Samstag 24.11.12 Beginn: 19.30 Uhr
Sporthalle Nieder Roden, Wiesbadener Str. 63110 Rodgau-Nieder Roden
Beiträge von khs
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Die Schirris:
Peter Hemmer / Simon Meyer[Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/hemmermeyer7jagivc6f0.jpg]
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Samstag 24.11.12 Beginn: 19.00 Uhr
Eichendorfschulhalle Kelkheim, Waldwiese, 65779 Kelkheim - Münster -
Die Schirris:
Thorsten Meike / Stefan Plinz[Blockierte Grafik: http://img3.fotos-hochladen.net/uploads/meikeplinz04p2w6ylk730.jpg]
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Samstag 24.11.12 Beginn: 18.00 Uhr
Großsporthalle, Im Wesner, 64401 Groß Bieberau -
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Samstag 24.11.12 Beginn: 20.00 Uhr
Markweg SH, Im Schießtäle, 71083 Herrenberg -
Quelle: HP Balingen
„Jungen Wilden“ siegen beim Tabellenvorletzten SV Zweibrücken
In Zweibrücken konnte der Perspektivkader des HBW einen Auswärtssieg feiern. Ingeborg Kreher
Der HBW Balingen Weilstetten 2 hat durch den Erfolg über den SV 64 Zweibrücken den zweiten Tabellenplatz in der dritten Liga Süd verteidigt. In der Ignaz-Roth-Halle Zweibrücken sahen die Zuschauer dabei ein Spiel, in dem die Nothdurft-Buben zwar lange Zeit den Ton angaben, es aber versäumte frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen. Am Ende zeigte die Anzeigentafel ein verdienten aber hartumkämpften 27:31-Auswärtserfolg. Bester Torschütze auf Seiten des Perspektivteams war der tschechische Neuzugang Milan Skvaril mit neun Treffern.
Ausgeglichene Partie
„Durch die Tabellensituation hat man im Vorfeld der Partie vielleicht mit einer klaren Angelegenheit gerechnet. Die Begegnung heute war aber ein hartes Stück Arbeit für uns. In der dritten Liga Süd gibt es einfach keine schlechten Mannschaften. Wir sind glücklich, dass wir die Auswärtshürde in Zweibrücken meistern konnten“, so Rechtsaußen Gregor Thomann, der mit sechs Treffern eine starkes Spiel ablieferte.
Zu Beginn entwickelte sich dabei eine sehr ausgeglichene Partie, in der es zunächst dem Gastgeber vorbehalten war, Tore vorzulegen. Bis zur 17. Minute konnten sich die Pfälzer somit eine 7:5-Führung erspielen. Zwei Treffer durch Brielmeier und ein Treffer von Mannschaftskapitän Stevic drehten den Vorsprung der Gastgeber und beim 7:8 in der 20. Minute war das Perspektivteam erstmals in Front und konnte durch ein Tor von Milan Skvaril sogar auf 9:11 erhöhen. Wichtig dann die Phase unmittelbar vor der Halbzeit. Trotz einer Zeitstreife gegen Jan Remmlinger zwei Minuten vor der Halbzeit gelang es den „Jungen Wilden“ in Unterzahl zwei Treffer zu erzielen, wodurch mit einer Drei-Tore-Führung (11:14) die Seiten gewechselt wurden.
Keine Vorentscheidung
Nach der Halbzeit schafften es die Pfälzer durch Treffer von Denk und Zellmer zunächst den Vorsprung zu verkürzen, ehe Christian Wahl vom Siebenmeterstrich in der 34. Minute das 13:15 markierte. Abermals in Unterzahl schaffte es das Perspektivteam in der 41. Minute von 17:19 auf 17:21 davonzuziehen, worauf die Gastgeber mit einer Auszeit reagierten. Diese zeigte Wirkung und die herausgespielte Führung schrumpfte binnen vier Minuten auf 21:22 zusammen. Nun sah sich Gästetrainer Eckard Nothdurft zu einem Timeout veranlasst – ebenfalls mit Erfolg. Stevic, Wahl und Skvaril schafften mit ihren Treffern bis zur 51. Minute das 22:25 herauszuspielen.
Wer nun mit einer Vorentscheidung gerechnet hatte, wurde enttäuscht. Die tapfer kämpfenden Gastgeber aus Zweibrücken schafften es tatsächlich nochmal heranzukommen und vier Minuten vor Schluss erzielten sie den 26:27-Anschlusstreffer und Fabian Schlaich erhielt eine Zeitstrafe. In Unterzahl behielten die Mannen um Trainer Eckard Nothdurft dann aber einen kühlen Kopf. Skvaril und Thomann sorgten mit ihren Treffern zum 26:29 für die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt der Partie setzte wiederum Skvaril mit zwei weiteren Treffern zum Endergebnis von 27:31.
Durch den Auswärtserfolg verteidigen die „Jungen Wilden“ den zweiten Tabellenplatz und bleiben als einziges Team der dritten Liga Süd auswärts ungeschlagen. Am kommenden Sonntag trifft das Perspektivteam nun auf den TV Hochdorf, um den Ex-Balinger Stefan Job und möchte dort die kleine Serie von zwei Siegen in Folge fortsetzen.
Spielverlauf:
1:0, 4:3, 8:8, 9:11, 11:14 (Halbzeit), 13:15, 17:21, 20:22, 24:25, 26:27, 27:31 (Endergebnis)
HBW: Bar, Beutel, Thomann (J.), Remmlinger (1), Wahl (5/1), Stevic (3), Skvaril (9), Thiemann, Thomann G. (6), Hausmann (1), Hiller, Schlaich (2), Brielmeier (4)
Siebenmeter: SV 64 Zweibrücken 3/2, HBW 1/1Zeitstrafen: SV 64 Zweibrücken 4, HBW 4
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Quelle: HP Zweibrücken
Milan Skvaril überragend beim 31:27-Auswärtssieg Balingens bei den Zweibrücker Löwen
Sonntag, den 18. November 2012 um 09:32 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Auch gegen den Tabellenzweiten HBW Balingen/Weilstetten 2 hat es für die Zweibrücker Löwen am Samstagabend bei der 27:31 (11:14)-Niederlage wieder nicht gereicht, einen weiteren Drittligapunkt zu holen. Und dennoch war erneut eine Leistungssteigerung erkennbar, waren die etwa 350 Zuschauer in der wieder rappelvollen Ignaz-Roth-Halle mit dem Auftritt der jungen SV-Truppe durchaus zufrieden.
Die größte Anerkennung für die engagierte Leistung der Zweibrücker Löwen war am Samstagabend der Jubelgesang des Tabellenzweiten HBW Balingen/Weilstetten 2 unmittelbar nach Spielende. Denn die Spieler der Bundesligareserve tanzten, jubelten und besangen ihren erneuten Auswärtssieg in einer Art und Weise, die erkennen ließ, dass man sich tatsächlich enorm freute, weil bei dem Abstiegskandidaten doch viel mehr Einsatzbereitschaft und Wille nötig war, als man dies möglicherweise erhofft hatte.
Ein echter Leistungsunterschied zwischen dem Abstiegskadidaten SV 64 Zweibrücken und dem Meisterschaftsanwärter HBW Balingen/Weilstetten, war jedenfalls auch in diesem Spiel nicht erkennbar.
"Euch fehlte heute nicht viel", befand auch Gästetrainer Eckhard Nothdurft nach dem auch für ihn durchaus nervenaufreibenden Spielverlauf.
Der entscheidende Grund, warum es auch in diesem Spiel wieder nicht ganz reichte, war die Tatsache, dass die SV-Jungs in den entscheidenden Szenen der Begegnung ihre Nerven nicht im Griff hatten.
Nach zunächst ausgeglichenem Spielverlauf und 8:8-Zwischenstand in der 20. Spielminute; bis dahin hatten die 64er eigentlich regelmäßig vorgelegt, gewann die Bundesligareserve aus dem Zollernalbkreis die Kontrolle. Gästetrainer Eckhard Nothdurft, früher selbst Kreisläufer beim VfL Gummersbach, änderte nach einer Auszeit die Defensivtaktitk, wechselte nach der 6:0-Formation zu Beginn zu einer 3:2:1- und kurz darauf sogar einer 3:3-Formation. Zwar fanden die 64er im weiteren Verlauf auch gegen die entsprechenden neuen Aufgabenstellungen der Gäste durchaus Lösungen, dennoch gelang es dem Meisterschaftsmitfavoriten in den letzten drei Minuten des ersten Durchgangs, zum 11:14-Halbzeitstand wegzuziehen. „Da waren wir nicht mehr so beweglich, haben nicht so gut zugeschoben, wie in der ersten Viertelstunde“, bemerkte SV-Trainer Stefan Bullacher zu dieser durchaus vorentscheidenden Spielphase, als seine Mannschaft dem starken Gegner zu einfache Gegentore ermöglichte. Dennoch waren die 64er nicht unzufrieden, hatten sie doch die letzten fünf bis zehn Minuten der ersten Hälfte – eigentlich die Phase, in der sie in den vergangenen Auftritten jeweils deutlicher in Rückstand gerieten – auch mit der Unterstützung des fantastischen Publikums, einigermaßen schadlos überstanden.
Vielleicht war dies auch ein wenig der Problematik geschuldet, dass Kubo Balaz wegen seiner am Dienstag im Pokalspiel erlittenen Bauchmuskelverletzung nicht mitwirken konnte. Der Linkshänder stellte in Absprache mit Mannschaftsarzt Dr. Jürgen Knoch nach dem Aufwärmen schweren Herzens fest, dass ein Einsatz nicht möglich sei. Was die Personalsituation bei den 64ern anbelangt, so war erfreulich, dass Mannschaftskapitän Marian Müller erstmals wieder dabei sein konnte, selbst wenn da erkennbar war, dass er noch eine schöne Wegstrecke zu seinem Ziel, ein Leistungsträger in der 3. Liga zu sein, vor sich hat.
Auf Seiten der Gäste fehlten gegenüber den letzten Spielen der in der Bundesliga festgespielte Krsto Milosevic und Kreisläufer Christoph Foth, der am vergangenen Mittwoch ebenfalls in der Bundesliga gegen den THW Kiel gespielt hatte.
Nach dem Seitenwechsel hatten die Zweibrücker Löwen jedenfalls zunächst wieder die stärkeren Szenen und kämpften sich ins Spiel zurück. Beim 15:16-Zwischenstand in der 36. Minute, beim 21:22 in der 47. und beim 26:27 vier Minuten vor Spielende bot sich ihnen jeweils die Ausgleichschance, doch jedes Mal fiel der so ersehnte Ausgleichstreffer nicht.
Wäre dieser Treffer einmal gefallen, hätte es dem Spiel möglicherweise eine Wende geben können. Doch im Konjunktiv werden auch in der dritten Liga Handballspiele eben nicht entschieden.
"Wir haben dann leider in eigener Überzahl das Ding hergeschenkt'", haderte SV-Trainer Stefan Bullacher mit dem unglücklichen Spielverlauf in der Schlussphase der Begegnung, als Gästespieler Fabian Schlaich für zwei Minuten raus musste, der in der zweiten Hälfte überragende Milan Skvaril aber ganz wichtige Treffer für die Gäste erzielte und das Spiel damit quasi im Alleingang entschied. "Es war aber dennoch sicher unser bestes Spiel im bisherigen Saisonverlauf", war Bullacher auch ein wenig stolz über die gezeigte Leistung seiner Mannschaft. "Milan Skvaril war hier halt überragend", hatte Bullacher auch den spielentscheidenden Akteur im Gästeteam ausgemacht. Der in der Anfangsphase auf Linksaußen beginnende und später dann in den Rückraum wechselnde tschechische Neuzugang erzielte fünf der letzten sieben Gästetore, war damit letztlich Matchwinner beim Tabellenzweiten, der seine starke Auswärtsbilanz weiter ausbaute. Dafür hatten die 64er gegen Aleksandar Stevic, im letzten Jahr einer der Garanten für den Bundesligaaufstieg des TV Neuhausen, weitestgehend gut verteidigt.
Die Zweibrücker selbst waren immer dann gefährlich, wenn die es schafften, Jonas Denk am Kreis anzuspielen. Denk war am Ende mit acht Toren auch erfolgreichster Torschütze der Zweibrücker Löwen.
Nach dem Spiel war den 64ern die Enttäuschung über die erneute Niederlage durchaus anzumerken. Mit hängenden Köpfen verließen sie die Halle, allerdings auch mit der Gewissheit, dass diese Leistung gegen eine Mannschaft aus der zweiten Tabellenhälfte wohl zum Sieg gereicht hätte. Und genau hier müssen die 64er auch ansetzen, müssen sich freuen, dass sie sich in der Liga immer besser zurecht finden, sich von Spiel zu Spiel steigern. Und dann könnte der Klassenerhalt immer noch realisiert werden, selbst wenn gerade auch am Samstagabend mal wieder ein sogenannter „Bonuspunkt“ vergeben wurde.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus und Philipp Bartel (n.e.) im Tor - Jonas Denk 8, Thomas Zellmer 6, Torben Rixecker 5, Tim Burkholder 5/1, Benny Zellmer 1, Aris Wöschler 1, Daniel Sorg 1, Alex Eusterholz, Marian Müller, Erik Pohland und Jakub Balaz.
HBW Balingen / Weilstetten 2: Paul Bar und Felix Beutel im Tor - Milan Skvaril 9, Gregor Thomann 6, Christian Wahl 5/1, Benedikt Brielmeier 4, Aleksandar Stevic 3, Fabian Schleich 2, Jan Remmlinger 1, Jannik Hausmann 1, Julian Thomann, Timo Hildebrand, Micha Thiemann, Nico Hiller.
Zeitstrafen 8:10 min., Siebenmeter: 3/2 - 1/1, Zuschauer 350, Schiedsrichter: Finger / Friedel (Elsenfeld/Obernburg). -
Quelle: HP Kronau
[18.11.12 > SG KÖ – TSG Münster 37:30 (25:15)]
Weiter in die richtige Richtung
geht es für die Drittligisten der SG Kronau/Östringen. In der heutigen Partie gegen die TSG Münster legen die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit den Grundstein für den vierten Sieg in Folge. Die Hessen können mit dem von Beginn an hohen Tempo der SG nicht mithalten und agieren stattdessen oft planlos, sodass mit 10:4 früh der erste deutliche Vorsprung zu Buche steht. Bereits im ersten Spielabschnitt hat Kai Rudolf bereits fünf von insgesamt sieben Treffern verbucht und auch Michel Abt und Denni Djozic stellen Fabian Lieb zwischen den gegnerischen Pfosten des Öfteren vor unlösbare Aufgaben. In der 28. Spielminute zuckt Klaus Gärtner die grüne Karte und lässt seine Mannen bis zum Pausenpfiff (25:15) noch einen Dreierpack auf das gelbe Konto packen. Nach dem Wiederanpfiff legt Münster dann noch einmal nach, kämpft sich kurzfristig auf sechs Tore heran. Doch nach wie vor lässt die hohe Fehlerquote der Gäste, gepaart mit der Entschlossenheit der Lokalmatadore, bis zuletzt (37:30) keine ernstzunehmende Gefahr für die SG aufkommen.
Mit diesem erneuten Doppelpack rücken die Badener auf den siebten Rang vor und haben somit die obere Tabellenhälfte erreicht. Die Plätze sechs bis eins haben aktuell durchweg je genau einen Punkt mehr auf der Haben-Seite als der jeweilige Verfolger, es verspricht also weiterhin spannend zu bleiben.
Weiter geht es am kommenden Samstag in Heilbronn, ehe es vor dem Jahreswechsel noch zweimal daheim rund geht: Am 30.11. ist um 20:30Uhr die HBW Balingen-Weilstetten II zu Gast, am 7.12. um 20:30Uhr der SV 64 Zweibrücken (beides in der Stadthalle Östringen).
Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Michael Körner, Kai Rudolf (7), Andre Bechtold (2), Denni Djozic (7/2), Patrick Körner, Stefan Jochim (3), Nils Kretschmer (3), Nicolas Herrmann (2), Michel Abt (4), Kai Dippe (4), Gianluca Pauli (1), David Schmidt (4)
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Quelle: HP Nieder Roden
Fusskranke Baggerseepiraten gehen am Bodensee baden
3. Liga: HSG Konstanz – HSG Nieder-Roden 27:22 (14:11)
Der 17-jährige Florian Stenger brachte eine ganz starke Leistung am Kreis und erzielte 2 Treffer
Vorverkauf für Derby gegen Kirchzell am kommenden Samstag läuft
Energieleistung der ersatzgeschwächten HSG in Konstanz nicht belohnt
Keine Punkte brachte die 1. Männermannschaft der HSG Nieder-Roden vom Ausflug an den Bodensee mit. Dabei hatten die Baggerseepiraten richtig gut angefangen und konnten, von Trainer Alex Hauptmann hervorragend auf den Tabellenführer eingestellt, mit einer offensiven und extrem aggressiven Abwehrvariante die hoch favorisierten Spieler des Tabellenführers überraschen. Nach dem 1:1 übernahmen die Rodgauer das Kommando und gingen mit 1:4 in Führung. Dabei tat sich auch Torhüter Marco Rhein hervor, der aber leider bei einer Abwehraktion mit dem Kopf an den Pfosten knallte und mit einer Platzwunde behandelt werden musste. Marvin Hoppenstaedt, der ihn ersetzte, stand dem aber in nichts nach und konnte ebenfalls zwei „hundertprozentige“ entschärfen und mithelfen, den Vorsprung auf 1:6 auszubauen.
Trotzdem hatten die Gastgeber nach und nach ein Gegenmittel gefunden und konnten sich über 3:6 auf 7:7 herankämpfen und bei 8:7 die erste Führung verbuchen. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die aufopferungsvoll kämpfenden Hauptmann-Schützlinge schon zwei Zeitstrafen zu verzeichnen, die rustikal zu Werke gehenden Gastgeber im Gegensatz dazu gerade mal eine gelbe Karte gesehen.
Zu diesem Zeitpunkt machte sich erstmals bemerkbar, daß mit Christian Schmid und Ben Weber beide etatmäßigen Kreisläufer verletzungsbedingt fehlten und außerdem Stefan Seitel und Björn Christoffel als Alternativen für die Außenpositionen auch nicht einsatzbereit waren. Bis zur Pause blieb man trotzdem immer auf Tuchfühlung, bis eine weitere Zeitstrafe gegen Kapitän Sebbi Schulz eine Minute vor der Pause von den Gastgebern zu zwei weiteren Toren genutzt werden konnte, die zum 14:11 Halbzeitstand führte.
Nach dem Wechsel fand die HSG leider nicht wieder in die richtige Spur und musste dem Tempo und den personellen Engpässen Tribut zollen. Trotz des 14:12 von Michael Weidinger konnten sich die Gastgeber durch wuchtige Angriffe auf 18:12 absetzen, bevor Philipp Keller mit dem 18:13 die Serie unterbrach aber nicht stoppte, was erst beim 23:13 per Time-out durch Trainer Hauptmann gelang. Danach besannen sich seine Schützlinge wieder auf ihre Stärken und konnten über 24:17 und 25:20 wieder verkürzen. Mit dem 27:22 wurde letztendlich ein achtbares Ergebnis erzielt, nicht zuletzt deshalb, weil die Schiedsrichter ab der 52. Spielminute endlich begannen, auch die Gastgeber mit Zweitstrafen zu belegen und damit auch einmal Überzahlsituationen für die HSG zu schafften.
Letztlich war man im Lager der Baggerseepiraten aber angesichts der personellen Situation und der Tatsache, daß man gegen den unangefochtenen Tabellenführer zumindest über lange Strecken in dessen mit 1250 fanatischen Zuschauern gut besuchter Halle sehr ordentlich dagegenhalten konnte ganz zufrieden und trat die lange Heimreise mit dem Giga-Bus an.
Erwähnt werde sollte auch noch, daß sich vor allem die Spieler Philippe Kohlstrung, Alex Weber, und Florian Stenger, die im bisherigen Saisonverlauf nur kurze oder gar keine Spielanteile erhalten hatten, nahtlos in die unermüdlich kämpfenden Reihen einfügten und eine sehr gute Leistung ablieferten. Sie haben sich für weitere Aufgaben empfohlen und das lässt für die Zukunft hoffen.
In der kommenden Woche gilt das Augenmerk von Trainer Alex Hauptmann seinem Heimatverein, dem TV Kirchzell der am Wochenende in der Sporthalle an der Wiesbadener Strasse gastiert, doch dazu mehr ab Dienstag Mitte der Woche. Karten für die mit Sicherheit ausverkaufte Partie sind im Vorverkauf bei Sport Manus und Raumausstattung Keller erhältlich. -
Quelle: HP Köndringen
SG gewinnt gegen die TSG Groß-Bieberau mit 30:17!
Die leider nur mäßig besuchte Ludwig-Jahnhalle war Schauplatz einer wie entfesselnd aufspielenden Andersen-Sieben.
Die Vorzeichen zu dieser Partie waren nicht schlecht, so konnte Ole Andersen in dieser Woche mit einem fast vollzähligen Kader trainieren und hatte zudem mit dem Pokalspiel in Zähringen am Dienstag (ungefährdeter 30:19 Sieg) eine gute Möglichkeit die Heimkehrer Hirling und Wenning besser in die Mannschaft zu integrieren. Was sich in Balingen am vergangenen Sonntag andeutete fand am Samstagabend seine Bestätigung, mit Hirling und Wenning kommen mehr Druck und Alternativen aufs Parkett.
Doch der Reihe nach.
Schon beim Aufwärmen konnte der Zuschauer eine motivierte und konzentrierte Mannschaft beobachten. Nach dem Anpfiff entwickelte sich zunächst ein zähes Spiel mit wenig Toren (2:1 nach neun Minuten) auf beiden Seiten, hier zeichnete sich nach abgelaufener Sperre Michael Rascher in der Abwehr aus. Unterstützt wurde die schnellfüßige SG-Abwehr durch einen bestens aufgelegten Philipp Grangé im Tor. In der Folge konnte sich die SG einen leichten Vorsprung erarbeiten, den man bis zur Pause nicht mehr abgab und sich mit 13:11 zur selbigen verabschiedete.
In der Kabine fand Ole Andersen die richtigen Worte und taktischen Maßnahmen, wie sich im Verlauf der zweiten Halbzeit zeigen sollte. Schnell war der zwei Tore Vorsprung auf fünf angewachsen. Die Skepsis auf den Rängen ob es wohl heute zum Sieg reichen würde, wich mit fortdauerndem Spiel Begeisterung. An erster Stelle verantwortlich zeichnet Danny Trodler, der mit seinen zwölf Toren, nach bereits zwölf Toren im vergangenen Spiel, zu seiner Form findet. Sascha Ehrler, vier Tore, spielte ebenfalls sehr stark und scheint das vergangene Jahr in Herbolzheim formtechnisch aufgeholt zu haben. Trainer Ole Andersen hatte nun die Möglichkeit mehr durchzuwechseln und nutzte dies auch weidlich aus. Die beiden gerade erst der A-Jugend entwachsenen Lukas Bing und Chris Berchtenbreiter nutzten ihre Spielanteile und fügten sich nahtlos ins Spielgeschehen ein. Insgesamt gesehen war es jedoch eine geschlossene Mannschaftsleistung, die diesen Erfolg verbuchen konnte. Eine alte Handballerregel besagt: Tore, die man hinten nicht bekommt, muss man vorne nicht schießen. Im Toreverhindern hielten sich die SG´ler an diese Regel, ganze sechs(!) Gegentore ließ die Abwehr zu, ein sensationeller Wert. Im Toreschießen war man allerdings fleißiger, so gewann man die zweite Halbzeit mit sage und schreibe 17:6!
Resümierend lässt sich feststellen: Mehr Leute auf der Bank ergibt mehr Möglichkeiten und Erholungspausen, die zu mehr Qualität und hoffentlich noch vielen Punkten führen. Sollten mit Christian Hefter und Daniel Warmuth zwei weitere Leistungsträger zurückkehren, kann man noch mehr erwarten.
Am nächsten Samstag um 19.00 Uhr steht das nächste Spiel beim derzeitigen Tabellenletzten, der TSG Münster an. Punkte sind hier Pflicht, will man sich weiter aus dem Abstiegskampf verabschieden.
Tore SG: Trodler 12/5, Hirling 5, Ehrler 4, Wenning 4, Berchtenbreiter 2, Sandu 2, Zank 1 -
Quelle: HP Groß Umstadt
TVG mit guter Angriffsleistung zum Erfolg
Es war schon ein sehr wichtiges und richtungsweisendes Spiel für beide Mannschaften, denn nur der Sieger konnte Anschluss an das breite Mittelfeld finden. Dementsprechend kampfbetont begann die Partie und so wurde sie bis zum Ende weiter geführt – hart aber fair und gut geleitet von den Unparteiischen, die in jeder Phase des Spieles Ruhe und Übersicht bewahrten. Der TVG kam gut ins Spiel, führte bereits nach 5 Minuten mit 4:1 und hätte sich durchaus noch weiter absetzen können, offenbarte aber in der Abwehr einige Lücken, die Herrenberg immer wieder zu Toren kommen ließ. So konnte der Vorsprung über 6:3 (10. Min.) und 13:7 (20. Min.) nicht weiter ausgebaut werden. Trotzdem hatte man bereits in dieser Phase ein beruhigendes Gefühl, denn Groß-Umstadt kontrollierte das Spiel und bestimmte das Tempo.Herrenberg versuchte es mit allen Mitteln, mit einer offensiven 3-2-1, ja manchmal sogar mit einer 3-3 Formation und zeitweise mit Doppelmanndeckung gegen See und den überragenden Ramos-Nuez, aber der TVG nutzte die offenen Räume geschickt und brachte immer wieder die Außen oder den Kreisläufer ins Spiel. Herrenberg konnte den Angriffsdruck des TVG oft nur durch Fouls bremsen, was sich in vielen Siebenmetern (9/7) und insgesamt 10 Zeitstrafen niederschlug. So dürfen es die tapfer kämpfenden Männer von Trainer Stephan Christ vor allem ihrem sehr gut aufgelegten Torhüter Daniel Rebmann verdanken, dass der Sieg Groß-Umstadts nicht noch höher ausfiel, denn er hielt was zu halten war und machte sicher noch 15 gute Torchancen des TVG zunichte. Im sicheren Glauben des Sieges, schaltete der TVG zwischen der 50. und 55. Minute einen Gang zurück und so kamen die Herrenberger noch einmal auf 30:27 (55. Min.) heran, bevor sich die Angreifer wieder ein Herz nahmen und binnen kurzer Zeit den sicheren und deutlichen Sieg herstellten. Aus einer insgesamt homogenen Groß-Umstädter Mannschaft zeigten sich neben Spielmacher Ramos-Nuez (10 Tore), Acic (7 Tore), Kramer (6 Tore) und der verlässliche Torwart Ketelaer (21 Paraden) besonders spielfreudig.
Der sportliche Leiter des TVG Holger Zindt, bilanzierte: „Wenn Du weiter nach oben willst, musst Du solche Heimspiele gewinnen. Es war zwar ein ganzloser, aber enorm wichtiger Sieg.“ Der Sportliche Leiter und Trainer Tim Beckmann erkannten am Sonntagabend noch Luft nach oben. Das galt gleichermaßen für die Abwehr und den Angriff.
TVG:
Sahm , Ketelaer 1.-60.
See 3, Acic 7, Ramos-Nuez 10/7, Kraus , Lehmer , Funck , Lochtenbergh 2, Geißler 2, Kramer 6, Schulz 2, Becker 3, Baumann
Zeitstrafen: 5
Siebenmeter: 9/7
SG H2KU Herrenberg:
Rebmann, Barthold
Hörer 8, Rau 4, Klisch , Soteras-Merz , Schmiederer 5, Sattler 2, Granberg , Dürner 1, Krämer 6, Rentschler 2, Geist
Zeitstrafen: 10
Siebenmeter: 3/2 -
Quelle: Echo Online
Montag, den 19. November 2012 um 08:17 Uhr Echo-Online
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17:30 – TSG Groß-Bieberau baut erschreckend ab
Es bleibt dabei, auswärts ist die TSG Groß-Bieberau ein Punktelieferant. Bei der SG Köndringen-Teningen setzte es am Samstagabend eine 17:30 (11:13)-Niederlage
Elf Stunden war der Tross unterwegs. Doch der hohe Aufwand war einmal mehr umsonst. Dementsprechend groß war der Frust bei der dreistündigen Rückfahrt aus Südbaden. Die SG Köndringen-Teningen steckt im Abstiegskampf und braucht jeden Zähler. Und deshalb traten die Gastgeber vor gut 450 Zuschauern kampfstark auf. Angetrieben von Torjäger Dann Trodler (12/5) und Spielmacher Martin Hirling (5) entwickelte die Spielgemeinschaft mächtig Druck. Groß-Bieberau hielt zunächst dagegen, glänzte in den ersten 30 Minuten durch dynamische Abwehrarbeit. In der ungewohnten 3-2-1-Formation wurden die Gegenspieler früh attackiert. Beim Seitenwechsel (11:13) waren die Südhessen noch zuversichtlich.
Mit Wiederanpfiff zeigte sich die Unbarmherzigkeit der spielstarken Staffel. Groß-Bieberau vergab drei hundertprozentige Chancen, darunter einen Siebenmeter. Die Gastgeber konterten und entschieden praktisch mit 16:11 nach 35 Minuten die Partie. Florian Bauer versuchte an der Seitenlinie alles, ließ Trodler und Hirling kurz decken. Doch nichts half. Köndringen setzte sich auf 24:15 (50.) ab. Zu harmlos operierte der Rückraum der Odenwälder. Spielertrainer Bauer musste mit einer Muskelzerrung passen. Enttäuscht ob der schwachen zweiten Hälfte berichtete er: „Das war bitter. Fünf schwache Minuten haben uns aller Chancen beraubt. Unsere Außen und die Kreisläufer waren gut, aber im Rückraum konnten wir nicht mehr zulegen. Da war uns der Gegner deutlich voraus.“
Die starken Kreisläufer Nils Arnold und Alexej Rybakow bildeten für Bauer die löblichen Ausnahmen in einer von kollektiver Harmlosigkeit geprägten südhessischen Mannschaft. -
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zu "in der mit 1250 Zuschauern stattlich gefüllten Schänzlehalle "
... und das, obwohl ich wegen einer privaten Verpflichtung seit langer Zeit mal bei einem Heimspiel nicht dabei war!?!
Super, dass die Tabellenführung und die Aktion an der Uni so gezogen haben!KHS, hast du Bilder von den vollen Rängen?
hab ich, hab ich 1250 Zuschauer das ist doch oberaffengeil
[Blockierte Grafik: http://img4.fotos-hochladen.net/uploads/img64749qr4ptjix0.jpg]
und Jojo sei doch froh, dass Du nicht da sein konntest, denn wo hättest Du denn Platz finden können



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Endstand: (18:13) 35:28
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Endstand: (25:15) 37:30
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