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    Quelle: Gäubote


    Die Defensive erwartet 60 Minuten Schwerstarbeit

    Handball: Drittligist SG H2Ku Herrenberg tritt am heutigen Samstag beim heimstarken TV Kirchzell an


    ZoomDie SG-Spieler (hier Ingo Krämer im Spiel gegen Friedberg) müssen in der Abwehr richtig zupacken GB-Foto (Archiv): Schmidt

    Der überraschende Punktgewinn am vergangenen Wochenende gegen Konstanz hat dem Drittligisten SG H2Ku Herrenberg neues Selbstvertrauen eingehaucht. Vor dem Duell am heutigen Samstag (19.30 Uhr/Parzival-Halle) beim heimstarken TV Kirchzell tritt Coach Stephan Christ aber auf die
    Euphoriebremse.

    Sven Gruber

    Die Erleichterung im Training nach dem 25:25-Unentschieden gegen die HSG Konstanz war spürbar. "Die Gemütslage bei allen war in der Montagseinheit deutlich entspannter", stellte Trainer Stephan Christ zufrieden fest. "Wir haben gezeigt, dass wir an einem guten Tag konkurrenzfähig sind", erklärte Christ mit Verweis auf das vergangene Wochenende. Er trat aber gleich wieder auf die Euphoriebremse: "Im Grunde haben wir bisher noch nicht viel erreicht und sollten daher gegen Kirchzell schleunigst nachlegen."

    Das allerdings ist beim Blick auf die bisherige Saisonbilanz der Unterfranken kein leichtes Unterfangen: In sechs von sieben Anläufen blieben die Kirchzeller in der heimischen Parzival-Halle unbesiegt. Unter anderem schickten die Unterfranken um Coach Gottfried Kunz den TSV Friedberg mit einer beachtlichen 22:30-Klatsche im Gepäck auf den Nachhauseweg. Gegen den derzeitigen Tabellenführer HBW Balingen-Weilstetten II allerdings wurden die Hausherren selbst mit 21:30 abgewatscht.

    Rückenwind aus dem Konstanz-Spiel

    Die SG fährt mit dem Rückenwind aus dem Spiel gegen Konstanz nach Kirchzell. Die Zielsetzung ist dementsprechend: "Die Mannschaft muss die gleiche Mentalität an den Tag legen und eine hervorragende Abwehr stellen. Dann können wir das Spiel möglichst lange offenhalten und auf etwas Zählbares hoffen." Auf die Abwehr kommt viel Arbeit zu. In den beiden Rückraum-Youngstern Mario Stark und Steffen Kaufmann bekommt es die Gäste-Defensive mit zwei torgefährlichen Rückraumschützen zu tun. Beide wurden im Handballleistungszentrum Großwallstadt ausgebildet - die Nachwuchsakademie des Erstligisten. Auch Kreisläufer Marius Fuchs entspringt dieser Talentschmiede.

    Angeführt wird die relativ junge Truppe von Routinier Andreas Kunz. Der 30-Jährige feierte im April 2008 unter dem damaligen Bundestrainer Heiner Brand sein Debüt im Nationaltrikot. Anfang dieser Woche sorgte Kunz für Schlagzeilen: Laut des "Mannheimer Morgen" ist der erstligaerfahrene Linksaußen als Ersatz für Nationalspieler Uwe Gensheimer (Achillessehnenriss) bei den Rhein-Neckar Löwen im Gespräch. Nicht zuletzt das ist ein Indiz für die Qualität des Kaders: "Kirchzell ist der klare Favorit. Auf unsere Verteidigung wird 60 Minuten Schwerstarbeit zukommen", vermutet Christ. Nur aus einer stabilen Defensive heraus sind die Gäste derzeit in der Lage, sich auch in der Offensive die nötige Sicherheit zu verschaffen. Deshalb hat Christ unter der Woche verstärkt am Zusammenspiel in Kleingruppen arbeiten lassen. Denn er rechnet nicht damit, gegen den TVK einen hohen Rückstand aufholen zu können: "Das können wir zu Hause schaffen. Auswärts aber können wir das nicht umbiegen."

    Tremmel ist mit von der Partie

    Personell hat sich die Lage zumindest auf Rechtsaußen entspannt. Manuel Tremmels Knieverletzung hat sich lediglich als Meniskusquetschung in Verbindung mit muskulären Problemen herausgestellt. Er ist heute mit von der Partie. Hinter dem Einsatz des Kreisläufers Patrick Sattler dagegen steht ein dickes Fragezeichen: Er hatte sich im Spiel gegen Konstanz am vergangenen Wochenende eine Prellung im rechten Knie zugezogen - und konnte aufgrund eines Blutergusses die komplette Woche nicht trainieren. Rückraumspieler Marcus Granberg plagt sich derzeit mit einem Infekt herum. Sein Einsatz ist ebenso ungewiss. "Wir können das aber zurzeit kompensieren", sagt Christ.

    Für ihn wäre zumindest ein Punkt in Kirchzell "genauso grandios" wie das 25:25-Unentschieden gegen Konstanz: "Es ist wichtig, dass wir bis Weihnachten noch Zähler einfahren, um uns nicht abhängen zu lassen." Derzeit rangiert die SG H2Ku mit sechs Pluspunkten auf Rang 14 - dem ersten Abstiegsplatz. Noch aus einem weiteren Grund möchte der Coach nicht leer ausgehen: "Wir könnten uns den Druck für das anstehende Heimspiel am kommenden Wochenende gegen den starken Aufsteiger Großsachsen selbst nehmen."

    Für die Fahrt nach Kirchzell setzt die SG einen Bus ein. Abfahrt ist am heutigen Samstag um 15.15 Uhr am Hallenbad Herrenberg. Anmeldungen nimmt Peter Kiener unter (0 70 32) 2 40 13 oder per E-Mail an kiener.peter@sgh2ku.de entgegen.

    Quelle: HP Kirchzell


    Ein Sieg muss her - Der TVK steht zu Hause gegen die SG H2Ku Herrenberg ein wenig unter Druck


    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 28.11.2012


    Wenn am Samstag um 19.30 Uhr der Anpfiff des nächsten Heimspiels des TV Kirchzell gegen die SG H2Ku Herrenberg ertönt, sind alle Spieler der Odenwälder gefordert. Es wird darum gehen, sich nach der deutlichen Niederlage in Nieder-Roden zu rehabilitieren, zwei wichtige Punkte einzufahren und den eigenen Fans wieder den TVK zu zeigen, den sie sehen wollen.

    Der Blick geht wieder nach vorne
    Obwohl die Unzufriedenheit über die eigene Leistung spürbar an allen nagte, wurde das Kapitel Nieder-Roden mit einer intensiven Videoanalyse zu Beginn der Trainingswoche endgültig abgeschlossen. Der Fokus wurde wieder auf das gerichtet was zählt: Das nächste Spiel. Mit der SG H2Ku Herrenberg gastiert am Samstag eine Mannschaft in der Amorbacher Parzival-Halle, die sich in der laufenden Saison überraschenderweise ein wenig unter Wert verkauft. Das Team von Trainer Stephan Christ hat bislang sechs Punkte auf der Haben- Seite seines Kontos und liegt damit auf dem 14. Tabellenrang, dem ersten Abstiegsplatz. Die bisherigen Ergebnisse sind sehr unterschiedlich und lassen daher keine Prognose zu, wie sich die Mannschaft bei ihrem Gastspiel in Kirchzell präsentieren wird. Es gab unerwartet deutliche Heimniederlagen aber auch schon Siege in der Fremde. Vor allem im letzten Heimspiel gegen Tabellenführer Konstanz hat Herrenberg gezeigt wozu sie in der Lage sind. Nach einem hohen Rückstand drehten sie in der zweiten Halbzeit auf und knöpften dem Favoriten vom Bodensee am Ende noch einen wichtigen Zähler ab. Man sollte also gewarnt sein.

    Konzentration auf das eigene Spiel
    Der TVK ist aber gut beraten, sich mehr auf das eigene Spiel zu konzentrieren anstatt zu versuchen dessen Verlauf zu prognostizieren. Denn die Partie gegen die Schwaben ist unheimlich wichtig und ein Sieg fast schon Pflicht. Nicht deshalb, weil man aufgrund der Tabellensituation vielleicht glauben könnte, dass es ein leichterer Gegner wäre, denn Herrenberg ist alles andere als das. Vielmehr weil es ein Heimspiel ist und die Begegnungen vor eigenem Publikum unbedingt gewonnen werden müssen, wenn man in dieser Liga mitspielen will. Darüber hinaus zeigt die Vergangenheit, dass die recht junge Kirchzeller Mannschaft nach eigenen Misserfolgen und weniger guten Leistungen sehr schnell neue Erfolgserlebnisse braucht um wieder zu bekannter Stärke und Selbstvertrauen zu finden. Doch dazu muss sie was tun. Sie muss wieder bereit sein gemeinsam um jedes Tor zu kämpfen. Nur so kann der TVK erfolgreich sein.

    Anwurf der Partie ist am Samstag den 01.12.2012 um 19.30 Uhr in der Parzival-Halle in Amorbach

    Zuletzt geändert am: 28.11.2012 um 20:49
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    Quelle: HP Friedberg


    Erste mit Heimspiel gegen Nieder - Roden - Duell gegen starken Aufsteiger

    Freitag, den 30. November 2012 um 15:04 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Die Friedberger Erste geht am Samstag in das drittletzte Spiel in diesem Jahr. Dabei empfängt sie ab 20 Uhr die HSG Nieder – Roden, einen starken Aufsteiger.

    Nieder – Roden ist ein Stadtteil von Rodgau in Hessen. Vor zwei Jahren stieg die HSG in die Regionalliga Ost auf, musste aber im Zuge der Ligen – Umstrukturierungen gleich wieder absteigen. Nieder – Roden ließ sich davon nicht entmutigen und schaffte erneut den Sprung in die höhere Klasse, diesmal nur mit drei Minuspunkten.

    Die Hessen sind kein typischer Aufsteiger, sondern bewegen sich mit viel Erfolg durch die Liga. Momentan stehen sie auf dem siebten Platz, in den letzten vier Spielen haben sie nur in Konstanz verloren. Aber das 35:27 in Hochdorf und der 31:25 Erfolg im Derby gegen Kirchzell waren deutliche Ausrufezeichen.

    Die HSG hat mit dem Linkshänder Timo Kaiser, der bislang 67 – mal erfolgreich war,den drittbesten Torschützen der Liga in ihren Reihen. Tim Henkel, der auf Rechtsaußen spielt, war beim Bergischen HC ein Mannschaftskamerad von Friedbergs Jan – Marco Behr. Ihr Kapitän Sebastian Schulz spielt auf Halb links und war früher mit der HSG FrankfurtRheinMain in der Zweiten Liga aktiv. Ihr Neuzugang Ben Weber am Kreis ist finnischer Nationalspieler.

    Friedberg trifft zum ersten Mal in einem Punktspiel auf Nieder – Roden. Aber in den Traingslagern in Großwallstadt vor drei und vor zwei Jahren hat der TSV schon gegen die Hessen gespielt. Bei den Herzogstädtern ist nur der Einsatz von Linksaußen Andreas Knoll fraglich, er hat wieder Probleme mit seinem verletzten Fuß. Ansonsten ist der Kader identisch mit dem von letzter Woche.

    Friedbergs Trainer Hartmut Mayerhoffer sieht sein Team für das Duell gegen einen starken Aufsteiger gut gerüstet: „Natürlich wollen wir unsere Serie von zuletzt vier gewonnenen Spielen ausbauen, aber wir wissen, dass das sehr schwer werden wird. Nieder – Roden hat einen tollen Saisonverkauf, die Mannschaft kann befreit und ohne Druck aufspielen. Wir müssen uns auf unsere Stärken fokussieren und dem Gegner mit Einsatz und Leidenschaft unser Spiel aufdrücken wollen.“

    Am Samstag sammelt der TSV Friedberg für die Radio – Fantasy – Aktion HiTS`4´KiDS. Für 500 Euro bekommt der Verein eine Stunde im Programm.

    Domenico Giannino (gia)

    Quele: Darmstädter Echo

    30. November 2012 | kaf
    Quelle: Darmstädter Echo
    Punktet Groß-Bieberau beim TV Hochdorf?
    Handball, dritte Liga – TV Germania Großsachsen ein harter Brocken


    Frei zum Wurf kommt hier Alexej Rybakow von der TSG Groß-Bieberau. Der Handball-Drittligist, der gegen Zweibrücken zuletzt einen 34:27-Heimsieg feierte, will am Samstag beim TV Hochdorf endlich seine Auswärtsschwäche ablegen. Foto: Jürgen Pfliegendörfer

    Will die TSG Groß-Bieberau ihr ehrgeiziges Ziel, ein Platz unter den besten Fünf, noch erreichen, braucht es endlich auch Erfolge in der Fremde. Beim TV Hochdorf (Samstag, 20 Uhr, Sportzentrum Hochdorf) lieferten sich die Südhessen schon zu Regionalliga-Zeiten heiße Duelle, der Kader der Pfälzer hat sich seit dieser Zeit nicht wesentlich verändert. Nach wie vor sind Tim Beutler, Marco Sliwa oder Christoph Morio tragende Säulen. Der Tabellenelfte (11:13 Punkte), in eigener Halle hochmotiviert, will sich weiter aus der Abstiegszone werfen.
    Groß-Bieberau muss sein Engagement deutlich steigern, bisher gelang dem Tabellensechsten auswärts nur ein Sieg bei fünf Niederlagen. „Wir brauchen endlich das gleiche Engagement wie zu Hause, daran arbeiten wir ständig. Mit einem guten Auftritt wollen wir Selbstvertrauen für das Heimspiel gegen Horkheim tanken“, sagt Florian Bauer. Allerdings plagen den Spielertrainer Verletzungssorgen. Jan Döll knickte im Training um, nun fehlen die Rechtsaußen.


    Am Sonntagabend (18 Uhr, Heinrich-Klein-Halle) empfängt der TV Groß-Umstadt den Drittliga-Neuling Germania Großsachen. Wochenlang war der Aufsteiger um Trainer Uli Schuppler das Überraschungsteam der Staffel. Sieben Siegen folgten nun allerdings drei Niederlagen, wenn auch ausnahmslos gegen Topteams. Zuletzt gab es eine empfindliche 21:30-Heimniederlage gegen den TSV Friedberg. Mit Sebastian Knierim, Peter Masica und Florian Sauer verfügt der Turnverein über höherklassig erfahrene Spieler. Die große Stärke der Gäste aus Hirschberg an der Bergstraße ist das hervorragende Zusammenspiel.
    „Großsachsen hat sechs Zähler mehr als wir, ist eigentlich ein Konkurrent auf Augenhöhe. Die hatten bisher aber eine viel bessere Performance“, sagt Tim Beckmann über die Bergsträßer. Der Groß-Umstädter Trainer fordert eine resolute 6:0-Abwehrformation. „Gegen diese Deckung tat sich Großsachsen bisher schwer, allerdings nur, wenn die Seitwärtsbewegung stimmt.“ Während Beckmann alle Leistungsträger zur Verfügung hat, muss die Germania auf den torgefährlichen Linksaußen Thomas Zahn verzichten (Bänderriss).

    Quelle: Die Rheinpfalz

    Lanninger lässt Zukunft offen


    Handball: Drittligist TV Hochdorf heute Abend gegen TSV Groß-Bieberau


    HOCHDORF-ASSENHEIM. Nach zuletzt sieben Spielen ohne Sieg soll die Durststrecke ein Ende haben. So steht Handball-Drittligist TV Hochdorf heute, 20 Uhr, TVH-Sportzentrum, gegen die TSG Groß-Bieberau vor einer Schlüsselpartie. „Das ist ein Vier-Punkte-Spiel. Wir wollen die Talfahrt beenden“, sagt Linkshänder Daniel Lanninger. Mit 11:13 Punkten stehen die Grün-Weißen derzeit auf Platz elf, während die Odenwälder mit zwei Zählern mehr auf der Habenseite Sechster sind.Die Gründe für die Negativserie sieht der angehende Speditionskaufmann in der Verletztenmisere der vergangenen Wochen. „Wann hatten wir zuletzt alle Spieler im Training?“, fragt Lanninger. Ein Dilemma, das Trainer Michael Pfeil immer wieder vor Probleme stellt. Nicht anders war es beim Abschlusstraining am Donnerstag. Jonas Kupijaj und Steffen Christmann fallen weiter aus, Marco Sliwa hütete mit einer Grippe das Bett, und Andy Mauer fehlte berufsbedingt. „Wenn man in einem Abschlusstraining nicht mal Sechs gegen Sechs spielen kann, dann ist das für alle Beteiligten ärgerlich“, sagt Pfeil. „Das wirkt sich auf die Moral aus“, ergänzt Lanninger. Einziger Lichtblick war Benny Ritter, der wohl gegen Groß-Bieberau in den Kader zurückkehren dürfte. „Ich hoffe, dass er uns in der Abwehr helfen kann“, sagt Pfeil, der trotz des Verletzungspechs die gute Stimmung im Team herausstellte.„An der Einstellung liegt es nicht. Die Mannschaft will die Spiele gewinnen. Wenn man aber mit acht oder neun Mann spielt, ist man irgendwann platt“, verdeutlicht Lanninger. Der Linkshänder war zu Beginn der Saison in einem Tief, nachdem er schon in der vergangenen Runde mit Pfeiffer'schem Drüsenfieber lange ausfiel. „Da denkt man schon darüber nach, ob man es in der Dritten Liga noch schaffen kann“, sagt Lanninger. Inzwischen hat er seine Talsohle überwunden. „Es ist toll, wie er an sich gearbeitet und an sich geglaubt hat. Er muss aber noch stabiler werden“, lobt TVH-Coach Pfeil.


    Für das Eigengewächs ist die Entscheidung Pfeils, sein Amt zum Saisonende aufzugeben, keineswegs ein Grund, der die Mannschaft hemmt. „Seine Entscheidung kam überraschend, aber damit müssen wir umgehen“, sagt Lanninger, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft. Bisher gab es noch keine Gespräche mit dem Verein. „Wie ich mich entscheide, wird auch davon abhängen, wer künftig Trainer sein wird.“ Mehr Sorge bereitet dem 2,02 Meter großen Linkshänder die Frage, ob das Team zusammenbleibt. „Ich versuche mich auf die Spiele zu konzentrieren, denn in Groß-Bieberau, Köndringen-Tenningen und Kronau-Östringen treffen wir jetzt auf drei Mannschaften, gegen die wir einen Schritt nach vorne machen können“, erklärt Lanninger. Der Anfang soll gegen die Odenwälder gemacht werden, die in dieser Saison in fremden Hallen nur einmal gewonnen haben. (wij/Foto: Kunz)


    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.280 Datum: Samstag, den 01. Dezember 2012

    Quelle: Badische Zeitung

    "Das setzt Kräfte frei"
    SG-Handballer prüfen das Topteam Horkheim.

    Gegen den TSB Horkheim und damit einen der Favoriten auf den Titel kämpft der Drittligist SG Köndringen-Teningen morgen Abend um wichtige Punkte für den Klassenerhalt. "Das ist von den Namen her die beste Mannschaft der Liga, aber wir freuen uns auf dieses Spiel, das setzt Kräfte frei", glaubt SG-Übungsleiter Ole Andersen.

    Die Gäste zählen zu den großen Vier der Liga, sind auf allen Positionen gut besetzt, haben aber bisher auswärts und zuhause oft zwei Gesichter gezeigt: In der Heimtabelle liegen sie ohne Punktverlust weit vorne, auf fremdem Geläuf haben sie erst ein Spiel gewonnen. "Das ist zwar merkwürdig, das ist aber unbedingt unsere Chance", sagt Andersen, der in der vergangenen Saison zuhause knapp gegen Horkheim verloren hatte, in Horkheim aber beide Zähler mitnahm.

    Das Schlüsselwort für die eigene Offensive sei "Geduld", fürs Toreverhindern gebe es zwei: Kampfstärke und massives Auftreten. "Wir müssen die Horkheimer hinten früh bearbeiten und deren Deckung vorne viel in Bewegung bringen. Und wenn wir dann die Lücke gefunden haben, schnell und konsequent zuschlagen", gibt der Däne die Marschroute vor. Gelinge das, "können wir ein kleines Wunder schaffen".

    In der Folgewoche kommt der TV Hochdorf. Zwei Punkte sind für die SG Pflicht, bei dreien wäre Andersen schon "sehr zufrieden", mit der maximalen Ausbeute "wären wir fast wieder da, wo wir in der vergangenen Saison waren". In der wurden die Teninger sehr guter Dritter. Mit zwei Siegen im Rücken können die Hausherren einigermaßen befreit aufspielen, könnte man meinen. Aber der TSB und die SG sind traditionell nicht die am besten befreundeten Mannschaften.

    Quelle: Stimme de


    Blumenschein: TSB Außenseiter in Köndringen
    Die SG Köndringen/Teningen ist das Überraschungsteam der 3. Liga Süd − in negativer Hinsicht. Der Vorjahresdritte dümpelt mit gerade mal drei Saisonsiegen aus elf Spielen auf Platz zwölf herum.

    Immerhin: Das Team vom dänischen Profitrainer Ole Andersen hat die letzten beiden Partien gewonnen. Doch selbst, wenn dies nicht der Fall wäre, der TSB Horkheim würde diesen Gegner niemals unterschätzen. Trainer Volker Blumenschein sagt sogar: "Wir fahren als Außenseiter dorthin."
    Böse Überraschungen

    Zu oft schon hat sein Team gegen die SG böse Überraschungen erlebt. Zuletzt im April, als der TSB zu Hause deutlich mit 24:33 unter die Räder geriet. Damals war Drittliga-Torschützenkönig Christian Hefter mit neun Treffern der Matchwinner. Der 32-Jährige wird am Samstagabend um 20 Uhr aber nur zuschauen können, da er wegen Achillessehnenproblemen schon seit Saisonbeginn ausfällt. Zuletzt sorgte stattdessen Rückraumschütze Danny Trodler für Furore, der in den vergangenen drei Spielen 40 Mal traf.

    Das alles interessiert Blumenschein jedoch nur wenig: "Köndringen war beim Abschlusstraining genau zehn Minuten lang das Thema. Wir machen unser Ding." Bis auf den wegen eines Nasenbeinbruchs weiter fehlenden Philipp Kroll, kann der TSB-Trainer aus dem Vollen schöpfen. "Viele Spieler plagen sich mit Wehwehchen, aber das ist am Ende der Hinrunde normal. Sechs Spieler können wir auf jeden Fall aufbieten, vielleicht nehme ich noch den einen oder anderen mehr mit."

    Kleines Wunder

    Mit 9:1 Punkten aus den letzten fünf Spielen ist der TSB im Soll. Selbst eine Niederlage wäre zu verkraften. Mit Geduld wollen die Gastgeber die TSB-Defensive knacken, mit massivem Auftreten die stärkste Offensive der Liga stoppen. "Dann können wir ein kleines Wunder schaffen", sagt SG-Coach Andersen.

    Quelle: HP Münster

    Münster verliert den Anschluss



    Nach der Heimniederlage gegen Köndringen/Teningen sieht die Lage der TSG Münster in der Dritten Liga unverändert schlecht aus, der Tabellenletzte verlor dadurch das rettende Ufer noch etwas weiter aus den Augen. Nun sollte auswärts in der Pfalz zumindest mit Aufsteiger SV Zweibrücken gleichgezogen werden, der einen Rang vor der TSG platziert ist. Eine erneute Niederlage würde das Unterfangen Klassenerhalt doch bereits jetzt sehr schwer machen, zudem wäre ein Sieg für die Psyche Gold wert.

    Quelle: HP Zweibrücken


    Zweibrücker Löwen empfangen am Samstag die TSG Münster!


    Freitag, den 30. November 2012 um 14:36 Uhr


    Geschrieben von: Christian Gauf


    Viel besser hätte aus Sicht der Zweibrücker Löwen das am vergangenen Dienstag kurzfristig vereinbarte Freundschaftsspiel gegen die HG Saarlouis gar nicht laufen können. Denn durch den 31:30-Sieg gegen den 13. der zweiten Bundesliga konnten die zuletzt häufig mit knappen Niederlagen geschlagenen Spieler des Drittligisten enormes Selbstvertrauen tanken.
    „Es war einfach gut, dass wir mal unbeschwert aufspielen konnten“, stellte deshalb auch SV-Trainer Stefan Bullacher nach dem unerwarteten Erfolg gegen die nahezu in Bestbesetzung angetretene HG Saarlouis fest. Auch dem Zweibrücker Trainer tat dieser Erfolg gut.
    Das wichtige Spiel dieser Woche ist allerdings das Drittligaspiel am heutigen Samstagabend, um 18 Uhr in der Ignaz-Roth-Halle.
    Denn hier empfangen die Zweibrücker Löwen den Tabellennachbarn, die TSG Münster. In der vergangenen Saison spielten die Münsterer noch in der dritten Liga Ost und schafften dort als Zwölfter mit 23:37 Punkten den Klassenerhalt. Wegen des „regionalen Zuschnitts“ der einzelnen Ligen wurde die Mannschaft der TSG Münster in der laufenden Saison dann in der Südgruppe eingeplant, was in wirtschaftlicher Hinsicht für den Verein aus dem Vorort Kelkheims im Taunus sicher lukrativ ist, denn somit stehen mit den Derbys gegen Kirchzell, Nieder-Roden, Groß-Umstadt und Groß-Bieberau in Vor- und Rückrunde jeweils vier tolle Derbys auf dem Programm, während man in der zurückliegenden Saison sehr häufig weite Anfahrten zu den Ligaspielen in Kauf nehmen musste.
    Vor der Saison fand bei der TSG Münster ein personeller Umbruch statt. Einige wichtige Spieler mussten abgegeben werden. Mit Daniel Wernig (zum TV Hüttenberg) und Maximilian Kraushaar (zur TSG Friesenheim), verließen die TSG also sehr gestandene und erfahrene Spieler. Ergänzt wurde der Kader zunächst insbesondere durch junge Spieler aus dem eigenen Verein. Allerdings gelang kurz vor Rundenbeginn noch die Verpflichtung von Vilius Juozaitis. Der 2m-Mann wechselte von Granitas Kaunas zu den Hessen, spielte mit seinem früheren Verein sogar in der Champions-League. Der Litauer hat sich inzwischen ganz hervorragend in die Mannschaft eingefunden belegt mit derzeit 57 Toren nach Mihailo Djurdjevic (60) inzwischen auch den zweiten Platz der internen Torschützenliste. Auch Djurdjevic ist ein hervorragender Spieler, der vor etwa einem Jahr zur TSG Münster kam, nachdem er in den vorangegangenen Jahren mit der SG Wallau-Massenheim, Gelnhausen, Neuhausen und Obernburg überwiegend in der zweiten Bundesliga aktiv war. Djurdjevic war mit der SG Wallau-Massenheim vor acht Jahren zudem deutscher A-Jugendmeister. Eine höherklassige Vergangenheit hat im Übrigen auch die TSG Münster. Vor zwei Jahren noch spielten die Münsterer gemeinsam mit der SG Wallau-Massenheim als HSG Frankfurt Rhein/Main in einer Spielgemeinschaft in der zweiten Bundesliga. Davor waren sie auch einige Jahre als TSG Münster in der zweiten Liga aktiv.
    „Münster hat einen sehr starken Rückraum“, hat SV-Trainer Stefan Bullacher großen Respekt vor der TSG und ihrer großgewachsenen Rückraumreihe mit Vilius Juozaitis, Jonas Ulshöfer und Mihailo Djurdjevic. „Die hatten im bisherigen Saisonverlauf auch schon sehr viel Pech, haben vier Spiele mit höchstens zwei Toren Unterschied verloren. Mit etwas Glück könnte Münster auch acht Punkte haben“, bemerkte Bullacher, dass auch das Spiel gegen die bislang noch sieglosen Münsterer schwer wird. „In der dritten Liga gibt es keine schwachen Mannschaften“, hat Bullacher, der auch gegen den bislang sieglosen Tabellenletzten – wie immer - ein hart umkämpftes Drittligaspiel erwartet, nach vielen Stunden Videostudiums festgestellt.

    Quelle: Südkurier


    „Habe mich richtig entschieden“


    Aus dem hohen Norden an den Bodensee: Finn Meiners ist vom VfL Bad Schwartau (2. Bundesliga) zur HSG Konstanz gewechselt. Der SÜDKURIER sprach mit dem Nordlicht

    Herr Meiners, was ist hier im Süden der Republik anders als im Norden?


    Der auffälligste Unterschied ist natürlich die Landschaft. Die Deiche mit den Bergen direkt vor der Tür zu tauschen, das war schon eine Umstellung! Was das Menschliche angeht: Ich hatte gehört, dass die Lebenseinstellung hier im Süden entspannter und offener ist, fast schon mediterran. Das hat sich bestätigt. Die Leute gehen viel freundlicher auf mich zu und vermitteln echt gute Laune. Ansonsten finde ich den Unterschied gar nicht so eklatant, wie man häufig hört.


    Ihr Ex-Verein, der VfL Bad Schwartau, ist Zuschauerkrösus der 2. Bundesliga, die dortige Hansehalle ist für gute Stimmung bei den Heimspielen bekannt. Bekommt man die Anfeuerung der Fans während eines Spieles auf dem Spielfeld überhaupt mit? Und wie wirkt sich das auf die eigene Leistung aus?


    Selbstverständlich schnappt man die Stimmung auf. Es hilft einem sehr, vor allem in wichtigen Spielen, an seine Grenzen zu gehen – oder darüberhinaus. Die zusätzliche Motivation peitscht einen immer weiter nach vorne. Es kann ja kein Zufall sein, dass Mannschaften wie der VfL oder auch die HSG so heimstark sind. Einen Großteil steuern die Fans immer dazu, es heißt nicht umsonst, dass die Halle wie ein achter Mann ist!


    Wie sind Sie eigentlich aus dem anderen Ende Deutschlands nach Konstanz gekommen?


    Ich war von Anfang an offen für alles und habe mich in ganz Deutschland umgeschaut. Die Universität Konstanz hat mir dann sofort zugesagt. Außerdem war es mir sehr wichtig, am Wasser zu bleiben. Die schöne Stadt und die Lage haben dann letztlich den Ausschlag gegeben. Die HSG ist dabei das absolute i-Tüpfelchen, mit den perfekten Bedingungen hier! Ich wollte unbedingt am Ball bleiben, und dass ich hier nun die Chance bekomme, rundet die ganze Sache ab und bestätigt mich, dass ich mich mit Konstanz richtig entschieden habe.

    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz hat stürmische Schwaben zu Gast


    Simon Flockerzie tritt mit der HSG Konstanz heute Abend zuhause gegen den offensivstarken TSV Neuhausen/Filder an.

    HSG Konstanz empfängt TSV Neuhausen/Filder. HSG-Trainer Eblen warnt vor starker Offensive

    HSG Konstanz – TSV Neuhausen/Filder (Samstag, 20 Uhr, Schänzle-Halle). – Daniel Eblen, Trainer der HSG Konstanz, betont derzeit immer wieder, man müsse sich fernab der aktuellen Tabellensituation auf die eigene Leistung konzentrieren. Den Punktverlust am vergangenen Wochenende beim Tabellendrittletzten Herrenberg bewertete er deshalb auch nicht als tragisch, auch wenn dadurch die eigene Spitzenposition an diesem Wochenende in Gefahr geraten könnte.

    „Wir haben die Szenen, die uns in Herrenberg einen Punkt gekostet haben, natürlich nochmals aufgearbeitet. Aber man muss auch klar sagen, dass es weniger eine Überraschung war, dass wir in Herrenberg einen Punkt geholt haben, sondern vielmehr, dass wir überhaupt auf die Tabellenführung Anspruch erheben können!“, so Eblen, dessen Mannschaft am Samstag in der Schänzlehalle den TSV Neuhausen/Filder zu Gast hat. Ziel sei es für ihn nach wie vor, aus dem vorhandenen Kader das Optimum herauszuholen und nicht wie auch immer geartete Momentaufnahmen der Tabelle als Maßstab heranzuziehen. Um heute das Optimum zu erreichen, müssen seine Spieler, vor allem in der Deckung, alles geben: „Wir treffen auf eine der stärksten Angriffsreihen der Liga!“

    Tatsächlich hat sich der noch vergangene Saison zeitweise im Drittliga-Keller beheimatete TSV gemausert, steht mit ausgeglichenem Punktverhältnis im Mittelfeld der Tabelle und kann zwischenzeitlich sogar in fremder Halle mit den Besten der Liga mithalten. „In Friedberg waren sie lange 'dran, haben dann allerdings aufgemacht, um den Erfolg zu erzwingen, was sich nicht ausgezahlt hat“, berichtet der Konstanzer Übungsleiter vom Geschehen in der Sporthalle des TSV Friedberg, wo die „MadDogs“, wie sich die Handballer von der Filder nennen, am Ende eine 27:31-Niederlage hinnehmen mussten. „Das war aber schon aller Ehren wert, was die Männer von Florian Beck da gezeigt haben!“, lobt Daniel Eblen den heutigen Gegner.

    Noch weiter aufgewertet wird die Leistung durch die schon in der Anfangsviertelstunde gegen Timo Flechsenhar ausgesprochene Disqualifikation, welche Neuhausens Trainer Florian Beck schon früh zu einer Umstellung im rechten Rückraum zwang.

    „Das ist einfach eine über die Jahre gewachsene Mannschaft, die solche Situationen durchaus verkraften kann. Wenn man sich schon länger und besser kennt, rückt man in solchen Momenten einfach noch ein Stückchen näher zusammen“, kennen Eblen und das Publikum am Konstanzer Schänzle diesen „Jetzt erst recht“-Trotzeffekt aus eigener Anschauung während der Verletzungsmisere Mitte vergangener Saison.

    Vielleicht benötigen seine Schützlinge am kommenden Wochenende diesen Schub erneut, nachdem die Liste derer, die inzwischen angeschlagen in Begegnungen gehen, immer länger wird. „Da merkt man dann doch einen Substanzverlust über die Wochen“, sagt Eblen und hofft, die in eigener Halle bisher noch blütenweiße Weste auch gegen den TSV Neuhausen/Filder verteidigen zu können.