorragenden vierten Tabellenplatz vorrücken lies. Einzig die deutliche Niederlage im Dezember beim Tabellenletzten in Münster dürfte den Verantwortlichen ein kleiner Dorn im Auge sein. Doch auch der TVK durfte ja vor kurzem erfahren, dass man in Münster die Punkte nicht einfach so mitnimmt. Diese Niederlage vor drei Wochen ist aber auch der einzige dunkle Fleck auf der sonst noch recht weißen Weste der Kirchzeller im Jahr 2013. Aus den bisherigen sechs Spielen konnten vier gewonnen werden. In Münster hat man verloren und beim Tabellenführer in Friedberg mit einem Unentschieden einen Punkt ergattern können. Der TVK belegt somit, vier Verlustpunkte hinter Groß-Bieberau, den sechsten Tabellenplatz. Bei einem Sieg würden die Spieler von Trainer Gottfried Kunz ihren Kontrahenten um zwei weitere Zähler näher kommen.

    Die Vorzeichen versprechen also ein spannendes Spiel, denn beide Mannschaften dürfen mit einem gesunden Selbstvertrauen in die Begegnung gehen. Einen Favoriten kann man nicht festlegen. Die TSG spielt vielleicht momentan noch ein wenig stabiler als der TVK, allerdings hat dieser den Heimvorteil. Auch das Hinspiel im Herbst war bis zum Schluss eine packende Angelegenheit, die Groß-Bieberau mit 29:27 gewinnen konnte.

    Die Spieler des TVK sollten sich vor Augen führen, wie sie die letzten Spiele angegangen sind, denn nur mit einer solchen Bereitschaft wird es möglich sein, den Lauf der TSG am Freitag zu stoppen und die eigene gute Bilanz weiter aufzubessern. Zudem hat Kirchzell in dieser Saison noch kein Derby gewinnen können. In der Hinrunde waren alle Spiele gegen die regionalen Kontrahenten auswärts und dies ist das erste Derby der Rückrunde. Es wird also Zeit, auch in dieser Wertung ein wenig aufzuholen.

    Weiterhin verzichten muss der TVK wohl auf Tim Klühspies, dessen Verletzung sich als äußerst hartnäckig darstellt. Ob Philipp Baier wieder Spielen kann, wird sich erst gegen Ende der Woche entscheiden. Ihn plagt eine Grippe.

    Anwurf der Partie ist am Freitag den 01.03.2013 um 20.00 Uhr in der Parzival-Sporthalle Amorbach.

    Quelle: Badische Zeitung

    Teningen trennt sich von Trodler
    Überraschende Personalie vor der Partie in Herrenberg.

    Vor der morgigen Begegnung bei der SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen sorgt beim Handball-Drittligisten SG Köndringen-Teningen eine Personalie für Aufsehen: Der Verein will sich zum Ende der Saison von Danny Trodler trennen. Entsprechende BZ-Informationen bestätigte gestern der Vereinsvorsitzende Markus Keune. Trodler fühlt sich "vor den Kopf gestoßen". Der 26-jährige Rückraumspieler kam 2010 vom Regionalligisten SG LVB Leipzig an die Ludwig-Jahn-Halle und studiert seither Wirtschaftsingenieurwesen in Offenburg. "Mit dem Geld vom Handballspielen finanziere ich das Studium, jetzt stehe ich plötzlich Anfang März ohne Verein da", sagt Trodler, der am Montagabend erfahren hat, dass Trainer Ole Andersen in der kommenden Runde ohne den aktuell drittbesten Torschützen der Liga plant. "Danny ist ein guter Junge, der uns oft mit tollen Leistungen geholfen hat, aber er hat auch starke Schwankungen, das ist für einen Trainer schwierig", erzählt Andersen.

    In der Tat macht der Rechtshänder zuweilen wie im November Tore wie am Fließband (je zwölf gegen Balingen und Groß-Bieberau, 16 gegen Münster), dann aber auch wieder nur zwei Feldtore in drei anderen Partien. Vor Weihnachten habe die Vereinsspitze mit ihm gesprochen und gesagt, dass er, wenn er bei der SG Köndringen-Teningen bleiben wolle, auf einen Teil des Gehaltes verzichten müsste. "Der Verein müsse sparen, ich habe das dann akzeptiert, weil ich gerne in der coolen Truppe weiterspielen wollte", sagt Trodler. Damals seien zwei Vereine aus dem süddeutschen Raum interessiert gewesen. Denen habe er abgesagt. Heute aber hätten die ihre Kaderplanung für die kommende Runde bereits abgeschlossen. Er kritisiert gar nicht, dass man sich von ihm trennen will, aber den Zeitpunkt.


    Nur vier Punkte über dem Strich

    "Ich kann die Entscheidung teilweise nachvollziehen, aber das ist schon menschlich und sportlich ein Verlust", sagt Interimskapitän Michael Rascher. Andersen hofft nun, dass Trodler "jetzt trotzdem richtig Gas gibt", dann werde sich sicher ein Klub finden, der sich dessen Dienste sichert.

    Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich morgen beim Vorletzten in Herrenberg. Die SG H²Ku ist in massiven Abstiegsnöten, von einer Favoritenrolle will Andersen aber nicht viel wissen: "Das wird ein ganz heißes Spiel. Wir stehen unter Druck, weil in der Liga ja oft sehr überraschende Ergebnisse kommen, und die Herrenberger stehen noch mehr unter Druck." Wenn es am Ende der Saison drei Absteiger gibt, dann liegen die Teninger Handballer derzeit nur vier Punkte über dem Strich. ..

    Quelle: HP Herrenberg


    Die Pflicht zum Punkten – SG H2Ku empfängt Samstag die SG Köndringen/Teningen

    Das nächste Abstiegsendspiel steht vor der Tür. Für Drittligist SG H2Ku Herrenberg geht es am Samstag (02.03., 20 Uhr) gegen die SG Köndringen/Teningen um wichtige Punkte für den Klassenverbleib. Mit einem Sieg will der Gastgeber dabei den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wahren. Aber auch für die Gäste geht es um Einiges.

    Am Ende waren sich alle einig. Beim TV Zweibrücken wären bei einer guten Leistung zwei Punkte durchaus real gewesen. Stattdessen setzte es gegen einen beileibe nicht übermächtigen Gegner ein 32:33. Das bedeutete den gleichzeitigen Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz.

    Am Samstag nun ist die Möglichkeit zur Wiedergutmachung geboten. Der Gegner, die SG Köndringen/Teningen, kommt ähnlich wie vor zwei Wochen die HSG Nieder-Roden, mit einem Polster auf die Abstiegsränge in die Markweghalle, hat sich aber auch längst noch nicht aller Sorgen entledigen können. Dabei hat sich die Teninger Mannschaft schon um einiges freischwimmen können, wenn man auf den Saisonstart blickt. Mit 5:13 Punkten gestartet, fand man sich schnell am Tabellenende wieder. Viele Verletzte und fehlende Spieler konnten nicht kompensiert werden. Doch mit den gesunden Akteuren kam auch der Erfolg zurück. Ein elfter Tabellenplatz ist der momentane Stand der Dinge.

    Nutznießer der damaligen Schwächephase der SG Köndringen/Teningen war auch die SG H2Ku. Selbst im Abstiegskampf steckend, konnte der Gäu-Club seinerzeit ein 23:23 erringen. Ein Ergebnis, welches am Samstag wohl schon zu wenig wäre. Eigentlich sollte ein Sieg fast schon Pflicht sein. Nicht noch einmal will die SG einem Gast den Weg zum Klassenerhalt ebnen, wie dies im letzten Heimspiel gegen Nieder-Roden der Fall war. Mit einem Sieg könnte der Gastgeber dabei bis auf drei Punkte an die Spielgemeinschaft aus dem Schwarzwald heranrücken. Bei einer Niederlage allerdings würde die SG H2Ku immer weiter im Abstiegssumpf versinken. Die Statistik spricht übrigens klar für die Herrenberger. In den meist heiß umkämpften Spielen konnte der Gast bisher nur einmal das Parkett der Markweghalle als Sieger verlassen. 2006 siegten die Köndringer mit 34:29. Ein Sieg ist auch insofern überlebenswichtig, da die unmittelbare Konkurrenz immer wieder punktet und somit seine Hausaufgaben, meist in eigener Halle zumindest, erfüllt.

    Es heißt nun für den in schwieriges Fahrwasser geratenen Verein, noch enger zusammenzurücken. Spieler, Trainer, Funktionäre und Fans sind sich der Schwere der kommenden Aufgaben durchaus bewusst. Dennoch soll das hohe Gut dritte Liga auch in der nächsten Saison am Fuße der Stiftskirche Bestand haben. Hundertprozentige Einsatzbereitschaft, gepaart mit kühlem Handeln muss die Maxime sein. Dabei ist natürlich das Fehlen von den erneut Verletzten Tobias Hold und Robin Brandner eine nicht zu unterschätzende Hypothek. Die restliche Mannschaft muss aber nun diese Ausfälle kompensieren. Wenn der Funke von der Mannschaft auf das Publikum überspringt, ist ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf auf jeden Fall möglich.

    Quelle: HP Balingen


    01.03.2013

    „Jungen Wilden“ fahren zum Spitzenspiel nach Friedberg


    Foto: Sebastian Single

    Am 22. Spieltag der dritten Liga Süd fährt der Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten als Tabellenzweiter zum Spitzenspiel nach Friedberg. Der TSV steht derzeit mit 31:9 Punkten an der Tabellenspitze. Drei Punkte Rückstand haben die „Jungen Wilden“ derzeit. Mit der Begegnung beim TSV Friedberg besteht die Möglichkeit die Differenz zu verkürzen. Ein Sieg käme aber einer kleinen Sensation gleich. Der Tabellenführer ist seit Oktober ungeschlagen und hat erst in der Vorwoche gezeigt, dass der TSV zu den absoluten Topteams der dritten Liga gehört. Mit einem Unentschieden gelang es Friedberg beim TSB Horkheim erstmals in der laufenden Saison einen Punkt zu entführen. Das Spitzenspiel zwischen Friedberg und dem HBW wird am Samstag, 02. März, um 20.00 Uhr angepfiffen.

    HBW-Trainer Eckard Nothdurft glaubt, dass die Begegnung nur auf dem Papier als ein Spitzenspiel daherkommt: „Natürlich spielt, von der Platzierung her, der Erste gegen den Zweiten. Aber spielerisch ist der Unterschied viel deutlicher. Für uns wird das das schwerste Spiel der Saison. Wir sind auswärts beim Tabellenführer mit der stärksten Mannschaft gefordert.“ Nothdurft glaubt, dass Friedberg den breitesten Kader der Liga hat, wenn man auf den Rückraum schaut. Sechs Topleute sieht er dort positioniert, die der Abwehr der „Jungen Wilden“ Probleme bereiten werden.

    Verbesserung der Wurfeffektivität

    Schon vor der Saison rechnete Nothdurft damit, dass der TSV unter den ersten vier Mannschaften stehen wird. Das sagte der HBW-Trainer bereits vor dem Hinspiel in der Balinger SparkassenArena. Damals empfingen die „Jungen Wilden“ Friedberg als Tabellenerster. Der TSV stand zu diesem Zeitpunkt noch auf dem sechsten Platz. Es war die erste Saisonniederlage für den HBW. Zwar würde sich der Perspektivkader gerne dafür revanchieren, aber Nothdurft weiß, dass ein Sieg in Friedberg nahezu unmöglich ist: „Die wollen ihr Ding jetzt durchziehen und sie wissen, dass sie sich keine Ausrutscher mehr erlauben dürfen.“

    Nach der Heimniederlage gegen den TV Kirchzell muss der HBW nach der eigenen Leistung schauen. Nothdurft hat das Spiel der Vorwoche analysiert und schlussfolgert: „Die Abwehr hat eigentlich vernünftig gearbeitet, im Angriff waren wir allerdings unterdurchschnittlich. Jeder Einzelne muss, was die Wurfeffektivität angeht, wieder besser werden. Wir hatten 25 Fehlwürfe. So kann man nicht gewinnen nicht zu Hause und erst recht nicht auswärts.“ Wenn die „Jungen Wilden“ also etwas Zählbares mit in die Heimat bringen wollen, ist eine deutliche Steigerung im Angriff notwendig.

    Quelle: TSV Friedberg


    Ganz Friedberg freut sich aufs Spitzenspiel - Am Samstag kommt Balingen 2

    Freitag, den 01. März 2013 um 13:29 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Auf das Duell des Tabellenführers gegen den Zweiten Balingen – Weilstetten 2 freut sich jeder beim TSV Friedberg. Am Samstag ab 20 Uhr treffen die beiden besten Mannschaften der 3. Liga in der TSV – Halle aufeinander.

    Momentan hat Friedberg drei Punkte Vorsprung auf seinen ersten Verfolger. Mit einem Heimsieg könnten die Handballer also einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Aber dies wird kein leichtes Unterfangen. Balingen – Weilstetten 2 ist das Perspektivteam des Bundesligisten, der momentan auf dem 13. Rang steht. In dieser zweiten Mannschaft in der 3. Liga sind zahlreiche Spieler aktiv, die langfristig an die Bundesliga herangeführt werden sollen.

    Drei Akteure stehen bereits regelmäßig im Erstligakader: Kreisläufer Christoph Foht, der Halblinke Milan Skvaril und Torwart Paul Bar. Enorm wichtig fürs Team ist auch Mitte Aleksandar Stevic, der mit seiner Erst- und Zweitligaerfahrung großen Anteil am Erfolg der Mannschaft hat. Balingen war in der Hinrunde lange Zeit Tabellenführer und ist seit Saisonbeginn immer unter den besten drei Teams der 3. Liga zu finden. Unter dem erfahrenen Trainer Eckhard Nothdurft, der Balingen und Pfullingen in der ersten und zweiten Liga gecoacht hat, sind die Württemberger in dieser Spielzeit eines der stärksten Teams in dieser Spielklasse.

    Friedberg hingegen leidet immer noch an den Auswirkungen der Grippewelle. Mit Manuel Vilches – Moreno, Willi Seiler und Thomas Wagenpfeil konnten drei wichtige Kräfte unter der Woche keine einzige Trainingseinheít absolvieren. Es bleibt abzuwarten, wer am Samstag fit ist und zum Einsatz kommen kann. Balingen will gegen den TSV die Trendwende schaffen nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge. Das 27:30 bei Groß Bieberau und das 21:24 zu Hause gegen Kirchzell haben die Mannschaft im Kampf um die Meisterschaft etwas zurück geworfen.

    Im Hinspiel konnte sich der TSV von der Stärke des Zweiten überzeugen: Eine Viertelstunde vor dem Ende lag Friedberg bereits mit 20:26 zurück, ehe sich die Mannschaft dank des tollen Torwarts Benjamin von Petersdorff und ihres ungebrochenen Siegeswillens doch noch einen 29:28 Auswärtssieg sichern konnte.

    Trainer Hartmut Mayerhoffer freut sich schon sehr auf dieses Spitzenspiel: „Das werden bestimmt 60 tolle Minuten mit spannendem Handball. Ich hoffe darauf, dass sich wirklich kein Fan des TSV und des Handballsports dieses Spiel entgehen lassen will. Wegen der Grippe war unsere Vorbereitung nicht optimal, aber ich bin fest davon überzeugt, dass jeder, der am Samstag spielen kann, alles geben wird. Die Mannschaft hat ein großes Ziel, die Meisterschaft, und der können wir mit einem Heimsieg ein großes Stück näher kommen.“

    Helfen soll Friedberg dabei ein neuer Hallensprecher. Mit Oli Glück konnte das Marketingteam einen echten Radio-Profi für den Spitzenhandball in Friedberg begeistern.

    Domenico Giannino (gia)