Beiträge von khs

    Quelle: Badische Zeitung

    Kampf um den zweiten Platz
    SG Köndringen-Teningen zu Gast in Heilbronn-Horkheim.

    In der dritten Bundesliga ist die Partie zwischen dem TSB Heilbronn-Horkheim und der SG Köndringen-Teningen das Topspiel des 25. Spieltags. Der Turn- und Sängerbund hat drei Zähler mehr und könnte mit einem Heimsieg Platz zwei so gut wie perfekt machen. Die Breisgauer könnten ihrerseits mit ihrem neunten Sieg in Folge den Rückstand auf Horkheim auf einen Zähler verringern. Wie immer, wenn Horkheim und Köndringen-Teningen aufeinandertreffen, wird es auch am Sonntag beim Kampf um Platz zwei rustikal zur Sache gehen.

    Im Hinspiel hatten die Teninger nach 45 Minuten 23:17 geführt, aber noch 30:31 verloren. Damals war Martin Hirling schon anfangs verletzt ausgefallen. "Wir genießen es, dass wir um Platz zwei mitspielen können, wir sind auf alle Deckungsvarianten sehr gut vorbereitet, wissen aber, dass die Horkheimer von anderem Kaliber sind als die Gegner der vergangenen Wochen", sagt SG-Coach Ole Andersen. Christian Hefter wird wieder an Bord sein und versuchen, sich in diesem Jahr die Torjägerkrone zu holen. Mit 180 Toren hat der Linkshänder schon 25 mehr erzielt als der Zweitplatzierte.

    Die Teninger könnten mit einem Sieg indirekt auch die Meisterschaft entscheiden, weil die SG Leutershausen, ein Sieg gegen Konstanz am Vorabend vorausgesetzt, dann uneinholbar wäre. Leutershausen gastiert in der Woche darauf in Teningen. "Wenn die dann schon Meister sind, haben wir vielleicht auch da eine Chance", sagt Andersen.

    Quelle: HP Neuhausen/Filder

    Im Saisonendspurt müssen die MadDogs nochmals alle Kräfte mobilisieren, um die nötigen Punkte einzufahren.

    Drei Wochen spielfrei hatten die MadDogs zuletzt. Nun kommt am Sonntag, 15. April, 17 Uhr, kein Geringerer als der Tabellenletzte TV Nieder-Olm in die Egelseehalle. Auf Facebook wird auf die Partie unter dem Motto „Guck mal wer da kommt – 2:46“ hingewiesen und das hat seinen Grund. Die beiden Punkte hat das Team aus der Pfalz vom Hinspiel am 6. November, als der TV gegen die Filderhandballer mit 36:35 seinen einzigen Saisonsieg einfuhr. Davor wie danach setzte es jedoch ausnahmslos Niederlagen, die höchste mit 26:47 in Kirchzell. Dass die Truppe des Trainerduos Henß/Rink nicht zu unterschätzen ist, zeigte jedoch nicht nur das Hinspiel, sondern beispielsweise auch die Partie in Friedberg, als es nur eine knappe 35:36-Niederlage gab. Die Rheinhessen schaffen es oftmals ein Spiel lange Zeit offen zu gestalten, doch wenn es in die entscheidende Phase geht oder Überzahl auf dem Spielfeld herrscht, gerät das Team immer wieder ins Hintertreffen. Die beste Saisonleistung war mit Sicherheit das erste Kräftemessen gegen den TSV Neuhausen und es wird sicherlich versucht daran anzuküpfen, denn für Nieder-Olm ist der Abstieg in die Oberliga bereits besiegelt. Deshalb kann das Schlusslicht befreit aufspielen und hat nichts zu verlieren. Dies sollte allerdings für die Mannen von Trainer Florian Beck, wie auch die Schmach im November, Warnung genug sein, den Gegner keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen, sondern in die Schranken zu weisen. Schließlich hat jeder Spieler, der damals auf dem Feld, stand noch etwas gutzumachen, zudem wären es zwei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib. Denn die TSG Söflingen hat vier ihrer letzten fünf Spiele gewonnen, nur noch sieben Punkte Rückstand und schickt sich an die vor ihr platzierten Teams nochmals unter Druck zu setzen. Besonders aufpassen müssen die MadDogs auf die beiden Toptorschützen von Nieder-Olm Jörn Laufersweiler (144) und Tino Stumps (110 Saisontreffer). Damit es nicht zu einer neuerlichen Pleite, sondern zum zehnten Heimsieg der Saison kommt, muss der Grundstein in einer soliden Abwehrarbeit und einem durchschlagskräftigen Angriffsspiel gelegt werden. Die Mannschaft hofft nach der langen heimspielfreien Zeit auf einen guten Zuschauerzuspruch, um die nötigen Zähler mit der Unterstützung der Fans einfahren zu können.

    Quelle: HP Leutershausen

    12. April 2012
    Die SG Leutershausen geht in die finale Phase der 3. Liga Süd

    // (rk) Drei Wochen Osterpause sind vorbei – jetzt geht es noch einmal in die Vollen: In der 3. Handball-Liga Süd geht die Saison in die entscheidende Phase. An sechs Spieltagen sind noch 12 Punkte zu vergeben. Die SG Leutershausen führt die Tabelle mit neun Punkten vor Verfolger TSB Horkheim an – und hat damit die besten Chancen, die Meisterschaft in der Liga zu holen und in die eingleisige 2. Liga aufzusteigen.

    Theoretisch könnte es bereits an diesem Spieltag zu einer Sensation kommen: Gewännen die „Roten Teufel“ ihr Heimspiel gegen die HSG Konstanz und würde Horkheim zu Hause gegen Köndringen-Teningen, den Dritten der Tabelle, nur Unentschieden spielen, dann wäre die Runde gelaufen und Leutershausen fünf Spieltage vor Saisonende bereits uneinholbar an der Spitze. Dem Team von der Bergstraße sind in diesen Gedankenspielen aber noch zu viele Konjunktive, „hätte“, „wäre“ und „wenn“ verbaut. Denn dass Horkheim zu Hause einen oder gar beide Punkte abgibt, ist nicht sehr wahrscheinlich. Und auch das Heimspiel gegen Konstanz ist für die SGL alles andere als bereits gewonnen. Die HSG belegt den vierten Tabellenrang nicht von ungefähr; zuletzt rangen die Südbadener vom Bodensee Heilbronn-Horkheim ein 24:24-Remis ab.

    „Natürlich haben wir uns in der Mannschaft über die Tabellensituation unterhalten“, sagt SGL-Mittelmann Jochen Geppert, „aber das ist nur zweitrangig. Wir wissen, dass wir noch zwei Siege brauchen, um sicher und aus eigener Kraft Meister zu werden. Diese Siege wollen wir schnell holen. Darauf ist alles ausgerichtet.“ Die Art, wie er das sagt, lässt darauf schließen, dass die „Roten Teufel“ es ernst meinen mit dem Endspurt. Die Woche vor Ostern setzte die Mannschaft daran, die körperliche Fitness nach der Pause ans obere Limit zu fahren; in dieser Woche arbeitete Trainer Holger Löhr dann vor allem wieder an der handballerischen Finesse. Zum ersten Mal seit November konnte er dabei auf volle Mannstärke bauen, nachdem Matthias Conrad und Philipp Müller aus der Reha in den Kader zurückgekehrt sind. Einzig Sebastian Brehm ist damit noch außer Gefecht, der in dieser Saison aufgrund seiner langwierigen Kreuzbandverletzung noch gar nicht zum Einsatz kam.

    Die SG Leutershausen geht also unter guten Voraussetzungen in die letzte Phase der Runde in der 3. Liga Süd. Am Samstag hat sie die Chance, den ersten Matchball für den Aufstieg vorzubereiten.

    Info | Heimspiel: SG Leutershausen – HSG Konstanz. Samstag, 14. April, 20 Uhr. Heinrich- Beck-Halle, Leutershausen.

    Quelle: handball - world

    Pflichtaufgabe nicht unterschätzen: SG H2Ku empfängt Söflingen

    Comeback: Petros Kandilas
    Foto: P. GebhardtEine vermeintlich leichte Aufgabe wartet am Gründonnerstag auf die SG H2Ku Herrenberg. Mit der TSG Söflingen gastiert ein extrem abstiegsgefährdeter Klub in der Markweghalle. Trotz der eindeutigen Favoritenstellung gibt es für den Gastgeber keinen Grund, die Gäste aus Söflingen zu unterschätzen.

    Wieder einmal kehrten die SG-Handballer mit leeren Händen aus der Fremde zurück. Dabei zeigte das Team um Kapitän Lars Meyer-Hübner bei der SG Köndringen/Teningen (27:32) eines ihrer besseren Auswärtsspiele. Einige Nachlässigkeiten brachten die SG am Ende um ein durchaus gerechtes Unentschieden, was auch Köndringens Trainer Ole Andersen anerkannte. Durch die neuerliche Niederlage ist der avisierte dritte Tabellenrang für den Gäu-Club aber in weite Ferne gerückt. Auswärtspunkte sind für dieses ehrgeizige Ziel unerlässlich. Dass der Rückstand auf Platz drei inzwischen sechs Punkte beträgt, macht die Aufgabe natürlich nicht gerade einfacher.

    Mit der TSG Söflingen stellt sich ein Team in der Markweghalle vor, welches in der dritten Liga wahrlich schon bessere Zeiten erlebt hat. 2005 startete man am Rande von Ulm äußerst ambitioniert in die dritte Liga, damals noch Regionalliga. Nach Jahren, in denen es immer weiter aufwärts ging, Höhepunkt war der dritte Platz 2009, ging es aber wieder abwärts. Gelang in der letzten Saison mit Rang neun gerade noch die Qualifikation zur reformierten dritten Liga, schreitet das Team nun mit großen Schritten in Richtung Oberliga Baden-Württemberg. Einen nicht unerheblichen Grund hierfür kann man an der desaströsen Auswärtsbilanz ablesen. Die Mannschaft um den Ex- Herrenberger Peter Feigl vermochte aus ihren Auswärtsspielen lediglich ein mageres Pünktchen mit nach Hause zu nehmen. Dabei stehen mit eben Peter Feigl, Ralf Abend oder Markus Brodbeck erfahrene Spieler in den Reihen der TSG Söflingen. Die beiden letzteren können sogar Erstligaerfahrung vorweisen. Den besagten einen Punkt erzielten die Söflinger übrigens ausgerechnet beim TSB Heilbronn-Horkheim (36:36). Dies sollte für die SG H2Ku Herrenberg Warnung genug sein.

    Allerdings kann der Gastgeber seine Favoritenstellung nicht von der Hand weisen. Zu eindeutig sind die Rollen vor der Partie verteilt. Die SG ist sportlich zu Hause noch ungeschlagen, die TSG Söflingen auswärts noch sieglos. Deshalb steht für das Kromer-Team auch nur ein Sieg zur Debatte. Der Schlüssel zum Sieg sollte in diesem Spiel eindeutig an der Einstellung zum Gegner liegen. Nur hochkonzentriert wird am Ende ein Sieg zu Buche stehen können. Ein Spieler des Gastgebers wird dem Spiel sicher besonders entgegenfiebern. Petros Kandilas war letztmalig im Dezember in Konstanz im Trikot der SG H2Ku zu sehen. Sein Kreuzbandanriss ist auskuriert und der junge Grieche brennt darauf zu beweisen wozu er fähig sein kein. Fehlen werden demnach nur der immer noch der gesperrte Marcel Kohler und auch eventuell Simon Geist, der wieder mit Schulterproblemen zu kämpfen hat. Für die Mannschaft gilt es nun am Samstag, das Parkett als Sieger zu verlassen, um die Minimalchance auf Platz drei zu wahren und das Publikum in ein entspanntes Osterfest zu verabschieden.

    Quelle: Handball - World


    SG H2Ku reist zur SG Köndringen/Teningen


    Soll wieder eingreifen: Tobias Hold
    Foto: P. Gebhardt
    Eine äußerst schwere Aufgabe wartet am Samstag auf die Drittligavertretung der SG H2Ku Herrenberg. Bei der SG Köndringen/Teningen wäre für die Gäu-Sieben ein Erfolgserlebnis gegen einen direkten Konkurrenten um Platz drei enorm wichtig. Die Statistik spricht allerdings eine eigene Sprache.

    Wieder einmal war ein Auswärtssieg für die SG H2Ku Herrenberg beim Nachbarn TSV Neuhausen/Filder möglich. Beim 30:31 gaben aber letztlich wie schon in den beiden vorausgegangenen Auswärtspartien Unkonzentrierten und die fehlende Cleverness den Ausschlag für einen durchaus möglichen Sieg. Natürlich fehlte auch diesmal mit Tobias Hold ein extrem wichtiger Spieler, allerdings sollte dies nicht als Entschuldigung für die Mannschaft dienen.

    Einen echten Big-Point und eine Wiedergutmachung kann die SG allerdings schon bei der nächsten Partie realisieren. Allerdings steht mit der SG Köndringen/Teningen ein dicker Brocken ins Haus, zumal es sich wieder um ein Auswärtsspiel handelt. Dies ist der Tatsache geschuldet, dass dieses Spiel vom 16. Spieltag in den März verlegt wurde. Auf den ersten Blick dürfte diese Spielverlegung alles Andere als günstig für das Team von Coach Axel Kromer sein. Die SG Köndringen/Teningen ist seit nunmehr sechs Spielen ungeschlagen. Mehr noch, alle diese Partien wurden siegreich gestaltet.

    In den letzten elf Partien konnte die Mannschaft von Trainer Ole Andersen beeindruckende 18:4 Punkte einfahren, wobei die beiden Niederlagen auswärts mit jeweils einem Tor Unterschied denkbar knapp ausfielen. Der Coach, der die Teninger seit Beginn der Saison von Wolfgang Ehrler übernahm, hat es geschafft, erfahrene Führungsspieler mit jungen, hungrigen Talenten zusammenzuführen. Sicherlich keine leichte Aufgabe für den Dänen, der schon zwischen 1999 und 2001 in Willstädt und Schutterwald Erstligaerfahrung sammeln konnte. Profitieren kann er dabei natürlich vor allem von Akteuren wie Christian Hefter, Martin Hirling oder Gerald Sandu, wobei letzterer ebenfalls schon erstklassig bei der HSG Wetzlar aktiv war. Deshalb ist der momentan dritte Tabellenrang für die den Drittligadino keineswegs überraschend.

    Natürlich ist aber auch dieser Gegner schlagbar. Bei der Leistungsdichte in der dritten Liga Süd sind oft Nuancen ausschlaggebend über Sieg und Niederlage. Eine Tatsache, die auch die SG H2Ku Herrenberg in dieser Saison gerade auswärts oft leidvoll erfahren musste. Allerdings birgt dieser Fakt auch das Potential für einen Doppelpunktgewinn in sich. Betrachtet man das Leistungsvermögen beider Teams, ist der Ausgang der Partie völlig offen. Einerseits haben die Herrenberger beim, nach Minuspunkten betrachtet, Tabellendritten nichts zu verlieren. Auf der anderen Seite hat das Gäuteam in diesem Vier-Punkte-Spiel die Chance, bis auf zwei Minuspunkte an die SG Köndringen/Teningen heranzurücken. Für den Kampf um Platz drei wäre dies enorm wichtig.

    Bei einer Niederlage allerdings wäre der Gastgeber aber schon auf sechs Minuspunkte enteilt. Dies zu verhindern, muss das Ziel der SG H2Ku Herrenberg sein. Durch das letzte freie Wochenende dürfte sich auch die Personallage weiter entspannen. Tobias Hold, dessen fiebrige Erkältung länger hinzog als gedacht, dürfte zum Spiel in Teningen wieder fit sein. Damit fehlen wahrscheinlich nur der gesperrte Marcel Kohler und der verletzte Petros Kandilas. Der Trainer hat somit wieder alle taktischen Möglichkeiten. Diese Vorgaben umzusetzen, ist am Samstag nun die Aufgabe der Mannschaft unter der Führung von Kapitän Lars Meyer-Hübner.