Sonntag 21.10.12 Beginn: 18.00 Uhr
Heinrich Klein Halle, Am Darmstädter Schloß, 64823 Groß Umstadt
Beiträge von khs
-
-
Sonntag 21.10.12 Beginn: 17.00 Uhr
Egelsee Sporthalle 1, Rupert Meyer Str. 74, 73765 Neuhausen/Filder -
Sonntag 21.10.12 Beginn: 17.00 Uhr
Markweg SH, Im Schießtäle, 71083 Herrenberg -
Sonntag 21.10.12 Beginn: 17.00 Uhr
Parzival Sporthalle, Friedensweg 1, 63916 Amorbach -
Samstag 20.10.12 Beginn: 20.00 Uhr
Sporthalle Augsburg, Ulr.Hofmaier Str. 62, 86159 Augsburg -
Samstag 20.10.12 Anwurf: 19.30 Uhr
Sporthalle Nieder Roden, Wiesbadener Strasse, 63110 Rodgau-Nieder-Roden -
-
Freitag 19.10.12 Beginn: 20.30 Uhr
Sachsenhalle Großsachsen, Brunnengasse 21, 69493 Hirschberg - Großsachen -
-
Samstag 20.10.12 HSG Konstanz - SV 64 Zweibrücken
Anwurf: 20.00 UhrSchänzle Sporthalle, Europastrasse, 78462 Konstanz
-
Heissen die nicht Sv 64 ?
Richtig SV 64 Zweibrücken, hsgjojo ist halt manchmal etwas zu schnell
beim schreiben -
Quelle: Weinheimer Nachrichten
Pressebericht von Heiner Mayer aus Weinheimer Nachrichten
Münster. War es ausgleichende Gerechtigkeit zur unglücklichen Niederlage zu Saisonbeginn in Groß-Bieberau? Oder die Abgezocktheit von Sebastian Knierim und Thomas Zahn? In jedem Fall war der 26:25-(13:13)-Sieg des TVG Großsachsen bei Drittliga-Schlusslicht TSG Münster äußerst glücklich.
Die ersten zehn Minuten der Partie waren ein Fehlerfestival. Hätte nicht schon zu Beginn TVG-Torhüter Andreas Fischer gute Paraden gezeigt, die Saasemer wären schon frühzeitig in Rückstand geraten. So aber schien sich der Knoten nach dem ersten TVG-Treffer, nach 7:30 Minuten durch Florian Sauer langsam aber stetig zu lösen. Nach dem 2:2 (10.) durch Thomas Zahn legten die Gäste vor. Sebastian Knierim traf nach 20 Minuten zur 10:7-Führung und die Fans des TVG stimmten sich auf einen entspannten Abend ein.
Doch weit gefehlt. Münster erwies sich als unangenehmer Gegner, der im siebten Spiel der Saison endlich die ersten Punkte einfahren wollte. Bis zum Halbzeitpfiff hatten sich die Gastgeber beim 13:13 wieder zurück in die Partie gekämpft.
Auch Durchgang zwei lebte mehr von der Spannung als von handballerischen Leckerbissen. Münster erlaubte sich in der 36. Minute den vielleicht entscheidenden Fehler. Bei einer eigenen 17:15-Führung lief der bis dahin starke Timon Bardenheier alleine auf das TVG-Gehäuse zu und versuchte Andreas Fischer mit einem Dreher zu überlisten. Es ging schief und Peter Masica warf die Germanen im Gegenzug wieder zurück in die Partie.
Kohl erneut gehandicapt. Kurz darauf bekam Rückraumakteur Mihailo Djurdjevic nach einem Foul an Marius Jörres verdient die Rote Karte und Großsachsen glich aus. Tobias Kohl wurde da schon nur noch in der Abwehr eingesetzt. Beim Kapitän hatte sich die operierte Schulter wieder gemeldet und ließ keine Würfe mehr zu. In Minute 43 wiederum schickte man Marius Jörres zum Duschen. Der Pfiff war strittig, eine Zeitstrafe hätte es auch getan.
Fortan entwickelte sich ein Spiel auf Messers Schneide, bei dem die TSG meistens vorlegte und der TVG nachzog. Zweieinhalb Minuten vor Ende traf Münster zur 25:24-Führung und den Fans des TVG schwante Böses. Doch dank Andreas Fischer, Sebastian Knierim und Thomas Zahn drehte Großsachsen die Begegnung noch zum Sieg. Fischer rettete in höchster Not, Knierim glich mit einem Heber von Rechtsaußen aus. Die Gastgeber verloren erneut den Ball und Florian Sauer erzielte eine Minute vor Ende der Partie die vermeintliche Führung für Großsachsen. Doch Trainer Uli Schuppler hatte da schon mit der grünen Karte eine Auszeit beantragt und der Treffer wurde folgerichtig zurückgenommen. 40 Sekunden später traf Thomas Zahn, ebenfalls mit einem Heber, von Linksaußen zum Sieg.
Die TSG konnte in der verbleibenden Zeit nicht mehr zurückschlagen und war nach dem Schlusspfiff völlig konsterniert. Mit dem fünften Sieg in Serie hat sich der TVG auf den zweiten Tabellenplatz vorgeschoben - eigentlich eine Ironie nach solch einer Partie. Egal, lieber schlecht tanzen als nur rumstehen.
Die Fans können sich schon heute auf das Spiel am Freitag (20.30 Uhr) gegen den TSB Horkheim freuen. Der Titelkandidat konnte auswärts bisher noch nicht überzeugen. Beim TVG ist aber eine deutliche Steigerung von Nöten. hm
TVG Großsachsen: Fischer, Olf; Zweigner, Masica (4), Jörres (3), Knierim (6/3), Kohl (1), Zahn (6), Sauer D. (2), Gans, F. Sauer (4/1), Wallenwein, Reisig, Braun.
.
-
Quelle: HP Zweibrücken
Zweibrücker Löwen verlieren erstmals zu Hause!
Sonntag, den 14. Oktober 2012 um 08:14 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Weitestgehend chancenlos waren am Samstagabend die Zweibrücker Löwen im Drittliga-Heimspiel gegen die HSG Nieder-Roden.
Die 64er verloren am Ende deutlich mit 24:29 (12:15).
Dabei vermochten sie im gesamten Spiel nicht einmal in Führung zu gehen, mussten die wesentlich aggressiver zu Werke gehenden "Baggerseepiraten" aus Rodgau nach dem 2:2-Zwischenstand in der fünften Spielminute wegziehen lassen.
Ein wesentlicher Unterschied zwischen den beiden Drittligaaufsteigern bestand am Samstagabend in der Torwartleistung. Während bei den Gästen mit Marco Rhein ein konstant gut haltender Keeper zwischen den Pfosten stand, der den 64ern bereits in der Anfangsphase der Begegnung einige Male den Schneid abkaufte, agierten die Zweibrücker Torleute an diesem Abend relativ glücklos. Als SV-Torhüter Nils Kawolus in der 17. Spielminute beim Stande von 6:9 seinen Platz zwischen den Pfosten für Philipp Bartel räumte, hatte er nicht einen gegnerischen Wurf parieren können.Vielleicht war es aber auch der - zumindest in Heimspielen bislang nicht gekannten - Nervosität der 64er zuzuschreiben, dass sie frühzeitig auf die Verliererstraße gerieten. Oder waren es am Ende doch noch Auswirkungen des Busunfalls vom vergangenen Wochenende, der sie hemmte? Zumindest die Trainingssituation unter der Woche war dadurch sicher beeinträchtigt.
Fakt war, dass die Gäste in der rappelvollen Ignaz-Roth-Halle schnell deutlich machten, dass sie beim Mitaufsteiger die beiden Punkte durchaus einkalkuliert hatten.
Sie übernahmen jedenfalls vom Anpfiff weg das Heft des Handelns. Dabei waren es zunächst die beiden "Halbangreifer" Michael Weidinger im linken und Timo Kaiser im rechten Rückraum, die ihre Torgefahr immer wieder unter Beweis stellten, teilweise zu unbedrängt zum Abschluss kamen. Auf der anderen Seite mühten sich die 64er, übersahen allerdings einige Male auch den besser postierten Mitspieler. Obwohl schon hier erkennbar war, dass die Zweibrücker Löwen viel mehr investieren mussten, um zum erfolgreichen Abschluss zu kommen, war SV-Coach Stefan Bullacher mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft im ersten Durchgang noch einigermaßen zufrieden, als er attestierte, dass es zumindest gelungen war, die Kreisanspiele zu unterbinden.
Zwei Unterzahlsituationen gegen Ende der ersten Hälfte hatten aber bereits eine leichte Vorentscheidung zugunsten der Gäste gebracht, die die Zeitstrafen gegen Benny Zellmer und später gegen Alexander Eusterholz nutzten, um vom 8:10 auf 8:14-Zwischenstand wegzuziehen. Zumindest das kämpferische Element kam auf Zweibrücker Seite nicht zu kurz, denn in der Schlussphase des ersten Durchgangs vermochten sie noch einmal auf 12:15 zu verkürzen.
Mit guten Vorsätzen kehrten die 64er nach der 15minütigen Halbzeitpause aufs Spielfeld zurück, hielten bis zur 40. Spielminute beim 16:19-Zwischenstand auch weiter mit. "Dann hatte ich allerdings den Eindruck, als hätte jemand den Stecker herausgezogen", blickte Bullacher auf die letzten 20 Spielminuten zurück. "Da klappte überhaupt nichts mehr - und das war dann auch sicher nicht mehr drittligatauglich". Einfachste technische Fehler, einige Male sogar in eigener Überzahl, und weiterhin schwache Abschlüsse ermöglichten Nieder-Roden, sogar in eigener Unterzahl den Vorsprung wieder auszubauen und in der 53. Spielminute spielentscheidend zum 18:26-Zwischenstand wegzuziehen. Dabei musste Nieder-Roden ab der 46. Spielminute ohne Kapitän Sebastian Schulz spielen, der hier wegen der dritten Zeitstrafe disqualifiziert wurde. Im Angriff hatte der im bisherigen Saisonverlauf torgefährlichste HSG-Akteur allerdings ohnehin kaum gespielt, dort machte sich das Fehlen von Schulz kaum bemerkbar. Weil die SVler in einen "kollektiven Black-out" gerieten, konnte sich Gäste-Coach Alexander Hauptmann schließlich leisten, in der Schlussphase sogar seine "Zweitbesetzung" auflaufen zu lassen, was die 64er ihrerseits dann wenigstens zu einer Ergebniskorrektur zum 24:29-Endstand nutzten. Damit war die erste Heimniederlage der 64er besiegelt.
Ein Fazit des siebten Drittligaspieltag war aus Zweibrücker Sicht jedenfalls, dass die Löwen nur dann Chancen für Punktgewinne haben, wenn alle SV-Akteure einen guten Tag erwischen, wenn sie am eigenen oberen Leistungslevel spielen können und wenn sie ihre Chancen konsequnter nutzen. Denn in dieser Liga gibt es nur schwere Gegner, keine leichten Spiele! Insbesondere nicht für einen Aufsteiger. Wer sich hier durchsetzen will, benötigt eine überzeugende Leistung. 18 Fehlversuche und 17 technische Fehler sind hier nicht zu kompensieren.
Dennoch müssen die 64er in Ruhe weiter arbeiten, müssen sich steigern und das durchaus vorhandene eigene Leistungsvermögen besser abrufen.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken: Nils Kawolus und Philipp Bartel (ab der 17), im Tor - Jonas Denk 5, Tim Burkholder 4/2, Kubo Balaz 4, Daniel Sorg 4, Torben Rixecker 3, Benny Zellmer 3, Thomas Zellmer 1, Aris Wöschler und Alexander Eusterholz.
HSG Nieder-Roden: Marco Rein und Marvin Hoppenstaedt (ab der 55.) im Tor - Michael Weidinger 8, Timo Kaiser 8/1, Stefan Seitel 4, Tim Henkel 3/1, Christian Schmid 3, Björn Christoffel 2, Philipp Keller 1, Sebastian Schulz, Alexander Weber, Ben Weber, Christopher Prinz, Philippe Kohlstrung.
Zeitstrafen: 8:14 min., Disqualifikation: Sebastian Schulz (46.), Siebenmeter: 2/2 - 2/2, Zuschauer: 350, Schiedsrichter: Tobias Lay / Kai Morlock (Bruchsal/Ubstadt-Weiher). -
Quelle: Badische Zeitung
Ein Unentschieden nach einer finalen Nervenprobe
SG Köndringen-Teningen trennt sich von Haslach-Herrenberg-Kuppingen 23:23 / Oliver Rösch springt ein.Das war nichts für schwache Nerven: In einer in der Schlussphase höchst aufregenden Partie trennten sich die SG Köndringen-Teningen und die SG Haslach-Herrenberg-Kuppingen (H2Ku) vor gut 600 Zuschauern mit 23:23 (14:13). Beide Teams hatten in den letzten zehn Sekunden noch die Möglichkeit, das Spiel zu entscheiden. Beide Schützen aber versagten.
Die Teninger Personalnot war allein daran zu erkennen, dass sich Oliver Rösch warmmachte. Der langjährige Kapitän hatte seine Handballschuhe nach der vergangenen Saison an den Nagel gehängt, nun musste er sie wieder abhängen und sollte eine gute Partie abliefern.
Die war auf beiden Seiten vornehmlich an den Regisseuren festzumachen: Daniel Warmuth ist auch angeschlagen der beste Teninger Spielmacher seit langem; auf der Gegenseite zeigte Ingo Krämer eine starke Partie. Beide zogen die Fäden in der Offensive, beide hatten in der Defensive die offensivsten Jobs und beide waren zudem auch noch die besten Torschützen ihrer Teams.Warmuths Siebenmeter in den rechten Winkel war die erste Führung der Andersen-Sieben (6:5), Rösch bereitete sehenswert das 14:13 durch eben jeden Warmuth vor, Wolfgang Kiefer verhinderte mit einer Flugeinlage den Ausgleich kurz vor der Pause.
Nach Wiederanpfiff dominierten die Hausherren und legten sich – gestützt auf Klasseparaden von Keeper Philipp Grangé mit dem 20:15 ein kleines Polster zu. Das aber wurde von den Gästen gegen eine jetzt ideenlose SG-Offensive nicht nur weggezogen, sondern sie hievten sich selbst mit 21:20 nach vorne. Andersens Auszeit beim 20:19 blieb wirkungsfrei. Doch noch einmal drehten Warmuth und Michael Rascher die Partie (23:22).
Zweieinhalb Minuten vor dem Ende waren die Teninger in Überzahl, kassierten aber den Ausgleich. Und dann traf Gerald Sandu, bis dahin ein Aktivposten, eine Entscheidung, die schlimme Folgen hätte haben können: Acht Sekunden vor dem Ende versuchte er es mit einem Heber, der junge Gästekeeper Daniel Rebmann pflückte das Leder und schickte direkt Krämer auf die Reise, dem aber zum Glück für die Gastgeber gegen den eingewechselten Andi Holz auch die Nerven flatterten. "Wir haben heute einen Punkt verloren, so ein Abschluss wie der letzte ärgert mich wahnsinnig", polterte Andersen ungewohnt heftig. Zudem setzten ihm die miserablen Kreisanspiele am Ende zu. In Sachen Einstellung und Kampfeswillen aber war Teningen kein Vorwurf zu machen.
Tore SG: Ehrler 1, Trodler 4, Warmuth 7/2, Rascher 4, Kiefer 1, Sandu 6/1.
.. -
Quelle: HP Hochdorf
Konstanzer Siegtreffer mit Ansage
Handball: Drittligist TV Hochdorf gibt in den Schlussminuten Vier-Tore-Führung und damit zwei Punkte aus der Hand
Von Jochen Willner
HOCHDORF-ASSENHEIM. Das hätte nicht sein müssen: Trotz einer klaren 31:27-Führung (56.) verlor Handball-Drittligist TV Hochdorf im Spitzenspiel gegen die HSG Konstanz noch mit 31:32 (15:16). Das war die erste Heimniederlage des TVH in dieser Saison. Überragender Torschütze bei den Gastgebern war Christoph Morio mit acht Toren.
TVH-Torwart Tim Doppler verstand die Welt nicht mehr. Zwei Sekunden vor dem Abpfiff war Gäste-Torjäger Matthias Faißt wieder nicht zu bremsen gewesen. Mit seinem 14. Tor raubte er den Hausherren auch noch einen Punkt.
So stand Hochdorf am Ende mit leeren Händen da. Erschreckend, dass keiner der TVH-Akteure in den verbleibenden 22 Sekunden nach der Auszeit von HSG-Coach Daniel Eblen sich um den wurfgewaltigen Torjäger bemühte. Es war absehbar, dass sich Faißt nach seinen 13 Treffern auch diese Chance nicht nehmen ließ. Dabei rief Eblen lautstark von der Bank aufs Feld, dass der Routinier endlich werfen solle - ein Siegtreffer mit Ansage.
Die Hochdorfer Spieler waren geschockt. „Wir hätten den Sack zumachen müssen. Wenn man in Überzahl kein Tor macht, aber gleich zwei bekommt, dann darf man sich nicht wundern”, sagte Marco Sliwa. Dies war auch die Schlüsselszene der Partie. Gerrit Bartsch musste beim 30:27 zum zweiten Mal mit einer Zeitstrafe vom Feld. Kai Zimmermann ließ das 31:27 folgen, doch dann nahm das Übel seinen Lauf: Gäste-Kreisläufer Sebastian Groh war trotz Überzahl am Kreis nicht zu halten. Hochdorfs Stefan Job musste mit einer Zeitstrafe vom Platz und Tim Beutler vergab das 32:27.
„Unser Problem war, dass wir zu viel und zu schnell die Abschlüsse gesucht haben”, meinte TVH-Coach Michael Pfeil, „sonst kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat gekämpft und nie aufgegeben.” Dennoch reichte es am Ende nicht. Frustriert war TVH-Torhüter Tim Doppler, der mit 20 Paraden und vier gehaltenen Siebenmetern eine starke Partie bot. Die Abstimmung zwischen dem Abwehrverbund und dem Torhüter muss noch verbessert werden. 22 Gegentore kamen aus dem gegnerischen Rückraum - die meisten davon von Matthias Faißt. Doch Pfeil verzichtete auf eine Manndeckung gegen den wurfgewaltigen Hünen. „Andere Mannschaften haben es damit versucht und mussten feststellen, dass die anderen Spieler diese Freiräume genutzt haben”, sagte Pfeil, „es waren aus meiner Sicht Nuancen, die das Spiel entschieden haben. Konstanz war etwas abgezockter. Sie haben die Geduld aufgebracht und auf die Chance gewartet”, sagte Kapitän Sliwa.
So spielten Sie
TV Hochdorf: Doppler, Haller (n.E.) - Kupijaj (2), Beutler (7), Zimmermann (4) - Morio (8/4), Dietz (6) - Sliwa - Mauer (3), Job (1), J. Christmann, Hundt (n.E.), Lanninger, Labroue (n.E.)
HSG Konstanz: Glatt (1.- 60.), Wolf (48. bei einem Siebenmeter) - Bruderhofer, Schatz, Faißt (14) - Bartsch (6/3), Geßler (1) - Flockerzie - Groh (6), Mittendorf (n.E.), Oesterle (1), Hafner (5/1), Schoch (n.E.)
Zeitstrafen: 4 - 4 - Siebenmeter: 4/4 - 8/4 - Beste Spieler: Beutler, Dietz, Doppler - Faißt, Groh - Zuschauer: 250 - Schiedsrichter: von Wolff/Zimmerschied (Gabsheim/Wiesbaden).
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.241 Datum: Dienstag, den 16. Oktober 2012 -
Quelle: Südkurier
HSG Konstanz feiert Sieg im Topspiel
HSG Konstanz gewinnt 32:31 beim TV Hochdorf. Matthias Faißt mit starker Leistung und 14 Toren.
Handball3. Liga
TV Hochdorf
HSG Konstanz
31:32 (15:16)
Mit einem fulminanten Schlussspurt entriss die HSG Konstanz am Samstagabend im Hochdorfer Sportzentrum den Gastgebern einen schon sicher geglaubten Sieg. Matthias Faißt erlebte zum richtigen Zeitpunkt eine wahre Leistungsexplosion, hielt mit 14 Treffern die HSG Konstanz phasenweise allein im Spiel und war überragender Akteur auf dem Parkett. „Was er heute geboten hat, war Extra-Klasse. Ob die Würfe aus dem Lauf, ob hoch oder tief – er hat einfach immer die richtige Entscheidung getroffen“, lobte Daniel Eblen und verwies zudem auf die Doppelbelastung seines Allrounders in Rückraum und Mittelblock. „Gerade bei solchen Spielen darf man nicht vergessen, was Matze auch in der Deckung zu leisten hat und leistet“, freute sich der HSG-Coach mit seinem im Prüfungsstress steckenden Lehramtsreferendar über den Triumph.
Dabei hatte der Abend für die Konstanzer Handballer alles andere als erfolgversprechend begonnen. Ohne Torerfolg blieb die HSG in den ersten acht Spielminuten und vergab sogar zwei Strafwürfe. So gehörte die Anfangsphase der Partie eindeutig den Gastgebern, bei denen Torhüter Tim Doppler überzeugte und der erstmals beim 4:1 (9.) von Faißt bezwungen wurde. „Doppler hat uns schon einige ganz wichtige Bälle weg genommen, darunter auch zwei Gegenstöße frei vor dem Gehäuse“, sagte Eblen, der trotz der Erfolglosigkeit vor dem gegnerischen Tor keine Bedenken hinsichtlich der Erfolgsaussichten hatte. „Bisher war's bei uns ja eigentlich immer so, dass – hat einer die Seuche an den Händen – sich die ganze Mannschaft infiziert und irgendwann alle den Kopf hängen lassen.Gegen Hochdorf hatte man das Gefühl, die Jungs spielen völlig unberührt von einzelnen Misserfolgen“, freute sich Eblen und lobte in dieser Hinsicht vor allem Gerrit Bartsch. „Er hat nach unserem Rückstand die Fäden klar in die Hand genommen und dafür gesorgt, dass wir langsam wieder heran gekommen sind!“ Faißt sorgte schließlich für den 9:9-Ausgleich (19.), dem der ebenfalls treffsicher agierende Marc Hafner mit dem 9:10 (20.) die erstmalige Konstanzer Führung folgen ließ.
Mit 15:16 wurden die Seiten gewechselt, was zunächst den Gastgebern zu nutzen schien, die bis zum Doppelschlag von Hafner und Faißt zum 19:20 (40.) eine knappe Führung verwalteten. Mit zwei Treffern in Folge holte Hochdorfs Christoph Morio beim 22:21 (42.) die Führung für sein Team zurück, doch als die Gastgeber nach dem nochmaligen Ausgleich durch Bartsch zum 25:25 (48.) auf 31:27 (56.) davonzogen, schienen der HSG die Felle davon zu schwimmen. „Wir haben Max gebracht und die Abwehr offensiver ausgerichtet“, so Trainer Daniel Eblen über die Schlussphase, in der er alles auf eine Karte setzte und dafür belohnt wurde.
Kein Gegentreffer, drei Paraden von Maximilian Wolf, drei Treffer von Sebastian Groh, ein von Hafner verwandelter Strafwurf und schließlich zum Schluss das Sahnehäubchen-Tor durch Faißt Sekunden vor dem Abpfiff – die HSG Konstanz erlebte in Hochdorf einen schier unglaublichen Triumph.
HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf, Oesterle (1), Groh (6), Bartsch (5/2), Hafner (5/1), Flockerzie, Schoch, Faißt (14), Schatz, Babik, Geßler (1), Bruderhofer. -
zu KHS: "weiss ich die Besetzung hat sich unter der Woche geändert es Pfiffen Wolff / Zimmerschied"
Und was war der Grund?zu Alien: Wenn man den Bericht liest, dann war es wohl auch ein taktischer Sieg des Trainers! Super!
der Grund weiss ich nicht, habe von der Umbesetzung erst in Hochdorf erfahren
-
KHS: Das Bild von den Schiris musst du noch editieren, denn es pfiff ein anderes Team!
weiss ich die Besetzung hat sich unter der Woche geändert es Pfiffen Wolff / Zimmerschied
[Blockierte Grafik: http://www.fotos-hochladen.net/uploads/vonwolfzimmc1x3jzildv.jpg]
-
Zu jojo
Nein leider hat Rossi das Tor nicht zugenagelt.
Die letzten 5 minuten war Maxi im Tor und hat dann einen Wurf von aussen entschárft und damit der HSG überhaupt erst ermőglicht den Versuch einer Aufhohljagd zu gestatten.
Fehlwűrfe auch ins aus haben der HSG dann in die Karten gespielt und dann ich will mal sagen 2 sekundenvor Ende wirft der heute űberragende Matze zum Sieg ein.
Wie hat der Trainer von Hochdorf in der Pressekonferenz trefflich gesagt.
So kurz vor Schluss muss einer auf den Matze raus, eine aufdie 12 geben,die rote Karte kassieren und das Spiel ist dann zuende und wir haben 1 Punkt.
Wo er Recht hat, hat er RECHT.
-
ENDSTAND : 29 : 29