Beiträge von khs

    Quelle: HP Kronau Östringen

    Mit Beute zurück aus Köndringen

    Im dritten von vier Auswärtsspielen in Folge trat die SG Kronau/Östringen am vergangenen Samstag bei der SG Köndringen/Teningen an. Die erste nennenswerte Aktion endet hierbei torlos am Schienbein von Jonas Maier, der bereits in der vierten Spielminute den ersten von insgesamt drei Siebenern der Gastgeber entschärft, ehe sie weiteren Schaden anrichten können. Und auch seine Vordermänner rühren von Beginn an in der Abwehr tüchtig Beton an, sodass Michel Abt nach acht Minuten mit seinem zweiten Zähler das 2:2 und Kevin Bitz Sekunden später die erste Führung verbuchen kann. Über 3:3, 4:4, 55: und 6:6 schenken sich beide Teams nun keinen Zentimeter. Kurz gelingt Köndringen/Teningen mit 11:7 ein Schritt aus dem Schatten, die Kraichgauer sitzen den Flüchtigen jedoch bereits eine Minute nach der Pause (12:10) mit 12:11 wieder im Nacken. Nicht zuletzt Andre Bechtold trägt mit vier Treffern binnen acht Minuten hierzu seinen Teil bei.

    Nun erschweren einige Zeitstrafen das Spiel, doch David Schmidt netzt unbeeindruckt dessen dennoch ein, ehe er wenig später in doppelter Unterzahl gar den Ausgleich (16:16, 40.) perfekt macht. Zwei Treffer in Folge lassen die Lokalmatadore erneut durchatmen, doch nun ist Nils Kretschmer zur Stelle sorgt mit einem Doppelpack wieder für Ordnung (18:18). Erneut verlassen gleich mehrere Spieler beider Teams unfreiwillig die Platte, doch Schmidt beweist einen kühlen Kopf und versenkt weitere zwei Male (21:20, 54.). Gerald Sandu gelingt nun der einzige von vier Treffern seitens der Heimmannschaft von der Marke aus (22:20), doch Denni Djozic lässt knapp 30 Sekunden darauf postwendend das 22:21 notieren. Die letzte Spielminute ist bereits angebrochen und einmal mehr sieht es nach dem fehlenden Quäntchen Glück im entscheidenden Moment aus, als sich Köndringen/Teningen im Ballbesitz dem gegnerischen Tor nähert. Doch erst ein Pfosten und kurz darauf ein hellwacher Jonas Maier verhindern den entscheidenden Treffer. Stattdessen erhält nun Nicolas Herrmann den Ball und kann kurz vor dem Abpfiff mit dem 22:22 noch einen Zähler in das Handgepäck seiner Mannen packen.

    Jonas Maier, Sebastian Ullrich – Kai Rudolf, Andre Bechtold (4), Denni Djozic (2/2), Patrick Körner, Stefan Jochim, Marius
    Steinhauser (1), Nils Kretschmer (2), Nicolas Herrmann (1), Michel Abt (2), Kevin Bitz (3), Kai Dippe (1), David Schmidt (6)

    Quelle: Badische Zeitung

    SG-Coach Ole Andersen lobt seine Mannschaft
    Handballer aus Köndringen-Teningen trennen sich mit einem 22:22-Unentschieden von Kronau-Östringen.

    In einer torarmen Partie trennten sich die Drittligisten SG Köndringen-Teningen und die SG Kronau-Östringen am Samstag mit 22:22 (12:10). Nach zuletzt 38 und 40 Gegentreffern präsentierte sich die Abteilung Toreverhindern gegen die Bundesliga-Reserve der Rhein-Nackar-Löwen deutlich formverbessert. Der Angriff indes ließ viele Wünsche offen.

    Die Zuschauer sahen schon in der Spieleröffnung, dass die Mannschaften sich ihre Tore hart erarbeiten mussten. So dauerte es immerhin 134 Sekunden, bis Danny Trodler für die Einheimischen den ersten Treffer markierte. Der linke Rückraumspieler war überhaupt der Einzige, der in der Anfangsviertelstunde (3:3) traf. Kurz vor dem Wechsel hatte Steffen Zank die SG mit dem 12:8 erstmals in einen Viertorevorsprung geworfen, doch die Gäste nutzten die verbleibenden 38 Sekunden noch zu zwei aus Sicht der Teninger ärgerlichen Toren. Besonders ärgerlich das 12:10 mit dem Pausenpfiff, als die Referees Trodler einen Schrittfehler zusprachen. Eine Entscheidung, für die Trodler lautstarke Kritik von Andersen bekam, die aber später auf dem Video klar als Fehlentscheidung zu erkennen war.

    Nach Wiederanpfiff lag die Sieben von Ole Andersen dann zumeist mit ein, zwei Toren vorne, nach dem 22:20 per Strafwurf durch den guten Gerald Sandu (55:23) aber war das Kronauer Gehäuse viereinhalb lange Minuten zugenagelt. Am Ende reichte es so nur zum Remis, auch weil die Hausherren drei Siebenmeter vergaben und beim letzten Wurf von Trodler der Ball vom Innenpfosten hinter dem Kronauer Keeper wieder aufs Feld und in die Hände eines Gästespielers kam, der dann den letzten Konter einleiten konnte.

    Junge Spieler nutzen die Gunst der Stunde

    "Ich bin sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft heute präsentiert hat", lobte der Übungsleiter, dem nicht nur Markus Wenning und Martin Hirling, sondern auch noch Daniel Warmuth fehlte. Zudem spielte Steffen Zank angeschlagen. Die Gunst der Stunde nutzten dafür die jungen Lukas Bing (auf der Spielmacherposition!) und Chris Berchtenbreiter. Zudem spielte Yannik Cesar eine knappe Viertelstunde. "Wenn man sieht, mit wem wir gespielt haben, mit drei jungen Männern, die im Mai noch A-Jugendliche waren, dann finde ich, dass das ein sehr achtbares Ergebnis ist", sagte Andersen nach dem Schlusspfiff. Ihm persönlich sei das Ergebnis ohnehin gar nicht so wichtig gewesen, die Mannschaft habe durch diesen Auftritt an Selbstwertgefühl gewonnen, sich trotz phasenweise ängstlicher Offensive nie hängen lassen, und das sei ihr hoch anzurechnen.

    Tore SG: Ehrler 3, Berchtenbreiter 4, Trodler 7, Zank 1, Bing 2, Sandu 5/1.

    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz weist TV Groß-Umstadt in die Schranken


    Eblen-Mannschaft mit klarem 32:23-Heimsieg. Starke Abwehrleistung einmal mehr Erfolgsgarant.

    Handball3. Liga

    HSG Konstanz

    TV Groß-Umstadt

    32:23 (16:10)

    Nach der gewonnenen Partie gegen die SG Kronau-Östringen II hatten die Gäste bereits die Devise ausgegeben „der Knoten sei geplatzt“. In der Form, in welcher sich der TV Groß-Umstadt allerdings Samstagabend am Konstanzer Schänzle präsentierte, wartet auf Tim Beckmann noch einiges an Arbeit, bis tatsächlich alle momentan noch gegebenen Verstrickungen innerhalb des Mannschaftsgefüges gelöst sind.

    „Den TV Groß-Umstadt hatte ich nicht zuletzt auf Grund der vorgenommenen Ergänzungen im Kader eigentlich von Beginn an auf der Rechnung“, zeigte sich HSG-Coach Daniel Eblen im Vorfeld der Partie eher überrascht von den beiden Niederlagen der Gäste zum Auftakt der Runde. „Man muss sich nur anschauen, wie schwer wir uns letzte Saison gegen sie getan haben“, klang rückblickend auf einen jeweils hart erkämpften 29:23-Sieg vor eigener Kulisse und einem 30:26-Auswärtserfolg deutlicher Respekt aus den Worten des Konstanzer Trainers.

    Diesmal konnte sich Daniel Eblen früher entspannt zurücklehnen. Die Deckungsreihe, mit Patrick Glatt als ruhendem Pol dahinter, zeigte sich mit wenigen Ausnahmen gegen die beiden knapp zwei Meter messenden Rückraumhünen des TV Groß-Umstadt, Florian See und Philipp Becker, als Herr der Lage.


    Vielleicht traf es sich auch gut, dass der ebenfalls 1,98 Meter lange und an für sich als „dritter Turm“ fungierende Kreisläufer Oliver Schulz ohne Trikot bei den Offiziellen der Gäste auf der Bank Platz nahm und vom aus Großwallstadt gewechselten knapp 19-jährigen Jan Blank nicht adäquat ersetzt werden konnte. Nach dem 9:4 (15.) des in der Startaufstellung stehenden Simon Gessler von Rechtsaußen leuchtete eine beruhigende Fünf-Tore-Führung der Gastgeber von der Anzeigetafel und Groß-Umstadts Coach Tim Beckmann versuchte sich mit einer ersten Auszeit. „Die Leistung in der Abwehr war der Garant für den heutigen Sieg. Da kann man sich dann auch im Angriff mal den einen oder anderen Durchhänger erlauben“, ging Eblen kurz auf die dem 17:10 (33.) folgenden drei Minuten mit nur einem eigenen Torerfolg ein, die Groß-Umstadt nützte, um zum 18:14 (36.) aufzuschließen: „Da haben wir uns zwischendurch mit den Umstellungen in der Abwehr des TV Groß-Umstadt etwas schwer getan!“

    Spätestens der in eigener Unterzahl erfolgte Doppelschlag des stark aufspielenden Gerrit Bartsch zum 22:15 (45.) und 23:15 (45.) bildete jedoch das Kräfteverhältnis zwischen der HSG Konstanz und den die gesamte Spielzeit immer wieder mit einfachsten Fehlern überraschenden Gästen treffend ab. „In unserer Situation muss man die Varianten mit zwei Spielgestaltern oder zwei Kreisläufern zu spielen, einfach nutzen“, verwies Eblen darauf, dass sowohl Matthias Faißt als auch Stefan Bruderhofer gesundheitlich bedingt unter der Woche kaum trainieren konnten. Dies hinderte Bruderhofer aber nicht daran, nach seinen drei Toren in der ersten Hälfte mit dem Treffer zum 32:22 (60.) aus Konstanzer Sicht den Schlusspunkt unter eine rundum gelungene Partie mit spielerischer Raffinesse in der ersten und hohem körperlichen Einsatz in der zweiten Hälfte zu setzen.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf (1), Oesterle, Groh (1), Bartsch (6/2), Hafner (2), Flockerzie (6), Schoch, Faißt (4), Schatz (5/4), Babik, Geßler (3), Bruderhofer (4). - Z: 600.