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    Quelle: SG Kronau

    [24.11.12 > TSB Horkheim/Heilbronn - SG KÖ 33:28 (16:13)]
    45 Minuten lang auf Augenhöhe

    Zu Gast in der Stauwehrhalle stand die SG Kronau/Östringen am Samstagabend dem TSB Horkheim/Heilbronn gegenüber. Mit dem Tabellenvierten und –sechsten war bereits im Vorhinein ein spannendes Duell zu erwarten. Nach sieben Minuten hatten die Gäste mit 5:2 aus ihrer Sicht gut in die Partie gefunden. Nach der ersten Viertelstunde war Horkheim jedoch wieder heran gekommen und konnte ausgleichen (8:8), etwa zehn Minuten später gar erstmals in Führung gehen (12:11). Doch mit dem Pausenstand von 16:13 war trotz frenetischer Unterstützung der Lokalmatadore von den Tribünen aus noch immer alles drin.
    Nach dem Wiederanpfiff lag die Heimmannschaft bald mit 18:13 (33.) deutlich in Front. Doch Kronau/Östringen steckte noch immer nicht auf, ließ sich von der teils ruppigen Gangart ihrer Gegenüber nicht beeindrucken und kämpfte sich beharrlich Schritt für Schritt wieder heran. Währenddessen hatte Sebastian Ullrich einen Siebenmeter unfreiwillig mit dem Kopf pariert, Felix Knoll die rote Karte erhalten und Ullrich die beste Phase der bisherigen Partie auf das Parkett gezaubert. Nach und nach schmolz der Vorsprung der Gastgeber und nach 46 Minuten waren die Kraichgauer mit 22:21 zurück. Doch letztlich lief während der restlichen knappen Viertelstunde nicht alles nach Plan und trotz engagierter Gegenwehr bis zuletzt mussten die Gelben am Ende mit 33:28 aus Heim-Sicht beide Zähler am Ort des Geschehens zurück lassen .

    Doch bereits am kommenden Freitag den 30. November stehen neue Punkte auf der Speisekarte. Die HBW Balingen gastiert um 20:30Uhr in der Östringer Stadthalle. Damit gilt es dem Tabellenführer ein Bein zu stellen, doch auch unser Septett braucht sich nicht zu verstecken. Sie können es mit jedem aufnehmen und gerade mit den heimischen Fans im Rücken dürfte es auch in dieser Woche wieder spannend werden.

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich – Michael Körner, Kai Rudolf (8), Andre Bechtold (2), Denni Djozic (4/1), Patrick Körner, Stefan
    Jochim (3), Nils Kretschmer (3), Nicolas Herrmann (1), Michel Abt (3), Kai Dippe (2), Gianluca Pauli, David Schmidt (2)

    Quelle: HP Horkheim


    Das Herz mit Harakiri-Taktik ersetzt - Hunters schlagen die Jung-Löwen

    In schwierigen Situationen zeigt sich der Charakter einer Mannschaft. Wenn es gilt, Rückschläge wegzustecken, Leistungsträger zu ersetzen, Verantwortung zu übernehmen. Insofern hat der TSB Horkheim am Samstagabend die Probe bestanden. Trotz der Roten Karte für Spielmacher Felix Knoll − dem Herz des TSB-Angriffspiels − schlugen die Horkheimer den Drittliga-Aufsteiger SG Kronau-Östringen II mit 33:28 (16:13). Die Bastion Stauwehrhalle bleibt damit auch nach dem siebten Saison-Heimspiel unangetastet.

    Das war indes lange nicht sicher. Vom Start weg lief der TSB Horkheim einem Rückstand hinterher. Fünf technische Fehler in der Anfangsphase bestraften die konterstarken Gäste gnadenlos. Einmal mehr war es Knoll, der sein Team wieder in die Spur brachte. Mit seinen Pässen, seinen Toren und Anfeuerungen: "Wachwerden! Alle!", forderte der 25-Jährige in der 15. Minute seine Mitspieler auf − wenige Sekunden später glich er zum 8:8 aus. Es dauerte aber noch bis zur 24. Minute, ehe der TSB durch Stefan Fähnle erstmals in Führung ging (12:11). Der Torwartwechsel (Eipperle für Honisch) nach 20 Minuten und zwei Zeitstrafen gegen die Junglöwen waren auch ausschlaggebend für die 16:13-Pausenführung.

    Schlüsselszene

    Mit einem stärker werdenden Markus Schumacher und einem weiter überragenden Knoll zog der TSB zu Beginn des zweiten Durchgangs auf 20:16 davon. Dann folgte die Schlüsselszene: In der 37. Minute tritt Felix Knoll zum Siebenmeter an. Gäste-Keeper Sebastian Ullrich bleibt auf der Linie stehen. Knoll wirft − und trifft Ullrich voll im Gesicht. Der Torwart bleibt benommen liegen, Schiedsrichter Robert Tschirley zeigt Knoll die Rote Karte.

    Die Regel besagt: Bewegt sich der Torwart nicht, wird aber am Kopf getroffen, ist Rot die richtige Entscheidung. "Der Wurf ist mir nicht richtig gelungen. Der Torhüter hat sich minimal bewegt, aber die Rote Karte kann man geben", räumte Knoll ein. Als fairer Sportsmann entschuldigte er sich sofort bei seinem Gegenspieler.

    Den schien der Kopftreffer in der Folge zu beflügeln. Vier freie Würfe in Folge parierte der 20-Jährige − nach 46 Minuten war der Horkheimer Vorsprung auf einen Treffer geschmolzen (22:21). Trainer Volker Blumenschein nahm die Auszeit. Seine taktischen Umstellungen überraschten selbst die Spieler. Nicht die Erfahrenen, nein, die Jungspunde sollten die Kastanien aus dem Feuer holen. Jan König im Rückraum, Roland Kroll Linksaußen, Philipp Maurer Rechtsaußen. "Das war eine Harakiri-Taktik. Aber wir haben das im Training geübt und wenn es schief gegangen wäre, hätte ich es auf meine Kappe genommen", sagte Volker Blumenschein.

    Doch der Weg der rituellen Selbsttötung führte zum Triumph. Das Mini-Trio wirbelte die offensive Abwehr der Gäste gewaltig durcheinander, besonders Roland Kroll lieferte sein bestes Spiel im TSB-Trikot und war hinterher selig: "Ich zittere noch am ganzen Körper, ein geiles Gefühl. Endlich ist bei mir der Knoten geplatzt." Sein verletzter Bruder Philipp und der vom Platz gestellte Knoll motivierten die Teamkollegen von der Tribüne aus ("Stark! Stark! Weiter so!") und ordneten die Abwehrformation ("Jan rausrücken − Roland nach innen"). Fünf Minuten vor Schluss beim Stand von 30:25 war sich das Duo sicher, dass die zwei Punkte in Horkheim bleiben. "Wir hatten gute Phasen und schlechte Phasen, die guten haben aber zum Glück überwogen", lautete Blumenscheins Fazit. Und noch eine Erkenntnis dürfte der Trainer aus der Partie mitnehmen: sein Team hat einen guten Charakter und einen intakten Teamgeist.

    TSB: Honisch, Eipperle (Tor) - Weckerle (1), A. Prasolov, Günthner (1), Maurer (1), Knoll (6/2), Fähnle (1), Schumacher (8), E. Prasolov (2), Hau, Seitner (8/3), R. Kroll (4), König (1).

    Beste Schützen der SG: Rudolf (8), Djozic (4/1), Jochim (3), Kretschmer (3), Dippe (3).

    Strafen: 2/2, Rote Karte für Felix Knoll (37.).

    Siebenmeter: TSB 6/5; SG: 1/1.

    Schiedsrichter: Rupp/Tschirley (Weinstadt).

    Zuschauer: 500.

    Quelle: HP Groß Bieberau

    26. November 2012 | kaf
    Quelle: Echo-Online
    TSG spielt einen alten Trumpf aus
    Handball, Dritte Liga – 34:27-Sieg gegen Zweibrücken dank starkem Start in Halbzeit zwei


    Zweikampf: Dennis Rybakov (links, TSG) und Thomas Zellmer vom SV Zweibrücken. Foto: Pfliegensdörfer

    In der eigenen Großsporthalle bleibt die TSG Groß-Bieberau eine Macht. Mit dem souveränen 34:27 (16:13)-Erfolg gegen SV Zweibrücken gelang der fünfte Sieg im fünften Spiel. Dank eines furiosen Starts in die zweite Spielhälfte entledigten sich die Odenwälder des unbequemen Kontrahenten. Mit sechs Treffern in Folge zum 22:13 sorgten die Südhessen binnen von fünf Minuten für klare Verhältnisse. Dabei fühlten sich die etwa 400 Zuschauer an alte Zeiten erinnert.
    Jahrelang war die Auftaktphase nach der Halbzeit der große Trumpf der TSG. „Unsere starken zehn Minuten nach der Halbzeit, das haben wir lange vermisst“, freute sich Florian Bauer. Der Spielertrainer musste verletzt passen, konnte sich aber auf seine Nebenleute verlassen. Immer wieder trafen die Schwarz-Gelben per Tempogegenstoß. Ertrag einer beherzten 6:0-Defensive mit dem starken Markus Podsendek im Tor. „Wenn man große Leidenschaft an den Tag legt, wird man auch belohnt“, sagte Bauer angesichts 15 Tempotoren.
    Dabei hatten die Südhessen ihren Kontrahenten schon vor der Pause dominiert, führten nach 16 Minuten 10:4. Doch der Aufsteiger wehrte sich, kämpfte sich auf 10:13 heran. Die limitierten Saarländer wirkten nach dem furiosen TSG-Zwischenspurt völlig konsterniert. Lediglich Torben Rixecker (8/1) traute sich noch was zu.
    Ganz anders die Gastgeber, bei denen besonders Michael Malik gefiel. Der jüngst blasse Junioren-Nationalspieler warf zwölf Tore. Auch seine Mitspieler Jan Döll (5) und Till Buschmann (4) überzeugten. „Das hat Spaß gemacht von der Seitenlinie zuzuschauen“, lobte Bauer.

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    TSG zeigt sich verbessert und siegt gegen Zweibrücken

    Klarer 34:27-Erfolg gegen den Aufsteiger

    Eindeutig unter dem Motto „Wiedergutmachung“ stand die Heimpartie der TSG Groß-Bieberau gegen Zweibrücken. Drei Spiele gelangen der TSG kein Sieg, zwei Auswärtsspiele gingen verloren, in denen man sich deutlich mehr erhofft hatte. Die Art und Weise der Niederlagen lagen nicht nur Spielertrainer Florian Bauer schwer im Magen. So war es nicht verwunderlich, dass nur knapp 500 Zuschauer den Weg gegen den Tabellenvorletzten in die Großsporthalle fanden. Doch die Zuschauer sollten ihr Kommen nicht bereuen, denn die TSG zeigte besonders im zweiten Abschnitt eine gute, sehr solide Leistung. In der ersten Hälfte sah man bereits, dass die Spieler um Spielertrainer Florian Bauer sich bemühten und führten die ganze Halbzeit. Teilweise lag die TSG mit sechs Treffern in Front, doch mehrere ausgelassene Großchancen und Abspielfehler im Aufbauspiel brachten den Gast bis zur Halbzeit wieder heran. Die Seiten wurden beim Stand vom 16:13 gewechselt. Nach dem Seitenwechsel gelangen in fünf Spielminuten sechs Treffer, davon fünf im schnellen Gegenzug. Das half und beruhigte zunächst das Team. In der 41. Minute führten die Bauer-Schützlinge mit 25:15, doch gaben sich die Gäste nicht geschlagen. Bis zur 45. Spielminute hatten sie sich gefangen und die TSG führte nur noch mit 26:19.


    Letztlich gab es einen nie gefährdeten 34:27–Erfolg, über sich nie aufgebende Gäste. Michael Malik zeigte sich sehr wurfstark und erzielte 12 Treffer. Fast über die gesamte Spielzeit verblieb Spielertrainer Florian Bauer auf der Bank, seine Knieverletzung ließ nur Kurzeinsätze zu. Seinen Part übernahm Alexander Lemke. (pfl)

    Aufstellungen:

    TSG Groß-Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel 3, Malik 12/2, Gaydoul, Buschmann 4, Lemke 2, A. Rybakov 4, Konrad 1, Bauer, D. Rybakov 3, Arnold, Döll 5.

    Spielertrainer: Florian Bauer

    SV 64 Zweibrücken: Kawolus, Bartel, Burkholder 4, Eusterholz, Zellmer 3, Balaz 1, Pohland 5, Rixecker 8/1, Müller 1, Denk 2, Zellmer, Sorg, Wöschler.

    Trainer: Stefan Bullacher

    Zuschauer: 500

    Zeitstrafen: 5 - 3

    Siebenmeter: 3/3 3/1

    Schiedsrichter: Thorsten Meike/ Stefan Plinz

    Quelle: HP Köndringen Teningen


    Erster Erfolg in fremder Halle, SG gewinnt mit 29:24!
    Die Vorzeichen waren gut, Ole Andersen hatte bis auf Hefter und Warmuth alle Spieler im Training und konnte nahezu optimal arbeiten.


    Entsprechend hoch waren die Erwartungen bei Mannschaft und Umfeld an die zweitlängste Auswärtsreise dieser Saison. Der Gegner, die TSG Münster, ist zwar Tabellenletzter hatte aber die letzten Spiele jeweils nur knapp verloren und wollte endlich den ersten Doppelpack der laufenden Saison. Dem Tabellenplatz entsprechend war die Resonanz der Zuschauer auf ein, gemäß lokaler Presse, Schicksalsspiel. Deutlich weniger als zweihundert Zuschauer verirrten sich in die Eichendorffhalle in Kelkheim.

    Wie schon in den letzten Spielen starteten die SG´ler verhalten in die Partie, so stand es nach neun Minuten Spielzeit 1:3 für die SG. Der Spielfilm einer torarmen ersten Halbzeit liest sich wie folgt: 14:59 3:6; 26:09 6:9 und zur Pause 6:12. Bemerkenswert sind aus Teninger Sicht zwei Dinge. Steffen Zank, der sich sonst vornehmlich in der Abwehr auszeichnet kann doch Tore werfen, am Ende sollten es fünf sein. Die zweite Erkenntnis des Spieles eröffnet Ole Andersen neue Perspektiven hinsichtlich der Aufstellung. So wechselte er überraschend beim Stand von 5:6 in der 18. Spielminute Zank, Hirling und Wenning gegen die vermeintlich schwächeren Bing, Kiefer und Berchtenbreiter aus. Mit dem verblüffenden Ergebnis einer sechs Tore Führung zur Pause.

    In der Pausenansprache forderte der Trainer: „Danny (Trodler) wir brauchen jetzt Tore von Dir!“ Offensichtlich nahm Trodler sich diese Worte zu Herzen, so traf er allein in Halbzeit zwei zwölf Mal für die Gelbschwarzen. Zusammen mit den vier Toren aus Halbzeit eins standen am Ende 16! Tore auf dem Spielberichtsbogen. Mit vierzig Toren in den letzten drei Spielen scheint Danny Trodler in der Form seiner bisherigen Karriere bei den Gelbschwarzen zu sein. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurde es nur einmal beim Stand von 18:20 in der 45. Minute eng, beim Stand von 20:26 in der 54. Minute war das Spiel entschieden. Trainer Ole Andersen zeigte sich in der Schlußbesprechung entsprechend aufgeräumt und zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Besonderes Lob verdienten sich neben DannyTrodler auch die beiden Torhüter Grangé und Holz.

    Nach dem Spiel ist vor dem Spiel heißt in wunderschöner Regelmäßigkeit und doch trifft es kein Spruch besser. Am kommenden Samstag trifft man sich in der heimischen Ludwig-Jahn-Halle um 20.00 Uhr mit dem aktuellen Tabellenvierten, dem TSB Heilbronn-Horkheim. Die Horkheimer sind vor der Saison als einer der Aufstiegskandidaten gehandelt worden und somit ein echter Prüfstein für das neue Selbstvertrauen der Gelb-Schwarzen. Mit derselben Einstellung und Präsenz rechnet sich Ole Andersen durchaus Zählbares aus. Das Vorspiel um 17.40 Uhr bestreitet die Bundesliga A-Jugend gegen die SG Pforzheim/Eutingen.

    Tore SG: Trodler 16/8, Zank 5, Wenning 3, Snadu 2, Bing 1, Hirling 1, Rascher 1

    Quelle: Höchster Kreisblatt

    Schwache Leistung beim 24:29 gegen Köndringen/Teningen

    Es war nicht nur die elfte Saison- Niederlage in der 3. Handball-Liga Süd, die Thomas Gölzenleuchter weh tat. Ihm fehlte bei einigen Spielern die Einstellung, konsequent Abwehr zu spielen. Dazu kam in der ersten Halbzeit eine katastrophale Angriffsleistung.

    Münster. Alle Beschwörungen von Torhüter Fabian Lieb halfen nichts. Seine Mitspieler blieben weit unter Form. Foto: LorenzDie knapp 200 Zuschauer hatten auf einen Sieg der TSG Münster gegen den Viertletzten SG Köndringen/Teningen gehofft, um den Abstand zu den Nicht-Abstiegsplätzen zu verringern. Daraus wurde bei der 24:29 (6:12)-Niederlage nichts.

    17 Minuten sah sich Gölzenleuchter das hilflose Spiel seiner Mannschaft an. Sie fand gegen die offensive Deckung der Gäste keine Mittel, keiner traute sich, Druck auf die Abwehr zu machen. So kamen die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis, weil die Schiedsrichter Zeitspiel anzeigten, und mussten mit Einzelaktionen wenig zwingend abschließen. In der Abwehr war Münster zu passiv, unterband das Angriffsspiel der Gäste in keiner Phase und lag mit 3:6 zurück. So gewann Köndringen/Teningen im Angriff die Sicherheit, die Münster fehlte. Vor allen Steffen Zank bekamen die Gastgeber in der ersten Hälfte gar nicht in den Griff, mit zunehmender Spieldauer kam auch Danny Trodler zum erfolgreichen Abschluss. Die Auszeit von Gölzenleuchter verpuffte, die Gäste setzten sich ab und führten zur Pause – ohne wirklich zu überzeugen – mit 12:6.

    Nach der Pause versuchte es der Münsterer Trainer mit einer offensiven Abwehr, die zu Beginn einige Bälle eroberte. In der 35. Minute hatte Münster auf 11:14 verkürzt. "Selbst als wir in der 45. Minute auf 18:20 dran waren, hatte ich nicht den Eindruck, dass die Spieler daran geglaubt haben, die Partie zu gewinnen", fand der Sportliche Leiter Thorsten Wolf klare Worte. Gölzenleuchter ergänzte: "Es fehlte die Bereitschaft, alles zu geben. Wir hätten weiter verkürzen können, aber haben uns mit schlechten und unvorbereiteten Abschlüssen um unsere Chance gebracht." Er ließ Trodler in Manndeckung nehmen, der mit Einzelaktionen immer wieder erfolgreich war, aber es funktionierte nicht. Nun waren Lücken im Spiel gegen den Kreisläufer da, die Köndringen/Teningen konsequent nutzte und sich auf 26:20 absetzte. Münster ließ alle drei Siebenmeter aus, kam nicht mehr heran und verlor verdient.

    "Ich kann nur mit den Spielern arbeiten, die ich habe", verdeutlicht Gölzenleuchter, "wir müssen einfach weiterarbeiten. Ich bin aber enttäuscht von der Einstellung einiger Spieler in so einer wichtigen Partie". Einzig herauszuheben war Daniel Will, der sowohl in der Abwehr als auch im Angriff seinen Mann stand.

    Münster: Lieb (1. bis 38., ab 48.), Biermann (39. bis 47.); Will 8, Juozaitis, Djurdjevic je 6, Schreiber, von Rekowski, Ulshöfer, Frieman je 1, Dobhan, Bardenheier, Dautermann, Hein, Kunz. Köndringen/Teningen: Grangé (1. bis 40., ab 50.), Holz (41. bis 50.); Trodler 16/8, Zank 6, Wenning, Rascher, Sandu je 2, Bing 1, Ehrler, Berchtenbreiter, Moser, Hirling, Hefter, Kiefer. Schiedsrichter: Hemmer/Meyer (Enkenbach/Hochspeyer). Zuschauer: 200. (vho)


    Artikel vom 26. November 2012

    Quelle: HP TV Kirchzell


    Der TVK geht bei den Baggerseepiraten baden


    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 25.11.2012


    Im Derby gegen die selbsternannten Baggerseepiraten aus Nieder-Roden musste der TV Kirchzell am Samstagabend eine schmerzliche Niederlage hinnehmen. Nach einem vielversprechenden Beginn produzierte man in der Mitte der zweiten Halbzeit zu viele Fehlwürfe in Serie und hatte der 31:25 (12:12)- Niederlage am Ende nicht mehr viel entgegenzusetzen.

    450 Zuschauer sahen in der ausverkauften Sporthalle Nieder-Roden einen erfolgreichen Start des TV Kirchzell. Eine gut arbeitende Defensive sowie schnell und effektiv vorgetragene Angriffe sorgten für die schnelle 1:5 – Führung des TVK nach fünf gespielten Minuten. Doch diese Dominanz lies in der Folge zunehmend nach. Die vom Ex- Kirchzeller Alex Hauptmann trainierten Gastgeber arbeiteten sich durch ihr variables Abwehrsystem immer besser in die Partie und fanden auch im Angriff zunehmend die Mittel, um die Kirchzeller Abwehr vor Probleme zu stellen. Es entwickelte sich ein enges und spannendes Spiel. Bis zur 19. Minute konnte der TVK seine Führung verteidigen, ehe Nieder-Roden zum 9:9 ausglich und auch in Führung gehen konnte. Dem an diesem Tag wieder einmal gut aufgelegten Mario Stark gelang mit dem Halbzeit- Pfiff der 12:12- Ausgleichstreffer.

    Wer sich nun weiterhin auf einen spannenden Kampf der beiden Teams einstellte, wurde aus sicht des TV Kirchzell leider eines besseren belehrt. Zwar fand man zu Beginn der zweiten Halbzeit durch zwei abgewehrte Angriffe und ein Tor von Mario Stark wieder recht vielversprechend zurück ins Spiel, produzierte in der Folge aber zunehmend Fehler. Eine sehr effizient heraus gespielte Überzahlphase brachte Nieder-Roden zur 36. Minute bereits mit drei Toren in Front (17:14) und Kirchzell ein wenig unter Druck. Leider ließen die Mannen von Trainer Gottfried Kunz in dieser Phase das nötige Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten vermissen und verloren zunehmend Ihre Linie. Gut vorbereitete Torchancen wurden freistehend gegen den zu Höchstform auflaufenden Torhüter Marco Rhein vergeben und Nieder-Roden setzte sich Stück für Stück vom Gegner ab. Vor allem der am Ende mit zwölf Toren erfolgreichste Schütze der Partie, Timo Kaiser, war nie in den Griff zu bekommen. Kirchzell versuchte zwar, sich gegen die drohende Niederlage zu stemmen, doch glichen diese Bemühungen eher einem verzweifelten und verkrampften Kampf, als einem wirklichen Glauben daran, der Begegnung noch einmal eine entscheidende Wendung geben zu können. Über die Stationen 22:17, 25:19 und 27:21 kam Nieder Roden zu einem am Ende deutlichen und verdienten 31:25- Erfolg über den TV Kirchzell. Beide Mannschaften liegen nun punktgleich im dicht gedrängten Mittelfeld der Liga.

    Diese Niederlage sollte allen im Lager des TV Kirchzell etwas zu denken geben. In Nieder-Roden kann man durchaus verlieren, doch ist die Art und Weise des Auftretens entscheidend. Die Mannschaft hat sich von den eigenen Fehlern stark verunsichern lassen, anstatt eine „Jetzt-Erst-Recht“- Stimmung zu entwickeln. Sie wirkte in der zweiten Halbzeit zunehmend mutlos und ohne die nötige Körpersprache. Dies alles sind aber Attribute, die ein Team unbedingt verkörpern muss, um auf Dauer in dieser Sportart erfolgreich zu sein. Mit Ausnahme des in den letzten Wochen sehr stabil spielenden Mario Stark kam von jedem Einzelnen TVK- Akteur deutlich zu wenig. Auch Kapitän Andi Kunz zeigte nicht die notwendige Präsenz um sein Team in der entscheidenden Phase auf Kurs zu halten.
    Die Resultate dieses 12. Spieltages ließen das Mittelfeld der Liga von Rang fünf bis Rang 13 auf nur drei Punkte zusammen schrumpfen. Der TVK steht also im kommenden Heimspiel wieder unter Zugzwang, unbedingt gewinnen zu müssen um weiterhin dabei zu bleiben.

    Für den TVK spielten:
    Andy Wolff, Johannes Klimmer, Sandro Friedrich; Andi Kunz 4/4, Steffen Kaufmann 4, Tim Klühspies, Tim Mechler 2, Mario Stark 8, Marius Fuchs 3, Felix Hain, Philipp Baier 4, Nico Polixenidis.

    Quelle: Darmstädter Echo

    Da war wohl mehr drin für den TV Groß-Umstadt. 32 Treffer in der Fremde erzielt, und trotzdem verloren


    26. November 2012 | kaf


    Trotz dominanter Phase verliert Groß-Umstadt 32:35


    HANDBALL, DRITTE LIGA.


    Da war wohl mehr drin für den TV Groß-Umstadt. 32 Treffer in der Fremde erzielt, und trotzdem verloren. „Wir haben sehr gefällig gespielt und hatten dominante Phasen. Da haben wir es aber versäumt, uns entscheidend abzusetzen“, erklärte Holger Zindt unmittelbar nach dem Abpfiff. Zudem bemängelte der sportliche Leiter die zu oft indisponierte 6:0-Abwehrformation. „Neuhausen kreuzte viel über die Mitte. Da hat bei uns die Absprache zwischen Mittelblock und Torhüter nicht gestimmt.“
    In den ersten fünf Minuten verpatzten die Südhessen den Start (1:4), fanden dann aber den Weg in den bis in die Schlussphase packenden Vergleich. Nach 13 Minuten war Groß-Umstadt wieder dran an den Schwaben, David Acic traf zum 8:8. Selbstbewusst präsentierte sich der TVG nach der Pause. Mit ihrer starken rechten Angriffseite um Torjäger Florian See (11/6) und Rechtsaußen Kai Kramer (4) übernahmen die Gäste das Spielgeschehen und in der 36. Minute auch die Führung zum 21:20.
    Zwei Minuten später gelang sogar das 23:20, die Chance auf eine Vorentscheidung war groß: Der Turnverein hatte den Ballbesitz und spielte in Überzahl, verpasste aber den 24.Treffer – Neuhausen warf sich wieder heran. Nun verlief der Vergleich auf Messers Schneide. Zwei Fehlwürfe besiegelten dann die Niederlage. 46 Sekunden vor der Schlusssirene traf Neuhausens wurfgewaltiger Halblinker Dominik Eisele (5) zum 35:32. „Man hat gesehen, dass wir auswärts mithalten können. Im entscheidenden Moment fehlt uns aber noch die Reife“, sagte der enttäuschte Trainer Tim Beckmann.

    Quelle: HP Neuhausen

    Groß-Umstadt niedergekämpft - 35:32-Heimsieg


    Rückraumspieler Timo Flechsenhar traf sechsmal gegen Groß-Umstadt.

    Im dritten Aufeinandertreffen mit dem TV Groß-Umstadt ist den Drittliga-Handballern des TSV Neuhausen der erste Erfolg geglückt. Allerdings mussten die Mannen von Coach Florian Beck Schwerstarbeit verrichten, ehe der 35:32 (18:18)-Sieg eingefahren war. Über 60 Minuten lieferten sich beide Kontrahenten eine spannende Partie, bei der letztlich Kleinigkeiten zu Gunsten der MadDogs entschieden. Mit nun wieder ausgeglichenem Konto, kann es am Samstag, 1. Dezember, 20 Uhr, ohne Druck an den Bodensee zur HSG Konstanz gehen.

    „Beim Stand von 23:20 für uns und in Überzahl hätten wir Neuhausen in die Knie zwingen müssen. Ich bin immer noch aufgewühlt, denn 35 Gegentore sind einfach zu viele. Die Kombination aus Abwehr und Torwart war heute bei uns schlecht und Dominik Eisele hat zu viele Tore geworfen. Wir hatten die Überzahl von Neuhausen nicht im Griff und haben unsere eigene Überzahl schlecht ausgespielt“, sagte TVG-Trainer Tim Beckmann nach Spielschluss.

    „Beide Seiten haben sich heute nichts geschenkt. Ähnlich wie Tim bin auch ich noch aufgewühlt, aber sehr glücklich, dass wir gewonnen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir die größere Aggressivität gezeigt und Hans Herrmann hat wichtige Bälle gehalten, obwohl er selbst mit seiner Leistung nicht so zufrieden ist. Groß-Umstadt hat ein sehr gutes Kreisläufer-Spiel gezeigt und es ist mir ein Rätsel, warum sie so weit hinten stehen. Meiner Mannschaft muss ich ein Kompliment machen, weil sie bis zum Ende an den Sieg geglaubt hat“, war TSV-Coach Florian Beck sichtlich erleichtert.

    Den ersten Treffer erzielten die hessischen Gäste, aber anschließend netzten die MadDogs viermal in Serie ein. Diesen Vorsprung hielten sie bis zum 6:3 (8.), dann schaffte Groß-Umstadt beim 7:7 (12.) erstmals wieder den Gleichstand. Doch erneut setzten sich die Filderhandballer ab und hatten beim 12:9 den alten Abstand wieder hergestellt (17.). Mit einer Auszeit versuchte TVG-Coach Tim Beckmann seine Jungs wieder in die Spur zu bringen, stattdessen zogen die Hausherren bis auf 15:10 davon (21.). Auf einen Schlag ging allerdings nichts mehr im Spiel des TSV. Auch Trainer Florian Beck schaffte es nicht mit einem Time-Out den 5:0-Lauf der Hessen zu unterbinden. Mit 18:18 ging es schließlich in die Kabinen.

    Zu Beginn des zweiten Durchgangs konnte die Beck-Sieben zweimal vorlegen, aber zwischen der 32. Und 39. Minute war wieder ordentlich Sand im Getriebe. In Überzahl konnte Groß-Umstadt aus einem 19:20-Rückstand einen 21:20-Vorsprung herauswerfen, zudem folgten zwei weitere Nachlässigkeiten in der Abwehr, die jeweils bestraft wurden. Mit einer einminütigen Ansprache bracht Florian Beck sein Team wieder in die Spur, dennoch dauerte es bis zum 27:27 (47.) ehe der Ausgleich fiel und kurz darauf sogar die Führung. Anschließend stand das Spiel auf Messers Schneide, wobei die MadDogs immer wieder vorlegen konnten. Den letzten Gleichstand schafften die Gäste beim 30:30 (55.). In der verbleibenden Spielzeit markierte Groß-Umstadt noch zwei Tore vom Kreis, die Hausherren dagegen gleich fünf. Die Entscheidung fiel 46 Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 34:32, denn danach war auch der letzte Widerstand des TVG gebrochen.



    TSV Neuhausen – TV Groß-Umstadt 35:32

    TSV Neuhausen: Herrmann, Durst, Fuchs (2), Kroll (3), Klingler (3), Eisele (5), Wohlrabe (5/3), Zulauf (1), Hebisch (1), Schöbinger (1), Flechsenhar (6), Frey (8).

    TV Groß-Umstadt: Sahm, Ketelaer, Blank, See (11/6), Acic (3), Ramos-Nuez (1), Kraus, Lehmer, Lochtenbergh, Geißler (2), Kramer (4), Schulz (6), Becker (5).

    Schiedsrichter: Meike/Plinz (Denzlingen/Waldkirch).

    Zuschauer: 550.

    Zeitstrafen: Kroll, Eisele (2); Schulz (2), Becker.

    Siebenmeter: 3/3, 6/6.

    Quelle: Die Rheinpfalz


    Auf dem Zahnfleisch

    Handball: Hochdorfer 23:27-Niederlage in Balingen


    OFFENBACH (thc). 17:18 und 17:19 durch Jörn Christmann, 17:20 durch Kai Zimmermann (41.): Da war die Chance da für den TV Hochdorf gestern in der Dritten Handball-Liga Süd bei HBW Balingen-Weilstetten II. Er verlor mit 23:27 (13:15). Balingen wird nach dem zwölften Spieltag als Tabellenführer geführt.In der Schlussphase ging der TVH wieder auf dem Zahnfleisch. Michael Pfeil konnte Tim Beutler und Andreas Mauer nur sporadisch einsetzen, Christmann erhielt nach der 20:17-Führung eine Zeitstrafe, Christoph Morio traf von außen erst wieder zum 22:26. „Für die Umstände ist das Ergebnis ganz in Ordnung“, sagte Trainer Pfeil, der mit seinem 15-Punkte-Ziel bis zur Weihnachtspause (noch drei Spiele) unter Druck steht. Seit dem guten 8:2-Punkte-Start hat Hochdorf nur drei Unentschieden erreicht, zum ersten Mal ist das Punktekonto negativ. Am Samstag kommt die TSG Groß-Bieberau.


    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.275 Datum: Montag, den 26. November 2012

    Quelle: HP Balingen


    Die „Jungen Wilden“ klettern nach Sieg über Hochdorf an Tabellenspitze


    Die "Jungen Wilden" feiern einen weiteren Heimsieg und die Eroberung der Tabellenspitze. Foto: Ingeborg Kreher

    Durch einen 27:23-Erfolg über den TV Hochdorf hat sich der HBW Balingen-Weilstetten 2 die Tabellenführung in der dritten Liga Süd erkämpft. In einem Duell auf Augenhöhe gelang es dem Perspektivteam Mitte der zweiten Halbzeit einen Drei-Tore-Rückstand aufzuholen und sich in der Schlussphase selbst entscheidend abzusetzen. Erfolgreichster Torschütze für die „Jungen Wilden“ war vor 450 Zuschauern in der Balinger SparkassenArena Benedikt Brielmeier mit sechs Treffern.

    Ausgeglichene erste Hälfte

    „Obwohl wir nach der Halbzeit mit drei Toren zurücklagen, haben wir uns nicht aufgegeben. Wir haben uns die Bälle hinten wieder erkämpft und konnten so am Ende einen alles in allem verdienten Sieg einfahren. Nun freuen wir uns natürlich wieder an der Tabellenspitze zu stehen“, so ein enthusiastischer Kapitän Aleksandar Stevic nach der Begegnung.

    Hellwach starteten die Nothdurft-Buben in die Partie und konnten bereits nach 41 Sekunden durch Gregor Thomann mit 2:0 in Führung gehen. Die Gäste aus der Pfalz schafften es allerdings diese Führung schnell zu egalisieren und so entwickelte sich in der Folgezeit über 4:4 (6. Minute) bis hin zum 8:8 (13. Minute) durch Brielmeier eine ausgeglichene Begegnung. Einem Doppelschlag durch den 18-jährigen Linkshänder Jannik Hausmann war es zu verdanken, dass es den Eyachstädtern gelang in der 26. Minute mit 13:10 vorzulegen. Beim Stand von 15:13 wurden die Seiten gewechselt.

    Im zweiten Spielabschnitt war es zunächst der TV Hochdorf, der den Ton angab und mit drei Toren in Folge aus der 15:13-Führung ein 15:16 machte. Bis zur 41. Minute wuchs dieser Rückstand an und beim 17:20 drohte das Spiel zugunsten der Gäste zu kippen. Die „Jungen Wilden“ zeigten allerdings Moral und schafften es binnen sieben Minuten einen 6:1-Lauf hinzulegen. Die 25:22-Führung durch einen Treffer von Jannik Hausmann sieben Minuten vor Ende rettete das Perspektivteam dann über die Zeit. Dies war auch dem Umstand geschuldet, dass es die Gäste in den letzten vier Minuten nicht mehr fertig brachten, ihrerseits Tore zu erzielen. Nach dem Schlusspfiff zeigte die Anzeigentafel in einer durchschnittlichen Drittligapartie einen 27:23-Heimerfolg für den HBW 2, der umkämpft aber sicherlich nicht unverdient war.

    Tabellenführung erobert

    „Insgesamt war das heute eine Begegnung mit wenigen Angriffen. Dementsprechend durften wir auch nur wenige Fehler machen. Dies ist uns in der ersten und zweiten Halbzeit bedingt gelungen. Wir hatten eine Vielzahl an technischen Fehlern und hatten immer wieder Abstimmungsprobleme im Innenblock. Wichtig war sicherlich, dass es uns beim Stand von 17:20 gelungen ist den Rückstand schnell aufzuholen. Kämpferisch bin ich mit der Leistung meiner Jungs heute zufrieden und kann ein Lob an die A-Jugendspieler Remmlinger und Hausmann aussprechen“, so das Fazit von A-Lizenzinhaber Eckard Nothdurft nach der nervenaufreibenden Partie.

    Da die HSG Konstanz in Herrenberg lediglich Unentschieden gespielt hat, ist es dem Perspektivteam mit diesem Sieg gelungen die Tabellenführung in der dritten Liga zurückzuerobern. Um diese zu verteidigen, müssen die „Jungen Wilden“ bereits am Freitag beim Bundesliganachwuchs der Rhein Neckar Löwen ran. In der Fremde wird der HBW dabei erneut gefordert sein und alles daran setzen um die Punkte aus Baden zu entführen.

    Spielverlauf:

    2:0, 4:4, 8:8, 12:10, 13:12, 15:13 (Halbzeitstand), 16:16, 17:20, 21:20, 24:21, 27:23

    HBW: Bar (1-40, 46-60min), Beutel (41-45min), Thomann J. (2), Remmlinger, Wahl (4/3), Stevic, (3/1), Skvaril (5), Thiemann (1), Thomann (3), Hiller, Schlaich, Brielmeier (6), Hausmann (3), Hildebrand (n.e.)

    Siebenmeter: HBW 4/4, TV Hochdorf 1/0

    Zeitstrafen: HBW 2, TV Hochdorf 3

    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz strauchelt, fällt aber nicht


    Konstanz gibt in Herrenberg einen Punkt ab. Eblen-Team bleibt aber an der Tabellenspitze

    Handball3. Liga

    SG H2Ku Herrenberg

    HSG Konstanz

    25:25 (11:13)

    Die SG H2Ku Herrenberg schaffte als Tabellendrittletzter, was Hochdorf oder der TV Germania Großsachsen beim Gipfeltreffen vor 14 Tagen vergeblich versucht hatten – sie stellte der HSG Konstanz beim 25:25-Unentschieden ein Bein, unterbrach die seit dem fünften Spieltag Ende September andauernde Siegesserie der Konstanzer Handballer und ließ damit Balingen, Friedberg, Heilbronn-Horkeim und die HSG Konstanz an der Tabellenspitze erneut enger zusammenrücken.

    „Herrenberg wollte es einfach wissen. Da sind wir auf einen absolut entschlossen zu Werke gehenden Gegner getroffen. Und bei uns schien es phasenweise, als sei noch nicht völlig klar, dass man als Tabellenführer immer zu den Gejagten zählt. Gegen den Spitzenreiter versucht doch jede Mannschaft, über sich hinaus zu wachsen!“, klang ein wenig Unverständnis ob des Spielverlaufs aus den Worten des Konstanzer Trainers Daniel Eblen. Schließlich sah seine Mannschaft Mitte der zweiten Hälfte mit dem 17:23 (48.) des hauptsächlich von Linksaußen agierenden Gerrit Bartsch wie der sichere Sieger aus, um sich dann in der Schlussminute doch noch den Ausgleichstreffer durch einen der Routiniers im Trikot der Gastgeber, Valentin Hörer, einzufangen. „Da wurde dann doch deutlich, dass wir einfach nicht routiniert genug sind, einen solchen Vorsprung ruhig über die Zeit zu bringen“, so der Konstanzer Coach, der nach dem ebenfalls durch Valentin Hörer erzielten 23:24-Anschlusstreffer (53.) versucht hatte, mittels einer Auszeit den doppelten Punktgewinn noch zu retten.

    „Da ist dann die Halle nochmals aufgewacht und hat die Heimmannschaft gepusht!“, sagte Eblen, der sich von dieser Auszeit allerdings mehr als den 25. Treffer durch Marc Hafner zum 23:25-Zwischenstand (55.) erhofft hatte. „Es ist natürlich schon enttäuschend, die Punkte noch teilen zu müssen. Aber letztlich kann man sich auswärts gegen eine Mannschaft wie Herrenberg auch über ein Unentschieden nicht beklagen“, versuchte Eblen der Situation dann aber doch auch eine positive Seite ab zu gewinnen. „Vielleicht haben wir diese Saison auch in der Deckung schon bessere Spiele gemacht. 25 Gegentore zu bekommen, ist aus meiner Sicht jedoch durchaus zu verkraften, zumal wenn man die Tempogegenstöße abzieht, die wir zum Teil selbst eingeleitet haben“, missfiel dem Konstanzer Übungsleiter in der Schlussviertelstunde vor allem das Abschlussverhalten seiner Angriffsreihe. „Da wurden die Chancen gegen die zugegeben sehr ungemütliche 3:2:1-Abwehrformation der Gastgeber nicht mehr geduldig herausgespielt sondern viel zu früh der Abschluss gesucht!“

    Hinzu kamen beim Stand von 20:24 (50.) zwei Zeitstrafen binnen 20 Sekunden gegen Simon Flockerzie und Kai Mittendorf, welche Herrenberg eiskalt zu drei Toren nutzte, während auf Konstanzer Seite nur ein verschossener Strafwurf beim 22:24 (53.) notiert wurde. Da darüber hinaus der mit acht Treffern herausragende SG-Spieler Ingo Krämer sich nach seinem vergebenen Strafwurf kurz nach der Pause doch als sicherer Vollstrecker von der Siebenmeter-Marke entpuppte, sicherte sich der Gastgeber dank seiner kämpferischen Einstellung einen ganz wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf, Oesterle, Groh (3), Bartsch (8/3), Hafner (2), Meiners, Flockerzie (1), Schoch, Faißt (8), Schatz (3/3), Geßler, Bruderhofer.