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    Quelle: HP Friedberg


    Friedberg holt Punkt gegen Kirchzell - Viele vergebene Chancen verhindern Heimsieg

    Sonntag, den 17. Februar 2013 um 15:30 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Einen Punkt erkämpft hat sich der TSV Friedberg im Heimspiel gegen den TV Kirchzell. Beim 26:26 (14:15) gegen die Franken hatten die Handballer Anlaufschwierigkeiten und vergaben über die gesamte Spielzeit zu viele gute Chancen.

    Kirchzell ist so etwas wie die Mannschaft der Stunde in der 3. Liga. Seit der Winterpause haben die Franken mit Siegen gegen die Spitzenteams von Horkheim und Konstanz auf sich aufmerksam gemacht. Wie würde die Friedberger Mannschaft reagieren nach dem doppelten Schock in der letzten Woche, als der Abschied von Trainer Hartmut Mayerhoffer und der Verzicht auf einen möglichen Aufstieg bekannt gegeben wurde? Der Tabellenführer brauchte nach zwei spielfreien Wochenenden etwas, um in die Partie zu finden.

    Beim Torabschluss konnte Friedberg die gesamte Spieldauer nicht überzeugen. Doch in den ersten 20 Minuten war es die Abwehr, die Mayerhoffer und den zahlreichen Zuschauern in der TSV – Halle Sorgen bereitete. Der gegnerische Rückraum konnte nicht wirkungsvoll gestört werden, auch das Zusammenspiel mit dem Kreisläufer unterbanden die Hausherren nicht ausreichend. Kirchzell konnte so in Führung gehen, nach einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde sah es beim 7:12 in der 20. Minute nicht gerade gut aus für den TSV.

    Was möglich war an diesem Tag, wenn die Friedberger Abwehr besser funktioniert, sahen die Friedberger Fans in der Schlussphase der ersten Hälfte. Jetzt arbeiteten die Herzogstädter hinten viel konsequenter, Kirchzell gelangen nur noch drei Tore in zehn Minuten. In den letzten 60 Sekunden der ersten Hälfte machte Friedberg aus einem 12:15 ein 14:15, Linksaußen Andreas Knorr verwertete einen Gegenstoß mit der Pausensirene. Sorgen bereitete den Gastgebern aber weiterhin die Chancenverwertung. Friedberg spielte sich zahlreiche gute Möglichkeiten heraus, doch Andreas Wolff im Gästetor entnervte die Handballer mit zahlreichen großartigen Paraden. Der Keeper, der ein Doppelspielrecht für den Bundesligisten TV Großwallstadt besitzt, wurde zur Nemesis für die Friedberger Angreifer.

    In der zweiten Hälfte geriet der TSV schnell höher in Rückstand. Doch das 15:19 war nur eine Momentaufnahme, die Gastgeber holten sich mit einer starken Abwehr den Ausgleich zum 19:19 nach 44 Minuten. Jetzt war es eine Partie auf Augenhöhe. Der Spitzenreiter der 3. Liga hatte die gegnerischen Angreifer viel besser im Griff und erspielte sich immer wieder glänzende Möglichkeiten. Nur ein Mann stand der Friedberger Führung im Weg: Wolff verhinderte, dass der TSV in Front gehen konnte. Während der gesamten Spielzeit war Friedberg nicht einmal selbst vorn. Das Spiel lebte jetzt von seiner Spannung.

    Die Zuschauer sahen ein umkämpftes, intensives Duell. Friedberg gelang es nicht, vor dem Tor die Ruhe zu behalten. Drei Siebenmeter und mehrere freie Würfe fanden nicht den Weg ins Tor. Am Kreis konnte Johannes Luderschmid überzeugen. Er hat seine Verletzung überwunden und machte auf dieser für ihn ungewohnten Position ein tolles Spiel. Fünf Tore gelangen ihm dabei. Auch Miro Ilic konnte trotz zweiter vergebener Strafwürfe überzeugen. Seine Ruhe und Übersicht im Spielaufbau waren Gold wert.


    In den Schlussminuten wurde es dramatisch. Kirchzell schaffte 68 Sekunden vor dem Ende das 25:26, Friedberg verlor im nächsten Angriff den Ball. Die erste Niederlage seit Oktober drohte, sollte der Spitzenreiter das nächste Opfer der Franken werden? Florian Antony hatte etwas dagegen. Ihm gelang es, den Ball herauszufangen und einen Gegenstoß einzuleiten. Jonathan Scholz traf elf Sekunden vor Schluss zum 26:26.

    Diese Szene war nach der Partie sehr umstritten, der Trainer von Kirchzell monierte in der Pressekonferenz, dass Antonys Ballgewinn nicht den Regeln entsprach, weil er dabei den Fuß zu Hilfe genommen haben sollte. Im allerletzten Angriff schafften die Gäste nicht mehr den Siegtreffer. Das 26:26 (14:15) bringt dem TSV einen wichtigen Punkt und lässt den Vorsprung auf die Verfolger sogar weiter anwachsen, da Balingen und Horkheim am Wochenende verloren.

    Mayerhoffer empfand das Ergebnis leistungsgerecht: „Wir hatten am Anfang so unsere Probleme, ins Spiel reinzufinden. Im ersten Drittel der Partie hat unsere Abwehr nicht gut funktioniert. Als es dann hinten gepasst hat, konnten wir das Spiel ausgleichen. Gegen eine starke Mannschaft aus Kirchzell war aber nicht mehr drin, ihr Keeper hat zahlreiche gute Chancen zunichte gemacht. Ich denke, das Unentschieden ist das richtige Ergebnis.“

    Seiler (1. – 15.; 24. – 60.); v. Petersdorff (15. – 24.); J. Luderschmid (5); Wagenpfeil (1); Vilches – Moreno (1); Ilic (5); Antony; Knorr (1); Maier – Hasselmann (2); Segmüller (1); Link (2); Scholz (5/2); Behr (3).

    Domenico Giannino (gia)

    Quelle: HP Nieder Roden


    Kaperfahrt der Baggerseepiraten nach Herrenberg bringt 2 wichtige Punkte


    Überragender Marco Rhein führt HSG zum 3. Auswärtssieg


    Mit sieben Treffern maßgeblich am Erfolg beteiligt: Stefan Seitel



    3.Liga Süd: SG H2KU Herrenberg-HSG Nieder-Roden 26:30 (13:14)

    Nach zwei Wochen Spielpause mußte das Drittligateam der HSG Nieder-Roden zur Spielgemeinschaft Haslach-Herrenberg-Kuppingen (H2KU) in den Schwarzwald reisen. Die HSG hatte in diesem Jahr noch kein Erfolgserlebnis, und so sorgte die Vorgabe von Trainer Alex Hauptmann, aus 3 Spielen 4 Punkte zu holen, schon für ein wenig Druck bei seinen Schützlingen. Im Vorfeld gab es zudem einige verletzte, bzw. erkrankte Spieler bei den Hessen, so zum Beispiel Kapitän Sebastian Schulz, der durch eine Gehirnerschütterung noch gehandicapt, nur im Notfall eingesetzt werden sollte.



    Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die HSG konnte sich dank einer guten Abwehrarbeit mit einem aggressiven Philipp Keller und einem erneut überragenden Marco Rhein (20 Paraden) einen 4 Tore Vorsprung bis zur 14. Minute herausspielen (4:8), den Herrenberg aber bis zum 10:11 fast wieder egalisierte. Die HSG ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie zeigte schon in der ersten Hälfte deutlich, daß sie an diesem Tag das bessere Team war. In der Abwehr zeigte sie Leidenschaft und eine gesunde Härte und im Angriff zog wiederum Philipp Keller als Spielmacher gekonnt die Fäden und setzte seine Mitspieler immer wieder erfolgreich ein. Vor allem Stefan Seitel und Michi „Air“ Weidinger glänzten mit tollen Torabschlüssen. Einzig das Spiel über die Kreisläufer war nicht so effektiv wie im Hinspiel. So kam es auch zum knappen Halbzeitstand von 13:14 für die Baggerseepiraten.



    Auch nach dem Wiederanpfiff blieb es erstmal eng, ehe sich die HSG dank eines 3-er Laufs auf 15:19 (37.) absetzen konnte. Herrenberg hielt dagegen, zeigte im Angriff schöne Spielkombinationen und konnte durch die Treffsicherheit von Hörer und Schmiederer das Spiel offen gestalten. Nach dem 21:24 (52.) für die HSG nahm Herrenbergs Trainer Christ eine Auszeit und schickte sein Team mit neuer Taktik aufs Parkett. Eine offenere Abwehrformation sorgte für kurze Zeit bei der HSG für Verunsicherung und Herrenberg kam unterstützt von den zahlreichen und lautstarken Fans auf 23:24 heran und schöpfte wieder Hoffnung. Doch die HSG fand wieder zum Spiel und zeigt eine unwiderstehliche Schlußoffensive. Beim 24:28 durch Stefan Seitel in der 58. Minute skandierten die 25 mitgereisten Fans schon „Auswärtssieg, Auswärtssieg“, da kam Herrenberg noch einmal auf 2 Tore heran (28:26), ehe Tim Henkel und Björn Christoffel den Sack zuschnürten.



    Ein ganz wichtiger Sieg für die HSG, sowohl fürs Selbstvertrauen als auch für den Tabellenplatz. Gute Voraussetzungen für die nächste schwere Aufgabe am kommenden Samstag in Hochdorf, wo hoffentlich Sebastian Schulz über seine volle Leistungsfähigkeit verfügen kann. In seinen Kurzeinsätzen in Herrenberg zeigte er überdeutlich, wie wichtig er für sein Team ist.



    Mannschaft:Marco Rhein (20 Paraden), Marvin Hoppenstaedt; Stefan Seitel 7, Alex Weber, Tim Henkel5, Sebastian Schulz 2/2, Christian Schmid 2, Ben Weber, Christoffer Prinz 1, Björn Christoffel 2, Michael Weidinger 6, Timo Kaiser 3/1, Philpp Keller 2, Rene Schrod, Philippe Kohlstrung;

    Spielfilm: 3:2 (7.), 4:6 (12.), 4:8(14.), 6:10 (20.), 10:11 (24.), 11:14 (27.),13:14---15:16 (35.), 15:19 (37.), 17:20 (42.), 19:22 (44.), 21:24 (52.), 233:24 (56.), 24:28 (58), 26 :30

    2-Minuten H2KU 4-HSG 3

    7.m 2/1-4/3

    Quelle: HP Herrenberg


    Hohe Fehlerquote bricht der SG H2Ku das Genick

    Handball: Herrenberger Drittliga-Männer rutschen durch Pleite gegen Nieder-Roden auf einen Abstiegsrang


    Für Tobias Hold könnte die Partie gegen Nieder-Roden ein tragisches Nachspiel haben. Er verletzte sich nach zehn Minuten am Knie
    Frust bei den Drittliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg: Das wichtige Heimspiel gegen die HSG Nieder-Roden hat das Team um Trainer Stephan Christ vor 500 Zuschauern mit 26:30 (13:14) verloren und steht nun wieder auf einem Abstiegsrang. Überschattet wurde das Duell von der Knieverletzung des SG-Spielers Tobias Hold.

    Sven Gruber

    Zehn Minuten lang hatte die SG H2Ku Herrenberg das wichtige Duell im Abstiegskampf der dritten Liga gegen die Gäste der HSG Nieder-Roden offengehalten. Bis zum 4:4-Unentschieden (8. Minute) war die Truppe um Trainer Stephan Christ geschickt in die Lücken der offensiven 3:2:1-Deckung des Aufsteigers gegangen und hatte jeden Fehler des Gegners zielstrebig in Tore umgemünzt. Bestes Beispiel: das Führungstor der SG. Einen Torabwurf des Keepers Tobias Barthold passte Abwehrchef Christian Dürner ohne großes Zögern zu Valentin Hörer. Der fackelte ebenfalls nicht lange und bediente aus der eigenen Hälfte heraus den bereits in Stellung gelaufenen Kreisläufer Felipe Soteras-Merz - 1:0 (4.).

    Tobias Hold verletzt sich am Knie

    Doch die Freude der Gastgeber über die gelungenen Aktionen der Anfangsphase war schlagartig in Minute zehn vorüber: Tobias Hold und HSG-Akteur Michael Weidinger hatten sich im rechten Rückraum der Gäste einen an sich unspektakulären Zweikampf geliefert. Weidinger hatte Hold eine Sperre gestellt und ihm bei dessen Ausweichbewegung noch einen kurzen Schubser an der linken Schulter mitgegeben. Doch genau der entpuppte sich als offensichtlich zu viel für das rechte Knie Holds. Die Miene des 24-Jährigen versprach nichts Gutes. Erst Mitte Dezember hatte er nach mehrmonatiger Zwangspause infolge eines Kreuzbandrisses sein Comeback im SG-Dress gefeiert. Nun droht eine erneute Pause. Das wäre ganz bitter für Hold und die im Abstiegskampf steckende SG H2Ku Herrenberg.

    Die Hausherren zeigten sich in der Folge von diesem Schreckmoment beeindruckt. Erst traf Christian Rau nur den linken Innenpfosten (11.). Im nächsten Angriff scheiterte Rechtsaußen Manuel Tremmel an HSG-Torhüter Marco Rhein. Anschließend unterlief Dürner in Unterzahl ein Ballverlust (12.). Schließlich setzte Krämer seinen Wurf über das Tor (14.) und die HSG bestrafte im Gegenzug auch diesen Lapsus eiskalt. Das Team um Coach Alexander Hauptmann zog auf 8:4 davon - Christ reagierte mit einer Auszeit.

    Angeführt von Valentin Hörer und Dürner pirschten sich die Hausherren in der Folge erst auf 6:8 (18.) und später auf 10:11 (24.) heran. Auch beim 13:14-Anschlusstreffer durch Hörers dritten Treffer neun Sekunden vor der Pause hatte die SG H2Ku erneut einen Drei-Tore-Rückstand fast wettgemacht. Doch nach Wiederanpfiff erlebte nicht nur Trainer Christ ein Déjà-vu: "Immer, wenn wir uns gerade wieder ins Spiel zurückgekämpft haben, leisten wir uns entweder im Angriff oder in der Abwehr einen Blackout und stellen uns damit selbst ein Bein", haderte er. Erst gelang der SG durch Hörer in Unterzahl das 15:16 (36.). Nur 90 Sekunden später hatte Nieder-Roden unter anderem zwei unnötige Ballverluste der SG H2Ku im Spielaufbau genutzt und war auf 19:15 (37.) enteilt.

    Für die Hausherren und deren Fans entwickelte sich in der Schluss-Viertelstunde ein zermürbendes Nervenspiel. Christian Rau hatte nervenstark zum 21:22 (48.) verkürzt. Doch nach einem Lattentreffer der Gäste scheiterte Hörer zweimal hintereinander an HSG-Schlussmann Rhein, der auf insgesamt 14 Paraden kam. Die HSG antwortete mit dem 23:21 (50.). Eike Schmiederer unterlief daraufhin ein Schrittfehler - es war zum Haareraufen für die Hausherren. Denn der Ausgleich wollte nach dem 23:24-Anschluss nicht gelingen. "In der Summe haben wir einfach zu viele Fehler gemacht, um uns hier noch mit Punkten zu belohnen. Besonders die ausgelassenen sechs, sieben hundertprozentigen Chancen haben uns am Ende das Genick gebrochen", ärgerte sich Christ über die 26:30-Schlappe. Letztlich tauchten in seiner Statistik 14 technische Unzulänglichkeiten und 25 Fehlwürfe auf. "Besonders die einfachen Pass-Fang-Fehler waren heute allesamt entscheidend", monierte er.

    Kapitän Christian Dürner hatte noch ein anderes Manko ausgemacht: "Nieder-Roden war enorm laufstark und wir haben es zu selten geschafft, ihnen einen Schritt voraus zu sein." Zudem fehlte der SG-Offensive nicht nur gegen Ende in entscheidenden Momenten oftmals das nötige Tempo und damit die Durchschlagskraft.

    SG H2Ku Herrenberg: Barthold, Rebmann (beide im Tor), Hörer (8), Schmiederer (6), Dürner (3), Krämer (3), Soteras-Merz (2), Rau (2), Klisch (1/1), Tremmel (1), Hold, Kuppinger, Geist

    HSG Nieder-Roden: Rhein (im Tor), Seitel (7), Weidinger (6), Henkel (5), Kaiser (3/1), Schulz (2/2), Keller (2), Schmid (2), Prinz (1), Christoffel (2)

    Quelle: HP Balingen


    TSG Groß Bieberau - HBW Balingen-Weilstetten 30:27


    18.02.2013

    Niederlage wegen schwacher erster Halbzeit


    HBW-Trainer Eckard Nothdurft konnte mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden sein. Foto: Sebastian Single

    Der Perspektivkader des HBW Balingen-Weilstetten verliert auswärts bei der TSG Groß Bieberau mit 30:27. Zwar erwischten die „Jungen Wilden“ einen passablen Start und gingen nach acht Minuten durch Christian Wahl per Siebenmeter mit 4:3 in Führung. In der Folgezeit gelang der Mannschaft von Trainer Eckard Nothdurft aber nicht mehr allzu viel. So erspielte sich der Gastgeber eine komfortable 18:10-Halbzeitführung und brachte den Vorsprung am Ende über die Zeit.

    Acht Tore Rückstand zur Halbzeit

    „In den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit hat bei uns gar nichts mehr funktioniert“, berichtet Nothdurft. 12:9 stand es nach 20 gespielten Minuten. Fast sechs Minuten benötigten die „Jungen Wilden“ in der Folgezeit um das zehnte Tor für den HBW nachzulegen. Groß Bieberau hingegen traf nach Belieben. Da der Perspektivkader auch nach dem zehnten Treffer Probleme hatte weitere Tore zu erzielen, schien die Begegnung mit dem Acht-Tore-Vorsprung bereits zur Halbzeit zu Gunsten des Gastgebers entschieden.

    Besonders problematisch war die starke 6:0-Abwehr der TSG. Der Perspektivkader schaffte es kaum, sich freie Wurfmöglichkeiten zu erspielen. Und wenn diese da waren, dann wurden diese vergeben und hinten fingen sich die „Jungen Wilden“ dann ein Tempogegenstoßtor. Insgesamt zehn der 18 Gastgeber-Treffer im ersten Durchgang entstanden aus Kontertoren. "Schade, dass wir es innerhalb von einer Viertelstunde hergeschenkt haben. Wie die Jungs sich in der zweiten Halbzeit noch einmal ins Spiel gebracht haben, war aber sehr gut", so Nothdurft.

    HBW bleibt Tabellenzweiter

    In der zweiten Spielhälfte musste der HBW zwar wieder erst ein Gegentor erzielen, danach aber spielten die „Jungen Wilden“ befreiter auf. Christian Wahl, Benedikt Brielmeier und Fabian Schlaich verkürzten mit einem Drei-Tore-Lauf den Vorsprung der TSG. In umgekehrter Reihenfolge gelang den dreien erneut ein Lauf. So netzt Wahl zehn Minuten vor dem Ende zum 25:21 ein. Daraufhin gelingt Michael Malik per Siebenmeter ein Treffer für Groß Bieberau. Der HBW antwortet wiederum mit einem Drei-Tore-Lauf zum 26:24. Näher sollte der Perspektivkader an diesem Abend aber nicht mehr an die TSG rankommen.

    Damit fangen sich die „Jungen Wilden“ in diesem Jahr erst die erste Niederlage ein. Zuvor konnte die Mannschaft von Trainer Eckard Nothdurft drei Mal in Folge gewinnen. Da auch die Verfolger Horkheim und Konstanz beide gepatzt haben, bleibt der Perspektivkader mit drei Punkten vorerst auf dem zweiten Tabellenplatz. Zum Platz an der Sonne, den aktuell der TSV Friedberg belegt, sind es lediglich zwei Punkte. Der Aufstiegsaspirant kam im Heimspiel gegen den TV Kirchzell nicht über ein Unentschieden hinaus. Genau diesen TV Kirchzell erwarten die „Jungen Wilden“ am Wochenende am Sonntag, 24. Februar um 17.00 Uhr zum Heimspiel.

    HBW: Bar, Beutel; J. Thomann, Hildebrand (1), Wahl (8/3), Stevic (2/2), Thiemann, G. Thomann (1), Hausmann (2), Hiller, Schlaich (6), Brielmeier (7).

    Quelle: Darmstädter Echo

    Handball, Dritte Liga – 30:27 gegen HBV Balingen-Weilstetten II – Vierter Sieg in Folge



    Quelle: Darmstädter Echo, 18. Februar 2013



    Es bleibt dabei, in der Groß-Bieberauer Sporthalle gibt es für die Konkurrenz einfach nichts zu ernten. Mit einer brillanten Abwehrleistung in der ersten Halbzeit verbuchte der Tabellenfünfte den nächsten Heimsieg gegen eine Spitzenmannschaft der Staffel. Dabei dürfte den meisten der Zuschauer phasenweise das Herz aufgegangen sein. Da stimmten Harmonie und Mischung von erfahrenen Kräften und jungen, torhungrigen Talenten.


    Letztlich auch in der Schlussphase, als die zuvor dominierenden Odenwälder beinahe einen 20:13-Vorsprung (37. Minute) verspielt hätten. Bis auf 24:26 warf sich der Talentschuppen des leidenschaftlichen Balinger Trainers Eckard Notdurft heran. Dann traf zuerst Groß-Bieberaus Mannschaftskapitän Mathias Konrad (5) mit wuchtigen Würfen. Danach erzielte der gerade wieder genesene 18 Jahre alte Rechtsaußen Jan Döll (3) mit einer riskanten Einzelaktion das entscheidende 29:25.

    Die Hausherren brauchten gut zwölf Minuten, um den Gegner zu beherrschen (9:4). Dann präsentierte die Talentschule der Gäste Zielstrebigkeit im Ausnutzen von Fehlern (10:9). Im weiteren Verlauf dieser glanzvollen ersten Hälfte blockte der Abwehr-Mittelblock der Gastgeber zehn Bälle, von denen im Gegenzug fünf zu Treffern führten.

    „Ich konnte im ersten Durchgang kaum Schwächen ausmachen. Nach dem Wechsel hat uns in den abschließenden Aktionen oft die letzte Konsequenz gefehlt. Balingen spielt mit klarer Linie, ohne Druck, und hält den Takt immer hoch“, erklärte Spielertrainer Florian Bauer die Schwächephasen.

    In der Schlussphase stach die individuelle Stärke der TSG Groß-Bieberau den Jungbrunnen der Bundesliga-Reserve aus Balingen aus. Deren Rückraum enttäuschte. Selbst Haupttorschütze Benedikt Brielmeier brauchte für sieben Treffer 13 Würfe.

    Eitel Sonnenschein beim Sieger. Der Umbruch greift, die Erfolgserie hält an. Zugesagt hat für die neue Spielzeit Linkshänder Steve Baumgärtel vom Zweitligisten SC DHfK Leipzig. Der unterschriebene Vertrag lag am Samstag noch nicht vor, teilte Manager Georg Gaydoul mit.

    Quelle: HP Münster

    Münster lässt dem Titelaspiranten keine Chance


    Dass die Spieler der TSG Münster sich am Samstagabend so sehr über ihren Sieg freuten, hatte mehrere Gründe: Auf der einen Seite löste sich die Anspannung, die auf der Mannschaft im Abstiegskampf jetzt in jeder Partie in besonderem Maße lastet. Der ausgelassene Jubel spiegelte aber auch die Motivation wider, mit der die Gastgeber als vermeintlicher Außenseiter die Partie gegen den Tabellendritten der 3. Handball-Liga, TSB Heilbronn-Horkheim, angegangen waren. Die TSG Münster freute sich mit ihren Anhängern über einen beeindruckenden 30:25-Sieg, der Lust auf mehr macht.

    Obwohl seine Mannschaft nun schon im dritten Spiel hintereinander gegen einen Kontrahenten aus dem ersten Tabellendrittel punktete und damit im Jahr 2013 weiter ungeschlagen ist, wollte Thomas Gölzenleuchter den Sieg nicht überbewerten. „Wir haben wieder einen kleinen Schritt nach vorne gemacht“, kommentierte der Münsterer Übungsleiter, „wir müssen aber nächste Woche dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben. Der Klassenerhalt ist unser Ziel und wir müssen hart daran arbeiten, um ihn zu erreichen.“

    Ganz andere Vorstellungen hat Heilbronns Trainer Volker Blumenschein. Im kommenden Top-Spiel gegen den TSV Friedberg wollte er die Tabellenspitze angreifen und ließ deshalb Linkshänder Sebastian Seitner daheim. Mit dem Gegner beschäftige er sich nicht, hatte Blumenschein vor der Partie im Taunus gesagt. „Das hätte er mal besser tun sollen“, sagte Gölzenleuchter.

    Die mit viel Vorschlusslorbeeren angereisten Gäste wollten Münster mit einer offensiven 3:3-Deckung überraschen, das Gegenteil trat jedoch eher ein. Die hochmotivierte TSG fand gleich die richtigen Lösungen und ging nach elf Minuten mit 7:3 in Führung. Heilbronn versuchte es in der Folge mit einer Manndeckung gegen Vilius Juozaitis, für ihn sprang im linken Rückraum nun Mihailo Djurdjevic in die Bresche. Torgefahr ging allerdings von allen Positionen aus, so dass sich Münster bis auf 13:7 absetzte (20.). Dass sich bis zum 18:15-Pausenstand ein offener Schlagabtausch entwickelte, lag vor allem an der nun wackeligen 6:0-Abwehr der Hausherren.

    Nach dem Wechsel bekam Münster mit einer aggressiveren 5:1-Formation (mit dem vorgezogen deckenden Daniel Will) den Gegner wieder in den Griff. Zwischen den Pfosten zeichnete sich Fabian Lieb mit einigen Paraden aus. Bis zum 20:17 hielt Heilbronn noch den Abstand, ehe die TSG nach dem Tor von Djurdjevic auf 25:19 davon zog (44.). Was die Gäste auch probierten, das Schlusslicht hatte eine Antwort. Neuzugang Goran Djuricin nutzte ein ums andere Mal die Lücken in der Abwehr. Aber auch Tim Kunz, Bastian Dobhan und Daniel von Rekowski – Akteure, die zuletzt weniger spielten – überzeugten durch viel Einsatzfreude und hatten ihren Anteil am ungefährdeten Sieg. Wie schon gegen den TV Kirchzell hielt Münster den Gegner in der Schlussphase jederzeit auf Distanz.



    TSG Münster: Biermann (1.-30.), Lieb (31.-60.); Djuricin (7/1), Juozaitis (6), Djurdjevic (4), Bardenheier (4), Will (4/2), Frieman (3), Dautermann (1), Kunz (1), Dobhan, Bacik, von Rekowski, Ulshöfer.

    TSB Heilbronn-Horkheim: Eipperle (1.-30.), Honisch (31.-60.); Günther (5), Schumacher (5), Philipp Kroll (5), König (3), Knoll (3/3), Prasolov (2), Maurer (1), Roland Kroll (1/1), Weckerle, Fähnle.

    Schiedsrichter: Tobias Marx/Falko Pühler (Wiehl/Leichlingen).

    Zeitstrafen: 8:10.

    Siebenmeter: 6/3:9/5.

    Verstärkung für die Abwehr

    Einen Einstand nach Maß feierte am Samstag Pavol Bacik. Der 29-jährige Kreisläufer hat bereits mehrere Trainingseinheiten bei der TSG Münster hinter sich und kam für den Verein nun erstmals in einem Punktspiel zu einem (Kurz-)Einsatz. Bacik ist berufsbedingt ins Rhein-Main-Gebiet gezogen und bringt Erfahrung aus der ersten slowakischen Liga mit. Jedoch hatte er zuletzt eine dreimonatige Pause eingelegt.

    „Pavol kann uns in der Abwehr weiterhelfen“, sagt Münsters Sportlicher Leiter Thorsten Wolf. „Erst einmal muss er aber wieder richtig fit werden.“ Um keinen falschen Eindruck aufkommen zu lassen, äußerte sich Wolf nochmals zur Personalpolitik der TSG. Goran Djuricin sei der Wunschspieler für den rechten Rückraum gewesen. Einen Wunschspieler, den man gerne schon vor der Saison verpflichtet hätte. Bacik habe sich dagegen selbst angeboten und passe gut in die Mannschaft. Der Kader für den Abstiegskampf stehe nun, sagte Wolf, jeder Spieler werde für die kommenden schweren Spiele gebraucht.

    Der „Klassiker“ im Abstiegskampf

    Ob in den 90er Jahren in der damaligen Regionalliga oder noch vor ein paar Jahren in der 2. Bundesliga: Spiele zwischen der TSG Münster und dem TV Groß-Umstadt waren immer heiß umkämpfte Duelle. Nichts anderes ist im nächsten „Klassiker“ unter den Hessenderbys der 3. Liga Süd zu erwarten: Münster und Groß-Umstadt treffen am nächsten Samstag, 23. Februar, um 19 Uhr in der Kelkheimer Eichendorff-Halle aufeinander.

    „Das wird für uns das schwerste Spiel dieses Jahres“, warnt TSG-Trainer Gölzenleuchter. Der Gegner werde bis zum Schluss alles für einen Sieg investieren, weil er mit aller Macht die Klasse halten wolle. „Uns steht das Wasser bis zum Hals“, hatte TV-Manager Holger Zindt, früher Kreisläufer bei der TSG Münster, schon im Vereinsinterview gesagt, ehe sich Groß-Umstadt am Wochenende mit einem 35:29-Sieg gegen die HSG Konstanz etwas Luft verschaffte. Der Verein liegt einen Punkt vor den Abstiegsrängen. „Das wird ein Fightspiel, auf das wir uns wieder intensiv vorbereiten werden“, sagt Münsters Trainer Gölzenleuchter. „Die Mannschaft mit dem größeren Willen wird siegen.“

    18.02.2013
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    Quelle: HP Neuhausen / Filder

    Abwehrbollwerk ist zurück - 29:22-Sieg gegen Großsachsen


    Auf Youngster Felix Klingler, der sein bestes Spiel zeigte und sechsmal traf, war auf Rechtsaußen Verlass.

    Einen verdienten Heimsieg feierten die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen gegen den TV Germania Großsachsen. Nach zuletzt zwei Heimniederlagen mit großen Abwehrdefiziten, zeigte sich diesmal die Defensive von ihrer besten Seite und sicherte gemeinsam mit einem überragend haltenden Felix Schmidl im Kasten den wichtigen Erfolg. Mit einem ähnlichen Auftritt sollte auch in Köndringen/Teningen etwas drin sein.

    „Glückwunsch an Neuhausen zum verdienten Sieg. Wir sind teilweise recht gut gestanden, haben aber im Angriff einige Tore nicht gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir lange dran und wollten Neuhausen unter Druck setzen. Als wir vier Minuten in Überzahl waren, haben wir zu ungeduldig gespielt. Das hat Neuhausen gut ausgenutzt. Für uns wird es nach unserer guten Vorrunde langsam auch enger und wir müssen uns nach unten orientieren. Diejenigen, die den größten Willen haben in der Liga zu bleiben, werden es auch schaffen“, analysierte TVG-Coach Uli Schuppler die Partie und schätzte den Abstiegskampf in der 3. Liga ein.

    „Ich bin sehr erleichtert, dass wir gewonnen haben. Das Spiel war anfangs sehr zerfahren, da beide Teams nervös waren. Wir haben uns reingekämpft und wollten den Sieg unbedingt. Kompliment an die Truppe, die 22 Gegentore sprechen genauso Bände wie die 44 vor zwei Wochen. Wir haben heute ein total anderes Gesicht und Charakter gezeigt. Der Erfolg ist verdient und die vier Minuten Unterzahl haben wir gut gelöst“, zeigte sich TSV-Übungsleiter Florian Beck zufrieden über den ersten Heimerfolg 2013.

    Die Hausherren starteten gut und führten schnell mit 2:0 (4.). Die Kurpfälzer glichen jedoch ebenso schnell aus. Bis zum 4:4 legte Neuhausen stets vor, beim 4:5 (12.) hatte erstmals Großsachsen die Nase vorne. Durch zwei Treffer in Serie der beiden Außenspieler drehten die MadDogs den Spieß aber wieder um (15.). In Überzahl startete der TVG einen 3:0-Lauf, den die Filder-Handballer aber mit zwei eigenen Toren beantworteten. Noch einmal schafften die Mannen von Ex-Bundesliga-Spieler Uli Schuppler die Führung, ehe die Gastgeber in ihrem ersten Überzahlspiel wieder vorbeizogen. Für den letzten Gleichstand der Partie sorgte Großsachsens mit zehn Toren überragender Mittelmann Peter Masica zum 10:10 (27.). Danach stellte Youngster Felix Klingler, der sein bestes Spiel im TSV-Trikot machte, mit einem Doppelschlag die Weichen für die 13:11-Pausenführung.

    Im zweiten Durchgang blieben die Gäste zunächst in den Startblöcken sitzen, während der TSV auf 15:11 davonzog. Doch Masica hielt sein Team im Alleingang im Spiel und beim 18:17 waren die Kurpfälzer wieder bedrohlich nahe gekommen. Es schloss sich eine vierminütige Überzahl der Schuppler-Sieben an, die allerdings nicht viel einbrachte. Die erfahrenen Kräfte des Beck-Teams stießen in die passenden Lücken und setzten sich auf 24:20 ab (55.). Nochmals versuchte Uli Schuppler mit einer Auszeit etwas zu bewirken, aber mehr als ein verwandelter Strafwurf gelang nicht. Stattdessen baute der TSV den Vorsprung bis zum Ende auf sieben Tore zum 29:22 aus.

    Am Samstag, 23. Februar, 20 Uhr, geht’s zum Tabellennachbarn SG Köndringen/Teningen, der im Hinspiel mit 34:26 deutlich besiegt werden konnte.



    TSV Neuhausen – TV Germania Großsachsen 29:22

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (3), Fuchs (6), Kroll (3), Klingler (6), Wohlrabe (3/1), Grundler, Schöbinger, Flechsenhar (5), Frey (3).

    TV Germania Großsachsen: Jahnke, Fischer, Zweigner (1), Masica (10), Jörres, Kohl (1), Zahn (1), D. Sauer, Gans (3), F. Sauer (5/4), Wallenstein (1), Reisig.

    Schiedsrichter: Reiser/Weber (Ulm/Giengen).

    Zuschauer: 400.

    Zeitstrafen: Kroll (2), Flechsenhar; Kohl (2), Gans.

    Siebenmeter: 1/1; 4/4.

    Quelle: HP Groß Umstadt

    TVG mit Willen zum Sieg

    18.02.13 10:24
    Von: Michael Blechschmitt

    TV Groß-Umstadt - HSG Konstanz 35:29 (19:14)


    TV Groß-Umstadt - HSG Konstanz 35:29 (19:14)

    TVG mit Willen zum Sieg

    Der TVG hat in die Spur zurückgefunden und mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung einen beeindruckenden Sieg gegen die starke HSG Konstanz erzielt. Die Mobilisierungsaktion des Vereins unter dem Motto: „Mission Impossible“ trug Früchte, zum einen kamen viele Besucher in die Halle und machten von der ersten bis zur letzten Minute heiße Stimmung, zum anderen besann sich die Mannschaft auf ihre Stärken und nahm die Begeisterung von den Rängen in ihr Spiel auf. Von Anfang an war der Wille zum Sieg zu erkennen und das Team von Trainer Tim Beckmann zeigte sich sehr engagiert und spielfreudig.

    Oliver Schulz eröffnete mit einem sehenswerten Wurf mit dem Rücken zum Tor den Torreigen des TVG und diese Führung gab die Mannschaft bis zum Schluss nicht ab. Zu stark entwickelte sich der Angriffsdruck aus einer sicher agierenden Abwehr mit einem gut aufgelegten Karim Ketelaer im Tor. Die Abwehr ließ den Konstanzern kaum Entfaltungsmöglichkeiten und stand sicher. Davon profitierten vor allem die Außenspieler Kai Kramer und Joshua Kraus, die bei ihren Gegenstoßtoren sicher trafen. Aber auch im Positionsangriff konnten die Groß-Umstädter überzeugen und trugen diszipliniert ihre Attacken vor. Tegaday Ramos-Nuez lenkte die Spielzüge und setzte immer wieder geschickt seine Nebenleute ein, die sich kaum Fehler erlaubten. Bis zur 15. Minute ließ sich Konstanz dennoch nicht abschütteln und erzielte das 11:9, doch danach zog der TVG davon, baute zunächst den Vorsprung auf 5 Tore (15:10 in der 20. Minute) aus und ging auch mit diesem Torabstand in die verdiente Halbzeitpause (19:14). Sicher erwähnenswert sei an dieser Stelle auch einmal die hervorragende Spielleitung der beiden Schiedsrichterinnen Miriam Jarke und Sandra Senk (Wiesloch/Ludwigshafen), die souverän agierten und das Spiel verstanden haben.

    Die Stimmung in der Halle verbesserte sich noch einmal, als der beste Groß-Umstädter Angreifer an diesem Tag, Kai Kramer zum 20:14 in der 31. Minute traf und damit die stärkste Phase des Spieles für den TVG einleitete. Innerhalb von nur 3 Minuten (34. bis 37. Minute) erhöhte der TVG auf 24:15 und begab sich auf die Siegerstraße. Trainer Eblen (Konstanz) nahm die Auszeit um schlimmeres zu verhindern und rief seine Mannschaft zur Ordnung auf, was ihm aber nur bedingt gelang, zu stark war der TVG an diesem Tag, zu stark war der Wille zum Sieg. Groß-Umstadt konnte den Torabstand weitgehend einhalten, Trainer Beckmann wechselte dosiert aus und gönnte seinen Spielern dringend benötigte Verschnaufpausen. Trotzdem ließ die Kraft nach dem anstrengenden Spielverlauf nach und so konnte Konstanz noch einmal auf 33:29 in der 58. Minute verkürzen, ehe Blank und See mit einem Doppelschlag den Endstand von 35:29 herstellten.

    TVG Trainer Beckmann: „Die Fastnachtspause hat uns gut getan, wir konnten einige Verletzungen auskurieren und uns intensiv auf unsere Stärken konzentrieren. Die Mobilisierungsaktion des Umfeldes hat die Mannschaft ebenfalls beeindruckt, die Zuschauerresonanz und die fantastische Stimmung in der Halle motivierte zusätzlich und verhalf uns zu dieser guten Leistung. Die Mannschaft trat als Einheit auf, kämpfte mit einem gigantischen Willen und gewann im Laufe des Spieles immer mehr an Sicherheit. Aus dieser geschlossenen Mannschaftsleistung kann ich eigentlich keinen Spieler herausheben, will aber beispielhaft Kai Kramer nennen, der ungemein sicher auftrat und mit seiner Schlitzohrigkeit immerhin 11 Treffer erzielen konnte. Ebenfalls beispielhaft will ich unseren „Youngster“ Joshua Kraus nennen, der mit seinen 19 Jahren eine gute Entwicklung macht und in Abwehr und Angriff eine gute Leistung bot.“

    Mit diesem Sieg hat sich der TVG zwar noch nicht aus der Abstiegszone distanzieren können, aber gezeigt, zu was er fähig sein kann. Jetzt gilt es diese Leistung zu halten um die notwendigen Punkte zu verbuchen. Das Umfeld ist mobilisiert und so wird extra ein Fan Bus für die Fahrt nach Kelkheim bereitgestellt.

    Nächste Woche spielt der TVG in Kelkheim, bei der TSG Münster. Das Spiel findet am Samstag, 23.02.2013 um 19.00 Uhr in der Sporthalle der Eichendorfschule statt. Ein Fan Bus startet um 17.00 Uhr in Groß-Umstadt an der Heinrich Klein Halle. Anmeldungen unter 0170 9139531.


    TVG:

    Sahm , Ketelaer

    Blank 1, See 7, Acic , Ramos-Nuez 3/1, Kraus 3, Lochtenbergh 1, Geißler , Kramer 11, Kwiatkowski , Schulz 5, Becker 4

    Zeitstrafen: 3
    Siebenmeter: 3/1

    HSG Konstanz

    Wolff, Glatt

    Groh 3, Bruderhofer 4, Mittendorf , Schatz 7/2, Oesterle 2, Bartsch 1, Flockerzie 4, Schoch , Faißt 7, Gessler 1, Lauber

    Zeitstrafen: 2
    Siebenmeter: 2/2

    Zuschauer: 750

    Schiedsrichter: Jarke/Senk (Wiesloch/Heidelberg)

    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz unterliegt beim TV Groß-Umstadt



    Wegen der 29:35-Niederlage beim TV Groß-Umstadt verpasst das Team vom Bodensee den Sprung auf den dritten Tabellenplatz der 3. Handball-Liga Süd.

    Handball3. Liga

    TV Groß-Umstadt

    HSG Konstanz

    35:29 (19:14)

    Im vierten Anlauf war's soweit: Mit 29:35 verlor die HSG Konstanz erstmals einen Vergleich gegen den Ligakonkurrenten TV Groß-Umstadt und fing sich dabei überraschend viele Tempogegenstoß-Treffer ein.

    Es fehle momentan einfach das Erfolgerlebnis, um aus dem Tal heraus zu kommen, hieß es beim TV Groß-Umstadt vor dem Heimspiel gegen die HSG Konstanz. Und tatsächlich: Was sich den Konstanzer Handballern am Sonntagabend in der Groß-Umstadter Heinrich-Klein-Halle entgegenstellte, war keineswegs ein verzagter Anwärter auf einen der drei Abstiegsplätze, sondern eine Heimmannschaft, die fest entschlossen schien, das Thema „Klassenerhalt“ bis zum Saisonschluss zu einem erfolgreichen Ende zu führen. „Man merkt einfach, dass es beim Gegner um alles geht, während bei uns zwar das Bemühen zu verspüren ist, aber doch zu wenig Konsequenz im Deckungsverhalten herrscht, als dass man diesen Gegner mit gut 650 Zuschauern im Rücken hätte bisher im Zaum halten können“, kommentierte HSG Präsident Otto Eblen die beim 19:14-Pausenstand schon erhebliche Hypothek der Konstanzer Handballer. Vor allem das schlechte Rückzugsverhalten der Konstanzer Spieler ermöglichte den Hausherren schon in der Anfangsphase einfache Tempogegenstoßtreffer zumeist über den der eigenen Jugend entstammenden Rechtsaußen Kai Kramer, was natürlich den Funken aufs Publikum sofort überspringen ließ.

    Da half es auch nur bedingt, dass der Konstanzer Trainer Daniel Eblen nach dem 13:9 durch den von der HSG Nieder-Roden nach Groß-Umstadt gewechselten 19-jährigen Joshua Kraus eine Auszeit beanspruchte, um den Lauf der Gastgeber zu unterbrechen und Patrick Glatt direkt nach der Pause beim Stand von 20:14 (32.) Sieger im Duell von der Strafwurfmarke gegen Florian See blieb. Groß-Umstadt saß fest im Sattel und ließ sich weder durch das nächste frühe Team-Time-Out der HSG Konstanz nach dem 24:15 (38.) noch durch den zweiten, wiederum von Florian See vergebenen Siebenmeter beim 25:17 (42.) aus dem Konzept bringen. „Wenn sich das Deckungsverhalten nicht bessert, wird das nichts mehr!“, hatte HSG-Präsident Otto Eblen schon in der Pause orakelt – und er sollte recht behalten: Zwar kam die HSG Konstanz in der Endphase durch Kapitän Simon Flockerzie und Yannick Schatz nochmals auf 33:29 (59.) heran, am 35:29-Heimsieg der abstiegsbedrohten Gastgeber änderte dies letztlich aber auch nichts mehr.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf, Oesterle (2), Groh (3), Bartsch (1), Lauber, Meiners, Flockerzie (4), Schoch, Faißt (7), Schatz (7/2), Geßler (1), Bruderhofer (4).

    Quelle: HP Kirchzell

    Rehabilitation ist angesagt - Der TVK hat in Friedberg wieder mal „nichts zu verlieren“
    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 13.02.2013

    Wie war das letzte Woche nach der Niederlage beim Tabellenletzten aus Münster noch einmal? Der TVK tut sich schwer wenn er als klarer Favorit ins Spiel geht? Zeigt aber seine besten Spiele immer dann, wenn es gefühlt wenig zu verlieren gibt? So oder so ähnlich könnte man die letzten beiden Spiele der Kirchzeller Handballer zusammenfassen um deren momentane Mentalität zu beschreiben. Wenn Handballspiele nach mathematischen Regeln im Vorfeld zu berechnen wären, müsste man behaupten, der TVK fährt am Samstag zu einem sicheren Sieg beim Tabellenführer TSV Friedberg.

    Nun aber mal Spaß beiseite. Die Niederlage vom vergangenen Wochenende hat im Lager des TVK keinen umgeworfen. Sie war aber ein Grund, sich per Video-Studium mit der gezeigten Leistung noch einmal intensiv auseinanderzusetzen um wichtige Lehren für die Zukunft zu ziehen. Damit richtet sich der Blick aber wieder nach vorne. Alle Konzentration gilt dem kommenden Spiel beim Tabellenprimus TSV Friedberg. Die Mannschaft des TSV kann ihr großes Potenzial in dieser Saison allem Anschein nach sehr gut ausschöpfen. War sie in den vergangenen Jahren teilweise noch hinter ihren Erwartungen zurück geblieben, zeigt sie in dieser Spielzeit konstante Leistungen. Die letzte Niederlage gab es Mitte Oktober im Heimspiel gegen Groß- Bieberau. Den letzten Punktverlust im Dezember in Konstanz. Wobei in Frage zu stellen ist, ob ein Unentschieden bei den in der Regel recht heimstarken Konstanzern nicht sogar als gewonnener Punkt zählt. Das körperlich recht präsente Team von Trainer Hartmut Mayerhofer verfügt über individuell starke Spieler, die nun seit einiger Zeit zusammenspielen und sich daher auch als funktionierendes Kollektiv gefunden haben. Sie sind jederzeit in der Lage, Fehler des Gegners zu bestrafen und eine Mannschaft zu deklassieren.

    Verstecken müssen sich die Odenwälder vor diesem Gegner jedoch auf keinen Fall. Zum einen haben sie in dieser Saison bereits gezeigt, dass sie jeden schlagen können. Zum anderen hat man gerade mit dem TSV in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht. In der letzten Saison konnte man beide Spiele gewinnen und auch das Hinspiel dieser Saison entschied der TVK mit 30:22 für sich. Doch wie war das mit der Mathematik? Die Vergangenheit ist im Sport kein Indiz für die Zukunft. Die Aufgaben des TVK sind für das Spiel in Friedberg zudem ohnehin anders gelagert. Es wird darum gehen, sich mit einer enormen Kampfbereitschaft und hoher Konzentration auf den Weg zu machen, um sich mit einer sehr guten Leistung wieder zu rehabilitieren. Dies steht im Vordergrund. Da eine sehr gute Leistung auch immer die Grundlage für einen Sieg ist, wird sich die Mannschaft hoffentlich nicht über drei Stunden in den Bus setzen, um sich im Vorfeld mit einer guten Leistung zufrieden zu geben. Der Sieg ist dieses Mal das große Ziel und nicht der unumstößliche Anspruch. Zu verlieren gibt es also wieder mal nicht viel.
    Anwurf der Partie ist am Samstag den 16.02.2013 um 20.00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg.

    Quelle: HP Friedberg


    Erste greift wieder an - Gegen Kirchzell soll die richtige Antwort folgen

    Freitag, den 15. Februar 2013 um 16:24 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Nach zwei Wochen ohne Spiel greift die erste Mannschaft des TSV Friedberg wieder in den Spielbetrieb der 3. Liga ein. Am Samstag ab 20 Uhr empfangen die Handballer den TV Kirchzell. Es gab letzte Woche zwei bittere Nachrichten für alle Fans der Herzogstädter: Der Verein verzichtet auf einen möglichen Aufstieg in die 2. Liga, weil sich nicht genug Sponsoren für dieses kostspielige Abenteuer finden ließen. Außerdem verlässt Trainer Hartmut Mayerhoffer die Friedberger zum Saisonende, er beginnt ein neues Engagement beim Zweitligisten SG BBM Bietigheim. Keine einfache Situation also für die Spieler und für die Verantwortlichen. Und jetzt kommt mit Kirchzell auch noch die Mannschaft, die in den vergangenen Wochen den Friedberger Vorsprung an der Tabellenspitze durch Siege gegen die direkte Konkurrenz aus Konstanz und Horkheim vergrößert hat. Im Hinspiel konnten die Friedberger ihre zweite Saisonniederlage nicht verhindern. Bis eine Viertelstunde vor dem Ende hatten sie noch alle Chancen, ehe sie gegen die starke Deckung der Unterfranken kaum noch Land sahen und eine deutliche 22:30 Niederlage kassierten. Kirchzell hat eine halbe Bundesligamannschaft zur Verfügung. Da der Verein ein Abkommen mit dem Erstligisten Großwallstadt für Doppelspielrechte besitzt, stehen mit Torwart Andreas Wolff, Linksaußen Florian Eisenträger und dem Halbrechten Steffen Kaufmann drei Akteure mit Erstligaerfahrung im Kader. Sogar Nationalspieler war Andreas Kunz auf Mitte, der lange bei Großwallstadt in der höchsten Klasse auf Torejagd ging. Die Kooperation mit dem Handball – Leistungszentrum aus der Stadt des Erstligisten garantiert außerdem ein hohes Niveau im jungen Kader mit großem Potential. Die Herzogstädter können für dieses schwere Spiel auf fast alle Akteure zurückgreifen. Auch die zuletzt verletzten Johannes Luderschmid und Florian Antony sind mit dabei. Nur Kreisläufer Panagiotis Erifopoulos wird sich diesmal nicht mit seinem Bruder Foti auf Seiten der Gäste messen können, er fällt weiterhin aus. Der TSV Friedberg hat eine hohe Anziehungskraft. So kommen am Samstag knapp 40 Jugendliche vom TSV Trudering in die Halle, um die stärkste Mannschaft Südbayerns spielen zu sehen. Und selbst die Fußballer des TSV Friedberg unterstützen ihre Vereinskameraden, einige werden das nächste Heimspiel mit verfolgen. Mayerhoffer vertraut auf den Siegeswillen seiner Mannschaft: „Wir wollen wieder in den Spielbetrieb der 3. Liga hineinfinden. Die Stimmung ist bei uns allen nicht so gut, aber wir werden uns davon nicht beeinflussen lassen und auf dem Parkett in Friedberg die richtige Antwort geben.“ Der sportliche Leiter Florian Antony, der selbst auf dem Spielfeld aktiv ist, denkt nur an die Gegenwart: „„Die Mannschaft kann nur das hier und jetzt beeinflussen und das ist konkret das Ergebnis des heutigen Spiels und dafür werden wir alles tun. Trainer und Mannschaft haben sich ein klares Ziel gesetzt – am Ende ganz oben zu stehen!“ Termine für die Jugendspiele: wA: Sa. 15.30 Uhr gg. Ismaning 2 (Kissing) mB: So. 16.30 Uhr in Weilheim wB: So. 11 Uhr Gröbenzell (Kissing) mC: So. 15 Uhr in Erdweg Domenico Giannino (gia)