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    Quelle: HP Balingen

    Balinger Perspektivkader reist zum Topspiel nach Heilbronn-Horkheim

    Gegen Horkheim müssen die "Jungen Wilder" deutlich besser arbeiten als gegen die TSG Münster. Foto: Ingeborg KreherAm Samstag, 15. Dezember, kommt es zu zwei Topspielen in der dritten Liga. Während die HSG Konstanz (3. Tabellenplatz) zu Hause auf Ligaprimus TSV Friedberg trifft, tritt der HBW Balingen-Weilstetten 2 als Tabellenzweiter um 20.00 Uhr beim TSB Heilbronn-Horkheim an. Beim Aufeinandertreffen zwischen dem Balinger Nachwuchsteam und den Gastgeber aus Horkheim kommt es zum Duell der besten Auswärtsmannschaft der Liga (der HBW hat auswärts im bisherigen Saisonverlauf fünf Siege und zwei Unentschieden eingefahren) gegen das beste Heimteam (Horkheim hat alle sieben Heimspiele gewonnen). Die Zuschauer dürfen demnach ein absolutes Spitzenspiel erwarten. Trainer Eckard Nothdurft muss für die Partie am Samstag neben den Langzeitverletzten Marques und Zipf (beide Kreuzband) auf Milan Skvaril verzichten. Der Rückraumakteur verweilt bei der ersten Mannschaft und wird am Samstag in Melsungen auf dem Parkett stehen.

    Hochwertiger und breiter Kader
    Der TSB Heilbronn-Horkheim ist auch diese Saison eine der Topmannschaften der dritten Liga. Nach dem sich die Mannschaft von Trainer Volker Blumenschein in der vergangenen Spielzeit die Vizemeisterschaft sichern konnte, zählt das Team auch in diesem Jahr zu den ganz heißen Kandidaten um den Aufstieg in die zweite Bundesliga. Vor der Saison konnte sich das Team darüber hinaus mit Alexey Prasolov (TSV Schmiden), Markus Epperle (SG H2Ku), Roland Kroll (TSG Söflingen) und vor allem Sebastian Seitner (HV Stuttgarter Kickers) hochklassig verstärken und verfügt somit über einen qualitativ hochwertigen und breiten Kader. Der Favoritenrolle um die Meisterschaft konnte Horkheim im bisherigen Saisonverlauf derweil nur bedingt gerecht werden. Zwar hält sich das Team zu Hause bisher schadlos, musste in der Fremde allerdings bereits neun Punkte abgeben.

    Um den Anschluss an die Spitze der Tabelle zu halten, steht die Mannschaft am Samstag somit unter Zugzwang. Der HBW 2 reist derweil am Samstag als bestes Auswärtsteam zum Gastspiel und wird versuchen der Heimdominanz von Horkheim ein Ende zu setzen. Das dies auch aufgrund der Personalsituation kein einfaches Unterfangen wird, liegt auf der Hand. Das Balinger Perspektivteam muss sich dennoch nicht verstecken und kann nach dem bisherigen Saisonverlauf mit reichlich Selbstbewusstsein in die Begegnung starten, obgleich der Gastgeber als Favorit in die Partie gehen wird.

    Angriffskomplexität reduzieren
    „Horkheim hat eine seit Jahren eingespielte Mannschaft und eine traditionell starke 6:0-Abwehr, die wohl zum Besten gehört, was die Liga zu bieten hat. Ich vermute dennoch, dass wir die Möglichkeit bekommen aus dem Rückraum zu werfen und müssen dann nicht nur werfen, sondern eben auch treffen. Des Weiteren müssen wir versuchen ihre Angriffskomplexität zu reduzieren. Wenn sie über Schumacher, Seitner und Kroll zum Wurf kommen. Wenn sie über Knoll ihre Spielhandlungen ausführen können, wird es für uns wahnsinnig schwer“, so die Worte von A-Lizenzinhaber Eckard Nothdurft, der dem Gegner sein Respekt zollt.

    Das Topspiel der dritten Liga verspricht somit hochklassig zu werden und man darf gespannt sein, ob es Horkheim gelingen wird einen Sieg einzufahren, um nicht bereits jetzt den Abstand zur Tabellenspitze zu groß werden zu lassen. Die „Jungen Wilden“ werden am Samstag in jedem Fall versuchen einem der Aufstiegsaspiranten das Leben so schwer wie irgendwie möglich zu machen.

    Quelle: HP Horkheim

    Tabellenplatz: 4
    Spiele: 14
    Punkte: 19 : 9
    Punktedurchschnitt: 1.4 : 0.6
    Tore: 419 : 373
    Toredurschnitt: 29.9 : 26.6
    gewonnene Spiele: 57.1 %
    höchster Heimsieg: 33 : 23 gegen TSV Neuhausen/F. 1898
    höchster Auswärtssieg: 36 : 28 gegen SG H2Ku Herrenberg
    höchste Heimniederlage:
    höchste Auswärtsniederlage: 21 : 27 gegen HSG Konstanz
    Aktuelle Serie: Zuletzt: 2 Unentschieden
    Seit 7 Spielen nicht mehr verloren

    Quelle: HP Herrenberg

    „Brauchen Sonntag jeden Fan“ – SG H2Ku reist zum Derby nach Neuhausen/Filder

    Mit Respekt, aber auch viel Selbstvertrauen reist die SG H2Ku Herrenberg am Sonntag (16.12., 17 Uhr) zum TSV Neuhausen/Filder. In der Egelseehalle hofft die Sieben von Trainer Stephan Christ dabei auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung der Anhänger aus dem Gäu. Mit einem Sieg könnte die SG immerhin zum Gastgeber aufschließen.


    Es läuft gut bei der SG H2Ku Herrenberg. Das dritte Spiel in Folge ohne Niederlage hat dem Drittligisten den Sprung von den Abstiegsplätzen beschert. Beim Sieg über den starken Aufsteiger TVG Großsachsen (30:27) war wieder einmal die Abwehr das Prunkstück. Die Ballgewinne nutzte der pfeilschnelle Ingo Krämer zudem zu sensationellen 14 Treffern.


    Dass es möglichst bis zum Jahresende so weitergehen möge, dürfte das Ziel der Verantwortlichen aus Herrenberg sein. Dies würde allerdings ein erfolgreiches Abschneiden am kommenden Sonntag einschließen. Der Gastgeber für die SG hat da natürliches einiges einzuwenden. Mit derzeit zwölf Punkten rangiert das Team von den Fildern gerade einmal zwei Punkte vor der SG H2Ku. Brisanz ist neben dem Derbycharakter also schon im Vorfeld gegeben. Mit einer hohen Motivationslage dürfte der TSV das Spiel also angehen, zumal man sich in eigener Halle wahrlich nicht zu verstecken braucht. Nach der Auftaktniederlage gegen Balingen (25:31) gelangen der Mannschaft von Trainer Florian Beck fünf Heimsiege in Serie. Eine Bilanz, die sich durchaus sehen lassen kann.


    Für die nötige Torgefahr sorgt dabei ein sehr ausgeglichenes Team mit hervorragenden Einzelkönnern. Besondere Aufmerksamkeit sollte die SG- Abwehr dabei dem Linksaußen des TSV zuteil werden lassen. Philipp Frey ist in jedem Spiel für mehr als fünf Treffer gut. Zudem besitzt der Tabellenelfte mit Spielmacher Simon Wohlrabe einen sicheren Vollstrecker vom Siebenmeterpunkt. Namen wie das Kreisläuferduo Schöbinger/Fuchs, die Rückraumspieler Tim Zulauf und Dominik Eisele oder auch Rechtsaußen Daniel Hebisch haben zudem einen guten Klang in Liga Drei.


    Trotzdem braucht sich die SG H2Ku Herrenberg in der Egelseehalle nicht zu verstecken. Realistisch betrachtet geht der Gastgeber als leichter Favorit in die Begegnung, aber der Ausgang scheint völlig offen. Interessant wird sein, wie der Gast auf die vom TSV Neuhausen/Filder favorisierten 3:2:1- Abwehrformation reagieren kann. Neben der SG H2Ku spielen nicht übermäßig viele Teams diese Variante. Wichtig wird sein, ob Coach Stephan Christ wieder alle Mann an Bord vermelden kann. Felipe Soteras-Merz hatte sich gegen Großsachsen eine schmerzhafte Augenverletzung zugezogen, die noch keine Prognose für Sonntag zuließ.


    Einen wichtigen Part in den Planungen des Trainerduos nimmt aber auch die Unterstützung von außen ein. Die Heimspiele zuletzt haben gezeigt, wie wichtig die Hilfe der SG- Fans für das Spiel der Herrenberger ist. Und so wird Stephan Christ nicht müde zu betonen, dass am Sonntag jeder Fan, der den Weg nach Neuhausen in die Egelseehalle findet, der Mannschaft weiterhelfen kann. Knapp vierzig Kilometer Entfernung zwischen beiden Spielstätten bedeutet das kürzeste Auswärtsspiel des Jahres. „Wenn nicht jetzt, wann dann“, sollte also der Slogan der reiselustigen Anhänger der SG H2Ku heißen.

    Quelle: HP Neuhausen/Filder

    Heim-Derby gegen Herrenberg


    Youngster Hannes Grundler möchte mit den MadDogs im Derby gegen Herrenberg einen gelungenen Jahresabschluss feiern.

    Nach zwei Auswärtsspielen in Serie steht für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen zum Jahresabschluss endlich wieder ein Heimspiel auf dem Programm. Am Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, gastiert der H2Ku Herrenberg zum Derby in der Egelseehalle. Aktuell liegen die MadDogs zwei Plätze und ebenso viele Punkte vor dem Kontrahenten aus dem Gäu, haben aber auch eine Partie mehr auf dem Konto. Unter dem neuen Trainer Stefan Christ, der Axel Kromer zu Saisonbeginn abgelöst hat, ist die Spielgemeinschaft mit erheblichen Problemen in die Runde gestartet. Aus den ersten zehn Spielen konnten lediglich fünf Punkte geholt werden. Seit drei Spielen ist der ehemalige Zweitligist allerdings ungeschlagen, gegen Konstanz wurden die Punkte geteilt, in Kirchzell 27:25) und gegen Großsachsen (30:27) gab es jeweils Siege. Größte Erfolge sind der Aufstieg in die zweithöchste deutsche Spielklasse in der Runde 2009/10 und Rang 14 im darauffolgenden Jahr. Die Gesamtbilanz in zehn Aufeinandertreffen spricht eine klare Sprache zu Gunsten der SG H2Ku. Drei von fünf Spielen in Neuhausen, sowie alle Heimspiel wurden gewonnen. Allerdings waren die letzten beiden Kräftemessen im Liga-Alltag bis zum Schluss enge Spiele und es war jeweils die Heimmannschaft, die mit einem Tor Unterschied siegte. Für die Mannen von TSV-Trainer Florian Beck zählt im letzten Spiel des Jahres nur ein Sieg, um sich wieder etwas Luft auf die Abstiegsplätze zu verschaffen und mit einem positiven Gefühl in die Weihnachtspause gehen zu können. Deshalb liebe TSV-Fans kommt am Sonntag zahlreich in die Egelseehalle, damit wir das Derby für uns entscheiden können und anschließend mit der Mannschaft eine kleine Weihnachtsfeier halten können.
    Auf geht’s TSV!

    Quelle: HP TSV Friedberg

    Spitzenspiel am Samstag - Friedberg in Konstanz gefordert
    Freitag, den 14. Dezember 2012 um 17:16 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino Am Samstag geht es für die Friedberger Erste nach Konstanz. Ab 20 Uhr haben die Handballer zum Hinrundenabschluss ein echtes Spitzenspiel, wenn sie als Tabellenführer auf den Dritten der Dritten Liga treffen. Dieses Mal fährt leider kein Fanbus nach Konstanz, alle verfügbaren Fahrzeuge waren schon anderweitig im Einsatz. Dies ist umso betrüblicher, als dass in Konstanz regelmäßig über tausend Zuschauer ihr Team anfeuern, im Heimspiel gegen Nieder – Roden waren es sogar über 1200 Fans. Die HSG Konstanz ist mit 4:4 Punkten mäßig in die Saison gestartet. Nach der Niederlage in Balingen – Weilstetten 2 schaffte das Team vom Bodensee jedoch sieben Siege am Stück. Danach gab es ein Remis bei der SG H2Ku Herrenberg und einen souveränen 32:21 Erfolg gegen den TSV Neuhausen/Filder. Seine Tabellenführung verlor Konstanz am vergangenen Wochenende mit der 29:33 Niederlage in Kirchzell. Aktuell steht die HSG auf dem dritten Platz, nur einen Zähler hinter dem TSV Friedberg. Die Herzogstädter haben für das Spitzenspiel den Kader von letzter Woche zur Verfügung, Johannes Luderschmid ist nicht rechtzeitig fit geworden und auch Thomas Wagenpfeil fällt weiter aus. Dafür fährt Panagiotis Erifopoulos mit. Er hatte im letzten Heimspiel gegen Groß – Umstadt sein Comeback gegeben nach einer langen Verletzungspause. Der TSV trifft auf ein eingespieltes Team, das seit Jahren in der Spitzengruppe der Dritten Liga zu finden ist. Von 2001 bis 2004 war Konstanz in der Zweiten Bundesliga aktiv, in der letzten Saison belegte man den vierten Rang in Liga drei. Die 6 – 0 – Abwehr der HSG ist bislang die beste Defensive der Liga, nur 335 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache. Die Herzogstädter stehen in dieser Statistik mit 358 Gegentreffern auf dem dritten Rang. Die eingespielte und sehr geschlossen auftretende Mannschaft vom Bodensee hat in Matthias Faißt, der auf beiden Halbpositionen spielen kann, ihren besten Rückraumschützen. Er war in der letzten Spielzeit der erfolgreichste Feldtorjäger der Dritten Liga. Die Kreisläufer Simon Flockerzie und Sebastian Groh stellen jede Abwehr vor große Herausforderungen. Rechtsaußen Marc Hafner hat bei der TBV Lemgo Bundesligaerfahrung gesammelt. Neuzugänge sind die beiden früheren Bundesligaspieler Gerrit Bartsch und Simon Oesterle. Bartsch, der auf Linksaußen oder Mitte spielt, kam aus Minden, Linksaußen Oesterle, der Neunte der aktuellen Torschützenliste, vom TV Neuhausen/Erms. Trainer Hartmut Mayerhoffer erwartet ein echtes Spitzenspiel: „Konstanz hat in der Hinrunde teilweise überragend gespielt und nicht zu Unrecht fast drei Monate lang nicht verloren. Wenn wir dort bestehen wollen, muss uns ein perfekter Auftritt gelingen. Alle Mann sind an Bord, jeder ist heiß. Wir wollen die Tabellenführung verteidigen, auch wenn wir wissen, dass uns eine riesengroße Herausforderung erwartet vor sicherlich über tausend Zuschauern in Konstanz.“ Domenico Giannino (gia)

    Quelle: HP HSG Konstanz

    Die Sponsorenseite: Ein Interview mit Rothaus
    Von Tanja Adamski

    In loser Folge präsentieren wir hier die finanziellen Unterstützer der HSG. Die Staatsbrauerei Rothaus ist seit vielen Jahren Hauptsponsor der HSG. Mehr über das Verhältnis von HSG und Rothaus hat uns Lothar Bucher, der Gebietsverkaufsleiter von Rothaus, in einem Email-Interview erzählt.

    Frage: Sind Sie persönlich eigentlich ein Handballfan? Oder ein Fan der HSG? Was ist ihr Lieblingsverein (und welcher unter den von Rothaus geförderten)?

    Antwort: Natürlich bin ich Handballfan, hab in der Schulmannschaft gespielt, u.a. gegen die früheren Cracks von Hofweier (haushoch verloren) bei den Südbadischen Meisterschaften. Ich schaue auch die meisten Spiele der Nationalmannschaft. HSG-Fan bin ich später geworden, das gehört sich einfach …
    Lieblingsverein habe ich keinen. Ich mag Sport allgemein, besonders Mannschaftssportarten wie Handball, Fußball, Volleyball, Basketball, hier natürlich besonders die ifm Baskets Konstanz. Toll ist auch der Radsport, besonders Mountainbiken und Skisport. Wir haben auch hier tolle Partner! Ich mag es, dass man das sowohl in der Mannschaft wie auch alleine betreiben kann.

    Rothaus ist seit 1998 Hauptsponsor der HSG, unterstützt aber auch viele andere Vereine in Baden. Welchen Stellenwert hat die HSG in einem möglichen „internen Ranking"? Beobachtet jemand bei Rothaus die sportlichen Erfolge der geförderten Vereine? Kommt da so etwas wie Stolz auf, wenn ein Sponsoring-Partner aufsteigt? Wie kam es z.B., dass die HSG ein Blatt im 2013er Rothaus-Kalender bekommen hat?

    Die HSG war einer unseren ersten Sponsorpartner, seit wir in Rothaus Sportsponsoring betreiben und ist es noch immer… sonst noch Fragen! Natürlich sind wir auf Erfolge stolz, auch wenn es meistens oder immer dann auch mehr Geld kostet. Es zeigt aber die gute Arbeit des Vereins und des Sponsors.
    Deswegen gehört natürlich die HSG auch in den Kalender, es zeigt auch die Wertschätzung dieser Partnerschaft. Tolles Bild übrigens, aber leider kann ich nicht immer nur auf den September mit dem HSG-Bild schauen!

    Sind Sie öfter bei Spielen zu Besuch? Oder jemand anderes von Rothaus? Was gefällt Ihnen besonders gut?

    Dieses Jahr war ich erst bei einem Spiel, werde aber am 15.12. auch da sein. Ich habe natürlich noch andere Verpflichtungen und auch Familie. Unsere Verkaufsleitung hat in Konstanz auch schon Spiele besucht!
    Was mir besonders gut gefällt: Ich kenn den Weg nach Konstanz und in die Halle schon auswendig … Spaß beiseite, es hat hier einfach eine tolle Stimmung und tolle Fans. Inzwischen gibt es auch sehr viele Bekannte, und die Mannschaft und ihr Umfeld allein sind schon beeindruckend.

    Sie waren ja Mitte November bei dem denkwürdigen Spiel im Publikum, als die Halle rappelvoll war und die Stimmung bombig. Können Sie persönlich sich erinnern, wann das letzte Mal so eine Euphorie bei der Konstanzer HSG herrschte?

    Ja, im Jahr des letzten Aufstiegs in die zweite Bundesliga, aber auch schon vorher bei einigen Spielen!

    Sponsoring ist immer ein Geben und Nehmen von zwei Seiten. Was wünschen Sie sich von der HSG grundsätzlich und gibt es einen konkreten Wunsch von Rothaus an die HSG zum 15jährigen Sponsoring-Jubiläum? Eine Rothaus-Party mit der neuen Zapfanlage, die die HSG erst kürzlich von Rothaus bekommen hat?

    Schau mer mal ….. Wir lassen gerade unsere Zäpfle-Party wieder aufleben, vielleicht wird das was!
    Haben Sie eine Theorie, warum die Mannschaft momentan so einen bemerkenswerten Höhenflug zeigt?
    Es passt einfach alles, die langjährige, stetig gute Arbeit zahlt sich nun aus. Es gibt ein gutes, erfahrenes Trainergespann, dem man Zeit gab und die Spieler auch schon aus ihrer Jugend kennen.

    Die Mannschaft ist derzeit souveräner Tabellenführer. Wenn es um den Aufstieg in die zweite Liga ginge, würde das etwas am finanziellen Engagement der Badischen Staatsbrauerei ändern? (Konkret gefragt: Dürfte die HSG auf eine erweiterte Unterstützung hoffen?)

    Hier werden wir uns sehr früh mit den betreffenden Personen der HSG zusammensetzen und wie beim letzten Aufstieg auch sicherlich eine passende Lösung finden.

    Wie lautet die Frage, die ich leider vergessen habe, zu stellen? Und wie Ihre Antwort?
    Glauben sie denn, dass die HSG Konstanz aufsteigt?
    Sieht gut aus!

    Danke und bis zum nächsten Spiel!

    Die Fragen stellte Tanja Adamski. Zurück

    Quelle: HP HSG Konstanz

    HSG Konstanz empfängt TSV Friedberg: Spitzenhandball und Kampf um die Tabellenführung
    Von Andreas Joas
    Am Samstag, 15.12.12 um 20.00 Uhr trifft die HSG Konstanz in der heimischen Schänzle-Sporthalle im absoluten Spitzenspiel auf den TSV Friedberg. Es trifft der Tabellendritte auf den Ersten. Gewinnt die HSG Konstanz, so kann sie bei einem gleichzeitigen Ausrutscher von Balingen/Weilstetten II beim Tabellenvierten in Heilbronn wieder die alleinige Tabellenführung übernehmen. "Der TSV Friedberg hat den mit Abstand besten Kader der Liga, besonders der Rückraum der Herzogstädter sucht sowohl in qualitativer, als auch quantitativer Hinsicht seinesgleichen in der 3. Liga," ist sich der Kreisläufer Sebastian Groh bewusst, welch schwere Aufgabe auf seine Mannschaft am Samstag zukommt und macht deutlich, worin er die Chance auf den Sieg für seine HSG Konstanz sieht: "Ich denke wir werden eine volle Halle haben und die Zuschauer werden uns wie immer nach vorne peitschen. Friedberg hat zwar viele Wechseloptionen, die sie ohne Qualitätsverlust ausspielen können um bis zum Schluss Vollgas geben zu können, aber wir werden richtig heiß auf dieses Spiel sein. Mit unseren fantastischen Zuschauern im Rücken werden wir auch unsere Chance auf den Sieg haben!" Angeschlagen ist weiterhin der Rückraumkanonier auf Konstanzer Seite, Matthias Faisst. Ob er eventuell doch gegen Friedberg eingesetzt werden kann, entscheidet sich erst kurzfristig. Neben kleineren Blessuren bei einigen weiteren Spielern geht die HSG Konstanz voraussichtlich vollzählig und vor allem zuversichtlich in das absolute Spitzenspiel. Und mit zusätzlicher Fan-Unterstützung, denn Simon Geßlers alte Mannschaftskameraden der Fussballmannschaft F.A.L. werden mit ca. 40 stimmgewaltigen Kehlen für mächtig Stimmung sorgen. Friedberg kann kommen, es ist alles angerichtet für ein absolutes Handball-Highlight.
    Andreas Joas

    Quelle: Südkurier


    „Die Stimmung in der Halle wird klasse sein“


    Am Samstag, 20 Uhr, empfangen die Konstanzer Handballer den TSV Friedberg. HSG-Spieler Simon Gessler über das Topspiel und die Unterstützung seiner Fußballkumpels von der SpVgg F.A.L.

    Herr Gessler, Sie waren zu Beginn der Saison verletzt. Wie geht es Ihnen? Sind Sie mittlerweile wieder bei Ihrem vollen Leistungsvermögen angelangt?


    Mir geht es wieder sehr gut, danke der Nachfrage. Am Anfang der Saison hat mich mein rechter Oberschenkel ein bisschen im Stich gelassen. Jetzt ist er aber, dank unseres Physios Marc Götz, wieder voll belastbar. Daher würde ich sagen, bin ich in Sachen Fitness auf der Höhe. Natürlich gibt es immer etwas zu verbessern. Bei mir sind das momentan meine Wurfvarianten und mein Eins-gegen-Eins-Verhalten. Aber alles in allem bin ich recht zufrieden mit dem Verlauf der Saison.


    Die 3. Liga scheint dieses Jahr so ausgeglichen besetzt zu sein wie lange nicht. Wie sehen Sie das?


    Ich würde sagen, dass es noch zu früh ist, um schon festzumachen, dass das Spitzen-Quartett so zusammenbleibt und am Schluss um die Meisterschaft spielt. Es kann noch viel passieren. Dass die Liga in den letzten Jahren stärker geworden ist, sieht man daran, wie eng es jedes Jahr in der Tabelle zugeht.


    Im Jugendbereich haben Sie sowohl Handball als auch Fußball gespielt. Warum haben Sie sich ganz für den Handball entschieden?


    Handball ist ein viel schnelleres Spiel, dazu auf engerem Raum als Fußball, das heißt, man hat viel weniger Zeit, die richtige Entscheidung zu treffen. Zudem finde ich, ist es körperlich um einiges härter, wenn man nicht aufpasst, gibt's ordentlich was auf die Mütze – natürlich meistens im Rahmen des Erlaubten – aber es kann schmerzhaft werden. Wieso ich nicht mehr Fußball spiele, ist eigentlich ganz einfach: Ich war im Handball einfach besser und musste mich dann entscheiden – und es war die richtige Entscheidung.


    Am Samstag im Topspiel gegen Friedberg werden Sie in der Schänzlehalle von Ihrem früheren Verein SpVgg F.A.L. unterstützt. Haben Sie in letzter Zeit auch ein Spiel der Fußballer besucht?


    So zwischen 30 und 40 Leute haben sich bisher, soviel ich weiß, angemeldet. Die Jungs verbinden unsere Spiele immer mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt und seitdem sie einmal hier waren, sind alle heiß auf den Ausflug. Somit wird die Stimmung in der Halle sicher klasse sein. Kontakt habe ich eigentlich immer. Nicht regelmäßig, aber einige Spieler aus dem jetzigen Kader kenne ich schon, seit ich auf der Welt bin. Ich verfolge auch die aktuelle Saison, da die Jungs dieses Jahr in der Verbandsliga spielen, was für unsere Region beziehungsweise diesen Verein etwas Einmaliges ist. Zu einem Spiel hat es mir leider schon lange nicht mehr gereicht, weil unsere Spiele meistens am selben Tag sind – somit ist das zeitlich fast unmöglich.


    Was haben Sie sich für diese Saison noch alles vorgenommen? Was möchten Sie erreichen?


    Zunächst möchte ich verletzungsfrei bleiben. Dann kann es natürlich so, wie es im Moment läuft bei uns in der Mannschaft, mit diesen Ergebnissen, ruhig noch eine Weile so bleiben. Ein genaues Ziel im Hinblick auf die Platzierung habe ich eigentlich noch nicht, da schaue ich mal, wie die Drittliga-Saison noch so verläuft und was am Schluss drin ist, wenn es um die Wurst geht – oder auch nicht.