Quelle: Badische Zeitung
Beute beim Team im Chefsessel?
SG-Handballer vor einer hohen Hürde in Friedberg.
Das Hinspiel zählt zu den schönen Ereignissen in einer ansonsten in dieser Kategorie eher spärlich besetzten Saison für die Drittliga-Handballer der SG Köndringen-Teningen. Gegen den TSV Friedberg gewann die Mannschaft um Coch Ole Andersen mit 29:25. Vier Monate später sitzen die Friedberger im Chefsessel der Liga, die Teninger sind 13. und damit nur einen Rang vom ersten Abstiegsplatz weg.
Chancenverwertung wird die Partie entscheiden
"Die Lage ist mittlerweile schon angespannt, klar, aber Friedberg kommt jetzt genau richtig, wir haben da nichts zu verlieren und wollen uns Selbstbewusstsein für die nächsten Spiele holen", lässt sich Abwehrchef Michael Rascher ins Handballerherz hören. Die Abteilung Defensive ist bei den Sorgenkindern auch gar nicht das Problem, die Ergebnisse zeigen deutlich, dass das in der Abteilung Attacke zu finden ist. Nur das Schlusslicht aus Münster und die SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen, ebenfalls auf einem Abstiegsplatz, treffen noch seltener das Gehäuse. Genau darauf wird es also auch in Friedberg ankommen: Die Chancenverwertung wird diese Partie entscheiden. Es ist ja nicht so, dass die Andersen-Sieben keine Chancen kreieren würde, nur die letzte Konsequenz beim Abschluss, die fehlt nicht nur einem Akteur.
Sa., 20 Uhr: Friedberg – SG Köndringen/Ten.