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    Quelle: HP Germ. Großsachsen


    Vorbericht von Heiner Mayer aus Weinheimer Nachrichten

    Grosssachsen. Ein weiteres Auswärtsspiel bestreitet der TVG Großsachsen in der 3. Handball-Bundesliga am Samstag um 20 Uhr in Herrenberg. In der dortigen Markweghalle trifft man auf die Spielgemeinschaft SG Haslach/Herrenberg/Kuppingen.

    Beim Blick auf die Tabelle scheint die Aufgabe beim Drittletzten lösbar. Doch sollten sich der TVG davon nicht blenden lassen. Die letzten beiden Ergebnisse der SG lassen aufhorchen. Vor zwei Wochen knöpfte sie beim 25:25 Tabellenführer Konstanz einen Punkt ab. Dem aber nicht genug, am vergangenen Samstag siegte de SG H2Ku beim TV Kirchzell mit 27:25 und holte dort einen zwischenzeitlichen Sechs-Tore-Rückstand auf. Beides also Teams gegen die Großsachsen nicht wirklich gut aussah, das sollte Warnung genug sein.

    Die heimische SG startete, auch bedingt durch etliche Verletzungen, schlecht in die Saison, scheint sich aber mittlerweile gefunden zu haben. Das rettende Ufer ist nah und durch einen Sieg gegen den TVG Großsachsen könnte man die Abstiegsränge verlassen. Einsatz und Wille sind also mehr denn je gefragt, denn beim ehemaligen Zweitligisten geht es in der Markweghalle hoch her. Die Fans stehen wie eine Wand hinter ihrem Team und haben schon so manches Gästeteam völlig aus dem Konzept gebracht.

    Mit Ingo Krämer (67 Tore, LA), Valentin Hörer (59, RL) und Christian Dürner (48, RL, RM) verfügt man über treffsichere Akteure, die ein Spiel auch alleine entscheiden können. Die Abwehr wird also gefordert sein und da passt Trainer Uli Schuppler die Verletzung von Simon Reisig so gar nicht in den Kram. Der vor allem in der Defensive eingesetzte Allrounder, verletzte sein rechtes Handgelenk beim Auswärtssieg in Groß-Umstadt. Da die Röntgenaufnahmen keinen Aufschluss über die Verletzung ergaben, wird in dieser Woche noch eine Kernspintomographie durchgeführt. Nach Thomas Zahn wäre das dann der zweite Ausfall. Doch vergangenen Sonntag in Groß-Umstadt zeigte das Team, dass man auch Verletzungen wichtiger Akteure wegstecken kann, wenn man immer an sich glaubt und nie aufgibt.

    Trainer Uli Schuppler: "Uns erwartet eine Mannschaft die in den letzten beiden Partien kräftig Selbstvertrauen getankt hat. Mit dem begeisterten Publikum im Rücken brauchen wir gegen die offene SG-Deckung viel Geduld und müssen im Positionsangriff die richtigen Entscheidungen treffen. Nur 25 Tore gegen Konstanz und in Kirchzell zu bekommen ist ein klares Zeichen." Ein Sieg wäre die richtige Einstimmung für die beiden letzten beiden Heimspiele vor der Weihnachtspause gegen Nieder-Roden und Groß-Bieberau. hm

    Wer die Jungs unterstützen möchte meldet sich bitte bei Familie Reisig (06201/51951). Abfahrt ist um 15.30 Uhr an der Sachsenhalle und um 16 Uhr am Patrick-Henry-Village in Schwetzingen. Das Spiel bei der SG H2Ku beginnt um 20 Uhr in der Markweghalle Herrenberg.

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    Quelle: HP Herrenberg

    Heißer Tanz gegen bärenstarken Aufsteiger – SG H2Ku empfängt Germania Großsachsen

    Gegen den momentan besten Aufsteiger bestreitet die SG H2Ku Herrenberg am Samstag (8.12., 20 Uhr, Markweghalle) sein nächstes Heimspiel. Der TV Germania Großsachsen reist als Tabellenfünfter nach Herrenberg an und hat die Empfehlung eines Auswärtssieges aus Groß-Umstadt im Gepäck. Trotzdem möchte der Gastgeber auch im dritten Spiel in Serie ungeschlagen bleiben.


    Ausgelassener Jubel herrschte letzten Samstag im Lager der SG H2Ku. Verständlich, hatte die Spielgemeinschaft doch gerade einen eminent wichtigen Auswärtssieg errungen. Beim 27:25 in Kirchzell stach besonders, wie schon gegen Konstanz, die Abwehr heraus. Neben der hervorragenden Defensivarbeit war aber auch die gute körperliche Verfassung unverkennbar, auch eine Folge des Rotationsprinzips von Coach Stephan Christ. Dies ermöglichte es dann auch, zum Ende der Partie eine entscheidende Schippe draufzulegen.


    Die körperliche Belastung wird auch am Samstag wieder enorm hoch sein, wenn der TV Germania Großsachsen das Parkett der Markweghalle betritt. Der Aufsteiger präsentiert sich bisher im Laufe der Saison als bärenstarkes Team, belohnt wird dies mit Rang fünf in der Tabelle. Dabei hat man in Großsachsen, das übrigens mit Leutershausen die Großgemeinde Hirschberg bildet, am Beginn der Saison das Ziel Klassenerhalt ausgegeben. Zum jetzigen Zeitpunkt braucht sich das Team von Trainer und Ex- Nationalspieler Uli Schuppler darüber aber kaum Sorgen zu machen. Besonders beeindruckend stellte sich dabei eine zwischenzeitliche Serie mit sieben Siegen in Folge dar, die eine kurzzeitige Tabellenführung einbrachte.


    Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit stehen beim TV besonders die Außen Sebastian Knierim und Thomas Zahn im Fokus. Beide haben jahrelange Zweitligaerfahrung vorzuweisen. Besondere Aufmerksamkeit dürfte die Abwehr der SG H2Ku aber auf Peter Masica legen müssen. Masica, der alle Rückraumpositionen ausfüllen kann, glänzt als Spielgestalter ebenso wie als Torschütze. Allerdings musste der Aufsteiger zuletzt auf den verletzten Thomas Zahn verzichten, dessen Verlust das Team doch recht empfindlich trifft. Am vergangenen Sonntag gewannen die Männer von der Bergstraße trotzdem in Groß-Umstadt (30:29).


    Nach den beiden Spielen gegen Konstanz und Kirchzell ist allerdings auch im Herrenberger Lager Optimismus angesagt. Die Mannschaft scheint den Schlüssel zum erfolgreichen Spiel gefunden zu haben. Zweimal lediglich 25 Gegentore sind ein deutlicher Fingerzeig, wo der Hebel erfolgreich angesetzt wurde. Die Räder greifen besonders in der Abwehr immer besser ineinander. Hinten ein gewohnt starkes Duo Barthold/Rebmann, stellt die Rückkehr von Simon Geist und Felipe Soteras-Merz, die im Innenblock bzw. auf der vorgezogenen Position agieren, einen großen Gewinn dar. Dies entlastet dann auch die Achse der Routiniers Ingo Krämer, Christian Dürner und Valentin Hörer.


    So dürfte trotz der unterschiedlichen Voraussetzungen, die das Tabellenbild aussagt, der Ausgang des Spiels völlig offen sein. Die SG H2Ku könnte mit einem Sieg den Anschluss zumindest an das untere Mittelfeld schaffen, die Gäste hätten mit einem Erfolg wohl beruhigende Weihnachten vor sich. Für die Zuschauer dürfte sich der Gang in die Markweghalle also wieder lohnen.

    Quelle: Südkurier

    Oberbürgermeister Uli Burchardt beim HSG-Heimspiel
    von Tanja Adamski

    Samstag, 17. November, 20 Uhr. Das Spiel HSG gegen Nieder-Roden steht an, die Halle ist rappelvoll. Vor dem Spiel steht Spitzen-Radrennfahrer Tony Martin den Fragen von Jürgen Rössler Rede und Antwort und gibt bereitwillig Autogramme, danach ist Studi-Party angesagt. Fast 1.300 Zuschauer sind in der Halle, neuer Saison-Rekord. Eine Traumkulisse für einen weiteren prominenten Gast: Der neue Konstanzer Oberbürgermeister Uli Burchardt und seine Partnerin Barbara Ehniss sitzen auf der Tribüne und lassen sich von der begeisterten Atmosphäre anstecken. Sie werden mit einem souveränen 27:22-Sieg der HSG belohnt.

    Nach dem Spiel stand Uli Burchardt uns bei einem Tannenzäpfle für ein kurzes Interview zur Verfügung.

    Herr Burchardt, was ist Ihr Eindruck vom Spiel?

    Die HSG hat sich – soweit ich das verstanden und gesehen habe – am Anfang des Spiels schwer getan mit der offensiven Verteidigungsstrategie von Nieder-Roden. Die standen weit vorne, da mussten unsere Spieler erst mal kämpfen, bevor sie einen Rhythmus gefunden haben.
    Stichwort verstanden – wie viel verstehen Sie denn überhaupt von Handball?
    Zu wenig auf jeden Fall für einen OB von Konstanz mit dieser Spitzenmannschaft. Glücklicherweise hatte ich neben mir mit Emanuel Ionesco, der auch selber bei der HSG spielt, einen Experten sitzen, der hat’s mir erklärt.
    Wie fanden Sie die Stimmung in der Halle?
    Sehr gut, vorbildlich, super Unterstützung. Es ist schon wirklich beeindruckend, wenn da 1.300 Leute sitzen und jeden Angriff buchstäblich mitgehen. Und wenn dann am Schluss alle aufstehen und die Halle tobt, dann erzeugt das direkt eine Gänsehaut.
    Was bedeutet für Sie die HSG in Konstanz?
    Zum einen ein sportliches Aushängeschild für die Stadt. Wir können sehr stolz sein, so eine Spitzenmannschaft zu haben. Und zum anderen leisten die HSG und der Turnverein insgesamt eine vorbildliche Jugendarbeit. Das ist ein extrem wichtiger Beitrag zur Gesellschaft, dafür zolle ich den Sportlern hohen Respekt.
    Warum Sind Sie überhaupt hierhergekommen? Gehört das zum Pflichtprogramm?
    Ich war jetzt zu mehreren Spielen eingeladen und konnte nicht. Heute ist der erste Abend, an dem es ging. Pflichtprogramm ist das nicht, das macht schon wirklich Spaß hier.
    Heute war ja auch noch Tony Martin, der Weltmeister im Einzelzeitfahren da und danach ist noch
    Disco. Konnten Sie den Radrennfahrer kennenlernen und bleiben Sie noch zum Tanzen?
    Den Weltmeister hab ich leider gar nicht gesehen, ich bin erst um 8 nach der Gemeinderatsklausurtagung hergekommen. Und zur Disco bleibe ich nicht mehr, da lass ich die jungen Leute lieber unter sich.
    Das ist schade.
    Ja, aber dafür komm ich hoffentlich mal wieder zu einem Spiel!

    Das ist für die HSG das Wichtigste. Vielen Dank für das Gespräch!

    Tanja Adamski

    Quelle: HP Neuhausen

    Kein zweites Wunder am Bodensee - 21:32-Niederlage in Konstanz

    Rechtsaußen Felix Klingler traf zweimal in Konstanz.

    Anders als im Februar war die Fahrt an den Bodensee für die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen diesmal keine Reise wert. Gegen den neuen Tabellenführer hielt die Sieben von Coach Florian Beck lange gut mit und erst in den letzten zehn Minuten kam ein kompletter Einbruch, weshalb aus einem Sechs-Tore-Rückstand schließlich eine Elf-Tore-Niederlage wurde. Am Samstag, 8. Dezember, 19.30 Uhr, steht gleich das nächste Auswärtsspiel beim siebtplatzierten Aufsteiger HSG Nieder-Roden auf dem Programm.

    „Wir mussten hier nicht unbedingt punkten, das war auch nicht unser Anspruch. Streckenweise haben wir eine sehr gute Vorstellung gezeigt, haben am Limit gespielt und einen deutlichen Rückstand in eine Führung umgewandelt. Als wir in Führung gingen, wollten wir zu viel, sind in überhastete Situationen gegangen und unsere Abwehr hat nicht mehr so energisch zugepackt, wie in den vorherigen Minuten. Dennoch ist die Niederlage trotz der Höhe am Ende kein Beinbruch“, sagte TSV-Coach Florian Beck nach Spielschluss.


    Den Beginn verschliefen die Filderhandballer komplett. Nach sechs Minuten stand es 0:4. Danach besann sich das Team von Trainer Florian Beck jedoch und kam innerhalb von sieben Zeigerumdrehungen auf 5:6 heran. Es folgte die stärkste Phase des TSV, in der ein 5:7-Rückstand in eine 9:7-Führung umgewandelt wurde. Einerseits trug eine Überzahlsituation, andererseits ein gehaltener Siebenmeter dazu bei. Doch so schnell der Vorsprung auch erspielt war, genauso schnell war er wieder dahin und zu einem Zwei-Tore-Rückstand geworden (27.). Bis zur Pause konnte Konstanz den Abstand auf vier Treffer vergrößern.

    Im zweiten Abschnitt konnte die Beck-Sieben nicht an die Phase zwischen der 15. und 23. Minute anknüpfen und geriet immer weiter ins Hintertreffen. Mit einem Timeout versuchte Florian Beck seine Mannen wieder in die Spur zu bringen, und der Abstand konnte wieder verringert werden. Bis zum 20:26 (52.) sah alles noch einigermaßen ordentlich aus, aber was danach folgte, sollte möglichst schnell in Vergessenheit geraten. Während den MadDogs fast neun Minuten kein Tor mehr gelang, netzte die HSG gleich sechsmal in Folge ein und so stand am Ende eine deutlich zu hohe 21:32-Niederlage.



    HSG Konstanz – TSV Neuhausen 32:21

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf, Mittendorf, Oesterle (1), Groh (2), Bartsch (2/1), Hafner (6), Meiners (1), Flockerzie (6), Schoch (1), Schatz (7/3), Geßler (1), Bruderhofer (5).

    TSV Neuhausen: Herrmann, Röpcke, Durst (2), Fuchs (2), Kroll (2), Klingler (2), Eisele (1), Wohlrabe (4/2), Grundler, Zulauf, Hebisch, Schöbinger, Flechsenhar (2), Frey (5).