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    Quelle: Gäubote


    TSB Horkheim ist ganz klar eine Nummer zu groß

    Handball: Drittligist SG H2Ku Herrenberg muss sich nach 28:36-Heimniederlage auf Abstiegskampf einrichten


    ZoomDie gegnerische Abwehr steht - da bleibt Tobias Klisch (am Ball) auf Rückraum Mitte nur der Querpass GB-Foto: Holom

    Eine Nummer zu groß: Der Drittligist SG H2Ku Herrenberg hat seinen Heimauftritt gegen den TSB Horkheim deutlich mit 28:36 (12:19) verloren. Am Einsatz und der Leidenschaft mangelte es den Hausherren nicht. "Wir haben über die gesamte Spielzeit einen Klassenunterschied erkennen müssen", stellte SG-Coach Stephan Christ hinterher anerkennend fest.

    Sven Gruber

    Es war eine Szene mit Symbolcharakter: Der an diesem Abend überragende Gästeakteur Philipp Kroll trat zum Siebenmeterduell mit Keeper Tobias Barthold an. Zwar landete der Heber des Horkheimers an der Latte. Von dort allerdings sprang dem zurückeilenden Schlussmann der SG H2Ku Herrenberg der Ball unglücklich ans linke Knie - und fand somit doch den Weg zum 25:17 ins Tor (40.). Selbst in dieser Szene schien der Vizemeister der Vorsaison von seiner Dominanz, die er über 60 Minuten ausstrahlte, zu profitieren.

    Vom Start weg lagen die Gäste um Trainer Volker Blumenschein vor rund 600 Fans in der Markweghalle in Front. Als Valentin Hörer mit einem wuchtigen und präzisen Wurf aus zentraler Position in den rechten Torwinkel zum 1:1 (2.) ausglich, war die Welt für die Heimmannschaft noch in Ordnung. Nur zehn Minuten später liefen die Gastgeber allerdings einem 3:7-Rückstand hinterher (12.). Das hatte drei Gründe: Erstens wurde nahezu jeder individuelle Fehler der SG in der Offensive konsequent mit einem Gegentreffer bestraft. Zweitens boten die ambitionierten Gäste vorne wie hinten eine bärenstarke Leistung. "Wir haben uns gut ohne Ball bewegt", lobte Blumenschein sein Team hernach. Drittens hatte Ex-SG-Keeper Markus Eipperle bei seiner Rückkehr in die Markweghalle einen guten Tag erwischt - er durfte gegen seine alten Teamkollegen von Beginn an spielen und vereitelte insgesamt zwölf Chancen.

    "Die Auslösehandlungen der Horkheimer haben uns heute vor riesige Probleme gestellt", musste Christ feststellen. Sie sorgten für Unordnung in der H2Ku-Abwehr und öffneten besonders im Zentrum die notwendigen Räume - die der TSB auch zu nutzen wusste. Sebastian Seitner, Markus Schumacher oder Philipp Kroll gaben clever den Takt vor. Hatte die SG-Defensive die Gäste einmal am Rande des Zeitspiels, zogen die sich trotzdem erfolgreich aus der Affäre: Schumachers Freiwurf konnte Tobias Barthold zwar parieren. Doch der Schütze schnappte sich den zur Seite abgewehrten Ball - und versenkte ihn zum 8:3 (13.).

    Dagegen schaffte es das Christ-Team gegen ein sehr gut funktionierendes 6:0-Abwehrbollwerk des Gegners nur selten, sich in aussichtsreiche Wurfpositionen zu bringen. Auch über den gegnerischen Kreis war kein Blumentopf zu gewinnen: Egal, ob Patrick Rentschler, Simon Geist oder später auch Patrick Sattler - alle drei waren im Abwehrzentrum bei Stefan Fähnle, Seitner oder Schumacher bestens aufgehoben. Trotzdem konnte die SG H2Ku dennoch den einen oder anderen sehenswerten Treffer verbuchen: Hörer hatte den Ball um Schumacher herum auf den bedrängten Rentschler gesteckt - 4:8 (15.). Auf weniger als drei Treffer konnte sich die Heimsieben beim 5:8 (16.) und 7:10 (18.) im ersten Durchgang aber nicht heranpirschen. Im Gegenteil: Der TSB spielte konzentriert und kaltschnäuzig auch in Unterzahl - und lag zur Pause folgerichtig mit 19:12 in Front.

    Die Hausherren gaben aber nicht auf. Sie kämpften und versuchten, den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Wer im SG-Lager jedoch auf eine gegnerische Schwächephase gebaut hatte, wurde enttäuscht. Horkheim hielt dank einer bestens besetzten Auswechselbank den Druck auf die H2Ku-Abwehr konstant hoch und konnte sich zudem auf seinen Schlussmann Eipperle verlassen. Beim 27:17 durch TSB-Allrounder Felix Knoll war die Messe für die Gastgeber dann vollends gelesen. Auch weil Halbspieler Philipp Kroll an diesem Abend ebenso wenig wie ein Sebastian Seitner fast nicht zu stoppen war. "Unser Plan war eigentlich, vor allem Philipp Kroll am Einlaufen zu hindern, ihn in Eins-gegen-eins-Duelle zu zwingen, die wir für uns entscheiden wollten", erläuterte Christ. Aber egal gegen wen, egal in welcher Defensiv-Formation: Besonders Kroll schaffte es immer wieder, sich geschickt in den Rücken seines zuständigen Abwehrspielers zu stehlen - und insgesamt zehn Treffer (darunter drei Siebenmeter) zu markieren.

    "Wir haben uns aber nicht aufgegeben und die Köpfe hängen lassen, sondern unseren Fans gezeigt, dass wir nicht aufgeben wollen", rechnete das Christ seinen Spielern bei der 28:36-Niederlage hoch an. Besonders Linksaußen Eike Schmiederer ging als leuchtendes Beispiel voran - und durfte sich zudem über sechs Tore freuen.

    "Uns war im Endeffekt klar, dass wir die Punkte gegen andere Gegner holen müssen", resümierte der H2Ku-Trainer mit Blick auf das zweite Heimspiel binnen einer Woche. Am Samstag (20 Uhr) gastiert der TSV Friedberg in der Markweghalle - derzeit Platz vier in der Tabelle.

    SG H2Ku Herrenberg: Barthold, Rebmann (beide im Tor), Hörer (7), Schmiederer (6), Dürner (5/3), Rau (3), Rentschler (2), Kohler (2), Krämer (1), Geist (1), Klisch (1), Tremmel, Sattler

    TSB Horkheim: Eipperle, Honisch (beide im Tor), Philipp Kroll (10/2), Knoll (8/2), Günthner (5), Schumacher (3), Seitner (3), Evgeni Prasolov (2), König (2), Weckerle (1), Maurer (1), Fähnle (1), Alexey Prasolov, Roland Kroll

    Quelle: Südkurier

    HSG Konstanz will den Moment genießen

    02.11.2012

    Handballer der HSG Konstanz erobern Tabellenführung der 3. Liga Süd, wollen aber auf keinen Fall vom Titel reden.

    Den Moment genießen und aufmerksam der Dinge harren, die sich in den kommenden Monaten entwickeln: So lautet das Motto von HSG-Präsident Otto Eblen, nachdem seine Handballer mit dem Sieg beim südbadischen Kontrahenten in Teningen und der gleichzeitigen Heimniederlage des HBW Balingen-Weilstetten II gegen Aufsteiger Germania Großsachsen die Tabellenführung in der Südstaffel der 3. Liga erobert haben.

    „Es kann sich noch jeder an die Situation vor dem Start in die Saison erinnern, als nach dem Rückzug von Oliver Junker und der Verletzung von David Twardon das große Lamentieren ausbrach, wir hätten keinen Rückraum mehr! Da freut es einen umso mehr, wenn Stefan Bruderhofer, obwohl nur in der ersten Hälfte eingesetzt, fünf Tore erzielt und danach seine Mannschaftskameraden von der Bank anfeuert, weil sich der Gegner begonnen hat, auf ihn einzustellen und der Trainer deswegen die taktische Konzeption ändern muss“, so Otto Eblen. „Das zeugt vom Mannschaftsgeist, der diese Truppe trägt, ohne aber die Leistung des Trainers vergessen zu wollen, der in seiner spielerischen Ausrichtung mit dem vorhandenen Kader auskommen muss“, zeigt sich der Präsident nicht nur stolz auf das Team, sondern findet auch lobende Worte für seinen Sohn und dessen akribische Spielvorbereitungen.


    „Ein ganz wichtiger Faktor unserer Entwicklung ist sicherlich, dass sich Gerrit Bartsch so schnell eingewöhnt und eingefügt hat“, gibt Trainer Daniel Eblen das Lob gleich an den vom Bundesliga-Aufsteiger GWD Minden an den Bodensee gekommenen Offenburger weiter, weiß aber auch genau, wo die weiteren Stärken seines Teams liegen: „Sieht man sich unser Torverhältnis an, wird deutlich, dass wir auch diese Saison wieder eine gute Defensive spielen.“ Der Konstanzer A-Schein-Inhaber rückt mit Torhüter Patrick Glatt, seinen beiden kämpferischen Vorbildern Matthias Faißt und Simon Flockerzie, sowie dem nach seiner Verletzung zu Beginn der Saison momentan zu alter Effizienz zurückfindenden Marc Hafner weitere Akteure in den Blickpunkt, welche die Entwicklung der HSG Konstanz zu einem Spitzenteam der 3. Liga mitgetragen haben. „Aber es gibt diese Saison in der Staffel sicher fünf oder sechs Mannschaften, die das Potenzial haben, am Ende ganz oben zu stehen. Von daher wäre es für mich nicht nachvollziehbar, würden jetzt, nach nicht einmal einem Drittel der Saison, auf Grund unserer Tabellenführung plötzlich Meisterschaftsträume entstehen“, bremst der Konstanzer Coach etwas die Euphorie. Vor allem auch die schwere Handverletzung des Köndringers Daniel Warmuth vom vergangenen Wochenende stimmt ihn nachdenklich. „Ihm kann man wirklich nur wünschen, dass alles gut ausgeht. Wenn man so etwas miterlebt, bleibt die Freude über einen Sieg einfach gedämpft!“, sagt Eblen über die Erlebnisse beim letzten Auswärtsspiel, als dem HSG-Tross schonungslos vor Augen geführt wurde, wie schnell Träume und Erwartungen auch zerstört werden können.

    Und auch Präsident Otto Eblen möchte den Entwicklungen der Saison nicht vorgreifen und erklärt aus diesem Grund bestimmt: „Eine Tabellenführungs-Feier wird es bei uns sicherlich nicht geben. Es kommt jetzt vielmehr darauf an, ein Spiel nach dem anderen ordentlich hinter sich zu bringen!“

    Schließlich warten angesichts der Ausgeglichenheit der Liga mit Spielen gegen Großsachsen, Kirchzell oder Friedberg die kommenden Wochen genug Stolpersteine auf seine Mannschaft. Ein bisschen den Moment genießen, müsste aber dennoch drin sein.

    Quelle: TV Kirchzell


    Endlich wieder ein Sieg!


    Veröffentlicht von 1. Mannschaft am 28.10.2012


    Es ist geschafft. Der TV Kirchzell hat nach drei sieglosen Spielen in Folge endlich wieder einen doppelten Punktgewinn verbuchen können. Beim Aufsteiger SV 64 Zweibrücken siegte der TVK am Ende mit 24:29 (14:15). Ein verdienter aber hart erarbeiteter Sieg der Odenwälder.

    Eine ereignisreiche erste Hälfte
    Die Gastgeber aus der Pfalz erwischten in einem umkämpften Spiel den etwas besseren Start und lagen schnell mit 2:0 in Front. Vor allem die offensive und aggressive Deckungsformation machte dem TVK in den Anfangsminuten extrem zu schaffen. Doch die Kunz- Schützlinge fanden zunehmend besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich gute Torgelegenheiten und hatten in Keeper Andy Wolff einen sicheren Rückhalt. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch der beiden Teams. Am Ende einer recht ausgeglichenen ersten Viertelstunde konnte sich der TVK zum ersten Mal auf zwei Tore absetzen (6:8). Leider verpassten es die Kirchzeller in dieser Phase erneut, sich ein wenig vom Gegner zu lösen und das Spiel weiter zu bestimmen. Das Gegenteil war sogar der Fall. Im Angriff, ließ man sich von der Hektik der gegnerischen Defensive anstecken, rannte sich fest, geriet unter Druck und produzierte einige Fehler. Zweibrücken nutzte dies konsequent aus und drehte mit schnellen Kontertoren das Spiel. Aus dem Vorsprung wurde ein 10:8– Rückstand. Es war eine gefährliche Situation für den TVK. Das Publikum war in der kleinen Halle voller Euphorie ob des Laufs der Heimmannschaft und Kirchzell lief Gefahr, die Partie dadurch aus der Hand zu geben. Eine Rote Karte gegen Zweibrückens Thomas Zellmer nach einem Foul an Mario Stark brachte die Stimmung zusätzlich zum brodeln. Doch der TVK ließ sich davon nicht beeindrucken. Die Spieler schafften es, ruhig zu bleiben um wieder Stück für Stück in die Erfolgsspur zurück zu finden. Sie kämpften sich heran, stellten den Ausgleich her, und Tim Mechler sorgte von der Linksaußen-Position mit dem Halbzeitpfiff für die hauchdünne 14:15-Führung zur Pause.

    Starker Wiederbeginn
    Nach dem Wiederbeginn knüpfte der TVK dort an, wo er zum Ende der ersten Hälfte aufgehört hatte. Ein glänzender Torwart, eine stabile Abwehr und ein recht effektives Angriffspiel sorgten für einen kleinen Lauf. Über sechs Minuten kassierte man keinen Gegentreffer und baute in dieser Phase den Vorsprung auf 14:18 aus. Auch eine Auszeit von Zweibrückens Trainer Stefan Bullacher konnte den TVK vorerst nicht stoppen. 16:21 hieß es in der 41. Spielminute.
    Dann folgte ein kleiner Schock. TVK-Kreisläufer Marius Fuchs sah nach einem Foulspiel ebenfalls die Rote Karte und musste auf der Tribüne Platz nehmen. Die Gemüter in der Ignaz-Roth-Halle waren erneut erhitzt und der TVK zur Improvisation gezwungen. Andi Kunz spielte fortan am Kreis und Linkshänder Philipp Baier rückte auf Rückraum-Mitte. Der SV 64 Zweibrücken mobilisierte in der Folge in eigener Halle noch mal all seine Kräfte und nutzte mit drei Toren in Folge die Umstellungen des Kirchzeller Spiels gekonnt aus. Beim 19:21 in der 47. Minute drohte das Match eventuell noch einmal zu kippen. Jedoch war das Team von Trainer Gottfried Kunz an diesem Tag nicht gewillt, die Punkte noch einmal herzugeben. Steffen Kaufmann erhöhte den Vorsprung zuerst wieder auf drei Tore (19:22) ehe Tim Mechler mit zwei Tempo-Gegenstößen innerhalb von nur 40 Sekunden den TVK erneut mit fünf Toren in Front warf. Diese beiden Tore wirkten wie ein kleiner Befreiungsschlag. Zweibrücken geriet durch den relativ hohen Rückstand zunehmend unter Druck und musste mehr riskieren. Der TVK kam so zu einigen Ballgewinnen und setzte sich durch ein geduldiges Angriffsspiel weiter Tor um Tor ab. Beim 21:28 in der 55. Minute war die Messe endgültig gelesen. Zweibrücken zeigte weiterhin eine tolle Moral und kämpfte um jedes Tor. Doch mehr als ein wenig Ergebniskosmetik war nicht zu erreichen.

    Das Fazit
    Im Kirchzeller Lager war die Erleichterung nach diesem Sieg deutlich zu spüren, denn bei einer weiteren Niederlage wäre man bereits ein wenig unter Druck geraten. Zudem sind diese Auswärtsspiele bei den Teams im Tabellenkeller immer recht unangenehm. Die Begegnung war sicherlich kein Augenschmaus, aber ein toller Kampf beider Mannschaften in einer stimmungsvollen Halle. Dem TVK ist es gelungen, die gesunde Mischung aus kämpferischer Einstellung und innerer Ruhe zu finden, die man braucht, um in solchen Spielen zu bestehen. Jedoch war es in auch einigen Phasen alleine den tollen Reflexen von Andy Wolff zu verdanken, dass der TVK seine Führung sicher behaupten konnte.
    Die Mannschaft hat nun ein gern gesehenes spielfreies Wochenende vor sich, ehe es dann zum nächsten Auswärtsspiel nach Neuhausen geht.


    Für den TVK spielten:
    Andy Wolff, Johannes Klimmer, Sandro Friedrich; Andi Kunz 7/2, Steffen Kaufmann 6, Tim Klühspies, Tim Mechler 5/1, Mario Stark 6, Marius Fuchs 2, Felix Hain 2, Philipp Baier 1, Nico Polixenidis.

    Quelle: Gäubote


    28:26 - SG H2Ku Herrenberg hält dem Druck stand

    Handball: Drittligist zittert sich gegen den Tabellenletzten TSG Münster zum zweiten Saisonsieg


    ZoomKompromisslose Abwehr: Benjamin Dautermann (links) wird von Valentin Hörer bearbeitet GB-Foto: Schellhaas

    Nach verheißungsvollem Beginn hat es die SG H2Ku Herrenberg aufgrund einer mäßigen Angriffsleistung nochmals unnötig spannend gemacht. Letztlich konnte die Sieben um Coach Stephan Christ bei ihrem knappen 28:26 (16:13)-Auswärtserfolg über den Tabellenletzten TSG Münster aber die Nerven behalten - und den erhofften zweiten Saisonsieg einfahren. "Ich bin einfach nur erleichtert", gestand Christ hinterher.

    Sven Gruber

    Die Schlussphase war wahrlich nichts für schwache Nerven gewesen. 38 Sekunden waren laut der Uhr in der Eichendorffhalle noch zu spielen. SG-Neuzugang Patrick Rentschler hatte sich gegen Jonas Ulshöfer ein Foul geleistet. Valentin Hörer zudem noch in Richtung eines Schiedsrichters gemeckert. Die Quittung vor 350 Zuschauern folgte prompt: Beide bekamen eine Zwei-Minuten-Strafe aufgebrummt. Die Lage war somit bedrohlich. Die SG H2Ku Herrenberg musste die letzten Sekunden der Begegnung in doppelter Unterzahl überstehen. Kurz darauf markierte Münsters bester Werfer Mihailo Djurdjevic per Siebenmeter seinen elften Treffer - und verkürzte auf 26:27.

    Jetzt hieß es für das Team von SG-Coach Stephan Christ: Nerven bewahren und sich keinen Ballverlust erlauben. Konzentriert ging die SG-Offensive gegen die Manndeckung der Hausherren zu Werke. Schließlich landete das Spielgerät bei Christian Rau. Der Linkshänder fasste sich ein Herz - und beseitigte mit seinem siebten Treffer zum 28:26 drei Sekunden vor Spielende alle Zweifel am zweiten Saisonsieg. Was seinen Trainer nach der Schlusssirene sichtlich entspannte. "Mir sind verdammt viele Steine vom Herzen gefallen. Der Druck vor Spielbeginn war hoch gewesen", verriet der H2Ku-Übungsleiter.

    Dabei hatten sich die Gäste von Beginn an davon nicht beeindrucken lassen. Die SG kontrollierte und dominierte die Anfangsphase nach Belieben. Hinten arbeitete die 3:2:1-Defensive aufmerksam und kompromisslos. Vorne wurden die Angriffe zielstrebig vorbereitet und abgeschlossen. Einer der Pläne lautete, Rückraumschütze Valentin Hörer in eine optimale Wurfposition zu bringen. "Das hat 15 Minuten lang hervorragend geklappt", zeigte sich Christ zufrieden. Schnell führte seine Mannschaft 4:0 (5.) und konnte den Vorsprung bis zum 11:6 (18.) recht souverän halten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Hörer bereits viermal zugeschlagen.

    Selbst in Überzahl fanden die Gastgeber kaum Mittel, um zum Torerfolg zu kommen. Das Team um TSG-Trainer Thomas Gölzenleuchter ließ selbst beste Gelegenheiten aus: Tim Bardenheier scheiterte mit seinem Siebenmeterversuch an der Latte (7.). Vilius Juozaitis warf wenig später den Ball über das leere Gäste-Tor (10.). SG-Keeper Tobias Barthold hatte zuvor vergeblich versucht, sich das Leder bei einem Abwehrversuch kurz vor dem eigenen Kreis zu schnappen. Wenn Torgefahr ausging, dann von Rückraum-Routinier Mihailo Djurdjevic oder Linksaußen Tim Bardenheier.

    Trotz aller Überlegenheit schafften es die Gäste aber nicht, ihre Führung weiter auszubauen und sich deutlicher abzusetzen. Was von außen spürbar war, bestätigte hinterher H2Ku-Coach Christ in seiner Analyse: "Wir haben uns wohl zu sicher gefühlt und angefangen, uns Unkonzentriertheiten in der Offensive zu erlauben und die Zielstrebigkeit in unseren Aktionen zu verlieren." Klares Zeichen dafür: die Einwechslung von Tobias Klisch. Die körperlich unterlegenen Gastgeber hatten nach deftigen Worten Gölzenleuchters in der frühen Auszeit (8.) längst den Kampf angenommen - und sich bis zur Pause auf 13:16 herangekämpft.

    Nur 40 Sekunden nach Wiederanpfiff hatte sich H2Ku-Rechtsaußen Rentschler eine Zweiminutenstrafe eingehandelt. Mit zwei Toren in Folge - darunter einem verwandelten Siebenmeter - stellte Djurdjevic erstmals in dieser Partie beim Stande von 15:16 den Anschluss her. Das Gäu-Team machte sich auch das Leben selbst schwer: Kapitän Christian Dürner war kurz zuvor mit seinem Siebenmeter an TSG-Schlussmann Stefan Biermann gescheitert. Die Heimfans schöpften wieder Hoffnung auf den ersten Punktgewinn. "Leider Gottes haben wir es heute nicht verstanden, in den entscheidenden Situationen auch den psychologisch wichtigen Treffer zu setzen", klagte Gölzenleuchter. Erst scheiterte Daniel von Rekowski an SG-Keeper Barthold, dann Djurdjevic (36.). Im Gegenzug erhöhte Ingo Krämer auf 17:15. Auf dem Weg zum 17:17 konnte die H2Ku-Defensive zweimal erfolgreich blocken. Und auch später sollte der 25:25- und 26:26-Ausgleich nicht fallen - weil der mittlerweile eingewechselte SG-Keeper Daniel Rebmann beide Male etwas dagegen hatte (54./59.).

    Mit Beginn der zweiten Hälfte waren Hörer und Dürner in Manndeckung genommen worden. "Damit war irgendwann zu rechnen", erklärte Stephan Christ. Dass sein Team in einer kampfbetonten Partie eine 25:20-Führung (50.) fast noch verspielen könnte, allerdings nicht. "Wir haben wieder die nötige Struktur im Angriff vermissen lassen", monierte er. Zudem stimmten das Timing und die Präzision der Auftakthandlungen nicht mehr. Das führte der H2Ku-Trainer auch auf die vier Unterzahlsituationen im zweiten Durchgang und die Rote Karte von Kapitän Christian Dürner nach einem Foul an Jonas Ulshöfer (47.) zurück. Die TSG Münster gab sich nicht auf. Sebastian Frieman stellte beim 24:25 und 25:26 zweimal den Anschluss her - doch die SG antwortete postwendend mit einem Gegentreffer. Letztlich zitterten sich die Gäste zum 28:26-Sieg.

    "Mit 5:9 Punkten sieht die Welt ganz in Ordnung aus", bilanzierte Stephan Christ. Er blickt nun entspannt auf das Heimspiel am kommenden Samstag (20 Uhr) gegen die TSB Heilbronn-Horkheim: "Heute haben wir siegen müssen. Gegen Horkheim können wir nur gewinnen."

    TSG Münster: Lieb, Biermann (beide im Tor), Djurdjevic (11/5), Bardenheier (5), Juozaitis, Frieman (3), Ulshöfer (1), von Rekowski (1), Kunz (1), Schreiber, Will, Dobhan, Dautermann, Hein

    SG H2Ku Herrenberg: Barthold, Rebmann (beide im Tor), Hörer (7), Rau (7), Schmiederer (6), Krämer (3), Klisch (1/1), Sattler (1), Dürner (1), Kohler (1), Rentschler (1), Geist, Granberg

    Quelle: TSV Friedberg


    Friedberger gewinnen Kampfspiel in Hochdorf

    Sonntag, den 28. Oktober 2012 um 16:26 Uhr | Geschrieben von: Benne Luderschmid


    Der TSV Friedberg hat sich in der Dritten Liga eindrucksvoll zurückgemeldet. Eine Woche nach der bitteren Heimniederlage gegen Groß Bieberau gewannen die Handballer beim TV Hochdorf mit 30:27 (14:12).

    Nur mit neun Feldspielern trat der TSV die Reise in die Pfalz an. Dazu war Jan – Marco Behr nach einer Erkältung angeschlagen, stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft und spielte mit großem Einsatz in der Abwehr.

    Hochdorf war nur beim 0:1 in Führung, danach hatte die starke Friedberger Defensive den gefährlichen Rückraum der Gastgeber meist im Griff und ging in Führung. Mit dem 3:1 und ein 5:3 hatte der TSV in der Anfangsphase leichte Vorteile.

    Aber nach einer guten Viertelstunde kam Hochdorf besser in die Partie. Die Pfälzer konnten zum 6:6 ausgleichen, Friedbergs Abwehr verhinderte aber, das der Gegner das Kommando übernahm. Hochdorf hat die stärkste Offensive in der Dritten Liga, gerade die Mischung aus wurfstarken Rückraumschützen, die im Positionsspiel überzeugen können, und schnellen Außen, die ihre Stärken im Tempospiel haben, macht die Mannschaft so gefährlich.

    Der TSV hatte aber nach einer kurzen Schwächephase den Gegner wieder besser im Griff. Angeführt von Johannes Luderschmid und Max Segmüller, den beiden stärksten Spielern auf Friedberger Seite im ersten Durchgang, gingen die Herzogstädter wieder in Führung. Die Zweitoreführung nach dem 11:9 hielten die Gäste bis zum Seitenwechsel: Mit einem 14:12 ging man in die Kabinen.

    Nach der Pause kassierte Florian Antony bald seine zweite Zeitstrafe, was die Optionen für die Friedberger Defensive noch mehr einschränkte, zumal Jonas Link bereits nach 22 Minuten zum zweiten Mal für zwei Minuten auf die Bank gemusst hatte.

    In den nächsten zehn Minuten wurde es dann kurios: Nach dem 14:14 setzte sich Friedberg trotz zweier Zeitstrafen in fünf Minuten bis auf 19:14 ab. Die Herzogstädter konnten dann aber ihre eigene Überzahl nicht ausnutzen. im Gegenteil. Hochdorf gelang dasselbe Kunststück, innerhalb von fünf Minuten hatten die Gastgeber das Spiel wieder zum 19:19 ausgeglichen.

    Daran hatte der TSV ein wenig zu knabbern. Fünf Tore vorn, dazu in Überzahl, doch anstatt das Spiel vorzeitig zu entscheiden, hatte man den Ausgleich kassiert. Hochdorf ging beim 20:21 das zweite Mal in diesem Spiel in Führung. Sollte es wieder so kommen wie am letzten Samstag?

    Doch Friedberg gab sich nicht auf und kam bald zurück. Beim 23:22 lagen die Gäste wieder vorne, und diesmal sollten sie ihren Vorsprung nicht mehr hergeben. Als sich der TSV fünf Minuten vor dem Ende auf 28:24 abgesetzt hatte, bedeutete das die Vorentscheidung. Angeführt von Jonas Link, der im zweiten Durchgang neun seiner insgesamt 13 Treffer machte, und Jonathan Scholz, der nach der Pause viermal erfolgreich war, holten sich die Herzogstädter diesen wichtigen Erfolg.

    Dieser Sieg war schwer erkämpft, Friedberg spielte oft in Unterzahl. Hochdorf kassierte nur halb soviele Zeitstrafen wie die Gäste. Nach der unnötigen Heimniederlage gegen Groß Bieberau, die man sich selbst zuzuschreiben hatte, gaben die Herzogstädter eine Woche später die richtige Antwort. Das 30:27 (14:12) bringt die Handballer in der Dritten Liga auf den vierten Platz nach vorne.

    Trainer Hartmut Mayerhoffer bescheinigte seinem Team die richtige Einstellung: „Eine Woche nach der bitteren Pleite gegen Groß Bieberau haben wir uns zurück auf die Erfolgsspur gekämpft. Auch in der schwierigen Phase nach dem 19:19, als wir in Überzahl einen Fünftore – Vorsprung wieder hergegeben haben, sind wir nicht eingeknickt, sondern haben weiter alles gegeben. So gewinnt man Spiele gegen starke Mannschaften, wozu Hochdorf auf jeden Fall gehört. Unsere Abwehr hat trotz des dünn besetzten Kaders gut funktioniert, das war ein weiterer Garant für den verdienten Sieg. Jetzt haben wir eine Woche Pause, das ist wichtig für die zahlreichen angeschlagenen Spieler.“



    Seiler (1. – 40.); v. Petersdorff (40. – 60.); J. Luderschmid (5); Ilic (3/2); Antony (1); Maier – Hasselmann; Segmüller (3); Link (13); Feuchtmann (1); Scholz (4); Behr.



    Domenico Giannino (gia)

    Quelle: Die Rheinpfalz

    Überzahl als Nachteil


    Handball: Drittligist TV Hochdorf verliert gegen TSV Friedberg 27:30 – Zweite Heimniederlage für Pfeil-Sieben – Drei Spiele ohne Sieg


    HOCHDORF-ASSENHEIM. Das Sieger-Gen scheint dem Handball-Drittligist TV Hochdorf ein wenig abhandengekommen zu sein. Im dritten Spiel in Folge blieb die Mannschaft von Trainer Michael Pfeil ohne doppelten Punktgewinn. Vor eigenem Publikum haben die Grün-Weißen gegen den Aufstiegsaspiranten TSV Friedberg mit 27:30 (12:14) verloren.Den Monat Oktober sollten die Akteure um Kapitän Marco Sliwa so schnell als möglich abhaken. Nur einen Zähler gab es – beim TV Kirchzell. Zu wenig für eine Mannschaft, die den Anspruch hat, möglichst früh 30 Punkte auf dem Konto zu haben. Schon zwei der bisher fünf Heimspiele gingen verloren. Und das stets aus gleichem Grund. Die Grün-Weißen gerieten im Überzahlspiel ins Hintertreffen und büßten leichtfertig die Punkte ein. Gegen die HSG Konstanz verlor Hochdorf nach einer Vier-Tore-Führung in den letzten vier Minuten noch.Diesmal war es nicht viel anders. Friedberg führte bereits mit 19:14, ehe Hochdorf eine Aufholjagd startete, die Daniel Lanninger mit dem Tor zum 20:20-Ausgleich krönte. Der Linkshänder war es auch, der seine Mannschaft mit 21:20 und 22:21 in Führung brachte. Dann nahm das Unglück seinen Lauf: Jonas Link brachte mit sechs Toren in Folge, nur unterbrochen von einem Siebenmetertor seines Kameraden Miroslav Illic, Friedberg 29:25 in Front. Kurios: Seine Mannschaft stand nach den Hinausstellung von Jan-Marko Behr (50.) und der dritten Zeitstrafe für Florian Anthony in Unterzahl auf dem Feld. Genau das scheint das Problem bei den Grün-Weißen zu sein. Gegen ein Team in Unterzahl findet sie kein Rezept, um die Lücken zu nutzen. Die technischen Fehler und die Unachtsamkeit in Angriff nahmen rasant zu, so dass die ersatzgeschwächten Schwaben keine Mühe hatten, die Punkte mitzunehmen.


    „In Überzahl sind wir zu unaufmerksam und schaffen es nicht, konzentriert zu sein“, sagt Kapitän Marco Sliwa. Kämpferisch müssen man sich keinen Vorwurf machen, analysierte Sliwa. Dennoch war Pfeil phasenweise enttäuscht von seinen Akteuren. „Warum machen die Jungs den gleichen Fehler wie vor zwei Wochen? Dabei haben wir dies im Training geübt und besprochen“, haderte Pfeil. und legte nach: „Friedberg war uns heute individuell überlegen. Wir sind zu brav in der Abwehr, glauben blocken zu müssen, statt hinzulangen.“ Solange sich dies nicht ändere, werde es weiter Niederlagen geben.


    So spielten sie


    TV Hochdorf: Doppler (n.E.), Haller – Kupijaj (3), Beutler (6), Zimmermann (1) – Morio (5), Dietz (1) – Sliwa (2) – Mauer (5/3), Job, J. Christmann (n.E.), Hundt (1), Lanninger (3), Labroue (n.E.),


    TSV Friedberg: Seiler, Von Petersdorff (ab 43.) – Link (13), Segmüller (3), Behr – Feuchtmann-Perez (1), Maier-Hasselmann – Antony (1) – Luderschmid (5), Illic (3/2), Scholz (4).


    Spielfilm: 2:4 (8)., 7:7 (13.), 9:11 (21.), 12:14 (29.), 14:19 (37.), 19:19 (42.), 21:20 (47.), 24:25 (53.), 25:29 (59.), 27:30 (60.).


    Zeitstrafen: 8 – 14 Minuten - Siebenmeter: 4/3 – 2/2 - Beste Spieler: Morio, Lanninger – Link, Luderschmid - Zuschauer: 260 - Schiedsrichter: Fecher/Kaplan (Wiesbaden). (wij)


    Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.253 Datum: Dienstag, den 30. Oktober 2012

    Quelle; HP Neuhausen / Filder

    Nicht zu holen in Horkheim - 23:33-Auswärtsniederlage


    Für Linksaußen Florian Smarsli und die MadDogs gab es in Horkheim nichts zu holen.

    5:1 Punkte hatten die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen in den vergangenen drei Partien eingefahren, beim TSB Heilbronn-Horkheim gab es jedoch nichts zu holen. Bis zehn Minuten vor der Pause war die Filder-Sieben noch dran, dann riss aber für eine Viertelstunde der Faden und die Niederlage war nicht mehr zu verhindern. Am kommenden Wochenende hat die Truppe von Trainer Florian Beck in der dritten Liga spielfrei, zuvor geht’s am Donnerstag, 1. November, seines Zeichens Allerheiligen, um 17 Uhr, in der zweiten Runde des HVW-Pokals zum Tabellenführer der Württembergliga SG Ober-/Unterhausen.

    „Das war eine unglaublich starke Leistung des TSB, da hatten wir letztlich keine Chance. Die Horkheimer Abwehr war heute sensationell und wir haben nicht die richtigen Mittel gefunden“, erkannte TSV-Coach Florian Beck den starken Auftritt der Gastgeber neidlos an.

    Zu Beginn hatten beide Teams massive Probleme ins Spiel zu finden. Der erste Treffer gelang den Hausherren nach 191 Sekunden, die MadDogs glichen drei Minuten später aus. Mit einem Doppelschlag konnte sich der TSB eine Zwei-Tore-Führung herauswerfen, der die Gäste bis zum 5:5 (11.) hinterherliefen. Anschließend ging die Beck-Sieben sogar zum ersten und auch einzigen Mal in Führung. Bis zum 8:7 (20.) blieb es eng, bevor sich die Unterländer, auch bedingt, durch Überzahlsituationen mehr und mehr absetzen
    konnten. Auch ein Timeout von Florian Beck konnte nicht verhindern, dass es mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Kabinen ging.

    Der zweite Durchgang begann wie der erste geendet hatte. Horkheim spielte sich in einen wahren Rausch und baute den Vorsprung innerhalb von acht Minuten auf zehn Tore aus. Bereits zu diesem Zeitpunkt war die Entscheidung gefallen, obwohl die Filderhandballer sich noch nicht aufgaben, und nach einem zwischenzeitlichen Elf-Tore-Rückstand zehn Minuten vor Schluss nochmals auf sieben verkürzen konnten. Bis vier Zeigerumdrehungen vor dem Ende blieb dieser Abstand nahezu konstant, in den Schlussminuten konnte der TSB dann noch drei Tore nachlegen und siegte schließlich mit 33:23. Wieder einmal zeigten die MadDogs in der Fremde über weite Strecken eine ordentliche Leistung, eine zu lange Schwächephase vor und nach der Pause machte allerdings sämtliche Hoffnungen zu nichte.



    TSB Heilbronn-Horkheim – TSV Neuhausen 33:23

    TSB Horkheim: Eipperle, Honisch, Weckerle (3), A. Prasolov, Günthner (6), Maurer (1), Knoll (5), P. Kroll (4), Fähnle (2), Schumacher (5), E. Prasolov (1), Seitner (3), P. Kroll, König (3).

    TSV Neuhausen: Herrmann, Röpcke, Durst, Fuchs, W. Kroll (3), Klingler, Eisele (4), Wohlrabe (6/5), Zulauf (2), Hebisch (2), Schöbinger (1), Flechsenhar (1), Smarsli, Frey (4).

    Quelle: HP Horkheim


    Daheim ist es eben am Schönsten - Hunters besiegen MadDogs

    Ein Raunen ging durch das Foyer der Stauwerhalle, als Gästetrainer Florian Beck sein Fazit zog: "Das war eine unglaublich starke Leistung des TSB", "Horkheim hat eine sensationelle Abwehr gespielt", "der TSB wird auf dem Weg nach oben nicht mehr viel anbrennen lassen". Ein Superlativ jagte den nächsten. Nüchtern dagegen das Resumee von TSB-Trainer Volker Blumenschein: "Das war ein gutes Spiel, aber nicht überragend."

    Heimstärke

    Mit 33:23 (15:10) feierte der TSB vor 450 Zuschauern den fünften Sieg im fünften Heimspiel. Der TSV Neuhausen/Filder war chancenlos. Spätestens in der 39. Minute war die Partie beim Stand von 23:13 entschieden. Das lag zum einen an der soliden Horkheimer Abwehrleistung, zum anderen aber auch am harmlosen Angriff der Gastmannschaft. "Gegen ein Topteam der Liga hätte es mit der heutigen Leistung nicht gereicht", stellte Blumenschein klar.

    Andererseits springt ein gutes Pferd nur so hoch wie es muss. Den Trainer ärgerte aber, dass sich sein Team ab der 45. Minute eine Auszeit gönnte: "Wir hatten uns vorgenommen, 60 Minuten Gas zu geben. Plötzlich haben wir Stand-Handball gespielt, nur noch über Einzelaktionen den Abschluss gesucht." Blumenschein nahm eine Auszeit, wechselte die stärksten Spieler wieder ein. Die stellten den Zehn-Tore-Vorsprung wieder her. "Zwischendurch war mal der Schlendrian drin. Am Ende war es ein hochverdienter Arbeitssieg", sagte Roland Kroll.

    Das Krollsche Drei-Brüder-Treffen endete also mit einem klaren Erfolg für das TSB-Duo. "Zwei gegen Einen war ja von vornherein schon unfair. Gegen die beste Abwehr der Liga hatten wir mit unserer Auswärts-Seuche keine Chance", sagte Neuhausens Wolfgang Kroll. Wie der TSB ist der TSV auswärts noch sieglos. In Sachen Torerfolgen lag Philipp Kroll mit vier Toren an der Familienspitze, Wolfgang traf drei Mal (einmal im direkten Duell mit Philipp), Roland blieb ohne Treffer.

    Sympathie

    Mama Bärbel Kroll, selbst ehemalige Handballerin, hatte sich fünf Treffer von jedem Sohn gewünscht. Ihre Sympathien waren aber klar verteilt: "Ich bin immer für die Heimelf. Heute für Horkheim, im Rückspiel dann für Neuhausen." Neben den Eltern waren auch noch Onkel, Tanten und Cousins da. "Das ist doch toll, dass der Sport verbindet. Wir gehen alle noch gemeinsam essen. Sonst hätten wir uns alle erst an Weihnachten wieder gesehen", freute sich Roland Kroll.

    TSB: Honisch, Eipperle (beide Tor) - Weckerle (3), A. Prasolov, Günthner (6), Maurer (1), Knoll (5), Kroll (4), Fähnle (2), Schumacher (5), E. Prasolov (1), Seitner (3), R. Kroll, König (3).

    Quelle: HP Kronau

    [27.10.12 > SG KÖ – HSG Nieder-Roden 30:27 (14:9)]
    Eine neue Heimserie …

    könnte am Samstag in der Kronauer Mehrzweckhalle ihren Grundstein gelegt haben. Am Abend hatte die SG Kronau/Östringen die zu diesem Zeitpunkt Neuntplatzierte HSG Nieder-Roden zu Gast und verabschiedete die Hessen am Ende mit 30:27 (14:9).

    Vor knapp 350 Zuschauern ging die erste Phase einmal mehr ganz klar an die Gastgeber, über 3:1 und 5:2 legte man gekonnt vor. Nach einem Zwischenspurt von Timo Kaiser (3) und Ben Weber (2) durfte sich die HSG fünf Minuten später zwar für 23 Sekunden über die Führung (7:6) freuen. Mit sieben Zählern in Folge, darunter gleich dreimal durch Kai Rudolf, sorgte Kronau/Östringen allerdings postwendend für geordnete Verhältnisse (13:7). Wenig später ging es mit fünf Zählern Vorsprung in die Kabine.

    Doch Nieder-Roden ließ sich weiter nicht abschütteln, kämpfte sich noch einmal heran und ging mit 24:25 wiederholt in Front. Dazu hatten auch die sieben verwandelten Siebenmeter durch Sebastian Schulz einen erheblichen Teil beigetragen. Doch diese wehrte erneut nur kurz, nun fanden die Gäste kein Mittel mehr um die Lokalmatadore im Schlussspurt unter Kontrolle zu bringen. Rudolf, Dippe und Abt (je 2) legten zum 30:25 nach und machten den zweiten Sieg (30:27) in Folge damit klar.

    Achtung, das Spiel gegen den SV 64 Zweibrücken am kommenden Wochenende findet NICHT statt, der neue Termin ist Freitag der 7. Dezember. Doch erst einmal empfangen wir am Freitag den 9. November um 20:30Uhr in der Östringer Stadthalle die TSG Groß-Bieberau.

    Sebastian Ullrich, Jonas Maier – Kai Rudolf (7), Andre Bechtold, Denni Djozic (4), Patrick Körner, Stefan Jochim (4), Nils Kretschmer (4), Nicolas Herrmann, Michel Abt (6/1), Kai Dippe (4), Maximilian Vollmer, Gianluca Pauli, David Schmidt (1), Michael Körner

    Quelle: Handball Server

    Niederlage der SG Köndringen/Teningen nur Nebensache


    Erstellt am Sonntag, 28. Oktober 2012 Geschrieben von Barbara Weigand Selten kommt ein Unglück alleine. Beim Spiel gegen die HSG Konstanz hatte nach einem Feueralarm in der 17. Minute die Ludwig-Jahn-Halle geräumt werden. Die HSG Konstanz führte zu diesem Zeitpunkt mit 10:4. Das Spiel wurde nach knapp 30 Minuten wieder angepfiffen. Nur zwei Minuten später verletzte sich Daniel Warmuth schwer am Daumen der rechten Hand. Das Spiel wurde erneut unterbrochen.


    Eine schwere Verletzung von Daniel Warmuth sorgte für eine zweite längere Spielpause.

    HSG Trainer Daniel Eblen schlug dann eine Punkteteilung vor. Doch das Spiel musste nach einer Rücksprache beim Verband zu Ende gespielt werden, da noch genügend spielberechtigte Spieler vorhanden waren. Das Spiel endete gegen 22:15 Uhr mit 18:28 (6:14). Eine ausführliche Berichterstattung folgt.

    Wir wünschen Daniel Warmuth gute Besserung!


    Nach dem Feueralarm war die Halle geräumt worden.