Samstag 15.9.12 Beginn: 20.00 Uhr
Markweg Sporthalle, Im Schießtäle, 71083 Herrenberg
Beiträge von khs
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Samstag 15.9.12 Beginn: 19.30 Uhr
Parzival Sporthalle, Friedensweg 1 63916 Amorbach -
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Samstag 15.9.12, Beginn: 19,30 Uhr
Sporthalle Nieder Roden, Wiesbadener Str. 63110 Rodgau-Nieder-Roden -
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Freitag 14.9.12 Beginn: 20.30 Uhr
Sporthalle des TSV Friedberg, Hans-Böller-Str. 3, 86316 Friedberg -
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Samstag 15.9.12, Anwurf: 20.00 Uhr
Schänzle-Sporthalle, Europastrasse, 78462 Konstanz -
Quelle: HP Hochdorf
handball: Drittligist gewinnt gegen Großsachsen 35:33 und bleibt bislang ungeschlagen - Beutler und Zimmermann überragend
Von Jochen Willner
HOCHDORF-ASSENHEIM. Der TV Hochdorf steuert weiter auf Erfolgskurs in der Dritten Handball-Liga. Nach anfänglichen Schwierigkeiten servierte der TVH gestern Abend vor 410 Zuschauern gegen Aufsteiger Germania Großsachsen feine Handball-Häppchen und gewann nach einer glänzenden zweiten Halbzeit mit 35:33 (17:15). Überragender Akteur war Tim Beutler mit zehn Toren.
TVH-Trainer Michael Pfeil fiel nach dem Abpfiff die Last von der Schulter. „Nach dem Sieg gegen Groß-Umstadt wollten wir nachlegen. Das ist uns in der zweiten Hälfte gelungen”, freute sich Pfeil: „Schade, dass wir zu früh den Gang zurückgekommen haben. Wichtig ist aber, dass wir gut in die Saison gestartet sind.”
Allerdings kam Hochdorf zunächst schwer ins Spiel. Es fehlte die letzte Konsequenz im Abwehrverbund. Auch im Angriff unterliefen den Gastgebern einige Abspielfehler. Großsachsen zog auf 6:3 davon. Hochdorf kam aber zurück. Nach der Hinausstellung von Florian Sauer gelang der Pfeil-Sieben mit vier Toren in Folge erstmalig die 7:6-Führung.
Gästetrainer Uli Schuppler zog nach der zweiten Zeitstrafe von Spielmacher Peter Masica und Kreisläufer Florian Sauer alle Register und stellte seine Abwehr um - erfolglos. Nach der ersten Führung des Aufsteigers (15:14) gelang den Hausherren durch Kai Zimmermann und Tim Beutler die verdiente 17:15-Halbzeitführung. Dem hohen Tempo der Grün-Weißen konnte Großsachsen nur wenig entgegensetzen. Die taktischen Möglichkeiten der Gäste waren sehr begrenzt. Schuppler war geschockt. Ihm fehlten die Worte.
Hochdorf nutzte dagegen seine Möglichkeiten und spielte eine Sieben-Tore-Führung heraus. Der schönste Treffer des Abends gelang Steffen Dietz, als er nach einem Weitwurf von Torhüter Max Haller den Ball in der Luft kurz vor dem Torraum annahm und sofort zum 24:17 ins Netz warf. Danach servierte der TV Hochdorf seinen Fans feine Handball-Häppchent und zog bis auf 29:22 davon. Die Entscheidung war gefallen. In den letzten Minuten gingen die Grün-Weißen kein Risiko mehr ein, schalteten aber etwas zu früh zurück. So kamen die Gäste nochmals bis auf 35:33 heran.
So spielten Sie
TV Hochdorf: Doppler (1.- 26.), Haller (27.- 60.) - Kupijaj (2), Beutler (10), Zimmermann (5) - Morio (4/2), Dietz (4) - Job (2) - Mauer (2/2), Sliwa (3), Jörn Christmann, Hundt (1), Labroue (2)
TV Großsachsen: Fischer (1.- 60.), Jahnke (bei einem Siebenmeter) - Zahn (7), Mascia (4), Jörres (6) - Kohl (7/3), Knierim - F. Sauer (4/3) - D. Sauer (1), Zweigner, Wallenwein, Reisig (1), Gans (2), Braun (1)
Spielfilm: 4:6 (7.), 7:7 (12.), 13:12 (24.), 14:15 (27.), 17:15 (29.), 24:17 (36.), 27:21 (44.) 34:26 (50.), 33:29 (58.) 35:33 (60.) - Zeitstrafen: 4/14 - Rote Karte: F. Sauer (43. - dritte Zeitstrafe) - Siebenmeter: 5/5 - 3/3 - Beste Spieler: Beutler, Zimmermann, Job - Zahn, Jörres - Zuschauer: 410- Schiedsrichter: Finger/Friedel (Elsenfeld/Obernburg).
Zweites Spiel, zweiter Sieg für TV Hochdorf
hochdorf-assenheim (wij). Die Heimpremiere des Handball-Drittligisten TV Hochdorf in der neuen Saison ist geglückt. Die Mannschaft von Trainer Michael Pfeil besiegte gestern Abend vor 410 Zuschauern den TV Großsachsen mit 35:33 (17:15). Damit gewann Hochdorf auch das zweite Duell gegen die Mannschaft von der Bergstraße innerhalb weniger Wochen. Ende August siegte der TVH schon in der ersten DHB-Pokalrunde gegen den TVG mit 35:34.
Gestern aber war das Spiel eindeutiger. Nur in der ersten Halbzeit hatte Hochdorf Mühe mit den Gästen. Bis zum 15:15 wechselte die Führung ständig. Dann aber trafen die beiden überragenden Spieler des TVH, Kai Zimmermann und Tim Beutler, zum 16:15 und 17:15. In der zweiten Halbzeit brach Großsachsen ein und der TVH zog über 24:17 (36.) und 32:26 (49.) auf 35:33 davon. Damit stehen die Hochdorfer nach dem Auftaktsieg in Groß-Umstadt nun zunächst einmal mit 4:0-Punkten an der Tabellenspitze.
Quelle: Verlag: DIE RHEINPFALZ Publikation: Ludwigshafener Rundschau Ausgabe: Nr.210 Datum: Samstag, den 08. September 2012 -
Quelle: HP Friedberg
Fazit vom Wochenende - Am Freitag geht es gegen Kronau/Östringen 2 weiter
Dienstag, den 11. September 2012 um 17:05 Uhr | Geschrieben von: Domenico GianninoNach der 25:29 (12:14) Niederlage bei der SG Köndringen/Teningen sind die Friedberger Handballer enttäuscht, wissen aber um die Gründe dafür. Vor allem die mangelnde Durchschlagskraft der Offensive trug maßgeblich zu diesem Misserfolg bei. Die SG Köndringen/Teningen ist eines der Spitzenteams der diesjährigen Dritten Liga und seit vielen Jahren ein harter Gegner für den TSV. Erst in der letzten Saison gelang es den Handballern, bei der SG zu punkten: Ein hart erkämpftes Unentschieden beendete die Serie der Auswärtsniederlagen aus den vorherigen Spielzeiten. Die Mannschaft und ihre Verantwortlichen wussten also von vorneherein, was sie in Teningen erwartet: Eine äußerst heimstarke Spitzenmannschaft mit einer extrem aggressiven Abwehr, dahinter ein sehr guter Keeper. Es war klar, dass nur eine absolute Topleistung jedes Einzelnen dazu beitragen würde, dass der TSV Aussichten auf einen Erfolg gehabt hätte. Viele Fehler durften sich die Herzogstädter angesichts dieser Konkurrenz nicht erlauben. Die hohe Vorgabe wurde am Wochenende nicht erfüllt. Gegen Köndringen/Teningen konnte die Offensive ihre Durchschlagskraft nicht voll ausspielen, zudem wurden einige gute Chancen nicht genutzt. Zwei verworfene Siebenmeter und mehrere freie Würfe, die nicht verwertet werden konnten, trugen ihren Teil zur Niederlage bei. Doch es war nicht das Nervenflattern vor dem Abschluss, das entscheidend war. Meist trafen die Herzogstädter, wenn sie in guten Wurfpositionen waren. Es lag eher daran, dass sie es zu selten schafften, sich diese zu erarbeiten. Die starke gegnerische Defensive verhinderte es zu oft, dass Friedberg klare Chancen bekam, und zu viele Würfe aus der Bedrängnis waren nicht genau genug gezielt. So kam es am Ende zur ersten Niederlage der neuen Drittligaspielzeit. Trainer Hartmut Mayerhoffer schaut aber schon wieder nach vorn: „Wenn man das Optimum seines eigenen Leistungsvermögens in Teningen nicht abrufen kann, hat man wenig Chancen, dort zu bestehen. Das war bei uns leider der Fall am Samstag. Mit dem 14:15 kurz nach der Pause hatten wir die Möglichkeit, das Spiel zu drehen, nachdem wir uns zuvor trotz eines zwischenzeitlichen Rückstandes von fünf Treffern wieder heran gekämpft hatten. Doch zu viele Fehler im Angriff haben zur Niederlage geführt. Am Freitag geht es aber schon weiter. Gegen Kronau/Östringen 2 werden wir zu Hause versuchen, die Niederlage aus dem letzten Spiel wettzumachen. Wieder wartet ein schwerer Gegner auf uns, der uns alles abverlangen wird.“ Domenico Giannino (gia)
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Quelle: HP Köndringen
Wichtiger Heimerfolg
Anderson-Sieben gewinnt mit 29:25 gegen den TSV Friedberg
Die SG hatte sich einiges für das erste Heimspiel vorgenommen und das wurde am Samstagabend auch nahezu perfekt umgesetzt. Die Vorzeichen versprachen ein spannendes und enges Spiel zwischen dem TSV Friedberg und der SG Köndringen/Teningen. So wurde das Spiel seit der ersten Minute von einer sehr aggressiven Abwehr gezeichnet. Beide Mannschaften agierten in der Defensive sehr robust und ließen aus dem gebundenen Spiel kaum ein Durchkommen zu. Es ergaben sich zwar auf beiden Seiten Chancen zum Torwurf, doch die Torhüter ließen keinen Ball ins Netz. So erzielte Gerald Sandu erst in der sechsten Spielminute das erste Tor der Partie. Auch der weitere Verlauf war von einer effektiven und kraftvollen Abwehr gezeichnet. Friedberg schaffte in der 20. Minute beim 10:8 nochmals den Anschluss und konnte immer wieder auf 2 Tore aufschließen. Kurz vor der Pause schaffte Jonathan Scholz sogar das 13:12. Neuzugang Chris Berchtenbreiter zeigte dann, dass mit ihm auch in der 3. Liga zu rechnen ist, er markierte den 14:12 Halbzeitstand. Lediglich durch technische Fehler im SG-Angriff konnten die Friedberger schnelle Tore durch mit hohem Tempo vorgetragene Gegenstöße erzielen.
Wie gewohnt fand Ole Andersen in der Pause die richtigen Worte und schaffte es die Mannschaft richtig einzustellen. Auch die zweite Halbzeit der Partie wurde von den sehr robusten Abwehrreihen geprägt. Dabei handelten sich die Breisgauer nur eine 2 Minuten Strafe und die Friedberger derer vier ein, was trotz aller Robustheit auf ein insgesamt faires Spiel hindeutet. In der Folge ließen die Mannen von Ole Andersen nichts mehr anbrennen. Durch die homogene Abwehr der Breisgauer um Abwehrchef Michael Rascher war das Tor der SG beinahe „zugenagelt“. Und wenn doch noch ein Domstädter ein Durchkommen fand war da noch ein bestens aufgelegter Philipp Grange. Er hat auch das Torhüterduell mit großem Abstand gewonnen, über ein Dutzend parierte Bälle waren ein bedeutender Garant für den Erfolg der SG. Friedberg konnte in der Schlussphase das Ergebnis noch etwas angenehmer gestalten, doch an der Überlegenheit der SG Köndringen/Teningen gab es an diesem Samstagabend nichts zu rütteln.
Trainer Ole Andersen war mit seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir haben mit Herz gespielt und alles dafür getan zu gewinnen. Es hieß, kämpfen bis zum umfallen und das hat meine Mannschaft auch umgesetzt. Jetzt müssen wir uns auf den nächsten Gegner einstellen und die nächste Aufgabe mit der selben Leidenschaft angehen.“
Am nächsten Wochenende ist spielfrei und am 22.09. gastiert der TV Germania Großsachen um 20 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle. Vormerken!!
Für die SG spielten:
Warmuth 8/3, Trodler 6/1, Rascher 6, Sandu 4, Erler 2, Berchtenbreiter 2, Zank 1, Kiefer, Bing, Suton, Cesar, Grangé (Tor) und Holz (Tor)
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Quelle: HP Herrenberg
Bekommt Trainer Christ seinen "Wunschspieler"?
Handballszene: Drittligist SG H2Ku Herrenberg hat zum Saisonauftakt Schwächen in der Offensive offenbart
Die Enttäuschung bei den neuformierten Drittliga-Handballern der SG H2Ku Herrenberg nach der 20:33-Auftaktpleite bei der HBW Balingen-Weilstetten II sitzt immer noch tief - das vorhandene Potenzial konnte das komplette Team nicht abrufen. Läuft alles nach Plan des Trainers Stephan Christ, verpflichtet die SG einen neuen Kreisläufer.
Klarheit - "Bis zum heutigen Mittwoch finden die Gespräche bei seinem derzeitigen Verein über eine mögliche Vertragsauflösung statt. Sollte das klappen, stünde einer Verpflichtung unsererseits nichts mehr im Weg. Denn der Spieler möchte zu uns", erklärt Stephan Christ. Der Trainer des Drittligisten SG H2Ku Herrenberg bekäme in diesem Fall seinen "absoluten Wunschspieler". Den Namen möchte er noch nicht verraten. Nur so viel: "Er ist ein junger, defensivstarker Kreisläufer mit reichlich Talent. Und er besitzt Zweitligaformat." Laut Christ soll der mögliche Neuzugang nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Felipe Soteras-Merz (Mittelfußbruch) die Lücke schließen, die der Youngster hinterlassen hat. Zudem dürfte Simon Geists Rückkehr auf die Platte aufgrund seiner Schulterprobleme noch eine Weile dauern. "Sollte der Wechsel nicht zustande kommen, könnten wir uns auch eine Lösung per Zweitspielrecht vorstellen. Aber so weit sind wir noch nicht", so Christ. Mögliche Kandidaten könnten dann von den Zweitligisten SG BBM Bietigheim oder vom TV Bittenfeld stammen.
Sorgenfalten - Rechtsaußen Robin Brandner blickt nach seinem überstanden geglaubten Kreuzbandriss wieder sorgenvoller drein: "Ich habe nach Laufeinheiten Schmerzen im Knie und bin verunsichert, weil nicht klar ist, warum." Das für November angepeilte Comeback könnte somit in Gefahr geraten. Dagegen entspannen sich die Gesichtszüge beim ebenfalls verletzten Simon Geist immer weiter: "Ich habe noch nicht den Wurf wie früher drauf, den es braucht. Aber ich steigere langsam die Intensität. Denn ich bin schmerzfrei und guter Dinge, dass ich bald wieder spielen kann", erklärt der SG-Kreisläufer.
Verborgenes Potenzial - Bei einem Blick auf die Spielstatistik gegen den HBW Balingen-Weilstetten II fällt auf: Die SG H2Ku Herrenberg hatte eine Stärke der Vorsaison ungenutzt gelassen. Tore durch die beiden Linksaußen Eike Schmiederer oder Ingo Krämer? Fehlanzeige, ebenso wie ein Treffer über Marcel Kohler von der anderen Seite. "Fast alles hat sich in der Mitte verdichtet und war zu überhastet", stellte Ingo Krämer fest und fügte selbstkritisch an: "Ich habe allerdings auch nicht richtig ins Spiel gefunden." Für Coach Stephan Christ eine logische Folge: "Egal, ob über Außen, Mitte, die Halbpositionen oder den Kreis - wir waren in der Offensive kollektiv schwach und haben kaum Torgefahr ausgestrahlt. Meistens lautete unser Schema Pass-Pass-Wurf." Das wiederum lag an einer aufmerksamen Balinger Defensive. Egal ob in einer 4:2-, einer seitlich verschobenen 5:1- oder in einer 6:0-Variante - die Passwege der SG H2Ku waren meist zugestellt. Oder die Gastgeber zwangen die Gäste beim Adressieren des Balles zu Fehlern: Am Ende schenkte das Team um Coach Stephan Christ alleine neun Angriffe dadurch ab. Schöne Ballstafetten wie die aus der 28. Spielminute kamen zu selten zum Vorschein: Valentin Hörer und Krämer hatten im Zusammenspiel die HBW-Abwehr mustergültig in Bewegung gebracht und den frei stehenden Christian Rau bedient - der zum zwischenzeitlichen 11:14 traf.
Durchwachsenes Debüt - Für Marcus Granberg war es der erste offizielle Ligaeinsatz im Dress der SG H2Ku Herrenberg. Das Debüt des flexibel einsetzbaren Rückraumspielers fiel am Ende durchwachsen aus: In die Torschützenliste konnte sich der 19-jährige Schwede bei vier Versuchen alleine in der Anfangsviertelstunde lediglich einmal eintragen - dabei blieb es. Der Treffer war jedoch sehenswert: Bei seinem Wurf ins untere linke
Toreck verlud Granberg Balingens starken Keeper Paul Bar gegen die Laufrichtung. Ansonsten bekam der SG-Neuzugang erneut die Härte in der dritten Liga zu spüren. Das Fazit von H2Ku-Trainer Stephan Christ fiel positiv aus: "Man merkt ihm den Trainingsrückstand zwar nach wie vor an. Er lernt aber schnell, braucht trotzdem noch etwas Zeit, bis alle Automatismen greifen." In der Abwehr schenkte Christ seinem Schützling von Beginn an das Vertrauen. In der 3:2:1-Formation agierte Granberg auf der Position hinten rechts und später auch auf der linken Seite mitunter noch zu zögerlich.Lichtblick - Die Offensivleistung der SG H2Ku Herrenberg - da sind sich Spieler, Fans und Verantwortliche alle einig - ist noch steigerungsfähig. Die Defensivarbeit seiner Mannschaft war für Trainer Stephan Christ ein Lichtblick: "In der Deckung haben wir nicht so viel falsch gemacht. Auch später, als wir auf eine 5:1-Variante umgestellt haben, sah das zeitweise gut aus." Mit einer solchen versuchte die SG in der Endphase des Spiels, das drohende Debakel abzuwenden. "Wir sind gut gestanden. Was uns letztendlich aber gefehlt hat, war der Biss und ein energisches Eingreifen." Das hätte vermutlich den bärenstarken Krsto Milosevic auch nicht stoppen können. Der serbische Rückraumspieler des HBW ist der Schrecken einer jeden Abwehr. Nicht umsonst gehört der 1,94-Meter-Mann Milosevic eigentlich zum Erstligakader der Balinger: Er war mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze. "Dass wir letztendlich im Auftaktspiel unter die Räder gekommen sind, kann passieren. Nun müssen wir uns im Training in dieser Woche aber wieder aufrichten und den Blick auf unser erstes Heimspiel richten", erklärt Christ. Er ist sich seiner Aufgabe vor dem Duell am kommenden Samstag gegen die TSG Groß-Bieberau bewusst. "Wir dürfen jetzt nicht in Hektik verfallen", so Christ. SVEN GRUBER
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HBW Balingen.Weilstetten
Die „Jungen Wilden“ feiern eine gelungene Heimpremiere
Im ersten Heimspiel der Saison gelang den Mannen um Trainer Eckard Nothdurft in der dritten Liga Süd ein deutlicher 33:20-Erfolg über die SG H2Ku Herrenberg. Vor rund 600 Zuschauern schaffte es der HBW Balingen Weilstetten 2 in der SparkassenArena von Beginn an das Spiel zu diktieren und landete am Ende einen ungefährdeten Sieg. Bester Torschütze auf Seiten des Balinger Perspektivteams war Krsto Milosevic mit sieben Treffern.
„Wir haben letzte Saison lange um den Klassenerhalt kämpfen müssen. Nun stehen wir nach zwei Spielen an der Tabellenspitze. Das ist ein tolles Gefühl. Ich denke wenn wir diese Form konservieren können und die nächsten Spiele ähnlich konzentriert angehen wie die Partie heute, werden wir mit der unteren Tabellenregion in dieser Spielzeit nichts zu tun haben“, so ein glücklicher Torwart Paul Bar nach dem Spiel.
Die „Jungen Wilden“ kamen dabei gut in die Begegnung und konnten sich bis zur fünften Minute auf 5:1 absetzen. Linksaußen Fabian Schlaich und Rückraumshooter Benedikt Brielmeier waren in dieser Phase von den Gästen aus Herrenberg nicht in den Griff zu bekommen. Die in der Anfangsphase herausgespielte vier Tore Führung konnte bis Ende der ersten Halbzeit verteidigt werden, wobei die Neuzugänge Krsto Milosevic und Milan Skvaril einfache Tore aus dem Rückraum erzielten. Beim Stand von 15:11 für die Hausherren wurden die Seiten gewechselt.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischte der HBW den besseren Start und konnte seine Führung schnell auf 18:11 ausbauen. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich vergrößert und in der 43. Minute hatten sich die Eyachstädter ein komfortables 24:14 erspielt. Vor allem Milosevic war in dieser Phase von der Abwehr der SG H2Ku Herrenberg nicht in den Griff zu bekommen und glänzte sowohl mit Toren als auch mit Anspielen. Der Angriff von Herrenberg, um die Ausnahmekönner Valentin Hörer und Christian Dürner, tat sich derweil schwer und konnte nicht seine gewohnte Durchschlagskraft erzielen. Am Ende stand für die Nothdurft-Buben ein ungefährdeter Heimsieg zu Buche, bei dem Julian Thomann mit dem 33:20 den Schlusspunkt setzte.
„Für uns war es heute wichtig, dass wir das erste Heimspiel der Saison gewinnen konnten. Ich denke insbesondere mit 20 Gegentoren können wir sehr zufrieden sein. Nichtsdestotrotz muss man beachten, dass wir heute mit Krsto Milosevic einen Spieler der ersten Mannschaft zur Verfügung hatten, der uns sowohl in der Abwehr Stabilität verliehen hat als auch im Angriff immer wieder einfache Tore aus dem Rückraum erzielen konnte. Für die kommenden Spiele gilt es eine solche Leistung auch ohne Krsto abzurufen“, so technischer Leiter Tobias Hotz.
Für den HBW Balingen Weilstetten 2 war es der zweite Sieg im zweiten Spiel und somit ein Auftakt nach Maß. Kommenden Samstag trifft das Team nun auswärts auf die HSG Nieder-Roden und wird dort versuchen, die nächsten zwei Punkte einzufahren.
Spielverlauf:
1:0, 5:1, 7:5, 9:6, 13:10, 15:11 (Halbzeit), 18:11, 24:14, 29:18, 33:20 (Endergebnis)
HBW Balingen Weilstetten 2:
Bar (1-50min), Greiner (51-60min), Thomann J. (3), Wahl (2/1), Stevic (2), Foth (3), Skvaril (4), Zipf (2), Thomann G. (1), Hiller (2), Schlaich (3), Brielmeier (4), Milosevic (7), Hildebrand
Zeitstrafen:
HBW Balingen Weilstetten 2,SG H2Ku Herrenberg 3Siebenmeter:
HBW Balingen Weilstetten 2 2/1, TSV Neuhausen/Filder 3/1 -
Quelle: HP Groß Umstadt
Das Main-Echo" berichtet am 11.9.2012
Vermeidbare Niederlage
SV 64 Zweibrücken - TV Groß-Umstadt 29:27 (14:11). - Während der TV Kirchzell einen Auftakt nach Maß hinlegte, quittierte der TV Groß-Umstadt bereits die zweite Niederlage im zweiten Spiel.
Dabei agierte die Mannschaft von Trainer Beckmann besser als vergangene Woche und bei etwas mehr Konzentration wäre die Niederlage beim Aufsteiger absolut vermeidbar gewesen.
Bereits nach zehn Minuten (2:4) schlichen sich beim Gast erste Abspielfehler und Fehlwürfe ein. Der SV nutzte dies aus, glich aus und ging durch einfache Gegenstoß-Tore bis zur Pause in Führung.
Zwar agierten die Gäste nun besser, glichen bis zur 40. Minute auf 17:17 aus. Zur Führung reichte es aber nicht. Im Gegenteil. Wieder waren es technische Fehler, die Zweibrücken immer wieder die Möglichkeit zur Führung gaben.
Eine Minute vor Schluss erkämpften sich Florian See und Co. das 27:27. Fehler im Angriffspiel machten die Hoffnung auf einen Punkt oder mehr zunichte und brachten den Hausherren den Sieg.
»Die Sicherheit im Spielaufbau fehlte und durch individuelle Fehler haben wir den Gegner ins Spiel gebracht«, so das Fazit von TVG-Trainer Beckmann. mars
10. September 2012 | kafGroß-Umstadt mit Fehlstart – zweites Spiel, zweite Niederlage
HANDBALL DRITTE LIGA.
Wie im Vorjahr ging der Schuss zum Rundenbeginn beim TV Groß-Umstadt nach hinten los Trotz der Leistungssteigerung gegenüber der 30:34-Heimniederlage gegen TV Hochdorf standen die Gäste erneut mit leeren Händen da. Trainer Tim Beckmann bilanzierte am Samstagabend: „Heute war mehr drin, aber wir haben es leider nicht geschafft, dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken.“ Wie vor einer Woche war es die große Zahl an Fehlern im Spielaufbau des TVG, die dem eifrigen Aufsteiger zu einfachen Toren verhalf. Nach zehn Minuten schlichen sich die ersten Schnitzer ein, da führten die Gäste 4:2. Dann übernahm Zweibrücken den Spielfaden und setzte sich auf 15:11 (31.) ab. Anschließend wurde Groß-Umstadt – auch dank guter Paraden von Neuzugang Karim Ketelaer im Tor – wieder stärker. Nach 39 Minuten gelang Torjäger Florian See (8/5) der Ausgleich. Doch weder in dieser Phase noch nach dem 19:19 oder dem 26:26 gelang eine Führung, immer wieder verhindert durch individuelle Fehler. Zweibrücken legte stets vor. Jakub Balaz (3), neben Thomas Zellmer (4)und Aris Wöschler (5) auffälligster Spieler der Pfälzer, kam nach einer behandelten Platzwunde zurück und warf das 27:26. Danach traf der deutlich verbesserte Phillip Becker (6) im halblinken Rückraum zum 27:28. Dann gelang den Südhessen kein Tor mehr.
Tim Beckmann: „Wir haben wieder nicht zu unserem Spiel gefunden. Die Sicherheit im Spielaufbau fehlte und durch individuelle Fehler haben wir den Gegner ins Spiel gebracht.“ Der Trainer hat nun zwei Wochen Zeit, um Fehler zu minimieren und die Mannschaft zu stabilisieren. Groß-Umstadt ist nächstes Wochenende spielfrei. -
Quelle: HP SV 64 Zweibrücken
Die Zweibrücker Löwen sind in der 3. Bundesliga angekommen!
Sonntag, den 09. September 2012 um 08:23 Uhr
Geschrieben von: Christian Gauf
Die Zweibrücker Löwen sind in der 3. Handball-Bundesliga angekommen. Zu dieser einfachen Erkenntnis gelangten die etwa 350 Zuschauer am Samstagabend in der Ignaz-Roth-Halle, nachdem die 64er im ersten Heimspiel gegen den früheren Zweitligisten TV Groß-Umstadt mit 29:27 (14:11) in einer sehr umkämpften Partie zu gewinnen vermochten.
120 Minuten, 60 davon in der heimischen Ignaz-Roth-Halle, haben nämlich gezeigt, dass die junge Truppe der 64er mithalten kann, dass sie in der Lage ist, zu punkten, und dass sie sich auf ihr tolles Publikum verlassen kann.
Entsprechend euphorisch feierten die SV-Fans dann auch diesen ersten Sieg und die ersten Punkte in der neuen sportlichen Heimat.
„So habe ich unsere Fans noch nie mitgehen sehen“, beschrieb dann auch SV-Hallensprecher Thomas Wolf nach dem „nervenzehrenden“ Spiel den Umstand, dass nahezu alle SV-Anhänger in der Schlussphase die SV-Tore stehend bejubelten.
„Diese Atmosphäre in der Halle hat meine Mannschaft heute zum Sieg getragen“, war auch „Löwen-Trainer“ Stefan Bullacher nach dem Spiel noch sichtlich begeistert.
Dessen Mannschaft hatte gegen den früheren Zweitligisten wieder nervös begonnen, nach zwischenzeitlicher 2:1-Führung bis zum 8:9-Zwischenstand in der 22. Spielminute fast ständig einem Gästevorsprung hinterherlaufen müssen.
In dieser Phase waren sie auf die tolle Torwartleistung von Nils Kawolus angewiesen, der in Kombination mit der gut funktionierenden 3:2:1-Abwehr der 64er gerade gegen die Groß-Umstädter Rückraumspieler mehrfach gut parierte.
Im Schlussspurt der ersten Hälfte, den letzten fünf Minuten, gelang es den Zweibrücker Löwen, sich erstmals ein wenig abzusetzen, als nach dem 10:10-Zwischenstand Aris Wöschler, Daniel Sorg, Kubo Balaz und erneut Aris Wöschler per Tempogegenstoß eine 14:11-Halbzeitführung herauswarfen.
Wie ungewöhnlich für die Sportler die „von oben“, nämlich von der Bundesliga vermutlich wegen der besseren Vermarktungsmöglichkeit bestimmte 15minütige Halbzeitpause ist, war daran zu erkennen, dass beide Mannschaften zur zweiten Hälfte längst wieder bereit standen als das Schiedsrichtergespann Menne/Thiele – das einen sehr souveränen Eindruck hinterließ – eben erst nach dieser Viertelstunde Pause das Spiel fortsetzte.
Durch Siebenmeter, hier verwandelte Tim Burkholder dieses Mal alle vier Möglichkeiten, kamen die SVler danach zunächst zum 15:11, um dann allerdings fünf Minuten lang ohne eigenen Treffer zu bleiben und die Gäste auf 15:14 herankommen zu lassen. Hier machte sich der Torwartwechsel Groß-Umstadts bemerkbar, denn Jugendnationaltorwart Karim Ketelaer hielt wesentlich besser, als der erste Keeper Julian Sahm, hatte an dem sehr engen Spielverlauf im zweiten Durchgang großen Anteil.
„In dieser Phase haben wir es verpasst, das Spiel früher zu entscheiden“, erkannte dann auch Bullacher, der allerdings auch lobend anmerkte, dass seine Mannschaft das starke Gegenstoßspiel der Gäste weitestgehend unterbinden konnte. Das Rückzugsverhalten der 64er war tatsächlich hervorragend, so dass es immer wieder einmal gelang, im Zurücksprinten gegnerische Konter zu verhindern.
So blieb es weiter spannend. Nach 47 Minuten stand es 19:19, durch einen Siebenmeter des Groß-Umstädter Torjägers Florian See, den Gästetrainer Timm Beckmann wegen seiner im ersten Durchgang erhaltenen zwei Zeitstrafen relativ lange auf der Auswechselbank beließ, erst in der Schlussphase wieder einwechselte.
Die nächsten vier Minuten gehörten den 64ern, die durch Benny Zellmer in Unterzahl, durch Alex Eusterholz, Aris Wöschler und Jonas Denk zur 23:19-Führung gelangten. Doch auch dies war noch lange nicht die Entscheidung. Binnen zweier Minuten kamen die Gäste nämlich durch zwei Tore Kai Kramers und zwei weiteren Toren von Philipp Becker, der in der vergangenen Saison mit der SG Saulheim in der Ignaz-Roth-Halle aufgelaufen war, erneut zum Ausgleichstreffer. Kubo Balaz war in dieser Phase mit Dr. Jürgen Knoch bereits in der Kabine verschwunden, um eine stark blutende Platzwunde über dem rechten Auge behandeln zu lassen.
Drei Minuten vor Schluss – in der spielentscheidenden Phase – war Balaz dann wieder da, kreuzte über die Rückraummitte-Position und erzielte in der 58. Minute das 27:26 für die SVler.
Benny Zellmer ließ durch Gegenstoß dann das 28:26 folgen, doch Becker verkürzte wenige Sekunden später erneut.
Wie im ersten Durchgang war es Aris Wöschler vorbehalten, mit einem überraschenden Wurf vom linken Rückraum aus – etwa 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff - erneut die Zwei-Tore-Führung zu erzielen. Das war die Entscheidung. Nun hielt es keinen der SV-Fans und auch keinen der Spieler auf der Auswechselbank mehr auf den Sitzen. Die Halle stand Kopf als klar war, dass dieses Ergebnis zum ersten Sieg in der 3. Bundesliga reichen würde. Florian Sees schneller Gegenangriff wurde von Philipp Bartel, der in der 51. Minute Nils Kawolus zwischen den Pfosten ablöste, gehalten. Danach war nur noch Jubel auf Zweibrücker Seite – und entsprechend traurige Gesichter bei den Gästen zu sehen.
„Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“, bemerkte SV-Trainer Stefan Bullacher nach dem spannenden Spiel, „wobei wir den Grundstock mit unserer guten 3:2:1-Abwehr gelegt haben.
Auf einen Blick:
SV 64 Zweibrücken:
Nils Kawolus und Philipp Bartel (ab der 51.) im Tor – Kubo Balaz 3, Jonas Denk 3, Torben Rixecker 2 – Alexander Eusterholz 2, Daniel Sorg 4 – Benny Zellmer 3 – Tim Burkholder 5/4, Thomas Zellmer 3, Aris Wöschler 4 und Erik Pohland.
TV Groß-Umstadt:
Julian Sahm und Karim Ketelaer (2. Hz.) im Tor – Florian See 8/5, Marc Geißler 1, Philipp Becker 6 – Kai Kramer 3, Michiel Lochtenbergh 4 – Jan Blank 1 – Tegaday Ramos-Nuez 3, David Acic 1, Tom Grunwald, Peter Lehmer, Rico Funk, Nils Kwiatkowski, Joshua Kraus und Oliver Schulz.
Zeitstrafen: 8:12 min., Siebenmeter: 4/4 – 5/5, Zuschauer: 350, Schiedsrichter: Frank Menne und Carsten Thiele. -
Quelle: HP Neuhausen/Filder
Einbruch nach der Pause - MadDogs verlieren 24:31 in Groß-Bieberau
Rückraumass Dominik Eisele erzielte sieben Tore in Groß-Bieberau.
Ohne Punkte sind die Drittliga-Handballer des TSV Neuhausen aus Groß-Bieberau zurückgekehrt. Nach starker erster Halbzeit stand die Defensive im zweiten Durchgang nicht mehr so gut, was die Hausherren gnadenlos ausnutzten. Am kommenden Sonntag, 16. September, 17 Uhr, geht’s in der Egelseehalle gegen den TV Hochdorf.
Die Filderhandballer starteten gut in die Partie und legten bis zum 3:2 (5.) jeweils vor. Zudem hielt Hans Herrmann einen Strafwurf von Michael Malik. Anschließend netzten die Hausherren dreimal in Serie ein, doch durch zwei eigene Treffer in Folge war der Ausgleich zum 5:5 wieder hergestellt (10.). Dann nutzten die Südhessen ihr erstes Überzahlspiel und zogen auf 9:6 davon (15.). Dies quittierte TSV-Coach Florian Beck mit einer Auszeit. Dem 9:7 folgten zwei Tore der Gastgeber, es sollten deren letzte vor der Pause sein. Danach hagelte es auf beiden Seiten Zeitstrafen durch die beiden Unparteiischen. Damit wussten die MadDogs besser umzugehen und stellten den Anschluss zum 10:11 (26.) her. So ging es auch in die Kabinen.
Im zweiten Abschnitt kamen die Groß-Bieberauer wieder besser ins Spiel. Innerhalb von sechs Minuten war der Vorsprung auf vier Treffer ausgebaut und wuchs in den folgenden sieben Minuten auf sieben Tore an. Erneut versuchte Florian Beck seine Jungs wachzurütteln und mit fünf erfolgreichen Abschlüssen in fünf Zeigerumdrehungen, bei nur einem Gegentor war die Beck-Sieben beim 22:19 (49.) wieder dran. Danach war es jedoch wieder vorbei mit der TSV-Herrlichkeit. Im Alleingang erzielten Rechtsaußen Tobias Seel und Rückraumspieler Dennis Rybakov die nächsten sechs Treffer für Groß-Bieberau, dagegen fand nur ein Wurf der Gäste den Weg in die Maschen. Damit war die Entscheidung beim 28:20 (55.) gefallen. Der Vorsprung wuchs sogar noch bis auf neun Tore an, konnte aber noch auf sieben verkürzte werden. Wieder einmal war mehr drin bei einem Auswärtsspiel, aber in der 3. Liga sind eben 60 starke Minuten nötig, um Zählbares mitnehmen zu können.
TSG Groß-Bieberau – TSV Neuhausen 31:24 (11:10)
TSG Groß-Bieberau: Podsendek, Göbel (1), Malik (7/2), Seel (6), Gaydoul, Buschmann (1), Lemke, A. Rybakov (1), Konrad (2), Bauer (3), D. Rybakov (4), Arnold (3), Döll (3).
TSV Neuhausen: Herrmann, Schmidl, Durst (1), Fuchs (1), Kroll (3), Klingler (1), Eisele (7), Wohlrabe (4/3), Grundler, Zulauf (1), Hebisch (1), Schöbinger, Flechsenhar (3), Frey (2).
Schiedsrichter: Lay/Morlock (Bruchsal/Östringen).
Zuschauer: 500.
Zeitstrafen: Malik, Bauer (2), Döll; Durst, Kroll (2), Schöbinger (2), Flechsenhar (2).
Siebenmeter: 3/2 Herrmann hält gegen Malik, 3/3. -
10. September 2012 | Von Bernd Kalkhof
Quelle: Darmstädter Echo
Starke Abwehr und viel Tempo
Handball, dritte Liga – TSG Groß-Bieberau hat TSV Neuhausen/Filder mit 31:24 im Griff – Schwächen im Angriff| mehr Bilder |
Es war keine deutliche Leistungssteigerung gegenüber dem glücklichen 23:22-Erfolg im Auftaktspiel gegen Großsachsen. Letztendlich kann Handball aber doch ganz einfach sein: Eine bewegliche und aufmerksame Abwehr, ein guter Torwart und schnelle Spieler für einfache Tempotore. Die Trümpfe der Odenwälder stachen nach dem Seitenwechsel. Spielertrainer Florian Bauer stellte mit Wiederanpfiff die Abwehr um. Die offensivere 3-2-1-Formation griff. Die Rückraumspieler der Schwaben mussten nun anstatt von sieben Metern aus der Distanz werfen. Mühelos meisterte Groß-Bieberaus Torwart Markus Podsendek einen Wurfversuch nach dem anderen. Über 14:11 und 16:12 gelang nach 44 Minuten ein beruhigender 20:14-Vorsprung. Besonders Rechtsaußen Tobias Seel (6) und Michael Malik (7), der sich nach dem Wechsel deutlich steigerte, fanden häufig Lücken bei der nun behäbigen Rückwärtsbewegung der Gäste. Trotzdem steckte Neuhausen nicht auf, denn die Gastgeber leisteten sich im unbedingten Tempo-Willen Fehler. Bis zum 22:19 sorgten zwei Treffer von Routinier Dennis Rybakow, der ohne Fehlwurf blieb, aber für die Vorentscheidung zum 26:20 (52.). Florian Bauer und Co-Trainer Karl-Ludwig Gaydoul waren sich einig: Die Umstellung auf 3-2-1 in der Abwehr bescherte die Punkte. Bauer: „Wir hatten vor dem Wechsel wieder eine Schwächeperiode im Spielaufbau. Da haben uns später die einfachen Tempogegenstoß-Tore geholfen.“ Die Phase zwischen der 18. und 30. Minute verlief für die Gastgeber torlos. Es hakte gewaltig und der Vorsprung von 11:7 (18.) schmolz dahin. „Wir werden weiter an nötigen Angriffsvarianten arbeiten, denn da sind die Defizite. Um unsere Defensive brauche ich mir keine Sorgen zu machen“, befand Bauer. Neuhausen, das mit Ausnahme von Dominik Eisele (7) und Simon Wohlrabe (4) wenig Torgefahr entwickelte, hat neben sportlichen auch noch wirtschaftliche Sorgen. Nachdem ein Premiumsponsor wegfiel, fehlen angeblich 50 000 Euro im Drittliga-Etat. Spieler und Verantwortliche erklärten aber, wenigstens diese Saison werde weitergespielt.
________________________________________________31:24-Erfolg: Sehr gute Abwehrarbeit – starke zweite Hälfte
Markus Podsendek ist bärenstarker Rückhalt
Ziemlich zur Sache ging es beim Heimspiel der TSG gegen das Team aus Neuhausen/ Fildern. Neuhausen war mit einer Niederlage im Derby gegen Balingen in die neue Saison gestartet und es war schnell klar, dass sie die verlorenen Punkte in Groß-Bieberau zurück holen wollten. Die TSG fand sich recht gut zu Beginn zurecht, führte auch nach 20 Spielminuten mit 11:7. Doch dann kam ein Bruch in das deutlich verbesserte Offensivspiel und es gelang bis zur Pause kein Treffer mehr. Neuhausen hatte sich nun besser auf das Spiel der Gastgeber eingestellt und erzielte drei Treffer in Folge. Zur Halbzeit führte das Team von Spielertrainer Florian Bauer mit 11:10-Toren. Die gefürchtete Rückraumachse Dominik Eisele und Simon Wohlrabe hielten mit acht Treffern in Halbzeit eins den TSV Neuhausen voll im Rennen.
Die zweite Halbzeit zeigte einen deutlich verbesserte Offensive der TSG. Schnell ging man in Führung und führte in der 41. Spielminute mit 18:14. Doch damit gab sich das Team von Florian Bauer nicht zufrieden und deutete teilweise an, wie man sich die Spielkultur dieser Saison vorgestellt hatte. Eine starke Abwehr und schnelle Konter. Genau dieses Rezept ging bis zum 21:14 auf. Florian Beck nahm seine Auszeit und setzte die TSG mit Manndeckung gegen Michael Malik und Mattias Konrad unter Druck. Dies trug auch erste Früchte, doch eine ganz starker Markus Podsendek im TSG-Tor sorgte dafür, dass die Gastgeber plötzlich davonzogen. Drei Minuten vor Schluss erzielte Michael Malik den 30 Treffer zur 30:21-Führung. Eines seiner besten Spiele im Dress der TSG absolvierte Nils Arnold, dem nicht nur drei Tore am Kreis gelangen, sondern insbesondere in der Abwehr spielte er einen tollen Part. So richtig in Fahrt kamen auch die Außen der TSG. Alle drei, Jan Döll, Yannick Göbel und vor allem Tobias Seel in den letzten Minuten sorgten für zehn Tore.
Abwehrarbeit: Hinten dicht und vorne ganz schnell, das war das Motto des Heimspiels gegen Neuhausen. Insgesamt nur 24 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.
Aufstellungen:
TSG Groß-Bieberau: Karmatschek, Podsendek, Göbel 1, Malik 7/2, Seel 6, Buschmann 1, Lemke, A. Rybakov 1, Konrad 2, Bauer 3, D. Rybakov 4, Arnold 3, Döll 3.
Trainer: Florian Bauer
TSV Neuhausen/ Filder: .Herrmann, Schmidl, Durst 1, Fuchs 1, Kroll 3, Klingler 1, Eisele 7, Wohlrabe 4, Grundler, Hebisch 1, Schöbinger, Flechsenhaar 3, Zulauf 1, Frey 2, Smarsly.
Trainer: Florian Beck
Zeitstrafen: 4 – 7
Siebenmeter: 3/2 – 3/3
Zuschauer: 500
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Quelle: TSV Friedberg
Fazit vom Wochenende - Am Freitag geht es gegen Kronau/Östringen 2 weiter
Dienstag, den 11. September 2012 um 17:05 Uhr | Geschrieben von: Domenico GianninoNach der 25:29 (12:14) Niederlage bei der SG Köndringen/Teningen sind die Friedberger Handballer enttäuscht, wissen aber um die Gründe dafür. Vor allem die mangelnde Durchschlagskraft der Offensive trug maßgeblich zu diesem Misserfolg bei. Die SG Köndringen/Teningen ist eines der Spitzenteams der diesjährigen Dritten Liga und seit vielen Jahren ein harter Gegner für den TSV. Erst in der letzten Saison gelang es den Handballern, bei der SG zu punkten: Ein hart erkämpftes Unentschieden beendete die Serie der Auswärtsniederlagen aus den vorherigen Spielzeiten. Die Mannschaft und ihre Verantwortlichen wussten also von vorneherein, was sie in Teningen erwartet: Eine äußerst heimstarke Spitzenmannschaft mit einer extrem aggressiven Abwehr, dahinter ein sehr guter Keeper. Es war klar, dass nur eine absolute Topleistung jedes Einzelnen dazu beitragen würde, dass der TSV Aussichten auf einen Erfolg gehabt hätte. Viele Fehler durften sich die Herzogstädter angesichts dieser Konkurrenz nicht erlauben. Die hohe Vorgabe wurde am Wochenende nicht erfüllt. Gegen Köndringen/Teningen konnte die Offensive ihre Durchschlagskraft nicht voll ausspielen, zudem wurden einige gute Chancen nicht genutzt. Zwei verworfene Siebenmeter und mehrere freie Würfe, die nicht verwertet werden konnten, trugen ihren Teil zur Niederlage bei. Doch es war nicht das Nervenflattern vor dem Abschluss, das entscheidend war. Meist trafen die Herzogstädter, wenn sie in guten Wurfpositionen waren. Es lag eher daran, dass sie es zu selten schafften, sich diese zu erarbeiten. Die starke gegnerische Defensive verhinderte es zu oft, dass Friedberg klare Chancen bekam, und zu viele Würfe aus der Bedrängnis waren nicht genau genug gezielt. So kam es am Ende zur ersten Niederlage der neuen Drittligaspielzeit. Trainer Hartmut Mayerhoffer schaut aber schon wieder nach vorn: „Wenn man das Optimum seines eigenen Leistungsvermögens in Teningen nicht abrufen kann, hat man wenig Chancen, dort zu bestehen. Das war bei uns leider der Fall am Samstag. Mit dem 14:15 kurz nach der Pause hatten wir die Möglichkeit, das Spiel zu drehen, nachdem wir uns zuvor trotz eines zwischenzeitlichen Rückstandes von fünf Treffern wieder heran gekämpft hatten. Doch zu viele Fehler im Angriff haben zur Niederlage geführt. Am Freitag geht es aber schon weiter. Gegen Kronau/Östringen 2 werden wir zu Hause versuchen, die Niederlage aus dem letzten Spiel wettzumachen. Wieder wartet ein schwerer Gegner auf uns, der uns alles abverlangen wird.“ Domenico Giannino (gia)
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Quelle: HP Köndringen
Wichtiger Heimerfolg
Anderson-Sieben gewinnt mit 29:25 gegen den TSV Friedberg
Die SG hatte sich einiges für das erste Heimspiel vorgenommen und das wurde am Samstagabend auch nahezu perfekt umgesetzt. Die Vorzeichen versprachen ein spannendes und enges Spiel zwischen dem TSV Friedberg und der SG Köndringen/Teningen. So wurde das Spiel seit der ersten Minute von einer sehr aggressiven Abwehr gezeichnet. Beide Mannschaften agierten in der Defensive sehr robust und ließen aus dem gebundenen Spiel kaum ein Durchkommen zu. Es ergaben sich zwar auf beiden Seiten Chancen zum Torwurf, doch die Torhüter ließen keinen Ball ins Netz. So erzielte Gerald Sandu erst in der sechsten Spielminute das erste Tor der Partie. Auch der weitere Verlauf war von einer effektiven und kraftvollen Abwehr gezeichnet. Friedberg schaffte in der 20. Minute beim 10:8 nochmals den Anschluss und konnte immer wieder auf 2 Tore aufschließen. Kurz vor der Pause schaffte Jonathan Scholz sogar das 13:12. Neuzugang Chris Berchtenbreiter zeigte dann, dass mit ihm auch in der 3. Liga zu rechnen ist, er markierte den 14:12 Halbzeitstand. Lediglich durch technische Fehler im SG-Angriff konnten die Friedberger schnelle Tore durch mit hohem Tempo vorgetragene Gegenstöße erzielen.
Wie gewohnt fand Ole Andersen in der Pause die richtigen Worte und schaffte es die Mannschaft richtig einzustellen. Auch die zweite Halbzeit der Partie wurde von den sehr robusten Abwehrreihen geprägt. Dabei handelten sich die Breisgauer nur eine 2 Minuten Strafe und die Friedberger derer vier ein, was trotz aller Robustheit auf ein insgesamt faires Spiel hindeutet. In der Folge ließen die Mannen von Ole Andersen nichts mehr anbrennen. Durch die homogene Abwehr der Breisgauer um Abwehrchef Michael Rascher war das Tor der SG beinahe „zugenagelt“. Und wenn doch noch ein Domstädter ein Durchkommen fand war da noch ein bestens aufgelegter Philipp Grange. Er hat auch das Torhüterduell mit großem Abstand gewonnen, über ein Dutzend parierte Bälle waren ein bedeutender Garant für den Erfolg der SG. Friedberg konnte in der Schlussphase das Ergebnis noch etwas angenehmer gestalten, doch an der Überlegenheit der SG Köndringen/Teningen gab es an diesem Samstagabend nichts zu rütteln.
Trainer Ole Andersen war mit seiner Mannschaft sehr zufrieden: „Wir haben mit Herz gespielt und alles dafür getan zu gewinnen. Es hieß, kämpfen bis zum umfallen und das hat meine Mannschaft auch umgesetzt. Jetzt müssen wir uns auf den nächsten Gegner einstellen und die nächste Aufgabe mit der selben Leidenschaft angehen.“
Am nächsten Wochenende ist spielfrei und am 22.09. gastiert der TV Germania Großsachen um 20 Uhr in der Ludwig-Jahn-Halle. Vormerken!!
Für die SG spielten:
Warmuth 8/3, Trodler 6/1, Rascher 6, Sandu 4, Erler 2, Berchtenbreiter 2, Zank 1, Kiefer, Bing, Suton, Cesar, Grangé (Tor) und Holz (Tor)
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