Beiträge von khs

    Quelle: Südkurier


    Rückschlag für HSG Konstanz


    24.09.2012

    Von ULRICH HAAFF

    HSG Konstanz scheitert gegen Balingen-Weilstetten II an den eigenen Nerven und an HBW-Torwart Paul Bar

    Handball3. Liga

    HBW Balingen-Weilstetten II

    HSG Konstanz

    25:17 (14:5)

    Mit einer 17:25-Niederlage in der SparkassenArena Balingen erlebten die Handballer der HSG Konstanz eine Landung der derberen Sorte nach ihrem Höhenflug die Woche zuvor.

    Ergriffen Yannick Schatz und Co in der Begegnung gegen den TSB Heilbronn-Horkheim sich bietende Torchancen noch cool beim Schopf und verdienten durchaus das Prädikat abgezockt, trafen sie in Balingen mit dem zum Erstliga-Kader zählenden Paul Bar auf einen bärenstarken Torhüter. Serienweise machte er Konstanzer Chancen zunichte und hatte zusammen mit dem ebenfalls dem Erstliga-Kader zuzurechnenden und siebenfachen Torschützen Krsto Milosevic entscheidenden Anteil am deutlichen Erfolg der Schützlinge von Eckard Nothdurft.

    „Unsere Abschlusschancen haben wir gehabt. Das Problem war, was wir daraus gemacht haben“, bemängelte HSG-Coach Daniel Eblen, wie schon einmal während der Vorbereitungsspiele geschehen, die Effizienz seiner Spieler vor dem gegnerischen Gehäuse – ohne die Leistung von Paul Bar damit schmälern zu wollen. „Da wurde nicht nur der Siebenmeter verworfen, sondern der Nachschuss gleich auch noch“, ärgerte sich Eblen, dessen Frustration groß war hinsichtlich des Abschlussverhaltens seiner Spieler, an welchem auch die Auszeit nach dem 9:4 (22.) des Gastgebers nichts zu ändern vermochte. Allein in der ersten Hälfte neun frei vor dem Tor vergebene Chancen, dazu noch zwei Fehlpässe beim Tempogegenstoß in Überzahlsituationen und am Ende nicht weniger als sechs vergebene Strafwürfe – die nackten Zahlen verdeutlichen eindrücklich, warum sich aus dem 4:4 (14.


    ) der Anfangsviertelstunde über ein 10:5 (24.) der 14:5-Pausenstand entwickelte. Diese Führung baute die Nothdurft-Sieben in Hälfte zwei gar auf 21:8 (48.) und 24:10 (52.) aus, ehe Konstanz mit einem 7:1-Lauf in den Schlussminuten das Endergebnis doch noch einmal freundlicher zu gestalten vermochte. „25 Tore in Balingen zu bekommen, damit muss man rechnen, wenn sie in dieser Besetzung auflaufen“, zeigte sich Eblen mit der Deckungsleistung seines Teams dagegen soweit zufrieden und will in der kommenden Woche Trainingsschwerpunkte eher im Bereich Angriff/Abschluss setzen.

    HSG Konstanz: Glatt, Wolf (Tor); Mittendorf, Oesterle (2), Groh, Bartsch (2), Hafner, Flockerzie (6), Schoch, Faißt (2), Schatz (1), Babik, Geßler, Bruderhofer (4).

    Quelle: HP Balingen-Weilstetten


    23.09.2012

    Die „Jungen Wilden“ siegen souverän im Topspiel gegen Konstanz


    Nach der Partie gegen die HSG Konstanz durfte sich der Perspektivkader über den Sieg freuen.

    Der HBW Balingen-Weilstetten 2 hat sich im Spitzenspiel der dritten Liga Süd gegen die HSG Konstanz souverän mit 25:17 durchgesetzt. Vor 730 Zuschauern in der heimischen SparkassenArena in Balingen hielten die Gäste vom Bodensee nur in der Anfangsphase mit und mussten sich am Ende deutlich geschlagen geben. Herauszuheben ist auf Seiten des Balinger Perspektivteams die Leistung von Torhüter Paul Bar und Rückraumspieler Krsto Milosevic.

    „Wir haben heute über weite Strecken gut gedeckt und hatten mit Paul Bar im Tor den alles überragenden Spieler. Mit 17 Gegentoren können wir gegen ein Team wie Konstanz sehr zufrieden sein, auch wenn wir im Angriff sicherlich noch ein wenig Luft nach oben haben“, konstatierte ein glücklicher Benedikt Brielmeier nach dem Spiel.

    Die Anfangsphase gestaltete sich dabei ausgeglichen. Den ersten Treffer der Partie erzielte Milan Skvaril für die „Jungen Wilden“ nach vier Minuten. Diese Führung wurde postwendend durch den stark aufspielenden Ex-Balinger Simon Flockerzie ausgeglichen. In einer torarmen Anfangsphase konnte sich der Balinger Nachwuchskader bis zur 15. Minute einen knappen 5:4 Vorsprung erspielen. Stark war bis zu diesem Zeitpunkt Christian Wahl, der drei der ersten fünf Treffer erzielte. Auch Torhüter Paul Bar, der zwei Siebenmeter entschärfte, hatte mit etlichen Paraden maßgeblich Anteil an der Führung. In der Folgezeit waren es dann Krsto Milosevic und Milan Skvaril, die durch einfache Tore aus dem Rückraum die Führung für die Gastgeber kontinuierlich ausbauten. Mit einem Vorsprung von neun Toren wurden die Seiten gewechselt, wobei Bar bis zum diesem Zeitpunkt gerade einmal fünf Gegentore kassierte.

    Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte dann zunächst die HSG Konstanz, die bis zur 35. Minute bis auf 15:8 verkürzen konnte. In den folgenden 13 Minuten gelang den Gästen dann aber kein einziges Tor und der HBW schaffte es, sich bis zur 48. Minute und einen Treffer durch Fabian Schlaich vorentscheidend auf 21:8 abzusetzen. In der 50. Minuten war der Arbeitstag für Paul Bar dann beendet. Unter lautstarkem Applaus des Publikums wurde der Torhüter ausgewechselt und Felix Beutel durfte in den letzten zehn Minuten sein Heimdebüt für das Balinger Perspektivteam geben. Bis zum diesem Zeitpunkt gelangen Bar bei gerade einmal elf Gegentoren 23 Paraden – eine glänzende Leistung. In der Schlussphase konnte die HSG Konstanz noch Ergebniskosmetik betreiben und Simon Oesterle markierte für die Spieler vom Bodensee den letzten Treffer der Partie zum 25:17.

    Alles in allem kamen die „Jungen Wilden“ im Spitzenspiel zu einem ungefährdeten Sieg und haben sich mit nun 7:1 Punkten die Tabellenführung der dritten Liga Süd zurückerobert. Am kommenden Sonntag bestreitet der HBW Balingen-Weilstetten 2 bereits sein nächstes Heimspiel und versucht dort seine zu Hause noch blütenweiße Weste zu behalten.

    Spielverlauf:

    1:0, 3:1, 5:4, 9:4, 11:5 14:5 (Halbzeit), 16:8, 20:8, 24:10, 25:15, 25:17 (Endergebnis)

    HBW Balingen Weilstetten 2:
    Bar (1-50min), Beutel (51-60min), Thomann J. (1), Wahl (3), Stevic (2/1), Foth (2), Skvaril (4), Zipf, Thomann G. (2), Hiller (1), Schlaich (2), Brielmeier, Milosevic (7), Remmlinger (1)

    Zeitstrafen:
    HBW Balingen Weilstetten 2 1, HSG Konstanz 3

    Siebenmeter:
    HBW Balingen Weilstetten 2 1/1, HSG Konstanz 8/2

    Quelle: Schwarzwälder Bote


    Zollernalb HBW II bittet zum Topspiel
    Schwarzwälder-Bote, 20.09.2012 18:18 Uhr


    Viel Arbeit kommt auf den HBW Balingen-Weilstetten II – hier Milan Skvaril und Nico Hiller – am Samstag zu. Von Ulrich Mußler HBW Balingen-Weilstetten II – HSG Konstanz (Samstag, 19.30 Uhr, Sparkassen-Arena Balingen). Es ist das Topspiel des vierten Spieltags in der 3. Liga der Männer: Der Tabellenzweite HBW II empfängt mit der HSG Konstanz den Tabellendritten.Mit einer ausbeute von 5:1 Punkten ist der HBW Balingen-Weilstetten II in die Saison gestartet. Den Siegen beim TSV Neuhausen/Filder und zuhause gegen die SG H2Ku Herrenberg ließ das Team von Trainer Eckard Nothdurft ein 28:28 beim Aufsteiger HSG Nieder-Roden folgen. Doch die erste richtige Bewährungsprobe kommt am Samstag mit der HSG Konstanz auf das HBW-Perspektivteam zu. "Wir haben gegen Mannschaften gepunktet, die am Ende der Saison wohl in der unteren Tabellenhälfte landen. Jetzt kommen die Gegner, die ich oben erwarte. 5:1 Punkte sind okay, aber die werden jetzt überprüft", sagt HBW-Coach Nothdurft.

    Personell kann er mit Ausnahme von Micha Thiemann (Aufbautraining nach Handbruch) und Torhüter Armin Greiner – er muss wegen einer Sehnenverletzung im Handgelenk voraussichtlich drei Wochen pausieren – aus dem Vollen schöpfen. Demnach werden ihm auch Christoph Foth und Krsto Milosevic aus dem Erstliga-Kader zur Verfügung stehen. Beide trainierten in dieser Woche auch mit der zweiten Mannschaften.

    Doch ob sein Team stark genug ist, die HSG Konstanz, bei der der Ex-Balinger Simon Flockerzie inzwischen als Kapitän fungiert, zu schlagen? "Wenn wir eine Leistung zeigen, wie in den bisherigen Spielen wohl kaum. An der Konstanzer 6:0-Deckung und Torhüter Patrick Glatt haben wir uns in der Vergangenheit schon mehrmals die Zähne ausgebissen. Die ist nur zu knacken, wenn sie noch nicht richtig formiert ist. Wir werden auf jeden Fall einen großen Aufwand betreiben müssen", so Nothdurft. Zwar unterlag die HSG am ersten Spieltag überraschend mit 21:31 bei Aufsteiger SG Kronau/Östringen, deutete dann aber ihre tatsächliche Stärke mit dem Auswärtssieg bei der TSG Münster (37:20) und besonders am vergangenen Wochenende in der Schänzle- Halle mit dem 27:21-Erfolg über den Titelfavoriten TSB Heilbronn-Horkheim an.

    "Wie Konstanz das Spiel gegen Horkheim dominiert und welche Laufbereitschaft die HSG dabei gezeigt hat, war beeindruckend", sagt Nothdurft. Dass die HSG Konstanz – in der vergangenen Spielzeit schon eines der Topteams der Liga – nun zu den Aufstiegsanwärtern zählt, hat sie nicht zuletzt zwei prominenten Neuzugängen zu verdanken. Von Erstliga-Aufsteigern wechselten Gerrit Bartsch (GWD Minden) und Simon Oesterle (TV Neuhausen/Erms) an den Bodensee



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    Quelle: Südkurier


    HSG Konstanz beim Gipfeltreffen auf der Schwäbischen Alb


    22.09.2012

    Von ULRICH HAAFF


    Im ewig jungen Duell zwischen der HSG Konstanz und Balingen-Weilstetten III am Samstag ist viel Spannung zu erwarten

    HBW Balingen-Weilstetten II – HSG Konstanz (Samstag, 19.30 Uhr). – Handballherz, was willst Du mehr: Mit dem Derby zwischen der Bundesligareserve der HBW Balingen-Weilstetten und der HSG Konstanz erfüllt sich am kommenden Samstag für die Fans beider Mannschaften ein Traum. Zweiter gegen Dritter, Bundesliga-Perspektivteam gegen eines der beiden Flaggschiffe des Südbadischen Handballverbandes – die Spannung, wer bei diesem Kräftemessen die Oberhand behalten wird, ist in dieser Saison so groß wie selten.

    „Mit einer 2. Mannschaft arbeitest Du immer an der Schnittstelle“, ließ der Trainer des Gastgebers, Eckard Nothdurft, in seinem Ausblick schon zu Rundenbeginn verlauten, wo er hauptsächlich Probleme auf seine Mannschaft zukommen sieht: „Dadurch, dass Talente aus der Jugend nachrücken und gleichzeitig die Mitglieder des Kaders der ersten Mannschaft Spielpraxis brauchen, trittst Du als Trainer ganz selten über Wochen mit dem gleichen Kader an“, verdeutlichte er das damit entstehende Problem, Abläufe nur in der Kleingruppe automatisieren zu können. Dieser Nachteil wurde aber durch die spielerische Klasse der ihm zum Teil auch aus dem Bundesligakader zur Verfügung stehenden Akteure zumindest in den ersten drei Partien sehr gut kompensiert.


    „Christoph Foth am Kreis, die perspektivisch für die Bundesliga verpflichteten Neuzugänge Milosevic Krsto und Milan Skvaril, ein Benedikt Brielmeier im linken Rückraum, dazu der von Neuhausen/Erms zurückgekehrte Routinier Aleksandr Stevic als einer, der es versteht, die Fäden zu ziehen und im Tor Paul Bar, der ebenfalls beim Bundesligakader mit trainiert – das sind alles Spieler, die eine Partie im Alleingang entscheiden können!“, lobt HSG-Coach Daniel Eblen den Gegner und ist gespannt, wie sich seine Schützlinge nach dem rauschenden Auftritt in eigener Halle gegen den ausgemachten Favoriten der Liga, den TSB Heilbronn-Horkheim, nun in der SparkassenArena aus der Affäre ziehen werden. „Wir waren froh, dass es so gelaufen ist. Das hat schon Selbstvertrauen gegeben“, sagt Eblen, der neben der Abwehr vor allen Dingen von der Leistung seines Mittelmanns Yannik Schatz angetan war, der mehr und mehr seine Leistungen im Training auch in der Wettkampfsituation bestätigt. „Aber wir wissen natürlich auch, dass wir solche Leistungen wie vergangenes Wochenende nicht auf Knopfdruck abrufen können“, so Eblen, hofft aber doch auf eine ähnlich starke Deckungsleistung, wobei „diesmal sicher mehr Beinarbeit als Kraft gefordert sein wird!“.

    Genau vor diesem 6:0-Abwehrbollwerk der HSG Konstanz warnt Eckard Nothdurft seine Spieler. „Wir müsssen das Spiel in Bahnen lenken, die Konstanz nicht gefallen!“, fordert er, lässt dabei jedoch offen, mit welchen taktischen Varianten er die Konstanzer Handballer in die Knie zu zwingen gedenkt, nachdem er mit dem Tempogegenstoßverhalten seiner Mannschaft momentan noch ebenso wenig zufrieden ist, wie mit dem Rückzugsverhalten nach Ballverlust.

    „Wir wissen, dass die Balinger, angefangen von einer 6:0-Deckung, über ein 5:1-System bis hin zur offensiven 3:2:1-Formation sämtliche Deckungsvarianten beherrschen und Eckard Nothdurft darüber hinaus für Speziallösungen bekannt ist!“, appelliert Daniel Eblen aus diesem Grund an sein Team, genau wie gegen Horkheim bewusst variables Angiffsverhalten zu zeigen.

    Quelle: handball-world.com

    Freitag · 21.09.2012 · 10:47 Uhr · Marco Hoffmann - HBW / red


    Balingens Zweite empfängt im Topspiel die HSG Konstanz

    Am Samstag trifft der HBW Balingen-Weilstetten 2 in der heimischen SparkassenArena auf die HSG Konstanz. Anpfiff der Partie ist um 19.30 Uhr und das Balinger Perspektivteam wird mit Ausnahme der Langzeitverletzten Thiemann (Hand) und Marques (Kreuzband) vollzählig in die Partie gehen.

    „Konstanz hat mit dem Ergebnis gegen Horkheim vergangenes Wochenende ein Ausrufezeichen gesetzt. Nichtsdestotrotz müssen wir uns mit unserer Mannschaft dieses Jahr vor keinem Team verstecken. Für uns gilt es befreit aufzuspielen und eine gute Leistung abzurufen, dann ist alles drin“, so Kreisläufer Chrstioph Foth vor dem Spiel.

    Die HSG Konstanz hat sich nach holprigem Start und einer schmerzhaften Niederlage zum Auftakt gegen die SG Kronau-Östringen 2 (31:21) eindrucksvoll mit einem Kantersieg in Münster (20:37) und einem Heimerfolg über Horkheim (27:21) zurückgemeldet. Imponierend war vor allem der Auftritt gegen Meisterschaftsaspirant Horkheim, der verdeutlichte, dass Konstanz eine wichtige Rolle im Kampf um die vorderen Plätze der Tabelle einnehmen wird. Das Team um Trainer Daniel Eblen hat für diese Saison den Kader exzellent verstärkt. Mit Gerrit Bartsch (GWD Minden) und Simon Öesterle (TV Neuhausen/Erms) wechselten zur neuen Saison zwei Spieler an den Bodensee, die bereits Erfahrungen in der zweiten Liga sammeln konnten.

    Für den Nachwuchskader aus Balingen gilt nach einer durchwachsenen Leistung und schwachen zweiten Halbzeit in Nieder-Roden (29:29) zurück in die Erfolgsspur zu finden. Ein Fokus wurde in dieser Trainingswoche deshalb auf das Rückzugsverhalten gelegt, das in Nieder-Roden noch erhebliche Defizite aufwies.

    Trainer Eckard Nothdurft verweist im Vorfeld der Partie auf die gute Defensive der Gäste: „Die Qualitäten von Konstanz liegen in ihrer sehr guten 6:0-Abwehr mit einem überragenden Torwart Patrick Glatt. Dazu kommen im Angriff mit Bruderhofer, Faißt und Schatz drei Spieler im Rückraum, die gegen Horkheim ein ganz starkes Spiel gemacht haben“ und Nothdurft betont weiter, „die Ergebnisse aus den letzten zwei Spielen zeigen, dass Konstanz langsam seiner Rolle gerecht wird – nämlich dass sie oben mitspielen werden.“ Für sein Team sieht der A-Lizenzinhaber dann eine Chance, wenn es seinen Jungs gelingt, dass „Spiel in Bahnen zu lenken, die Konstanz nicht gefällt.“

    Der HBW Balingen Weilstetten 2 liegt derweil mit 5:1 Punkten auf dem zweiten Platz der Tabelle und damit nur ein Platz vor der HSG Konstanz (4:2 Punkte). Es darf folglich eine spannende und hochklassige Partie in der dritten Liga Süd erwartet werden, in der die „Jungen Wilden“ alles daran setzen werden, um die zwei Punkte in der Heimat zu behalten.

    Quelle: HP HSG Konstanz ( Bericht von Andreas Joas ) ;)[Blockierte Grafik: http://www.cosgan.de/images/more/schilder/019.gif]

    Große Herausforderungen zum Saisonstart bei der HSG Konstanz

    von Andreas Joas


    Drei Spiele hat die HSG Konstanz nun in der Saison 2012/2013 absolviert. In der 3. Liga stehen dabei bisher zwei Siege und eine Niederlage zu Buche. Vor der Saison wurde die HSG Konstanz aufgrund ihrer beiden Neuzugänge Gerrit Bartsch und Simon Oesterle, die von zwei Bundesligaaufsteigern nach Konstanz wechselten, von vielen als Meisterschaftskandidat angesehen. Nach dem plötzlichen, berufsbedingten Ausscheiden des letztjährigen Leistungsträgers Oliver Junker und der erneut sehr schweren Verletzung von David Twardon sieht sich die junge Mannschaft von Trainer Daniel Eblen bereits am Anfang der Saison großen Herausforderungen gegenüber. Zumal auch Marc Hafner und Simon Gessler immer wieder nicht voll belastbar sind.

    Im ersten Spiel in Kronau-Östringen kam die junge Mannschaft noch nicht so gut mit den neuen Gegebenheiten zurecht. „Wir haben nicht gut gespielt und viele technische Fehler produziert" meinte Daniel Eblen zu einem Spiel, das zusätzlich für getrübte Stimmung in der Mannschaft sorgte. In dieser Hinsicht wiegt vor allem der dritte Kreuzbandriss bei dem erst 20 Jahre alten Rückraumspieler David Twardon schwer. Umso schöner und wichtiger war der klare Auswärtssieg im zweiten Spiel in Münster, denn „nach diesem Spiel, bei dem schon vieles besser funktionierte und wir richtig gut gespielt haben, konnten meine Jungs", wie Daniel Eblen ergänzt, „nochmals Selbstbewusstsein tanken und haben richtig Gas im Training gegeben. Die Truppe hat richtig Spaß gehabt und ist heiß darauf ihren eigenen Ansprüchen gerecht zu werden". Dabei konnte er auch neue Ideen und Anregungen einfließen lassen, die er sich beim Erwerb der A-Lizenz aneignen konnte. Gerade im Rahmen einer zweiwöchigen Hospitation in Balingen bei Dr. Rolf Brack konnte Daniel Eblen „richtig viel lernen", viele neue Eindrücke sammeln sowie neue Einblicke gewinnen, die er nun gewinnbringend bei der HSG Konstanz einbringen möchte.

    Vor dem Spiel gegen den absoluten Titelfavoriten Heilbronn war sich das ganze Team jedoch einig, den Sieg in Münster nicht überzubewerten und stuft diese Saison als eine sehr schwere für die HSG Konstanz ein. So möchte der Co-Trainer André Melchert „zuerst die nötigen Punkte gegen den Abstieg sammeln und anschließend weitersehen, was möglich ist". Der nach einer guten Vorbereitung immer stärker werdende Yannick Schatz sah denn auch gegen die Topmannschaft aus Horkheim für die HSG nur in „einer harten und guten Abwehr sowie unbedingtem Willen" die Chance zum Sieg gegen den Favoriten. „In der jetzigen, schwierigen Situation in der wir uns befinden, müssen wir mit Kampf dagegenhalten und bauen auf die Unterstützung unseres guten Publikums", zeigte sich Yannick Schatz dennoch durchaus optimistisch.

    Doch was sich am Samstag in der mit 750 Zuschauern gut gefüllten „Schänzle-Hölle" abspielte, hätte wohl keiner für möglich erachtet: die HSG kämpfte verbissen um jeden Ball, attackierte den gefährlichen Rückraum der Gäste ununterbrochen und hatte einen überragend haltenden Patrick Glatt zwischen den Pfosten. „Jedes Tor, das wir nicht kassieren, müssen wir auch nicht werfen", hatte Matthias Faisst die Devise ausgegeben und die komplette Mannschaft zerriss sich, um den ersten Heimsieg zu verbuchen. Und tatsächlich: deutlich, ungefährdet und vor allem völlig unerwartet holte sich die HSG Konstanz den ersten Heimsieg im ersten Spiel vor heimischem Publikum. „Die Zuschauer waren heute einfach spitze und haben uns das ganze Spiel über angetrieben", sagte ein überglücklicher Simon Flockerzie nach dem Spiel. „Man merkt, dass wir uns immer besser einspielen und aufeinander abstimmen", so Matthias Faisst, der damit noch einen weiteren Grund für die stetig weiter nach oben zeigende Formkurve seines Teams aufzeigte. Der neue Mannschaftskapitän Simon Flockerzie meinte denn sogar „diesen Sieg und die Art und Weise des Zustandekommens – genau so habe ich es erwartet", grinste schelmisch und korrigierte sich sogleich: „nein, wirklich nicht, das konnte man nicht erwarten, aber umso schöner ist es und umso mehr genießen wir es jetzt."

    Somit steht die HSG Konstanz auf dem dritten Tabellenplatz – vor der Saison wohl durchaus als standesgemäß zu bezeichnen, aber angesichts der vielen Widrigkeiten zum trotz doch erstaunlich. Und: nur eine Momentaufnahme und noch nicht aussagekräftig. Doch kann die HSG Konstanz optimistischer in die Zukunft blicken, angesichts der Tatsache, dass das was sich die Mannschaft ob der vielen Ausfälle vorgenommen hat, schon gut gegen einen starken Gegner funktionierte. Schön anzusehen war das Spiel der HSG obendrein, denn genau das, was sich der gut aufgelegte Yannick Schatz vorgenommen hatte, vermochte er und seine Mitspieler auch perfekt umzusetzen: „Schnell und flexibel spielen, geduldig aber nicht ausrechenbar sein und Alternativen finden", so Yannick Schatz. Wie es geht hat er und das gesamte Team mit tollem Mannschaftsgeist am Samstag bewiesen.

    Andreas Joas