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Quelle: Südkurier
HSG Konstanz zeigt Reaktion
09.09.2012
Von ULRICH HAAFF
Beim klaren Auswärtssieg der HSG Konstanz in Münster zeigte auch Torhüter Patrick Glatt eine ganz starke Leistung.
Klarer 37:20-Sieg beim Aufsteiger TSG Münster. Souveräne Leistung trotz personeller Probleme.
Handball3. Liga
TSG Münster
HSG Konstanz
20:37 (7:19)
„Der Saisonstart kommt etwas zu früh für uns. Wir müssen uns noch finden und das braucht seine Zeit“, hatte der Trainer der TSG Münster, Thomas Gölzenleuchter, die Auftaktniederlage in Nieder-Roden kommentiert. Dieses Wochenende musste er mit ansehen, dass seine Akteure den berüchtigten Schritt zu spät dran waren und nach den 36 Treffern im Rodgau in eigener Halle gegen die HSG Konstanz sogar 37 Gegentore zu quittieren waren.
Mit 37:20 setzten sich die Konstanzer Handballer in der Kelkheimer Eichendorff-Halle durch und zeigten damit die erhoffte Reaktion nach der Auftaktpleite gegen die SG Kronau-Östringen II. „Wir haben viel besser gespielt als in Kronau und wirklich gut ins Spiel gefunden“, zeigte sich der Coach der HSG Konstanz, Daniel Eblen, diesmal mit der Vorstellung seiner Mannschaft zufrieden. Zumal er nach den Ausfällen im Rückraum nun auch noch auf dem rechten Flügel personelle Probleme zu beklagen hatte, da Simon Gessler nicht zur Verfügung stand und Marc Hafner angeschlagen nach Münster mitfuhr. „Alexander Lauber hat seine Chance ohne Zweifel genutzt und sich für weitere Einsätze empfohlen“, lobte er den aus der zweiten Mannschaft nachnominierten Linkshänder, der vergangenes Jahr noch A-Jugend spielte, für dessen couragierte Leistung mit drei Toren.Eblen rückte aber vor allem die Deckungsreihe „mit einem ganz starken Patrick Glatt“ ins Rampenlicht. Ganze dreimal kamen die Hausherren in den ersten 20 Minuten am Konstanzer Keeper vorbei, ehe Jonas Ulshöfer die zuvor acht Minuten währende Torflaute beendete und gegen die in der Zwischenzeit unaufhaltsam davon gezogene HSG Konstanz auf 4:13 (21.) verkürzte. „Die erste Hälfte haben wir schon sehr solide gespielt“, umriss Eblen die Tatsache, dass die HSG Konstanz aus der Deckung heraus permanent Druck entfaltete und sich im Gegensatz zum Auftritt zuvor, durch die seitens Münster gewählte offensive Deckungsvariante diesmal nicht aus der Ruhe bringen ließ. „Nachdem das nicht fruchtete, haben sie es mit einer Art Pressing auf einzelne Spieler versucht, aber auch darauf hatten wir die passende Antwort“, erläuterte der Konstanzer Trainer das Zustandekommen der „One-man-Show“ seines Kreisläufers Sebastian Groh vom 5:15 (24.) bis zum 5:19 (29.). Zwar konnten die Gastgeber das Ergebnis bis zum Pausenpfiff nochmals freundlicher gestalten, Zweifel, wer die Spielstätte der TSG Münster am Ende als Sieger verlassen würde, gab es aber eigentlich keine mehr. „Hinten raus waren wir dann leider nicht mehr ganz so konzentriert“, monierte das Trainerteam der HSG Konstanz in Hälfte zwei dann einige Nachlässigkeiten und Rückfälle in alte Verhaltensmuster.
„Daran müssen wir im Sinne einer Weiterentwicklung noch arbeiten“, richtete sich der Blick Daniel Eblens nach dem gewaltigen Sprung in der Tabelle bereits auf den kommenden Vergleich gegen den TSB Horkheim-Heilbronn. „Inwiefern der kurzfristige Ausfall eines weiteren Stammspielers dafür verantwortlich war, dass die Mannschaft sich ganz anders als noch gegen Kronau-Östringen II präsentiert hat und ganz nah zusammengerückt ist, weiß ich nicht. Die Jungs wollten einfach zeigen, dass sie es besser können, als es in Kronau den Anschein machte“, so der HSG-Coach, der sich neben den zwei Punkten vor allem über das deutlich nach oben zeigende Stimmungsbarometer im Kader freuen konnte.
HSG Konstanz: Glatt, Wolff (Tor); Mittendorf (2), Oesterle (4), Groh (6), Bartsch (8/4), Hafner, Flockerzie (3), Schoch, Faißt (3), Schatz (5), Babik, Lauber (3), Bruderhofer (3). -
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Quelle: Südkurier
Mit einem Sieg die Stimmung steigern
08.09.2012Von ULRICH HAAFF
Am vergangenen Spieltag hatte HSG-Trainer Daniel Eblen wenig Grund zur Freude. Ein Sieg in Münster würde die Stimmung im Team wohl schlagartig verbessern.
HSG Konstanz will nach Auftaktniederlage in Kronau nun mit einem Erfolgserlebnis bei der TSG Münster für Optimismus sorgenTSG Münster – HSG Konstanz (Samstag, 18 Uhr). - Neuland betritt die HSG Konstanz bei ihrem zweiten Auswärtsauftritt der noch jungen Saison. Mit der TSG Münster wartet eine vergangene Saison noch in der Ost-Staffel der 3. Liga beheimatete Mannschaft, die am ersten Spieltag mit der hohen Niederlage beim Aufsteiger Nieder-Roden ebenso Probleme bekundete wie die HSG Konstanz bei der SG Kronau-Östringen II.
„Hinsichtlich der tabellarischen Folgen der Niederlage in Kronau habe ich mir eigentlich keine Gedanken gemacht. Vielmehr habe ich mir im nachhinein die Frage gestellt, wie es passieren konnte, dass wir phasenweise ja fast schon gelähmt gewirkt haben“, fokussierten sich die Gedankengänge von HSG-Coach Daniel Eblen nach dem Auftritt seiner Jungs in Kronau eher auf den mentalen Bereich. „Es herrscht momentan ein bisschen gedämpfte Stimmung im Kader, was sicher auf die Verletzung von David Twardon und den Abgang von Oliver Junker zurückgeführt werden kann. Gerade die jungen Spieler, die letztes Jahr eine sehr gute Entwicklung genommen haben, verspüren durch die nun eingetretene Situation einen Erwartungsdruck, den sie so zum Teil das erste Mal erleben und mit dem man erst umzugehen lernen muss“, so Eblen, der zusammen mit seinem Co-Trainer André Melchert die Übungseinheiten diese Woche entsprechend weniger an taktischen Belangen orientierte, sondern vielmehr am Ziel ausrichtete, wieder die Euphorie zu wecken, welche vergangene Runde die Mannschaft über weite Strecken getragen hat. Mit ähnlichen Problemen beschäftigt sich derzeit auch der Trainer der TSG Münster.
Thomas Gölzenleuchter hat die vor der Ligarefom als HSG FrankfurtRheinMain in der 2. Bundesliga spielende Mannschaft vergangene Saison sechs Spieltage vor dem Ende übernommen und schaffte mit Rang zwölf in der Ost-Staffel der 3. Liga tatsächlich noch den Klassenerhalt. In der Sommerpause musste er mit Daniel Wernig, dem zum HSC Bad Neustadt wechselnden Jan Wicklein und Max Kraushaar gleich drei erfahrene Kräfte ziehen lassen, was sich während der Vorbereitung als heftiger Aderlass herauskristallisierte. Helfen soll nun der aus Kaunas (Litauen) gekommene Zwei-Meter-Mann Vilius Juozaitis, der gegen Nieder-Roden bereits eingesetzt wurde und am frühen Samstagabend in der Kelkheimer Eichendorffhalle sein Debüt feiern wird.
„Natürlich wäre es auch für uns schön, nach dem Saisonauftakt auswärts zumindest im zweiten Spiel vor eigenem Publikum antreten zu können. Aber andererseits nimmt ein weiteres Spiel in fremder Halle der Mannschaft nach der Auftaktniederlage auch erst einmal ein wenig den Druck“, ist es HSG-Coach Daniel Eblen momentan fast egal, wo es anzutreten gilt – Hauptsache die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist gut. -
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Samstag 8.9.12 Beginn: 20.00 Uhr
Stadthalle Östringen, Johann Sebastian Bach Str. 76684 Östringen -
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Samstag 8.9.12 Beginn: 20.00 Uhr
Ludwig Jahn Halle, Ludwig Jahn Str. 5, 79331 Teningen -
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Samstag 8.9.12 Beginn: 29.00 Uhr
Stauwehrhalle, Nußäckerstr. 74081 Heilbronn -
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