Beiträge von khs

    Quelle: Südkurier vom 31.1.13

    Simon Flockerzie: „Wir wollen Revanche“
    31.01.2013 Von ANDREAS JOAS
    Freut sich auf das Spiel gegen Balingen-Weilstetten: Simon Flockerzie von der HSG Konstanz. Bild: Pisa

    Mit dem SÜDKURIER sprach Simon Flockerzie über den unglücklichen Rückrundenauftakt der HSG Konstanz, die Chancen seiner Mannschaft am Wochenende gegen Balingen sowie die schwere Zeit auf der Tribüne während seiner Sperre
    Mit dem SÜDKURIER sprach Simon Flockerzie über den unglücklichen Rückrundenauftakt der HSG Konstanz, die Chancen seiner Mannschaft am Wochenende gegen Balingen sowie die schwere Zeit auf der Tribüne während seiner Sperre


    Herr Flockerzie, am Samstag trifft die HSG Konstanz in heimischer Halle auf die Bundesligareserve aus Balingen. Sind alle Spieler einsatzbereit?


    Die meisten sind soweit fit. Bei mir persönlich dauert es aber noch ein wenig nach meinem Fußbruch und einer Grippe, die mich schon seit über einer Woche belastet. Ich konnte erst am Dienstag wieder mein erstes Training absolvieren. Mir fehlt daher leider auch die komplette Wintervorbereitung, sodass es sicher noch eine Weile dauern wird, bis ich wieder bei meinem vollen Leistungsvermögen angelangt bin.


    Was erwarten Sie für das Spiel gegen den Tabellenzweiten Balingen? Spitzenspiel und Derby zugleich – und dann noch gegen Ihre alten Weggefährten…


    Balingen wird wie immer sehr gut auf uns eingestellt sein. Ich vermute auch, dass der eine oder andere Spieler aus der ersten Mannschaft mitspielen wird, da die Bundesligamannschaft wegen der WM-Pause im Moment noch nicht spielt. Trotzallem wollen wir am Samstag gewinnen und Revanche für das Hinspiel nehmen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass es taktisch ein sehr interessantes Spiel wird.


    Mit welchen Bundesliga-Verstärkungen wird Balingen anreisen?


    Ich bin mir eigentlich sicher, dass in Konstanz Foth, Skravil und auch Vuglac auflaufen werden.


    Wie hat Ihre Mannschaft den schlechten Rückrundenauftakt verkraftet? Ist das gegen Balingen zusätzliche Motivation oder wirft das die Spieler zurück?


    Schon das Spiel vergangene Woche in Heilbronn war wirklich sehr gut, leider hat man hin und wieder nicht das Glück auf seiner Seite. Ich glaube aber nicht, dass das einen Knacks verursacht hat. Wir spielen zu Hause, das allein ist schon immer Motivation genug, um ein solches Spiel unbedingt gewinnen zu wollen.


    Ist ein Spiel gegen ehemalige Mannschaftskameraden etwas Besonderes für Sie?


    Natürlich. Den einen oder anderen Kontakt gibt es noch. Mein Zuhause ist mittlerweile jedoch Konstanz und deswegen will ich dieses Spiel auch unbedingt gewinnen.


    Wie hat sich die HSG Konstanz auf dieses Spiel vorbereitet?


    Im Moment versuchen wir die Dinge, die in Horkheim schon ganz gut geklappt haben, weiter zu optimieren. Am Mittwoch begann dann auch die taktische Vorbereitung speziell auf Balingen.


    Wie erging es Ihnen während Ihrer Sperre, als Sie bei zwei engen Spielen von der Tribüne aus mitfiebern mussten?


    Einerseits war es schon interessant, einmal ein Spiel meiner Mannschaft von außen zu betrachten. Allerdings sind die Emotionen dort viel schwerer zu kanalisieren. Ich wäre viel lieber auf dem Feld gestanden.

    Quelle: Gäubote


    Die Männer der SGH2Ku in der 3. Liga

    28.01.2013


    25:28 - SG H2Ku Herrenberg legt einen Fehlstart hin

    Handball: Zehn rabenschwarze Minuten kosten den Drittligisten einen möglichen Erfolg in Groß-Bieberau


    ZoomStarker Auftritt von Eike Schmiederer (rechts, gegen Tobias Seel): Drei Kontertreffer in Folge GB-Foto: Pfliegensdörfer

    Zur Pause hat der Drittligist SG H2Ku Herrenberg bei der zu Hause noch ungeschlagenen TSG Groß-Bieberau mit 13:12 geführt - und dank einer couragierten Leistung an der Überraschung geschnuppert. Sieben Unterzahlsituationen sowie zehn torlose Minuten in der zweiten Hälfte wurden den Gästen in ihrem ersten Ligaspiel in diesem Jahr bei der 25:28-Niederlage aber am Ende zum Verhängnis.

    Sven Gruber

    "Das waren keine gerechten Zähler für Groß-Bieberau", zog Stephan Christ nach der 25:28-Auswärtsniederlage der SG H2Ku Herrenberg ein enttäuschtes Fazit. "Unsere 5:1-Deckung hat heute sehr ordentlich funktioniert. Am Einsatzwillen lag es ebenfalls nicht", ärgerte sich der SG-Trainer. Doch woran lag es seiner Meinung nach dann? "In der zweiten Hälfte waren wir zu oft in Unterzahl. Das war spielentscheidend. Außerdem hat es die TSG Groß-Bieberau einfach geschafft, früher als wir wieder ihre Linie zu finden", begründete Christ die Auswärtspleite.

    Dabei hatte es in den ersten 30 Minuten in der Großsporthalle von Groß-Bieberau nicht einmal schlecht für die Gäste begonnen. Nach fünf Minuten führte die SG H2Ku Herrenberg mit 3:1. Weitere fünf Minuten später lag das Gäu-Team beim 5:2 sogar mit drei Treffern in Front. Konsequent, kompromisslos und aufmerksam gingen die Schützlinge von Stephan Christ vor allem in der Defensive zu Werke und zwangen die Gastgeber zu Fehlern. Im Vorfeld hatte das Team intensiv an der 5:1-Formation gefeilt. "Sie hat sich als das genau richtige Mittel entpuppt, um den Gegner unter Druck zu setzen", stellte der SG-Übungsleiter zufrieden fest.

    Im Angriff dagegen präsentierte sich sein Team weniger sattelfest. Trotz guter Wurfmöglichkeiten blieb die SG H2Ku sechs Minuten ohne eigenen Treffer. Die Quittung folgte auf dem Fuß - die TSG hatte vor rund 350 Zuschauern die Partie beim 6:5 (16.) prompt gedreht.

    Doch Ingo Krämer & Co. fingen sich. Bis zum 8:8 (21.) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch mit ständig wechselnder Führung. In Unterzahl jedoch geriet die Christ-Truppe erstmals ernsthaft in Bedrängnis: drei Gegentreffer in Serie. Beim 8:11 (24.) drohte den Gästen eine ähnlich schwere Hypothek wie im Hinspiel in der Markweghalle Mitte September vergangenen Jahres: Damals verabschiedete sich die SG H2Ku mit einem 12:17-Rückstand in die Kabine.

    Stephan Christ reagierte und nahm sechs Minuten vor der Pause eine Auszeit - mit Erfolg. Eike Schmiederer glich mit drei Kontertoren in Folge erst zum 11:11 aus. Anschließend sorgten Rechtsaußen Manuel Tremmel und Routinier Chris Dürner für eine 13:11-Führung. Bis zur Pause ließ die SG-Hintermannschaft nur einen weiteren Gegentreffer zu.

    Sollte es der SG im zweiten Abschnitt wirklich gelingen, der TSG Groß-Bieberau die allererste Heimniederlage in dieser Saison beizubringen? Bis zur 40. Minute standen die Chancen dafür nicht schlecht. Von einem zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Rückstand (15:17) hatten sich die Gäste nicht abschrecken lassen. Ebenso steckte die SG Ingo Krämers parierten Siebenmeter in Unterzahl weg - es wäre der Ausgleich zum 17:17 gewesen.

    Beim 18:19 war die Christ-Truppe immer noch in Schlagdistanz. Die torgefährlichen Rückraumspieler der Gastgeber kamen weiterhin nur selten in aussichtsreiche Wurfpositionen: Juniorennationalspieler Michael Malik auf halblinks (vier Tore) und Till Buschmann auf der Gegenseite verbuchten in 60 Minuten zusammen nur sechs Feldtreffer. Malik zeigte sich jedoch mit sechs verwandelten Strafwürfen als nervenstarker Vollstrecker. "Eike Schmiederer und Ingo Krämer haben beide Gegenspieler wirklich sehr gut im Griff gehabt", lobte Christ seine offensiv ausgerichteten Defensivspieler. Dahinter präsentierten sich Abwehrchef Christian Dürner sowie die beiden Torhüter Daniel Rebmann und Tobias Barthold in sehr guter Verfassung. Im Anschluss folgten allerdings gut zehn rabenschwarze Minuten der SG H2Ku ohne Torerfolg - es waren die vorentscheidenden dieses Duells. Mindestens eine Handvoll guter Wurfmöglichkeiten wurden überhastet vergeben. "Da müssen wir eben auch mal das Eck wechseln", haderte Christ mit dem einseitigen Wurfbild seines Teams. Auch im Spielaufbau hakte es. Zudem bitter: Valentin Hörer scheiterte beim Stande von 18:20 (42.) ebenso wie Dürner beim 20:23 (47.) mit einem Siebenmeterversuch an TSG-Keeper Markus Podsendek.

    Vollends brachen in dieser Phase die Hinausstellungen der SG das Genick. "Die haben wir uns teilweise selbst eingebrockt. Teilweise fand ich die Zwei-Minuten-Strafen aber übertrieben. Jedenfalls waren sie entscheidend", kommentierte Christ die sieben Zeitstrafen gegen sein Team allein in der zweiten Hälfte. Die TSG kassierte dagegen nur vier - und fand darüber hinaus durch die Tore ihrer Routiniers wie Spieletrainer Florian Bauer und die beiden Rybakov-Brüder Dennis und Alexej früher zurück in den Tritt. Letztlich erwies sich der Vier-Tore-Rückstand beim Stande von 20:24 (52.) an diesem Abend als zu groß, um die letztendliche 25:28-Niederlage abzuwenden und den Heimnimbus der TSG Groß-Bieberau zu brechen.

    "Nach der Niederlage steht uns am kommenden Samstagabend gegen Hochdorf ein echtes Vier-Punkte-Spiel ins Haus", sagt Christ. Dann gastiert der ebenfalls abstiegsbedrohte Tabellennachbar TV Hochdorf in der Markweghalle (20 Uhr).

    TSG Groß-Bieberau: Podsendek, Malik (10/6), Dennis Rybakov (4/1), Alexej Rybakov (4), Seel (3), Buschmann (2), Bauer (2), Göbel (2), Lemke (1), Arnold, Döll, Gaydol, Konrad

    SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold (beide im Tor), Schmiederer (6), Hörer (5/1), Krämer (4/2), Dürner (4/1), Klisch (2/2), Sattler (2), Geist (1), Tremmel (1), Kuppinger, Hold, Rau, Brandner

    Quelle: HP TSG Groß Bieberau

    Umkämpfter 28:25-Heimsieg gegen Herrenberg

    Im ersten Heimspiel des neuen Jahres konnte die TSG Groß-Bieberau den Tabellenvierzehnten der 3. Handball-Bundesliga aus Herrenberg begrüßen. Die TSG spielte mit der Empfehlung eines 38:28-Auswärtssieges auf und stand eigentlich vor einer lösbaren Aufgabe. Doch solche Spiele gestalten sich oft viel schwieriger als es aussehen mag. Die Spieler von Herrenbergs Coachs Stephan Christ spielten besonders im ersten Abschnitt schnell und zielstrebig und führten fast über die gesamte erste Hälfte.

    Erst nach 20 Spielminuten löste sich etwas die Spannung, als die TSG plötzlich mit 11:8 führte. Stephan Christ zog die grüne Karte und sein Team fand schnell zurück. Fünf Treffer in Folge erzielte sein Team. Nun war Florian Bauer an der Reihe, legte seinerseits den grünen Karton auf den Tisch. Doch bis zur Pause gab es nur noch den Anschlusstreffer zum 12:13 zu vermelden.

    Auch in der zweiten Hälfte wollte so richtig keine Ruhe im Spiel der TSG aufkommen. Zwar führte das Team von Florian Bauer nun fast ständig, doch oft agierte man zu hektisch. Das brachte einfach keine Ruhe und die Herrenberger blieben im Spiel. Nach 50 Minuten führte man mit 24:20, hatte mehrfach die Fünftoreführung auf der Hand. Aber auch die Fehlerquote bei den Gästen war viel zu hoch. Es entwickelte sich zwar ein spannendes, aber keinesfalls schönes Spiel. 25:21 stand es zur 55. Spielminute, aber entschieden war nichts. Als Dennis Rybakov von Außen traf, Markus Podsendek den nächsten Angriff abwehrte und Alexej Rybakov zum 27:21 traf, war die Partie entschieden. Mit 28:25 ging die Partie letztlich an die TSG Groß-Bieberau, die nun mit 22:14 sicher im vorderen Drittel der Tabelle sich festsetzten kann. (pfl)

    Im ersten Heimspiel des neuen Jahres gab es einen 28:25-Erfolg für die TSG Groß-Bieberau gegen H2Ku Herrenberg

    Aufstellungen:
    TSG Groß-Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel 2, Malik 10/6, Gaydoul, Buschmann 2, Lemke 1, A. Rybakov 4, Konrad, Bauer 2, D. Rybakov 4, Arnold, Seel 3, Döll.
    Spielertrainer: Florian Bauer

    SG H2Ku Herrenberg: Rebmann, Barthold, Hörer 5/1, Tremmel 1, Rau, Klisch 2, Hold, Schmiederer 6, Sattler 2, Dürner 4, Kuppinger, Krämer 4, Brandner, Geist 1.
    Trainer: Stephan Christ

    Zuschauer: 350
    Zeitstrafen: 9/7 – 9/5
    Siebenmeter: 3 - 8

    Schiedsrichter: Tobias Lay/ Kai Morlock

    Quelle: Darmstädter Echo

    28:25 gegen SG Herrenberg – Angriff vergibt viele Chancen

    Es war ein hektischer, zerfahrener Vergleich vor knapp 400 Zuschauern in der Sporthalle Groß-Bieberau. Dabei quälten sich die Odenwälder gut 35 Minuten, ehe sie richtigen Zugriff auf die Partie fanden. Zuvor präsentierten sich die abstiegsbedrohten Schwaben als zielstrebige Einheit.



    Einsatz: Die TSG Groß-Bieberau schlug am Samstagabend in der Dritten Handball-Bundesliga die SG Herrenberg mit 28:25. Hier setzt sich Till Buschmann durch und wirft einen Treffer. Foto: Jürgen Pfliegensdörfer



    Herrenbergs Trainer Stephan Christ überraschte die Gastgeber mit einer unkonventionellen, halboffensiven Abwehr. Nach zehn Minuten stand es plötzlich 2:5. Es dauerte 20 Minuten, ehe die Mannschaft um Spielertrainer Florian Bauer die Führung übernahm (11:8). Sicherheit gab diese nicht, Herrenberg traf anschließend fünfmal in Folge. 
Den 12:13-Rückstand zur Pause hatte Groß-Bieberau schnell vergessen. Wie so oft kamen die Spieler aufgeweckt aus der Kabine. Dank etlicher Paraden des starken Torhüters Markus Podesndek (20 gehaltene Bälle) gelang nach 50 Minuten ein beruhigender 24:20-Vorsprung. Hektisch blieb es trotzdem, denn die Chancenverwertung blieb mangelhaft. Beispiel: ein Überzahl-Spiel, in dem es die Odenwälder in einem Angriff viermal nicht schafften, das Tor zu treffen. „Das war ja schon peinlich“, tadelte Florian Bauer. „Die Statistik belegt 15 vergebene freie Chancen, das ist einfach zuviel“, kritisierte der Spielertrainer. Zum Erfolg gegen den Drittletzten, von dem Bauer mehr Aggressivität erwartet hätte, reichte es trotzdem.
Nach dem Schlusspfiff plauderte Groß-Bieberaus Sportlicher Leiter Georg Gaydoul ganz entspannt schon über die Personalplanungen für die nächste Saison. Der Kader wird ein völlig neues, verjüngtes Gesicht erhalten. Erfahrene Leistungsträger wie die Rybakow-Brüder Dennis und Alexej sowie Mannschaftskapitän Mathias Konrad gehen. Dafür wurden Darren Weber und Peter Grimm verpflichtet. Ein weiterer erfahrener Kreisläufer soll nächste Woche zusagen, ebenso ein Linkshänder (Rückraum) aus der Zweiten Liga.
Damit bliebe lediglich noch die Position im halblinken Rückraum vakant. Die allerdings ist schwer zu besetzen. „Wir hoffen, auch dort bald Vollzug melden zu können. Ansonsten sind wir in den Planungen schon deutlich weiter als die meisten anderen Clubs in dieser Staffel“, zeigte sich Gaydoul zufrieden.

    28. Januar 2013 | Von Bernd Kalkhof
    Quelle: Darmstädter Echo

    Quelle: HP Nieder Roden

    Überzeugende Leistung der HSG in der ersten Hälfte reicht nicht.
    3.Liga Süd: HBW Balingen-Weilstetten II – HSG Nieder-Roden 26:20 (10:12)


    Auswärtsniederlage beim Tabellenzweiten Balingen


    Ohne ihren verletzten Kapitän Sebastian Schulz reiste die HSG zum Tabellenzweiten, dem Juniorteam des Bundesligisten Balingen – Weilstetten. Durch die Bundesligapause konnte Balingen auch seine bundesligaerfahrenen Spieler gegen die HSG einsetzen. Trainer Alex Hauptmann vertraute von Anfang an seinem Stamm-Sechser, in dem Christopher Prinz den Part von Sebastian Schulz spielte. Es dauerte ziemlich lange, bis das Spiel Fahrt aufnahm. Beide Abwehrreihen standen kompakt und ließen wenig zu. Balingen legte in den ersten 10 Minuten immer einenTreffer vor, den die HSG postwendend egalisierte.


    Im HSG Tor zeigte Marco Rhein wieder eine überragende Leistung und schickte nach zahlreichen gehaltenen Bällen seine Mitspieler zu Tempogegenstößen nach vorne. So auch Stefan Seitel, der die Chance nutzte und die HSG durch 2 Treffer in der 15 Minute mit 5:7 in Front brachte. Balingen hielt dagegen, erzielte mit 3 Toren in Folge das 8:7. Danach hatte die HSG ihre beste Spielphase. Besonders beeindruckend war die kompromißlose Abwehrarbeit, aus der sich immer wieder das schnelle Spiel nach vorne entwickelte und den Torerfolg brachte. Mit ein wenig mehr Schußglück hätte die Führung für die HSG leicht höher ausfallen können als das 9:12 in der 27. Minute.


    In der zweiten Hälfte drehte sich das Spiel total. Die Baggerseepiraten agierten glücklos, vergaben viele Möglichkeiten durch Fehlwürfe und technische Fehler. Die gut ausgebildeten Junioren des Bundesligisten, allen voran Christoph Foth und Milan Skvaril, ließen sich diese Gelegenheiten nicht nehmen und kamen bis zur 40. Minute zu der vorentscheidenden 18:14 Führung. Die HSG hatte nichts mehr entgegenzusetzen. In der Abwehr fehlte jetzt die Leidenschaft und im Angriff das Abschlußglück, so dass Balingen den 26:20-Sieg für sich verbuchen konnte.


    Trotz dieser Niederlage war doch eine Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Heimspiel zu erkennen und wenn es gegen Gegner aus dem Tabellenumfeld geht, sollte sich auch für die HSG der Erfolg wieder einstellen.

    Mannschaft: Marco Rhein 1-55. (16 Paraden), Marvin Hoppenstaedt 55.-60.;Stefan Seitel 3, Alex Weber, Tim Henkel 3, Christian Schmid, Rene Schrod, Ben Weber 4, Christoffer Prinz 1, Philippe Kohlstrung, Björn Christoffel, Michael Weidinger 2, Timo Kaiser 6/2, Philipp Keller 1;

    7-m: HBW 4/3 – HSG 2/2

    2 Min: HBW 1 – HSG 2

    Spielfilm: 1:1 (6.), 3:3 (8.), 5:7 (15.), 8:8 (21.), 9:12 (27), 10:12---13:12 (34), 16:13 (38.), 18:14 (40.), 19:16 (47), 22:17 (50), 24:19 (57.) 26:20

    Quelle: HP Balingen

    „Jungen Wilden“ bezwingen unbequemen Aufsteiger

    Foto: Sebastian Single„Nicht gut, aber gut genug“, lautete das Fazit von HBW-Trainer Eckard Nothdurft nach dem 26:20-Heimsieg des Perspektivkaders vom HBW Balingen-Weilstetten gegen die HSG Nieder-Roden. Dabei verlief das Spiel zäher als das der Endstand dies vermuten lässt. Zur Halbzeit lagen die „Jungen Wilden“ beim Stand von 10:12 noch mit zwei Toren im Hintertreffen. Im zweiten Spielabschnitt konnte die Bundesligareserve des HBW die Partie dank eines gut aufgelegten Paul Bar und einer guten Abwehrarbeit drehen.

    Ausgeglichene erste Halbzeit
    Die Partie war von Beginn an ausgeglichen. Auf beiden Seiten kam es zu vielen Ballverlusten und keine der beiden Mannschaften konnte sich erfolgreich absetzen. Mitte der ersten Hälfte erspielte sich der Aufsteiger aus Nieder-Roden eine Zwei-Tore-Führung, die in der 24. Minute mit dem Tor von Julian Thomann zum 9:9 egalisiert wurde. Nach diesem Treffer verloren die „Jungen Wilden“ zwischenzeitlich den Anschluss. Über fünf Minuten sollte es dauern, ehe Christian Wahl per Siebenmeter den nächsten Treffer für den Perspektivkader markierte. In der Zwischenzeit gelangen den Gästen aber drei Tore. So ging es beim Stand von 10:12 in die Halbzeitpause.

    Die „Jungen Wilden“ kamen wesentlich besser aus den Kabinen als der Aufsteiger. Christoph Foth und zwei Mal Benedikt Brielmeier läuteten die Wende ein. Drei Minuten nach Wiederanpfiff war der Gastgeber mit einem Tor in Front. Im Anschluss erhielt Foth eine Zweiminutenstrafe, die von der HSG Nieder-Roden aber lediglich mit nur einem Treffer genutzt wurde. Der HBW steckte das Unterzahlspiel gut weg und hatte mit einem weiteren 3:0-Lauf die passende Antwort parat. So markierte Milan Skvaril in der 38. Minute das 16:13.

    Kommenden Wochen werden "happig"
    Beim Aufsteiger schwanden nun die Kräfte und der Perspektivkader hatte die Partie im Griff. Die HSG fand gegen die HBW-Abwehr keine Mittel mehr und Bar hielt, was es zu halten gab. Zwar ärgerte der Aufsteiger den Gastgeber in der Schlussphase noch einmal mit einer offensiven Abwehr, die „Jungen Wilden“ ließen sich aber nicht aus dem Konzept bringen und gewannen am Ende verdient mit 26:20.

    „Dass wir die breitere Bank hatten, war heute unser großes Plus“, empfand HBW-Trainer Eckard Nothdurft als einen der Gründe für den Sieg. „Das war ganz wichtig heute“, gibt Nothdurft mit Blick auf die anstehenden Aufgaben zu verstehen: „Die kommenden Wochen werden happig.“ In den nächsten acht Spielen muss die Bundesligareserve sechs Mal auswärts antreten. So geht es nächste Woche am 2. Februar zum Tabellenvierten aus Konstanz.

    Spielverlauf
    Spielfilm: 1:1 (6.), 3:3 (8.), 5:7 (15.), 8:8 (21.), 9:12 (27), 10:12---13:12 (34), 16:13 (38.), 18:14 (40.), 19:16 (47), 22:17 (50), 24:19 (57.) 26:20

    HBW: Bar, Beutel; J. Thomann (2), Remmlinger, Wahl (4/3), Stevic (1), Skvaril (5), Thiemann, Foth (5), G. Thomann (5), Schlaich, Hausmann, Hiller, Brielmeier (4).

    Siebenmeter: HBW 4/3 – HSG 2/2

    Quelle: HP Balingen

    15.01.2013

    Trainer Ecki Nothdurft bleibt ein weiteres Jahr beim HBW

    Foto: Sebastian Singlevon Larissa Bühler
    Der Trainer des HBW Balingen-Weilstetten 2, Eckard Nothdurft, bleibt den Schwaben für ein weiteres Jahr erhalten. Am Sonntag gab der Verein die Vertragsverlängerung bekannt.

    Im Rahmen der Jubiläumsfeier verkündete der HBW Balingen-Weilstetten am Sonntag die Vertragsverlängerung von Eckard Nothdurft. Für ein weiteres Jahr wird der A-Lizenzinhaber die zweite Mannschaft des schwäbischen Bundesligisten trainieren.

    „Für mich ist der HBW im Moment die optimale Lösung“, begründet der 47-Jährige seine Entscheidung. Die Zeitspanne von nur einem Jahr sei ganz bewusst gewählt: „Schließlich weiß man auch nie so genau, ob das, was ich vorhabe, auch das Richtige ist.“ Mit Nothdurft bleibt damit ein Altbekannter bei den Schwaben. Nach der Fusion im Jahr 2002 führte er die erste Mannschaft des neu gegründeten HBW Balingen-Weilstetten von der Regionalliga in die zweite Bundesliga Süd, ehe er ein Jahr später auf die Trainerbank seines Ex-Vereins Pfullingen zurück in die erste Bundesliga wechselte. Nach der Insolvenz des VfL übernahm er das Traineramt bei der TSG Söflingen, von wo aus er 2009 zum HBW zurückkehrte.

    Seither trainiert er den Perspektivkader des Bundesligisten. „Eckard Nothdurft ist für uns ein absoluter Glücksgriff“, betont der Vorsitzende des HBW, Ralf Schnitt-cher. „Er überzeugt durch seine Professionalität und ist ein Teil der HBW-Familie“, so Schnittcher. Der Diplomsportlehrer habe sich in der Handball-Welt als Trainer einen Namen gemacht. „Für uns ist es natürlich ein Riesenluxus, dass wir für die zweite Mannschaft einen so hochkarätigen Trainer haben. Da leisten wir uns mehr Kompetenz als so manch anderer Verein“, ist sich der Vereinsvorsitzende Nothdurfts Qualitäten bewusst. „Ecki hat schon oft gezeigt, dass er aus einer Mannschaft auch mal mehr her-ausholen kann, als man im ersten Moment erwartet“, betont Schnitt-cher. Unter Nothdurft qualifizierte sich die zweite Mannschaft für die dritte Liga auf, belegt dort derzeit nach einer starken Hinrunde und dem Erfolg gegen Neuhausen/Filder am vergangenen Wochenende den zweiten Tabellenplatz.

    Quelle: HP Friedberg

    Friedberg gewinnt drittes Spiel hintereinander - Hart erarbeiteter Erfolg in Kronau - Östringen
    Sonntag, den 27. Januar 2013 um 11:54 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino Der TSV Friedberg zieht weiter seine Kreise an der Tabellenspitze der Dritten Liga Süd. Der 32:28 (13:16) Erfolg bei der SG Kronau – Östringen 2 war aber harte Arbeit. Erst nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnten die Handballer das Spiel für sich entscheiden. Die Reserve der Rhein – Neckar Löwen, dem aktuellen Tabellenführer der Bundesliga, war schon im Hinspiel ein echter Prüfstein für die Herzogstädter gewesen. Zwei Sekunden vor dem Ende erst fiel damals der entscheidende Treffer zum Heimsieg. Der Schütze dieses Tores, Panagiotis Erifopoulos, fehlte am Samstag ebenso wie der zweite Kreisläufer Florian Antony. Darum musste Trainer Hartmut Mayerhoffer improvisieren und stellte, wie schon in der Vorwoche, Mittelmann Max Segmüller auf die vorderste Angriffsposition. Dieses Experiment glückte: Mit acht Treffern war das Friedberger Urgestein der beste Torschütze des TSV an diesem Abend. Doch Friedberg musste einige bange Momente durchleben. Kronau – Östringen war mit Rechtsaußen Marius Steinhauser angetreten, dem zweiten Rechtsaußen hinter WM – Teilnehmer Patrick Groetzki. Nicht nur gegen ihn sah die Friedberger Defensive im ersten Durchgang nicht gut aus. Die Herzogstädter waren nicht wirklich präsent im Spiel, sie kassierten viele einfache Tore durch den gegnerischen Rückraum und luden die Gastgeber immer wieder zu Gegenstößen ein. Im Angriff gelang es Friedberg nur selten, richtig Druck auf die Abwehr zu entwickeln. Darum erspielten sich die Gäste kaum gute Chancen und gerieten nach dem 5:5 schnell in Rückstand. Nach 18 Minuten hatte Trainer Hartmut Mayerhoffer genug gesehen und versuchte, mit einer Auszeit sein Team wach zu rütteln. Zu diesem Zeitpunkt lag der TSV mit 6:9 zurück. Am Spielverlauf änderte diese Maßnahme jedoch wenig, Friedberg fand einfach nicht richtig in die Partie. Kurz vor der Pause waren die Handballer sogar mit 11:16 hinten. Es war klar, dass schnell etwas geschehen musste, sollte der Rückstand nach 30 Minuten nicht zu sehr angewachsen sein. Jetzt übernahm Max Segmüller die Verantwortung. Seine beiden Tore brachten den TSV näher heran, das 13:16 zum Seitenwechsel verringerte den Abstand deutlich. Nach der Pause sahen die Zuschauer dann einen gänzlich anderen TSV Friedberg. Jetzt stand die Abwehr bombensicher, Keeper Willi Seiler lief einmal mehr zu großer Form auf. Rasch hatten die Gäste den 17:17 – Ausgleich geschafft. Im Rückraum machten nun Miro Ilic und Jan – Marco Behr Druck. Manuel Vilches – Moreno tauschte mit Ilic in der Abwehr und hielt den Laden zusammen. Kronau – Östringen kam so fast gar nicht mehr zu Toren, langsam drehte der TSV die Partie. Aus dem 18:18 nach 40 Minuten machten die Herzogstädter ein 21:18. Jetzt spielten sie vorne schnell und direkt, mit immer neuen Varianten hebelten sie die Deckung der Gastgeber regelmäßig aus. Auch das Tempospiel verdiente nun seinen Namen, die zweite Welle stellte die Badener vor große Probleme. Bis zur 53. Minute war der Spielstand alleine in der zweiten Hälfte ein 13:5 für die Gäste. Dieses 26:21 verdankten die Friedberger ihrer großartigen Abwehr und dem viel druckvolleren Angriffsspiel. Aber Kronau – Östringen gab sich noch nicht geschlagen. Die Gastgeber mobilisierten noch einmal alle ihre Kräfte und schafften es, bis auf 30:28 heranzukommen. 76 Sekunden vor dem Ende bekam Friedberg einen Siebenmeter zugesprochen. Miro Ilic, der bislang alle Versuche verwandelt hatte, trat wieder an. Sollte er vergeben, könnte es wirklich noch einmal eng werden. Aber der Friedberger behielt die Nerven und machte den Sack zu. Diesen Rückstand konnten die bis zuletzt kämpfenden Gastgeber nicht mehr aufholen. Nach diesem 32:28 (13:16) Erfolg hat der TSV Friedberg eine kleine Pause. Erst am 16. Februar geht es mit einem Heimspiel gegen Kirchzell weiter. Mayerhoffer lobte seine Mannschaft sehr für ihre zweite Halbzeit: „Man bekommt nichts geschenkt in dieser Dritten Liga. Die Leistung vor der Pause war nicht zufriedenstellend, da lagen wir verdient hinten. Die zwei Tore kurz vor dem Seitenwechsel zum 13:16 waren sehr wichtig. Nach der Pause haben wir dann aber gezeigt, wozu wir fähig sind. Die tolle Abwehr und ein viel druckvolleres Angriffsspiel haben uns diesen wichtigen Sieg ermöglicht.“ Seiler (1. – 60.); v. Petersdorff (für vier 7m); J. Luderschmid (2); Wagenpfeil (1); Vilches – Moreno (1); Ilic (6/3); Knorr (2); Maier – Hasselmann; Segmüller (8); Link (5); Scholz (2); Dittiger; Prause; Behr (5). Domenico Giannino (gia)