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    Quelle: HP Herrenberg

    32:33 - Das Trauma der SG H2Ku geht weiter
    Handball: Drittligist Herrenberg erleidet mit Niederlage im Abstiegsduell in Zweibrücken herben Rückschlag

    ZoomDie Anspannung der Schlussminuten ist allen auf der SG-Bank, ganz rechts stehend SG-Coach Stephan Christ, anzusehen GB-Foto: Eibner Die SG H2Ku Herrenberg hat am Samstagabend das wichtige Keller-Duell beim SV 64 Zweibrücken mit 32:33 (17:17) verloren und ist nun Tabellenvorletzter in der dritten Liga. Vor 350 Zuschauern liefen die ersatzgeschwächten Gäste über weite Strecken einem Vier-Tore-Rückstand hinterher. Die Pleite gegen einen direkten Konkurrenten ist ein bitterer Rückschlag im Abstiegskampf.

    Sven Gruber

    Nach der Schlusssirene verharrte Christian Dürner noch minutenlang wie versteinert auf dem Spielfeld der Ignaz-Roth-Halle in Zweibrücken. Er starrte ins Leere. Dem Routinier der SG H2Ku Herrenberg stand die Enttäuschung über die knappe Niederlage beim direkten Verfolger SV 64 Zweibrücken deutlich ins Gesicht geschrieben. "Wir machen kein gutes Spiel, verlieren trotzdem nur mit einem Tor", haderte Dürner. Was ihn zusätzlich ärgerte: "Ein schwächerer Gegner wie heute wird in dieser dritten Liga wohl nicht mehr auftauchen."

    Nach neun Spielminuten war die Welt der Gäste in der Pfalz allerdings noch in Ordnung gewesen. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie beim Stande von 4:4 ausgeglichen. Die SG H2Ku hatte nach Eike Schmiederers Einzelaktion zum 1:0 (2.) sogar drei technische Fehler in Folge weggesteckt, weil auch Zweibrücken in der Offensive alles andere als sattelfest agierte. Doch das Team um SG-Trainer Stephan Christ stellte sich im Anschluss an die Anfangsphase selbst ein Bein: Christian Rau und Schmiederer konnten jeweils einen Pass nicht an den Nebenmann bringen. Rechtsaußen Manuel Tremmel unterlief ein Schrittfehler. Alle drei Unkonzentriertheiten bestraften die Gastgeber kaltschnäuzig per Tempogegenstoß - und zogen binnen zweier Minuten durch zwei Tore ihres Konterspezialisten Benjamin Zellmer auf 9:5 (13.) davon.

    Diesem Vier-Tore-Rückstand lief die SG H2Ku bis zum 8:12 (17.) hinterher. "Dann haben wir angefangen, besser zu verteidigen", stellte Christ fest. Das lag an einer Defensiv-Umstellung von einer 5:1-Formation auf eine 3:2:1-Abwehr. "Über 60 Minuten hätten wir diese Variante heute nicht durchhalten können", ergänzte Christ aber. Den Startschuss zur ersten echten Aufholjagd in diesem Match lieferte Rau mit seinem Treffer zum 11:14 (22.) - in Unterzahl. In der Folge präsentierte sich die SG im Angriff zielstrebiger und konzentrierter. Hinten trumpfte Keeper Daniel Rebmann mit dreien seiner insgesamt neun Paraden auf.

    Der Lohn der Energieleistung: Fünf Minuten vor dem Wechsel gelang Ingo Krämer zunächst der psychologisch wichtige 14:14-Ausgleich. Anschließend brachte Linksaußen Schmiederer die Gäste mit dem 15:14 (27.) nach langer Zeit wieder in Front. Es entwickelte sich jetzt ein offener Schlagabtausch. Raus umjubeltem Treffer zum 17:17 eine Sekunde vor der Halbzeitsirene war es zu verdanken, dass die Christ-Truppe den Gang in die Kabine mit Rückenwind antreten konnte.

    Nach dem Wechsel allerdings blieb es für alle SG-Fans ein nervenaufreibendes Spiel: Die erst 16-jährige SVZ-Nachwuchshoffnung Jerome Müller machte dort weiter, wo er gegen Ende des ersten Durchganges aufgehört hatte. Mit eiskalt verwandelten Würfen - einem davon in Unterzahl - erhöhte er auf 19:17 (33.). Drei Minuten später traf Müller zum 22:18, nahm den Gästen damit jeglichen Wind aus den Segeln und bürdete der SG H2Ku den nächsten Vier-Tore-Rückstand auf. An dem knabberte die Mannschaft von Christ bis zum 26:29 (50.). Mehr noch: Wann immer sich die SG H2Ku anschickte, ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen und am Anschlusstreffer zu schnuppern, lief etwas schief. "Entweder haben wir einen Leichtsinnsfehler produziert oder Pässe ins Nichts gespielt", ärgerte sich Schlussmann Tobias Barthold. Er war ab der 37. Minute für Jugend-Nationalspieler Rebmann zwischen die Pfosten gerückt. Dann hatte der in den Schlussminuten prägende Valentin Hörer auf 27:29 verkürzt (51.), kurz darauf gegen Marian Müller geblockt. Doch der langersehnte Anschlusstreffer zum 28:29 sollte Kapitän Dürner erst vier Minuten vor Schluss gelingen. Selbst als wenig später Hörers Distanzwurf zum 30:31 anstatt in den Maschen ans linke Lattenkreuz klatschte, war noch nicht alles verloren.

    Denn Felipe Soteras-Merz konnte kurz darauf nach einer Balleroberung den fälligen Gegenstoß trotz großer Bedrängnis zum 30:31 verwandeln. Doch zwei weitere Gegentreffer besiegelten letztlich die hauchdünne 32:33-Niederlage der SG H2Ku und lassen das Trauma andauern.

    "Obwohl wir heute nicht in Bestbesetzung angetreten sind und Ingo Krämer sogar krank aufgelaufen ist, haben das unsere Spieler aus der zweiten Reihe ganz gut gemacht", sagte Stephan Christ. Er stellte besonders Patrick Sattler (vier Tore) und Tobias Klisch ein ordentliches Zeugnis aus. Auch am Einsatz seines Teams rüttelte er keinen Zentimeter: "Alle wussten um den Ernst der Lage."

    Nun sollte am kommenden Samstag (20 Uhr) ein Heimsieg her: Dann gastiert in der SG Köndringen/Teningen ein Gegner in Reichweite in der Markweghalle. "So langsam müssen wir solch ein Endspiel auch mal gewinnen", so Christ.

    SV 64 Zweibrücken: Kawolus, Serr (beide im Tor), Benjamin Zellmer (8), Thomas Zellmer (6/2), Burkholder (5/3), Rixecker (5), Jerome Müller (5), Sorg (2), Denk (2), Marian Müller

    SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold (beide im Tor), Schmiederer (7), Dürner (6), Hörer (6), Sattler (4), Rau (3), Krämer (2), Soteras-Merz (2), Klisch (1/1), Tremmel (1), Holczer

    Quelle: HP Nieder Roden

    Verschlafene erste Halbzeit kostet Punkte in Hochdorf
    Herren I: TV Hochdorf - HSG 26:24 (17:10)

    Nach mehrwöchiger Verletzungspause wieder auf dem Weg der Besserung: Sebbi Schulz


    26:24 Niederlage trotz großer Aufholjagd


    Auf die erwartet schwere Aufgabe trafen die Baggerseepiraten im vereinseigenen Sportzentrum beim Traditionsverein TV Hochdorf. Der Gegner, der sich am Ende der Vorrunde schwer angeschlagen präsentierte, wirkte nach dem Kantersieg in der letzten Woche beim Tabellennachbarn SV Zweibrücken von Anfang an auf den Punkt fit und bis in die Haarspitzen motiviert.

    Bis zum 2:3 konnte die HSG zwar jeweils einen Treffer vorlegen, dann jedoch übernahm der TV Hochdorf die Führungsrolle im Spiel und konnte nach letztmaligen Ausgleich beim 4:4 bis zur 12. Spielminute auf 9:5 davonziehen. Schon hier versuchte Trainer Alex Hauptmann mit einer Auszeit der Mannschaft neue Impulse zu geben, brachte für den diesmal glücklosen Marco Rhein Marvin Hoppenstaedt zwischen die Pfosten und den bis dahin wegen seines Trainingsrückstandes noch auf der Bank sitzenden Kapitän Sebastian Schulz zumindest in der Abwehr zum Einsatz.

    Dies brachte jedoch zunächst keine Besserung im negativen Lauf dieser ersten Halbzeit, denn der TV Hochdorf steigerte sich geradezu in einen Rausch und zwang die HSG weiter durch eine aggressive Abwehrarbeit zu vielen Fehlern, die letztlich zu einem 16:7 Zwischenstand führte. Begünstigt wurde das Ganze noch durch eine Zeitstrafe gegen Christopher Prinz wegen eines Wechselfehlers, wohingegen auf der Gegenseite teilweise überhartes Einsteigen mit „normalen“ Freiwürfen bestraft wurde. Erst zwei Tore von Michael Weidinger zum 16:8 und 16:9 weckten die Schützlinge von Trainer Hauptmann wieder etwas auf, und mit 17:10 ging es in die Kabinen.


    Dort wurde die erste Halbzeit aufgearbeitet und zum Wiederbeginn sollte der Schwung der letzten Minuten aus dem ersten Durchgang mitgenommen werden. Ganz gelang dies nicht, denn zunächst musste man zwei weitere Gegentreffer hinnehmen und beim 19:10 nach 37 Spielminuten und zwei vergebenen Siebenmetern beim 22:13 in der 45. Spielminute gaben wohl wenige Zuschauer in der Halle noch einen Pfifferling für die Baggerseepiraten. Doch die Truppe von Trainer Hauptmann und der mitgereiste Anhang gab das Spiel noch nicht verloren und durch verbesserte Abwehrarbeit bekam auch Marvin Hoppenstaedt einige Bälle zu greifen, so daß mit einem 7:0 Lauf plötzlich beim 22:20 ein Punktgewinn wieder im Bereich des Möglichen schien. Unglücklicherweise kamen die Hochdorfer noch einmal kurz zurück ins Spiel und durch drei Tore in Folge zum 25:20.

    Wer geglaubt hatte, das wäre jetzt die endgültige Entscheidung gewesen, sah sich jedoch erneut getäuscht, dem 25:21 durch Ben Weber folgte nur 40 Sekunden später das 25:22 von Tim Henkel und spätestens als Michael Weidinger nach 58:09 Minuten das 25:23 erzielte und zudem sein Gegenspieler für sein rüdes Einsteigen eine Zeitstrafe erhielt, glaubten wieder alle wenigstens an die Chance auf einen Punkt. Verstärkt wurden die Hoffnungen noch durch eine weitere Zeitstrafe gegen einen Spieler des TV Hochdorf und das 25:24 durch Stefan Seitel 32 Sekunden vor Schluss . Dann jedoch musste man versuchen, gegen die verbliebenen vier Feldspieler möglichst schnell an den Ball zu kommen, was jedoch leider nicht gelang. Stattdessen brach der Hochdorfer Spielmacher Tim Beutler durch und erzielte den entscheidenden Treffer zum 26:24 acht Sekunden vor dem Ende.


    Am Ende bleibt die Erkenntnis, daß man vierzig verschlafene Minuten nicht innerhalb der letzten 20 Minuten wettmachen kann. Andererseits sind die Baggerseepiraten auch gegen eine starke Hochdorfer Mannschaft in der Lage gewesen, in ein fast verloren geglaubtes Spiel zurückzukommen und Paroli zu bieten.

    Die positiven Erkenntnisse aus dieser Partie sollten auf jeden Fall im Fokus der Vorbereitungen zum Heimspiel am kommenden Wochenende gegen Zweibrücken stehen. Nach 6 Wochen ohne ein Spiel in heimischer Halle sind zudem auch die HSG-Fans gefragt, um ihre Mannschaft lautstark zu unterstützen. Auch prominenter Besuch hat sich schon angesagt, denn mit dem Vizepräsidenten des hessischen Landtags -Frank Lortz- und dem Landrat Oliver Quilling wollen sich gleich zwei Politiker vom Können der Baggerseepiraten persönlich überzeugen.


    Mannschaft : Rhein, Hoppenstaedt; Seitel (6), A. Weber, Henkel (4), Schulz (1), Schmid, B. Weber (2),

    Prinz (2), Kohlstrung, Christoffel (2), Weidinger (5), Kaiser (1), Keller (1)

    Quelle: HP Hochdorf

    Hochdorf verschafft sich Luft im Abstiegskampf

    Hochdorf-Assenheim. Handball-Drittligist TV Hochdorf darf auf den Klassenverbleib hoffen. Mit einem 26:24 (17:10)-Erfolg über die HSG Nieder-Roden feierten die abstiegsgefährdeten Vorderpfälzer am Samstag ihren zweiten Sieg binnen einer Woche. Für den neuen Trainer Benny Matschke war es der erste Sieg vor heimischem Publikum. Ein ausführlicher Bericht folgt. (wij)

    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.47 Datum: Montag, den 25. Februar 2013

    Quelle: HP TSV Friedberg

    Erste punktet in Horkheim - Gerechtes Remis im Spitzenspiel
    Sonntag, den 24. Februar 2013 um 02:12 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino Mit einem Punkt im Gepäck sind die Handballer des TSV Friedberg aus Horkheim zurückgekommen. Beim 33:33 (15:15) sahen die Zuschauer ein echtes Spitzenspiel. Der Tabellenführer aus Friedberg, der das letzte Mal im Oktober verloren hatte, zu Gast beim Dritten Heilbronn – Horkheim, der alle seine Heimspiele gewinnen konnte: Das versprach eine sehr interessante und hochklassige Auseinandersetzung.

    Und die Zuschauer sollten auf ihre Kosten kommen. Ein hochklassiges und spannendes Handballspiel sah nach 60 Minuten ein gerechtes Unentschieden. Doch der Reihe nach. Beim TSV begann wieder Willi Seiler im Tor. Es war klar, dass auf die Friedberger Abwehr Schwerstarbeit zukommen würde. Horkheim hat auf jeder Position zwei gute Spieler zur Verfügung und ist von überall torgefährlich. Zu Beginn neutralisierten sich beide Mannschaften. Das 6:6 nach zehn Minuten war ein gutes Ergebnis für den TSV. Die Abwehr hatte den gefährlichen Rückraum der Gastgeber meist gut im Griff, vorne kamen die Herzogstädter mehrmals mit schönen Spielzügen an der harten Abwehr vorbei.

    Die nächsten Minuten gehörten dann ganz eindeutig Friedberg. Schnell setzte sich der Gast auf 9:6 ab. Dies zwang den Trainer von Horkheim zu einer Auszeit nach 16 Minuten. Danach hatte sich seine Defensive besser auf die Friedberger Angriffe eingestellt, in den nächsten fünf Minuten gelang dem TSV nur noch ein Treffer. Die Württemberger konnten das Spiel wieder ausgleichen, angeführt von Rückraumschütze Sebastian Seitner setzten sie die Friedberger Deckung gekonnt unter Druck. Seitner, der einmal Torschützenkönig in der 2. Liga war, brachte seine Farben mit zwei Treffern in Folge in der Schlussphase der ersten Halbzeit dann mit 13:14 in Front. Erst mit der Pausensirene schaffte Miro Ilic den Ausgleich zum 15:15. Das Zwischenresultat versprach eine spannende zweite Hälfte.

    Doch zunächst verschlief der TSV die ersten Minuten nach dem Wiederanpfiff. Schon bald musste Trainer Hartmut Mayerhoffer eine Auszeit nehmen, um sein Team nach dem frühen 15:18 wachzurütteln. Seine Worte schienen gewirkt zu haben, denn jetzt war der TSV wieder voll drin in der Partie. Jonathan Scholz führte sein Team wieder heran, der junge Friedberger war mit sechs Treffern gemeinsam mit Ilic bester Torschütze für die Gäste an diesem Tag.

    Nach dem 18:20 gelangen den Herzogstädtern ihrerseits drei Tore in Folge. Spätestens jetzt war es eine dramatische Angelegenheit. In Horkheim trafen zwei absolute Spitzenteams dieser Saison aufeinander und schenkten sich nichts. Kein Team konnte sich einen größeren Vorsprung erarbeiten, das 25:23 nach 45 und das 27:29 nach 50 Minuten waren die beiden Ausnahmen. Doch auch dieser Zweitorerückstand warf den TSV nicht aus der Bahn. Der Tabellenführer schaffte schon 71 Sekunden später den 29:29 Ausgleich.

    In den letzten acht Minuten hatte Friedberg nun sogar leichtes Oberwasser: Viermal legten die Gäste vor, aber viermal schaffte Horkheim postwendend den Ausgleich. Auch eine doppelte Überzahl konnte Friedberg nicht nutzen, um etwas deutlicher wegzuziehen. Horkheim besaß die nötige Qualität, um auch in dieser schwierigen Phase das Spiel offen zu halten. Mit ein wenig mehr Konsequenz im Abschluss wäre aber vielleicht mehr drin gewesen, Friedberg traf jedoch einige freie Würfe nicht.

    Es stand 33:33, als Friedberg in der Schlussminute seinen letzten Angriff fuhr. Miro Ilic brach auf Mitte durch, er machte alles richtig, kam aus sechs Metern frei zum Wurf, aber es fehlten ein paar Zentimeter. Die Latte zerstörte hier die Hoffnungen auf den Auswärtssieg für den TSV. Jetzt mussten die Gäste noch einmal bangen, Horkheim hatte seine Siegchance mit dem letzten Angriff der Partie. Aber mehr als ein direkter Freiwurf nach Ablauf der Spielzeit sprang nicht mehr heraus. Als dieser letzte Wurf des Spiels in der Friedberger Mauer hängen geblieben war, stand das leistungsgerechte 33:33 (15:15) fest.

    Mayerhoffer freute sich über den Punkt: „Bislang hatten alle Teams in dieser Saison in Horkheim verloren, also ist das ein gutes Ergebnis für uns. Schade, dass Miro am Ende nur die Latte trifft, sonst wäre vielleicht sogar mehr drin gewesen. Dass wir 33 Gegentore bekommen haben, zeigt die Stärke unseres Gegners, unsere Abwehr hat nicht immer gut ausgesehen gegen diese Spitzenmannschaft. Aber für diesen packenden Kampf heute hat sich jeder Spieler ein Extralob verdient, wir haben alles gegeben und sind mit einem Punkt belohnt worden.“

    Seiler (1. – 35.; 48. – 60.); v. Petersdorff (35. – 48.); Luderschmid (2); Wagenpfeil (3); Vilches – Moreno (3/1); Ilic (6/2); Antony; Knorr (1); Maier – Hasselmann; Segmüller (3); Link (5); Scholz (6); Behr (4).

    Domenico Giannino (gia)

    Quelle: HP Heilbronn Horkheim

    Remis im Duell der Trainerfüchse
    Es war nicht nur das Duell zweier Spitzenteams der dritten Liga. Es war auch das Duell zweier Spitzentrainer − Hartmut Mayerhoffer beim TSV Friedberg, Volker Blumenschein auf Seiten des TSB Horkheim. Selten lassen sich die Einflüsse von der Seitenlinie so genau beobachten, wie beim 33:33 (15:15)-Unentschieden am Samstagabend in der Stauwehrhalle.

    "Das Spiel war auf taktisch hohem Niveau", sagte Blumenschein, "wir haben heute bestimmt zehn verschiedene Deckungssysteme gespielt und zig Varianten im Angriff." Wie zwei Schachspieler ihre Figuren, dirigierten die Trainer-Zampanos ihre Akteure übers Spielfeld. Finte hier, Rochade dort − und am Ende ein gerechtes Remis. "Das Pendel hätte in jede Richtung ausschlagen können", sagte Mayerhoffer. "Das war ein Spiel, das unentschieden enden muss", meinte Blumenschein.

    Unplanmäßig musste der TSB-Trainer schon in der ersten Minute seinen Torhüter wechseln. Wojciech Honisch hatte einen verdeckten Wurf aufs Auge bekommen und konnte nicht weiterspielen (siehe Hintergrund). Markus Eipperle ersetzte ihn. Zu Beginn suchte der TSB sein Glück über Kreisanspiele, der TSV setzte auf seine Rückraumachse Behr-Link-Segmüller. Nach dem dritten Tor von Kreisläufer Felix Günthner zum 6:6 (14.) gelang den Gästen ein 3:0-Lauf zum 6:9 (17.). Blumenschein reagierte, nahm die Auszeit. Mit Sebastian Seitner für Philipp Kroll und Evgeni Prasolov für Markus Schumacher gelang schon in der 21. Minute der 10:10-Ausgleich. Fünf Treffer hüben wie drüben später, war der Halbzeitstand perfekt. "In der ersten Hälfte haben sich beide Teams neutralisiert", sagte Blumenschein.

    Furios

    Mit zwei Günthner-Treffern und einem Kontertor von Philipp Maurer startete der TSB in Durchgang zwei − 18:15 stand es in der 32. Minute. Mayerhoffer unterbrach den Spielfluss der Gastgeber sofort und nahm seine Auszeit. Mit einem Wahnsinns-Schlagwurf aus dem Stand sorgte der überragende Jonas Link schon in der 39. Minute wieder für den 20:20-Ausgleich. Die Horkheimer Reaktion: Manndeckung gegen Link. Problem: Den größeren Raum nutzte der TSV, um seine Außen erfolgreich ins Spiel zu bringen.

    Auf Seiten des TSB setzte in dieser Phase der von der Bank zurückgekehrte Philipp Kroll die Akzente. 29:27 hieß es in der 51. Minute, vier Zeigerumdrehungen später stand es schon wieder 29:30. Das Spiel wogte hin und her, doch die Gäste schienen die größeren Kraftreserven zu besitzen. Kurz nacheinander erhielten Prasolov und Stefan Fähnle Zwei-Minuten-Strafen. "Der TSV hat 60 Minuten Tempo gemacht. Egal wer von der Bank kam, es gab keinen Leistungsabfall. Klar, dass man da in der Schlussphase auch mal zu spät dran ist und eine Strafe bekommt", sagte Kapitän Fähnle. Vier gegen sechs bei knappem Rückstand fünf Minuten vor Schluss − alles sprach für Friedberg. Der TSB kassierte in dieser Phase erwartungsgemäß zwei Tore, doch den Kroll-Brüdern gelangen auf der Gegenseite überraschenderweise ebenfalls zwei Treffer. "Wir haben den Ball in Unterzahl schön laufenlassen", lobte Blumenschein.

    Siegchance

    So wurde die Entscheidung in die Schlussminute verlegt. Mario Ilic scheiterte 35 Sekunden vor Schluss an der Latte, der Horkheimer Gegenstoß über Defensivspezialist Fähnle wurde glücklicherweise für den TSB nicht mit Offensivfoul geahndet. Die Chance zum Sieg war da, doch die TSV-Abwehr machte die Mitte dicht, hielt den Abstand beim Freiwurf nicht ein, die Uhr tickte runter, der erzwungene direkte Freiwurf von Markus Schumacher wurde schließlich geblockt. "Wir haben die ganze Zeit schön in die Breite gespielt. Ausgerechnet beim letzten Angriff lassen wir uns in der Mitte festmachen", ärgerte sich Blumenschein ein bisschen. Unter dem Strich gilt aber Philipp Maurers Fazit: "Das war eine Mega-Steigerung von uns und es hat richtig Spaß gemacht." Den Spielern, den Zuschauern − und den Trainerfüchsen an der Seitenlinie.

    TSB Horkheim: Eipperle, Honisch (Tor) - Weckerle (1), Günthner (5), Maurer (4), Knoll, P. Kroll (6/1), Fähnle, Schumacher (4), E. Prasolov (4), Seitner (7/3), R. Kroll (2), König.

    Beste Schützen des TSV: Ilic (6/2), Scholz (6), Link (5), Behr (4).

    Siebenmeter: TSB 6/4; TSV 5/3. Strafen: 4/3.

    Zuschauer: 500.

    Spielverlauf: 5:5 (12.), 10:10 (21.), 15:15 (30.), 18:15 (32.), 20:20 (36.), 23:25 (44.), 29:27 (51.), 30:31 (56.).

    Quelle: HP Neuhausen/Filder

    Am Ende fehlt die Kraft - 25:31-Niederlage in Köndringen/Teningen


    Youngster Timo Durst war von den Hausherren kaum zu halten und vertrat den erkrankten Timo Flechsenhar im rechten Rückraum mit acht Toren hervorragend.


    Mit dem letzten Aufgebot kämpften die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen wacker in Südbaden bei der SG Köndringen/Teningen, mussten sich letztlich aber mit 25:31 geschlagen geben. Ohne den kurzfristig erkrankten Timo Flechsenhar fehlte eine wichtige Stütze im Rückraum, weshalb Markus Stratmann aus dem Handball-Ruhestand reaktiviert wurde, um zumindest in der Abwehr eine weitere Wechselmöglichkeit zu haben. 45 Minuten lang holte die Truppe von Coach Florian Beck alles aus heraus, am Ende ließen jedoch die Kräfte nach, weshalb nichts Zählbares heraussprang.

    „Ich muss meinen Spielern ein großes Kompliment machen, denn wir sind doch stark dezimiert und Markus Stratmann ist in die Bresche gesprungen. Der Ausfall von Timo Flechsenhar war heute der entscheidende Punkt dafür, dass uns die Kräfte ausgegangen sind. Bis zum 18:18 haben wir richtig gut gespielt und hatten sogar zweimal die Chance in Führung zu gehen. Allerding haben wir da dem Gegner den Ball in die Hände geworfen. Wir haben aufopferungsvoll gekämpft und dürfen deshalb nicht den Kopf hängen lassen“, war TSV-Trainer Florian Beck mit dem Auftritt seiner Jungs hochzufrieden.

    „Florian hat eigentlich schon alles gesagt. Neuhausen hat mit dem dezimierten Kader sehr gut gekämpft und uns das Leben richtig schwer gemacht. Dennoch haben wir letztlich verdient gewonnen“, ordnete auch SG-Übungsleiter Ole Andersen die Partie richtig ein.

    Die Hausherren kamen besser aus den Startlöchern, aber beim 2:2 (3.) war alles wieder in der Reihe. Anschließend wechselte die Führung einige Male, wobei sich kein Team auf mehr als einen Treffer absetzen konnte. Die Partie verlief überaus fair, was lediglich zwei Zeitstrafen belegen. Beim 12:13 (26.) durch den überragend agierenden Youngster Timo Durst lagen die MadDogs zum letzten Mal in Front, bevor sich die Spielgemeinschaft mit einem 3:0-Lauf erstmals auf zwei Tore absetzen konnte. Bis zum Seitenwechsel gelang es noch auf 15:14 zu verkürzen.

    Zu Beginn des zweiten Abschnitts das unveränderte Bild. Keiner schaffte es den Anderen zu distanzieren. Beim 17:17 (39.) war der Gleichstand wieder hergestellt. Die SG setzte sich aber wieder auf 20:18 ab, aber ein weiteres Mal kämpfte sich die Beck-Sieben zum 20:20-Ausgleich (45.). Danach machte sich der Kräfteverschleiß bei den Filder-Handballern bemerkbar. Die Südbadener schafften es mit vier Tore in Serie sich entscheidend abzusetzen, und auch Florian Beck konnte den Lauf mit einer Auszeit nicht unterbrechen. Zwar kamen die Gäste noch zweimal auf drei Treffer heran, aber spätestens beim 27:22 (54.) war praktisch die Entscheidung gefallen. Beck versuchte es dennoch mit einem siebten Feldspieler, der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus. Kurioses ereignete sich fünf Minuten vor Schluss: Da sich zuvor ein SG-Spieler verletzt hatte, war ein Rettungswagen gerufen worden. Die Hilfskräfte des DRK marschierten noch während des laufenden Spiels schnurstracks aufs Feld mitten in einen TSV-Angriff hinein. Glücklicherweise verletzte sich kein Akteur. Simon Wohlrabe hatte gerade abgezogen und den Ball im SG-Gehäuse versenkt. Nach mehreren Minuten Unterbrechung gaben die beiden stark leitenden Unparteiischen Claudia Burger und Stephanie Ganter folgerichtig Siebenmeter, weil durch die Aktion der Hilfskräfte das Tor nicht anerkannt werden konnte. Unter einem gellenden Pfeifkonzert wollte Simon Wohlrabe seinen sechsten Treffer im sechsten Versuch markieren, scheiterte aber am Pfosten. In den Schlussminuten bauten die Hausherren ihren Vorsprung nochmals bis auf zwischenzeitliche sieben Tore aus, am Ende stand ein 31:25.

    Trotz der Niederlage zeigten alle Feldspieler und auch beide Torhüter eine gute Leistung, die zumindest einen Punkt verdient gehabt hätte. Am kommenden Sonntag, 3. März, steht nun das Heimspiel gegen die SG Kronau-Östringen II in der Egelseehalle auf dem Programm.


    SG Köndringen/Teningen – TSV Neuhausen 31:25

    SG Köndringen/Teningen: Holz, Grange (1), Erler (1), Wenning (4), Trodler (9/5), Warmuth (2), Rascher (1), Zank (3), Bing, Kiefer, Sandu (3).

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (8), Fuchs (4), Kroll (2), Klingler (3), Wohlrabe (7/5), Grundler, Schöbinger, Stratmann, Frey (1).

    Schiedsrichter: Burger/Ganter (Freiburg/Waldkirch).

    Zuschauer: 400.

    Zeitstrafen: Zank; Fuchs.

    Siebenmeter: 5/5; 6/5 Wohlrabe trifft den Pfosten.

    Quelle: Badische Zeitung

    Montag, den 25. Februar 2013 um 08:31 Uhr Lars Bargmann .SG-Team beweist psychische Stärke
    Drittliga-Handballer bezwingen Neuhausen / Lukas Bing verletzt sich schwer.

    Es war ein Kraftakt, am Ende ein erfolgreicher: Mit 31:25 (15:14) bezwangen die Drittliga-Handballer der SG Köndringen-Teningen die MadDogs aus Neuhausen-Fildern und zog damit nach Punkten mit dem Tabellennachbarn gleich. Die Freude über den Sieg wurde von der schweren Verletzung von Lukas Bing getrübt, der im zweiten Durchgang minutenlang an der Seitenlinie behandelt wurde und mit einer schweren Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Am Rande der Begegnung war noch zu hören, dass es in dieser Woche zu einer überraschenden Personalentscheidung kommen werde. Details nannten die Verantwortlichen nicht.

    Die Partie startete vor knapp 500 Zuschauern rasant, Steffen Zank und Markus Wenning brauchten keine 80 Sekunden, um ihre Farben mit 2:0 nach vorne zu bringen. Allerdings zeigten sich die Gäste unbeeindruckt, machten vielmehr selber mehr Druck und so wog das Spiel vor der Pause ständig hin und her. Danach änderte sich zunächst nichts am Gleichgewicht der Kräfte: Wenn hüben Danny Trodler, Gerald Sandu oder Martin Hirling sich durchsetzten, trafen drüben Simon Wolhrabe oder Timo Durst. 20:20 hieß es folgerichtig nach 44 Minuten. Kurz vor diesem Ausgleich hatte sich Bing verletzt. Die Partie war unterbrochen, wurde aber vom Gespann Ganter/Burger wieder freigegeben, lange bevor die Rettungssanitäter und der Notarzt eintrafen. Die machten übrigens später kurzen Prozess und liefen mit der Trage ungebremst mitten aufs Spielfeld, ohne diesen verstehbaren Wunsch bei den Referees anzumelden, damit das Spiel unterbrochen werden konnte. Wenn in diesem Moment ein Konter gelaufen worden wäre, hätte womöglich eine Trage gar nicht mehr ausgereicht.

    Direkt nach dem Ausfall von Bing die entscheidende Phase: Die Andersen-Sieben präsentierte sich psychisch stabil, Markus Wenning, der zuvor eine Reihe hochkarätiger Chancen ausgelassen hatte, traf; Martin Hirling tankte sich durch die gegnerischen Reihen, Trodler traf erst vom Punkt und dann aus neun Metern ins Dreieck – das 24:20 war die Vorentscheidung. Sehenswert hernach das 28:23, als Daniel Warmuth seinen Kreisläufer Wenning aus 13 Metern mit einem No-look-Pass in Szene setzte, sehenswert auch, wie der starke SG-Schlussmann Philipp Grangé darauf reagierte, dass Neuhausen in der Schlussphase einen siebten Feldspieler brachte: Er schnappte sich das Leder und traf vom eigenen Kreis ins verwaiste Neuhausener Gehäuse.

    "Das war ein sehr unangenehmer Gegner, beim 20:20 hatte ich ein ganz mulmiges Gefühl", war Andersen erleichtert. Gerade für Bing hatte er – wie für seinen Keeper Grangé - ein Sonderlob parat: "Wir haben vorher Timo Durst nicht gut in den Griff gekriegt, Lukas hat das dann gut gemacht." Insgesamt aber waren nicht nur ihm die vielen kleinen Fehler ein Dorn im Auge.


    Tore SG: Grangé 1, Ehrler 1, Wenning 4, Trodler 9/5, Hirling 7, Warmuth 2, Rascher 1, Zank 3, Sandu 3...

    Quelle: HP Groß Umstadt

    TSG Münster – TV Groß-Umstadt 30:33 (16:19)

    TVG kontrolliert mit großer Fan Unterstützung den Letzten

    Wie zu erwarten, entwickelte sich ein extrem spannendes Spiel zweier Mannschaften, die in letzter Zeit mit beachtlichen Erfolgen aufwarten konnten. Münster, verstärkt durch zwei ausländische Neuverpflichtungen hatte nach den Siegen gegen Heilbronn und Konstanz natürlich auch einen Sieg gegen den TVG eingeplant und zeigte sich sichtlich überrascht von der Stärke und der Einstellung der Gäste. Denn der TVG spielte äußerst diszipliniert und erfolgsorientiert, stark in der Abwehr und konzentriert im Spielaufbau. So konnte die nur kurz währende Ein-Tore Führung der TSG Münster bereits in der 8 Minute zum 5:5 ausgeglichen werden. Florian See, mit 7 Meter und einem sehenswerten Distanzwurf brachte den TVG auf die Siegerstrasse und mit 5:6 in Führung. Jetzt griffen die Abwehrstrategien von Trainer Tim Beckmann und in der Folge gelangen viele Gegenstoßtore, vor allem durch die beiden starken Außen Kraus (3 Tore) und Kramer (5 Tore).

    Bis zur 20. Minute konnte der TVG einen 4 Tore Vorsprung herausarbeiten (9:13) und spielte weiter fast fehlerfrei. Doch Münster ließ sich nicht weiter abschütteln, gab nicht auf und kämpfte sich bis zur Pause wieder auf 3 Tore heran (16:19). Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: binnen einer Minute warf der TVG 3 Tore, 2 mal See und Kramer und ging erstmals mit 6 Toren in Führung (16:22). Doch auch jetzt kämpfte Münster munter weiter und nutzte eine kurze Schwächephase des TVG zwischen der 40. und 50. Minute zum überraschenden Ausgleich 29:29. Viele vermuteten eine Wende im Spiel, aber es blieb bei der Vermutung – zu kontrolliert und zu sicher spielte der TVG an diesem Abend, ließ sich auch nicht durch den vorübergehenden Ausgleich beeindrucken . So besann er sich in der Schlussphase wieder auf seine Stärke, Trainer Beckmann wechselte den Torwart, Sahm kam für Ketelaer und brachte den TVG wieder in die Erfolgsspur zurück. Mit 6 Paraden in der Schlussphase gab er seinen Vorderleuten die notwendige Sicherheit zurück und leitete den Sieg ein. Die Abwehr stand jetzt wieder sicher und ließ in den letzten 8 Minuten nur noch ein Tor der Münsterer zu. Im Angriff war es der erfahrene und zuverlässige Ramos-Nuez, der mit zwei krachenden Distanzwürfen traf und wieder einmal Florian See (15 Tore), mit einem sicher verwandelten 7 Meter zum 30:33 Endstand und einem mehr als verdienten Sieg. Die TVG Anhänger feierten mit ihrem Team lautstark am Mittelkreis und jubelten ausgelassen. TVG Trainer Tim Beckmann: „Der Sieg heute gegen eine aufstrebende TSG Münster war sehr wichtig für uns. Er brachte uns nicht nur zwei Punkte, sondern auch den ersten Auswärtssieg und die Erkenntnis auch in schwierigen Spielphasen nicht die Nerven zu verlieren und auf unsere Stärken zu vertrauen. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, sie haben den Fight angenommen und gnadenlos zugeschlagen. Die mitgereisten Fans haben einen großen Anteil an unserem Erfolg – am Montag ist trainigsfrei.“

    Auch im nur 70 km entfernten Münster konnte sich der TVG auf seine Fans verlassen. Ein extra eingesetzter Fan Bus und zahlreiche Selbstfahrer unterstützten das TVG Team von der ersten bis zur letzten Minute und hatten dabei großen Anteil am Erfolg. Der TVG hat mit diesem Sieg punktemäßig wieder Anschluss an das Mittelfeld der Liga bekommen und sich etwas Luft verschafft.

    Nächste Woche spielt der TVG wieder zuhause gegen Heilbronn. Die Partie findet am Sonntag, 03.03.2013 um 18.00 Uhr in der Heinrich Klein Halle, Groß-Umstadt statt.


    TVG:

    Sahm 48. – 60. Min. , Ketelaer 1. – 48. Min.

    Blank , See 15/8, Kraus 3, Acic 1, Ramos-Nuez 3, Lochtenbergh , Geißler , Kramer 5, Kwiatkowski , Schulz 2, Becker 4

    Zeitstrafen: 2
    Siebenmeter: 8/8

    TSG Münster

    Kunz, Biermann

    Will 2/2, Dobhahn , von Rekowski , Bardenheier 4, Dautermann 2, Juozaitis 8, Ulshöfer 3, Friemann 5, Kunz 1, Djurdjevic 1, Djuricin 3, Bacik 1

    Zeitstrafen: 3
    Siebenmeter: 2/2

    Zuschauer: 350

    Schiedsrichter: Kretschmann/Nemec (Ingolstadt)

    Quelle: HP Kronau

    [24.02.13 > SG KÖ - TVG Großsachsen 32:24 (12:13)]
    Revanche geglückt – Jung-Löwen gewinnen das Baden-Derby

    Die Jung-Löwen feierten am vergangenen Freitag ihren dritten Heimsieg in Serie. Die Gärtner-Sieben gewann das Derby gegen den TV Großsachsen nach einer sehr starken zweiten Halbzeit deutlich mit 32:24 (12:13) und revanchierte sich für die Hinspiel-Niederlage. Durch den Sieg kletterten die Gelbhemden auf den sechsten Tabellenplatz der 3.Liga Süd.

    Im Vorfeld der Partie hatte der Bundesliga-Nachwuchs wie schon in der Vorwoche mit Verletzungssorgen zu kämpfen. Dabei schmerzte vor allem die Verletzung von Haupttorschütze Denni Djozic, der auf Grund einer Knieverletzung einige Wochen fehlen wird. Die Anfangsminuten in einer gut gefüllten Östringer Stadthalle gehörten einer hochmotivierten Mannschaft von Großsachsen. Die Hausherren wirkten unkonzentriert und fahrig. Trotzdem erspielten sie sich einige gute Einwurfmöglichkeiten, die ein überragender Partick Jahnke im TVG-Tor immer wieder vereitelte. Die unterschiedlichen Anfangsphasen spiegelten sich im 8:3-Zwischenstand für Mannschaft von TVG-Coach Uli Schuppler wieder. Die Jung-Löwen beantworteten diese bedrohliche Lage mit einem 3:0-Lauf zum 6:8-Anschluss. Dieser Dreierpack schien wie ein Befreiungsschlag für die jungen Hausherren. Jetzt legten sie die Nervosität ab und nutzten ihre Chancen besser. Im Anschluss entwickelte sich ein ausgeglichenes, umkämpftes Spiel. Großsachsen rettete eine 13:12-Halbzeitführung.

    Nach dem Wechsel änderte sich das Bild komplett. Jung-Löwen-Coach Gärtner schien in der Pause die richtigen Worte gefunden zu haben. Die Gelbhemden dominierten jetzt die Partie und legten einen 6:1-Lauf zur 19:14-Führung hin. Der Schlüssel lag dabei in der starken 6:0-Deckung um den Innenblock Dippe/ Bechtold und Sebastian Ullrich im Tor, der kurz vor der Halbzeit Jonas Maier ersetzt hatte. Neben dem Abwehrspiel steigert sich auch der Angriff. Die Rückraumachse Kretschmer, Jochim und Schmidt überzeugte in der zweiten Halbzeit und erzielte insgesamt 20 Treffer. Großsachsen konnte den Jung-Löwen nicht mehr viel entgegensetzen und so feierten die Hausherren einen hochverdienten 32:24-Derbysieg.

    „Wir wollten die Revanche. Wir haben sie bekommen. Eigentlich war das Spiel gegen Köndringen schon ein Highlight, aber jetzt haben die Jungs noch einen drauf gesetzt. Da kann man sich als Trainer eigentlich nur bedanken. Am meisten freut mich, dass diesmal andere Spieler das Spiel an sich gerissen haben“, war SG-Coach Gärtner von seinem Team erneut begeistert. [KG]

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich - Michel Abt (1), Nils Kretschmer (8), David Schmidt (7), Kai Dippe (4), Gianluca Pauli, André Bechtold,
    Kai Rudolf (1), Patrick Körner, Maximilian Vollmer (1), Andreas Bornemann (2), Nicolas Herrmann (1)

    Quelle: HP Kirchzell

    TVK setzt seine Serie gegen „die Großen“ fort - Torwart Wolff hält den Sieg in Balingen fest
    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 25.02.2013


    „Hier regiert der TVK“ hallte es nach dem Spiel durch die Sparkassenarena in Balingen. Die Spieler des TV Kirchzell feierten mit ihren treuen mitgereisten Zuschauern den nächsten Auswärtserfolg in der 3. Liga Süd. Nach 60 hart umkämpften Minuten hieß es am Ende vor 500 Zuschauern 21:24 (10:10).

    In der ersten Hälfte des Spiels konnte sich keines der beiden Teams in irgendeiner Form vom Gegner absetzen. Zwei stabil stehende Defensivreihen und zwei gut haltende Torhüter standen dabei im Mittelpunkt. Kirchzell schaffte es zwar, den Gegner zu einigen Ballverlusten zu verleiten, konnte dies aber nicht in eine Führung ummünzen. Im Angriff mussten die Spieler von Trainer Gottfried Kunz für jedes Tor hart arbeiten. Die Würfe aus dem Rückraum hatten selten die richtige Schärfe und Präzision, wohingegen das Zusammenspiel mit Kreisläufer Marius Fuchs an diesem Tag sehr gut funktionierte. Obwohl es immer so wirkte, als wäre noch ein wenig Sand im Getriebe, konnte man den Odenwäldern zu jederzeit anmerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Über die komplette erste Halbzeit trennten die beiden Mannschaften nie mehr als ein Treffer. Das 10:10 nach 30 Minuten war die logische Folge.

    Kurz nach der Halbzeit legte der TVK den Grundstein für den späteren Erfolg. Binnen weniger Angriffe konnte man auf 16:12 (38. Minute) davon ziehen. Vor allem Steffen Kaufmann zeigte mit drei Toren in dieser Phase wieder seine alten Goalgetter- Qualitäten. Zudem steigerte sich der ohnehin schon gut aufgelegte Torhüter Andy Wolff weiter in die Partie. Hinter einer aggressiv arbeitenden Deckung war er zunehmend der entscheidende Faktor. Die Hausherren ließen sich von Ihrer Schwächephase aber nicht beirren. Sie änderten ihr Abwehrsystem und spielten im Angriff ein wieder mit mehr Druck. Der TVK brauchte einige Anläufe, um sich auf die neue Deckung Balingens einzustellen und so war es beim 16:17 in der 45. Minute wieder richtig spannend. Zwei Kirchzeller Treffer in Folge sorgen danach für etwas mehr Ruhe (16:19, 47. Minute). Das Spiel blieb aber bis in die Schlussphase offen. Der Spielstand pendelte immer zwischen einer Zwei- und Drei- Tore- Führung für den TVK. Knapp fünf Minuten vor dem Ende führte man mit 22:20, geriet dann allerdings in doppelte Unterzahl. Steffen Kaufmann schloss einen bereits durch die Schiedsrichter abgepfiffenen Angriff ab und erhielt dafür eine Zeitstrafe. Florian Eisenträger kommentierte diese Entscheidung der beiden Referees und musste dafür ebenfalls auf die Strafbank. Die Odenwälder waren also nun für komplette zwei Minuten zwei Spieler weniger. Es gelang aber, diese Zeit unbeschadet zu überstehen. Balingen konnte sich nicht gegen Andy Wolff und die vier kämpfenden Feldspieler durchsetzen, kam jedoch kurz nach der eigenen doppelten Überzahl auf 21:22 heran. Es war richtig spannend. Der TVK nutzte nun aber eine eigene Überzahl um durch Florian Eisenträger gut 90 Sekunden vor dem Ende wieder mit zwei Toren in Führung zu gehen. Balingen musste mehr riskieren und konnte dadurch den folgenden Angriff nicht erfolgreich abschließen. Steffen Kaufmann besorgte kurz vor dem Ende mit seinem siebten Treffer den 21:24- Endstand.

    Der TVK spielte in folgender Besetzung:
    Andy Wolff, Johannes Klimmer; Sandro Friedrich, Andi Kunz 3/1, Steffen Kaufmann 7, Tim Mechler 1, Mario Stark 2, Marius Fuchs 7/1, Florian Eisenträger 3, Felix Hain 1, Nico Polixenidis.

    Quelle: Darmstädter Echo


    25. Februar 2013 | hps

    Quelle: Darmstädter Echo


    Jung und Alt ergänzen sich erfolgreich


    Handball, Dritte Liga – Groß-Bieberau klettert nach 32:27 gegen Konstanz auf Rang vier


    „Einer der Hauptgründe ist, dass die ganzen Jungen ein Jahr älter geworden sind“, lüftete Spielertrainer Florian Bauer das Erfolgsgeheimnis der Odenwälder. Und da auch die Routiniers ihren Mann standen, war die HSG Konstanz am Samstagabend vor der mageren, jedoch begeisterten Kulisse kein Hindernis beim Sprung auf Platz vier in der Dritten Handball-Bundesliga. Starke Rückrunde, zu Hause ungeschlagen, keine Verletzten: Den Sieger beseelt ein Lauf. Bauer: „Da kann man nicht meckern, sie haben gut gespielt heute die Jungs.“

    Umgekehrte Vorzeichen beim Gegner. Das Sieger-Gen der Vorrunde bei Konstanz ist defekt. Faden verloren, Verletzte, Grippekranke. Auf der Fahrt nach Groß-Bieberau erwischte es noch Trainer Daniel Eblen, der in Höhe Balingen wegen einer Magen-Darm-Infektion umkehrte.

    Die technisch versierten, körperlich unterlegenen Gäste, die 20 Minuten den Ball laufen ließen (9:9), lebten vom schmächtigen, dennoch mächtigen Spielgestalter Yannick Schatz (11/7), der sieben von acht Siebenmetern verwandelte. Nach der Pause fehlten Kraft und Inspiration.

    Groß-Bieberaus Trumpf-Ass hieß Torhüter Markus Podsendek, der reaktionsschnell hielt. Linkshänder Till Buschmann (3) und der Halblinke Alexander Lemke (4) vor der Pause, der quirlige Linksaußen Yannick Göbel (7) und nach dem Wechsel verstärkt die Rybakow-Brüder – Alexej (4) am Kreis und Dennis (3) als Anspielstation und Schütze – mischten Talent mit Routine. Michael Malik, im Angriff zu ungestüm, war als Siebenmeter-Schütze (6/6) erfolgreich.

    Die Offensive ist noch zu optimieren – Übersicht und Wurfkontrolle. Sie spielte sich nach reichlich Ballverlusten erst nach dem Wechsel frei (25:21/49.). Die Abwehr versah in den ersten 17 Minuten, als die Jungen standen, harmonisch ihre Pflicht. Und dann in der Schlussphase der ersten sowie zu Beginn der zweiten Halbzeit, als die Routiniers um Spielertrainer Bauer ran mussten. Auf der Zielgeraden wurde es ein klarer Erfolg. Am Freitagabend (20 Uhr) muss die Groß-Bieberau die Reifeprüfung nun auswärts beim TV Kirchzell (Sechster) bestätigen.

    .

    Quelle: Südkurier

    HSG Konstanz in der Fremde weiter glücklos



    HSG Konstanz verliert zum dritten Mal in Folge auswärts: Bei der TSG Groß-Bieberau setzt es ohne Coach Eblen eine 27:32-Pleite

    Handball3. Liga

    TSG Groß-Bieberau

    HSG Konstanz

    32:27 (15:14)

    Glücklos bleibt die HSG Konstanz bei ihren Auswärtsauftritten im Jahr 2013: Ohne Trainer Daniel Eblen, der auf Grund eines Infekts passen musste, folgte nach dem knappen 25:26 in Horkheim und dem 29:35 beim TV Groß-Umstadt in Groß-Bieberau die dritte Auswärtsniederlage in Folge. Zwar hielten die von Co-Trainer André Melchert betreuten Handballer auch ohne ihre etatmäßigen Rechtsaußen Marc Hafner und Simon Gessler beim Ex-Zweitbundesligisten Groß-Bieberau im ersten Durchgang recht gut mit, mussten dann nach der Pause und dem vom Anspiel weg erzielten 15:15-Ausgleich (31.) aber doch recht schnell einen 16:19-Rückstand (36.) hinnehmen. „Wir sind einfach nicht gut aus der Pause gekommen und waren dann gleich diese zwei, drei Tore hinten“, bemängelte Melchert fehlende Konsequenz im Abschluss- und Abwehrverhalten.

    Hatte Gastgeber Groß-Bieberau in der ersten Hälfte aus dem Rückraum für Akzente gesorgt, hatte Spielertrainer Florian Bauer in der Pause offenbar die Devise ausgegeben, im zweiten Durchgang verstärkt über das 20-jährige Spielmachertalent Alexander Lemke zu operieren, der seinerseits immer wieder Alexej Rybakov am Kreis mustergültig einsetzte. Hatte schon Daniel Eblen im Vorfeld die Einschätzung vertreten, bei der TSG Groß-Bieberau wachse nach dem mit dem Abstieg aus der 2. Liga vollzogenen Umbruch wieder eine richtig gute Mannschaft heran, zog auch André Melchert nach der Partie den Hut vor dem Gegner: „Auch wenn es immer heißt, bei der TSG Groß-Bieberau würden die älteren, erfahrenen Spieler die Strippen ziehen – sie haben auch ein, zwei junge Spieler, die sehr oft die richtige Entscheidung treffen!“

    Denn obwohl die Konstanzer in diesen ersten Minuten der zweiten Hälfte in ihrem Bestreben, den Anschluss schnellstmöglich wiederherzustellen, manchmal zu überhastet agierten, zog der Gastgeber mit der Führung im Rücken konsequent sein Spiel durch und ließ die HSG Konstanz nicht mehr näher als auf zwei Tore herankommen. „Und dann kommen nach dem 20:18 durch Kai Mittendorf diese zwei Zeitstrafen gegen ihn und Alexander Lauber hinzu – da hat dann hinten raus die Kraft gefehlt, dem Spiel nochmals eine andere Richtung zu geben“, so Melchert, der mit ansehen musste, wie seine Mannschaft trotz Auszeit beim Stand von 24:19 (45.) nach einem weiteren Gegentreffer vom Kreis kaltschnäuzig auf Distanz gehalten wurde. Vor allem der Linksaußen der Gastgeber, Yannick Göbel, nutzte seine Chancen und sorgte mit dem 28:22 (53.) für eine Art Vorentscheidung.

    „Alexander Lauber kann das nicht angelastet werden. Er hat seine Sache als Vertretung für Simon Gessler und Marc Hafner sehr ordentlich gemacht, vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass er die gesamte Spielzeit auf dem Feld stand“, nahm Melchert seinen der zweiten Mannschaft entliehenen Perspektivspieler in Schutz. Er sah die Gründe für die erneute Niederlage eher bei den Problemen im Angriffsverhalten in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte.

    HSG: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (1), Oesterle, Groh (4), Bartsch (3), Lauber (2), Meiners, Flockerzie, Schoch, Faißt (3), Schatz (11/7), Bruderhofer (3).

    zu "Nach 40. Spielminuten führten die Schützlinge von Spielertrainer Florian Bauer mit 20:18, doch so richtig Ruhe kam nicht auf. Die Partie wurde nun von Seiten der HSG Konstanz härter geführt und zwei Zeitstrafen in Folge nutzte die TSG zur 23:18-Führung. Die TSG schien auf die Siegerstraße eingebogen zu sein."
    Nach dem Spielbericht scheinen die 3 Zeitstrafen innerhalb von 5 Minuten der HSG das Genick gebrochen
    zu haben.

    zu " Fast nicht zu glauben, aber die Gastgeber erhielten trotz offensiv gestalteter Abwehrarbeit keine einzige Zeitstrafe."
    Sehr ungewöhnlich! Wie muss man das verstehen? Ist das ein leichter Hinweis in Richtung Heimschiedsrichter?
    KHS, was meinst du?

    zu "Betreuer: Andre Melchert" Hat Dani Eblen auch die Grippe erwischt?

    zu "Flockerzie 0": Hat er überhaupt gespielt und ist er noch verletzt bzw. krank?

    1- zu fast nicht zu glauben:
    es waren mit Sicherheit keine Gästeschiedsrichter :verbot:

    2. -zu Betreuer: Dani hat nach meinen Infos eine Migräne erwischt ( und ich dachte das hätten nur Frauen :D )

    3. -zu Flockerzie: hat gespielt aber nicht so viel, ist noch nicht fit, leider. :rolleyes:

    Quelle: HP Balingen


    HBW Balingen-Weilstetten - TV Kirchzell 21:24


    24.02.2013

    „Jungen Wilden“ verlieren Heimspiel gegen Kirchzell


    Benedikt Brielmeier erzielte insgesamt fünf Tore. Foto: Sebastian Single

    Die Begegnung zwischen dem Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten und dem TV Kirchzell war durch eine hektische Schlussphase geprägt, in der es die Mannschaft von HBW-Trainer Eckard Nothdurft verpasste, den Vorteil einer doppelten Überzahl zu nutzen um sich einen Punkt zu erkämpfen oder gar zu gewinnen. Letztendlich erwies sich Gästetorhüter Andreas Wolff als Matchwinner. Die „Jungen Wilden“ kamen in 60 Minuten nicht über 21 Tore hinaus und verloren so zu Recht mit 21:24 (10:10).

    Wenige Tore

    Beim HBW lief es von Anfang an nicht rund. Ohne in Bedrängnis zu sein kam es zu einfachen Ballverlusten, beste Chancen wurden nicht genutzt und selbst ein Siebenmeter wurde verschossen. Einzig HBW-Keeper Paul Bar war es zu Beginn zu verdanken, dass der TV Kirchzell nicht davon zog. So fielen in der ersten Halbzeit auf beiden Seiten jeweils nur zehn Tore. Einziges Highlight war ein doppelter Kempa der „Jungen Wilden“. Fabian Schlaich wurde von links außen kommend in der Luft angespielt. Den Ball gerade noch unter Kontrolle bringend leitet er ihn zu Benedikt Brielmeier weiter, der den Ball weiter ins Tor leitet.

    Die ersten 30 Minuten waren mit 10:10 Toren sehr ausgeglichen und die zweite Halbzeit damit völlig offen. Die Gäste aus Kirchzell erwischen aber den deutlich besseren Start. Der HBW braucht ganze viereinhalb Minuten ehe Aleksandar Stevic den elften Treffer erzielt. Der TVK hingegen legte in dieser Zeit drei Tore vor. Dank Wolff schafft es die Mannschaft von Gottfried Kunz bis zur 37. Minute herauszuspielen. An dem bissen sich die „Jungen Wilden“ bis zur Schlusssirene die Zähne aus – am Ende vergebens.

    Zu hektisch

    Mitte der zweiten Hälfte war der HBW noch einmal drauf und dran das Spiel zum Kippen zu kriegen. Christian Wahl erzielt mit einem seiner sechs Treffer den Anschluss zum 16:17 in der 45. Minute. Eine viertel Stunde vor Schluss scheint die Partie wieder offen. Der TV Kirchzell aber zieht zehn Minuten vor dem Ende erneut auf drei Tore davon. Die letzte Chance ergab sich den „Jungen Wilden“ in der 56. Minute, als gleich zwei Spieler der Gäste eine Zweiminutenstrafe erhielten. Der HBW aber agierte in dieser Phase zu hektisch und konnte die doppelte Überzahl nicht nutzen. Vor allem Andreas Wolff im Kasten des TVK wurde zum unüberwindbaren Hindernis.

    Zwei Minuten vor Spielende erzielte Gregor Thomann erneut den Anschlusstreffer zum 21:22. Kurz darauf war der HBW ohne ein Gegentor zu bekommen erneut in Ballbesitz. Ein Stürmerfoul machte aber alle Hoffnungen zunichte. So blieb der Mannschaft von Nothdurft der Ausgleichstreffer verwehrt und Kirchzell siegte verdient mit 21:24. „Wir das ganze Spiel über nur einmal geführt, deswegen geht der Sieg für Kirchzell schon in Ordnung“, sagt HBW-Trainer Nothdurft im Anschluss und fasst kurz die Gründe für die Niederlage zusammen: „Wir haben im Angriff nicht genügend Qualität gezeigt und sind zu oft in guten Positionen an Andreas Wolff gescheitert. Für die 21 Tore haben wir viel zu viele Versuche gebraucht. Und in der Abwehr haben wir die Achse Steffen Kaufmann und Marius Fuchs nicht unter Kontrolle gekriegt.“

    HBW: Paul Bar, Felix Beutel; Julian Thomann (1), Timo Hildebrand, Christian Wahl (6), Aleksandar Stevic (5/2), Milan Skvaril (1), Micha Thiemann, Gregor Thomann (2), Jannik Hausmann, Nico Hiller, Fabian Schlaich (1), Benedikt Brielmeier (5)

    Quelle: HP Balingen


    23.02.2013

    "Die Mannschaft ist erfolgshungrig"


    Mit seinen 31 Jahren ist Aleksandar Stevic mit Abstand der erfahrenste im Team der "Jungen Wilden" von Trainer Eckard Nothdurft. Mit seinem Trainer hat er eines gemeinsam - die A-Lizenz. Stevic trainiert derzeit sehr erfolgreich die A-Jugend der JSG Balingen-Weilstetten, die in der Bundesliga Süd momentan mit einem Punkt Vorsprung den ersten Tabellenplatz belegt. Gleichzeitig nimmt der als Spieler die Rolle des Routienies im Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten ein. Bevor es im Heimspiel am Sonntag, 24. Februar um 17.00 Uhr gegen den TV Kirchzell geht, stand Stevic für ein Interview zur Verfügung.

    Herr Stevic, letztes Jahr ging es für den Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten zeitweise um den Klassenerhalt. In der momentan laufenden Spielzeit stehen die „Jungen Wilden“ im oberen Drittel der Tabelle. Wie beurteilen Sie den bisherigen Saisonverlauf?

    Bis jetzt können wir richtig zufrieden sein, vor allem mit der aktuellen Platzierung. Viel besser hätte es eigentlich nicht laufen können. In der Hinrunde sind wir in den Auswärtsspielen sehr stark aufgetreten. In dieser Hinsicht haben wir uns inzwischen stabilisiert, denn da hatten wir letztes Jahr noch Schwächen. Man muss aber dazu sagen, dass wir gegen die Topmannschaften – bis auf die Partie in Horkheim – allesamt zu Hause gespielt haben. Die schweren Auswärtsaufgaben kommen jetzt erst.

    Sie haben es gerade angesprochen, viel besser hätte der bisherige Saisonverlauf nicht sein können. Was habt ihr euch bis zum 30. Spieltag vorgenommen?

    Für uns war von Anfang an klar, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben und uns weiter oben ansiedeln wollen. Die Ziele wurden seitdem nicht neu definiert oder nach oben korrigiert. Die Mannschaft ist erfolgshungrig. Wir wollen bis zum Schluss weiterhin auswärts punkten und unsere Heimspiele gewinnen. Dann sollten wir auch unter den ersten Vier bleiben.

    Was hat Sie dazu bewogen zurück zum HBW zu kehren und wie beurteilen Sie Ihre Entscheidung?

    Ich bin glücklich hier zu sein. Ich wohne seit mehreren Jahren in Balingen, komme ursprünglich aus der Gegend und war ja auch schon zwei Mal beim HBW. Da war es einfach naheliegend. Das hier ist meine Heimat.

    Wie sehen Ihre persönlichen Zukunftspläne aus?

    Das steht derzeit noch etwas in der Schwebe. Im letzten Jahr habe ich ja meine A-Lizenz als Handballtrainer gemacht. Seit einem halben Jahr habe ich meinen Abschluss als Diplom-Sportwissenschaftler. Jetzt suche ich nach einem passenden Job in der Umgebung.

    Sie sind mit Ihren 31 Jahren der erfahrenste Spieler bei den „Jungen Wilden“. Entspricht das auch der Interpretation Ihrer Rolle?

    Ja, ich denke die Mannschaft ist noch extrem jung und für die dritte Liga etwas unerfahren. Deswegen wurde vor der Saison bewusst die Entscheidung getroffen, dass jemand mit Erfahrung kommt und die Spieler führt. Wenn wir auswärts spielen kann ich zum Beispiel mit meiner Erfahrung Ruhe ins Spiel bringen. Ich komme mit allen trotz des Altersunterschieds gut mit allen klar und ich denke, dass die Jungs meine Rolle akzeptieren. Mir gefällt, dass sie hungrig sind und was erreichen wollen. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

    Quelle: HP TV Kirchzell

    Folgt der nächste Streich? - Der TVK zu Gast beim Tabellenzweiten in Balingen

    eröffentlicht von 1. Mannschaft am 20.02.2013

    Am kommenden Wochenende bestreitet der TV Kirchzell sein drittes Auswärtsspiel in Folge. Die Reise führt die Odenwälder dieses Mal auf die Schwäbische Alb. Dort wartet mit der extrem heimstarken zweiten Mannschaft des Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten eine sehr schwierige Aufgabe auf die Spieler von Trainer Gottfried Kunz.

    An das Hinspiel Anfang Oktober letzten Jahres hat man beim TVK leider keine guten Erinnerungen mehr. Balingen kam bis dato ungeschlagen nach Amorbach und zeigte in der Parzival-Halle wozu sie in der Lage sind. 21:30 hieß es am Ende. Im Nachhinein muss man sagen, dass der TVK in diesem Spiel nie an seine Leistungsgrenze kam. Es war zwischendurch das Paradebeispiel eines kollektiven Blackouts. Für das Rückspiel am Sonntag ist also noch sehr viel Luft nach oben. Dieses Potenzial muss aber natürlich auch abgerufen werden, wenn eine Revanche gelingen soll.

    Balingen konnte zwar in der Zwischenzeit von einigen Mannschaften besiegt werden, befindet sich aber immer noch, mit zehn Verlustpunkten, auf einem sehr guten zweiten Tabellenplatz. Kirchzell ist aktuell Sechster, mit 18 Minuspunkten. Man fährt also ohne den großen Druck unbedingt gewinnen zu müssen ins Schwäbische. Die letzten Spiele haben gezeigt, dass eine solche Ausgangssituation dem TVK momentan eher hilft, eine gute Leistung abzurufen. Der klare Sieg zuhause gegen Heilbronn-Horkheim und der Punktgewinn in Friedberg belegen diese Tendenz. Allerdings wissen wir alle, dass jedes Spiel unter anderen Vorzeichen steht und man sich nicht auf vergangene Leistungen stützen kann. Für die Spieler des TV Kirchzell bedeutet das, sich nicht mit dem Punktgewinn beim Tabellenführer zufrieden zu geben. Nur wenn das Team mit der gleichen Konzentration und einem genau so großen Siegeswillen am Sonntag in den Mannschaftsbus steigt, hat es eine Chance auf der Alb zu bestehen.

    Verzichten muss der TVK am Sonntag aller Voraussicht nach weiterhin auf seinen Rückraumschützen Tim Klühspies. Er ist aufgrund einer sehr schmerzhaften Einblutung in den Oberschenkelknochen immer noch nicht einsatzbereit. Zudem wird Ergänzungsspieler Fotios Erifopoulus wegen einer Knieverletzung ebenfalls nicht spielen können. Ansonsten sind alle Spieler fit.

    Quelle: HP Balingen


    Perspektivkader mit schwerer Heimspiel-Aufgabe


    Christoph Foth wird am Sonntag vermutlich wieder für die "Jungen Wilden" auflaufen können. Foto: Sebstian Single

    Wenn am Sonntag, 24. Februar, der TV Kirchzell in die Balinger SparkassenArena kommt, steht dem Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten ab 17.00 Uhr eine schwere Aufgabe bevor. Die Unterfranken stehen derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz. Zuletzt war der TV der Schrecken der Aufstiegsfavoriten. Anfang Februar wurde der TSB Heilbronn-Horkheim in eigener Halle mit 28:23 deklassiert. Am letzten Spieltag rang Kirchzell dem Tabellenführer aus Friedberg ein Unentschieden ab. Ganz allgemein kann sich die Bilanz der Unterfranken im Jahr 2013 sehen lassen. Drei Siege und ein Unentschieden stehen einer Niederlage entgegen.

    Da diese eine Niederlage aber gegen den Tabellenletzten aus Münster war, wird sie für den TV Kirchzell besonders schmerzhaft gewesen sein. Das Unentschieden bei Tabellenführer hat aber gezeigt, dass die Mannschaft von Trainer Gottfried Kunz von dieser Auswärtsniederlage schnell gelernt hat. Dass den „Jungen Wilden“ am Sonntag eine ganz besonders schwere Aufgabe bevorsteht liegt unter anderem am Hinspiel. Im Oktober des letzten Jahres gelang dem HBW in Kirchzell ein beeindruckender 30:21-Auswärtserfolg. Auf der Homepage der Unterfranken ist zu lesen, dass die Mannschaft eine Revanche für diese deutliche Niederlage anstrebt.

    Spannende Partie

    HBW-Trainer Eckard Nothdurft wird am Sonntag auf die wiedergenesenen Christoph Foth und Milan Skvaril zurückgreifen können. Beide haben bei der Niederlage in Groß Bieberau letzte Woche gefehlt. Nothdurft lässt sich von dem deutlichen Sieg im Hinspiel nicht täuschen: „Wir haben damals sehr gut und Kirchzell sehr schlecht gespielt. Wenn die erste Sechs aber funktioniert, dann kann der TV jeden aus der Liga schlagen.“ Der HBW-Trainer weiß aber um den schmalen Kader von Kirchzell und sieht eine Chance darin, dass die Topspieler nicht ihre Leistung abrufen können und die Mannschaft in der Balinger SparkassenArena so Probleme bekommt.

    Nothdurft erwartet am Sonntag eine spannende Partie: „Gegen Kirchzell ist es immer knapp. Zwar war das Ergebnis vom letzten Mal recht deutlich, doch vom Gefühl her war es knapp. Und so wird es wahrscheinlich auch dieses Mal sein.“