Herman fordert ihre Geschlechtsgenossinnen auf, darüber nachzudenken, ob sie wirklich ein "erfülltes und glückliches Leben" führten. Wie eine Bußpredigerin verkündet sie: "Notfalls ist mit einem Umdenken auch Verzicht verbunden. Verzicht auf materielle Erleichterungen, die jedoch durch persönliches Glück mehr als aufgewogen werden können."
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Der ideale Zeitpunkt für eine Frau, um Mutter zu werden sei zwischen 20 und 30 Jahren - "also viel früher, als es heute meist passiert",
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Zeit für Karriere sei dann immer noch, "wenn die Kinder aus dem Haus sind". Sie selbst "wäre bestimmt früher Mutter geworden und hätte mich erst danach um den Job gekümmert, wenn ich mich früher mit der Lebensplanung bewusst beschäftigt hätte."
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Dann bricht Herman eine Lanze für Männer. Beispiel: "Der Mann lädt die Frau in ein Restaurant ein. Die sagt: Ist ja ganz schön, aber warum gehen wir nicht in einer anderes Restaurant? Klar, dass der Mann da enttäuscht ist." Es folgt ein Ausbund von Selbstdisziplinierung: "Ich finde, wir Frauen sollten öfter einfach mal den Mund halten. Warum müssen wir immer alles mitbestimmen?"
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Der Leser erfährt weiter, dass Männer keine Lust für Hausarbeit hätten und auch keine "besondere Veranlagung". Sollten Frauen von Männern trotzdem Hausarbeit einfordern, verunsichere man sie, was zu psychischen Problemen führen könne.
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Für Frauen dagegen sei der einzig wahre Platz zu Hause. "Denn eine Frau ist viel eher in der Lage, das Haus heimelig zu machen, schöne Kerzen zu platzieren, Blumen aufzustellen und Apfelkuchen zu backen." Ihr Plan, wenn sie noch einmal jung wäre: "Ich würde mir einen Mann suchen, ihn arbeiten lassen und mich um unsere fünf Kinder kümmern."