Ich frage mich, warum die Lizenz jetzt plötzlich doch nicht bei OmniSport liegt ... ich dachte bisher immer, dass OmniSport die Lizenz hätte. Aber nun gut, da wird ja jemand wissen, wie das geht und wer da was besitzt und hat.
Jetzt möchte ich aber mal gerne die Meinung meiner Jura-Kollegen hören:
Der Haken scheint ja der Zeitpunkt der Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu sein. Wenn nun die OmniSport
1. die Lizenz nicht hat,
2. die Verträge der Spieler mit der OmniSport gekündigt sind/ wegen dreimaliger Gehaltsnichtzahlung auslaufen (was auch immer das heißt)
3. Sponsoren kein Geld mehr in die OmnioSport pumpen,
dann hat meiner Ansicht nach die OmniSport keine wesentlichen Vermögenswerte mehr (außer den Schulden).
§ 26 Abs. 1 InsO sagt für diesen Fall folgendes:
Zitat
Das Insolvenzgericht weist den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ab, wenn das Vermögen des Schuldners voraussichtlich nicht ausreichen wird, um die Kosten des Verfahrens zu decken.
Das verstehe ich so, dass für den Fall, dass die Masse des Schuldners aller Voraussicht nach nicht für die Deckung der Verfahrenskosten ausreicht, die Eröffnung des InsO-Verfahrens abgewiesen wird.
Daher: OmniSport hat keine Vermögensmasse/ -werte, Antrag auf Eröffnung eines Inso-Verfahrens wird mangels Masse abgewiesen, und PENG ... es wird vor dem 30.6.2004 kein Inso-Verfahren eröffnet, der HSV wäre damit gerettet.
Wenn das tatsächlich der Trick ist, dann muss nur verhindert werden, dass ein Gläubiger der OmniSport (oder Klimek) die Verfahrenskosten vorschießt ....
Frage an meine Jura-Kollegen: Das ist nur ein Schuß aus der Hüfte, ich habe gerade keinen Kommentar zur InsO zur Hand. Habe ich das richtig konstruiert oder ist das ein Denkfehler drin?