Beiträge von Teddy

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    Original von tausendfeuer
    Kein bischen PolemiK.


    Entschuldigung - aber DOCH Polemik. Deine mit einem Ausrufezeichen pointierte Aussage des zuständig gemachten ArbG Chemnitz und dein verweis auf die Besserverdienenden ist billige Polemik.



    Klar ist das vorstellbar - ich halte das sogar für sehr wahrscheinlich.

    Aber das ist hier ein ähnliches Problem wie mit "Internet-Abmahnungen" - auch da kann man sich seinen Gerichtsstand ziemlich frei in Deutschland aussuchen - und aus bestimmten Gründen (eine durchaus fragwürdige Rechtsprechung nämlich) gibt es ziemlich viele Prozesse, die in Hamburg laufen.

    1. Das Thema gibt es bereits hier: Streik der Deutschen Bahn

    2. Das Arbeitsgericht Chemnitz wurde nicht zuständig gemacht - es IST zuständig. Nach dem Gerichtsstand der unerlaubten Handlung ist jedes Gericht zuständig, in dessen Bezirk die unerlaubte Handlung begangen wird - und da der Streik nach Ansicht der Deutschen Bahn eine unerlaubte Handlung ist - BINGO! Das Arbeitsgericht Chemnitz ist zuständig ... genauso wie übrigens auch das Arbeitsgericht Hannover oder München oder Stuttgart oder Hamburg oder oder oder.
    Immer diese Polemik ...

    3. Wenn du wissen möchtest, wie das Arbeitsgericht Chemnitz seine Entscheidung begründet, dann liegt es nahe, auf der Webseite des Arbeitsgerichts Chemnitz zu suchen ... hier: http://www.justiz.sachsen.de/lag/768.htm würdest du z.B. folgendes finden:

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    Die Kammer begründet diese Entscheidung damit, dass von einer groben und offensichtlichen Rechtswidrigkeit der von der GDL geplanten Streikmaßnahmen nicht ausgegangen werden könne. Deshalb sei dem durch Artikel 9 des Grundgesetzes garantierten Streikrecht zu entsprechen.
    Da zugleich aber dem auch im Arbeitskampfrecht geltenden Grundsatz der Verhältnismäßigkeit Rechnung getragen werden müsse, würden Streiks der GDL in den Betrieben untersagt, in welchen sie einen unverhältnismäßigen Schaden zur Folge hätten.

    4. Was das wieder mit Besserverdienenden zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht - nach meiner Erfahrung sind im Fernverkehr auch ausreichend Leute unterwegs, die nicht zu den Besserverdienenden gehören ...

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    Original von Thieslander
    Wenn die THW Abwehr ähnlich gut steht wie heute, wird es sehr schwer sein, in Essen zu verlieren.

    Eigentlich sollte es so oder so für Kiel schwer sein in Essen zu verlieren ...

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    Original von Yoon
    Soviel zu Meinungs und Pressefreiheit in Deutschland.

    Ich wüsste jetzt gerade nicht, wo die hier bedroht oder eingeschränkt ist ...

    ... Frau Herman kann im Rahmen der geltenden Gesetze sagen, was sie will. Auch die eher wirren Aussagen von Frau Herman zu den Werten bei den Nazis (oder wo auch immer) sind nicht verboten (sondern allenfalls inhaltlich falsch) und wurden auch veröffentlicht, insofern sehe ich hier weder einen Angriff auf die Presse- noch auf die Meinungsfreiheit.

    ... Herr Kerner hat Frau Herman aus seiner Sendung herausgebeten. Auch darin kann ich keinen Verstoß gegen die Presse- oder Meinungsfreiheit erkennen, denn diese verpflichtet niemanden, jedermann mit jeder noch so abstrusen Theorie oder Meinung ein Forum im Fernsehen zu gewähren.

    ... die Tatsache, dass auf eine veröffentlichte Meinung von anderen reagiert wird, auch kritisch darauf reagiert wird - das hat nun gar nichts mit einer Einschränkung oder Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit zu tun. Die garantiert nämlich nicht, dass man unkommentiert und unbewertet irgendetwas veröffentlichen oder sagen darf.


    Vielleicht könntest du nochmal genauer darlegen, wo du hier die Presse- und Meinungsfreiheit bedroht siehst.

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    Original von sg-fan86
    Die Heimmannschaft ist extremst ausrechenbar in ihren Angriffsbemühungen.

    Selbst wenn der THW extremst ausrechenbar sein sollte, dann dürfte es aufgrund der individuellen Klasse vieler Kieler Spieler immer noch für einen Sieg reichen.

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    Original von Heinrich
    Ich weiß es, werde es euch Schwachköppen aber nicht erzählen !!!

    Heinrich, muss dieser persönliche Angriff wirklich sein? Können wir die "Diskussion" nicht auch ohne solchen Verbalinjurien und Entgleisungen laufen lassen?

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    Original von Olaf

    Sehr schönes und richtiges Motto! Was soll daran falsch sein?

    Daran ist m.E. falsch, dass es die Verantwortung bei dem Abholenden, dem Erzieher, im Endeffekt dem Staat belässt ... und es dem Kind, dem Abzuholenden, keinerlei Verantwortung zuweist. Das ist m.E. grundfalsch, hindert die Entwicklung der Selbstverantwortung, setzt keine Anreize und ist der Weg in die "Hartz-IV-Dynastien".

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    Original von Olaf
    Die Kinder können dann bei einem Elternteil (oder bei sparsamer Haushaltsführung sowie entsprechend großer Kinderzahl sogar bei beiden) zuhause bleiben und müssen nicht in die Aufbewahrungsstelle. (Und aus meiner reichlichen Erfahrung sind seit Einführung des Kindergartenplatzanspruches die komunalen Kindergärten nichts anderes mehr, was eine reine Kostenfrage ist).

    Naja, da sind wir dann wieder bei der Verallgemeinerung ... ich war damals in Kindergärten, die alles andere als Aufbewahrungsstellen waren, und ich kenne auch heutzutage Kindergärten, die sicherlich qualitativ weit von reiner Kinderaufbewahrung entfernt sind.
    Und ich habe den Eindruck, dass mir der Besuch eines Kindergartens ganz gut getan hat. Ich denke, es war durchaus sinnvoller, als die ganze Zeit nur von meinen Eltern betreut zu werden.


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    Original von Olaf
    Nachweisführung der Verwendung der Gelder ist natürlich nicht diskutabel.

    Das sehe ich etwas anders. Sicherlich ist es ein Dienst an der Gesellschaft Kinder aufzuziehen - aber dennoch halte ich es jedenfalls bei denjenigen, die staatliche Hilfe in Anspruch nehmen, für durchaus gerechtfertigt, auch Einfluss zu nehmen.
    Das sehen dann - okay,wir sind wieder in der Hartz-IV-Debatte und der Frage, wie vernünftig sind Eltern - auch Leute so, die beruflich von kirchlicher Seite mit Hartz-IV-Empfängern arbeiten - siehe: http://www.welt.de/politik/articl…z_IV_leben.html

    Die gesellschaftliche Diskussion gehe oft am Kern des Problems vorbei, sagt Büscher. Zwar sei richtig, dass die Regelsätze die das Sozialgesetzbuch für Kinder von Hartz-IV-Empfängern vorsehen, nicht ausreichten. Nur die finanzielle Unterstützung zu erhöhen oder auszuweiten, etwa beim Kinderzuschlag, sei jedoch der falsche Weg. „Viele unserer Familien geben das Geld einfach falsch aus“, sagt Büscher. Statt in neue Kleidung werde dann eben in einen Flachbildfernseher investiert. Er plädiert deshalb dafür, Leistungen auszubauen, die den Kindern direkt zu Gute kommen – Gutscheine für Sportvereine und Nachhilfeunterricht oder kostenloses Schulessen.

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    Original von Olaf
    Kinder aufzuziehen ist Dienst am Staate, da sollten alle anderen äußerst dankbar sein, die diese Mühen scheuen und darauf vertrauen, dass es trotzdem eine Rentenversicherung gibt.

    Naja, manchmal gibt es neben den finanziellen Friktionen und dem "Scheuen" auch noch andere Gründe, keine Kinder zu haben und aufzuziehen ... ich würde (und könnte) sie mir finanzielle leisten und würde es auch tun ... aber da gibt es manchmal noch andere Probleme ...

    Die Frage ist nur, UlfN: Was macht man in solchen Familien besser, wenn man mehr Geld unkontrolliert in diesem Familien hineingibt und darauf vertraut, dass diese Familien damit schon sinnvoll umgehen werden?

    Die Familien werden mit dem Geld, ob mehr oder weniger, nicht sinnvoll im Interesse der Kinder umgehen - es wird mit dem Geld die Sucht der Eltern befriedigt ... wer anderes meint, betrügt sich meiner Überzeugung nach selber.

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    Original von Outsider81
    :nein: Gott sei Dank haben Personen wie wie Du nichts zu entscheiden!!! Wieviele Familien die in Armut leben müssen kennst Du persönlich um Dir Deine Urteile erlauben zu können?

    Nun, ich finde die Gedanken von vorlaut nicht so grundsätzlich daneben ... ob man das nun mit Bons/ Gutscheinen macht oder per striktem Verwendungsnachweis des Geldes (mit Sanktionsmöglichkeit), nimmt sich nichts - aber leider muss man ausreichend Leuten eben doch sehr genau auf die Finger schauen, wenn man eine echte Verbesserung erzwingen will. Man kann natürlich auch sagen "Raus mit dem Geld, verteilen wir das Geld - scheißegal, was damit gemacht wird".

    Und ich nehme in diesem Fall meine Kenntnisse aus meiner beruflichen Tätigkeit als Strafrichter ...

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    Original von Postfan
    Die Klammer "es war nicht alles schlecht" hat sie nicht mit dem Nationalsozialismus genannt. Auch das Beispiel mit der Familienpolitik - da drückte sie sich in dem Interview damals schlecht aus - war nicht auf die NS-Zeit bezogen.

    Das ist aber eine sehr ... ähm ... interessante Interpretation des Interviews - ich interpretiere das jedenfalls völlig anders. Verschriftet lautet der strittige Ausschnitt aus dem Interview laut Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Eva_Herma…e_Noah.E2.80.9C) wie folgt (wobei ich zugebe, dass ich mich auf Wikipedia berufe, weil ich das Interview nicht gesehen oder gehört habe):

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    „Und wir müssen vor allem das Bild der Mutter in Deutschland auch wieder wertschätzen lernen, das leider ja mit dem Nationalsozialismus und der darauf folgenden 68er Bewegung abgeschafft wurde. Mit den 68er wurde damals praktisch alles das alles, was wir an Werten hatten, es war ‘ne grausame Zeit, das war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk ins Verderben geführt hat, das wissen wir alle, aber es ist damals eben auch das, was gut war, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt – das wurde abgeschafft. Es durfte nichts mehr stehen bleiben….“

    Für mich liest sich das ziemlich eindeutig so:
    Hitler war ein völlig durchgeknallter, hochgefährlicher Politiker, der das deutsche Volk in eine grausame Zeit und ins Verderben geführt hat, wie wir ja alle wissen. Es gab aber damals auch etwas gutes, und das sind Werte, das sind Kinder, das sind Mütter, das sind Familien, das ist Zusammenhalt.
    Das wurde dann von der 68er Bewegung wie praktisch alles, was wir an Werten hatten, abgeschafft. Und weil das ja abgeschafft wurde, müssen wir das jetzt wieder wertschätzen lernen.


    Also, mal davon abgesehen, dass diese Aussage reichlich wirr ist und in erster Linie demonstriert, dass Frau Herman besser dabei geblieben wäre, fertig formulierte Meldungen abzulesen statt selber welche zu formulieren, ist jedenfalls für mich der Tenor dieser Aussage reichlich daneben.

    Vielleicht sollte Frau Herman mal ein bißchen Geschichtsunterricht zum Thema "Nazis und Familienbild" nehmen ... es wurde nämlich meiner Ansicht nach nicht die Familie, die Kinder, die Mutter als Wert an sich geschätzt, sondern in erster Linie als Teil der "Volksgemeinschaft", als Lieferant neuer Volksgenossen, neuer Soldaten.

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    Original von AKA-Skuller
    Es gibt wohl keinen Berliner, der realistisch an einen Punktgewinn glaubt

    Mit einem Sieg der Berliner wird das auch nichts ... ich bin ja schließlich nicht dabei :D