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    Quelle: SG Kronau

    [26.01.13 > SG KÖ - TSV Friedberg 28:32 (16:13)]
    Meisterschaftsfavorit zu stark für die Jung-Löwen

    Die SG Kronau-Östringen bleibt auch im zweiten Spiel der Rückrunde ohne Punkt. Die Gärtner-Sieben unterlag in eigener Halle gegen den Meisterschaftsfavoriten TSV Friedberg mit 28:32 (16:13). Damit rangieren die Gelbhemden mit einem ausgeglichen Punktekonto weiter auf Platz 9.

    In der ersten Viertelstunde dominierten die Abwehrreihen die ausgeglichene Partie. Die Jung-Löwen zeigten sich im Vergleich zum Auftritt in Kirchzell in der Defensive stark verbessert, so dass der starke Gästerückraum mit Moreno, Ilic und Link kaum zur Entfaltung kam. Mit zunehmender Spielzeit erspielten sich die Jung-Löwen Vorteile. Über schnelle Gegenstöße und konzentriertes Angriffspiel konnten sich die Hausherren auf 12:8 (21.). Diese Führung konnten die Gelbhemden bis kurz vor dem Wechsel auf 16:11 ausbauen. In den Schlussminuten ließ die Gärtner-Sieben aber zwei klare Chance liegen. Friedberg nutze diese Abschlussschwäche und verkürzte auf 16:13.

    Die Schlussminuten der ersten Halbzeit sollten richtungsweisend für den Beginn der zweiten Halbzeit sein. Die SG erlaubte sich einige technische Fehler und Fehlwürfe, die die Gäste konsequent nutzten und die Partie innerhalb von 10 Minuten drehten. Nach der ersten Führung beim 19:18 (41.) dominierte Friedberg die Partie. Vor allem die starke Defensive zwang die Gärtner-Sieben immer wieder in schlechte Wurfsituation oder provozierte Fehlpässe. Beim 26:21 (53.) für den Aufstiegsfavoritenaus Bayern schien die Partie dann auch endgültig entschieden. Jetzt zeigten die Hausherren Moral und Kampfgeist und verkürzten innerhalb von drei Minuten auf 26:28 (56.). Am Ende riskierten die Gelbhemden alles, konnten aber nicht weiter verkürzen und kassierten in der Schlussminute bei Manndeckung noch zwei Treffer.

    „Wir haben eine sehr gute erste Hälfte gespielt. Danach hat Friedberg vor allem in der Abwehr sehr dominant gespielt. Sie haben gezeigt, dass sie eine Spitzenmannschaft sind. Wir sind in der zweiten Halbzeit nicht mehr zu einfachen Toren gekommen und mussten für jedes Tor hart arbeiten. Uns ging die Kraft aus. Kämpferisch kann ich den Jungs aber keinen Vorwurf machen. “, kommentierte SG-Coach Klaus Gärtner die zweite Heimniederlage der Saison. [KG]

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich - Michel Abt (6), Nils Kretschmer, Stefan Jochim (1), David Schmidt (6), Gianluca Pauli,
    Kai Dippe (3), Denni Djozic (9/4), André Bechtold, Kai Rudolf (1), Patrick Körner, Marius Steinhauser (2/2), Nicolas Herrmann

    Quelle: HP Groß Umstadt

    TVG verliert wichtiges Duell

    Unter keinen guten Vorzeichen reiste der TV Groß-Umstadt zum direkten Tabellennachbarn Köndringen, denn Torjäger Florian See war durch eine Adduktorenzerrung nur bedingt einsatzfähig und Spielmacher Tegaday Ramos-Nuez konnte unter der Woche wegen einer Grippe nicht trainieren und war ebenfalls nicht auf der Höhe. Trotzdem war die Partie lange offen, bis zur 40. Minute führte der TVG sogar noch mit 20:19 und hielt das Spiel bis zur 49. Minute offen, als es 28:26 stand. Im Bemühen den Ausgleich her zu stellen, kassierte der TVG in der 51. und 52. Minute jeweils dumme Zeitstrafen und musste den Gegner ziehen lassen. Zu allem Übel verletzte sich Philipp Becker auch noch (Knöchel) und konnte seinem Team in den letzten 10 Minuten nicht mehr helfen.

    Bedauerlich, aber nicht zu ändern, doch so langsam wird die Luft dünner, denn die ebenfalls bedrohten Teams fangen an zu punkten und der Abstand zu einem Abstiegsplatz wird immer kleiner. Jetzt ist erst einmal die medizinische Abteilung des TVG gefragt, um die beiden wichtigen Rückraumspieler und Torgaranten See und Becker wieder fit zu kriegen.

    Am Dienstag, 29.01.2013 spielt der TVG erst einmal im Pokal gegen den TV Goldbach, bevor er erneut auswärts bei den Jung-Löwen der SG Kronau-Östringen antreten muss. Dieses Spiel findet am 02.02.2013 in Kronau statt. Spätestens dort wird der TVG anfangen müssen zu punkten.


    TVG:

    Sahm, Ketelaer

    Blank , See 7/3, Acic 2, Ramos-Nuez 1, Kraus 1, Lochtenbergh 3/1, Geißler 5, Kramer 5, Kwiatkowski , Schulz 4, Becker 6

    Zeitstrafen: 6
    Siebenmeter: 5/4


    SG Köndringen-Teningen

    Holz, Grange

    Ehrler 1, Berchtenbreiter 4, Wenning 3, Trodler 10, Hirling 4, Warmuth 7, Hefter 5/5, Rascher 1 , Zank 1, Bing , Sandu 2

    Zeitstrafen: 5
    Siebenmeter: 6/5

    Zuschauer: 350

    Schiedsrichter: Lier/Lier Stuttgart/St. Gallen

    Quelle: HP Köndringen

    Toreflut in der Jahnhalle
    Die SG Köndringen/Teningen hat endlich ihre Angriffsflaute überwunden und gewinnt in einem torreichen Spiel gegen den TV Groß-Umstadt mit 38:34.


    Zu Beginn des Spiels rieben sich einige der erfahrenen Zuschauer die Augen, denn aufgrund verschiedener Krankheitsausfälle unter der Woche, sah sich Trainer Ole Andersen gezwungen die Startaufstellung zu verändern. Die grippegeschwächten Sascha Ehrler und Gerald Sandu wurden durch Chris Berchtenbreiter und Markus Wenning auf den Flügeln ersetzt, dafür rückte Michael Rascher an den Kreis. Der Gast zeigte sich durch diese Umstellungen nicht sonderlich beeindruckt und die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen. Verschiedene Unterzahlsituationen wurden zwar immer wieder zu kurzen Führungen genutzt, in die Kabine gings jedoch mit dem Halbzeitstand von 15:15.

    In der Kabine schienen die richtigen Worte gefunden, denn in der zweiten Halbzeit drehten die Gelbschwarzen auf einmal richtig auf. 23 erzielte Tore in einer Halbzeit, das hatte es schon lange nicht mehr gegeben. Besonders der zuletzt kritisierte Rückraum fand zu alter Stärke zurück und konnte ein ums andere Mal die als robust bekannte Abwehr der Gäste überwinden. Auf dem Weg zurück zu alter Stärke befindet sich auch Christian Hefter. Unter großem Applaus erzielte der lange verletzte Routinier fünf saubere Tore vom Siebenmeterpunkt. Die vom Schiedsrichter-Gespann Lier/Lier sehr gut geleitet Partie nahm in der zweiten Halbzeit weiter an Tempo zu und stellte die SG-Welt beinahe auf den Kopf: je besser der Angriff lief, desto schwerer tat man sich in der Abwehr. Die Gäste erzielten immer wieder leichte und schnelle Gegentore. Die nach und nach erspielte Vier-Tore Führung gaben die Hausherren dank des guten Angriffsspiels aber nicht mehr her. Endlich konnte man so die ersten Punkte nach vier sieglosen Spielen in Folge verbuchen und sich auf den 11. Tabellenplatz vorschieben. Der Abstand zu den hinteren Mannschaften ist aber weiter sehr gering, der zu den oberen allerdings glücklicherweise ebenfalls.

    Am nächsten Sonntag steht nun die Überraschungsmannschaft der Hinrunde auf dem Plan. Eine empfindliche Heimpleite kassierten die Breisgauer zu Beginn der Saison als der damals erstplatzierte Aufsteiger aus Großsachsen den Teningern beim 37:27 keine Chance ließ. Die Mannschaft aus dem Heidelberger Umland ist aber inzwischen auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Am vergangenen Wochenende setzte es eine deftige 33:24 Pleite beim Vorletzten in Zweibrücken. Es ist davon auszugehen, dass die Mannschaft nun zuhause auf Wiedergutmachung aus sein wird. Dasselbe gilt aber auch für die SG, bei denen die Niederlage aus dem Hinspiel nicht vergessen ist. Gegen eine taktisch sehr disziplinierte Mannschaft mit einem schnellen Angriffsspiel muss die Abwehr ihre Aufgaben sauber lösen. Sollte der eigene Angriff wieder so harmonisch und konsequent gespielt werden wie am vergangenen Wochenende fährt man aber ohne Frage nicht chancenlos an die Bergstraße. Der Abstiegskampf muss unverändert fortgesetzt werden und die Mannschaft ist gefordert die in der Hinrunde verschenkten Punkte auch einmal auswärts zurück zu erkämpfen

    Quelle: HP Zweibrücken

    Zweibrücker Löwen überzeugen auch gegen Großsachsen!
    Sonntag, den 27. Januar 2013 um 08:21 Uhr Geschrieben von: Christian Gauf
    Einen in dieser Form nicht zu erwartenden 33:24 (16:13)- Heimsieg erspielte sich die erste Männermannschaft der Zweibrücker Löwen am Samstagabend gegen den Mitaufsteiger und derzeitigen Tabellensiebten der dritten Bundesliga Süd, den TV Germania Großsachsen.
    Denn die personelle Situation beim Tabellenvorletzten sorgte im Vorfeld dieses Drittligaspieltages insbesondere auch beim eigenen Anhang für große Skepsis.
    Immerhin war mit Thomas Zellmer (erkrankt) und Kubo Balaz (verletzt), die „etatmäßige“ rechte Angriffsreihe nicht mit am Start, konnte mit Kreisläufer Jonas Denk ein weiterer wichtiger Leistungsträger wegen einer Grippe nicht mit auflaufen.
    Letzterer machte sich zwar, ebenso wie Dominik Schweizer etwa zehn Monate nach seinem Kreuzbandriss erstmals wieder im SV-Trikot, gemeinsam mit der SV-Truppe warm, beide waren allerdings eher als „Notlösung“ mit eingeplant. Fast wie ein Schock hatte da die Diagnose bei Kubo Balaz gesorgt, die Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Knoch bereits am Freitag tätigte. Der Linkshänder, der zu Beginn des neuen Jahres erstmals in den Kreis der slowakischen A-Nationalmannschaft berufen wurde, am Samstag eigentlich gegen seinen Freund und Nationalmannschaftskollegen Peter Masica antreten wollte, wird voraussichtlich sechs lange Wochen ausfallen, weil er an der Leiste operiert werden muss.
    „Wir haben auch im letzten Jahr immer dann die besten Spiele gemacht, wenn wir angeschlagene Spieler hatten“, lautete dann allerdings die eher „trotzige“ Situationsanalyse seitens des Zweibrücker Trainers Stefan Bullacher vor dem Spiel, als er seine junge Mannschaft auf die bevorstehende Aufgabe einschwor.
    So mancher SV-Anhänger dürfte sich dann tatsächlich verwundert die Augen gerieben haben angesichts der eher ungewöhnlichen Anfangsformation der 64er.
    Denn da waren der 27jährige Linksaußen Daniel Sorg und der 24jährige Spielmacher Torben Rixecker die beiden erfahrensten Akteure auf Zweibrücker Seite, neben den beiden 18jährigen Tim Burkholder und Erik Pohland, dem 19jährigen Aris Wöschler sowie Alex Eusterholz (21) und Keeper Nils Kawolus (23). Benni Zellmer (21) kam wie üblich auf der vorgezogenen Abwehrposition zum Einsatz, was einem Durchschnittsalter von 21 Jahren entsprach, mit Sicherheit also eine der jüngsten Anfangsformationen einer Drittligamannschaft bundesweit – und das unter den Augen des DHB-Jugendkoordinators Christian Schwarzer, der sich dieses Spiel in der Ignaz-Roth-Halle gemeinsam mit ca. 320 anderen Handballfans anschaute.
    Und diese junge Truppe bekam nach der erwarteten Anfangsnervosität das Spiel schnell in den Griff. Als Grundlage diente dabei die offensive 3:2:1-Abwehrformation der Zweibrücker Löwen, die am Samstagabend in der Kombination mit Keeper Nils Kawolus eine famose Leistung auf den Hallenboden zauberte und die Gäste somit zu zahlreichen technischen Fehlern zwang. Wie unzufrieden Gästetrainer Uli Schuppler hier war, belegte das frühe Team-Time Out bereits in der neunten Spielminute beim Stande von 6:2 für die 64er, denen bis dahin bereits drei Tempogegenstoßtore gelungen waren. Danach fanden die favorisierten Gäste zu ihrem Spiel, kamen in der 12. Spielminute durch einen Doppelschlag durch den besten Gästespieler Tomas Zahn auf Linksaußen sowie den slowakischen Spielmacher Peter Masica zum 7:7-Ausgleichstreffer, waren also in der Partie zurück. Die 64er, bei denen Torben Rixecker hervorragend Regie führte, legten dann regelmäßig vor, ließen während des gesamten Spieles kein einziges Mal die Gästeführung zu, brauchten allerdings trotzdem bis zur 20. Spielminute, um sich beim 12:10-Zwischenstand erstmals wieder auf zwei Tore absetzen zu können.
    Aris Wöschler, der in der Defensive eine gewohnt starke Vorstellung ablieferte, glänzte nun aber auch im Angriff. Am Kreis hatte der Allrounder begonnen, spielte später im linken und im rechten Rückraum und kurzzeitig sogar auf Linksaußen. Von all diesen Positionen kam er jedenfalls zum erfolgreichen Abschluss und war damit, neben dem im zweiten Durchgang überragenden Torben Rixecker ein absoluter Garant für den Zweibrücker Heimsieg.
    Im Schlussspurt der ersten Hälfte gelang es den 64ern bereits, die eigene Führung zum 15:10-Zwischenstand auszubauen (25. Spielminute), um dann allerdings den sich nun mit Vehemenz gegen die drohende Niederlage stemmenden Gäste in der letzten Minute der ersten Hälfte noch zwei Treffer zum 16:13-Halbzeitstand zu gestatten. Das letzte Tor Großsachsens durch Zahn, von Linksaußen als Dreher, war dabei schon sehenswert.
    „Wir haben uns eine ganz hervorragende Ausgangslage erarbeitet“, stellte SV-Trainer Stefan Bullacher bereits zur Pause fest, „da müssen wir jetzt einfach weiter machen“. Ein Absprachefehler in der Defensive, ein technischer Fehler im Angriff, beides bestraft durch einfache Gegentore, sorgten indessen wieder für einen 16:15-Zwischenstand in der 32. Minute – womit die Partie wieder völlig offen war. Bis zum 22:20 in der 45. Spielminute blieben die Gäste dran, ehe es den SVlern gelang, sich nun doch wieder kontinuierlich abzusetzen. Sensationell dabei die hervorragenden Gegenstoßpässe von SV-Keeper Nils Kawolus, der in der zurückliegenden Woche seinen Vertrag bei den 64ern verlängerte und am Samstagabend seine beiden Kollegen im Großsachsener Trikot deutlich „ausstach“.
    Torben Rixecker war in dieser Phase allerdings der überragende Zweibrücker Spieler; er erzielte auch neun Tore und war damit erfolgreichster SV-Angreifer. Die letzten beiden SV-Tore machte allerdings der 16jährige Jugendnationalspieler Jerome Müller, zum 32:23 per Siebenmeter und kurz vor Spielende zum umjubelten 33:24-Endstand von Rechtsaußen. Danach war auf Seiten der 64er nur noch Jubel – Jubel über einen, zumindest in dieser Höhe nicht erwarteten Heimsieg, über eine ausgesprochen couragierte Spielweise und über zwei im Abstiegskampf der dritten Liga enorm wichtige Punkte.
    Viel wichtiger noch als die beiden Zähler war im Endeffekt auf Zweibrücker Seite aber die Erkenntnis, auch deutlich Ersatz geschwächt gegen höher eingeschätzte Gegner mithalten zu können. Genau unter diesem Gesichtspunkt war dieser Sieg für die Zweibrücker Löwen so wichtig. Das merkten auch die SV-Fans, die bereits zwei Minuten vor Spielende ihre Mannschaft mit stehenden Ovationen begleiteten. „Steht auf, wenn ihr Löwen seid“, lautete hier die kurze Aufforderung von Hallensprecher Thomas Wolf – und viele Fans erhoben sich von ihren Plätzen, spendeten langanhaltenden Applaus.
    Der Blick in die Tabelle der dritten Liga Süd sieht aus Sicht der 64er nun ebenfalls schon wieder wesentlich freundlicher aus; denn der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz beträgt momentan „nur noch“ zwei Punkte – und noch etwas ist in diesem Zusammenhang ganz wichtig: die SV-Truppe glaubt weiterhin an sich, glaubt weiterhin an eine erfolgreiche Fortschreibung des Zweibrücker Handball-Märchens in der dritten Liga.
    Auf einen Blick:
    SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus, Philipp Bartel (n.e.) und Philipp Serr (n.e.) im Tor – Torben Rixecker 9/2, Aris Wöschler 7, Tim Burkholder 5, Daniel Sorg 4, Benni Zellmer 4, Jerome Müller 2/1, Erik Pohland 1, Jonas Denk 1, Alex Eusterholz und Marian Müller.
    TVG Großsachsen: Patrick Jahnke und Andreas Fischer (21. - 48.) im Tor – Thomas Zahn 7, Florian Sauer 5/1, Peter Marica 3, Marius Jörres 3, Sebastian Knierim 2, Tobias Kohl 2, Dominic Sauer 1, Tobias Wallenwein 1, Patrick Zweigner, Simon Gans, Simon Reisig und Christian Braun (n.e.).
    Zeitstrafen: 2:4 min., Siebenmeter: 3/3 – 2/1, Zuschauer: 320, Schiedsrichter: Marcel Brückner/Thorsten Zimmermann (Bottrop/Tönisvorst).

    Quelle: HP Neuhausen

    Auswärtssieg zur rechten Zeit - 33:30 in Hochdorf


    Torwart Felix Schmidl war in Hochdorf erstmals seit Langem wieder schmerzfrei und sicherte mit zahlreichen Paraden den Sieg.

    Im zehnten Auswärtsspiel der Saison ist den Drittliga-Handballern des TSV Neuhausen beim Tabellennachbarn TV Hochdorf der erste doppelte Punktgewinn in der Fremde geglückt. Damit konnte sich die Truppe von Trainer Florian Beck für die schmerzhafte Heimpleite gegen Groß Bieberau rehabilitieren. Der Sieg war auch deshalb verdient, weil sich die MadDogs im Laufe der zweiten Halbzeit einen Sieben-Tore-Vorsprung herauswarfen und diesen erst in den letzten fünf Minuten noch etwas kleiner werden ließen.


    „Wir haben ein ordentliches Spiel gezeigt, auch wenn wir am Anfang unsere Probleme hatten. Nach der Halbzeit hatten wir eine überragende Phase und Felix Schmidl im Tor hatte einen Klasse-Tag erwischt. In diesem Spiel haben wir die meisten Gegenstoß-Tore überhaupt erzielt und sowohl psychisch als
    auch physisch unsere maximale Leistung abgerufen“, war Co-Trainer Markus Locher hocherfreut über den ersten Auswärtserfolg.


    Die Gäste kamen gut ins Spiel und legten den ersten Treffer vor. Bis zum Ausgleich dauerte es fünf Minuten und nur 50 Sekunden später gingen die Rhein-Hessen in Führung. Bis zum 3:3 (9.) konnte sich kein Team absetzen, dann startete Hochdorf einen 3:0-Lauf, den die Filderhandballer mit einem ebensolchen beantworteten. Fortan legten die Hausherren ein Tor vor, Neuhausen antwortete auch in Unterzahl postwendend. Mit zwei erfolgreichen Abschlüssen der beiden TSV-Spielgestalter in Serie konnten die Mannen von Coach Florian Beck erstmals seit dem 1:0 beim 11:10 wieder in Front gehen. Dem TVH gelang es immer wieder auszugleichen, doch beim 15:13 war erstmals ein Zwei-Tore-Vorsprung geschafft. Mit einer Auszeit versuchten die Hausherren noch vor der Pause wieder aufzuschließen, aber mehr als den 15:16-Halbzeitstand erzwangen sie nicht mehr.

    Dafür schafften sie den 16:16-Gleichstand direkt nach dem Wiederanpfiff. Was folgte war kein verschlafener Beginn der MadDogs, wie oft nach dem Seitenwechsel auch im Vorjahr an gleicher Stelle gesehen, sondern ein 5:0-Lauf. Dieser sollte vorentscheidenden Charakter haben. Hochdorfs Trainer Michael Pfeil sah keinen anderen Ausweg mehr als mit einer einminütigen Ansprache seine Jungs wieder aufzuwecken und damit den Versuch zu starten den Fluss aus dem TSV-Spiel zu nehmen. Es dauerte allerdings gerade einmal neun Sekunden nach dem die Unparteiischen die Partie wieder freigegeben hatten und das Spielgerät lag zum 17:23 im TVH-Netz (38.). Fortan hielten die Gäste den Abstand konstant bei fünf bis sechs Toren und nahezu jeder Angriff wurde erfolgreich abgeschlossen. Siebeneinhalb Minuten vor Schluss nahm auch Florian Beck seine Auszeit, damit seine Spieler nochmals kurz durchschnaufen konnten und weiter konzentriert blieben. In dieser Phase erreichte die Führung beim 25:32 (55.) ihren Höhepunkt. In der verbleibenden Spielzeit durften die Hochdorfer noch Ergebniskosmetik betreiben, der Erfolg geriet aber nicht mehr in Gefahr.


    TV Hochdorf – TSV Neuhausen 30:33

    TV Hochdorf: Roell, Doppler, Hundt, Beutler (8), Sliwa (1), Christmann (1), Kupijai (4), Ritter, Mauer (6/1), Job, Lanninger (1), Zimmermann (2), Dietz (4), Morio (3).

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (3), Fuchs (3), Kroll (6), Klingler (3), Wohlrabe (5/3), Hebisch, Schöbinger, Flechsenhar (6), Frey (7).

    Quelle: Die Rheinpfalz

    Zwei herbe Rückschläge

    Handball: Drittligist TV Hochdorf verliert nicht nur Kellerderby gegen Neuhausen/Filder 30:33, sondern auch Torjäger Christoph Morio

    Von Jochen Willner


    HOCHDORF-ASSENHEIM. Nach der zehnten Niederlage der Spielzeit befindet sich Handball-Drittligist TV Hochdorf in akuter Abstiegsgefahr. Mit 30:33 (15:16) verlor die Mannschaft von Trainer Michael Pfeil nach einer katastrophalen zweiten Hälfte gegen den Tabellennachbarn TSV Neuhausen/Filder. Zudem fällt Christoph Morio lange verletzt aus.Der Abstiegskampf hinterlässt Spuren. Die Nerven liegen blank. Mit einem Sieg wollte der Drittligist sich ein Stück aus der Abstiegszone entfernen, jetzt steckt man mitten im Überlebenskampf. Trotz der nicht erklärlichen Schwächephase nach dem Ausfall von Christoph Morio (33.), der nach einem Zusammenprall mit Felix Klingler verletzt ausscheiden musste – er fällt mit einem Innenbandabriss im rechten Knie bis zum Saisonende aus – und dem 25:32 (55.) Rückstand, hatten die Grün-Weißen in der Schlussphase noch die Chance zum Ausgleich. Die tragische Figur war Steffen Dietz, der beim Stand von 30:33 (58.) mit einem Tempogegenstoß sowie einem freien Wurf von der rechten Außenbahn gescheitert war.Gleiches Pech ereilte auch Kapitän Marco Sliwa in den Schlusssekunden. „Die Mannschaft kommt mit dem Druck offensichtlich nicht klar“, erklärte TVH-Coach Michael Pfeil auch mit Blick auf die Schwächephase, als seine Akteure innerhalb von zehn Minuten mit 19:25 ins Hintertreffen gerieten. Ursache war wieder einmal die desolate Abstimmung im Abwehrverbund. Dabei hatte der Trainer seine Leute akribisch darauf vorbereitet. Dementsprechend wirkte er über den Auftritt seiner Spieler angesäuert.


    „Der Druck ist schon da, wir müssen es aber schaffen, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht von Außen beeinflussen zu lassen“, waren sich Stefan Job und Steffen Dietz einig. Vom drohenden Abstieg wollen beide aber nicht reden. „Wir haben es noch selbst noch in der Hand“, betont Dietz ein wenig ratlos.


    Dennoch fehlten einigen Akteuren die nötige Aggressivität und die Körpersprache zum „kompromisslosen Kampf“. Offensichtlich hat noch nicht auch der letzte Spieler im TVH-Kader begriffen, in welcher prekären Situation man steckt. Dass im Kader eine gewisse Unzufriedenheit herrscht, ist längst kein Geheimnis mehr. Unbegreiflich, dass Spieler wie Benny Hundt und Benny Ritter nicht für Entlastung sorgen konnten. Gerade sie verfügen über ausreichend Erfahrung in der Liga. Erneute glänzte Tim Beutler als „Mister Zuverlässig“. Auch Andy Mauer hat eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist.


    So spielten Sie:


    TV Hochdorf: Doppler, Roell (ab 46.) – Kupijaj (4), Beutler (8), Zimmermann (2) – Morio (3), Dietz (4) – Job – Sliwa (1), Ritter, Mauer (6/1), J. Christmann (1), Lanninger (1), Hundt.


    Spielfilm: 6:3 (11), 8:8 (17.), 12:12 (24.), 13:15 (28.), 15:15 (31.), 16:18 (32.), 17:23 (38.), 22:27 (45.), 25:32 (55.), 30:33 (58.) - Zeitstrafen: 10 – 10 Min. Siebenmeter: 1/1 – 3/3 - Beste Spieler: Beutler - Frey, Schmidl. Kroll - Zuschauer: 180 - Schiedsrichter: Biehler/Discher (Offenburg)

    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.23 Datum: Montag, den 28. Januar 2013

    Quelle: Sükurier


    K.o.-Schlag für HSG Konstanz zehn Sekunden vor dem Abpfiff


    28.01.2013

    Von ULRICH HAAFF

    Ärgerlich: Patrick Glatt (hier gegen Neuhausen/Filder) und die HSG Konstanz unterlagen dem Ligadritten. Bild: Pisa

    Die Handballer der HSG Konstanz verlieren mit ihrem Rumpfkader beim TSB Heilbronn-Horkheim denkbar knapp mit 25:26.

    Handball3. Liga

    TSB Heilbronn-Horkheim

    HSG Konstanz

    26:25 (12:11)

    „Zuerst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu!“ Auch wenn dieses Bonmot dem Fußballer Jürgen Wegmann zugeschrieben wird – treffender lässt sich die Situation der HSG Konstanz im noch jungen Handballjahr 2013 wohl kaum beschreiben. Fehlte den Handballern vor Wochenfrist gegen die TSG Münster das an schlechten Tagen manchmal notwendige Glück, um eine Partie doch noch zu seinen Gunsten zu entscheiden, verpassten sie beim Tabellennachbarn Horkheim eine durchaus verdient erscheinende Punkteteilung und mussten sich 25:26 geschlagen geben.

    „Im Gegensatz zum vergangenen Wochenende machen wir hier ein richtig gutes Spiel, stehen aber am Ende mit ganz leeren Händen da“, sagte Daniel Eblen. Der HSG-Coach versuchte seinem Rumpfkader nach der Niederlage beim zuhause unbesiegten TSB Trost zu spenden: „Das war vom Spielverlauf her die letzten Minuten einfach nur unglücklich!“ Denn mit Ausnahme zweier Schwächephasen nach dem 4:4 (11.) sowie direkt nach Wiederanpfiff, als die Hausherren ihre 12:11-Pausenführung auf 19:13 (39.) ausbauten, lieferten seine Schützlinge dem TSB Heilbronn-Horkheim einen großen Kampf.

    Die Variante, Simon Oesterle von Beginn an auf Linksaußen aufzubieten und dafür die Spielmacherposition im Rückraum durch Gerrit Bartsch und Yannick Schatz doppelt zu besetzen, durchkreuzte offensichtlich das taktische Kalkül von Horkheims Trainer Volker Blumenschein und verschaffte der HSG Konstanz zunächst eine 3:1-Führung (5.), von der bis zum 4:4 (11.) gezehrt werden konnte. Die folgenden aus Sicht der HSG Konstanz erfolglosen sechs Spielminuten, darunter zwei in Unterzahl, nutzten die Gastgeber dann zu einem Drei-Tore-Vorsprung bis kurz vor der Pause, ehe Stefan Bruderhofer und zweimal Sebastian Groh beim 10:10 (27.) wieder für Gleichstand sorgten.

    War es vor der Pause Sebastian Seitner, den die Konstanzer Deckungsreihe nur mit viel Mühe in den Griff bekam, spielte im zweiten Abschnitt der genau wie Seitner sieben Treffer erzielende Markus Schuhmacher den Konstanzer Handballern übel mit, was zur sicher scheinenden 19:13-Führung Horkheims führte. „Da wir die beiden hinten raus einigermaßen im Griff hatten und besser in den Tempogegenstoß gekommen sind, wurde es in der Endphase nochmals eng“, sagte Eblen. Seine Schützlinge zeigten dann eine durch Glanzparaden von Torhüter Patrick Glatt unterstützte Aufholjagd. Zweimal glückte der HSG mit dem 23:24 (57.) und 24:25 (58.) durch Yannick Schatz und Matthias Faißt tatsächlich noch die Führung, ehe Simon Oesterle beim 25:25 (59.) das Schicksal seiner Mannschaftskameraden Schatz und Bartsch teilte: Er blieb von der Strafwurfmarke erfolglos und Horkheim erzielte durch Philipp Kroll zehn Sekunden vor Abpfiff der Partie den 26:25-Siegtreffer.

    HSG Konstanz: Glatt (Tor); Oesterle (1/1), Groh (5), Bartsch (3), Hafner (1/1), Schoch, Faißt (8), Schatz (1), Geßler (3), Bruderhofer (3).

    Quelle: Südkurier

    HSG Konstanz muss zum Verfolgerduell nach Heilbronn
    26.01.2013 Von ULRICH HAAFF
    Daumen hoch: HSG-Trainer Daniel Eblen hofft nach dem Dämpfer gegen Münster auf eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft am Samstag in Heilbronn.
    Schlagwörter Handball
    "3. Liga"
    "HSG Konstanz"


    HSG Konstanz will am Samstag im schweren Auswärtsspiel beim TSB Heilbronn-Horkheim zurück zu alten Tugenden finden
    TSB Heilbronn-Horkheim - HSG Konstanz (Samstag, 20 Uhr). – Unsicheren Boden betritt die HSG Konstanz am Samstagabend in der Horkheimer Stauwehrhalle, nachdem sich beim gastgebenden Tabellenvierten, dem TSB Horkheim, die nächsten Jahre ein Umbruch abzeichnet. Jedenfalls begründete TSB-Trainer Volker Blumenschein seinen Wechsel zum BWOL-Aufstiegskandidaten Oppenweiler damit, Erreichtes nicht nur verwalten zu wollen, sondern durchaus nach neuen Herausforderungen zu suchen. Und nachdem sich darüberhinaus auch Torjäger Schuhmacher im linken Rückraum eine Auszeit vom Handball gönnen möchte, lässt sich natürlich darüber spekulieren, inwieweit das Thema Meisterschaft und Aufstieg bei den Handballern des Turn- und Sängerbundes Heilbronn-Horkheim überhaupt noch ernsthaft präsent ist. Gegen solche Vermutungen spricht allerdings die Verpflichtung von Jugendnationaltorhüter Daniel Rebmann, der von FrischAuf Göppingen nach Heilbronn stößt und beim Bundesligisten ein Doppelspielrecht erhalten soll.

    Dass man auf einen vor eigener Kulisse nicht mehr mit hundertprozentiger Einstellung zu Werke gehenden Gastgeber treffen könnte – dieser Gedanke ist für HSG-Coach Daniel Eblen fern jeglicher Realität. „Allein schon wegen der deutlichen Hinspielniederlage wird der TSB gegen uns absolut motiviert sein; die wollen's wissen, da bin ich mir sicher“, glaubt Eblen an ein heißes Tänzchen, zumal sich seine Akteure beim Start ins neue Jahr doch schwerer taten als erwartet. „Wir waren gegen Münster taktisch, aber zum Teil auch körperlich noch nicht auf dem Level, auf dem wir vor Weihnachten aufgehört haben“, so Eblen, der deshalb in den Übungseinheiten während der Woche verstärkt sein Augenmerk auf höheres Tempo und mehr Bewegung gelegt hatte.

    „Für uns lässt sich schwer abschätzen, was uns taktisch erwartet, nachdem klar ist, dass Simon Flockerzie nicht mit von der Partie sein wird“, sagt Eblen, der mehr auf Flexibilität setzen muss, zumal die zweite Mannschaft, die der Verein langfristig gerne in der Südbadenliga verortet sehen würde, parallel zur Begegnung in Horkheim in Weil antritt. „Da müssen wir schon auch ein bisschen Rücksicht nehmen“, verweist Eblen auf nachhaltige Entwicklungsziele der HSG Konstanz. „Andererseits sind wir dadurch ja fast genauso schwer auszurechnen wie beim Saisonstart, als wir nach der Auftaktniederlage in Östringen und unserem Kantersieg in Münster völlig unerwartet vor eigenem Publikum dieses Wahnsinnsspiel gegen Horkheim herausgehauen haben“, schiebt der Konstanzer Trainer die Favoritenrolle verschmitzt und galant dem Gastgeber zu.

    Quelle: HP Herrenberg

    Auftakt gegen ungeschlagenes Heimteam – SG H2Ku tritt Samstag in Groß-Bieberau an

    Zum ersten Spiel des Jahres 2013 reist die SG H2Ku Herrenberg am Samstag (26.01., 18 Uhr) nach Groß-Bieberau. In der Großsporthalle erwartet die Herrenberger mit der gastgebenden TSG ein ganz harter Brocken, sind die Gastgeber doch in dieser Saison in eigener Halle noch ungeschlagen.


    Es sollte vor Jahresfrist gegen den SV Zweibrücken ein Befreiungsschlag mit gleichzeitigem Überwintern auf einem Nichtabstiegsplatz werden. Doch gegen den starken Aufsteiger reichte es am Ende nur zu einem recht glücklichen Unentschieden. Umso mehr sind im Kampf um den Klassenerhalt nun auch nicht eingeplante Punkte gefordert.


    Den Anfang könnte das Team von Trainer Stephan Christ dabei gleich im ersten Spiel des Jahres 2013 machen. Die Reise führt die Mannschaft dabei am Samstag zur TSG Groß-Bieberau. Im Odenwald sind die Rollen derweil vor Beginn der Partie klar verteilt. Der Gast kommt als Tabellenvierzehnter und ist beim Team aus dem oberen Mittelfeld klarer Außenseiter. Außerdem ist die TSG schon seit letztem Wochenende im Wettkampfbetrieb. Ein beeindruckendes 38:28 in Neuhausen ist als deutliches Ausrufezeichen zu verstehen. Erschwert wird die Aufgabe für die SG- Mannen noch zusätzlich durch die extreme Heimstärke der TSG Groß-Bieberau. In der heimischen Großsporthalle gab das Team von Spielertrainer Florian Bauer bisher mit zwei Remis nur ebenso viele Minuspunkte ab (25:25 gegen Groß-Umstadt, 22:22 gegen Horkheim).


    Unterdessen werden bei der TSG schon jetzt die Weichen für die Zukunft gestellt. Ähnlich wie die SG H2Ku seit dieser Saison verfolgt man auch im Hessischen ab der kommenden Spielzeit die Strategie mit jungen Akteuren aus der Region, die ein gewisses Entwicklungspotential besitzen. So werden die jahrelangen Identifikationsfiguren Dennis und Alexej Rybakov den Verein verlassen. Und auch für Spielertrainer Florian Bauer ist nach der Saison Schluss, zumindest auf dem Parkett. Er wird sich ganz auf seinen Trainerposten konzentrieren können.


    Aber zurück zur Gegenwart. Um in der Fremde bestehen zu können, ist für die Krämer, Hörer und Co. zuerst natürlich das Abrufen der eigenen Leistungsstärke gefragt. Auf die zuletzt oft überzeugende Abwehr dürfte wieder Schwerstarbeit zukommen. Dabei ist höchste Konzentration gefordert, ist doch der Gastgeber dafür bekannt, sein ausgeprägtes Positionsspiel geduldig auszuspielen, bis sich die Chance zum sicheren Torwurf ergibt. Der Ausfall durch die Rückkehr von Patrick Rentschler nach Bietigheim ist dabei schmerzlich, sollte aber von der Mannschaft aufgefangen werden können. Nicht dabei sein wird auch Marcus Granberg, der zwar sowohl in der ersten und auch zweiten Mannschaft trainiert, aber vorerst in der Württembergligamannschaft Wettkampfpraxis sammeln soll.


    Wichtig könnte für das Gelingen einer Überraschung natürlich auch der Glaube an sich selbst, verbunden mit dem Kampf über die vollen sechzig Minuten sein. Im November reiste die Christ-Sieben auch als klarer Außenseiter nach Kirchzell, um am Ende nach einem Rückstand kurz vor dem Ende noch als strahlender Sieger (27:25) die Heimreise anzutreten. Für den Gastgeber gibt es andererseits noch etwas gutzumachen. Die bittere 27:28- Niederlage bei der SG bescherte der TSG Groß-Bieberau seinerzeit im September die ersten Minuspunkte der Saison. Und dies nach einer zwischenzeitlichen Führung mit sieben Toren (14:21). Für Brisanz ist im Vorfeld also reichlich gesorgt.


    Mitfahrgelegenheit im Mannschaftsbus

    Wer die Mannschaft in Groß-Bieberau unterstützen möchte, hat wieder die Gelegenheit, im Mannschaftsbus mitzufahren. Der Bus fährt am Samstag um 13:30 Uhr vom Herrenberger Hallenbad ab. Anmeldungen nimmt Peter Kiener unter kiener.peter@sgh2ku.de Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder unter 07032 24913.

    Quelle: HP Groß Bieberau

    25. Januar 2013 | kaf
    Quelle: Darmstädter Echo
    Offene Rechnung mit Herrenberg
    Handball, Ditte Liga Groß-Bieberau hat schlechte Erinnerungen an das Hinspiel Auch Kapitän Konrad hört auf



    Der Kapitän geht von Bord: Mathias Konrad (am Ball) verlässt die TSG Groß-Bieberau nach sechs Jahren zum Rundenende. Die Trainingsbelastung wird dem Rückraumspieler zu aufwendig. ArchivFoto: Jürgen Pfliegensdörfer
    In der Großsporthalle „Im Wesner“ ist Groß-Bieberau in dieser Saison ungeschlagen (fünf Siege, ein Unentschieden). Das soll sich auch am Samstagabend (18 Uhr) gegen den 14. SG Herrenberg nicht ändern. Der beeindruckende Auftritt letztes Wochenende beim 38:28-Erfolg über den heimstarken TSV Neuhausen bescherte zusätzliches Selbstvertrauen für den Vergleich gegen einen unangenehmen Gegner. „Herrenberg steht mit dem Rücken an der Wand. Dementsprechend werden die auch auftreten“, erwartet Florian Bauer erneut eine harte Begegnung. Das war bisher immer so, wenn beide Mannschaften aufeinandertreffen. Bauer hat mit den Schwaben eine Rechnung offen. Ungern erinnert er sich an das bittere 27:28 beim Drittletzten, als die TSG schon 20:14 führte. „Das wird uns mit Sicherheit nicht noch mal passieren. Wir haben zuletzt auch auswärts eine gewisse Konstanz bestätigt. Da soll es jetzt keine Rückschläge mehr geben.“ Dabei warnt der Aufbauspieler vor dem wurfstarken Rückraum der Gäste um Torjäger Valentin Hörer. Bis auf die verletzten Jan Döll und Bastian Gaydoul stehen alle Spieler zur Verfügung.
    Die Regie des Tabellenfünften um Geschäftsführer Georg Gaydoul arbeitet fleißig an der Zusammenstellung des Kaders für die neue Saison. Bisher wurde der A-Jugendliche Darren Weber (derzeit beim Oberligsten SV Reinheim aktiv) verpflichtet, ebenso erhielt Linkshänder Peter Grimm einen Zwei-Jahres-Vertrag. Vorher soll der Halbrechte dem Bezirksoberligisten TSV Modau noch helfen. Ein höherklassig erfahrener Kreisläufer könnte diese Woche zusagen.
    Neben den Brüdern Dennis und Alexej Rybakow sowie Linkshänder Tobias Seel wird nun mit Mattias Konrad ein weiterer Routinier die TSG Groß-Bieberau verlassen. Der 29 Jahre alte Halblinke aus Nieder-Olm spielte sechs Jahre im Odenwald (Zweite und Dritte Liga). „Es war eine tolle Handball-Zeit, die ich hier in Groß-Bieberau erlebte. Doch ich muss künftig einfach kürzertreten. Ich kann mir die langen Fahrten und das viermalige Training nicht mehr zumuten “, begründete der Kapitän den Abschied zum Saisonende.