Samstag 15.12.12 Beginn: 20.00 Uhr
Stauwehrhalle, Nußäckerstraße, 74081 Heilbronn - Horkheim
Beiträge von khs
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Samstag 15.12.12 Beginn: 20.00 Uhr
Sachsenhalle, Brunnengasse 21, 69493 Hirschberg - Großsachsen -
Sonntag 16.12.12 Beginn; 17.00 UHr
Egelsee Sporthalle 1, Rupert-Meyer-Str. 74, 73765 Neuhausen/Filder -
Samstag 15.12.12 Beginn: 20.00 Uhr
Schänzle-Sporthalle, Europastrasse, 78462 Konstanz -
Quelle: HP Heilbronn Horkheim
22:22 − TSB als Remis-Spezialist in der Fremde
Drittligist TSB Horkheim entwickelt sich auswärts langsam zum Remis-Spezialisten. Den Unentschieden bei der SG Köndringen/Teningen (26:26) und dem TV Hochdorf (25:25) ließ die Mannschaft von Volker Blumenschein am Sonntagabend bei der TSG Groß-Bieberau ein 22:22 (14:12) folgen. Und das, obwohl der TSB zwischen der 26. und der 44. Minute in 18 (!) Minuten nur ein Tor erzielen konnte − per Siebenmeter. "Emotional ist es ein Punktverlust, weil wir in der ersten Hälfte besser waren. Auf der anderen Seite können wir am Ende sogar froh sein, einen Punkt zu haben", erklärte Blumenschein nach dem Abpfiff der hart umkämpften Partie.
Hochgeschraubt Schon die bisherige Saisonbilanz, auf die Groß-Bieberau in heimischer Halle verweisen konnte, hatte bereits im Vorfeld vermuten lassen, dass eine hohe Hürde auf den TSB warten würde. Denn der Tabellensechste hatte bis zum gestrigen Gastspiel des Blumenschein-Teams daheim lediglich einen Zähler abgegeben.
Bis zur siebten Minute bekamen die Zuschauer in Groß-Bieberau dann lediglich zwei Treffer zu sehen: Einen für die Gastgeber, einen für die Horkheimer durch einen verwandelten Siebenmeter von Sebastian Seitner. In der Folge fanden die Blumenschein-Schützlinge dann auch in der Offensive besser ins Spiel. Felix Günthner und Jan König brachten den TSB zunächst mit 3:1 (8.) in Führung. Der Vorsprung wurde bis Mitte der ersten Halbzeit dann auf 10:5 in die Höhe geschraubt und bis zur 26. Minute gehalten (14:9). "Bis dahin haben wir super verteidigt − uns aber im Angriff dafür zu wenig belohnt", sagte Blumenschein, der mitansehen musste, wie in der Folge immer mehr Sand ins Getriebe des TSB-Motors rieselte. Bis zum Pausenpfiff brachte sein Team keinen eigenen Torerfolg mehr zustande, kassierte dafür aber noch drei Gegentreffer und ging lediglich mit einem 14:12-Vorsprung in die Kabine.
Bann gebrochen Was kurz vor der Pause begonnen hatte, ging nach dem Wiederanpfiff weiter. Ab der 33. Minute erzielte der TSB elf Minuten kein Tor mehr. Groß-Bieberau kam schnell auf 14:15 heran und ging in der 41. Minute sogar mit 18:15 in Führung. "Da haben wir zu viele Fehler gemacht und die TSG zurück ins Spiel gebracht", sagte Blumenschein. Nach einer Auszeit des TSB brach Felix Günthner endlich den Bann, sorgte in der 44. Minute für den 16:19-Anschluss. Markus Schumacher glich wieder aus (51., 20:20), Felix Knoll und Philipp Kroll brachten den TSB sogar mit 22:21 in Front (54.). Dafür, dass es am Ende bei einem Punkt blieb, war auch eine zweite "Tor-Auszeit" verantwortlich. Diese gönnten sich die Horkheimer dann nämlich bis zum Abpfiff.
TSB: Honisch, Eipperle (Tor) - Weckerle, A. Prasolov, Günthner (3), Maurer (1), Knoll (4/2), P. Kroll (3), Fähnle, Schumacher (4), E. Prasolov, Seitner (6/3), R. Kroll, König (1).
Meiste TSG-Tore:
Siebenmeter: TSG 5/4, TSB 5/5
Zeitstrafen: TSG 4, TSB 2
Schiedsrichter: Peter Hemmer, Simon Meyer -
Quelle: HP Köndringen
SG1 hat nach Heimsieg Anschluss ans Mittelfeld
Das im Vorfeld aufgrund der direkten Tabellennachbarschaft zum Vierpunktespiel ernannte Heimspiel gegen den TV Hochdorf erfüllte die Erwartungen der Teninger vollauf.So konnte man bedingt durch den Heimsieg bei gleichzeitiger Niederlage von Neuhausen bei der TSG Nieder-Roden gleich zwei Plätze gut machen und steht nun auf dem zehnten Tabellenplatz. Trainer Ole Andersen hat im Vorfeld drei Punkte aus den letzten zwei Spielen gefordert, eine Maßgabe die von seinen Mannen zielgenau umgesetzt wurde.
In der wieder nur mäßig besuchten Ludwig-Jahn-Halle entwickelte sich am Samstagabend ein, in der Anfangsphase von Nervosität auf Teninger Seite geprägtem Spiel, sicherer Vorsprung zur Halbzeit mit 15:11. Zunächst gingen die Gäste mit zwei Toren in Führung bis es den Teningern gelang nach viereinhalb Minuten zum 3:3 durch Martin Hirling auszugleichen. In der Folge gelang dem TV Hochdorf in der 22. Minute durch Andreas Mauer der Ausgleich zum 8:8, dies sollte der letzte Gleichstand an diesem Abend bleiben. Näher als drei Tore konnten die Gegner nicht mehr aufschließen, die SG fuhr einen letztlich nie gefährdeten Heimsieg ein. Die Breite des Kaders und die damit verbundenen Möglichkeiten, Spielern Erholungspausen einzuräumen wirkt sich auch positiv auf die Strafzeiten aus. Martin Hirling, mit sieben Toren erfolgreichster Werfer an diesem Abend, und Michael Rascher mussten jeweils einmal unplanmäßig auf der Bank Platz nehmen. Am Anfang der Saison konnte man eine Anhäufung von Zeitstrafen gegen Ende des Spiels beobachten, die nach Ole Andersen hauptsächlich auf mangelnder Konzentration beruhten. Mindestens drei Punkte wurden so in der Vergangenheit verschenkt schätzt der Trainer.
Auf der Bank saß Daniel Warmuth, der nach seiner schweren Verletzung aus dem denkwürdigen Spiel gegen Konstanz wieder voll im Training ist. Der Trainer schonte ihn nach Rücksprache noch und wird ihn aber sicher im nächsten Spiel einsetzen. Auf die Frage warum er noch nicht eingesetzt werden wollte antwortete Daniel Warmuth: „Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl wir könnten dieses Spiel verlieren. Als der Trainer mich fragte wie es aussieht bat ich um Schonung des noch nicht voll erholten Daumens solange wir klar führen.“ Das hat es in dieser Saison auch noch nicht gegeben, volle Bank und Schonung von Leistungsträgern. Der Verein und die Fans dürfen sich berechtigte Hoffnungen machen, den trüben Niederungen der Tabelle vorerst Lebewohl zu sagen. Die Breite und Güte des Kaders lässt sich auch an einem anderen Indikator festmachen. So konnte sich mit Ausnahme des fast nur in der Abwehr eingesetzten Michael Rascher jeder eingesetzte Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Im Tor stand mit dem mittlerweile gewohnt starken Philipp Grangé der Rückhalt für die an diesem Abend schnellfüßige Abwehr.
Am nächsten Samstag tritt die SG um 18.00 Uhr beim Tabellenvorletzten in Zweibrücken an. Zwei Punkte als Ergebnis dieser Dienstreise ins Saarland erscheinen durchaus möglich und würden den Abstand zum gehobenen Mittelfeld weiter verkürzen.
Tore SG: Hirling 7, Sandu 6,Trodler 6/1, Wenning 4, Berchtenbreiter 3, Bing, Ehrler, Kiefer und Zank je 1
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Quelle: HP Groß Bieberau
Heimnimbus gewahrt: 22:22 gegen den Tabellenvierten Heilbronn-Horkheim
Verletztenliste nimmt bedrohliche Formen an
Unter keinen guten Stern stand der Heimauftritt der TSG Groß-Bieberau gegen den Tabellenvierten aus Heilbronn-Horkheim. Spielertrainer Florian Bauer musste neben dem Dauerverletzten Bastian Gaydoul auch auf Kapitän Mathias Konrad verzichten, der sich einen Muskelfaserriss zugezogen hat. Demzufolge erweiterte sich die Verletztenliste auf fünf Spieler. Jan Döll (Fußbruch), Tobias Seel (Handbruch) und Peter Grimm (Kreuzbandriss) komplettieren diese Negativliste.Die TSG kam mit der Empehlung eines Auswärtserfolges in das Heimspiel, doch fand sie speziell im ersten Abschnitt erst in den letzten Minuten zu einem konstruktiven Spiel. Viel zu früh abgeschlossene und schlecht vorbereitete Würfe, ausgelassene Konterchancen ließen die Gäste sogar mit fünf Treffern in Führung gehen. Ein schlechtes Handballspiel, auch die Gäste spielten keinesfalls ansehnlichen Handball, stand zur Halbzeit 14:12 für Heilbronn. Das Match erwärmte die 300 Zuschauer in der kalten Halle keineswegs. In das Verletztenbild passte bestens, dass bis Spielbeginn auch die Heizung ausgefallen war.
Wie so oft, kam die beste Zeit der TSG nach dem Wiederanpriff. Innerhalb von wenigen Minuten kamen die Bauer-Truppe nicht nur heran, sondern führte nach 42. Spielminuten mit 19:15. Michael Malik hatte dreimal vom Siebenmeterpunkt getroffen. Doch die Heilbronner fanden wieder ins Spiel zurück. Nach 51 Minuten stand es 20:20 und die entscheidende Phase der Partie begann. Die TSG-Bank nahm richtigerweise die Auszeit um das eigene Spiel wieder zu ordnen. Fünf Minuten vor Spielende hatte sich das Match wieder gedreht. Die Gäste führten mit 22:21, doch ein Tor von Außen durch Dennis Rybakov sorgte wieder für den Ausgleich. Spannend ging es bis zum Ende zu und es blieb beim 22:22. Beide Teams hatten noch Chancen, das Spiel für sich zu entscheiden. Durch das Unentschieden behält die TSG seine weiße Weste und bleibt bisher daheim ungeschlagen. (pfl)
Aufstellungen:
TSG Groß-Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel 3, Malik 5/4, Gaydoul, Buschmann 5, Lemke, A 3. Rybakov 1, Konrad, Bauer 1, D. Rybakov 1, Arnold 1, Kniejski.
Spielertrainer: Florian Bauer
TSB Heilbronn-Horkheim: Eipperle, Honisch, Weckerle, A. Prasolov, Günthner 3, Maurer 1, Knoll 4/2, Fähnle, Schumacher 4, E. Prasolov, Seitner 6/3, Kroll 3, König 1.
Trainer: Volker Blumenschein
Zuschauer: 300
Zeitstrafen: 4 - 2
Siebenmeter: 5/4 – 5/5
Schiedsrichter: Hemmer/ Meyer__________________________________________
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Quelle: HP Groß Bieberau
Quelle: Darmstädter Echo
Das richtige Gefühl fehlt
Handball, Dritte Liga – Hart erkämpfter Punkt für Groß-Bieberau gegen TSB HorkheimHart am Mann: In der Dritten Handball-Bundesliga trennten sich die TSG Groß-Bieberau und TSB Heilbronn-Horkheim 22:22. Sebastian Seitner (Horkheim) hält hier Michael Malik auf. Foto: Jürgen Pfliegensdörfer
Das vermeintliche Spitzenspiel war letztendlich keins. Zu fahrig präsentierten sich beide Mannschaften in den hart umkämpften 60 Minuten. Überhastete Abschlüsse, technische Fehler und Ballverluste, besonders die erste Halbzeit war von solchen Unzulänglichkeiten geprägt.
Fehler wurden aber auch durch zwei sehr kompromisslose, aggressive 6:0-Awbehrfomationen provoziert. Die TSG tat sich zu Beginn schwer gegen die Gästeabwehr um den guten Torwart Wojciech Honisch. Die oft harmlosen Würfe sorgten nach einer doppelten Unterzahl für einen 5:10-Rückstand nach 16 Minuten. Auch gab es Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Team-Manager Karl-Ludwig Gaydoul forderte lautstark mehr Druck in die Tiefe. Bis in die Schlussphase der ersten Halbzeit versuchten die Südhessen, den Rückstand aufzuholen. Die Mühe wurde belohnt, Tore von Alexander Lemke (3) und später Till Buschmann (5) sorgten für den Anschluss. Auch weil die ambitionierten Schwaben viele Fehler fabrizierten. Zudem scheiterten sie immer wieder am starken TSG-Torsteher Markus Podsendek.
In der zweiten Hälfte erlebten die 300 Zuschauer ein Wechselbad der Gefühle. Erst sahen sie erneut eine starke Phase, ehe der hart erkämpfte Vorsprung am Schluss beinahe nicht gereicht hätte. Nach 37 Minuten hatten die Odenwälder die Partie gedreht, lagen in der 45.Minute sogar mit 19:15 vorne. Die resolute Deckung und fehlende Inspirationen von Horkheims Gestalter Felix Knoll (4/2) ermöglichten diesen Vorsprung. Doch nach dem 20:16 gelang sieben Minuten kein Treffer, die Gastgeber mussten den fehlenden Wechselalternativen Tribut zollen. Besonders der junge Michel Malik (6/3) wollte die Entscheidung erzwingen, das ging oft schief. Horkheim ließ aber ebenfalls alle Vorlagen der TSG ungenutzt, und so trennten sich die beiden Konkurrenten leistungsgerecht Unentschieden.
„Wir haben beinahe über die gesamte Spielzeit nicht das richtige Gefühl entwickelt, wann eine Eins-Eins-Aktion notwendig ist oder ein Laufweg zum Erfolg führt. Daraus resultierten viele falsche Entscheidungen“, analysierte Gaydoul nach dem Schlusspfiff. Das Fehlen von Mathias Konrad, Jan Döll und Tobias Seel hatte das Rumpfteam indes erfolgreich kompensiert. „In punkto Engagement konnten wir tatsächlich noch eine Schippe drauflegen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Spieler. -
Quelle: Darmstädter Echo
Darmstädter Echo vom 10.12.2012:
HANDBALL, DRITTE LIGA.
Mit dem sechsten Sieg in Folge sicherte sich der TSV Friedberg die Tabellenführung, während der TV Groß-Umstadt erstmals in der Saison auf einen Abstiegsplatz rutschte. 15 Minuten hielten die Südhessen mit. Doch nach dem 6:6 sorgten eine Vielzahl technischer Fehler sowie fahrlässige Chancenverwertung schnell für einen hohen Rückstand (6:10).
„Friedberg war keine Übermannschaft, aber wir haben schlecht gespielt und schlecht geworfen. Nur drei bis vier torgefährliche Spieler in einem Drittliga-Kader, da haben wir ein gehöriges Qualitätsproblem“, bilanzierte der enttäuschte Trainer Tim Beckmann.
Wie in vielen Partien zuvor lag die ganze Last des Torewerfens auf der rechten Angriffsseite. Während der Halbrechte Florian See (9/2) im Rückraum gemeinsam mit Außen Kai Kramer 14 Treffer erzielte, gelangen der eigentlich so wichtigen linken Seite lediglich fünf. Gerne hätte sich Beckmann beim Gegner bedient. Deren Halblinker Jonas Link, obwohl nur 1,85 Meter groß, erzielte mit seiner enormen Sprungkraft zehn Tore.
Schon zur Halbzeit war Beckmann bedient, da lag TV Groß-Umstadt hoffnungslos mit 5:10 zurück. Das Bild änderte sich auch nach dem Wechsel nicht. Die Schwaben (Friedberg liegt vor den Toren von Augsburg) legten mächtig los. Die Südhessen hatten, außer weiteren Unzulänglichkeiten wenig entgegenzusetzen.
Harald Feuchtmann-Perez und Jonas Link schraubten das Ergebnis innerhalb von fünf Minuten in die Höhe. Das 12:20 bedeutete das endgültige Aus für die Gäste. Nach 45 Minuten stand es 16:26. „Jetzt wird es wieder richtig eng, auch wenn wir vor Weihnachten noch zwei Heimspiele haben. Einige unserer Akteure haben offenbar immer noch nicht realisiert, in welcher Lage wir uns befinden“, zürnte Beckmann. -
Quelle: HP Friedberg
Erste ist Erster - Nach Sieg gegen Groß - Umstadt nun an der Spitze der Dritten Liga
Sonntag, den 09. Dezember 2012 um 02:58 Uhr | Geschrieben von: Domenico GianninoMit dem sechsten Sieg hintereinander hat sich der TSV Friedberg die Tabellenführung in der Dritten Liga gesichert. Beim 34:25 (15:10) gegen den TV Groß – Umstadt überzeugten die Handballer von Beginn an.
Die Gäste aus Hessen standen vor der Partie in Friedberg gehörig unter Druck: Nach nur drei Siegen und zwei Unentschieden waren sie auf den letzten Nichtabstiegsplatz abgerutscht. Besonders bitter war ihr Heimspiel am letzten Wochenende, als sie gegen Großsachsen eine deutliche Führung noch aus der Hand gaben und mit 29:30 verloren.
Friedberg hingegen hat in den letzten Wochen teilweise begeisternd aufgespielt und lag nur noch einen Zähler hinter dem Ersten aus Konstanz, zu dem die Herzogstädter am nächsten Samstag zum letzten Spiel der Hinrunde reisen. Die Partie begann gut für den TSV. Gegen die Zweimetermänner im gegnerischen Rückraum um Florian See, den mit Abstand besten Torschützen der Dritten Liga, verteidigten sie aufmerksam und aggressiv. Sobald einer der „Langen Kerls“ aus Hessen in Tornähe kam, rückte ein Friedberger Verteidiger aus dem Abwehrverband heraus und machte ihn fest. So konnte Groß – Umstadt seine große Stärke, den wurfgewaltigen Rückraum, nur selten einsetzen.
Friedberg führte rasch mit 2:0, die Gäste kamen nur noch zweimal zum Ausgleich. Nach dem 6:6 allerdings legten die Herzogstädter einen Zwischenspurt hin. Viermal nacheinander konnte die aufmerksame Abwehr einen Ball herausfangen und einen Tempogegenstoß einleiten. Viermal schlug der Ball im Kasten des Gästekeepers ein. Der gegnerische Trainer nahm sofort eine Auszeit. Doch auch nach dieser 17. Minute beherrschte der TSV die Partie.
Groß – Umstadt setzte nun weniger auf die großen und wurfgewaltigen, dafür aber nicht so agilen Angreifer, sondern versuchte mit schnellem Spiel über die Außen eine andere Taktik. Rasch hatte sich der TSV aber auch darauf eingestellt und konnte seine Führung sogar noch ausbauen. Besonders erfreulich war das Comeback von Kreisläufer Panagiotis Erifopoulos. Sein verletzter Daumen war zwar noch bandagiert, aber nach 23 Minuten kam er beim Stand von 13:7 dennoch für ein paar Minuten zum Einsatz. Im zweiten Durchgang gelang ihm sogar ein Treffer.
Bis zur Pause konnte Friedberg seinen Vorsprung halten, auch wenn nicht jeder Wurf ins Tor fand. Dank der starken Abwehrleistung lagen die Hausherren mit 15:10 vorne. Nach dem Seitenwechsel konnten sich die Zuschauer in der vollen TSV – Halle über eine weiter engagiert spielende Mannschaft aus der Herzogstadt freuen. Groß – Umstadt fehlten schlicht die Mittel, um gegen diese aufmerksame und aggressive Abwehr den deutlichen Rückstand aufzuholen.
Spannend war die Angelegenheit nicht mehr, zu deutlich war der Vorsprung des TSV und zu clever spielten die Gastgeber dem sechsten Sieg am Stück entgegen. 20:12 und 23:15 waren die Zwischenstände nach 35 und 40 Minuten. Beim 26:16 in der Mitte des zweiten Durchgangs waren es erstmals zehn Tore Differenz. Viele Zuschauer lugten jetzt immer wieder auf ihre Smartphones, wo sie über den Live – Ticker das parallel laufende Spiel von Konstanz verfolgten. Die Mannschaft vom Bodensee lag in Kirchzell deutlich zurück, so dass ihrem TSV die Tabellenführung winkte. Und genauso sollte es auch kommen.Friedberg, das mit dem zehnfachen Torschützen Jonas Link in der Offensive und mit dem abgeklärten Manuel Vilches – Moreno im Mittelblock seine beiden besten Akteure in einer insgesamt sehr überzeugend auftretetnden Mannschaft hatte, ließ nichts mehr anbrennen.
Das 34:25 (15:10) bedeutete nicht nur den sechsten Sieg am Stück, sondern wegen der 29:33 Niederlage von Konstanz in Kirchzell auch erstmals in dieser Saison die Tabellenführung. Damit wird die Partie in Konstanz, das jetzt einen Zähler hinter den Herzogstädtern liegt, zum Hinrundenabschluss am nächsten Samstag noch wichtiger.
Trainer Hartmut Mayerhoffer lobte sein Team nach dem Erfolg: „Wieder einmal war die Defensive der Grundstein für den Sieg. Wie wir gegen die gefährlichen Angreifer von Groß – Umstadt gearbeitet haben, war klasse. Dafür wurden wir nicht nur mit dem Sieg, sondern auch mit der Tabellenführung belohnt. Diese Auszeichnung für unsere gute Arbeit in den vergangenen Monaten freut uns sehr, ist uns aber auch ein Ansporn, diese weiterhin zu bestätigen.“
Seiler (1. – 47.); v. Petersdorff (47. – 60.); Vilches – Moreno (3); Ilic (1); Erifopoulos (1); Antony (3); Maier – Hasselmann (6); Segmüller; Link (10); Feuchtmann (4); Scholz (4); Behr (2).
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Quelle: _ HP Neuhausen
Keine Punkte in Nieder-Roden - 28:30-Niederlage
Sechs Tore von Linksaußen Philipp Frey reichten nicht zum ersten Auswärtssieg.
Die Auswärtsfahrt ins hessische Nieder-Roden war für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen keine Reise wert. Zwar zeigten die Filderhandballer über 60 Minuten eine ordentliche Leistung und leisteten sich keinen richtigen Durchhänger, allerdings gelang es auch nicht ein einziges Mal in Führung zu gehen. In den ersten zwölf Minuten war Neuhausen dran, danach liefen sie immer einem Rückstand hinterher. Am Sonntag, 16. Dezember, 17 Uhr, steht nun das Derby gegen die H2Ku Herrenberg bevor, in dem ein Sieg eminent wichtig ist.
„Wir haben nicht schlecht gespielt, allerdings haben sich viele kleine Fehler summiert, die uns letztlich das Genick gebrochen haben. Wir hätten dieses Spiel nicht verlieren müssen, haben es in der zweiten Halbzeit aber nicht geschafft näher als auf zwei Treffer heranzukommen. Insgesamt überwiegt trotz der Niederlage das Positive“, so Co-Trainer Markus Locher.
Der Start verlief ausgeglichen, auch wenn die MadDogs bis zur fünften Minute für den ersten Treffer brauchten. Die Hausherren setzten sich anschließend auf 3:1 ab (7.), jedoch schafften die Gäste ebenso schnell den 3:3-Gleichstand (10.). Noch einmal gelang der Ausgleich zum 4:4 (13.), es sollte der letzte bleiben. Danach erspielte sich Nieder-Roden einen Vorsprung mit ein bis zwei Toren, der bis elf Minuten vor der Pause auf drei anwuchs und bis zum Seitenwechsel nicht mehr verkürzt werden konnte.
In den ersten 281 Sekunden der zweiten Halbzeit bauten die Gastgeber den Abstand bis auf fünf Tore aus und hielten ihn sieben Zeigerumdrehungen kontinuierlich. Als sich die Beck-Sieben zweimal auf drei Treffer herangearbeitet hatte, schlugen die Hessen jeweils eiskalt zurück. Dennoch blieb die Hoffnung auf Zählbares bestehen, da der Rückstand zehn Minuten vor Schluss bis auf zwei zusammengeschmolzen war. Nieder-Roden setzte sich wieder auf vier ab, aber der Filder-Express ließ nicht locker und war immer wieder auf zwei dran. Die Mannen von Coach Florian Beck stemmten sich bis zum Schluss gegen die Niederlage, aber auch mit einem siebten Feldspieler sollte es weder mit dem direkten Anschlusstreffer und schon gar nicht mit dem Ausgleich klappen. Letztlich war die Pleite unnötig, denn es wäre sicher mehr drin gewesen.
HSG Nieder-Roden – TSV Neuhausen 30:28
HSG Nieder-Roden: Hoppenstaedt, Rhein, Seitel (2), A. Weber, Henkel (6), Schulz (3), Schmid (7), B. Weber (1), Prinz, Kohlstrung, Christoffel, Weidinger (1), Kaiser (6), Keller (4).
TSV Neuhausen: Herrmann, Durst (3), Fuchs (5), Kroll, Klingler (1), Eisele (4), Wohlrabe (2/2), Grundler, Hebisch (3), Schöbinger (1), Flechsenhar (2), Smarsli, Frey (6/1). -
Quelle: HP Nieder Roden
HSG siegt mit 30:28 in einem kampfbetonten Spiel
3.Liga Süd: HSG Nieder-Roden –TSV Neuhausen/Filder 30:28 (14:11)
Perfektes Wochenende für den stark aufspielenden Tim Henkel: Mit der HSG besiegt er die Maddogs und Eintracht Frankfurt hält Kurs Champions-League
Mit einem weiteren Heimsieg verabschiedeten sich die Herren der HSG Nieder-Roden für das Jahr 2012 von ihrem Publikum. Das gut besuchte Heimspiel der Baggerseepiraten war mal wieder nichts für schwache Nerven. Die HSG war klar die bessere Mannschaft, führte immer wieder mit 4-5 Toren, schaffte es aber nicht, den Gegner aus Neuhausen/Filder auf große Distanz zu halten. Umso euphorischer war die Freude der HSG-Anhänger in der letzten Spielminute, als der überragende Tim Henkel das 30:27 erzielte und so die tolle Heimbilanz der HSG ohne Niederlage in der 3. Liga bestätigte.
Die HSG fand zunächst schwer ins Spiel, was an der robusten, kompakt stehenden Abwehrkette des Gegners lag. Aber auch die HSG-Abwehr überzeugte von Anfang an und in entscheidenden Situationen war wieder einmal Verlaß auf Torhüter Marco Rhein, der einige Hochkaräter entschärfte. In der 15. Minute gelang den Baggerseepiraten eine 5:4 Führung, die in der 19. Minute durch Philipp Keller auf 9:6 ausgebaut wurde. Timo Kaiser gelang mit einem Doppelschlag in der 24.Minute das 12:8 und er war es auch, der mit zwei weiteren Treffern die HSG bis zur 14:11-Halbzeitführung im Spiel hielt.
In der zweiten Hälfte gelang den HSG´lern, die verletzungsbedingt immer noch auf Ben Weber verzichten mussten, ein Dreierlauf zur klaren 17:12 Führung, doch ein größerer Vorsprung wollte einfach nicht gelingen. Ein spektakuläres Tor gelang Philipp Keller in Unterzahl zum 20:15, aber im Anschluß schaffte es Neuhausen, ein Überzahlspiel zu nutzen und auf 22:19 heranzukommen. Jetzt wurde es richtig spannend. Tim Henkel mit einem sehenswerten Kunstwurf und Stefan Seitel verschafften der HSG ein wenig Luft zum 25:21 in der 52. Minute, doch Neuhausen gab sich immer noch nicht geschlagen. Angetrieben von ihren Besten, dem treffsicheren Linksaußen Philipp Frey und Dominik Eisele, schafften sie es immer wieder heranzukommen, versuchten es sogar mit 7 Feldspielern. Doch die jetzt hellwache HSG wuchs über sich hinaus, konnte immer wieder kontern und verbuchte letztendlich verdient die zwei wichtigen Punkte auf der Habenseite. Hervorzuheben sind noch die präzisen Anspiele vom wieder genesenen Kapitän Sebastian Schulz auf Kreisläufer Christian Schmid, dem mit 7 Toren erfolgreichsten HSG-Akteur.Es war letztendlich ein ganz wichtiger Heimsieg für die Hauptmann-Truppe, die nun mit einer positiven Punktebilanz von 15:13 auf dem 7. Tabellenplatz rangiert. Die Baggerseepiraten können am kommenden Samstag ganz entspannt zum Mitaufsteiger nach Großsachsen an die Bergstraße fahren, wo um 20.00 Uhr das letzte Hinrundenspiel stattfindet. Vielleicht gelingt der HSG ja eine kleine Überraschung und sie kommt mit 2 Punkten im Gepäck nach Nieder-Roden zurück. Die Mannschaft hofft natürlich auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans.
Mannschaft: Marco Rhein (15 Paraden), Marvin Hoppenstaedt; Stefan Seitel 2, Alexander Weber, Tim Henkel 6, Sebastian Schulz 3, Christian Schmid 7, Christopher Prinz, Philippe Kohlstrung, Björn Christoffel, Michael Weidinger 2, Timo Kaiser 6, Philipp Keller 4;
Zeitstrafen: HSG 5 / Neuhausen 5/
7-m Strafwurf: HSG 0 Neuhausen 3/3
Spielverlauf: 3:3 (10.), 6:4 (15.), 9:6 (19.), 12:8 (23.), 12:10 (26.), 14:11--- 17:12 (35.), 19:14 (40.), 22:17 (47.), 25:21 (52.), 28:25 (56.), 30:27(59.), 30:28; -
Quelle: HP Kronau
[07.12.12 > SG KÖ - SV 64 Zweibrücken 36:26 (17:13)]
Sieg im letzten Heimspiel 2012
Mit einem souveränen 36:26 (17:13)-Heimsieg gegen den Tabellenvorletzten vom SV 64 Zweibrücken haben die Jung-Löwen am Freitagabend ihren Mittelfeldplatz in der 3.Liga Süd gefestigt. Die Gärtner-Sieben rangiert nach dem letzten Heimspiel des Jahres auf Platz Sieben im Tableau.
Die Gelbhemden, die auf Routinier Andre Bechtold und Torwart Jonas Maier ver-zichten mussten, begannen die Partie sehr konzentriert und führten nach vier Spielminuten bereits mit 4:0. Nach der Auszeit von Zweibrückens Trainer Stefan Bullacher ging der Schwung der Anfangs-phase verloren und die Saarländer konnten die Partie bis zur Pause aus-geglichen gestalten. Zweibrücken kam durch viele Kreuzbewegungen immer wieder zu einfachen Toren und lies sich nicht abschütteln. In der Defensive zeigte der Bundesliga-Nachwuchs in dieser Spiel-phase viel zu wenig Biss, was auch SG-Trainer Gärtner sichtlich verärgerte
Nach dem Wechsel fanden die Gelb-hemden mit zunehmender Spielzeit besser in die Partie. Nach dem zwischen-zeitlichen 21:15 (35.) setzte sich die Gärtner-Sieben Tor um Tor ab. Beim 32:21 in der 49.Spielminute war die Ent-scheidung zu Gunsten der Jung-Löwen dann endgültig gefallen. In der Endphase gab SG-Coach Gärtner den beiden A-Jugendlichen Marco Bitz und Alexander Kubitschek Einsatzzeiten. Am Ende stand ein spielerisch glanzloser, aber völlig verdienter 36:26-Heimsieg zu Buche. „Wir sind der Favoritenrolle gerecht geworden und haben die Punkte geholt. Natürlich haben wir nicht gut gespielt, aber trotzdem den Gegner dominiert. Das ist auch ein Zeichen für Qualität“, zog Gärtner ein sachliches Fazit.
Marco Bitz, Sebastian Ullrich – Kai Rudolf (2), Denni Djozic (9), Patrick Körner (5), Stefan Jochim (3),
Nils Kretschmer (5), Nicolas Herrmann, Michel Abt (3), Kai Dippe (3), Alexander Kubitschek, Gianluca Pauli (1), David Schmidt (5) -
Quelle: HP Münster
Zu viele Chancen liegen lassen
Die Stimmung ist weiterhin unterkühlt: Die TSG Münster kehrte von ihrer winterlichen Tour ins schwäbische Balingen mit einer Niederlage zurück. Allerdings war der Mannschaft um Trainer Thomas Gölzenleuchter schon klar, dass am Sonntagnachmittag nicht nur die Anreise im Schneetreiben beschwerlich werden würde. Sie traf auf den aktuellen Tabellenzweiten der 3. Handball-Liga Süd. Die HBW Balingen-Weilstetten, Perspektiv-Team des Bundesligisten, setzte sich schließlich mit 29:24 durch.
Die Klasse des Gegners wollte Münsters Sportlicher Leiter Thorsten Wolf aber nicht als Grund für den Misserfolg gelten lassen: „Wir sind an uns selbst gescheitert, hier wäre etwas für uns drin gewesen.“ Wolf kritisierte die fehlende Cleverness vor dem gegnerischen Tor. Er zählte insgesamt 28 vergebene Chancen der Gäste, darunter auch mehrere Tempogegenstöße und zwei Siebenmeter. Die schlechte Quote im Abschluss gab den Ausschlag, denn im Spielaufbau und bei der Organisation der Abwehr präsentierte sich die TSG deutlich verbessert.
Nach langer Anreise fand Münster schwer ins Spiel und lag nach zwölf Minuten schon mit 1:5 hinten. Ein Strafwurf von Daniel Will sowie Treffer von Alexander Hein und Vilius Juozaitis brachte die TSG auf 4:5 heran. Jedoch konnten sich die Gastgeber wieder auf 8:5 absetzen, ehe Trainer Gölzenleuchter eine Auszeit nahm (18.). Seinem Team gelang es danach aber nicht mehr, den Abstand zu verkürzen, Balingen baute seinen Vorsprung bis zur Pause auf 14:9 aus.
Nach dem Wechsel hielten zunächst die „Jungen Wilden“ - so nennt der Heimverein seine Mannschaft – die Führung, durch eine Serie von vier Toren in Folge vergrößerte sich der Abstand sogar auf 24:16. Es spricht für die TSG, dass sie nicht aufsteckte und sich wieder bis auf 20:24 herankämpfte (50.). Es wäre in dieser entscheidenden Phase sogar mehr drin gewesen, jedoch wurden die nächsten beiden Tempogegenstöße verworfen. Der gerade genesene HBW-Torjäger Christian Wahl baute den Vorsprung mit seinen Toren sieben und acht wieder auf sechs Treffer aus, danach ließ der Favorit nichts mehr anbrennen.
HBW Balingen/Weilstetten II: Bar, Beutel; Wahl (8/4), Skvaril (5), Remmlinger (3), Stevic (3), Schlaich (3), Julian Thomann (2), Gregor Thomann (2), Brielmeier (2), Thiemann (1), Hildebrand, Hausmann, Hiller.
TSG Münster: Lieb, Biermann; Juozaitis (6), Will (6/2), Friemann (3), Djurdjevic (3), von Rekowski (2), Dobhan (1), Ulshöfer (1), Kunz (1), Hein (1), Bardenheier, Dautermann.
Schiedsrichter: Kusch/Wöhrle (Ohsbach/Gutach).
Zeitstrafen: 4:8.
Siebenmeter: 4/4:4/2.
Relaxen vor dem Endspurt in 2012
Es ist so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Nach beschwerlicher Reise und erneuter Niederlage hat Trainer Thomas Gölzenleuchter seinen Spielern für heute Abend erst einmal ein Relaxing-Programm in der Rhein-Main-Therme verordnet. Danach erwartet der Übungsleiter in Vorbereitung auf die zwei verbliebenen Heimspiele in diesem Jahr 100-prozentigen Einsatz im Training. Nach dem Tiefpunkt in Zweibrücken habe sich sein Team zwar in Balingen gesteigert, vor allem seine Leistungsträger seien aber hinter den Erwartungen zurückgeblieben. „Wir haben es nicht verstanden, den Gegner kontinuierlich unter Druck zu setzen, resümierte Gölzenleuchter, „immer wieder machen es uns leichte Fehler schwer.“ Vieles, so glaubt der frühere Münsterer Zweitliga-Spieler, sei bei seinen Spielern inzwischen zur Kopfsache geworden. „Die Mannschaft muss einfach an sich glauben und an ihre eigenen Stärken denken“, wünscht sich Gölzenleuchter.
Vorweihnachtszeit ist Derbyzeit
Mit zwei prestigeträchtigen Hessen-Derbys verabschiedet sich die TSG Münster in die Winterpause. Zunächst gastiert die TSG Groß-Bieberau am kommenden Samstag, 15. Dezember, zur gewohnten Anwurfzeit (18 Uhr) in der Kelkheimer Eichendorff-Halle. Das Derby gegen den früheren Zweitliga-Konkurrenten findet am letzten Vorrundenspieltag statt. Eine Woche später, am 22. Dezember (19 Uhr) hat die TSG gegen Aufsteiger HSG Nieder-Roden etwas gut zu machen, gegen den es zum Saisonauftakt eine 20:36-Niederlage setzte.
Zunächst werden jedoch die Odenwälder ihre Visitenkarte im Taunus abgeben: Während sich das Gesicht der Münsterer Mannschaft im Vergleich zu den früheren Zweitliga-Duellen komplett verändert hat, setzt Groß-Bieberau immer noch auf erfahrene Recken wie die Brüder Dennis und Alexej Rybakow. Spielertrainer ist der langjährige Abwehrchef Florian Bauer. Groß-Bieberau steht auf einem guten fünften Tabellenplatz, hat jedoch größere Verletzungssorgen. Zuletzt zog sich Kapitän Mathias Konrad einen Muskelfaserriss zu, Hoffnungsträger Jan Döll fällt mit einem gebrochenen Fuß noch länger aus. -
Quelle: HP Balingen
Die „Jungen Wilden“ mit glanzlosem Sieg über den Tabellenletzten
Foto: Ingeborg Kreher
Der HBW Balingen Weilstetten 2 hat sich mit einem 29:24-Sieg über die TSG Münster den zweiten Platz in der dritten Liga Süd erobert. In der heimischen SparkassenArena reichte vor 300 Zuschauern eine durchschnittliche Leistung, um sich am Ende gegen den im bisherigen Saisonverlauf noch sieglosen Vertreter aus Hessen durchzusetzen. Bester Schütze auf Seiten des Balinger Perspektivteams war einmal mehr Christian Wahl, der trotz einer Handverletzung acht Treffer erzielte.
Komfortable Führung zur Halbzeit
„Das Spiel heute fällt unter die Rubrik ‚Hauptsache gewonnen‘. Uns ist allen bewusst, dass das keine besonders gute Leistung von uns war. Nichtsdestotrotz muss man auch solche Spiele erst einmal gewinnen. Wir wissen aber auch, dass die Leistung aus der heutigen Partie nächste Woche in Horkheim auf keinen Fall reichen wird. Um dort was Zählbares mitzunehmen, müssen wir uns deutlich steigern“, so das realistische Fazit von Christian Wahl im Anschluss an die Begegnung.
Von Anfang an nahmen die „Jungen Wilden“ das Heft in die Hand und schafften es durch Tore von Wahl und Schlaich bis zur fünften Minute mit 2:0 in Führung zu gehen. Ohne großen Glanz zu versprühen, schaffte es der Balinger Perspektivkader über eine stabile Abwehr und eine gut aufgelegten Paul Bar im Tor bis zur 17. Minute den Vorsprung auf 8:4 auszubauen. Das Team um Trainer Eckard Nothdurft versäumte es allerdings bereits in dieser Phase die Entscheidung zu suchen und so plätscherte das Spiel vor sich hin und mit einer recht komfortablen Führung von 14:9 wurden die Seiten gewechselt. Beiden Mannschaften war dabei im ersten Spielabschnitt anzumerken, dass der ganz große Biss in dieser Partie fehlte.
Schwache Schlussviertelstunde
Im zweiten Spielabschnitt waren es dann zunächst die Gäste, die den ersten Treffer erzielten. Postwendend kam aber die Antwort der Eyachstädter, die durch Gregor Thomann und Remmlinger auf 16:10 erhöhten. Durch drei Tore in Folge verkürzten aber dann zunächst die Gäste bis zur 35. Minute auf 16:13. Den Gastgebern gelang es dann aber in der Folgezeit über 18:14 bis auf 24:16 in der 45. Minute davonzuziehen. Dem Tabellenstand entsprechend schien sich nun eine einseitige Partie zu entwickeln, doch die hessischen Vertreter kämpften tapfer weiter, während beim HBW 2 in der Schlussviertelstunde nicht mehr viel zusammenlief. Vier Gegentore in Folge ließen die komfortable Führung von 24:16 auf 24:20 zusammenschmelzen. Einem Doppelschlag von Wahl war es zu verdanken, dass die Partie beim Stand von 26:20 in der 53. Minute endgültig entschieden war. Den letzten Treffer auf Seiten des HBW erzielte Mannschaftskapitän Aleksandar Stevic drei Minuten vor Ende, ehe die Gäste mit den beiden letzten Toren Ergebniskosmetik betreiben konnten und den Endstand zum 29:24 markierten.„Das heute war ein schweres Spiel für uns und dementsprechend bin ich nicht unzufrieden mit dem Ergebnis. Mir ist bewusst, dass dies kein gutes Handballspiel von uns war und wir es zu keinem Zeitpunkt geschafft haben eine deutliche Differenz in die Partie zu bringen. Einige meiner Spieler müssen diesbezüglich einfach noch lernen, dass man auch gegen den Tabellenletzten mit derselben Energie in eine Begegnung gehen muss wie beispielsweise gegen den Tabellenführer. Dennoch bleibt festzuhalten, dass wir gewonnen haben und damit bin ich zufrieden.“, so das Resümee von A-Lizenzinhaber Nothdurft nach dem Spiel.
Durch diesen „Pflichtsieg“ hat sich der Balinger Perspektivkader einen Platz in der Tabelle nach vorn geschoben und belegt nun punktgleich hinter dem TSV Friedberg den zweiten Tabellenplatz. Um auf diesem Platz auch zu überwintern, bedarf es am Samstag beim Aufstiegsaspiranten Heilbronn-Horkheim eine deutliche Leistungssteigerung. Auf die Unterstützung beim Topspiel in der Fremde gegen den Tabellenvierten freuen sich die „Jungen Wilden“.
Spielverlauf HBW 2 – TSG Münster:
2:0, 4:1, 6:4, 9:5, 12:7, 14:9 (Halbzeit), 16:10, 18:14, 20:16, 24:16, 25:20, 28:22, 29:24 (Endergebnis)
HBW: Bar (1-60min), Beutel (bei einem 7m), Thomann J. (2), Hildebrand (n.e.), Remmlinger (3), Wahl (8/4), Stevic (3), Skvaril (5), Thiemann (1), Thomann G. (2), Hausmann, Hiller, Schlaich (3), Brielmeier (2)
Siebenmeter: HBW 4/4, TSG Münster 4/2Zeitstrafen: HBW 2, TSG Münster 4
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Quelle: HP Kirchzell
Ein wichtiger Sieg – TVK schlägt Tabellenführer Konstanz
Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 09.12.2012
„Hier regiert der TVK“ hallte es durch die Amorbacher Parzival Halle. Dort, wo in der letzten Woche noch enttäuschte und ratlose Gesichter das Bild bestimmten, gab es dieses Mal ausgelassene Freude. Das gesamte Kirchzeller Handball-Volk feierte am vergangenen Samstag einen 33:29 (17:14)- Heimerfolg über den bisherigen Tabellenführer aus Konstanz.Ein intensives Spiel
Der TVK präsentierte sich von Beginn an sehr aggressiv und aufmerksam. Den Spielern war anzumerken, dass sie nach zwei Niederlagen in Serie mit aller Macht in die Erfolgsspur zurück wollten. Aber auch die HSG Konstanz, die ohne den verletzen Matthias Faißt angetreten war, wollte ihre tolle Serie ausbauen um den Platz an der Sonne weiter zu verteidigen. So entwickelte sich ein gutes, kampfbetontes und intensives Handballspiel, in dem sich beide Teams sehr viel abverlangten. Mit einer recht variabel agierenden 6:0-Abwehrformation sowie geduldig aber druckvoll und effektiv vorgetragenen Angriffen erarbeiteten sich die Odenwälder einige Vorteile und kamen über die Stationen 5:5 (11. Minute), 10:7 (16. Minute) und 15:11 (26. Minute) zu einer verdienten 17:14 Halbzeitführung.Erfolgreicher Start nach der Halbzeit
Mit einem Blitzstart nach der Pause, setzte sich der TVK noch deutlicher vom Gegner ab. Die anfängliche Unterzahlsituation wurde ohne Gegentreffer überstanden, und danach sorgten vier Treffer innerhalb von nur drei Minuten für die 21:14 Führung zur 35. Minute. Johannes Klimmer im Kirchzeller Tor fand immer besser in die Partie und bot seinen leidenschaftlich kämpfenden Vorderleuten mit wichtigen Paraden einen sicheren Rückhalt. Konstanz gab sich aber ob des Rückstandes noch nicht auf und hielt weiter dagegen. Vor allem Stefan Bruderhofer, der am Ende mit acht Treffern erfolgreichste Werfer der Gäste, war nie wirklich unter Kontrolle zu bringen. Über weite Strecken der zweiten Hälfte gelang es dem TVK jedoch, das Team vom Bodensee auf Distanz zu halten. Als es beim 28:24 in der 50. Minute aber nur noch vier Tore Differenz waren, lag der Gedanke an den verspielten Vorsprung der vergangenen Woche recht nahe. Eine leichte Nervosität war in dieser Phase durchaus zu erkennen, aber die Aktionen der Kirchzeller Spieler waren mutiger, entschlossener und daher auch erfolgreicher als im Spiel zuvor. Zudem machte Johannes Klimmer einige Wurfversuche von den Außenpositionen zunichte. So kam Konstanz nie mehr wirklich in Schlagdistanz und dieser enorm wichtige Heimsieg konnte am Ende recht ungefährdet eingefahren werden.Das Fazit
Dieser Erfolg war Balsam für die Seelen. Nach den letzen Wochen bestand doch durchaus die Gefahr, ein wenig in den Tabellenkeller abzurutschen. Diese Gefahr besteht natürlich nach wie vor, denn das Mittelfeld liegt weiterhin sehr eng beieinander. Die zwei Punkte verschaffen aber nun ein wenig Luft und waren vor allem wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen der Spieler. Sie haben sich so präsentiert wie es sich der TVK- Fan wünscht. Sehr kämpferisch und als kompakte Mannschaft. Jeder hat seinen Teil dazu beigetragen, es gibt kein Extralob zu verteilen aber auch niemanden außerordentlich zu kritisieren. Es war eine wirklich geschlossene Teamleistung auf der sich wieder aufbauen lässt.Für den TVK spielten:
Andy Wolff, Johannes Klimmer; Sandro Friedrich, Andi Kunz 3/2, Steffen Kaufmann 5, Tim Klühspies 6, Mario Stark 6, Marius Fuchs 5, Felix Hain 4, Philipp Baier 4, Nico Polixenidis, Foti Erifopoulus. -
Quelle: Südkurier
HSG Konstanz gibt Tabellenführung ab
Seine acht Treffer reichten nicht zum Sieg: Stefan Bruderhofer und die HSG Konstanz verloren in Kirchzell und sind nicht mehr Tabellenerster.
Handball-Regionalligist HSG Konstanz verliert beim TV Kirchzell mit 29:33. In der Deckung der Gäste fehlte die Abstimmung.
Handball3. Liga
TV Kirchzell - HSG Konstanz 33:29 (17:14)
Den Vorzeichen nach stand es fast zu befürchten – im Dreiländereck zwischen Bayern, Hessen und Baden-Württemberg musste die HSG Konstanz beim TV Kirchzell die dritte Niederlage der Saison quittieren. Da der der TSV Friedberg sein Heimspiel gegen Groß-Umstadt souverän gewann, wird die HSG Konstanz kommendes Wochenende als Verfolger den neuen Tabellenführer begrüßen. Nachdem Friedberg im Oktober das Kunststück fertigbrachte, gegen das nach Verlustpunkten gleichauf liegende Balingen-Weilstetten einen knappen 29:28-Vorsprung über die Zeit zu spielen, liegt der TSV im direkten Vergleich vorn.
„Wir haben einfach keine gute Abwehr gespielt und in den entscheidenden Zweikämpfen dann die notwendige Aggressivität vermissen lassen“, sagte HSG-Coach Daniel Eblen. Er äußerte zwar Kritik an der Defensivarbeit seiner Truppe, konnte ihr andererseits aber doch keinen Vorwurf machen, da der Ausfall von Kai Mittendorf nach dem Abschlusstraining gerade im Mittelblock alle Planungen über den Haufen warf. Es fehlte einfach an der notwendigen Abstimmung und Absprache im Deckungsverband, um die Gastgeber, die das Wochenende zuvor gegen Herrenberg in den letzten sieben Minuten einen Vier-Tore-Vorsprung aus den Händen gaben, wirklich ernsthaft zu gefährden. „Kirchzell war schon richtig heiß, da hat man gemerkt, dass sie vom vergangenen Wochenende gegenüber dem Publikum noch etwas gut zu machen hatten“, erklärte Eblen.
Der Konstanzer Trainer musste von der Bank mit ansehen, wie der Gastgeber aus dem unterfränkischen Landkreis Miltenberg mit dem 1:0 (2.) von Linkshänder Steffen Kaufmann die Führung an sich riss und keine Anstalten machte, diese abzugeben. „Gerade im Rückraum hat Kirchzell schon einiges an Qualität zu bieten“, sagte Eblen. Den Konstanzer Handballern gelang es nach den Worten ihres Trainers zwar, die Kreise von Routinier Andreas Kunz einzuengen, dafür hielt sich aber in der Anfangsphase der erst 20-jährige Marius Fuchs am Kreis schadlos und stellte während einer frühen Zeitstrafe gegen Markus Schoch auf 3:1 (6.).
Auch wenn Simon Gessler nochmals der Ausgleich zum 5:5 (11.) gelang und Stefan Bruderhofer als einzig verbliebener Rückraumschütze mit insgesamt acht Treffern der ihm zuteil werdenden Verantwortung gerecht wurde – langsam erarbeiteten sich die Hausherren einen Vorsprung von vier Toren, der letztmalig beim 16:14 (30.) in Gefahr geraten zu drohte. Das kurz vor dem Pausenpfiff durch den Sohn des Ex-Internationalen Kurt Klühspieß in Unterzahl erzielte 17:14 unterstrich das Deckungsproblem, mit welchem sich HSG immer wieder in die Bredouille brachte. „Und dann haben wir den Beginn der zweiten Hälfte auch noch komplett verschlafen“, erklärte Daniel Eblen. Der HSG-Coach ahnte, dass die fast fünf torlosen Minuten bis zum 21:15 durch Marc Hafner (35.) angesichts der personellen Alternativen eine zu große Hypothek darstellen würden, die Partie nochmals zu drehen. „Aber es hat sich bis zum Schlusspfiff niemand hängen lassen!“, lobte der Konstanzer Trainer sein Team für dessen Durchhaltewillen, der nach einem zwischenzeitlichem Rückstand von acht Toren noch eine Ergebniskorrektur zum 33:29-Endstand möglich machte.
Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Oesterle (2), Groh (1), Bartsch (6), Hafner (4), Meiners, Flockerzie (2), Schoch, Schatz (5/4), Geßler (1), Bruderhofer (8).
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Ende in Groß Bieberau
Schade fast hätte es gereicht, aber 1 Punkt ist besser als keiner

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57.09 minute 22:22
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41.10 minute 19:15