Die Schirris:
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Markus Fähnle / Jörg Schulle
Die Schirris:
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Markus Fähnle / Jörg Schulle
Die Schirris:
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Philipp Kretschmann / Robert Nemec
Die Schirris:
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Thorsten Meike / Stefan Plinz
Die Schirris:
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Hanspeter Brodbeck / Simon Reich
Sonntag 24.2.13 Beginn: 17.00 Uhr
SparkassenArena, Stetten 1, Messeparkplatz, 72336 Balingen
^Samstag 23.2,13 Beginn: 20.00 Uhr
Ludwig Jahn Halle, Ludwig Jahn Str. 5 79331 Teningen
Samstag 23.2.13 Beginn: 20.00 Uhr
Stauwehrhalle, Nußäckerstr. 74081 Heilbronn-Horkheim
Samstag 23.2.13 Beginn: 19.30 Uhr
Sportzentrum, Im Einolf 2, 67126 Hochdorf
Samstag 23.2.13 Beginn: 19.00 Uhr
Eichendorffschulhalle Kelkheim, Waldwiese, 65779 Kelkheim - Münster
Samstag 23.2.13 Beginn: 18.00 Uhr
Großsporthalle, Im Wesner, 64401 Groß Bieberau
Samstag 23.2.13 Beginn: 18.00 Uhr
Ignaz Roth Halle, Landauer Str. 22 66482 Zweibrücken
Freitag 22.2.13 Beginn: 20.30 Uhr
Stadthalle Östringen, Johann Sebastian Bach Str. 76684 Östringen
Quelle: Stimme
TSB packt 200 Kilo drauf
Von unserem Redakteur Stephan Sonntag
Zwei Tore erzielte Freddy Griesbach beim 30:28-Sieg des SV Kornwestheim in Weinsberg. Nächste Saison trägt er das Trikot des TSB Horkheim.Foto: Archiv/Veigel
Handball - Der TSB Horkheim hat seine Kaderplanung für die kommende Drittligasaison entscheidend vorangebracht. Auf der Kreisläufer-Position gelang die Verpflichtung von Alexander Schmid vom Oberligisten TSG Söflingen. Ebenfalls aus der Oberliga, vom SV Kornwestheim, kommt Rechtsaußen Freddy Griesbach. Damit sind bis auf eine Position alle Plätze im Kader besetzt. "Wir werden noch einen jungen Spieler verpflichten. Entweder für Rechtsaußen oder einen Allrounder im Rückraum. Da warten wir jetzt aber erst einmal ab, wer uns zuläuft", sagte Michael Löbich. Der Ressortleiter erste Mannschaft hat in Zusammenarbeit mit Marco Starz und unter Einbeziehung des neuen Trainers Jochen Zürn die Personalentscheidungen getroffen. Bereits bekannt waren ja die Transfers von Max Schulze (TV Flein ) und Torhüter Daniel Rebmann (Frisch Auf Göppingen). Löbich ist mit den Neuverpflichtungen sehr zufrieden: "Es hat sich gezeigt, dass der TSB nach wie vor eine gute Adresse ist."
Kindheitstraum
So sieht es auch der 24-jährige Griesbach: "Mich reizt die sportliche Perspektive, bei einem Topverein der 3. Liga zu spielen." Der Lehramtsstudent für Sport und Physik hat praktisch seine gesamte Handballer-Laufbahn in Kornwestheim verbracht − abgesehen von einem halbjährigen Abstecher in Fürstenfeldbruck. Mit vielen Mitspielern ist er eng befreundet, mit einigen spielt Griesbach seit zehn Jahren zusammen. "Gefreut haben sie sich nicht über meine Entscheidung, nach Horkheim zu gehen. Sie hatten aber Verständnis dafür, dass ich den Schritt wagen will", sagt Griesbach. Sein Kindheitstraum war, beim früheren Zweitligisten Kornwestheim den Sprung in die erste Mannschaft zu schaffen. Ein Traum, den sich der 1,90 Meter große und 97 Kilo schwere Linkshänder nun gerne in Horkheim erfüllen würde. "Ich gehe davon aus, dass der TSB auch in der kommenden Saison oben mitspielt."
Bis es soweit ist, will der gebürtige Münchinger noch eine andere Mission erfolgreich beenden: "Ich würde mich gerne mit dem Aufstieg in die dritte Liga aus Kornwestheim verabschieden."
Den Glauben daran hegt Alexander Schmid vom Kornwestheimer Ligakonkurrenten aus Söflingen nicht mehr wirklich. "Wir dürften jetzt kein Spiel mehr verlieren. Das wird ganz, ganz schwer." Der 24-jährige Kreisläufer aus Rechberghausen bei Göppingen hat schon bei einigen Vereinen gespielt. Nach den Anfängen bei seinem Heimatverein wechselte Schmid in der A-Jugend zum TV Altenstadt. Über den Perspektivkader des TV Bittenfeld und den TSV Schmiden gelangte er 2009 schließlich zur TSG Söflingen. Mit der TSG stieg der erstklassige Defensiv-Akteur in der vergangenen Saison aus der 3. Liga Süd ab. "Ich habe schon mehrmals als Gast in Horkheim gespielt, kenne Roland Kroll sehr gut, mit dem ich in Söflingen ja zusammengespielt habe", sagt Schmid. Als die TSB-Verantwortlichen anriefen, war der 103-Kilo-Recke trotzdem überrascht: "Ich hätte nie damit gerechnet, ein Angebot aus Horkheim zu bekommen." Interessiert war Schmid aber sofort. "Meine Zeit in der 3. Liga war super. Ich wollte gerne wieder daran anknüpfen." So hat der TSB mit dem Duo für die kommende Saison nicht nur 200 Kilo Gewicht zugelegt, sondern guten Ersatz für die scheidenden Felix Günthner und Philipp Maurer gefunden.
Joa weil wir auch einen wichtigen Rückraumspieler einfach mal zu Hause lassen.Seitner hat ne Verletzung und konnte deshalb nicht spielen.
den hättet Ihr besser bei Eurem Spiel gegen uns zuhause gelassen ![]()
![]()
,
denn ohne Ihn hätten wir Euch weg geputzt. ![]()
Quelle: Die Rheinpfalz
Kopf verloren, Spiel verloren
HANDBALL: Drittliga-Männer des SV 64 sind chancenlos beim 24:34 gegen Hochdorf
ZWEIBRÜCKEN. Es war angerichtet für das Spiel des Jahres gegen den Pfalz-Rivalen TV Hochdorf. Den Drittligahandballern des SV 64 Zweibrücken eröffnete sich die Chance, zum ersten Mal seit dem siebten Spieltag die Abstiegsränge zu verlassen. Aber der SV hielt dem Druck nicht Stand. Verkrampft spielend, unterlag Zweibrücken am Samstag mit 24:34 (12:16).460 Zuschauer wollten die Partie sehen, säumten jeden freien Zentimeter in der Ignaz-Roth-Halle. Jeder wusste, dass sich die siegreiche Mannschaft im Abstiegskampf ein bisschen Luft verschaffen kann, dass eine Niederlage Luft wegnimmt. „Das müssen wir jetzt erst mal verdauen“, sagte SV-Trainer Stefan. Seine wichtigste Aufgabe in der kommenden Woche: „Die Mannschaft wieder aufrichten. Es ist ja noch nichts verloren.“ Einen Vorwurf wollte er keinem machen. „Sie wollten, aber sie konnten nicht.“Übernervös, zum Teil übermotiviert agierend, fand der SV nie in die Partie. Mit Ausnahme von Kreisläufer Jonas Denk, der in der Abwehrmitte versuchte, den Laden zusammenzuhalten. Aber seine Nebenleute, egal in welcher Besetzung deckend, bekamen die Hochdorfer Halbspieler, Jonas Kupijai und Kai Zimmermann, nie in den Griff. Im Angriff bekam Denk zunächst viel zu wenig Anspiele. Das wurde besser, als Marian Müller kam. Die „Achse“ aus Jugendtagen funktionierte einige Male. Da zeigte sich, dass der TVH über das Kreisspiel verwundbar gewesen wäre.
Zehn Minuten vor dem Ende, Stand 21:30, schaute sich Bullacher schon mal den Statistikbogen an. Der offenbarte zwei Faktoren für die Niederlage. Grund eins: Die Rückraumschützen des SV trafen nicht. Traute sich einer abzuziehen, kam das ein oder Mal Pech in Form von Lattentreffern wie bei Aris Wöschler dazu.
Grund zwei: Die Gastgeber konnten nie den bekannten Gegenstoß-Turbo zünden. „Darauf hatten wir unser Hauptaugenmerk gelegt. Wir wollten verhindern, dass der SV zu leichten Toren kommt. Das ist uns gelungen“, freute sich TVH-Trainer Benjamin Matschke. Dem ohnehin nervös in die Partie gegangenen SV-Team zogen die erfahrenen TVH-Spieler damit den Zahn. „Ich spiele jetzt seit 13 Jahren in Liga drei, früher Regionalliga, jetzt dritte Liga. So ausgeglichen und stark wie in dieser Runde war diese Liga noch nie“, bekannte TVH-Kreisläufer Marco Sliwa, am Samstag eine Bank in der sehr starken 6-0-Gästeabwehr. „In der jeder bereit war, den einen Schritt mehr zu machen“, sagte Matschke. Genau das, was sonst den SV auszeichnet, und dieses Mal bei den Zweibrückern fehlte.
Bis zum 7:7 (20.) hatte der SV die Partie offen gehalten. Die Schwierigkeiten im Spielaufbau, den die TVH-Abwehr immer wieder unterbrach, waren aber unübersehbar. Bis zur Pause zog der TVH schon spielentscheidend davon. Bullacher probierte nahezu alles, gab dem mit Rückenschmerzen in die Partie gegangenen Torwart Nils Kawolus eine Auszeit, nahm die verunsicherten und verkrampften Leistungsträger vom Feld. Aber der TVH spielte 60 Minuten konzentriert, ließ den SV nie daran glauben, diese Partie noch drehen zu können. (add)
So spielten sie
SV 64 Zweibrücken: Kawolus, Serr – Burkholder 1/1, Rixecker 2, Wöschler 1 – Thomas Zellmer 4, Sorg 2 – Denk 8 – Benny Zellmer 2, Marian Müller 3, Jerome Müller, Pohland 1
TV Hochdorf: Doppler, 52. Röll – Zimmermann 9, Beutler, Kupijai 8 – Dietz, Schwenzer 1 – Sliwa 1 – Labroue 4, Christmann 4, Mauer 7/4, Job
Spielverlauf: 3:3 (9.), 7:7 (20.), 10:15 (28.), 12:16 (30.), 17:24 (43.), 21:30 (50.), 24:34 (60.) - Strafminuten: 6 - 8 - Siebenmeter: 1/1 - 4/4 – Beste Spieler: Denk – Kupijai, Zimmermann, Sliwa – Zuschauer: 460 - Schiedsrichter: Joldzic/Sirker (HV Hessen). (add)
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Zweibrücker Rundschau Ausgabe: Nr.41 Datum: Montag, den 18. Februar 2013
Quelle: Badische Zeitung
Keine Beute bei den Junglöwen
SG-Drittliga-Handballer verlieren in Kronau mit 25:28.
Von wegen Löwenbändiger: Mit einer 25:28 (14:11)-Niederlage kehrte der Drittligist SG Köndringen-Teningen von seinem Gastspiel bei der Bundesliga-Reserve der Rhein-Neckar-Löwen aus Kronau und Östringen zurück. Das Spiel glich einer Achterbahnfahrt.
Die Breisgauer begannen bei den Junglöwen gut, führten mit 3:2, lagen dann 3:5 hinten, drehten die Partie, stürmten mit einem 7:1-Zwischenspurt mit 10:6 nach vorne, um doch wieder den 11:12-Anschlusstreffer zu kassieren und schließlich mit einem 14:11-Vorteil in die Kabine zu gehen. Am turbulenten Spielverlauf änderte sich auch nach Wiederanpfiff wenig: Nach dem 16:16 setzten sich die Schützlinge von Ole Andersen auf 19:17 ab, kassierten abermals den Ausgleich (20:20), lagen wieder mit 23:22 vorne, bevor ihnen die Partie völlig aus den Händen glitt, was die bissigen Junglöwen zum entscheidenden Beutezug veranlasste: Den fünf Kronauer Toren in Folge hatten die – in diesen Minuten dezimierten Teninger in der Schlussphase nichts mehr entgegenzusetzen. "Wir haben das Spiel von der 15. bis zur 50. Minute bestimmt, obwohl wir nicht sehr gut, sondern nur ordentlich gespielt haben. Dann haben uns die Zeitstrafen das Genick gebrochen", sagte Andersen.
Er vergaß aber auch nicht, im Kronauer Keeper Jonas Maier den Matchwinner zu identifizieren. Gleich im Dutzend scheiterten die Teninger mit tiefen Würfen an der Nummer zwölf. "Hoch haben wir gut getroffen, ich weiß nicht, warum die Jungs es immer wieder tief versucht haben." Mit anderem Wurfbild wären leicht sechs, sieben Tore mehr drin gewesen. Enttäuscht war der Übungsleiter trotzdem nicht: "Es hat vieles gestimmt, Kronau ist eine gute Mannschaft."
Tore SG: Ehrler 3, Berchtenbreiter 1, Wenning 2, Trodler 5/1, Hirling 6, Warmuth 1, Rascher 2, Zank 3, Bing 1, Sandu 1.
Quelle: HP Kronau
[15.02.2013 > SG KÖ - SG Köndringen/Teningen 28:25 (11:14)]
Jugend forscht erfolgreich und siegt
Die Jung-Löwen feierten am Freitagabend den zweiten wichtigen Sieg in Folge. Die Gärtner-Sieben siegte gegen den Tabellennachbarn SG Köndringen-Teningen mit 28:25 (11:14). Die Gelbhemden festigen mit dem Erfolg gegen den Vorjahresdritten ihren Platz im gesicherten Mittelfeld und vergrößerten den Abstand auf die Abstiegsrängen.
Dabei standen die Vorzeichen im Duell mit der Spielgemeinschaft aus dem Südbadischen nicht gut. Die Jung-Löwen mussten auf insgesamt fünf Spieler verzichten. Unter den Ausfällen vorallem erfahrene Spieler, wie André Bechtold, Patrick Körner und Stefan Jochim, so dass die Gelbhemden mit dem jüngsten Kader im bisherigen Saisonverlauf antreten mussten. Entsprechend nervös starteten die Gastgeber in die Partie. Die weitaus erfahrene Mannschaft aus Köndringen nutzte dies und setzte sich bis Mitte der ersten Hälfte auf 10:6 ab. In der Folgezeit spielte sich der Bundesliga-Nachwuchs mehr und mehr frei und verkürzte mit einem herrlichen Kempa-Trick auf 11:12 (28.). In den Schlussminuten erlaubten sich die SG-Youngster allerdings zwei Fehler, die die Gäste konsequent zur 14:11-Pausenführung nutzten.
Nach dem Wechsel entwickelte sich ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Ein schneller 3:0-Lauf führte zum 15:15-Ausgleich für die Hausherren. Im Anschluss konnte Köndringen immer wieder die Führung behaupten. Die Jung-Löwen um den sehr starken Jonas Maier im Tor liessen sich allerdings nie abschütteln und glichen immer wieder aus. Beide Teams taten sich dabei im Angriff schwer. Die Abwehrreihen dominierten die Partie. Beim 22:23 gelang den Jung-Löwen durch einen Doppelschlag von Kevin Bitz und Michel Abt erstmals die Führung. Im Anschluss kassierten die Gäste eine Zeitstrafe, die wiederum Michel Abt mit einem Doppelschlag zur 26:23-Vorentscheidung nutzte. Am Ende schaukelten die jungen Hausherren die Partie mehr oder weniger souverän nach Hause und feierten einen verdienten 28:25-Heimsieg.
„Die Jungs haben ein tolles Spiel geliefert. Wir haben bedingungslos gefightet und am Ende verdient gewonnen. Wir haben eine tolle Mannschaftsleistung gezeigt. Aber Jonas Maier im Tor und Michel Abt in der Schlussphase haben etwas herausgeragt. Jetzt freuen wir uns auf das Derby“, war SG-Coach Gärtner von seinem Kindergarten begeistert.
Jonas Maier, Sebastian Ullrich - Michel Abt (6), Nils Kretschmer (4), David Schmidt (4), Gianluca Pauli,Denni Djozic (5/2), Kai Rudolf,
Marius Steinhauser, Nicolas Herrmann (3), Kevin Bitz (5), Maximilian Vollmer (1), Roy James, Alexander Kubitschek
[14.02.13 > SG KÖ - SG Köndringen-Tenningen Vorbericht]
Jung-Löwen vor schwerer Heimaufgabe
Quelle: HP Zweibrücken
Zweibrücker Löwen verlieren das Derby gegen den TV Hochdorf deutlich!
Sonntag, den 17. Februar 2013 um 10:49 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Gegenüber den letzten Spielen überhaupt nicht mehr wieder zu erkennen waren am Samstagabend die Handballer des SV 64 Zweibrücken im Drittligaderby gegen den TV Hochdorf.
Nervös, verunsichert und mit zunehmender Spieldauer auch weitestgehend chancenlos quittierten die Zweibrücker Löwen „in ihrem Spiel des Jahres“ eine deutliche 24:34 (12:16)-Heimniederlage, die weh tat, weil sie natürlich Einfluss auf den Abstiegskampf der dritten Liga hat.
„Unsere Jungs haben in den letzten Wochen locker drauf los spielen können“, war SV-Trainer Stefan Bullacher nach dem Spiel bemüht, Erklärungen für das gerade Erlebte zu finden. „Heute haben sie wohl erstmals einen gewissen Druck verspürt“. Denn mit einem Sieg hätten sie zunächst einmal die Abstiegsplätze verlassen können. Und natürlich ist der Druck des Gewinnen Müssens, gerade in Heimspielen gegen Tabellennachbarn besonders groß.
Genau mit diesem Druck sind die 64er dieses Mal nicht zu Recht gekommen. Denn sie brachten in ihrem wichtigsten Spiel „kein Bein auf den Boden“ und leisteten sich vor etwa 450 Zuschauern in der rappelvollen Ignaz-Roth-Halle, darunter auch ein Fernsehteam des saarländischen Rundfunks, ihre bislang schwächste Saisonleistung.
Von der Lockerheit, der letzten Spiele war am Samstagabend leider nichts mehr zu sehen. Keine Aggressivität, kein Biss und für Zweibrücker Verhältnisse ein sehr geringes Tempo charakterisierten am Samstagabend das Spiel der 64er. Allerdings gehören zu einem Handballspiel immer auch zwei Mannschaften. Und da war eben auch die Truppe des TV Hochdorf, die am Samstagabend gegenüber den zurückliegenden Spielen deutlich verbessert auftrat, ihre körperliche Überlegenheit klar ausspielte, in der 6:0-Abwehrformation sehr präsent war und somit einfach ein sehr gutes Spiel ablieferte.
Dem TV Hochdorf gelang es jedenfalls, mit der aggressiven Abwehrarbeit den 64ern am Samstagabend frühzeitig den Schneid abzukaufen. Insbesondere von den Rückraumpositionen vermochten die 64er kaum Torgefahr zu entwickeln, waren bei der von Hochdorfs Neu-Trainer Benny Matschke gut eingestellten Gästetruppe bestens aufgehoben. Hinzu kamen einige Aktionen mit Wurfpech, also einige Holztreffer, was wiederum zur Folge hatte, dass die Gäste von Anfang an in Front lagen, die Zweibrücker Löwen hingegen viel Kraft aufwenden mussten, um den Anschluss immer wieder herzustellen Beim 8:9 durch Torben Rixecker, bezeichnenderweise vom Kreis erzielt, waren die 64er eigentlich letztmalig „auf Tuchfühlung“, mussten dann einen Zwischenspurt der Gäste zum 10:15-Zwischenstand hinnehmen, der schon so etwas wie vorentscheidenden Charakter hatte. Denn anders als in den letzten Spielen, wirkte die Körpersprache der Gastgeber nun nicht mehr kämpferisch, als auf Aufholjagd ausgerichtet, sondern eher niedergeschlagen und resignierend.
So wurden beim 12:16-Halbzeitstand die Seiten gewechselt. Als dann unmittelbar nach der Pause den Gästen durch zwei schnelle Tore sogar die 12:18-Führung gelang, schien es, als sei der Wille der Gastgeber, der Glaube an eine Wende, endgültig gebrochen.
Einzig Kreisläufer Jonas Denk war in der Lage, gegen die resolute Abwehr der Gäste Akzente zu setzen, erzielte fünf seiner insgesamt acht Tore im zweiten Durchgang. Auf der Gegenseite waren es insbesondere die beiden „Halbangreifer“ Jonas Kupijai, der schon im Hinspiel gegen die 64er überragte sowie Kai Zimmermann, die fast nach Belieben trafen.
Der Zweibrücker Defensive gelang es überhaupt nicht, die Kreise der beiden Rückraumspieler einzuengen. Und weil auch die Zweibrücker Torleute nicht ihren besten Tag erwischten, ergaben sich auch selten Konterchancen für die 64er. Damit war natürlich auch eine wesentliche Forderung Benny Matschkes an seine Mannschaft aufgegangen. „Wir wollten auf jeden Fall das Zweibrücker Konterspiel unterbinden“, bemerkte er nach Spielschluss.
Wie verunsichert die 64er vom Spielverlauf und von der erkennbaren Überlegenheit der Gäste waren, zeigte sich allerdings in wenigen Situationen, in denen sie einmal die Chancen zum Gegenstoß hatten. Da nämlich starteten die Zweibrücker Löwen überhaupt nicht oder brachen ihre Bemühungen eben viel zu früh ab. Die Folge war, dass die 64er in den gesamten 60 Spielminuten lediglich drei Gegenstoßtore erzielten.
„Das war heute schon so etwas wie ein kollektives Versagen“, bekannte Bullacher schließlich. Dabei hatte er viel gewechselt, alle möglichen Angriffsvarianten mit unterschiedlichen Besetzungen ausprobiert. Eines blieb allerdings immer gleich; seine Mannschaft entwickelte kaum Durchschlagskraft. Denn sie ergab sich auch fast kampflos in die Niederlage, die dann mit 24:34 auch überaus deutlich ausfiel.
Vielleicht ist es da gar nicht so übel, dass die Zweibrücker Löwen gleich am kommenden Samstag gegen die SG H2Ku Herrenberg erneut zu Hause antreten können. Für die junge SV-Truppe gilt es jedenfalls, dieses Spiel schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten, um sich dann mit neuem Mut der neuen Aufgabe zu stellen. Denn der Abstiegskampf in der dritten Liga wird weiter gehen.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus, Philipp Serr im Tor – Jonas Denk 8, Thomas Zellmer 4, Marian Müller 3, Torben Rixecker 2, Benni Zellmer 2, Daniel Sorg 2, Tim Burkholder 1/1, Aris Wöschler 1, Erik Pohland 1, Jerome Müller, Alex Eusterholz (n.e.).
TV Hochdorf: Tim Doppler, Andereas Röll und Maximilian Haller (n.e.) im Tor – Kai Zimmermann 9, Jonas Kupijai 8, Andreas Mauer 7/4, Jörn Christmann 4, Maximilian Labroue 4, Marco Sliwa 1, Niklas Schwenzer 1, Tim Beutler, Stefan Job, Steffen Dietz.
Zeitstrafen: 6:8 min., Siebenmeter: 1/1 – 4/4, Zuschauer: 450, Schiedsrichter: Markus Joldzic und Benjamin Sirker (Darmstadt/Weiterstadt).
Quelle: HP TV Kirchzell
TVK punktet beim Tabellenführer Friedberg - Die Große Freude bleibt aber ein wenig aus
Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 17.02.2013
Wie heißt es so schön? „Wenn uns vorher einer den Punkt angeboten hätte, hätten wir ihn genommen.“ Im Nachhinein hielt sich die Freude des TV Kirchzell über das 26:26- Unentschieden beim Tabellenersten TSV Friedberg jedoch ein wenig in Grenzen. Zum einen führte der TVK das ganze Spiel. Zum anderen trugen die Schiedsrichter in der letzten Minute mit einem unglücklichen „Nicht-Pfiff“ zur Punkteteilung bei.
Doch nun der Reihe nach. Die Gäste zeigten von Beginn an, dass sie die lange Reise nicht angetreten waren um Punktelieferant zu sein. Es ging um den Weg zurück in die Erfolgsspur. Letzte Woche hatte man beim Tabellenletzten Münster noch mit einem eher mäßigen Auftritt eine unnötige aber verdiente Niederlage erlitten. Diese sollte mit einer kämpferischen Leistung wieder vergessen werden. Die Defensivarbeit war daher sofort sehr bissig und aggressiv. Auch Andy Wolff im Tor hatte wieder einen guten Tag. So wurde der Grundstein für die Chance auf einen Sieg gelegt. In der Offensive hatten die Spieler von Trainer Gottfried Kunz zudem viele Antworten auf die kompakte 6:0- Abwehrformation Friedbergs. Allen voran trug Linkshänder Felix Hain, der den zuletzt schwachen Steffen Kaufmann ersetzte, mit seinen Toren aus dem Rückraum zu einem sehr effektiven Angriffsspiel bei. Es gelang dem TVK, sich in der hart umkämpften Partie zunehmend vom Gegner zu lösen. Eine lange Unterzahlphase Mitte der ersten Halbzeit wurde fast unbeschadet überstanden und in der Folge ging man zum ersten Mal mit drei Toren in Führung (5:8, 16. Minute). Das gab Selbstvertrauen und setzte Kräfte frei. In der 21. Minute sah sich TSV- Coach Mayerhofer gezwungen, beim Stande von 7:12 seine Auszeit zu nehmen. Diese zeigte zunächst nicht die große Wirkung. Allerdings verpasste es der TVK, den erarbeiteten Vorsprung in die Pause zu retten. Einige unvorbereitete Aktionen führten zu schnellen Ballverlusten und die Hausherren waren sofort in der Lage, diese Unachtsamkeiten auszunutzen. Mit dem Pausenpfiff erzielte Friedberg den 14:15- Anschlusstreffer und die Halle stand Kopf.
Nach der Pause sahen die Zuschauer eine richtig packende Partie. Beide Teams kämpften mit Haken und Ösen um die zwei zu vergebenden Punkte. Zwar gelang es Kirchzell, sich zur 38. Minute erneut auf vier Tore (15:19) vom Gegner zu distanzieren, doch das intensive Spiel hinterließ deutliche Spuren im dünnen Kader. Zudem stellte der TSV seine Klasse immer mehr unter Beweis. Beim 19:19 (45. Minute) stand es zum ersten Mal unentschieden. Es war in dieser Phase auch Torwart Wolff zu verdanken, dass der TVK nie in Rückstand geriet. Er unterstützte seine aufopferungsvoll kämpfenden Vorderleute mit wichtigen Paraden. Mit einer Zwei- Tore- Führung gingen die Gäste in die letzten zehn Minuten das Spiels (20:22), das nun auf des Messers Schneide stand und bis zum Schluss spannend blieb. Zu Beginn der vorletzten Spielminute erzielte Friedberg das 25:25, doch der in der zweiten Halbzeit recht erfolgreiche Steffen Kaufmann markierte 30 Sekunden später die erneute Führung für den TVK. In der letzten Minute kam Kirchzell durch einen Friedberger Fehler erneut in Ballbesitz. Der Sieg schien zum greifen nahe. Im darauf folgenden TVK- Angriff erkämpfte sich Mario Stark einen vakanten Ball zurück und sein Passversuch aus dem Liegen wurde von einem Friedberger Spieler deutlich mit dem Fuß abgewehrt. Der von allen in der Halle erwartete Pfiff der beiden Referees bleib jedoch aus. Zu allem Übel prallte der Ball direkt in die Hände der Gastgeber, die per Tempo-Gegenstoß 11 Sekunden vor dem Ende den 26:26- Endstand herstellten. Der letzte Kirchzeller Angriffsversuch brachte nichts mehr ein.
Es ist schade, nach einem solchen Spiel – nach einem Unentschieden beim Tabellenführer – über die Schiedsrichter reden zu müssen. Leider lässt es sich nach dieser letzten Aktion nicht ganz vermeiden. Der TV Kirchzell besitzt bei weitem nicht die Arroganz, sich über diesen gewonnen Punkt nicht zu freuen. Darüber hinaus werden sich die Spieler mit Sicherheit die Frage stellen müssen, wo die Fehler im eigenen Spiel lagen, dass es nicht zu einem Sieg gereicht hat. Die Phase kurz vor der Halbzeit wird in diesem Zusammenhang mit Sicherheit ein Thema sein. Doch bei aller Selbstkritik, die das junge Kirchzeller Team vor allem in der letzten Woche geübt hat, darf nach diesem Spiel auch eine gewisse Enttäuschung über die Unparteiischen erlaubt sein.
Der TVK spielte in folgender Besetzung:
Andy Wolff, Johannes Klimmer; Sandro Friedrich, Philipp Baier 1, Andi Kunz 9/5, Steffen Kaufmann 4, Tim Mechler, Mario Stark 1, Marius Fuchs 3, Florian Eisenträger 3, Felix Hain 5, Nico Polixenidis.