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    Quelle: Südkurier

    Eblen erwartet ein Duell auf Augenhöhe
    HSG Konstanz empfängt Zweitliga-Absteiger TSG Groß-Bieberau. Gäste kämpfen mit Abschlussschwäche.
    HSG Konstanz – TSG Groß-Bieberau (Samstag, 20 Uhr, Schänzlehalle). – Während die durch die Heimniederlage des TSB Horkheim gegen die SG Köndringen-Teningen vorzeitig zum Meister gekürte SG Leutershausen just in der Teninger Ludwig-Jahn-Halle beim „Meister-Macher“ zum Schaulaufen antritt, heißt es für die HSG Konstanz im Endspurt der Saison nochmals hart arbeiten. „Wir wollen diese Saison so gut wie möglich abschließen und dabei oder gerade deswegen gar nicht auf die Tabelle schauen, sondern uns allein auf uns konzentrieren“, sagt HSG-Trainer Daniel Eblen. Er zeigt sich angesichts der fünf Punkte Rückstand auf Rang zwei unbeeindruckt hinsichtlich der zurzeit kursierenden Gerüchte, die Vize-Meisterschaft berechtige eventuell zu einer Aufstiegsrelegation in Richtung 2. Bundesliga. „Wir wissen, wie schwer unser Restprogramm mit den Spielen in Köndringen und beim TSV Friedberg noch ist. Und mit Blick auf die personelle Situation gilt es jetzt erst einmal, das Heimspiel am Samstag gegen die TSG Groß-Bieberau erfolgreich zu gestalten“, sagt Eblen.
    Denn während man bei der HSG Konstanz für ein weiteres Spiel auf den gesperrten Oliver Junker verzichten muss, kann Zweitliga-Absteiger Groß-Bieberau nach dem Verletzungspech der letzten Wochen inzwischen wieder auf einen kompletten Kader zurückgreifen, was allerdings vergangenes Wochenende die 23:29-Auswärtsniederlage gegen einen Rumpfkader des TSV Friedberg und das Abrutschen auf Tabellenplatz acht auch nicht zu verhindern vermochte. „Schwer zu sagen, warum Groß-Bieberau momentan diese Schwierigkeiten hat“, sagt HSG-Coach Daniel Eblen. Er hält sich bedeckt, angesprochen auf die Vermutung, die TSG lasse nach dem Ausscheiden aus dem Titelkampf der 3. Liga Süd die Saison nun gemächlich ausklingen. „Ich gehe auf jeden Fall von einem Match zweier Mannschaften auf Augenhöhe aus. Zum einen sieht man Wochenende für Wochenende, wie nahe die Leistungspotentiale sämtlicher Mannschaften beieinander liegen, zum anderen hat Groß-Bieberau wegen der hart umkämpften 25:28-Heimniederlage gegen uns eigentlich noch eine Rechnung offen“, fährt Eblen fort. Gut, dass unter diesen Vorzeichen der Genesungsprozess von Matthias Faißt weitere Fortschritte gemacht hat und auch Tobias Eblen trotz seiner lädierten Hand die Zusage gab, sich abermals in den Dienst der Mannschaft zu stellen und auf die Zähne zu beißen. Somit könnte der in Leutershausen überraschend gut funktionierende „Not-Rückraum“ erneut auflaufen.

    Schaut man sich die letzten Ergebnisse der Gäste allerdings an, wird die Partie wohl eher in der Deckung und mit der Frage entschieden, inwieweit es der HSG Konstanz gelingt, in den Tempogegenstoß zu kommen. Nur der TSV Friedberg, der Tabellenvorletzte Obernburg und das Schlusslicht der Staffel, der TV Nieder-Olm, warfen weniger Tore als die TSG Groß-Bieberau. Angefangen beim 20:20-Unentschieden im Derby gegen Groß-Umstadt Ende Januar bis hin zur jüngsten Niederlage in Friedberg vergangenes Wochenende hat der kommende Gegner der HSG lediglich zweimal mehr als 25 Treffer erzielt. Kein Wunder, dass bei dieser Ausbeute inzwischen die Offensive der Gäste als Ursache allen Übels angesehen wird und zum Teil harsche Kritik einstecken muss.

    Quelle: HP TSB Heilbronn Horkheim

    Die große Show von Hefter und Grangé
    Es war fast wie im Hinspiel. Sechs Tore lag der TSB Horkheim nach 45 Minuten gegen die SG Köndringen-Teningen zurück (16:22). Im November vergangenen Jahres gelang die Wende. Horkheim gewann noch mit 31:30. Eine ähnliche Aufholjagd bekamen die 650 Zuschauer gestern Abend in der Horkheimer Stauwehrhalle nicht geboten. \\\"Auswärtssieg, Auswärtssieg\\\", skandierten die Gästespieler fröhlich im Kreis hüpfend nach Abpfiff. Und zwar ein deutlicher − 24:33 lautete das Endergebnis auf der Anzeigetafel. Damit hat die SG fünf Spieltage vor Schluss den Rückstand in der Tabelle der 3. Handball-Liga auf nur noch einen Zähler verkürzt. Einzig positiver Aspekt aus TSB-Sicht: \\\"Wir haben es nach wie vor selbst in der Hand, den zweiten Platz zu sichern\\\", wie es unisono von allen TSB-Akteuren hieß.

    Viel verworfen

    Gegen Köndringen-Teningen war im Spiel des TSB der Wurm drin. Erst in der achten Minute gelang Markus Schumacher der erste Horkheimer Treffer zum 1:3. Nach 15 Minuten fand zumindest die 6:0-Abwehr mit Torhüter Wojciech Honisch langsam zu Normalform. So blieben auch die Gäste acht Minuten ohne Tor − nach 23 Minuten brachte Michael Hau den TSB erstmals in Führung (10:9). Nach einer Auszeit von SG-Trainer Ole Andersen zog sein Team bis zur Pause aber wieder auf 12:10 davon. \\\"Wir haben viel zu viel verworfen. Zehn Tore sind viel zu wenig\\\", sagte Hau.

    Neben den schwachen Abschlüssen war es vor allem Philipp Grangé im SG-Tor, der die Horkheimer mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb. \\\"Wir hatten einen tüchtigen Keeper\\\", geizte Andersen noch mit Lob für den 25-Jährigen. \\\"60 Prozent gehaltene Bälle sind ein überragender Wert\\\", sagte TSB-Trainer Volker Blumenschein und zollte dem SG-Torwart Respekt.

    Auch im zweiten Durchgang gab der kräftig gebaute Grangé den unüberwindbaren Felsen im Gästetor. Für die nötigen Treffer sorgte jetzt der Top-Torjäger der dritten Liga, Rechtsaußen Christian Hefter. Dem 22-Jährigen kam dabei entgegen, dass der TSB früh in der zweiten Hälfte auf eine offensivere Deckung umgestellt hatte. Die Rückraumschützen Martin Hirling und Steffen Zank wurden in Manndeckung aus dem Spiel genommen, am Kreis verteidigte der TSB Vier gegen Vier. Im Duell Mann gegen Mann vernaschte Hefter die TSB-Abwehrspieler aber reihenweise, keiner war in der Lage, ihn zu halten. Nach jedem seiner neun Tore legte er den Zeigefinger auf die Lippen − Ruhe bitte, sollte das heißen. Der Blumenschein-Spruch, dass Hefter ruhig seine Show abziehen könne, entscheidend sei den Rest des Teams in den Griff zubekommen, hatte den Rechtsaußen zusätzlich motiviert: \\\"Jetzt hat er seine Show bekommen\\\", sagte Hefter nach Spielschluss triumphierend.

    Risiko

    \\\"In einem Spiel, wo nichts zusammenläuft, fehlt uns einfach ein Spieler, der den Gegner auch mal mit einer härteren Gangart beeindruckt. Wir haben viel zu brav gedeckt\\\", sagte Volker Blumenschein die Niederlage. Die offensive Abwehrvariante ab der 39. Minute verteidigte der Coach: \\\"Bei sechs Toren Rückstand mussten wir was riskieren.\\\" Evgeni Prasolov fasste treffend zusammen: \\\"Wir hatten Scheiße an den Händen.\\\"

    An diesem Samstag (19.30 Uhr) reist der TSB nach Balingen. \\\"Dort werden wir eine Reaktion zeigen. Ein Schuss vor den Bug wie heute ist manchmal gar nicht so schlecht\\\", sagte Volker Blumenschein.

    TSB: Honisch, Hirschmann (Tor) - Schumacher (5), Prasolov (2), Frank, Knoll (5), Kroll (5/2), Hausmann, Fähnle (1), Blessing, Günthner, König, Kaupert, Weckerle, Maurer, Haisch, Hau (4).

    Beste Schützen der SG: Hefter (9/2), Wenning (6), Hirling (5), Warmut (4), Rascher (4).

    Siebenmeter: TSB: 2/4; SG: 2/3; Strafen: 2/3.

    Zuschauer: 650.

    Written by Stephan Sonntag - http://www.stimme.de | 16.04.12 - 11:24 |

    Quelle: HP Köndringen - Teningen


    Gegen den Meister weiterhin Vize-Titel als Ziel
    Überraschend deutlicher Erfolg beim Rangzweiten in Horkheim lässt Andersen-Schützlinge weiter träumen

    In einer sehr gut gefüllten Stauwehrhalle kam am Sonntag wenig Stimmung auf, denn die Breisgauer gingen schnell mit 3:0 in Führung. Die Gastgeber sahen in der Partie ein Endspiel um die Vizemeisterschaft, was ihnen allerdings mächtig Sand ins Getriebe zu streuen schien. Im Duell zwischen dem frisch gebackenen württembergischen und südbadischen Pokalsieger zeigten sich die Gelb-Schwarzen von Beginn an lauf- und spielfreudiger. Nach vierwöchiger Pause sah Horkheims Coach seine Mannschaft „so gut präpariert wie schon lange nicht mehr“, was er allerdings nach der Partie revidieren musste.
    Ein bärenstarker Philipp Grangé im Tor der SG zeigte mit einer Fangquote um die 45 Prozent seine Klasse, während davor Michael Rascher sehr klug die Abwehr dirigierte und sich gar mit Gegenstoßtoren in die Torschützenliste eintrug. Martin Hirling kämpfte unermüdlich und ließ sich auch nach einer Verletzung am Ellbogen nichtauswechseln. Diese zog er sich gleich zu Beginn der zweiten Hälfte zu, und trug den Rest des Spiels eine Tennisball-große Schwellung mit sich herum. Daniel Warmuth und Steffen Zank spielten vorne wie hinten überzeugend und Markus Wenning am Kreis war ebenso zuverlässig wie Linksaußen Gerald Sandu. Und Rechtsaußen Christian Hefter führte den Gastgeber nach allen Regeln der Kunst vor. Der nahm Blumenscheins Angebot, eine Show abziehen zu können, dankend an, und zeigte den Heilbronner Vorstädtern, weshalb er die Torschützenliste souverän anführt.
    Lediglich beim 9:8 keimte bei den Horkheimern leise Hoffnung auf, die jedoch umgehend im Keim erstickt wurde. Nach dieser einzigen TSB-Führung bauten die Breisgauer ihrerseits die Führung wieder Tor um Tor aus und lagen nach 43 Minuten erstmals mit fünf in Front (19:14). Sechs Minuten vor dem Ende war den meisten in der Halle klar, dass angesichts der 27:19-Führung nichts für die Haus­herren zu holen ist. Nach dem 22:32in der 59. Minute war man nur noch auf Schadens­be­grenz­ung aus, was auch leicht gelang. „Aus dem Hinspiel hatten wir noch eine Rechnung zu begleichen, was uns Dank einer guten Abwehr und eines tüchtigen Torhüters auch gelang“, freute sich Ole Andersen nach dem Spiel. Sein Gegenüber, Volker Blumenschein musste eingestehen, dass Horkheim nicht die richtigen Mittel fand, während die SG das Niveau während des ganzen Spiels halten konnte.

    Am Samstag kommt der neue und alte Meister
    Bereits in der abgelaufenen Saison wurde die SG Leutershausen Meister der 3. Liga Süd. Durch die Auflösung einer Zweitligastaffel kam es aber zu einem komplizierten Qualifikationsverfahren, in dem die Nordbadener scheiterten. Durch den SG-Sieg am Sonntag liegt die SGL nun uneinholbar auf dem ersten Rang. SG-Trainer Ole Andersen gratulierte umgehend nach Spielschluss seinem ehemaligen Schützling und Nationalspieler Holger Löhr, der in Leutershausen verantwortlicher Trainer ist, zum Titelgewinn und direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga.
    Auch wenn man sich etwas in die Hoffnung verleiten lässt, dass sich die Gäste nach der Meister­schafts­feier etwas zurücklehnen, wird es keine leichte Aufgabe für die Andersen-Schützlinge. Zu souverän liegen das Team von der Bergstraße mit elf Punkten Vorsprung vorne. Seit 22 Spielen sind die Löhr-Schützlinge ungeschlagen, verloren zuletzt Anfang September überraschend in Neuhausen/Fildern mit 32:33.
    Hefter und Co müssen sich gewaltig strecken, um gegen die “Roten Teufel“ etwas zählbares zu holen und die Chance auf den Vizemeistertitel zu wahren. Ungeachtet dessen, hat die SG Köndringen/Teningen bisher eine hervorragende Saison gespielt, was gerade in einem Spitzenspiel, wie es am kommenden Samstag in der Ludwig-Jahn-Halle stattfindet, die Anerkennung der Fans verdient, die es in einem sehr guten Besuch auszudrücken gilt. Die Mannschaft wird alles geben, um sich ihrerseits bei den treuen Fans für die Unterstützung zu bedanken. Während es in den letzten Jahren auf der Zielgeraden meist um den Klassenerhalt ging, kämpft man nun wieder – allerdings um die Vizemeisterschaft.

    TSB Horkheim – SG Köndringen/Teningen 24:33 (10:12)
    SG: Grangé, Holz; Moser, Wenning (6), Trodler, Hirling (5), Warmuth (4), Hefter (11/2), Rascher (4), Zank (2), Kiefer, Sandu (1)
    Zuschauer: 650
    ..

    Quelle: Südkurier online

    Am Ende fehlt die Kraft
    Personell geschwächtes Rumpfteam der HSG Konstanz verliert beim designierten Meister SG Leutershausen klar mit 26:33

    Handball3. Liga

    SG Leutershausen

    HSG Konstanz

    33:26 (15:11)

    Trotz bester Vorsätze konnte die HSG Konstanz den zielsicher auf Titelkurs segelnden Gastgeber Leutershausen nicht vom Kurs abbringen. Nachdem sich Mannschaftskapitän Matthias Faißt trotz noch nicht völlig überstandener Verletzung zu Kurzeinsätzen bereit erklärt hatte und auch Tobias Eblen auf die Zähne biss, stellte sich die personelle Situation im HSG-Rückraum unter den Augen des trotz seiner Sperre mit angereisten Oliver Junker zwar nicht ganz so kompliziert dar, wie zunächst erwartet, an Durchschlagskraft mangelte es aber dennoch.

    „Stefan Bruderhofer hat hier natürlich einen äußerst schweren Stand gehabt, da sich die Abwehr von Leutershausen völlig auf ihn konzentrieren konnte“, sagte der nach seinen gesundheitlichen Problemen wieder auf die Bank zurückgekehrte Trainer Daniel Eblen. Er wertete den Auftritt seines Nachwuchsmannes im linken Rückraum gleichwohl als gewinnbringend. Denn auch wenn sich der von seiner Spielanlage eher als „Shooter“ einzuordnende Bruderhofer am Ende mit einem Treffer begnügen musste, stand er erstmals diese Saison über fast die komplette Spielzeit auf dem Parkett und versuchte Raum für seine Mitspieler zu schaffen. „Er hat sicherlich am meisten von der Situation in diesem Spiel profitiert“, lobte ihn Eblen, freute sich aber auch über das vor allem in der Deckung gezeigte Engagement der gesamten Mannschaft während der 60 Minuten. Allerdings darf man sich „so gut wie keinen technischen Fehler, keinen Fehlpass und keinen Fehlwurf leisten, wenn man mit dem uns heute zur Verfügung stehenden Kader gegen die Routiniers der SG Leutershausen gewinnen will“, so der Konstanzer Coach.

    Und das war lediglich in der Anfangsphase der Fall, als die Kräfte noch da waren und die Taktik, immer wieder mit Übergängen von den Außenpositionen dann am Kreis die Lücke für den Abschluss zu finden, für die Gastgeber eine Überraschung darstellte. „Immerhin haben wir darüber im gesamten Spiel doch sechs Strafwürfe herausgeholt, von denen auch fünf verwandelt wurden“, sagte Eblen, der sich endlich auch einmal wieder die Quote von der Siebenmeter-Marke freuen durfte.

    Dass das 5:5 (12.) aus der Anfangsphase nur eine Momentaufnahme sein würde, wurde allerdings spätestens mit dem Zwischenspurt der Gastgeber zum 11:5 (19.) deutlich. Daniel Eblen versuchte diesen Lauf mit einer Auszeit zu bremsen, was mit dem 15:11-Zwischenstand beim Seitenwechsel zumindest ansatzweise klappte. Genauso gelang es dann im zweiten Durchgang, den zwischenzeitlich beim 20:13 (38.) und 26:19 (45.) doch deutlich gewordenen Vorsprung Leutershausens wieder auf 29:25 (56.) einzudämmen. In der Endphase schwanden dann die Kräfte und der designierte Meister sicherte sich per Kempa-Trick einen standesgemäßen 33:26-Heimsieg gegen die personell gehandicapten Konstanzer.

    HSG Konstanz: Glatt, Marques (Tor); Babik (1), Bruderhofer (1), Eblen (2), Faißt (2), Flockerzie (6/1), Gessler (3), Groh (1), Hafner (2), Mittendorf, Schatz (7/4), Schoch (1).

    Da der Ticker auf der HSG-Seite nicht funktioniert, gibt es die Zwischenresultate hier:
    10. Minute: 4:4
    16. Minute: 10:5 Auszeit HSG
    20. Minute: 11:7
    Die HSG schlägt sich bisher beim Tabellenführer ganz anständig ohne Junker und Faißt!

    Halbzeit: 15:11
    Torschützen: Schatz 5/4, Geßler 2, Eblen 1, Flockerzie 1, Schoch 1, Bruderhofer 1


    und wie gehts weiter ?(?(?(

    Quelle: Südkurier


    „Natürlich juckt es in den Fingern“

    Wahrscheinlich wird der gesperrte Oliver Junker (am Ball) nicht mit seiner HSG Konstanz nach Leutershausen fahren können. „Ich werde aber auf jeden Fall mit der Mannschaft mitfiebern“, verspricht der Rückraumspieler.

    Als er richtig gut drauf war, sah Oliver Junker im Spiel gegen Horkheim die Rote Karte. Im SÜDKURIER spricht der gesperrte Rückraumspieler über die Partie beim Spitzenreiter Leutershausen

    Sie sind gesperrt und müssen derzeit zuschauen. Juckt's in den Fingern?

    Prinzipiell natürlich schon. Ich werde gut fünf bis sechs Wochen ohne Wettkampfpraxis sein, und bis man nach dieser Zeit wieder Tritt gefasst hat, ist die Saison fast rum. Aber ich kann's nicht ändern; die Schiedsrichter haben das so entschieden und jetzt muss ich das einfach, so wie's ist, akzeptieren.

    Kommen wir nochmals zurück auf die Rote Karte. Es war eine pure Energieleistung, die Sie in der Endphase der Partie gegen Horkheim abgeliefert haben. War im entscheidenden Moment die Regelwerksänderung nicht präsent?

    In diesem Moment denkt man nicht lange darüber nach, was die Konsequenzen eines Eingreifens sein könnten. Da will man nur noch den Punkt retten! Vor der Änderung der entsprechenden Vorschrift war das gang und gäbe; aber ich glaube, es ist immer noch wichtiger, den Punkt zu retten, selbst auf die Gefahr hin, dann ein Spiel pausieren zu müssen. Aber vor dem Hintergrund der Regeländerung war die Rote Karte natürlich berechtigt.

    Im Spiel gegen Horkheim hat jeder gesehen, wie wichtig Sie für die HSG Konstanz sind. Dabei hatten Sie sich zum Ende der vorigen Saison schon verabschiedet, ehe Sie reaktiviert wurden. Wie lange geht das in dieser Spielklasse als Stand-by-Spieler?


    Schwierig zu sagen, das muss ich erst einmal abwarten, die Erfahrung konnte ich noch nicht machen. Klar ist aber, dass ich diese Runde natürlich davon profitiere, fast die gesamte Vorbereitung mitgemacht zu haben. Und auch nach meinem Berufseinstieg Anfang der Saison, konnte ich häufig noch zweimal die Woche trainieren. Das tendiert inzwischen allerdings mehr in Richtung ein bis null Mal und schon mit meiner Verletzung zwischendrin hab' ich deutlich gemerkt, dass es wesentlich schwieriger ist, sich wieder heran zu kämpfen. Ich gehe davon aus, dass für die kommende Saison, für die ich die Vorbereitung dann ganz sicher nicht im notwendigen Umfang werde mitmachen können, es deutlich spürbar werden wird. Dann geht's sicherlich keine 60 Minuten mehr sondern einfach ein paar Minuten weniger. Solange ich allerdings noch ein bisschen helfen kann und mir das Ganze so viel Spaß macht, bleibe ich aber gerne dabei.

    Wie lange darf die HSG Konstanz noch auf Ihre Unterstützung zählen?

    Ich hab' jetzt schon seit über einer Saison mit unserem Präsidenten Otto Eblen das Abkommen, solange es zeitlich machbar ist, werde ich auch weiter zur Verfügung stehen, sofern ich helfen kann. Aber es wird wahrscheinlich auch Zeiten geben, in denen ich mehrere Wochen am Stück nicht trainieren kann und dann wird's sicherlich nicht sinnvoll sein. Das wäre auch unfair gegenüber denjenigen, die die Woche über voll trainieren, wenn ich auflaufe. So werden wir über meine Einsätze mehr und mehr spontan entscheiden.

    Sind Sie sind trotz Sperre eventuell auch am Samstag beim Auswärtsspiel in Leutershausen dabei?

    Momentan gibt's noch ein, zwei Dinge von denen es abhängt, ob ich mit nach Leutershausen fahren kann. Augenblicklich sieht's eher nicht danach aus, aber ich werde auf jeden Fall mit der Mannschaft mitfiebern und über die Zwischenstände informiert sein.

    Was braucht es, um diese Mannschaft zu schlagen, die ja nun die zweite Saison hintereinander die Staffel dominiert und ja eigentlich als Aufsteiger in die 2. Bundesliga feststeht?


    Das sind schon alles sehr gute Einzelspieler, die hervorragend miteinander harmonieren. Genau das macht Leutershausen in meinen Augen aus: Es gibt nicht einzelne überragende Spieler, auf die man sich als Gegner konzentrieren kann, sondern der Trainer Holger Löhr hat es geschafft, diese Einzelspieler zu einem ganz kompakten Gefüge werden zu lassen, welches nur schwer zu überwinden ist. Also braucht's aus unserer Sicht einen sehr guten Tag wirklich aller Spieler, ein bisschen Glück und natürlich den Glaube daran, auch gegen den Tabellenführer bestehen zu können.

    Was ist Ihr persönlicher Ausblick für die kommende Saison: Noch mal ganz oben mitspielen mit der Mannschaft, vielleicht auch nur von der Bank für jeweils zehn, fünfzehn Minuten pro Spiel?

    Da haben wir uns jetzt noch keine Gedanken gemacht, aber ich glaube, wir werden von der Besetzung her kommende Saison sicher nicht schlechter werden. Ich hoffe im Gegenteil, dass wir uns noch weiter verbessern können durch unsere zurückkehrenden Rekonvaleszenten wie gerade David Twardon im rechten Rückraum, die Neuzugänge und natürlich Matthias Stocker, dem wir alle wünschen, dass er rechtzeitig fit wird. Und dann ist klar, dass wir nicht schlechter abschneiden wollen als diese Saison. Wo's dann letztlich hinläuft, ist aber schwer zu sagen, da es einfach zu viele Variablen gibt, um planen zu können, ganz oben mitzuspielen. Aber wozu wir fähig sind, wenn wir komplett sind und uns diese Begeisterung trägt – das hat man in der noch laufenden Runde schon mehrfach gesehen!

    Quelle: HP Kirchzell


    Schweres Auswärtsspiel für den TV Kirchzell gegen Söflingen!


    Veröffentlicht von Bruno Schäfer am 11.04.2012


    Nach einer beeindruckenden Serie von 11:1 Punkten muss der TV Kirchzell am Samstag zum schweren Auswärtsspiel nach Ulm gegen die TSG Söflingen reisen.
    Die Gastgeber haben nach 6:0 Punkten aus den letzten Spielen die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht ganz aufgegeben. Zwar liegt Söflingen mit Tabellenplatz 14 und 14:34 Punkten (7 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiesgsplatz) auf einem Abstiegsplatz, doch könnte, falls sich Mannschaften aus der 3. Liga zurückziehen dieser 14. Tabellenplatz für Relegationsspiele für den Verbleib in der Liga reichen. Deswegen werden sich die Gastgeber an den letzten Strohhalm klammern und alles daran setzen, um gegen den TVK die Punkte zu holen.
    Der TV Kirchzell hat sich durch diese Serie bis auf den 5. Tabellenplatz hochgearbeitet und will versuchen auch in Söflingen die Erfolgsserie fortzusetzen. Doch unter den gegebenen Umständen wird dies ein ganz schweres Spiel für die TVK-Mannschaft. Das die Gastgeber besser sind als ihr bisheriger Tabellenstand haben sie eindrucksvoll mit einem deutlichen 35:27 Auswärtssieg in Herrenberg bewiesen. Doch der Druck des gewinnen müssen lastet klar auf der Seite der TSG Söflingen.
    Der TV Kirchzell hat bereits sein Saisonziel frühzeitig erreicht und fährt so mit dem nötigen Respekt aber auch mit nötigen Selbstvertrauen zum Auswärtsspiel gegen die TSG. Wenn die Mannschaft auf dem Level der letzten Spiele weiterspielt, ist der TVK auch in Söflingen nicht chancenlos.
    Fehlen werden beim TVK auf jeden Fall Torhüter Andi Wolff und Florian Eisenträger, sie werden beim Heimspiel des TV Großwallstadt gegen Hamburg gebraucht. Ob auch noch Steffen Kaufmann fehlt, wird sich kurzfristig entscheiden. Doch in Groß-Umstadt hat Kirchzell eindrucksvoll gezeigt das die Spieler durch eine großartige kämpferische Mannschaftsleistung diese Ausfälle kompensieren können.

    Anwurf zu diesem Spiel ist Samstag der 14.04.2012 um 17.00 Uhr im Sportzentrum Kuhberg in 89077 Ulm, Eggingerweg 53.

    Quelle: HP Stuttgarter Kickers

    Voller Elan in den Schlussspurt
    (gd) Nach einer längeren Pause geht es jetzt für die Vereine der 3. Bundesliga auf die Zielgerade und da wollen sich auch die Handballer der Stuttgarter Kickers möglichst gut behaupten. Voller Elan werden sie daher am Samstagabend um 19 Uhr beim letztjährigen Zweitligisten TV Groß-Umstadt antreten und vielleicht klappt es dann mit einem doppelten Punktgewinn. Groß-Umstadt kämpft aber ebenfalls noch um den Klassenverbleib und daher ist eine kampfbetonte Begegnung zu erwarten. Ein Erfolgserlebnis käme für die Blauen sicher zu einem günstigen Zeitpunkt, denn eine Woche später kommt es dann in der SCHARRena zum prickelnden Lokalderby gegen den TSV Neuhausen.

    Quelle: HP Groß Umstadt


    13. April 2012 | kaf


    Beckmann verlängert in Groß-Umstadt

    Handball, Dritte Liga – Am Samstag gegen die Stuttgarter Kickers



    Eine schwierige Aufgabe wartet auf den TV Groß-Umstadt am Samstag (19 Uhr, Heinrich-Klein-Halle). Die Stuttgarter Kickers sind nicht nur direkter Tabellennachbar, sie verfügen mit Sebastian Seitner und Christian Dürner über torgefährliche Spieler, die lange in der Zweiten Liga aktiv waren. Strukturiert wird das Angriffsspiel vom schnellen Dennis Saur. Ein spielstarker Konkurrent, den der TVG aber unbedingt schlagen will.
    Sieben Zähler Vorsprung hat das Team von Trainer Tim Beckmann noch auf den Drittletzten Söflingen. Da würde ein Erfolg gut tun, auch um Planungssicherheit für die kommende Spielzeit zu haben. Schließlich sucht der TV immer noch nach einem wurfstarken Halblinken. „Wir haben viel gearbeitet und uns akribisch auf diesen Vergleich vorbereitet. Ich bin mir sicher, dass wir erfolgreich sind. Zumindest haben uns die Erfolge beim Entega-Cup und im Pokal Auftrieb gegeben,“ erklärt Beckmann, der seinen Vertrag um zwei weitere Jahre verlängert hat. Der Sportwissenschaftler kann alle Spieler einsetzen. „In Stuttgart fanden wir nie ins Spiel und haben früh aufgegeben. Das darf uns bei einem Heimspiel nicht passieren, aber dafür benötigen wir die Unterstützung unserer Fans“.

    Quelle: HP Groß Bieberau

    Endlich rollt der Handball wieder
    Handball, Dritte Liga – Am Samstag gastiert die Groß-Bieberau beim TSV Friedberg


    Eine lange Osterauszeit nahmen sich die regionalen Handballer während der Saison. Lediglich in der ersten und zweiten Handballbundesliga wurde gespielt, während in der dritten Liga der Handball ruhte. Jetzt geht es in den Saisonendspurt. Nachdem die TSG zuletzt beim Entega Blitzturnier gegen die beiden Bundesligisten TV Grosswallstadt und MT Melsungen mit recht guten Leistungen aufwarten konnte, beginnt nun wieder der Liga-Alltag. Es wäre schön, wenn sich die TSG noch einige Pünktchen ergattern könnte um am Ende doch noch ein wenig weiter vorne stehen zu können.

    Eine lange Anfahrt steht der TSG Groß-Bieberau am Samstag zum TSV Friedberg (in der Nähe von Augsburg) bevor. Zuversicht herrscht bei den Südhessen nach den guten Auftritten beim Entega-Cup. Zumal der Kader nun komplett ist. Die Schwaben hingegen haben Verletzungsprobleme. Torjäger Johannes Luderschmid fehlt ebenso wie der treffsichere Spielmacher Fabian Segmüller. So muss die TSG-Defensive vornehmlich die Kreise der Routiniers Manuel Vilchez-Moreno und Miro Ilic einengen. Trotz der Auswärtsschwäche rechnet sich Dennis Rybakow etwas aus. „Wir werden anders auftreten als in den vergangenen Spielen“, verspricht der TSG-Torjäger auch mit Blick auf die ansteigende Form von Mathias Konrad und Bruder Alexej.

    Quelle: HP Friedberg


    Erste gegen Groß - Bieberau,

    Freitag, den 13. April 2012 um 16:54 Uhr | Geschrieben von: Domenico Giannino


    Nach der Osterpause greift der TSV Friedberg wieder ins Spielgeschehen der Dritten Liga ein. Am Samstag ab 20 Uhr ist mit Groß – Bieberau ein Zweitliga – Absteiger in der TSV – Halle zu Gast. Im Hinspiel mussten die Herzogstädter die Punkte bei den Hessen lassen. Beim 25:30 gab die größere Erfahrung den Ausschlag, Groß – Bieberau konnte nach dem Abstieg den kompletten Zweitligakader beisammen halten. Die Gäste waren in der Hinrunde einer der ärgsten Verfolger des Tabellenführers aus Leutershausen, sie lieferten sich lange Zeit ein packendes Duell mit Horkheim um den zweiten Platz. Im Verlauf der Rückserie verlor Groß – Bieberau jedoch an Boden und fiel aus den Spitzenrängen zurück. Jetzt stehen die Hessen punktgleich mit dem TSV Friedberg auf dem sechsten Platz. Die gegnerische Mannschaft hat zahlreiche Spieler mit Zweitligaerfahrung in ihren Reihen und ist auf allen Positionen stark besetzt. Sie wird von zwei Spielertrainern geleitet, Rückraum Mitte Florian Bauer und Rückraum Links Dennis Rybakow teilen sich diese Aufgabe. Kreisläufer Alexej Rybakow ist auf seiner Position einer der stärksten Akteure der gesamten Dritten Liga und bildet zusammen mit seinem Bruder eine gefährliche Achse. Im linken Rückraum hat Groß – Bieberau zudem mit Michael Malik einen Juniorennationalspieler zur Verfügung, was zeigt, dass die Mannschaft auch in der Breite sehr gut aufgestellt ist. Auch der Ungarn Szabolcs Laurencz auf Rechtsaußen oder Rückraum rechts kann mit seiner großen Erfahrung den Unterschied machen. Beim TSV Friedberg beginnt sich die Reihe der Verletzten langsam zu lichten. Zwar sind Max Segmüller und Miro Ilic wieder im Training, doch ein Einsatz am Samstag kommt für beide noch zu früh. Nach der langen Pause wollen die Verantwortlichen bei den Friedberger Rückraumspielern kein Risiko eingehen. Dafür ist Kreisläufer Panagiotis Erifopoulos nach seinen Knieproblemen aus dem Spiel gegen Leutershausen wieder komplett beschwerdefrei, er wird am Samstag einer von acht Feldspielern sein, die zum Einsatz kommen können. Trainer Hartmut Mayerhoffer ist froh, dass es nach zwei spielfreien Wochenenden weiter geht: „Wir haben über die Osterpause konzentriert gearbeitet und freuen uns schon sehr auf unser Heimspiel. Wir sind aber immer noch ersatzgeschwächt und werden es schwer haben gegen diese erfahrene Mannschaft. Im Hinspiel hat uns in den entscheidenden Spielsituationen die Ruhe und die Übersicht gefehlt, was Groß – Bieberau überzeugend ausgenutzt hat. Das wollen wir am Samstag besser machen und unseren Fans einen couragierten Auftritt bieten.“