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    Quelle: HP Neuhausen / Filder

    Katastrophale zweite Halbzeit - 28:38-Niederlage gegen Groß Bieberau


    Youngster Timo Durst traf dreimal, dennoch verloren die MadDogs deutlich gegen Groß Bieberau.


    Nichts zu holen gab es für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen im Heimspiel gegen die TSG Groß Bieberau. Dabei sah es vor der Minus-Kulisse von 200 Zuschauern bis zur 32. Minute und einer 17:15-Führung alles noch gut aus, aber danach war es als hätte jemand den Stecker gezogen. Die Abwehr stellte ihre Arbeit vollkommen ein und auch der Angriff konnte nicht mehr an das zuvor gezeigte anknüpfen. Groß Bieberau ließ sich nicht zweimal bitten und schaukelte einen ungefährdeten Auswärtssieg nach Hause.

    „Ausschlaggebend war unsere geschlossene Mannschaftsleistung. Neuhausen ist nur mit vier Rückraumspielern angetreten, wir dagegen mit sechs. Schon in der ersten Halbzeit haben wir viel gewechselt und haben das Tempo hochgehalten. Hinzu kam eine gute Torhüterleistung. Nach der hohen Niederlage im vergangenen Jahr hatten wir ein mulmiges Gefühl, deshalb ein großes Kompliment an meine Mannschaft“, zeigte sich Gäste-Spielertrainer Florian Bauer zufrieden mit dem Auftritt seines Teams.

    „Glückwunsch an Florian, der Sieg war verdient. Die erste Halbzeit war von uns noch gut, und wir hatten nicht so große Schwierigkeiten mit der kompakten Abwehr von Groß Bieberau. In der zweiten Halbzeit haben wir es jedoch keine mit keiner Abwehrformation geschafft den Rückraum von Groß Bieberau beim Wurf zu stören. Außerdem haben wir nicht die nötige Aggressivität gefunden, die uns ansonsten zu Hause auszeichnet. Grenzwertig finde ich, dass von höherer Stelle nicht eingegriffen wurde, denn bei diesen Straßenverhältnissen hätte dieses Spiel nicht unbedingt angepfiffen werden müssen. Philipp Frey ist beispielsweise schon um 13 Uhr in Ulm losgefahren und mit 50 Km/h über die Autobahn gefahren“, versuchte TSV-Co-Trainer Markus Locher, der den erkrankten Florian Beck vertrat, die Niederlage zu erklären.

    Zu Beginn lagen die Gäste einmal in Führung, danach legten die MadDogs stets vor und waren beim 5:3 erstmals mit zwei Toren vorne (12.). Allerdings glichen die Hessen nur kurze Zeit später wieder aus. Beim 8:9 (20.) hatte die Turn- und Sportgemeinschaft erstmals wieder die Nase vorne, und baute den Vorsprung zum 11:13 aus (27.). Mit einer Auszeit ordnete Markus Locher die Seinen wieder, was sich in den letzten 133 Sekunden in einem 3:0-Lauf und einer gleichbedeutenden 15:14-Halbzeitführung gipfelte.

    Auch die ersten Aktionen im zweiten Durchgang waren vielversprechend, doch nach dem 17:15 (32.) zog wohl irgendjemand von den Gästen den Stecker bei den Hausherren. Weder in der Abwehr noch im Angriff funktionierte noch etwas. Groß Bieberau ließ sich nicht zweimal bitten und drehte die Partie mit einem 7:0-Lauf vorentscheidend. Auch das zwischenzeitliche Time-Out von Markus Locher nutzte nichts. Auch vier der nächsten fünf Treffer gingen auf das Konto der Hessen und spätestens zu diesem Zeitpunkt, beim 19:26 war die Entscheidung gefallen. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Abwehr und Torwart funktionierte in keinster Weise, denn die TSG-Akteure wurden kaum einmal entscheidend am Torwurf gehindert. Kontinuierlich wuchs der Rückstand, wobei der Angriff trotz vieler Fehlwürfe noch einigermaßen funktionierte. Letztlich sprang eine auch in der Höhe verdiente 28:38-Heimniederlage heraus. Es zeigte sich wieder einmal, dass in der dritthöchsten deutschen Spielklasse nur etwas zu holen ist, wenn über 60 Minuten ans Limit gegangen wird.

    Am kommenden Samstag, 26. Januar, 20 Uhr, zählt für die MadDogs beim Tabellennachbarn TV Hochdorf nur ein Sieg, um aus der Negativspirale herauszukommen, und wieder in etwas ruhigeres Fahrwasser zu kommen.

    TSV Neuhausen – TSG Groß Bieberau 28:38

    TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (3), Fuchs (1), Kroll (2), Klingler (2), Wohlrabe (5/2), Hebisch (2), Schöbinger (1), Flechsenhar (6), Frey (6/3).


    TSG Groß Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel (2), Malik (10/3), Seel (4), Gaydoul, Buschmann (8), Lemke (4), A. Rybakov (1), Konrad (5), Bauer (1), D. Rybakov (2), Arnold (1), Döll.


    Schiedsrichter: Meike/Plinz (Denzlingen/Waldkirch).


    Zuschauer: 200.


    Zeitstrafen: Fuchs, Kroll, Schöbinger; Malik, Seel, A. Rybakov, Konrad, Arnold (2).

    Quelle: HP Nieder Roden

    Bittere Heimniederlage des HSG-Drittliga-Teams
    Favorisierte Horkheimer versenken Baggerseepiraten
    3.Liga Süd: HSG Nieder-Roden – TSB Heilbronn-Horkheim 17:30 (8:12)


    Auch ein gut aufgelegter Marco Rhein konnte die erste Heimniederlage nicht verhindern


    Der Chronist war sprachlos und die viele HSG-Fans ebenfalls. Was das 3.Ligateam der HSG am Samstagabend in heimischer Halle ablieferte war einfach „unterirdisch“ wie es auch HSG-Trainer Alex Hauptmann im Pressegespräch formulierte.

    Von Anfang an dominierte der als Favorit angereiste Tabellenvierte TSB Heilbronn-Horkheim. Die Gäste erzielten ihre Treffer nach Belieben, die einheimische HSG zeigte wenig Gegenwehr. Die ersten 15 Minuten konnten die Baggerseepiraten bei einem 5:6 Rückstand noch einigermaßen mithalten, aber Horkheim erhöhte weiter den Druck und kam bis zur 25. Minute zu einer 6:11 Führung. Allein Torhüter Marco Rhein bewahrte mit tollen Paraden –unter anderem ein Siebenmeter- sein Team vor einem höheren Rückstand.

    In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Kein HSG-Akteur außer den Torleuten erreichte Normalform. Technische Fehler und Fehlwürfe reihten sich aneinander. In der 40. Minute erzielten die Gäste das 12:19 und ab der 44. Minute kam Horkheim mit einem 7-er Lauf zum uneinholbaren 14:28 (52. Min.) Marvin Hoppenstaedt, der in der 50. Minute Marco Rhein im Tor ablöste, zeigte ebenfalls ein paar spektakuläre Paraden, sonst wäre die Heimniederlage der HSG leicht noch höher ausgefallen.

    Was bleibt als Fazit dieses Heimdebakels: schnell abhaken, dieses Spiel aus dem Kopf bekommen und neu angreifen. Daß die Jungs es viel besser können, haben sie in vielen Spielen dieser Punktrunde schon bewiesen.

    Am kommenden Samstag, bei dem Juniorteam des Bundesligisten Balingen, wartet die nächste schwere Aufgabe auf das Hauptmann-Team. Abfahrt im Gigabus ist um 14.45 h.

    HSG-Mannschaft:

    Marco Rhein 1.-50. 13 Paraden, Marvin Hoppenstaedt 50.-60. 5 Paraden; Stefan Seitel 2, Alex Weber, Tim Henkel 2, Sebastian Schulz 1,Christian Schmid 1, Ben Weber 2, Christopher Prinz 3, Björn Christoffel, Michael Weidinger, Timo Kaiser 4, Philipp Keller 2/1, Flo Stenger, Rene Schrod, Philippe Kohlstrung.

    7-m HSG 1/1- TSB 1/0

    2-min. HSG 6. TSB 5

    Spielfilm: 1:3 (4.), 3:4 (10.), 5:8 (18.), 6:11 (25.), 8:12 --- 10:14 (34.), 13:19 (42.), 14:25 (50.) 16:28 (57.) 17:30;

    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz vergibt Sieg in letzter Sekunde


    Patrick Muturi von der HSG Konstanz erzielte gegen den Tabellenletzten TSG Münster zwei Treffer. Zum Sieg reichte es dennoch nicht.

    HSG Konstanz mit Remis gegen Tabellenletzten TSG Münster. Das 30:30 fällt in der Schlusssekunde.

    HSG Konstanz

    TSG Münster

    30:30 (14:12)

    Mit dem Titel „Kaperfahrt an den Bodensee“ hatte der Tabellenletzte der Südstaffel der 3. Liga, die TSG Münster, den Ausblick auf den Rückrundenauftakt bei der HSG Konstanz versehen, der Vorsicht halber aber gleich ein Fragezeichen hinten angestellt. Denn vordergründig sollte es darum gehen, die Demütigung, welche der Aufsteiger im Hinspiel mit der 20:37-Niederlage erfahren hatte, aufzuarbeiten und das Leistungspotenzial beider Mannschaften in eine nicht gleich einen Klassenunterschied bedeutende Relation zu setzen. „Einen Zähler in Konstanz zu holen, wird schon sehr, sehr schwer werden für uns“, versuchte Trainer Thomas Gölzenleuchter die Rolle des Tabellenletzten gegen den Meisterschaftsaspiranten Konstanz als die des Underdogs zu definieren, um genau das unmöglich Scheinende wahr werden zu lassen.

    Denn schnell wurde klar, dass die Gäste vor gut 700 Zuschauern getreu dem Motto agierten „Chancen haben wir eigentlich keine, also nutzen wir sie“ und mit ihren Routiniers im Kader, Vilius Juozaitis und Mihailo Djurdjevic gleich eine erste Duftmarke setzten. Es war wenig überraschend, dass HSG-Coach Daniel Eblen nach dem 4:7 (10.) zur Auszeit bat, die zunächst allerdings wirkungslos zu verpuffen schien. Zwar dauerte es fast vier Minuten bis der nächste Treffer fiel, aber auch der wurde der TSG Münster gutgeschrieben, nachdem Yannick Schatz kurz zuvor frei an Goalie Fabian Lieb gescheitert war.

    „Wir waren heute mit Ausnahme vielleicht von Kai Mittendorf und Patrick Muturi vom Kopf her einfach nicht frisch genug“, sagte Eblen. Er wollte weder der Deckungs- noch der Angriffsleistung seiner Schützlinge ein spezifisches Übergewicht an der Punkteteilung in letzter Sekunde durch den Litauer Juozaitis geben. „Da haben einfach zu oft der letzte Schritt und die letzte Konsequenz gefehlt“, erklärte der HSG-Trainer. Ihm ging wahrscheinlich die Szene der zweiten Hälfte in Erinnerung, als der auf der Spielmacherposition geschickt die Fäden ziehende Jonas Ulshöfer mit einem beherzten Antritt gegen die Wurfhand nicht nur den Konstanzer Mittelblock sowie Patrick Glatt im Konstanzer Gehäuse düpierte, sondern auch noch Gerrit Bartsch mit der dritten Zeitstrafe zum Teamkollegen Schatz auf die Tribüne schickte.

    Der hatte bereits kurz nach Wiederanpfiff nach einem Foul an Juozaitis die Rote Karte gesehen, als wahrscheinlich noch das Gros der Anhänger der HSG glaubte, die Gäste würden zum Ende der Spielzeit hin kräftemäßig nachlassen. Mit dem 24:22 (49.) durch den erfolgreichsten Konstanzer Torschützen Sebastian Groh schien sich auch genau diese Option zu bewahrheiten, doch die Gäste kämpften aufopferungsvoll, glichen erneut zum 25:25 (52.) aus und gaben sich auch nach dem 29:27 (57.), in Überzahl von Rechtsaußen durch Marc Hafner erzielt, nicht geschlagen. Münster nahm nach einer Auszeit den Torhüter vom Feld und brachte den siebten Feldspieler. 29:29 hieß das Resultat der Bemühungen 50 Sekunden vor Abpfiff und als Marc Hafner eine halbe Zeigerumdrehung weiter den an Sebastian Groh verschuldeten Strafwurf verwandelte, schienen die Punkte wenn auch glücklich so doch in trockenen Tüchern. Umso größer das Entsetzen auf der einen und der Jubel auf der anderen Seite, als sich Juozaitis zum finalen Abschluss durchtankte und den Ball an Glatt vorbei ins Gehäuse mogelte.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (1), Bruderhofer (3), Oesterle, Faißt (6), Muturi (2), Gessler (1), Groh (7), Hafner (4/1), Schatz (3/3), Schoch, Meiners, Bartsch (3/2). – Z: 700.

    Ein Sieg von Münster hätt mich ein Wellness-WE gekostet ^^

    was war mit Schatz? mit Bericht oder Ohne??
    ;it wieviuelen Konstanzer Fans können wir nächste Woche rechnen?????

    zu 1) keine Ahnung, ich hab nur ein Münsteraner am Boden gesehen, aber die Schirris waren sich schnell einig für Rot, obwohl Yannick noch keie Strafe intus hatte

    zu 2) Fans, sicher nicht so viel ich und Peter und das war es dann wohl :mad:
    und dann noch die Eltern von Marc Hafner :):):) die sind auch fast überall dabei [Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/smilie/figuren/e050.gif]

    Ich reib mir immer noch die augen ...

    khs, was war los?????


    meine Augen tränen auch noch immer.
    Die HSG ist schlecht ins Spiel gegangen, lief permanent einem Rückstand der groß und stark aufspielenden Münsteraner hinterher und ging erstmals in de 22 minute in Führung.
    Zur Halbzeit 14:12.

    Dann kam es aber knüppeldick.
    Unser Spielmacher und Mittelmann Yannick Schatz bekam nach 30.14 minuten direkt die Rote Karte (zuvor keine 2 minuten Strafe ) und nach 50.05 minuten musste Gerrit Bartsch nach der 3. zwei minuten Strafe aus dem Spiel.
    Die HSG riss sich zusammen und das Spiel blieb sackeng.
    5 secunden vor Schluss gab es noch einen Freiwurf für die Münsteraner und der ging über ein, zwei Ecken an den Innenpfosten und dann leider ins Tor zum verdienten Ausgleich. :mad:

    (Fast) alle sind fit, alle sind heiß - die 3. Bundesliga ist wieder in Konstanz zu sehen! Let's get ready to rumble!

    Außerdem am Schänzle: Liveübertragung des Achtelfinalspiels der deutschen Nationalmannschaft um 15.45 Uhr UND eine große Überraschung beim Spiel der HSG Konstanz um 17.00 Uhr!

    Quelle: HP Zweibrücken

    Zweibrücker Löwen gastieren in Groß-Umstadt!

    Drei Tabellenplätze und vier Punkte liegt der TV Groß-Umstadt in der aktuellen Drittligatabelle vor den Zweibrücker Löwen. Der letztjährige Tabellensechste der dritten Liga Süd belegt also als Zwölfter eben den Tabellenplatz, auf den es auch der Aufsteiger für das Saisonende abgesehen hat. „Das ist für beide Mannschaften ein echtes Vier-Punkte-Spiel“, hat SV-Trainer Stefan Bullacher anlässlich der Abschlussbesprechung seinen Spielern mit auf den Weg gegeben – und geht in dieser Einschätzung mit Groß-Umstadts Trainer Timm Beckmann konform.
    Entsprechend wichtig wäre es für die Zweibrücker Löwen deshalb auch, gerade in Groß-Umstadt Anpfiff ist am Sonntagabend um 18 Uhr, die beiden Punkte zu entführen.
    Bullacher sieht seine Mannschaft dabei durchaus auf Augenhöhe, wenn es ihr gelingen sollte, den stark besetzten Rückraum der Gastgeber einigermaßen zu kontrollieren.
    Mit dem aktuell führenden der Torschützenliste der dritten Liga Süd, Florian See, der im bisherigen Saisonverlauf bereits 133 Tore erzielte, oder auch mit Philipp Becker, dem letztjährigen Saulheimer Oberligaspieler, der sich zur laufenden Saison dem Ex-Zweitligisten angeschlossen hat, verfügen die Groß-Umstädter über zwei außergewöhnliche Halbspieler. Außerdem haben sie vor der Saison den niederländischen Nationalspieler Michiel Lochtenbergh, früher auch für Bayer Dormagen in der ersten Bundesliga aktiv, verpflichtet, der vorwiegend auf Linksaußen aber und im Rückraum zum Einsatz kommt.
    Im Hinspiel gelang es den 64ern, den früheren Zweitligisten mit einer konzentrierten Leistung zu überraschen. Insbesondere die Abwehr verdiente sich da gute Kritiken, zeigte ein vorbildliches Rückzugsverhalten. „Das wird auch am Sonntag wieder nötig sein, denn Groß-Umstadt spielt unheimlich schnell, agiert in der Regel aus einer ganz kurzen Aufbauphase“, charakterisierte Bullacher den Gegner. Im Hinspiel reichte es den 64ern am Ende zu einem knappen 29:27-Heimsieg. Solch ein zwei-Tore-Sieg wäre auch am Sonntag aus Zweibrücker Sicht ein absolutes Wunschergebnis. Nicht mithelfen können dabei allerdings voraussichtlich Benny Zellmer und Marian Müller, die beide an Muskelverletzungen laborieren und deshalb in der zurückliegenden Woche nicht trainieren konnten.
    Die SV-Truppe trifft sich am Sonntagmittag, um dann um 14.15 Uhr in Richtung Hessen aufzubrechen. Für dieses Spiel werden sie dabei in Kleinbussen anreisen.

    Quelle: Darmstädter Echo

    Abstiegskampf beim TV Groß-Umstadt
    Handball, dritte Liga Gegen Aufsteiger TV Zweibrücken sind Punkte Pflicht


    Spielmacher Tegaday Ramos-Nuez ist beim Handball-Drittligisten TV Groß-Umstadt im Abstiegs-Vergleich gegen TV Zweibrücken am Sonntag wieder mit von der Partie.

    Es ist ein Vier-Punkte-Spiel für den TV Groß-Umstadt, wenn am Sonntag (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) der TV Zweibrücken aufläuft. Nach der vermeidbaren 27:28-Niederlage beim TV Hochdorf stecken die Gastgeber wieder mitten im Kampf um den Klassenerhalt in der starken Staffel. Lediglich ein Zähler trennt die Mannschaft von Trainer Tim Beckmann vom ersten Abstiegsrang. Da zählt gegen den Vorletzten nur ein Sieg.
    „Wir haben unter der Woche lange Gespräche geführt und zielgerecht trainiert. Mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen“, glaubt der Sportwissenschaftler, dass die Spieler die Notwendigkeit eines doppelten Punktgewinns verinnerlicht haben. Im Hinspiel war das nicht der Fall. Da verloren die Südhessen leichtfertig 27:29.
    Der Aufsteiger hat ebenfalls den Kader auf Sieg eingestimmt. Die Rheinland-Pfälzer sind unbequem mit einer beweglichen 3-2-1 Abwehr, die auf Tempogegenstöße lauert. Aus dem Positionsspiel im Rückraum ist Zweibrücken beherrschbar. Aufpassen muss Groß-Umstadts Abwehr auf die variantenreichen Tim Burkholder und Kubo Balaz. Trainer Beckmann kann personell aus dem Vollen schöpfen, auch Tegaday Ramos-Nuez ist wieder mit von der Partie.

    Quelle: Darmstädter Echo

    Am Sonntag (17 Uhr, Egelseehalle) will die TSG Groß-Bieberau nach der Winterpause schnell zurück in den Wettkampf-Alltag finden. Sonst kann es nach 28 Tagen ohne Spielpraxis beim heimstarken TSV Neuhausen ein böses Erwachen geben. Vor knapp drei Wochen feierten die Odenwälder einen hart erkämpften 22:21-Erfolg in Großsachsen. Noch schwerer dürfte sich die Aufgabe in Neuhausen gestalten. Der Tabellenzehnte hat mit 14 Zählern vier Punkte weiniger auf dem Konto. Doch zu Hause gab es bei sechs Siegen lediglich ein 25:31 gegen die HSG Balingen II. Normalerweise versucht sich Neuhausen mit einer offensiven 3-2-1-Abwehr. Da bedarf es Spielwitz. Hinten beginnt Spielertrainer Florian Bauer mit einer 6:0-Formation. Neuhausens wurfgewaltiger Torjäger Dominik Eisele (Kreuzbandriss) fehlt. Während bei der TSG Groß-Bieberau die Außen Jan Döll und Bastian Gaydoul länger ausfallen, kehrt Linkshänder Tobias Seel zurück.

    Quelle: HP Neuhausen / Filder

    Heimspiel gegen Groß Bieberau

    Kapitän Markus Fuchs und die MadDogs steben gegen Groß Bieberau den siebten Heimsieg in Folge an.

    Für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen steht am Sonntag, 20. Januar, 17 Uhr, das erste Heimspiel im Jahr 2013 auf dem Programm. Es kommt der Tabellenfünfte TSG Groß Bieberau in die Egelseehalle. In den bisherigen drei Aufeinandertreffen gab es stets klare Heimsiege. Besonders motiviert dürfte TSV-Kapitän Markus Fuchs sein, verletzte er sich doch vor gut einem Jahr schwer und konnte erst zur aktuellen Saison wieder ins Geschehen
    eingreifen. Die TSG stieg in ihrer Geschichte dreimal in die zweite Bundesliga auf und schaffte im Spieljahr 2008/09 mit Platz neun ihr bestes Ergebnis. Im Vorjahr belegte die Truppe von Spielertrainer Florian Bauer Rang neun. In der aktuellen Runde sind die Hessen in der heimischen Großsporthalle noch ungeschlagen und mussten lediglich dem TV Groß-Umstadt und dem TSB Heilbronn-Horkheim einen Punkt mit auf die Heimreise geben. In der Fremde sieht es dagegen anders aus: Drei Ein-Tore-Erfolgen (27:26 in Friedberg, 22:21 in Hochdorf und 22:21 in Großsachsen) stehen sechs teilweise deftige Niederlagen (27:28 in Herrenberg, 25:27 in Balingen, 21:26 in Konstanz, 29:35 in Kronau, 17:30 in Teningen und 15:28 in Münster) gegenüber. Vor allem die beiden Pleiten gegen die Teams aus dem unteren Tabellendrittel waren überraschend, weil hier das Angriffsspiel überhaupt nicht zum laufen kam. Die TSG ist Auswärts dann besonders stark, wenn sie die Heimmannschaft bei einer geringen Trefferquote hält und zu technischen Fehlern zwingt. Erfolgreichster Werfer der Gäste ist mit Abstand Rückraumspieler Michael Malik (99 Tore), gefolgt von seinem Rückraumkollegen Dennis
    Rybakow (47) und Rechtsaußen Jan Döll (43 Saisontreffer). Mit einer konzentrierten Leistung wie in den bisherigen Heimspielen und einem Anknüpfen
    an den Auftritt in Balingen inklusive verbessertem Überzahlspiel sollten die Punkte in der Egelseehalle bleiben.

    Quelle: Badische Zeitung


    Mittwoch, den 16. Januar 2013 um 07:34 Uhr Lars Bargmann


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    Alex Moser verlässt Teningen
    Der 25-jährige Rückraumspieler kehrt zurück zu den "Hüsemer" Wurzeln.

    Obwohl er erst 25 Jahre alt ist, ist Alexander "Alex" Moser längst kein Rohdiamant mehr. Der Rückraumspieler lernte sein Fach beim TuS Oberhausen, stand dann 2007 im Kader des Zweitligisten Willstätt-Ortenau, ging nach dessen Insolvenz für ein Jahr zum Baden-Württemberg-Ligisten TuS Schutterwald, dann zwei Jahre nach Kenzingen, bevor er 2011 zum Drittligisten SG Köndringen-Teningen wechselte. Dort erlebte er eine "enttäuschende Zeit" und wechselt nun mit sofortiger Wirkung zu seinem Heimatverein.

    Am vergangenen Samstag saß Moser bei der Heimpleite der SG gegen Kirchzell nur noch auf der Tribüne. Schon am Montag teilte er dem SG-Chef Markus Keune mit, dass er geht. "Ich habe bei Ole Andersen (SG-Trainer, d. Red.) einfach auf dem Platz keine Chance bekommen, warum, das wurde mir nie richtig gesagt", blickt Moser zurück. "Alex war unzufrieden mit den Einsatzzeiten, das kann ich zwar nachvollziehen, aber der Trainer entscheidet bei uns. Wir waren mit dem menschlichen und sportlichen Engagement von Alex sehr zufrieden und haben ihm keine Steine in den Weg gelegt", kommentierte Keune. Andersen war gestern für die BZ nicht erreichbar.

    An Moser waren mehrere Klubs dran, die Entscheidung für die "Hüsemer" war sicher keine des Geldes, eher eine des Herzens: "Ich verzichte erheblich, aber für mich gab es keine andere Alternative als zu meinem Heimatverein zurückzugehen." Darüber freut sich TuS-Coach Daniel Huser sehr: "Alex kommt von uns und er wird nicht der letzte sein, der zu uns zurückkommt. Für uns ist das eine enorm wichtige Verpflichtung." Moser verstärkt den Südbadenligisten voraussichtlich ab dem 23. Februar, ausgerechnet an dem Tag also, an dem der TuS zum Derby beim TB Kenzingen antritt, der ebenfalls Interesse am Rückraumspieler signalisiert hatte.
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